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IV

Vorwort Nachtgesang und die Rumänische Melo- auch die verschiedenen Korrekturgänge
die jedenfalls gespielt werden!“ Die Nä- der Ausgabe begleitet hat, ist durch
he zum Harfenklang ist in der arpeg- keinerlei Zeugnis belegt, aber nach Ver-
gierten Klavierbegleitung dieser beiden gleichsfällen aus dieser Zeit vorauszu-
später als Nr. 5 und 6 der Sammlung ge- setzen (so z. B. die Publikation der Ro-
zählten Sätze unverkennbar, und aus manze für Viola und Orchester op. 85
Als Max Bruch seine Acht Stücke für demselben Grund kommt als drittes im Jahr 1911). Zudem weisen manche
Klarinette, Viola und Klavier op. 83 im Harfenstück nur die Nr. 3 in Frage. Die Differenzen zwischen Stichvorlage und
Jahr 1910 veröffentlichte, hatte dieses namensgebende „ganz herrliche rumä- Erstausgabe auf eine (vor allem die Dy-
kammermusikalische Spätwerk bereits nische Melodie“ für das fünfte Stück namik betreffende) Revision durch den
einige Veränderungen erfahren. Kompo- verdankte Bruch nach eigener Aussage Komponisten während der Drucklegung
niert hatte Bruch die acht Einzelsätze der „allerliebsten Prinzessin zu Wied“ hin. Die Erstausgabe ist daher Haupt-
schon 1908 für seinen Sohn Max Felix, (Fifield, S. 290), der die Druckausgabe quelle für die vorliegende Edition.
der ein sehr guter Klarinettist war. Ne- von Opus 83 gewidmet ist. Gleichwohl waren alle Abweichungen
ben Klarinette, Viola und Klavier war Nachdem der Komponist das alleini- der Erstausgabe gegenüber der Stich-
damals aber noch ein viertes Instrument ge Aufführungsrecht der Stücke zu- vorlage darauf zu prüfen, ob es sich da-
vorgesehen, wie aus Bruchs Korrespon- nächst seinem Sohn vorbehalten hatte, bei um autorisierte Revisionen oder um
denz klar hervorgeht (entgegen bisheri- bot er sie im Sommer 1909 dem Verlag verlagsseitige Versehen handelt. Da be-
ger Vermutung; vgl. Christopher Fifield, N. Simrock in Berlin zur Veröffentli- reits in der Stichvorlage Klarinette und
Max Bruch, Zürich 1990, S. 289): „Es chung an. Von einer zusätzlichen Beset- Viola zusätzlich in Einzelstimmen aus-
existieren jetzt 5 Stücke für Clarinette, zung mit Harfe war nun keine Rede geschrieben und von Bruch revidiert
Bratsche und Klavier, und 3 für diesel- mehr, vielmehr deklarierte Bruch die wurden, ist zudem zwischen den in Par-
ben Instrumente mit Harfe“, schreibt Sammlung als „Stücke für Klarinette titur und Einzelstimmen häufig differie-
Bruch im Oktober 1908 an den befreun- (oder Violine), Bratsche und Klavier“ renden Bezeichnungen von Artikulation
deten Pianisten und Dirigenten Arnold (die Verlagskorrespondenz hier und im und Dynamik zu vermitteln. Eine de-
Kroegel. „Mein Sohn […] bläst d[ie] Folgenden zitiert nach Wilhelm Alt- taillierte Bewertung der Quellen und Be-
Stücke am 20. Januar in Bonn, mit [Hu- manns Dokumentation im Simrock- sprechung von Einzelproblemen liefern
go] Grüters, J[oseph] Schwar[t]z und Jahrbuch I/1928). „Um den Stücken die Bemerkungen am Ende des Bandes.
einem Kölner Harfenisten“ (unveröf- eine größere Verbreitung zu sichern, ha- Bruchs Bearbeitung der beiden alter-
fentlichter Brief, Zanderssches Famili- be ich die Klarinettenstimme auch für nativen Stimmen ist zwar eng an die
en-Archiv, Bergisch-Gladbach; so auch Violine arrangiert“, führte er im Febru- Vorlagen angelehnt, aber die klangliche
im Folgenden, falls nicht anders ange- ar 1910 in einem weiteren Schreiben Veränderung von Klarinette zu Violine
geben). aus, das mit dem Hinweis schließt, man bzw. Viola zu Violoncello wird sehr
Diese zusätzliche Besetzung einiger habe die Stücke „überall, wo sie aus wirkungsvoll gestaltet: Die Violinstim-
Stücke mit Harfe sollte sich schon bald dem Manuskript gespielt wurden, […] me nutzt den größeren Ambitus des
als problematisch erweisen, da Harfe- mit großer Sympathie begrüßt“. Auf An- Streichinstruments für den Wechsel in
nisten für einen so kleinen Einsatz of- regung des Verlags schuf Bruch auch höhere Oktavlagen, die Violoncellostim-
fenbar schwer zu gewinnen waren. So noch ein Arrangement der Bratschen- me hingegen nimmt mitunter auch Bas-
sah Bruch sich im Dezember 1908 ge- stimme für Violoncello, bevor es im Mai so-Funktion wahr, so dass der Eindruck
zwungen, für eine von Kroegel in Köln 1910 dann zum Vertragsabschluss über eines „echten“ Klaviertrios entsteht. Die
arrangierte Aufführung „bei den be- Opus 83 kam. wenigen Stellen, an denen Violine und
treff[enden] Stücken d[ie] Harfenstim- In dieser Besetzung für Klarinette Violoncello sich stark von der Vorlage
me in d[ie] Klavierstimme einzuziehen. (oder Violine), Viola (oder Violoncello) entfernen, sind in der Klavierpartitur
Kann dann der Harfenist dennoch, so und Klavier ist das Werk in der heute im zur leichteren Orientierung für den Pia-
ist es gut; kann er nicht, so müßten Sie Max-Bruch-Archiv, Köln, aufbewahrten nisten durch eckige Markierungen in der
das Arrangement spielen. So wäre man Stichvorlage überliefert. Da der Verbleib Klarinetten- oder Violastimme kennt-
gesichert, – aber schade wäre es!“ Da des Autographs unbekannt ist, stellt lich gemacht. Fingersatz- und Strichan-
Bruchs Opus 83 heute nur noch in die- diese Stichvorlage die früheste erhaltene gaben in den Streicherstimmen ent-
ser Form ohne zusätzliche Harfe über- Quelle dar. Die acht Einzelmanuskripte stammen den Quellen.
liefert ist, können wir die drei Harfen- darin stammen größtenteils von Kopis-
stücke lediglich indirekt erschließen. ten, sind von Bruch jedoch vollständig Für die großzügige Bereitstellung der
Zwei benennt Bruch selbst, wenn er im revidiert, in manchen Teilen sogar neu Stichvorlage sei dem Musikwissen-
Zusammenhang mit der Kölner Auffüh- geschrieben und schließlich mit einem schaftlichen Institut der Universität zu
rung zunächst anfragt: „Kann man auf auf den 31.5.1910 datierten Titelblatt Köln, die das Max-Bruch-Archiv heute
Harfe bestimmt rechnen? Dann müßten versehen worden. Dass der Komponist beherbergt, sehr herzlich gedankt. Ein
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ebenso herzlicher Dank geht an Christo- himself forced to “incorporate the harp location of the autograph is unknown,
pher Fifield sowie an die Archivarin des part into the piano part in said pieces. If this engraver’s copy represents the earli-
Zandersschen Familien-Archivs in you have a harpist, so much the better; est surviving source. The eight individu-
Bergisch-Gladbach, Magdalene Christ, if you don’t, the arrangement must be al manuscripts of this source were tran-
deren freundliche Unterstützung die played. This would make the perform- scribed predominantly by copyists, but
Klärung der Entstehungsgeschichte von ance possible – but it would be a pity!” were completely revised by Bruch. He
Op. 83 ermöglichte. Since Bruch’s opus 83 has come down to even newly wrote several sections and
us today only in this form, without the supplied a title page dated 31 May 1910
München, Frühjahr 2009 additional harp, we can only hypothe- to the manuscripts. Although there is
Annette Oppermann size about the three harp pieces. Bruch no evidence that the composer was in-
himself mentions two of them in his in- volved in the various stages of proof-
quiry about the Cologne performance: reading and correction of the edition,
“Can we definitely reckon with the comparable cases from this period sug-
harp? If yes, then one should absolutely gest that he was (e. g. the publication of
play Nachtgesang and the Rumänische the Romanze for viola and orchestra
Melodie!” The arpeggiated piano ac- op. 85 in 1911). Moreover, several dis-
companiment of these two pieces, later crepancies between the engraver’s copy
numbered nos. 5 and 6 of the collection, and the first edition point to a revision
Preface unmistakably suggests the sound of the (mostly of the dynamics) by the com-
harp. It is for this reason that we can poser during the printing process. The
only seriously consider no. 3 as the third first edition is thus the primary source
harp piece. Bruch avowedly owed the for the present edition. Nevertheless, all
“truly wonderful Romanian melody” of divergences in the first edition with re-
By the time Max Bruch published his the eponymous fifth piece to the “most spect to the engraver’s copy were exam-
Acht Stücke (Eight Pieces) for clarinet, gracious Princess zu Wied” (Fifield, ined in the light of whether they were
viola, and piano op. 83 in 1910, the late p. 292), to whom he dedicated the authorized revisions or errors caused by
chamber work had undergone several printed edition of opus 83. the publisher. Since the clarinet and vio-
modifications. He had already written The composer initially reserved the la were also transcribed as individual
the eight individual pieces in 1908 for sole performance rights of the pieces for parts in the engraver’s copy and revised
his son Max Felix, a notable clarinettist. his son. In the summer of 1909, he of- by Bruch, it is important to critically
In addition to the clarinet, viola, and fered them to the publisher N. Simrock compare the articulation signs and dy-
piano, the composer had called in the in Berlin for publication. There was now namics which frequently differ between
addition of a fourth instrument. This no more talk of an additional harp; on the score and the single parts. A detailed
plan clearly emerges from Bruch’s cor- the contrary, Bruch declared the collec- evaluation of the sources and a discus-
respondence (which contradicts previ- tion “pieces for clarinet (or violin), viola, sion of specific problems are provided in
ous assumptions; see Christopher Fi- and piano” (the correspondence with the Comments at the end of the volume.
field, Max Bruch, Woodbridge, 2005, the publisher is quoted here and below Although Bruch based his arrange-
pp. 291 f.): “There are now 5 pieces for from Wilhelm Altmann’s documentation ment of the two alternative parts very
clarinet, viola, and piano, and 3 for the in the Simrock-Jahrbuch I/1928). “In closely on the models, the change in
same instruments plus harp,” Bruch order to make the pieces more accessi- timbre from the clarinet to the violin
wrote in October 1908 to his friend the ble, I also arranged the clarinet part for and from the viola to the violoncello has
pianist and conductor Arnold Kroegel. violin,” Bruch explained in February been achieved very effectively. While the
“My son […] is playing the pieces in 1910 in another letter which closes with violin part makes use of the string in-
Bonn on 20 January, with [Hugo] the mention that the pieces “met with strument’s greater tessitura for the shift
Grüters, J[oseph] Schwar[t]z and a great approval wherever they were to higher octave positions, the cello part
Cologne harpist” (unpublished letter, played from the manuscript.” At the occasionally assumes the function of a
Zanderssches Familien-Archiv, Ber- publisher’s instigation, Bruch also ar- bass line, which creates the impression
gisch-Gladbach; ibid. hereafter if not ranged the viola part for cello before of a “genuine” piano trio. To facilitate
otherwise indicated). signing a contract with the publisher for the pianist’s orientation, the few passa-
This addition of a harp to several opus 83 in May 1910. ges in which the violin and cello differ
pieces soon proved problematic, howev- It is in this version for clarinet (or vi- strongly from the source are marked in
er, as harpists were apparently hard to olin), viola (or violoncello), and piano the piano score by square brackets in
come by for such sparing use. Thus, for that the work has been transmitted in the clarinet and viola parts. Both finger-
a performance organized by Kroegel in the engraver’s copy located today at the ings and bowings in the string parts are
Cologne in December 1908, Bruch saw Max-Bruch-Archiv in Cologne. Since the from the sources.
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For generously putting the engraver’s Cette instrumentation de harpe ajou- conclut avec l’indication que les pièces,
copy at our disposal, we wish to extend tée à certaines pièces devait bientôt «avaient été très chaleureusement ac-
our most cordial thanks to the Musik- s’avérer problématique, car il était diffi- cueillies partout où elles avaient été exé-
wissenschaftliches Institut of the Uni- cile d’obtenir la participation de harpis- cutées d’après le manuscrit». A l’insti-
versity of Cologne, which houses the tes pour une prestation aussi minime. gation de l’éditeur, Bruch réalisa en
Max-Bruch-Archiv. Warm thanks also Bruch se vit donc contraint en décembre outre un arrangement pour violoncelle
go out to Christopher Fifield and to 1908, à l’occasion d’une exécution orga- de la partie d’alto avant de finaliser, au
Magdalene Christ, the archivist of the nisée par Kroegel à Cologne, «d’intégrer, mois de mai 1910, le contrat d’édition
Zanderssches Familien-Archiv in Ber- pour les pièces en question, la partie de de l’opus 83.
gisch Gladbach. Through their kind harpe dans la partie de piano. Si le har- C’est dans cette instrumentation pour
support it was possible to shed light into piste est tout de même disponible, ce se- clarinette (ou violon), alto (ou violon-
the genesis of opus 83. ra parfait; s’il ne peut pas, dans ce cas celle) et piano que l’œuvre est aujour-
vous auriez à jouer l’arrangement. L’af- d’hui conservée, sous forme de copie à
Munich, spring 2009 faire serait ainsi garantie – mais ce se- graver, au Max-Bruch-Archiv à Colo-
Annette Oppermann rait dommage!» Bien que l’opus 83 de gne. Comme on ignore tout du sort de
Bruch ne nous soit parvenu que sous l’autographe, cette copie constitue la
cette forme, sans harpe, il est néanmoins source la plus ancienne. Les huit ma-
possible d’identifier, de manière indirec- nuscrits, réalisés en majeure partie par
te, les trois pièces avec harpe. Deux des copistes, ont été cependant intégra-
d’entre elles sont explicitement dési- lement révisés par Bruch, voire partiel-
gnées par Bruch lui-même, lorsqu’il de- lement réécrits, puis datés du 31 mai
mande, en rapport avec l’exécution de 1910 sur la page de titre. Il n’existe
Cologne: «Peut-on compter avec certitu- aucune preuve formelle que le composi-
Préface de sur la harpe? Dans ce cas, il faudrait teur ait suivi les étapes de la correction
absolument jouer Nachtgesang et la Ru- de l’édition, mais des cas comparables
mänische Melodie!» La présence du de la même époque permettent de le
timbre de la harpe est clairement per- supposer (comme, p. ex., la publication
ceptible dans les arpèges de l’accompa- de la Romance pour alto et orchestre
Lorsque Max Bruch publia en 1910 ses gnement de piano de ces deux pièces qui op. 85 au cours de l’année 1911). Un
Acht Stücke (Huit Pièces) pour clarinet- porteront plus tard les numéros 5 et 6, certain nombre de divergences entre la
te, alto et piano op. 83, cette œuvre de et pour cette même raison, seule la pièce copie à graver et la première édition
musique de chambre de la maturité no 3 était encore au nombre des pièces (portant avant tout sur des nuances
avait déjà subi quelques modifications. avec harpe. Selon son propre aveu, d’intensité), suggèrent en effet des inter-
Bruch avait composé ces huit pièces dès Bruch devait la «tout à fait sublime mé- ventions du compositeur lors du proces-
1908 pour l’excellent clarinettiste qu’é- lodie roumaine» à laquelle la cinquième sus de mise sous presse. C’est pourquoi
tait son fils Max Felix. Le compositeur pièce doit son nom, à la «très chère prin- la première édition a été retenue comme
avait en outre envisagé à cette époque cesse zu Wied» (Fifield, p. 290) à la- source principale pour l’établissement
d’associer un quatrième instrument au quelle fut dédiée l’édition imprimée de du texte. Il convenait au demeurant
groupe formé par la clarinette, l’alto et l’opus 83. d’examiner toutes les variantes entre la
le piano, ce dont la correspondance du Après que le compositeur eut tout première édition et la copie à graver,
compositeur atteste à l’évidence, con- d’abord réservé l’exclusivité d’exécution pour vérifier s’il s’agit de révisions auto-
trairement à ce que l’on avait supposé des pièces à son fils, il proposa au cours risées ou de négligences à mettre au
jusqu’alors (cf. Christopher Fifield, Max de l’été 1909 à l’éditeur N. Simrock à compte de la maison d’édition. Etant
Bruch, Zurich, 1990, p. 289): «Il y a à Berlin de les publier. Il n’était désormais donné que les parties séparées de clari-
présent cinq pièces pour clarinette, alto plus question de harpe. Bruch présentait nette et d’alto avaient étaient jointes à
et piano, et 3 pour ces mêmes instru- même la collection comme des «Pièces copie à graver et révisées par le compo-
ments avec harpe», écrit Bruch au mois pour clarinette (ou violon), alto et pia- siteur, il y avait lieu de trancher entre les
d’octobre 1908 à son ami le pianiste et no» (la correspondance avec l’éditeur divergences de phrasé et d’intensité rele-
chef d’orchestre Arnold Kroegel. «Mon est citée ici et plus loin d’après la docu- vées sur la partition et les parties sépa-
fils […] joue les pièces le 20 janvier à mentation de Wilhelm Altmann dans rées. On trouvera dans les Bemerkungen
Bonn avec [Hugo] Grüters, J[oseph] Simrock-Jahrbuch I/1928). «Afin d’as- ou Comments à la fin de ce volume un
Schwar[t]z et un harpiste de Cologne» surer aux pièces une plus large diffu- examen détaillé des sources et un com-
(lettre inédite, Zanderssches Familien- sion, j’ai également arrangé la partie de mentaire des problèmes particuliers.
Archiv, Bergisch-Gladbach; ibid. ci-des- clarinette pour violon», expliqua-t-il en L’arrangement que Bruch a réalisé
sous, sauf indication contraire). février 1910 dans un autre courrier, qui pour les deux parties en option suivent
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certes assez fidèlement leurs modèles, s’éloignent considérablement du modèle Max-Bruch-Archiv, d’avoir généreuse-
mais le changement de timbre, de la cla- ont été mis en évidence par des crochets ment mis à notre disposition la copie à
rinette au violon ou de l’alto au violon- dans les parties de clarinette ou d’alto graver. Nous adressons également notre
celle, est mis en œuvre avec une grande de la partition pour piano, afin de per- gratitude à Christopher Fifield ainsi
efficacité: la partie de violon exploite mettre au pianiste de s’orienter plus fa- qu’à Magdalene Christ, archiviste du
l’ambitus élargi de l’instrument à cordes cilement. Les indications de doigté et de Zanderssches Familien-Archiv à Ber-
pour évoluer dans des registres d’octave coups d’archet dans les parties de cordes gisch-Gladbach, dont l’amical soutien
plus aigus, en revanche la partie de vio- proviennent des sources. nous a permis d’éclaircir la genèse de
loncelle prend ici et là la fonction de l’opus 83.
basse, de sorte à faire naître l’impression Nous remercions très cordialement l’Ins-
d’un «véritable» trio avec piano. Les ra- titut de musicologie de l’Université de München, printemps 2009
res passages où le violon et le violoncelle Cologne qui héberge aujourd’hui le Annette Oppermann