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Freiräume bewahren

ISPA News | Dezember 2017 | Verlagspostamt 1090 | P.b.b.


03 Editorial
Von Maximilian Schubert

04 Übergang von IPv4 zu IPv6


Nutzung von CGN-Technologie

05 Neues Mitglied im ISPA Team


Birgit Mühl ist Projektmanagerin für Safer Internet

06 IGF Austria 2017


Sicherheit und Freiheitsrechte im digitalen Raum

07 Internet Freedom Conference


Die Rolle der Intermediäre

08 Program on Cyber Security Studies


Persönliches Résumé

14 ISPA Weihnachtsfeier 2017


Jahresrückblick mit den seriösesten Nachrichtenexperten Österreichs

16 netidee
Förderungen 2017

17 Apps für Kinder


Neue ISPA Broschüre

18 21. ISPA Generalversammlung


Mitglieder wählen Vorstand

18 Digitaler Nachlass
Aktualisierte Auflage

19 Neue Mitglieder stellen sich vor


artegic AG
peter pfläging

20 Mitglieder
Stand Dezember 2017

Impressum: ISPA – Internet Service Providers Austria, 1090 Wien, Währinger Straße 3/18 | Redaktion: Ute Krotscheck | Druck: Gutenberg Druck GmbH, 2700 Wr. Neustadt | Grafik: Roman Kedzierski
Blattlinie: Informationsmedium des Vereins Internet Service Providers Austria (ISPA) und dient zur Unterstützung des Ziels der Vereinstätigkeit: »Förderung des Internets in Österreich«.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen selbstverständlich nicht automatisch die Position der ISPA dar. Die ISPA haftet nicht für Schäden, die aus inkorrekten oder verspäteten Inhalten oder aus Handlungen
resultieren, die im Vertrauen auf die Richtigkeit des Inhaltes getätigt wurden. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine Rechts- oder Anlageberatung, sondern lediglich eine Information dar.
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Editorial
»Die Schöpfung bewahren - die Zukunft gewinnen.«  
 Helmut Kohl

Kurz vor Weihnachten hat die neue Bundesregierung ihr Regierungsprogramm veröffentlicht
und schon beim ersten Überfliegen fällt auf, dass dem Thema der Digitalisierung große
Bedeutung zugemessen wird, was sich u. a. auch darin niederschlägt, dass ein Digital-Ressort
geschaffen werden soll, was auch eine langjährige ISPA Forderung darstellt. Wir freuen uns,
dass für die Leitung dieses Ressorts eine Expertin aus der Branche gewonnen werden konnte
Von Maximilian Schubert
und werden ihre Tätigkeit mit allergrößter Aufmerksamkeit verfolgen.

Ebenfalls positiv anzumerken ist, dass im Bereich der Sicherheit auch verstärkt Punkte
des Rechtsschutzes hervorgehoben werden. Die zahlreichen darüber hinaus angedachten
Ausweitungen der Kompetenzen der Behörden im Rahmen eines neuerlichen Sicherheitspaketes
und andere angedachte Maßnahmen werden wohl im kommenden Jahr wieder Gegenstand
eines intensiven Austausches sein. Wie schon in der Vergangenheit anerkennen wir
das Interesse an Rechtsdurchsetzung im Internet, werden jedoch auch in Hinkunft bei
entsprechenden Vorschlägen kritisch deren Angemessenheit und Machbarkeit hinterfragen
und unsere Standpunkte und Expertise in den Gesetzgebungs- sowie den öffentlichen
Meinungsbildungsprozess einfließen lassen.

Als Vertretung der Internetwirtschaft begrüßen wir zudem die angedachten Vereinfachungen
im Bereich der Bewilligungen des Breitbandausbaus. Dabei kommen wir jedoch leider nicht
umhin kritisch anzumerken, dass die Förderung des Wettbewerbs am Breitbandzugangsmarkt,
welcher unserer Ansicht nach ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Treiber für Innovation,
den raschen Breitbandausbau sowie letztlich natürlich auch gute Konditionen für Endkundinnen
und Endkunden ist, im Regierungsprogramm nicht angesprochen wird.

Ein Wermutstropfen ist jedoch zweifelsohne, dass der Punkt der gesetzlichen Regelung der
Netzsperren zur Verhinderung von Urheberrechtsverstößen leider keinen Eingang in das
Regierungsprogramm gefunden hat. Das drängt Zugangsanbieter auch weiterhin in die
ungewollte Richterrolle.

2018 wird jedenfalls sehr spannend und in mancher Hinsicht auch herausfordernd werden. Ich
wünsche Ihnen vor allem Gesundheit, viel Erfolg und ein Jahr ganz nach Ihren Vorstellungen.

Ihr

Maximilian Schubert

www.ispa.at
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Die Herausforderung der Nutzung von CGN-
Technologie im Übergang von IPv4 zu IPv6
IP-Adressen sind ein essentieller Teil der Funk- IP-Adresse derzeit nur eine Liste aller Teilnehmer bereitstel-
tionsweise des Internets, da sie die Adressie- len können, welche eine öffentliche IP-Adresse zu diesem
rung von Quelle und Ziel eines Datenpaketes bestimmten Zeitpunkt gleichzeitig verwendet haben. Manch-
im Internet ermöglich. Umgekehrt bedeutet mal enthält eine solche Liste hundert oder mehr Benutzer,
dies, dass eine eindeutige Rückverfolgung ei- weswegen Betreiber aufgrund eines eindeutigen Verbotes in
nes Teilnehmers einer Kommunikation wie z. B. § 76 a Abs 2 Z 1 StPO in diesem Fall keine Informationen über
einer Nutzerin oder eines Nutzers nur dann die Identität des gesuchten Teilnehmers übermitteln. Die
möglich ist, wenn diesem eine eindeutige IP- derzeitige Rechtslage, welche vermeiden soll, dass eine große
Adresse zugeordnet war. Zahl an Unbeteiligten in den Fokus der Ermittlungen gerät,

d
verbietet es Betreibern, Kundendaten zu beauskunften, wenn
a das Internet weitaus erfolgreicher war als hierbei eine größere Anzahl von unbeteiligten Nutzerinnen
ursprünglich angenommen, sind die bisher zur und Nutzern betroffen wäre. Derartige Anfragen müssen also
Adressierung verwendeten IPv4-Adressen, von denen abgelehnt werden.
es ca. 4,3 Mrd. (4,3*109) gibt, mittlerweile jedoch bereits
fast vollständig vergeben. Dieses Problem war aber Dass die aktuelle Lage damit für Ermittlungsbehörden wenig
absehbar, daher hat sich die technische Community zufriedenstellend ist, wird von den heimischen Betreibern
bereits 1998 auf einen neuen Typus bzw. eine neue anerkannt. Jedoch wäre das Internet in seiner derzeitigen Form
Version (IPv6) von IP-Adressen geeinigt. Den größten ohne CGN-Technologie nicht mehr nutzbar. Zurzeit ist nur
Fortschritt stellt hierbei deren enorme Anzahl dar, etwa die Hälfte der Webseiten via IPv6 überhaupt erreichbar
es sind rund 4,3*1038 eindeutige Adressen verfügbar. und ein Großteil des Endkundenequipments ist ebenfalls nicht
Sobald der Übergang zur Nutzung von IPv6-Technolo- IPv6-kompatibel. Würde der Übergang zu IPv6 unmittelbar
gie abgeschlossen ist, wird das Problem der zu geringen vollzogen, würde dies zu einer Reihe von Problemen führen, die
Anzahl der IP-Adressen wohl endgültig der Vergangen- von der Notwendigkeit für die Nutzerinnen und Nutzer, neue
heit angehören. Bis dahin nutzen Betreiber, die nicht Endgeräte wie Modems und Mobiltelefone anzuschaffen, bis
über ausreichend IPv4-Adressen verfügen, um jeder hin zu der Überarbeitung von Webseiten reicht. Bis der kosten-
Teilnehmerin bzw. jedem Teilnehmer eine IP-Adresse und zeitintensive Umstieg auf IPv6 abgeschlossen ist, werden
zur ausschließlichen Nutzung zuweisen zu können, die Betreiber daher auch weiterhin auf CGN-Technologie
weltweit die CGN-Technologie (Carrier-grade NAT). setzen müssen. Der Übergang von IPv4 zu IPv6 nimmt ein
Diese Technologie bietet den Betreibern neben einigen großes Maß an Ressourcen und Zeit in Anspruch, da gewisser-
anderen Vorteilen die Möglichkeit, jeder bzw. jedem maßen das gesamte Internet ›IPv6-fit‹ gemacht werden muss.
ihrer Kundinnen und Kunden für deren Internetzugang Die langwierige Umsetzung lediglich an den Access-Providern
private IP-Adressen hinter einer einzelnen öffentlichen festzumachen ist somit verfehlt.
(von außen wahrnehmbaren) IPv4-Adresse zuzutei-
len. Während des Übergangs von IPv4 zu IPv6 ist die Obgleich oftmals leider als Vorwand abgetan hat die seit
Nutzung der CGN-Technologie damit essentiell, um eine vielen Jahren im Einsatz befindliche CGN-Technologie auch
reibungslose Nutzbarkeit des Internets sicherzustellen. positive Auswirkungen auf die Sicherheit der Endgeräte. Um
die ordnungsgemäße Funktionalität von CGN-Technologie zu
Kritik der Strafverfolgungsbehörden gewährleisten, ist eine Adressabbildung von internen, privaten
Strafverfolgungsbehörden haben in den vergange- auf externe, im Internet sichtbare IP-Adressen notwendig. Diese
nen Monaten vermehrt beklagt durch die Nutzung Abbildungsfunktion ist neben der inhärenten Verbesserung
der CGN-Technologie bei der Verfolgung von Straf- der Sicherheit durch das ›Verstecken‹ von privaten IP-Adressen
taten im Internet behindert zu werden und dies mit meist auch mit einer Firewall-Funktion ausgestattet. Diese
Beispielen belegt. Der Grund dafür ist, dass Betreiber Firewall überwacht und schützt den eingehenden Datenver-
auf Anfrage der Behörden nach Identifizierung eines kehr des Benutzers, ohne die Internetverbindung zu verlangsa-
einzelnen Teilnehmers auf der Grundlage einer men, und verhindert unbefugte Zugriffe auf die Endgeräte des

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Benutzers. Sie stellt damit eine wichtige und zentrale Vorratsdatenspeicherung darstellen, wie sie vom Europäischen
Sicherheitsfunktion für den Endnutzer dar, die diesen Gerichtshof im Jahre 2014 als grundrechtswidrig aufgehoben
unter anderem vor unberechtigten Datenflüssen auf wurde. Da es für die Betreiber keine betriebsinterne Notwen-
sein Gerät schützt. digkeit zur Speicherung dieser Daten gibt, ist ihnen eine solche
nicht erlaubt und würde zudem auch klar dem Grundsatz
Die Vorteile dieses Systems auch auf IPv6 zu übertra- der Datenminimierung im Sinne der mit Mai 2018 in Geltung
gen ist zwar theoretisch möglich, derzeit jedoch kaum tretenden Datenschutzgrundverordnung widersprechen.
bzw. nur mit extremem Ressourceneinsatz möglich.
Im Endeffekt würde ein überhasteter Wechsel somit Wie die im Regierungsprogramm festgelegte Individualisie-
zu einem zwischenzeitlichen Rückgang an Sicherheit rungspflicht für Netzbetreiber von statten gehen soll bzw. ob
führen, bis die entsprechenden Sicherheitsmaßnah- der Bund bereit sein wird die den Betreibern hierfür entstehen-
men durch alle Beteiligten implementiert wären. den Kosten zu tragen, bleibt abzuwarten.

Alternativmaßnahmen sind Im Rahmen von Europol wurden technische Maßnahmen erör-


grundrechtswidrig tert, die Abhilfe schaffen könnten, aber auch diese sind nicht
Als Alternativmaßnahme wird von Seiten der Straf- die erhoffte ›silver bullet‹ der Strafverfolgung, die politischen
verfolgungsbehörden zuletzt vermehrt die zusätzli- Entscheidungsträgern im Zuge einer übermäßig simplifizier-
che Speicherung der jeweiligen Port-Nummern der ten Darstellung angepriesen wird. Letztlich wird auch diese
Verbindungen in den Netzen der Betreiber gefordert, Herausforderung nur durch einen konstruktiven und respekt-
um so eine Zuteilung zwischen privater und öffent- vollen Dialog zu lösen sein. Undifferenzierte Hauruckaktionen
licher IP-Adresse und damit eine Identifizierung der führen lediglich zu Rechtsunsicherheit, einer Erodierung der
Nutzerin bzw. des Nutzers zu ermöglichen. Dies derzeit sehr guten Gesprächsbasis zwischen Providern und
würde jedoch – neben u. U. gar nicht lösbaren logis- Rechtsdurchsetzungsbehörden und letztlich dazu, dass Verbre-
tischen Herausforderungen der Speicherung dieser chen im Internet auch weiterhin nicht aufgeklärt werden
sich extrem oft ändernden Daten – eine anlasslose können oder vielleicht sogar zunehmen.  

Neues Mitglied im ISPA Team

Seit 1. Dezember verstärkt Birgit Mühl als neue Kollegin unser Team. Sie ist
als Projektmanagerin für Safer Internet für die Projektleitung und -abwicklung
zuständig und erarbeitet die Publikationen, die im Rahmen der Initiative von
der ISPA veröffentlicht werden. Darüber hinaus kümmert sie sich um die Veran-
staltungsreihe ISPA Academy und unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit.

Mühl studierte Kommunikationswissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft an


der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassten Medien und deren Auswir-
kungen auf die Gesellschaft, Medienkompetenz und Corporate Social Responsibility. Während
ihres Studiums war sie als Journalistin und in der Auftragskommunikation tätig.

Birgit Mühl ist unter birgit.muehl@ispa.at erreichbar. 

www.ispa.at
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INTERNET GOVERNANCE IGF Austria
FORUM AUSTRIA 2017
Sicherheit und Freiheitsrechte im digitalen Raum
Beim dritten Internet Governance Forum Austria dis-
kutierten Stakeholder aus Industrie, Verwaltung, Wis-
senschaft und Zivilgesellschaft über »Sicherheit und
Freiheitsrechte im digitalen Raum«. Der Konsens: We-
der Gesetze noch Selbstregulierung können für sich
alleine die Antwort auf aktuelle Herausforderungen
sein.

f ake News, Hasspostings, Terrorpropaganda: Behörden, aber


auch Plattform-Betreiber stehen bei der Bekämpfung uner-
wünschter und illegaler Inhalte im Netz vor schwierigen Heraus-
forderungen. Ob und wie schnell Inhalte gelöscht werden sollen
und auf welcher rechtlichen Basis, dabei liegen die Ansichten
weit auseinander. Eine spannende Runde aus Vertreterinnen und
Vertretern der Politik, der heimischen Wirtschaft und wichtiger
Zivilgesellschaftsprojekte diskutierte in den Räumlichkeiten des
Wiener Rathauses über diese Problematik und mögliche Lösun-
gen, den Status der Internetfreiheit in Österreich sowie aktuelle
Entwicklungen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene.

Unter anderem moderierten Maximilian Schubert, ISPA Gene-


ralsekretär, Florian Schnurer, Geschäftsführer des Verbands
Alternativer Telekom-Netzbetreiber, und Werner Illsinger, Präsi-
dent des Vereins Digital Society, hochkarätig besetzte Podiums-
diskussionen. Häufig zu hören war in vielen Debattenbeiträgen
der Ruf nach der Europäischen Union. Nationale Alleingänge in
Sachen Internet-Gesetzgebung wurden als unter Umständen
kontraproduktiv gewertet. Als besonders wichtig wurde der
Dialog mit der Zivilgesellschaft erachtet. Diese würde im Vorfeld
der Gesetzgebungsprozesse zu selten gehört. Joe McNamee,
Executive Director der European Digital Rights Initiative (EDRI),
griff zudem die von der ISPA oftmals vorgebrachte Forderung
auf, die Interessen von kleinen und mittelgroßen Betrieben in
Brüssel stärker zu berücksichtigen. Er warnte in diesem Zusam-
menhang davor, das Internet auf die großen drei Konzerne zu
reduzieren. McNamee: »Wer das Internet reguliert, als gäbe es
nur Apple, Google und Facebook, erntet ein Internet, in dem es
nur Apple, Google und Facebook gibt.«

Weitere Informationen zum IGF Austria 2017 sowie Fotos und


Videoaufzeichnungen der Veranstaltung: www.igf-austria.at 

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INTERNET
FREEDOM
CONFERENCE
Die Rolle der Intermediäre
Im Kampf gegen illegale Inhalte im Netz er- Meinungsfreiheit auf der Strecke zu bleiben«, warnte Schubert
tönt immer öfter der Ruf nach proaktiven die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eindringlich.
Maßnahmen der Internetwirtschaft. ISPA
Generalsekretär Maximilian Schubert warnte Die ›GAFA-Falle‹: Regulierung abseits der
auf der von OSZE und Europarat organisierten europäischen Marktrealität
Die Mehrheit der europäischen Internetanbieter sind Klein- und
»Internet Freedom Conference« in Wien vor
Mittelbetriebe mit begrenzten Ressourcen. Auffällig ist, dass
den Folgen, wenn Internet-Unternehmen über dieser Ausgangslage in vielen Regulierungsbestrebungen kaum
die Zulässigkeit von Inhalten im Netz entschei- Rechnung getragen wird: Häufig werden Gesetzesvorschläge
den müssen. unter der Annahme formuliert, dass jeder Anbieter jene enor-

v
men Ressourcen hätte, über welche die Internetriesen Google,
on Hass-Postings über IS-Propaganda bis hin zu Amazon, Facebook und Apple verfügen. Derart auf Großunter-
Urheberrechtsverletzungen und Fake-News: Im nehmen zugeschnittene Regelungen können sehr schnell zu
Kampf gegen unerwünschte und illegale Inhalte im einer Vorschreibung von Maßnahmen führen, die von kleinen
Netz ertönt aus Politik und Öffentlichkeit immer lauter und mittleren Anbietern nicht erfüllt werden können. Die Folge:
der Ruf nach größerer Verantwortung und proaktivem Der Wettbewerb bleibt auf der Strecke, der weiteren Monopoli-
Vorgehen der Internetanbieter. Über die damit verbun- sierung im Bereich digitaler Dienstleistungen, an anderer Stelle
denen Möglichkeiten und Risiken diskutierten Experten laut beklagt, wird indirekt Vorschub geleistet. In Branchenkrei-
aus ganz Europa am 13. Oktober 2017 auf der von sen wird dieses Phänomen mittlerweile unter dem geflügelten
OSZE und Europarat organisierten »Internet Freedom Wort ›GAFA-Falle‹ zusammengefasst. Schubert nannte als
Conference« in der Wiener Hofburg. ISPA General­ Paradebeispiel für diese Problematik die Diskussion um die
sekretär Maximilian Schubert nahm in seiner Rolle als europäische Urheberrechtsreform und die Idee, Provider zur
Vizepräsident des weltgrößten Interessensverbandes Anschaffung kostspieliger Systeme zur Prüfung von Uploads
von Internet-Service-Anbietern EuroISPA teil und wies auf mögliche Urheberrechtsverletzungen zu verpflichten.
in seinem Vortrag unter anderem auf die problemati-
schen Folgen von Gesetzgebung hin, die Anbietern eine Neue Technologie braucht maßgeschneiderte
immer schnellere Entfernung von strafbaren Inhalten Regulierung
vorschreibt. Häufig ist vom Internet als ›rechtsfreier Raum‹ die Rede. Dieser
Eindruck ist jedoch falsch. Vielmehr ist es eine Fülle an unter-
Wenn Diensteanbietern, wie etwa im am 1. Oktober schiedlichen Rechtsordnungen, denen Unternehmen, die im
2017 in Deutschland in Kraft getretenen Netzwerk- globalen Internet tätig sind, Rechnung tragen müssen. Insbe-
durchsetzungsgesetz vorgesehen, lediglich 24 Stun- sondere kleinere Provider sind schlichtweg nicht in der Lage,
den eingeräumt werden, um ›offensichtlich rechts- das Recht aller Staaten weltweit zur Anwendung zu bringen.
widrige Inhalte‹ zu entfernen, besteht die Gefahr Die vermeintlich ›einfache‹ Lösung, Intermediäre in die Rolle des
des sogenannten ›overblocking‹. Um sich nicht dem Richters und Vollstreckers zu drängen, ist jedoch entschieden
Risiko einer teuren Bestrafung auszusetzen, wird abzulehnen, so das Fazit in Schuberts Vortrag. Sie ist sowohl aus
beanstandeter Content lieber vorsorglich gelöscht. rechtsstaatlicher Sicht als auch im Hinblick auf den Schutz ande-
Was aus Sicht des Anbieters durchaus nachvollziehbar rer Grundrechte höchst bedenklich. Es müssen auch weiterhin
ist, kann in Folge schnell zum gesellschaftlichen Pro- Gerichte über die Zulässigkeit von Inhalten entscheiden – diese
blem werden: »Bei zu knappen Löschfristen droht die Verantwortung darf nicht auf die Provider abgewälzt werden.

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GEGENSEITIGER RESPEKT U
VORAUSSETZUNG FÜR EINE E
DER HERAUSFORDERUNG D
Dieser Beitrag stellt mein persönliches Résumé des ›Program on Cyber Security Studies‹
(31.1.–16.2.2017) im Marshall Center in Garmisch dar. Die nachstehenden Ausführungen
geben meine Eindrücke wieder und stellen in keinem Fall die Ansicht der ISPA oder eines
seiner Mitgliedsunternehmen dar.
Die Bewältigung der Herausforderungen des Cyber-Raums wird nur durch ein Zusammen-
wirken aller beteiligten Akteure wie z. B. Militär, Rechtsdurchsetzungsbehörden, Industrie
und Zivilgesellschaft möglich sein. Ein solches setzt ein großes Maß an gegenseitigem
Vertrauen voraus und nimmt alle Akteure gleichermaßen in die Pflicht.

Von Maximilian Schubert

a ls Generalsekretär des ISPA, des Verbandes der


Internetwirtschaft in Österreich, bzw. in Funk-
tion des Vizepräsidenten und des Leiters der Arbeits-
Expertise im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens4 bis hin zur
gemeinsamen Erarbeitung von technischen Lösungen, um einen
sicheren und transparenten Datenaustausch zu gewährleisten5
gruppe für Cybersicherheit der EuroISPA, des weltweit bzw. proaktiv an der Definition von technischen Überwa-
größten Provider-Verbandes, nehme ich regelmäßig chungsstandards mitzuarbeiten, um so die Behörden dabei zu
an einschlägigen Treffen auf nationaler, aber auch unterstützen, mit den laufenden technischen Entwicklungen
europäischer Ebene sowie in verschiedenen Experten- mitzuhalten.
Arbeitsgruppen (z. B. Expert Working Group der Euro-
päischen Kommission zum Thema E-Evidence, Europol Dabei nehmen wir oftmals eine Vermittlerrolle zwischen
EC3 Advisory Group on Communication Provider) teil. Behörden und Providern ein und sind daher nicht nur mit der
Sicht der Behörden bestens vertraut, sondern auch mit den
Die ISPA wurde aus der Notwendigkeit heraus Herausforderungen, die sich im Rahmen der Beauskunftung von
gegründet, eine Stelle zu schaffen, die einerseits eine Nutzerdaten ergeben können. So gut die Zusammenarbeit zwi-
gute Zusammenarbeit mit den nationalen Rechtsdurch- schen Behörden und Providern derzeit funktioniert, so fordernd
setzungsbehörden sicherstellt, andererseits sollten war sie teilweise in der Vergangenheit.
durch die Gründung einer nationalen Meldestelle1
gegen Kinderpornografie und nationalsozialistische Anekdotische Zeugnisse hiervon sind beispielsweise die Vorgaben
Wiederbetätigung derartige illegale Inhalte im Netz an die Mitarbeiter von österreichischen Providern, sich telefo-
bekämpft werden. Unsere Arbeit reicht hierbei von der nisch nicht namentlich gegenüber Behörden vorzustellen, um so
Erstellung von Leitfäden2, die Provider darüber infor- zu verhindern, dass auf sie Druck ausgeübt wird (»wenn wir die
mieren, unter welchen Umständen und in welchem Daten nicht bekommen und XY stirbt, dann stehen Sie morgen
Ausmaß Nutzerdaten an Behörden weitergegeben in der Zeitung«). Oftmals scheitert es auch nicht an den gesetz-
werden dürfen, über Schulungen für Behörden3 und die lichen Grundlagen, sondern an mangelnder fachlicher Expertise
Zurverfügungstellung von rechtlicher und technischer auf beiden Seiten. So bemühen wir uns intensiv darum, durch die
Verteilung von Leitfäden dafür zu sorgen, dass Anordnungen an
1 Stopline.at, Österreichische Meldestelle gegen die Provider umgehend entsprochen wird. Gleichzeitig können
Kinderpornografie und Nationalsozialismus im
Internet, https://www.stopline.at (21.12.2017). 4 Z.B. ISPA Stellungnahmen im Rahmen der Konsultation des
2 ISPA Praxisleitfaden: Beauskunftung von dynamischen IP- ›Sicherheitspaketes 2017«, https://www.ispa.at/wissenspool/
Adressen, 28.4.2017 (zugänglich nur für ISPA-Mitglieder) stellungnahmen/stellungnahmen-detailansicht/stellungsnansicht/
https://www.ispa.at/wissenspool/vorlagen/richtlinien- detail/bmj-bmi-konsultation-sicherheitspaket-2018.html (21.12.2017).
zur-beauskunftung-von-kundendaten.html (21.12.2017). 5 Schubert, Implementing the Data Retention Directive in
3 Plattformschulung, ISPA News 2/2017, S. 21f., Austria – »How the fox did an excellent job managing the hen-
www.ispa.at/ispanews, (21.12.2017). house«, E-Commerce Law & Policy Vol. 16, Iss. 3, 12.

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ND VERTRAUEN ALS GRUND-


RFOLGREICHE BEWÄLTIGUNG
ES CYBER-RAUMS
und wollen wir nicht akzeptieren, wenn Personen auf über ein, sowohl in rechtlicher als auch technischer Hinsicht,
Behördenseite, welche aufgrund mangelnder Routine solides Verständnis der derzeit bestehenden Herausforderungen
nicht mit den Prozessen vertraut sind, versuchen allfäl- des Cyber-Raums zu verfügen.
lige inhaltliche Defizite durch die Ausübung von Druck
zu kompensieren. Obgleich derartige Fälle in Österreich Einen längeren Zeitraum in einer militärischen Anstalt zu ver-
mittlerweile nur noch in Ausnahmefällen vorkommen bringen, ohne in seinem Leben zuvor Wehrdienst geleistet zu
und die Zusammenarbeit seit der behördenseitigen haben, brachte dennoch die eine oder andere Herausforderung
Einrichtung eines single point of contact (SPOC) im mit sich und es dauerte etwas, sich an die Sprache (»be at your
Bundesministerium für Inneres (Abteilung BMI-IV-1-b) position five minutes before time«), den Ritus (alles Wichtige
hervorragend funktioniert, wurde hierdurch ein wird zumindest dreimal wiederholt) und die teilweise sehr
Bewusstsein für die Herausforderungen in der Zusam- überspitze Darstellung von Gegensätzen (›gut‹ versus ›böse‹,
menarbeit zwischen Behörden und Industrie sowie ›wir‹ gegen ›die‹) zu gewöhnen. Dies in einer Kaserne zu tun, die
deren erfolgreiche Bewältigung geschaffen. Dieses in einer US-amerikanischen Enklave auf deutschem Boden und
versuche ich als ›lessons learnt‹ in diesbezügliche Dis- damit in einem anderen Kulturkreis liegt, stellte eine zusätzliche,
kussionen einzubringen, um derartige Probleme auf durchaus spannende Herausforderung dar.
nationaler, aber auch auf europäischer Ebene für die
Zukunft hintanzuhalten.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Von den rund 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus über 50
Eine unbekannte Welt Nationen hatte der Großteil einen militärischen Hintergrund.
Als junger, technik- und internetaffiner Jurist sehe Eine zweite Gruppe bildeten die Vertreterinnen und Vertreter
ich meine Rolle unter anderem darin, zwischen den der Rechtsdurchsetzungsbehörden und nur ein geringer Anteil
technischen und wirtschaftlichen Anliegen der Inter- entstammte der Forschung sowie der Industrie. Die auffallend
netwirtschaft einerseits sowie den Regelungszielen hohe Qualität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlug
der beteiligten staatlichen Institutionen andererseits sich neben dem hervorragenden inhaltlichen Diskurs unter
vermittelnd tätig zu sein. Seit über sieben Jahren bin anderem auch in der Form des gegenseitigen Umganges
ich nunmehr in dieser Funktion aktiv und denke daher wieder. Selten befand ich mich mit meinen Argumenten und

 GCMC  GCMC

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Weltanschauungen dermaßen in der Unterzahl und den Diskussionen nicht teilweise zu kompromisslos und kon-
Defensive, selten wurde diesen jedoch dermaßen res- frontativ gewesen bin und hierbei zu wenig Verständnis für die
pektvoll und auf einem so hohen Niveau begegnet anderen Standpunkte aufgebracht habe.
. Gleichzeitig nahm ich meine Rolle als extrem fordernd wahr,
da ich den Eindruck hatte, dass eine Vielzahl von Problemen
Tagesablauf & Freizeitgestaltung in die Industrie hineinprojiziert wurde bzw. oftmals pauschale
Der Tag begann um ›0830‹, war – unterbrochen nur Unterstellungen, etwa dass sämtliche Geschäftsmodelle der
von einer kurzen Mittagspause – geprägt von Plen- Internetindustrie auf dem Ausspionieren der Nutzerinnen und
arvorträgen und Diskussionen in Kleingruppen und Nutzer basieren würden, in den Raum gestellt wurden.
endete vorerst um ›1700‹. Nach einer Pause, die viele Darüber hinaus wurde oftmals kundgetan, dass, sofern die
nutzten, um im großzügigen Fitnessstudio Sport zu Industrie nicht bereit wäre ihren Beitrag zu leisten, eine Kräf-
treiben, versammelte man sich um ca. 18:30 wieder teverschiebung hin zum staatlichen Sektor durch verstärkte
zum Essen. Im Anschluss wurden die Vorträge und Lek- Regulierung oder die Übernahme von zentralen Funktionen
tionen des Tages oftmals in Kleingruppen in diversen durch öffentliche Stellen als unvermeidlich angesehen werde.
Aufenthaltsräumen oder der Lobby des angrenzenden
Edelweiss-Hotels bis nach Mitternacht nochmals
gemeinsam sehr kritisch diskutiert. Die Rolle des Staates
Ein Höhepunkt des Kurses war sicher ein perfekt orga- Hinsichtlich der Rolle des Staates wurde oftmals die Phrase ›we
nisierter Ausflug nach München, der neben zahlreichen agree to differ‹ verwendet und stellenweise war fraglich, ob
hochkarätigen Vorträgen auch die Möglichkeit bot, im überhaupt eine Form von Einigkeit erzielt werden könnte. Bereits
Sicherheitsumfeld relevante Unternehmen kennen zu an der ersten im Plenum diskutierten Frage offenbarten sich die
lernen und mit Praktikern zu diskutieren. gegensätzlichen Sichtweisen. Während eine kleine Gruppe die
Die Kleingruppen wurden von Spezialisten geleitet, Aufgabe des Staates darin sah die Grundrechte zu schützen,
die jedoch großes Augenmerk darauf legten, die sahen andere Grundrechte als ein Hindernis bei der Ausübung
Mitglieder der Gruppe zu einem intensiven Diskurs ihrer Pflichten, die im Schutz des Staates und der Bevölkerung
untereinander anzuregen, was auch dank der Anwen- liegen. In diesem Zusammenhang wurden schon in den ersten
dung der Chatham House Rules6 gut funktionierte. Stunden sehr spannende Gegensätze offenbart, über die wir uns
Als Vertreter der Industrie war für mich in diesem im Laufe der folgenden zwei Wochen intensiv austauschten.
Zusammenhang eine wichtige Erkenntnis, dass es für
mich zwar selbstverständlich war bzw. ist, Missstände
(z. B. nationale Herausforderungen im Rahmen der Grundlegende Ansichten
Bekämpfung von Cyber-Kriminalität) offen anzuspre- Getragen wurde das Programm vom Verständnis der Not-
chen. Für Teilnehmende, die von Staaten entsandt wendigkeit, den Herausforderungen der Online-Umgebung in
wurden, war dies oftmals jedoch nicht, oder nicht in strukturierter Weise zu begegnen. Gleichzeitig wurde aufge-
dieser Deutlichkeit, möglich. zeigt, dass es auch im Cyber-Raum so etwas wie eine absolute
Sicherheit nicht gibt und die Anstrengungen daher darauf
gerichtet werden sollten, diese Risiken zu managen und zu ver-
Meine Rolle als Vertreter der Internet­ meiden. Zusätzlich wurde auch eine Priorisierung der zu vertei-
industrie digenden Ziele angeregt, die dem Grundsatz des tatsächlichen
Meine Rolle war es, die Internetindustrie zu vertreten, Schadens (›so what if they fail‹ Prinzip) folgt und zum Kern hat
und ich war zusammen mit einem anderen Kollegen zu identifizieren, welche Systeme wirklich relevant sind und
wohl auch einer der aktivsten Diskussionsteilnehmer daher geschützt werden müssen.
im Plenum. Die Industrie stand wiederholt in der Unsicherheiten im Cyber-Raum wurden als entwicklungshem-
Kritik unter anderem nicht hinreichend zu koope- mender Faktor identifiziert und eine stärkere Kooperation von
rieren und hierdurch mehr ein Teil des Problems denn Industrie und staatlichen Akteuren sowie auch der Staaten
ein Teil der Lösung zu sein. Es wurde daher von der untereinander wurde als erstrebenswert skizziert. Als Schlüssel
Industrie mehr Kooperation und Vertrauen eingefor- hierfür solle gegenseitiges Vertrauen dienen, welches es jedoch
dert. Rückblickend stellt sich mir die Frage, ob ich in erst zu schaffen gelte.

6 Demnach ist den Teilnehmern der Veranstaltung die freie


Verwendung der erhaltenen Informationen unter der Bedingung
Als eine der größten Herausforderungen wurde die Zurechnung
gestattet, dass weder die Identität noch die Zugehörigkeit von von Handlungen im Cyber-Raum identifiziert, welche im Rahmen
Rednern oder anderen Teilnehmern preisgegeben werde.

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der Zuweisung der Schuld für erfolgte Angriffe sowie Die Rolle von NGOs wurde sehr kritisch diskutiert. Während
möglicher offensiver Möglichkeiten (›hack back‹) eine NGOs in den Augen einiger eher eine Ansammlung von Men-
große Rolle spielt.7 Denn eine Abwehr- oder Vergel- schen sind, die den Ernst der Lange noch nicht verstanden
tungsmaßnahme muss auf das korrekte Ziel ausge- haben, stellen sie für andere ein notwendiges Übel dar. Wieder
richtet sein, um nicht zu einer ungewollten Spirale der andere erkennen sie als Teil des Staates an, der nicht nur zu
Gewalt zu führen. Ein weiterer Punkt, der im Kontext der respektieren ist, sondern auch stellenweise sehr wertvolle Hil-
offensiven Möglichkeiten thematisiert wurde, war, dass feleistungen bieten kann.
eine derartige Maßnahme möglichst in Abstimmung
mit anderen nationalen Organisationseinheiten oder
internationalen Verbündeten zu erfolgen hat, um nicht Weltanschauliche Differenzen im Planspiel
noch größeren Schaden oder Verwirrung zu stiften. Das Spannungsverhältnis zwischen Privatsphäre auf der einen
Raum wurde auch der Diskussion über den Mangel Seite sowie Sicherheit auf der anderen war ein Punkt, der oft-
an rechtlicher Harmonisierung eingeräumt sowie mals angeschnitten, aber leider niemals in voller Tiefe behandelt
den damit verbundenen möglichen Beweggründen wurde.
auf Ebene der Nationalstaaten, die hierfür unter
Umständen verantwortlich sind. Auf den Punkt gebracht wurde diese Differenz wohl am besten
Auch der ›war on talents‹ war ein oftmals wiederkeh- im Rahmen eines simulierten Planspieles8, bei dem man, um
render Punkt, da staatliche Akteure durch deren rigide zum nächsten Level zu gelangen, in einer Spielumgebung als
Anstellungsvoraussetzungen, Gehaltsschemata und Vertreter der Obrigkeit seinen virtuellen Untergebenen die
nicht zuletzt Verschwiegenheitsbestimmungen sich Anweisung geben musste, die Grundrechte von Verdächtigen zu
gegenüber der Privatwirtschaft oftmals benachteiligt ignorieren und ohne rechtliche Grundlage eine Observation vor-
sehen. Interessant war in diesem Kontext, wie erfinde- zunehmen. Die Entscheidung, diese Handlung nicht anzuordnen,
risch staatliche Stellen z. B. im Rahmen von speziellen führte einerseits zu Punkteverlust im Spiel sowie andererseits
Rekrutierungsprogrammen werden, um dennoch die zu intensiven Diskussionen im Anschluss. Während einige Teil-
gewünschten Ressourcen für sich gewinnen zu können. nehmerinnen und Teilnehmer sich weigerten im Planspiel vor-
Während einige hierbei auf emotionale Argumente sätzlich geltendes Recht zu ignorieren, zeigten andere aufgrund
setzen, bieten andere neben einer extrem interessanten der in der Simulation dargestellten Umstände eines unmittelbar
Tätigkeit an, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bevorstehenden Terroranschlags von Öko-Terroristen durchaus
nicht nur umfangreiche Fortbildungen zu ermöglichen,
sondern auch in einer extrem schnelllebigen Branche 8 »CounterNet is a single-player, web-based game focused on how terrorists use
diesen für die Bewältigung von technischen Herausfor- the internet and social media for various purposes, to include: propaganda,
financing, training, planning, execution of attacks, recruitment, incitement,
derungen hinreichend Zeit zu belassen, um sich intensiv radicalization, spreading public information, and for secret communication.
The player is assuming the role of a government professional responsible
und in aller Tiefe mit diesen zu beschäftigen. for tracking and ultimately preventing an attack by a fictional eco-terrorist
group. The actions they take have positive or negative effects on a series
7 Vgl. Council Conclusions on a Framework for a Joint EU of ‚badges‘ that they are trying to maximize. For example, taking counter-
Diplomatic Response to Malicious Cyber Activities (Cyber financing actions at the appropriate time in the game will increase the
Diplomacy Toolbox), 07.06.2017, http://data.consilium.europa. player‘s counter-financing badge, and ultimately have a positive effect on the
eu/doc/document/ST-9916-2017-INIT/en/pdf (21.12.2017). overall score.« CounterNet, https://globalecco.org/game-lobby (21.12.2017).

 GCMC

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12 aktiv
Verständnis für die Grundrechtsverletzung. Ein kleiner, gesehen, während sie von anderen oftmals als Hindernis und
aber nicht unerheblicher Teil wiederum verfolgte die Schikane im Bereich der Strafverfolgung, als naive Idee von
Diskussion um Grundrechte durchaus amüsiert, aber Personen, die das Ausmaß der potentiellen Bedrohungen nicht
völlig ungläubig. anerkennen wollen, sowie als Ausrede für mangelnde Koopera­
tionsbereitschaft der Industrie betrachtet wurden.
Darüber hinaus wurden sie leider oftmals als bereits gänzlich
It’s the simple things gescheiterte Ideen präsentiert. Dies erschien auch insofern
Ein Highlight der besonderen Art war zudem das sehr schlüssig, als gemäß der von einigen Teilnehmerinnen und
zweite Online-Planspiel9, welches sich über mehrere Teilnehmern, aber auch Vortragenden präsentierten Doktrin die
Tage erstreckte und durch seinen Aufbau sowie seine Industrie den Datenschutz bereits gänzlich zerstört hätte und
Aufgabenstellungen und Anforderungen an die Teil- somit in jedweden Handlungen von Rechtsdurchsetzungsbe-
nehmerinnen und Teilnehmer durchaus beeindrucken hörden, Militärs und Nachrichtendiensten nun trefflich auch
konnte. Ziel des rundenbasierten Spieles war, durch nichts Verwerfliches zu finden sei.
den strategischen Einsatz von Ressourcen (Punkten) So verlockend die Logik dieses Arguments auch erscheinen mag,
die Oberhand in einem Cyber-Konflikt zu erlangen. liegt diesem das Problem zugrunde, dass der Industrie hiermit
Wofür dieses Online-Planspiel den Teilnehmerinnen pauschal unterstellt wird unehrlich zu agieren. Dies wirft dann
und Teilnehmern jedoch sicherlich in Erinnerung natürlich die Frage auf, wie eine Zusammenarbeit mit dieser
bleiben wird war, dass die anwesenden Sicherheitsex- möglich sein soll.
perten einer Gruppe das Spiel auf unvorhergesehene
Weise beeinflussten, indem sie die Zugangsdaten
anderer Gruppen – diese wurden am Beginn des Edward Snowden: Kristallisationspunkt
Spiels in den einzelnen Seminarräumen auf die Tafel der Weltanschauungen
geschrieben und im Anschluss nur unvollständig Auch die Rolle von Edward Snowden war ein Kristallisationspunkt
gelöscht – in Erfahrung brachten und auf diese Weise der unterschiedlichen Weltanschauungen. Während das Kon-
die Spielzüge der anderen Gruppen über viele Runden terfei des Genannten gefühlt mehrmals täglich zu sehen war,
hinweg ausgesprochen geschickt manipulierten. stellte er für einen Teil der Anwesenden einen feigen Verräter und
Es gab unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gleichsam die Personifizierung des Bösen und der Bedrohung
sehr unterschiedliche Ansichten, ob diese Handlungen aus der Cyberwelt dar, während ein kleiner Teil argumentierte,
als unsportliches ›breaking of the rules‹ oder als dass man ihm dankbar sein müsse, da ja gerade er gezeigt hätte,
gewiefter Schachzug bzw. angewandtes tägliches wohin sich ungezügelte Überwachung entwickeln kann.
Handwerk der anwesenden Expertinnen und Experten
zu sehen seien. Es führte aber allen unmissverständlich
vor Augen, dass das sicherste System immer nur so gut Ausrichtung nationaler Cybersicherheitsstrategien
ist, wie der Schutz des Zuganges dazu. Neben all diesen weltanschaulichen Differenzen gab es noch
das Thema der Gestaltung von nationalen Cybersicherheitsstra-
tegien und auch hier hätten die Pole nicht gegensätzlicher sein
»Industry has killed privacy long ago« können.
Unterschiedliche Ansichten offenbarten sich auch Während der Großteil sich für eine Bündelung aller Kompe-
bezüglich des Konzepts des Datenschutzes sowie tenzen im nachrichtendienstlichen oder militärischen Teil
des Rechts auf informelle Selbstbestimmung. Diese (MOD, Ministry of Defence) aussprach, ging ein kleiner Teil in
wurden von einigen als natürlicher und notwendiger eine gänzlich andere Richtung. So kam beispielsweise der Vor-
Bestandteil der Freiheit der Bürgerinnen und Bürger schlag, das, wie zum Beispiel in Estland im Jahre 2014 geschehen,
9 »CyberStrike is a six-player game that simulates the complex
Wirtschaftsministerium mit derartigen Kompetenzen zu
strategic environment of cyber conflict. Players can play as versehen, da dieses dem Grundsatz nach nicht auf die Abwehr
criminals, terrorists, hackers, or states, with each role having
different capabilities and goals. Players have to consider how their von Bedrohungen ausgerichtet sei, sondern darauf, Chancen
offensive capabilities match up with their adversaries‘ defensive
capabilities, and vice versa; whether to attack opponents or defend
schnell erkennen und nutzen zu können.10 Damit wäre dieses
against them; whether to retaliate against attacks, particularly
if the perpetrator is unknown; whether to invest in offense, 10 Tikk/Kerttunen, National Cyber Security Strategies: Commitment
defense, or detection capabilities; whether to ally with others; for Development, Perspectives on Responsible State Uses of ICTs
whether to share information or not; and how they can deter (Geneva: ICT for Peace Foundation, 2017), pp. 129-144; Diskussion
future attacks. The game is intentionally designed for thinking mit Kerttunen (Jänner und September 2017); 2014 – 2017 Cyber
about the macro, strategic decisions in the cyber world. It does Security Strategy, Estonian Ministry of Economic Affairs and
not require or teach any technical aspects of cyber conflict.« Communication, 2014, https://www.mkm.ee/sites/default/files/
Cyber Strike, https://globalecco.org/game-lobby (21.12.2017). cyber_security_strategy_2014-2017_public_version.pdf (21.12.2017).

ispa news
13

unter Umständen besser geeignet auf kurzfristig ent- ausreichend war, sich auf ihre gemäß der jeweiligen Verfassung
standene Bedrohungslagen, oftmals in Kooperation mit zustehende Autorität zu berufen, stehen diese in Zeiten von
der Wirtschaft, schnell und angemessen zu reagieren. ›fake news‹ und gezielten staatlichen Desinformationskampa-
Diese Einstellung schlug sich auch in den Abschluss­ gnen11 unter mehr Rechtfertigungsdruck denn je. Genau jenen
präsentationen nieder, welche unter anderem Zweifeln gilt es daher meiner Ansicht nach, von staatlicher Seite
Innovation und Selbstregulierung der Privatindustrie mit Transparenz und Diskussionsbereitschaft zu begegnen.
zusammen mit Sensibilisierung und Empowerment Solange sich die Stakeholder teilweise in polarisierender und
der Öffentlichkeit sowie der Verwaltung als Schlüssel- undifferenzierter Weise gegenseitig mangelnde Integrität,
elemente bei der Bewältigung der Herausforderungen Naivität und Aktionismus vorwerfen und es stellenweise an
auf nationaler Ebene identifizierten. gegenseitigem Respekt mangelt, wird es schwer werden,
Vertrauen, welches die Basis für eine erfolgreiche Kooperation
bildet, zwischen den notwendigen Akteuren aufzubauen.
Persönliches Fazit Gerade Möglichkeiten wie die Teilnahme an diesem Programm
Ich wünsche dem Marshall Center noch viele erfolg- stellen aus diesem Grund einen essentiellen Schritt dar, um
reiche Jahre und bin dankbar für das Bestehen dieser derartige Gräben zu erkennen und sie in Folge gemeinsam über-
Institution. Ich gehe davon aus, dass es wenig vergleich- winden zu können. Ich würde es daher begrüßen, den Kreis der
bare Einrichtungen gibt, in welchen Vertreterinnen möglichen Teilnehmenden auszuweiten und neben der Indus-
und Vertreter aller Nationalitäten zusammenkommen trie auch Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft teil-
können, um sich über das Thema der Cybersicherheit nehmen zu lassen. Hierdurch könnte dazu beigetragen werden,
auszutauschen. Vielleicht könnte man für die Zukunft einerseits eventuell bei diesen Akteuren bestehende Vorbehalte
in Erwägung ziehen, das Curriculum stellenweise anzu- weiter abzubauen, aber andererseits auch auf Seite des Militärs
passen und bei der Auswahl der Sprecherinnen und sowie der Rechtsdurchsetzungsbehörden Verständnis für deren
Sprecher zum Beispiel dem Thema des Grundrechts- Vorbehalte zu schaffen.
schutzes mehr Raum zu geben.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir die Teilnahme an
Es ist wohl nicht übertrieben, wenn ich festhalte, dass diesem Kurs ermöglicht haben und hiermit den offenen Aus-
es derzeit um das Verhältnis zwischen Industrie, Zivil- tausch fördern. Meine Teilnahme war hoffentlich ein kleiner
gesellschaft sowie staatlichen Stellen im Bereich der Schritt, um uns einem gemeinsamen Ziel näherzubringen, selbst
Cybersicherheit nicht ausnahmslos gut bestellt ist. Alle wenn sich die Anschauungen über die Wege dorthin eklatant
Akteure streben einen ›sicheren‹ Cyber-Raum an. Was unterscheiden mögen. 
hierunter zu verstehen ist und welcher Weg zu diesem
führt, erfordert jedoch einen intensiven Diskussions- Informationen zum Lehrgang:
prozess, der, so frustrierend und ressourcenintensiv er http://www.marshallcenter.org/mcpublicweb/de/nav-main-
auch erscheinen mag, leider nicht ausgelassen werden wwd-res-courses-pcss-de.html
kann. Alle Akteure sind aufeinander angewiesen
und während es für staatliche Stellen früher oftmals 11 E.g. EU vs Disinformation campaign, https://euvsdisinfo.eu/ (21.12.2017).

 Schubert

www.ispa.at
Weihnachtsfeier 2017
Nach dem ›Ausflug in den Weltraum‹ im letzten Jahr kehrte die ISPA Weihnachtsfeier mit rund 230
Gästen heuer auf den ›Boden der Tatsachen und Fakten‹ zurück. Im Chaya Fuera im 7. Wiener Bezirk
ließen mit dem Team der Tagespresse-Show – als Gegenpol zu all den Falschnachrichten – die
seriösesten Nachrichtenexperten Österreichs die Ereignisse des Jahres 2017 Revue passieren.
www.ispa.at/weihnacht
Fotos: ISPA/APA-Fotoservice/Hörmandinger
16 aktiv
Vom Internet im Kindergarten bis zum Getränkegutschein mit Blockchain:
netidee präsentiert Geförderte 2017
Bürgerkarte kombiniert und damit gesicherte E-Votings,
Umfragen und Abstimmungen über eine Website ermöglicht.
Der ›Privacy by Design‹ Sonderpreis ging an ›combinary‹ der Firma
acolono Gmbh. Mit ›combinary‹ kann man seine Social Media
Inhalte auf eigenen Servern aggregieren, analysieren und aus-
spielen, ohne sich den Bedingungen von Drittanbietern wie z. B.
Facebook oder Twitter auszuliefern.
Das Projekt ›Remote Mentor‹ des Grazer Catrobat-Teams wie-
derum bietet Remote Mentoring gezielt für Mädchen beim Pro-
Über 150 Leute kamen am 18. November ins grammieren-Lernen mit Pocket-Code an und wurde dafür mit
Wiener Museumsquartier, um das Jury-Ergeb- dem Sonderpreis ›Closing the Gender Gap‹ ausgezeichnet.
nis der netidee, Österreichs größter Internet- Zusätzlich zur Projektförderung vergab die netidee auch dieses
Förderaktion, zu erfahren. Die netidee Förder- Jahr wieder Stipendien über 5.000 Euro für Diplom-/Masterar-
million 2017 geht an 23 Projekte, darunter auch beiten und 10.000 Euro für Dissertationen/PhD-Arbeiten. Auch
Sonderpreise für Blockchain, Privacy by Design hier sind die unterschiedlichsten Disziplinen und Themen von
und Closing the Gender Gap. Sechs Studie- Security über Gaming, Bitcoin und Blockchain bis hin zu E-Resi-
rende erhalten ein netidee Stipendium für ihre dency und Lernen mit User-Generated Content vertreten.
Abschlussarbeit. Die erste Ausschüttung im
Rahmen des neuen netidee SCIENCE Fördertop- Erste netidee SCIENCE Förderung für Internet-Grund­
fes geht an ein Forschungsprojekt der TU Wien. lagenforschung an der TU Wien
Andreas Schildberger, Vorstand der Internet Privatstiftung Aus-
»Die netidee ist so vielseitig wie die Olympischen Spiele. tria, und Artemis Vakianis, Vizepräsidentin des Wissenschafts-
Auch wenn die geförderten Themen höchst unter- fonds FWF, verliehen die erste mehrjährige netidee SCIENCE För-
schiedlich sind, vereint sie trotzdem derselbe Gedanke: derung, die mit 400.000 Euro dotiert ist, an Elmar Kiesling und
Das Internet aktiv mitgestalten und es zu einem bes- Andreas Ekelhart vom Forschungsprojekt ›Semantische Verarbei-
seren Ort für uns alle machen.« Mit diesen Worten tung sicherheitsbezogener Ereignisströme‹. Das Projekt startet
eröffnete Ernst Langmantel, Vorstandsvorsitzender der im Jänner 2018 an der TU Wien.
Internet Privatstiftung Austria, die diesjährige Preisver-
leihung, bei der 23 Projekte jeweils bis zu 50.000 Euro für Ergebnisse der netidee Projekte 2016
ihren Beitrag zu einem besseren Internet erhielten. Von Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen außerdem die Geför-
Medienpädagogik im Kindergarten mit ›digi4under6‹ derten aus dem Vorjahr, die ihre fertigen Resultate präsentierten:
über Open Hardware Feinstaubmessung mit ›dustmap‹ Da gibt es Open Source ›Sicherheitslösungen für Dummies‹ wie
bis hin zu Getränkegutscheinen ›V-Wallet‹ mit Block- ›upribox‹ und ›safing‹, die kinderleicht zu bedienen sind und Pri-
chain: Die geförderten Vorhaben ziehen sich quer durch vatsphäre daheim und am Handy schützen. Oder die ÖIAT-Studie
alle Gesellschafts- und Anwendungsbereiche, in denen ›Internet of Toys‹, die Spielzeug untersucht, das mit dem Internet
Internet-Technologie eingesetzt wird. Allen ist gemein, verbunden ist. Für JugendarbeiterInnen wurde die medienpädago-
dass sie Open Source sind. gische Toolbox ›makeITsafe‹ entwickelt und für Lehrkräfte das digi-
tale Schulbuch, das Augmented Reality kann. Insgesamt wurden
Drei Sonderpreise und sechs Stipendien im Vorjahr 28 Projektförderungen und 8 Stipendien vergeben.
»Die drei Sonderkategorien 2017 greifen Themen auf,
die momentan in aller Munde sind, und wo riesiges Über die netidee
Potenzial und großer Handlungsbedarf bestehen«, Die Open Source Internet-Förderaktion netidee gibt es seit 2006,
erklärte Langmantel die Auswahl. Die Sonderpreise sind organisiert und finanziert wird sie von der Internet Privatstif-
mit 3.000 Euro zusätzlich zur Projektförderung dotiert. tung Austria (IPA), die unter anderem Mutterorganisation der
In der Kategorie ›Blockchain‹ wurde Michael Faschinger heimischen Domain-Registry nic.at ist. Die Stiftung verfolgt den
für ›Bürgerchain‹ ausgezeichnet – eine Anwendung, gemeinnützigen Zweck, das Internet in Österreich zu fördern. Alle
die Blockchain-Technologie mit der österreichischen geförderten Projekte finden Sie auf www.netidee.at. 

ispa news
17

Neues Infomaterial: Apps für 1 bis 11


Kinder kommen heutzutage sehr früh mit digi- und Kindern mit Inhalten und möglichen Herausforderungen
talen Medien in Kontakt. Sie gehen mit viel im Internet ist notwendig. Wie die Medienkompetenz der
Neugierde und offen an das Thema heran. Viele Kinder gestärkt werden kann, erklärt der neue ISPA Ratgeber
Eltern sind verunsichert und wissen nicht, ob ›Apps für 1 bis 11‹. Durch eine spielerische Herangehensweise
die Beschäftigung mit digitalen Inhalten för- lernen Kinder sehr schnell mit den neuen Technologien
derlich für ihre Kinder ist. Die neue Broschüre umzugehen. Sie finden sich zwar durch Ausprobieren auf den
Benutzeroberflächen schnell zurecht, können aber oft die
›Apps für 1 bis 11‹ bietet Informationen und pra-
Konsequenzen ihres Handelns nicht abschätzen. Eltern und
xisnahe Tipps für Eltern, um den Kindern einen
Bezugspersonen sind daher gefragt, wenn es um die Auswahl
sicheren Umgang mit Apps zu ermöglichen.
der Inhalte und Apps geht. Wichtig ist dabei, dass die Inhalte

i
kindgerecht und kompetenzfördernd sind und ein sicheres
n vielen Familien gehören Smartphones, Tablets und Umfeld für Kinder bieten. Daher sollten die Eltern altersge-
Laptops zum Alltag, weshalb auch immer jüngere rechte Apps auswählen und erste Schritte gemeinsam unter-
Kinder diese nutzen. Aufgrund fehlender langfristiger nehmen. ›Apps für 1 bis 11‹ bietet Informationen und Kriterien,
wissenschaftlicher Erkenntnisse ist nicht gesichert, um förderliche Kinder-Apps auszuwählen, und eine konkrete
wie sich der vermehrte Umgang mit digitalen Medien Liste mit guten Anwendungen. Mit Hilfe dieser Apps entdecken
auf die Entwicklung der Kinder auswirkt. Ein absolu- die Kinder spielerisch die digitale Welt und verbessern Lese-,
tes Verbot für Kinder ist aber realitätsfern und auch Medien- und kreative Kompetenzen. Außerdem informiert die
nicht zielführend. Denn je kompetenter die Kinder Broschüre über die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit von techni-
Technologien und Medienangebote nutzen können, schen Kindersicherungen im Internet, denn technische Sperren
desto besser können sie Probleme erkennen und Risiken können eine gemeinsame Auseinandersetzung mit schwieri-
vorbeugen. Gemeinsame Beschäftigung von Eltern gen Themen nicht ersetzen. 

ANKÜNDIGUNG:
Am 6. Februar 2018 findet der internationale Safer Internet Day bereits zum 15. Mal statt. Unter dem Motto »Create,
connect and share respect: A better internet starts with you!« ruft die EU-Initiative Saferinternet.at (www.saferinternet.at)
gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung auch in Österreich dazu auf, sich aktiv am Safer Internet Day 2018 zu
beteiligen und eigene ›Safer Internet‹-Projekte umzusetzen.

www.ispa.at
18
 ISPA/APA-Fotoservice/Hörmandinger

ISPA MITGLIEDER WÄHLEN VORSTAND


Bei der 21. Generalversammlung des Verbands der österreichischen Internetwirtschaft wurde der Vorstand der ISPA – In-
ternet Service Providers Austria für die neue Vereinsperiode gewählt. Harald Kapper, Gründer und Geschäftsführer des auf
Infrastrukturlösungen und integrierte Internetanwendungen spezialisierten Internet Service Provider kapper.net, wurde in
seiner Funktion als Präsident bestätigt. Auch Natalie Ségur-Cabanac (Hutchison Drei Austria), Martin Prager (Prager Con-
sult) und Christian Panigl (Universität Wien) wurden wieder in den Vorstand gewählt. Die Position von Andreas Koman
(Tele2), der nicht mehr kandidierte, übernahm Georg Chytil (next layer). Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Kurt Einzin-
ger (Netvisual), Nikolaus Futter (Compass-Gruppe) sowie Peter Oskar Miller (HXS).

Große Herausforderungen kommen auf österreichische Internetwirtschaft zu


»Ich möchte mich bei unseren Mitgliedern für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken und freue mich, dass ich gemein-
sam mit meiner Vorstandskollegin und den -kollegen sowie dem ISPA Büro im kommenden Jahr mein Engagement für die
Anliegen der österreichischen Internetwirtschaft fortsetzen darf«, so Präsident Harald Kapper nach seiner Wiederwahl. Für
2018 sieht Kapper wesentliche Schwerpunkte in den Bereichen der Förderung des Wettbewerbs am Breitbandmarkt, der
Umsetzung des Cybersicherheitsgesetzes, der Datenschutzgrundverordnung und der E-Privacy-Richtlinie, welche bei den
Providern Anpassungsmaßnahmen erforderlich machen wird. »Nicht zuletzt durch den österreichischen BEREC-Vorsitz 2018
und die EU-Ratspräsidentschaft Österreichs im zweiten Halbjahr kommt in vielerlei Hinsicht ein spannendes und arbeitsrei-
ches Jahr mit etlichen Herausforderungen auf uns zu, in dem wir auf nationaler und verstärkt auch auf europäischer Ebene
für unsere Mitglieder und für das Internet aktiv sein werden«, fasst Kapper zusammen. 

NEUAUFLAGE
Digitaler Nachlass
E-Mail-Account, Social-Media-Profil oder Daten in der Cloud: Ohne Vorsorge ist es
für Hinterbliebene schwer, auf Online-Konten von Verstorbenen zuzugreifen. Der
aktualisierte ISPA Leitfaden ›Digitaler Nachlass‹ gibt dazu Tipps.

l aut einer aktuellen Studie des Bundesverbands


Informationswirtschaft, Telekommunikation und
neue Medien (Bitkom) in Deutschland haben nur
ISPA veröffentlicht. Neben Tipps
zur Vorsorge für Nutzerinnen
und Nutzer bietet die Bro-
18 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer festgelegt, schüre auch Hinterbliebenen
was mit Online-Konten nach ihrem Tod geschehen wertvolle Hilfestellungen zum
soll. Doch ohne entsprechende Vorkehrungen kann Umgang mit den einzelnen Plattformen.
die Verwaltung des ›digitalen Nachlasses‹ einer Von Netzwerk zu Netzwerk bestehen nämlich we-
verstorbenen Person aufgrund der rechtlich kaum sentliche Unterschiede, um beispielsweise ein Konto still zu
geklärten Umstände – insbesondere wenn Accounts legen, in den ›Gedenkzustand‹ zu versetzen oder auf Daten
bei Diensteanbietern im Ausland liegen – für die zugreifen zu können.
Hinterbliebenen zum Spießrutenlauf werden.
Bereits in der sechsten, aktualisierten Auflage wurde Der Leitfaden steht unter www.ispa.at/digitaler-nachlass zum
im November zu diesem Thema ein Leitfaden der kostenlosen Download bereit. 

ispa news
19

NEUE MITGLIEDER STELLEN SICH VOR


Die artegic AG unterstützt Unternehmen beim Aufbau von kundenzentriertem,
digitalen, Best-In-Class Dialogmarketing. artegic hat über 10 Jahre Erfahrung
im Bereich Marketing Engineering. Das Leistungsportfolio umfasst Beratung,
IT-Integration und Technologie für Realtime Marketing Automation und
Online CRM.
artegic ist der führende deutsche Spezialanbieter von Standardsoftware für Realtime Marketing Automation mit E-Mail
und Mobile sowie Betreiber einer der größten Software-as-a-Service Plattformen für digitales Marketing in Europa.
Mit 65 Mitarbeitern an den deutschen Standorten Bonn und München sowie internationalen Repräsentanzen steht artegic
für nachhaltig erfolgreiches Dialogmarketing mit signifikant besseren Ergebnissen und weniger operativem Aufwand.
Kern der Lösungen von artegic ist die vielfach prämierte ELAINE Online Dialog CRM Suite für beeindruckendes digitales
Cross-Channel Dialogmarketing in Echtzeit. 2015 wurde die Lösung von der Fachpresse zur besten europäischen Marketing
Suite für kundenzentriertes Marketing gekürt.
Über artegic Technologie stehen rund 82 Prozent der Deutschen Internetnutzer mit Unternehmen in Kontakt. Jeder dritte
DAX Konzern sowie internationale Key-Player wie BMW, PAYBACK, RTL, BURDA, REWE, Web.de und maxdome zählen zu
den Kunden von artegic.
Weltweit werden jeden Monat über artegic Technologie rund 2,7 Mrd. E-Mails, SMS und Social Media Messages in 141
Länder versandt.
 www.artegic.com

Alles wird dynamischer und schneller,


zumindest empfinden viele es so ... peter pfläging
... egal ob in der Wirtschaft, der Verwaltung, Your source for ICT strategy,
im Behördenumfeld und auch im persönlichen innovation, architecture advice
Leben. Bewährte Prinzipien und Methoden im
Zusammenleben und in der Arbeitswelt sind ineffizient geworden - sie sind zu statisch. Organisationen treten diesem
Trend durch eine immer stärker ausgeprägte Spezialisierung entgegen. Das sorgt auf allen Seiten für einen ›Tunnelblick‹, die
Identifikation mit dem ›Werk‹ geht verloren und das Potenzial im Bereich von Verbesserungen und Innovation kann kaum
genutzt werden. ›Knowledge Worker‹ spüren den Druck und die Veränderungen infolge der Digitalisierung bereits sehr
deutlich.

Als Wegbegleiter im technischen, strategischen wie auch im organisatorischen Bereich unterstütze ich Organisationen auf
dem Weg in eine digitalisierte und doch lebenswerte Welt.
Technik hat mich mein ganzes Leben begleitet und begeistert mich auch heute noch. Der Komplexität mit Einfachheit
begegnen, der Dynamik mit leicht adaptierbaren Methoden Rechnung tragen und dabei den Überblick behalten, das macht
die Herausforderung aus.

Seit Mitte 2016 gibt es pflaeging.net und Themen wie IKT-Architektur, Visionen und Trends in der Informationstechnologie,
Forschung und Entwicklung im Bereich IKT Technologien, IKT im Bereich e-Health und e-Government, sowie Mediale
Systeme und IKT sind nur einige Schwerpunkte, wo ich aktive und passive Unterstützung anbiete. Besonders wichtig ist für
mich die Philosophie, die hinter Open Source steht.
 pflaeging.net
stickieflow.net
stickiebox.org

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20 aktiv
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