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DIV 2020 und nachhaltig.

digital
­Jahreskonferenz
Intelligent vernetzte Städte und Regionen
umsetzen – Nachhaltigkeit ­erreichen!

9. NOV 10. NOV 11. NOV 12. NOV

VORMITTAGS EINFÜHRUNGS-
VERANSTALTUNG

NACHMITTAGS

ABSCHLUSS-
VERANSTALTUNG

div-konferenz.de/nd20
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

Tag 1 | Montag 09.11. | 09:00 – 10:30 Uhr


Eröffnungssession

Agenda
Uhrzeit Referent*innen

9:00 Begrüßung
Grußworte der Veranstalter
 Alexander Bonde
9:10 Impuls Generalsekretär
Deutsche Bundes­
umweltstiftung

9:25 Impuls  Prof. Maja Göpel,


­Politökonomin,
­Expertin für Nach­
haltigkeitspolitik und
Transformations­
forschung, Autorin

9:40 Diskussion  Alexander Bonde


“Intelligent vernetzte Städte und Regionen umsetzen – N ­ achhaltigkeit
erreichen?“
Intelligente Vernetzung, die Digitalisierung in den Infrastrukturberei-  Prof. Maja Göpel
chen Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Öffentliche Verwal-
tung, ist seit langem als ein entscheidender Enabler identifiziert, um  Markus Lewe,
mehr Nachhaltigkeit zu erreichen. Weitgehend unstrittig ist auch die ­Oberbürgermeister
der Stadt Münster
besondere Rolle der Kommunen, um diese Nachhaltigkeitspotenziale und Vizepräsident
zu heben. Dort muss die praktische Umsetzung geschehen. Dort tre- des Deutschen
­Städtetags
ten die Hürden zu Tage. Insbesondere Smart City und Smart Region
Initiativen sind hierbei Treiber der Entwicklung.
 Jochen Partsch,
Doch ist Deutschland auf dem richtigen Weg? Sind die Handlungsnot- ­Oberbürgermeister
wendigkeiten von allen erkannt? Welchen konkreten Einfluss haben der Wissenschafts­
stadt Darmstadt
die UN Nachhaltigkeitsziele, der EU Green Deal oder die deutschen
Nachhaltigkeitsziele auf Bundes- und Landesebene auf das Handeln
vor Ort? Wie sehr werden diese unterstützt, wie lassen sie sich umset-
zen? Sind die Kommunen gut genug aufgestellt, um mehr Nachhaltig-
keit zu erreichen? Auf welche Hürden stoßen sie, was beeinflusst die
Umsetzung innovativer digitaler Nachhaltigkeitsprojekte vor Ort? Wie
kann das Tempo für mehr Nachhaltigkeit durch intelligente Vernetzung
erhöht werden? Wie können eine interkommunale Zusammenarbeit
und die Kooperation mit Wirtschaft und Wissenschaft funktionieren?
Die Diskussion wird die Zusammenhänge beleuchten, Hindernisse
und Chancen in der praktischen Umsetzung diskutieren und aktuel-
le Handlungsperspektiven aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft
aufgreifen.

10:30 Ende
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Programmplanung

Tag 1 | Montag 09.11. | 10:30 – 12:00 Uhr


Nachhaltig Digital für Städte und Gemeinden (SDG 11)
Die drei Sessions des SDG 11 finden parallel zueinandern statt.

Gemeinsamer Beginn

Gemeinsame Einführung
Slot-Paten, 5min

1. Session

Intelligente Vernetzung Best Practices aus kommu- Daten als Ressource –


(Smart City/Smart Region) naler Ebene: Input aus der EG welche kommunalen
und OZG-Umsetzung ­Intelligente Verwaltungsnetze ­Perspektiven und/oder
Marco Brunzel, 30 min Tanja Krins, Marco Brunzel, ­Positionen gibt es bereits?
30 min Tanja Krins oder/
und Marco Brunzel, 30min

2. Session

„Offene IoT-Funknetze und LoRaWAN – Die Grundlage


offene Daten für eine „Open für IoT und vernetzte Städte
Region“ am Beispiel der Regi- Ingo Lemme, 15min
on Stuttgart Open Region“ am
Beispiel der Region Stuttgart“
Jerg Theurer, 45min

3. Session

Vernetzter Müll
Dr. David Hoeflmayr, 45min

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Programmplanung

Gemeinsamer Beginn
Uhrzeit Referent*innen

10:30 – Gemeinsame Einführung


10:35  Slot-Paten

1. Session
Uhrzeit Referent*innen

10:35 – Intelligente Vernetzung (Smart City/Smart Region)


11:00 und OZG-Umsetzung  Marco Brunzel

Best Practices aus kommunaler Ebene:


11:00 –
Input aus der EG ­Intelligente Verwaltungsnetze  Tanja Krins
11:30

 Marco Brunzel

11:30 – Daten als Ressource – welche kommunalen ­Perspektiven und/


 Tanja Krins
12:00 oder ­Positionen gibt es bereits?

 Marco Brunzel

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Programmplanung

2. Session
Uhrzeit Referent*innen

10:30 – Offene IoT-Funknetze und offene Daten für eine „Open Region“
11:15 am Beispiel der Region Stuttgart Open Region  Jerg Theurer

Die Digitalisierung der Städte und gesamten Gesellschaft betrifft jeden


Einzelnen. Durch die Kombination von offenen Daten (Open Data) und
offenen Netzen ergibt sich eine offene, datengetriebene Region (Open
Region), in der alle Beteiligten zur Umsetzung und damit zum Gelingen
einen erheblichen Beitrag leisten können. Dies hat zum Nebeneffekt,
dass die Datenhoheit von Beginn an in der Hand der Region als Betrei-
ber liegt und die Daten jederzeit und nach Möglichkeit auch als Open
Data zur Verfügung stehen und zusätzlich bei allen Beteiligten das Ver-
ständnis für solche Lösungen gefördert wird. Hierdurch ergibt sich die
Chance, in Zusammenarbeit von Verwaltung, Gesellschaft, Institutionen
und Wirtschaft gemeinsam Anwendungen und Lösungen von Morgen zu
gestalten und zu entwickeln.
Global agierende Technologiekonzerne beginnen, die Städte der
Zukunft nach ihren Vorstellungen zu modellieren und verfolgen da-
mit kommerzielle Interessen der Datengenerierung und -auswertung.
Momentan etabliert sich das Konzept der Mitmachstadt und darüber
hinaus der Open Region, getrieben aus deutschen und europäischen
Initiativen, die sich vor allem den Gemeinnutzen und die Nachhaltigkeit
auf die Fahnen geschrieben haben.
Auch die Stadt Herrenberg hat sich diese Konzepte zu eigen gemacht,
konkrete Umsetzungen werden in diesem Praxisbeispiel dargestellt.
Städte werden derzeit auf allen Ebenen der Verwaltung mit dem Thema
Sensornetze konfrontiert und benötigen einen praxisorientierten Ein-
stieg und Entscheidungshilfe. Hierzu stellen wir ein Praxisbeispiel aus
der Region Stuttgart vor.

11:15 – LoRaWAN – Die Grundlage für IoT und vernetzte Städte


 Lemme
11:30 Die innovativen Funktechnologie LoRaWAN ist die Basis für das Internet
der Dinge: intelligente Sensoren erfassen Daten, die energiesparend
über das Netzwerk übertragen werden können. Anwendungen wie
smarte Abfalleimer, automatisierte Luftqualitätsmessung oder Ampel-
steuerung durch intelligente Verkehrszählungen sind durch LoRaWAN
kostengünstig möglich.

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Programmplanung

3. Session
Uhrzeit Referent*innen

10:30 – Vernetzter Müll


11:15  Dr. David Hoeflmayr

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Programmplanung

Tag 1 | Montag 09.11. |16:00 – 17:30 Uhr


Nachhaltig Digital für Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3)
Die drei Session des SDG 3 finden parallel zueinander statt.

1. Session

Einführung: Aspekte Intelli- Digitale Gesundheitsnetz­ Attraktivität in Quartieren


genter Gesundheitsnetze im werke: Versorgung neu steigern durch digitale
Dienst der Nachhaltigkeit – denken und zukunftssicher ­Vernetzung aller Beteiligter
medizinisch, ökologisch, gestalten John Benad, 45 min
­sozial und ökonomisch Prof. Dr. Gernot Marx, 30 min
Prof. Dr. Klaus Juffernbruch,
15 min

2. Session

llt ggf.
Digitale Assistenzsysteme – Digitalisierung und entfä
Länger, sicher und autonom Nachhaltigkeit in Gesell-
in der eigenen Wohnung schafts-, Regions- und
Dr. Bettina Horster, 45 min Infrastrukturentwicklung
Dr. Karl-Heinz Krempels, 45 min

3. Session

COVID-19 und IoT: Selbstbau


einer CO2-Ampel
Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer,
n
60 min
te gratio
bI n 2
l ä ru ng o 1 oder
K o n
ssi
in Se

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Programmplanung

1. Session
Uhrzeit Referent*innen

16:00 – Einführung: Aspekte Intelligenter Gesundheitsnetze im Dienst  Prof. Dr.


16:15 der Nachhaltigkeit - medizinisch, ökologisch, sozial und Klaus Juffernbruch

ökonomisch

16:15 – Digitale Gesundheitsnetzwerke: Versorgung neu denken und


16:45 zukunftssicher gestalten  Prof. Dr. Gernot Marx

Attraktivität in Quartieren steigern durch digitale Vernetzung


16:45 –
aller Beteiligter  John Benad
17:30
Im Fokus steht der Mensch und dessen Selbstbestimmung. Gesell-
schaftliche Teilhalbe sowie Alltagsbedürfnisse eigenverantwortlich
oder mit Hilfe ausüben zu können, stellen hierbei den Ausgangspunkt
dar. Häufig sind  Menschen dafür auf die Inanspruchnahme regionaler
Leistungen in Quartieren angewiesen. Hinzu kommt die gesellschaftli-
che Herausforderung der zunehmenden Vereinsamung, welche in jeder
Altersgruppe wächst. Das Thema Ehrenamt gewinnt daher noch mehr
an Bedeutung und ist fester Bestandteil für das Zusammenleben in
Quartieren. Die Digitalisierung und Vernetzung sozialer Einrichtungen
in Quartieren sowie die von den Leistungen abhängigen Menschen sind
hier als Schlüssel für die Zukunft zu sehen. Die Vorteile der regionalen
Vernetzung sollen sich zum einen in der Optimierung sowie Erreichbar-
keit der Quartiersangebote und zum anderen die Verknüpfung zwi-
schen Ehrenamt, soziale Einrichtungen mit den bedürftigen Menschen
widerspiegeln.

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Programmplanung

2. Session

Uhrzeit Referent*innen

16:00 – Digitale Assistenzsysteme – Länger, sicher und autonom in der


 Dr. Bettina Horster
16:45 eigenen Wohnung
Wohnen mit Technologie so sicher wie im Seniorenheim. Mit Hilfe von
Sensoriken, KI und einer Internet der Dinge Plattform kann ein längeres
selbstbestimmtes Leben im Alter in den eigenen vier Wänden ermög-
licht werden. Mit High Tech und High Touch- sowie geballter Daten- und
Internettechnik kann dem bereits laufenden demographischen Wandel
begenet werden. Mittels ausgefeilter Sensorik (Sturzsensor, Sprachas-
sistent, Türschließsensoren, Herdabschaltung, Bewegungsmelder)
erhalten Menschen die Unterstützung, die auf ihre aktuelle Lebenssitu-
ation abgestimmt ist. Hierfür werden bisher getrennt gehaltene Daten
der Sensoren sicher an zentraler Stelle gebündelt und für altersgerech-
te Diagnose- oder Services eingesetzt werden. Digitale Assistenzsyste-
me ermöglichen älteren Menschen mehr Eigenverantwortung und ein
besseres Lebensgefühl - und einen längeren Verbleib in der eigenen
Wohnung. Ein Beispiel für ein solches System ist VIVAIcare, das von
der Hong Konger Sozialbehörde als eines der besten Systeme weltweit
genannt wurde. Das System wurde auch von der Bundesregierung, der
EU-Kommission und der UN ausgezeichnet.

16:45 – Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Gesellschafts-, Regions-  Dr. Karl-Heinz


17:30 und Infrastrukturentwicklung Krempels
Schnelle Digitalisierung wird oft mit Zielstellungen gesellschaftspoliti-
schen Entwicklungen, regionaler Wirtschaftlichkeit, oder der Erreichung
langfristig nachhaltiger Vorteile für Regionen, Sektoren oder die Gesell-
schaft vorangetrieben. Oft wird dabei die sich ergebenden langfristi-
gen Auswirkungen für die Betroffenen nicht mehr untersucht und eine
Verbesserung ihrer Situation per se vorausgesetzt. Durch langfristige
sequenzielle Optimierungsoffensiven und Technologieeinsätze entsteht
jedoch eine Situation, die Technik- und Wirtschaftsgetrieben das Leben
der Anderen optimiert. Gegenstand des Workshops ist es, aktuelle
Realwelt-Ausschnitte solcher Technik-, Umwelt-und Gesellschaftswech-
selwirkungsszenarien aufzuzeigen und zu diskutieren.

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Programmplanung

3. Session
Uhrzeit Referent*innen

16:00 – COVID-19 und IoT: Selbstbau einer CO2-Ampel  Prof. Dr. Klaus-
17:00 Basierend auf der Plattform der IoT2-Werkstatt zeigen wir exempla- Uwe Gollmer

risch den Aufbau eines typischen IoT-Systems. Eine CO2-Ampel kann


Hinweise auf das mögliche Infektionsrisiko in Innenräumen liefern und
einen sinnvollen Beitrag zur Beherrschung der COVID-19 Pandemie
liefern. Die von der Expertengruppe Internet der Dinge entwickelte
IoT2-Werkstatt ist ein universelles Tool zu Ausbildung und Rapid-­
Prototyping im Internet der Dinge.

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Programmplanung

Tag 2 | Dienstag 10.11. | 09:00 – 11:30 Uhr


Nachhaltig Digital für bezahlbare und saubere Energie (SDG 7)

Einführung Keynote: EON Keynote: Wissenschaft


Slot-Paten, 10 min Andreas Breuer, 15 min Dr. Christoph Mayer, 15min

Keynote: Energetisches Nach- Erneuerbare Energien im Gemeinsame


barschaftsquartier Oldenburg Post-EEG-Zeitalter Abschlussdiskussion
Matthias Brucke, 15 min Nils Reimers, 45 min alle, 45 min

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Programmplanung

Uhrzeit Referent*innen

Einführung der Slot-Paten


09:00 –
 Matthias Brucke
09:10

 Carl-Ernst Müller

 Andreas Breuer

09:10 – Keynote: EON


09:25  Andreas Breuer

09:25 – Keynote: Wissenschaft


09:40  Dr. Christoph Mayer,
Bereichsleiter Energie

Keynote: Energetisches Nachbarschaftsquartier Oldenburg  Matthias Brucke


09:40 – embeteco GmbH
09:55 & Co. KG

10:00 – Erneuerbare Energien im Post-EEG-Zeitalter


 Nils Reimers
10:45 Mit unserem Online-Marktplatz enyway.com ermöglichen wir kleinen,
privaten Stromerzeugern den direkten Stromverkauf an den Endver-
braucher. Persönlich, digital und ohne Umwege über die Großkonzerne
der Branche.
Durch den Verkauf ihrer Energie an Endkunden ermöglichen wir priva-
ten oder kommunalen Stromproduzenten nicht nur den Weiterbetrieb
ihrer Anlagen in der Zeit nach Auslaufen der EEG-Vergütung sondern
zeigen auch Wege für die Finanzierung neuer Anlagen in Zeiten sinken-
der EEG-Vergütungssätze. Hierbei setzen wir auf 100% digitale Prozes-
sen und ermöglichen so ein regionales Strom-Produkt das dazu noch
meist günstiger ist als das großer Versorger.
In unserer Session möchten wir nach kurzer Vorstellung unseres Mo-
dells die Chancen für (Akteure in) Kommunen herausarbeiten und mit
den Teilnehmern Szenarien entwickeln, wie regionale Wertschöpfung
im Bereich Erneuerbarer Energien aussehen kann.

10:45 – Gemeinsame Abschlussdiskussion


11:30

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Programmplanung

Tag 2 | Dienstag 10.11. | 16:00 – 18:00 Uhr


Nachhaltig Digital für hochwertige Bildung (SDG 4)

Gemeinsamer Beginn

Begrüßung Übergreifende Perspektiven


Slot-Pat*in, 5 min und Konzepte
Diskussionsrunde,
16:05-16:45 min

1. Session 2. Session 3. Session

senseBox – Offene Umwelt­ Nachhaltig.digital.vernetzt: Thinking IoT – das Internet


daten erfassen IoT2-Werkstatt als der Dinge über Daten
Dr. Thomas Bartoschek, 45 min Bildungstool und Prozesseverstehen
Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer, Jens Tiemann, 45 min
45 min

Die drei Breakout-Session des SDG 4 finden parallel zueinander statt.

Gemeinsamer Abschluss

Das SDG-Zielsystem im
­digitalen Planspiel erleben
und verstehen
Sarah Lechner, 30 min

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Programmplanung

Gemeinsamer Beginn
Uhrzeit Referent*innen

16:00 – Begrüßung der Slot-Pat*innen


16:05  Dr. Rahild Neuburger

 Percy Ott

16:05 – Diskussionsrunde:
16:45 Übergreifende Perspektiven und Konzepte

1. Session
Uhrzeit Referent*innen

16:45 – senseBox - Offene Umweltdaten erfassen


 Dr. Thomas
17:30 Mit der senseBox entwickelten wir an der Uni Münster einen vernetz- Bartoschek
ten (IoT) Baukasten für Umweltmessstationen, mit dem in Schule und
Hochschule digital gelernt werden kann - als Open Source Hardware.
Neben den drängenden Fragen rund um Klimawandel oder Luftver-
schmutzung sind die sogenannten 21st century skills im Fokus: neben
den digitalen Kompetenezen wie Programmieren lernen, algorithmisches
Denken oder „Data Literacy“ auch Aspekte wie Kreativität, Kooperation
und Teilhabe. Die Lernenden können frei nach ihrer Fragestellung im
Nachhaltigkeitsbezug ein Messgerät bauen und programmieren, Daten
erfassen und diese live auf der Plattform openSenseMap veröffentlichen
und sie später analysieren. Aspekte der Smart City können mit der Idee
der Teilhabe an der Erfassung von Umweltdaten über Sensoren und
Datenübertragung ins Internet (der Dinge) aufgegriffen werden. Mit dem
produkt- und projektorientierten Lernansatz steigt die Motivation und
auch die Wirksamkeit, ganz nach dem Motto: beobachten – verstehen –
handeln.

Im Workshop werden die Lehr- und Lernformate rund um die senseBox


vorgestellt und in den Nachhaltigkeitsbezug gesetzt. In einer Demo wird
die vereinfachte visuelle Programmierung der senseBox gezeigt.

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Programmplanung

2. Session
Uhrzeit Referent*innen

16:45 – Nachhaltig.digital.vernetzt: IoT2-Werkstatt als Bildungstool  Prof. Dr. Klaus-


17:30 Das Internet der Dinge (IoT) und des Denkens (KI) spielt eine immer Uwe Gollmer
größere Rolle im Prozess der Digitalisierung. Diese Entwicklung erfor-
dert die gesellschaftliche Diskussion und Aufklärung über Chancen und
Risiken der Technologie. Unser Bildungssystem muss darauf zeitnah
eine Antwort finden. Wir müssen Digitalisierung selbst gestalten, wollen
wir in Zukunft nicht nur als Datenlieferanten der großen amerikanischen
und chinesischen Unternehmen enden. Eigene kreative Ideen schnell
umsetzen und dabei die Funktion verteilter Systeme kennenlernen ist
das Ziel unserer Ausbildungsplattform. Die IoT2-Werkstatt (Internet of
Things and Thinking) verknüpft das Werkzeug Informatik mit der realen
Welt in Form des Dings und macht das Thema dadurch anfassbar. Ob
eine IoT-CO2-Ampel zur Erkennung des Infektionsrisikos in Innenräu-
men, der Füllstandssensor in der Mülltonne, oder der Feinstaubsensor
in der Citizen Science. All diese Anwendungen lassen sich per grafi-
scher Programmiersprache spielerisch umsetzen. Die Werkstatt ist eine
Initiative der Expertengruppe IoT, Teil der bundesweiten MINT-Allianz
und der Informatik-Profilschulen in Rheinland-Pfalz.

3. Session
Uhrzeit Referent*innen

16:45 – Thinking IoT – das Internet der Dinge über Daten und Prozesse
 Jens Tiemann
17:30 verstehen
Die Welt wird Smart - City, Region, Home, ... Wie können wir diesen
Trend rund um das Internet der Dinge in unserem eigenen Fachgebiet
nutzen? Nach einem Kurzvortrag zur Einordnung des Internet der Dinge
(Internet of Things, IoT) wollen wir eine Anwendung bspw. aus dem Ge-
biet der Smart City „entwickeln“, basierend auf notwendigen Daten und
einer ersten Skizze des dafür genutzten Algorithmus.
Ziel des Workshops ist ein Verständnis dafür, wie das Internet der Dinge
durch Spezialisten ihres Fachgebiets genutzt werden kann, um den
Einstieg und Zugang zur Digitalisierung zu verbessern.
Der Workshop besteht aus einem Kurzvortrag mit anschliessender inter-
aktiver Gruppenarbeit, basierend auf vorbereiteten Arbeitsvorlagen.

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Programmplanung

Gemeinsamer Abschluss
Uhrzeit

17:30 – Das SDG-Zielsystem im digitalen Planspiel erleben und verstehen


 Sarah Lechner
18:00 Die thematisch wie auch hinsichtlich der Zielgruppen breit gefächerten
Sustainable Development Goals (SDGs) sind ein wichtiges Werkzeug,
um die komplexen Herausforderungen der Nachhaltigkeit bewältigen zu
können. Dies setzt aber voraus, dass die SDGs als Gesamtsystem mit
all ihren Zusammenhängen (Synergien wie auch Zielkonflikten) betrach-
tet werden. Aufgrund der großen Anzahl von Zielen, Abhängigkeiten
und Rückkopplungen ist dies jedoch eine äußerst schwierige Aufgabe.
Helfen können digitale SDG-Modelle, mit denen Handlungsalternativen
im individuellen Betrachtungsrahmen dynamisch simuliert werden.

Die Funktionsweise eines digitalen SDG-Modells zeigt das Planspiel


Sustain2030 Deutschland. Die Teilnehmer in unterschiedlichen Sta-
keholder-Rollen entscheiden sich gemeinsam für Maßnahmen, um
die nachhaltige Entwicklung in Deutschland Schritt für Schritt voran-
zubringen. Die verschiedenen Interessen, ein begrenztes Budget und
unvorhersehbare Ereignisse erschweren den Prozess. Die Maßnahmen
werden im SDG-Modell für Deutschland simuliert, so dass nicht nur
direkte, sondern auch indirekte Auswirkungen erkennbar werden. Im
Spielverlauf lernen die Teilnehmer nicht nur die SDGs aus verschiede-
nen Perspektiven besser kennen, sondern entwickeln auch ein bes-
seres Systemverständnis. Außerdem wird ein co-kreativer Ideen- und
Entscheidungsprozess unterstützt.

Im angebotenen Workshop wird das Planspiel in einer verkürzten Form


gespielt, trotzdem kann jeder Teilnehmer erleben, warum die SDGs als
Zielsystem zwar komplex sind, aber den besten Weg darstellen, eine
nachhaltige Entwicklung zu fördern. Es wird nachvollziehbar, wie und
warum digitale Modelle und Simulationen den richtigen Umgang mit
dem Zielsystem unterstützen können.

Wichtige Akteure in Deutschland, um eine nachhaltige Entwicklung


voran zu bringen, sind insbesondere Kommunen und Städte. Im Aus-
blick wird gezeigt, wie digitale SDG-Modelle helfen, eine Nachhaltig-
keits-Agenda in einem partizipativen Prozess zu erstellen.

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Programmplanung

Tag 3 | Mittwoch 11.11. | 09:00 – 11:00 Uhr


Nachhaltig Digital für menschenwürdige Arbeit
und ­Wirtschaftswachstum (SDG 8)

Gemeinsamer Beginn

Begrüßung Ziel Pitch pro Session


Slot-Patinnen, 10 min Slot-Patinnen, 10 min alle, 15 min

1. Session 2. Session 3. Session

Organisation der Zukunft New Work und Smart Home Nachhaltige IT-Sicherheit
Hannah Strobel, 40 min Prof. Dr. Wolfgang Schröder, durch fundierteres
40 min Risikomanagement
Sebastian Kurowski, 40 min
Die Sessions 1-3 zum SDG 8 finden parallel zueinander statt.

4. Session 5. Session 6. Session

Nachhaltigen Wandel Der digitale Gebäudezwilling: Kommunale Nachhaltigkeits-


in Region gestalten - Wirtschaftlich + Nachhaltig strategien und Ideen für ein
Wirtschaftswachstum Bettina Gehbauer-Schumacher, „smartes“ SDG Monitoring
in der Region erzielen 40 min Prof. Florian Koch, 40 min
David Sossna, 40 min
Die Sessions 4-6 zum SDG 8 finden parallel zueinander statt.

Gemeinsamer Abschluss

Ergebnis-Zusammenführung
Slot-Patinnen, 5 min

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Programmplanung

Gemeinsamer Beginn
Uhrzeit Referent*innen

09:00 – Begrüßung durch Slotpatinnen


 Beatriz Bilfinger
09:10

 Dr. Rahild Neuburger

Keynote: Was bedeutet menschenwürdige Arbeit und Wirt-


09:10 –
schaftswachstum als SDG? Wie hängt beides miteinander zusam-  TBD
09:20
men – insbesondere im Kontakt von Nachhaltigkeit, Intelligente
Vernetzung, Pandemie und Kommunen?

09:20 – Pitch pro Session


09:35

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Programmplanung

1. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:35 – Organisationen der Zukunft


 Hannah Strobel
10:15 Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung - die Wirtschaftswelt
befindet sich in einem rasanten Wandel. Gleichzeitig benötigt die Erde
ein Umdenken in Bezug auf Ressourcennutzung und Verschmutzung.
Doch nicht nur der externe Druck steigt, sondern auch der interne.
Starre Organisationsstrukturen und fehlende Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit
sind einer der häufigsten Gründe dafür, dass junge Mitarbeitende
kündigen. Virtuelles, flexibles und selbstorganisiertes Arbeiten stehen
im Vordergrund. An ein „weiter so“ ist weder sozial, ökonomisch noch
ökologisch zu denken. Umso überraschender, dass diese beiden Ent-
wicklungen oft unverbunden nebeneinanderstehen. Wir sind jedoch der
Überzeugung, dass die Gestaltungskraft der Menschen der entschei-
dende Ausgangspunkt ökologischen Wandels ist. Organisationen der
Zukunft fangen bei den Menschen an.

Deswegen stellen wir uns im Workshop die Fragen:


— Wie schafft man eine flexible Organisationsstruktur, die ökologisch
und sozial nachhaltig ist?
— Wie kreieren wir ein Arbeitsumfeld, in dem die Mitarbeitende moti-
viert, gesund und selbstverantwortlich arbeiten?
— Welchen Führungsstil und innere Haltung braucht es, um Strukturver-
änderungen voranzutreiben?

2. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:35 – New Work und Smart Home  Prof. Dr. Wolfgang


10:15 Anforderungen durch flexible Arbeitsformen/New Work an Schröder
Smart-Home-Konzepte

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Programmplanung

3. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:35 – Nachhaltige IT-Sicherheit durch fundierteres Risikomanagement


 Sebastian Kurowski
10:15 Viele Unternehmen bewerten ihre Risiken. Zum Teil mit langjährigen
Expertenwissen. Zum Teil mit riesigen Datensammlungen. Dabei wird
jedoch häufig übersehen, dass die Definition eines Risikos als für sich
betrachtetes Ereignis einer eher breiten Wahrscheinlichkeitsverteilung
folgen dürfte. Denn die Eintrittsmöglichkeiten eines Risikos können
über verschiedene Bedrohungsagenten, mit unterschiedlichsten Be-
drohungen in Bezug auf heterogene Verwundbarkeiten extrem vielfältig
sein. Hinzu kommt dass die Wahrscheinlichkeit je nach eingesetzter
Gegenmaßnahme, Position der Maßnahme, aber eben auch Quelle des
Angriffs stark schwanken kann.
Die Konsequenz ist, dass Unternehmen Gefahr laufen aus Angst zu
handeln. Ein „Zuviel“ an Maßnahmen ist dabei finanziell nicht nach-
haltig, ein „Zuwenig“ an Maßnahmen adressiert das Risiko nicht
ausreichend.
Dagegen kann ein detailliiertes Betrachten und Berücksichtigen der
unterschiedlichen Materialisierungswege und eine damit verbundene
Einschränkung des Lösungsraums von Risikomaterialisierungswegen
die Nachhaltigkeit der Sicherheitsmaßnahmen stärken.

4. Session
Uhrzeit Referent*innen

10:15 – Nachhaltigen Wandel in Region gestalten - Wirtschaftswachs-


 David Sossna
10:55 tum in der Region erzielen
Die Sinnhaftigkeit der Nachhaltigkeitsziele wird wahrscheinlich jeder
unterschreiben. Geht es an die Gestaltung des Wandels zeigen sich
plötzlich ungeahnte Widerstände. Sorge um finanzielle Einbußen,
Unsicherheit über die persönlichen Auswirkungen oder nur der Gedan-
ke daran, dass sich lieb gewonnene Gewohnheiten ändern, ersticken
Maßnahmen häufig bereits im Keim. Die meist ergebenisorientierten
Instrumente der Regional- & Stadtentwicklung eignen sich selten, diese
Herausforderung anzugehen. In dem Workshop wird ein in der Praxis
erfolgreich erprobtes Vorgehen vorgestellt, das sich an Methoden des
Design Thinkings orientiert und bei den Problemen der Menschen vor
Ort ansetzt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, in einem ersten
Step sich den Problemen und Sichtweisen der betroffenen Akteure zu
nähern, um so deren Standpunkte zu verstehen. Darauf aufbauend wird
ein weiteres Vorgehen angedacht, wie daraus wirtschaftlich rentable
Konzepte und Lösungen entwicklet werden.

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Programmplanung

5. Session
Uhrzeit Referent*innen

10:15 – Der digitale Gebäudezwilling: Wirtschaftlich + Nachhaltig  Bettina Gehbauer-


10:55 Die rund 186.000 öffentlichen Gebäude in Deutschland können einen Schumacher
wesentlichen Beitrag für nachhaltige Entwicklungen leisten - wenn ihre
Potenziale zum Klimaschutz und zur Kreislaufwirtschaft ausgeschöpft
werden. Digitale Zwillinge unterstützen alle an einer Liegenschaft Betei-
ligten, indem sie eine integrierte Prozesskette mit konsistenten Daten
über den Lebenszyklus abbilden können. Zum Beispiel beim 
— Planen: 3D-Visualisierung als Entscheidungshilfe und für Bürgerbetei-
ligungen, Nachweise generieren
— Bauen: Optimierter Material- und Ressourceneinsatz
— Betreiben: Dokumentation + Wartung erleichtert
— Abriss: Überblick, welche Stoffe in welcher Menge und Art wo verbaut
sind (recyclingfähig oder gesondert zu entsorgen?)

Dies ist besonders relevant, wenn der Bauherr auch der Nutzer ei-
ner Immobilie ist. Denn rund 20 % der Kosten im Lebenszyklus eines
Gebäudes entstehen beim Errichten, 80 % im Betrieb. Die Methode
Building Information Modeling (BIM) hilft, die Wirtschaftlichkeit und
Produktivität am Bau zu erhöhen und integrierte (Quartiers-)Konzepte
umzusetzen.
Die Vergabeverordnung 2016 erlaubt unter anderem, den gesamten Le-
benszyklus eines Produkts zu berücksichtigen. Zudem kann die öffent-
liche Hand bei Bauleistungen und für Wettbewerbe IT-basierte Mittel
der Bauwerksdatenmodellierung verlangen: In einer Ausschreibung sind
somit produktneutrale Leistungen mit BIM einforderbar und BIM-be-
zogene Eignungs- und Zuschlagskriterien festlegbar. Institutionen des
Bundes tut dies bereits.

Weil die Rahmenbedingungen überall anders sind, werfen die Konzepte


immer Fragen zu konkreten Anwendungs- und Umsetzungsfällen auf.
Mögliches Format: Impulsvortrag mit anschließender Diskussion über
Chancen, Hemmnisse und Einsatzmöglichkeiten sowie Stand, Her-
ausforderungen und Schritte zur Realisierung, für die es auch weitere
Vorgaben des Bundes zu beachten gilt - beispielsweise das „Maß-
nahmenprogramm Nachhaltigkeit“, die „Digitale Agenda“ und das
E-Government-Gesetz.

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Programmplanung

6. Session
Uhrzeit Referent*innen

10:15 – Kommunale Nachhaltigkeitsstrategien und Ideen für ein


 Prof. Florian Koch
10:55 ­„smartes“ SDG Monitoring
Immer mehr Kommunen orientieren sich in ihren Nachhaltigkeitsstrate-
gien an den SDGs. Dabei spielt, neben der Lokalisierung der Globalen
Ziele auch die Diskussion um mögliche SDG-Indikatoren eine entschei-
dende Rolle. Welche Indikatoren können die stadtspezifische Nachhal-
tigkeitsstrategien abbilden, welchen Bezug gibt es zu den Indikatoren
auf UN Ebene und welche Datenbasis kann hierfür genutzt werden?
Bislang wenig diskutiert wird in diesem Zusammenhang jedoch Digi-
talisierung und die Nutzung nicht traditioneller Datenquellen, die auf
zivilgesellschaftlichem Engagement oder auf Sensordaten, die im Rah-
men von Smart City-Ansätzen erhoben werden, beruhen. Im Rahmen
dieser Session wird im Rahmen eines oder mehrerer Inputvorträge das
Beispiel des SDG-Monitorings im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick
dargestellt und insbesondere auf die Aspekte menschenwürdige Arbeit
und Wirtschaftswachstum eingegangen. In der anschließenden Diskus-
sion sollen Gemeinsamkeiten zu anderen Kommunen aufgezeigt werden
und somit Leitlinien für ein „smartes“ kommunales SDG-Monitoring
entwickelt werden, das insbesondere auch stadtspezifische Maßnah-
men abbilden kann.

Gemeinsamer Abschluss
Uhrzeit Referent*innen

Ergebnis-Zusammenführung
10:55 -
 Beatriz Bilfinger
11:00

 Dr. Rahild Neuburger

22
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

Tag 3 | Mittwoch 11.11. | 16:00 – 18:30 Uhr


Nachhaltig Digital für Intelligente Mobilität (SDG 9)

Auftakt

Einführung Keynote Keynote: „Intelligent Traffic


Slot-Paten, 10 min Prof. Dr. Michael Ortgiese, Services: Ein Innovations-
20min projekt zwischen der Stadt
Stuttgart und Porsche“
Sören Zierke & Simon Rittig,
15 min

Umweltsensitives
Verkehrsmanagement
Jens Mühlner, 10 min

1. Session 4. Session

Zukunftsweisende Projekte Innovationsnetzwerk zur Mobilität und Nach­haltigkeit


und Arbeitskreise aus der nachhaltigen Stärkung der durch die Nutzung von
deutschen ITS Landschaft Mobilität im ländlichen Raum – Fahrzeugdaten
Petra Geyer, 20 min Technologien/Lösungen von Monika Dernai, 60min
Netzwerkpartnern
Petra Geyer, 40 min

3. Session 4. Session Gemeinsamer Abschluss

Lernende Systeme THE GOOD TURN: Wie wir Abschlussdiskussion


xx, 60min das Mobilitätsverhalten in 30min
Städten ändern können
Christian Clawien, 45min

Die Sessions 1-4 finden parallel zueinander statt.

23
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

Auftakt
Uhrzeit Referent*innen

16:00 – Begrüßung und Einführung durch die Slot-Paten


 Carl-Ernst Müller
16:10

 Matthias Brucke

Keynote
16:10 –
 Prof. Dr. Michael Ortgiese
16:30

16:30 – Keynote: Intelligent Traffic Services: Ein Innovationsprojekt


 Sören Zierke
16:45 ­zwischen der Stadt Stuttgart und Porsche

 Simon Rittig

16:45 – Umweltsensitives Verkehrsmanagement


16:55  Jens Mühlner

24
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

1. Session
Uhrzeit Referent*innen

17:00 – Zukunftsweisende Projekte und Arbeitskreise aus der deutschen


 Petra Geyer
17:20 ITS Landschaft
Seit mehr als 20 Jahren vertritt der ITS Germany e.V. die mittelstän-
disch geprägte deutsche ITS-Industrie. Neben der Förderung von
Technologien und deren Anwendungen sowie der Vermittlung zwischen
Industrie, Politik und Verwaltung, initiiert und moderiert er auch die
vorwettbewerbliche Kommunikation und die Zusammenarbeit seiner
Mitgliedsunternehmen.
Zu den thematischen Schwerpunkten der Verbandsarbeit gehören neben
Standardisierung und Zertifizierung in den Bereichen Handyparken und
Öffentlicher Verkehr, die Verkehrstelematik und Technologien zur Nutzer-
finanzierung von Verkehrsinfrastruktur. 
Innerhalb der Session (ca. 45 Minuten) sollen verschiedene Arbeitsgrup-
pen und Projekte des Verbands sowie ausgewählte, zukunftsweisende
Projekte seiner Mitgliedsunternehmen – nicht nur aus der Region Berlin/
Brandenburg - aus dem Bereich der nachhaltig digitalen Mobilität vorge-
stellt werden.

17:20 – Innovationsnetzwerk zur nachhaltigen Stärkung der ­


 Petra Geyer
18:00 Mobilität im ländlichen Raum – Technologien/Lösungen
von Netzwerkpartnern
Das in 2018 gestartete Innovationsnetzwerk DEMOBIS entwickelt
innovative, plattformbasierte Produkte und Dienste für ÖV-Unterneh-
men, gewerbliche Mobilitätsdienstleister sowie Logistik- und Pflege-
dienstleister, zum Einsatz im ländlichen Raum. Berücksichtigt werden
insbesondere auch die Mobilitätsbedarfe älterer Bevölkerungsgruppen. 
In der Session soll das Netzwerk sowie die Technologien und Lösungen
einiger Netzwerkpartner vorgestellt werden. 
Ein Panel aus Wirtschaft und Wissenschaft soll zum Session-Abschluss
einen kurzen Ausblick zur Entwicklung der Mobilität im ländlichen
Raum geben.

25
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

2. Session
Uhrzeit Referent*innen

17:00 – Mobilität und Nachhaltigkeit durch die Nutzung von


 Monika Dernai
18:00 Fahrzeugdaten

3. Session
Uhrzeit Referent*innen

17:00 – Lernende Systeme


18:00  TPD

4. Session
Uhrzeit Referent*innen

17:00 – THE GOOD TURN: Wie wir das Mobilitätsverhalten in Städten


18:00 ändern können  Christian Clawien

Gemeinsamer Abschluss
Uhrzeit

18:00 – Abschlussdiskussion
18:30

26
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

Tag 4 | Donnerstag 12.11. | 09:00 – 11:00 Uhr


Nachhaltig Digital für Klimaschutz (SDG 13)
Session 1-9 des SDG 13 finden parallel zueinander statt.

Gemeinsamer Beginn 1. Session

Kurze Begrüßung und Ein­ Impuls und gemeinsame Digitalisierung mit ­


führung durch den Slot-Paten DiskussionDigitales Luft­ kleinem Fußabdruck –
Carl-Ernst Müller, 10 min qualitätsmessnetzwerk Best Practice-Beispiele
am Beispiel Darmstadt Sarah-Indra Jungblut, 40 min
Jens Mühlner, 15 min

2. Session 3. Session 4. Session

PROJEKT REFLOW: Abfall als Klimaschutz zwischen Nachhaltigkeit und Künst-


wertvolle Ressource – dank ­Kommune und KMU – durch liche Intelligenz: Potentiale
digitaler Kreislaufwirtschaft Digitalisierung Klimaschutz und Risiken
Marion Jüstel, 15 min wirksam steuern können Kathrin Fritsch, 40 min
Nils Giesen, 40 min

5. Session 6. Session 7. Session

Nachhaltige Digitalisierung Nachhaltige Transformation Klimafreundliche Video­


als Chance für kommunale durch Zirkuläre Wertschöp- konferenzen – CO2-
Beiträge zum Klimaschutz fung – Ko-Kreation und Open Kompensation in nachhaltige
Felix Sühlmann-Faul, 40 min Innovation zur Förderung regi- Klimaschutzprojekte
onaler Innovationsprozesse – Sina Brod, 40 min
Svenja Grauel, 40 min

27
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

8. Session

Intelligente Vernetzung Intelligente Vernetzung und Erhöhung der Nachhaltigkeit


vollautomatisierter vertikaler Automatisierung der Prozesse durch Nutzung digitaler Tools
Anbausysteme mit anderen im stationären Einzelhandel und Lösungen
Sektoren für die Lebens­ Dr. Anke Skopec, 40 min Dr. Thomas Stautmeister, 40 min
mittelproduktion in urbanen
Zentren, zur Steigerung des
Nachhaltigkeitspotenzials
Alexander Jaworski, 40 min

9. Session

Ressourceneffizienz in der
Baubranche durch intelligen-
te & digitale Vernetzung von
Städten und Kommunen
Dominik Campanella, 40 min

28
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

Gemeinsamer Beginn
Uhrzeit Referent*innen

09:00 – Kurze Begrüßung und Einführung durch den Slot-Paten


 Carl-Ernst Müller
09:10

09:25 – Impuls und gemeinsame Diskussion Digitales Luftqualitäts­


 Jens Mühlner
09:40 messnetzwerk am Beispiel Darmstadt

1. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Digitalisierung mit kleinem Fußabdruck – Best Practice-Beispiele


10:30 Digitale Technologien können einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und  Sarah-Indra Jungblut

Klimaschutz leisten. Doch unsere digitale Welt führt schweres Gepäck


mit sich: Der Datenverkehr bedarf einer Infrastruktur aus Servern,
Rechenzentren, jeder Menge Übertragungstechnologie und natürlich
auch entsprechender Geräte. Damit ist die Digitalisierung für einen stetig
wachsenden Energieverbrauch, eine teilweise sehr umweltschädliche
Produktion der smarten Tools und am Ende ihres häufig viel zu kurzen
Lebens große Mengen Elektroschrott verantwortlich. Kann die Digitalisie-
rung so eine nachhaltige Entwicklung antreiben oder feuert auch sie den
Klimawandel nur weiter an?

In dieser Session wollen wir einen kurzen Überblick geben, woraus sich
der ökologische Fußabdruck der Digitalisierung zusammensetzt und ver-
schiedene Startups und KMUs vorstellen, die Lösungen für eine nachhal-
tige Digitalisierung entwickeln.

29
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

2. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:10 – PROJEKT REFLOW: Abfall als wertvolle Ressource - dank digitaler


 Marion Jüstel
09:25 Kreislaufwirtschaft
Wie kann der Lebenszyklus von Textilien im urbanen Raum neu gedacht
werden? Wie sieht ein zirkuläres Ernährungssystem aus, das den Verkauf
von Lebensmitteln mit den Lebensstilen von Bürgerinnen und Bürgern
in Städten verknüpft? Wie kann die Kreislaufwirtschaft den Bedarf an
Kunststoff reduzieren? Das Horizon-2020-Projekt »REFLOW« konzent-
riert sich auf die Entwicklung regenerativer Städte durch die Transfor-
mation von städtischen Materialflüssen. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit
von Städten und stadtnahen Gebieten langfristig zu verbessern: Abfälle
verschiedenster Art sollen umfassender und effizienter als heute zurück
in den Materialkreislauf gespeist und damit zur wertvollen Ressource
werden. Im Kern des Projektes steht die Entwicklung von Best Practices,
die Städten eine nachhaltige Umsetzung von Modellen der Kreislaufwirt-
schaft ermöglichen soll.
REFLOW setzt dabei auf einen ko-kreativen Prozess: Lokale Behörden,
Bürgerinnen und Bürger, KMUS, Branchenführer sowie Wissenschaftle-
rinnen und Wissenschaftler arbeiten in städtischen Innovationsräumen
und Werkstätten (z.B. Fab Labs oder Makerspaces) gemeinsam an Lö-
sungsstrategien. In sechs Pilotstädten (Amsterdam, Berlin, Cluj Napoca,
Mailand, Paris und Vejle) wird während der dreijährigen Projektlaufzeit
erprobt, wie der systemische Wandel zu regenerativen und nachhaltigen
Städten erfolgen kann. Die Themen reichen dabei vom lokalen Umgang
mit Textilien oder Plastik über den Lebensmittelkonsum bis hin zum
Verbrauch von Energie.
Fraunhofer FOKUS ist technischer Partner bei der Entwicklung einer
technischen Infrastruktur, mit deren Hilfe die Pilotstädte Daten zu Ma-
terialströme erfassen, verfolgen und austauschen können: Eine Platt-
form mit unterschiedlichen Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten
für Materialflüsse soll politische Entscheidungsträger und öffentliche
Einrichtungen ebenso wie Unternehmen bei der städtischen Planung und
Entscheidungsfindung unterstützen.
Neben der Rolle als technischer Partner ist Fraunhofer FOKUS gemein-
sam mit den Berliner Wasserbetrieben und weiteren Partnern Teil des
Berliner Piloten. Das Pilotprojekt befasst sich mit der datengetriebenen
Nutzung von Wärme aus Abwasser. Ziel des Projekts ist es zunächst,
eine fundierte Datenbasis über die Potenziale in diesem Bereich zu
schaffen und so darauf aufbauende Maßnahmen zu ermöglichen.

30
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

3. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Klimaschutz zwischen Kommune und KMU – durch Digitali­


 Nils Giesen
10:30 sierung Klimaschutz wirksam steuern können
Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandel sind eine der wichtigsten
Aufgaben unserer Zeit. Auch wenn derzeit andere Themen im Sichtfeld
der Kommunen dringend sind, so sollte im Rahmen einer Digitalisierung
die zielgerichtete Lösung dieser Herausforderungen angegangen wer-
den. Das Ziel dieser Session ist das agile Erarbeiten der Anforderungen
von Städten & Kommunen an digitale Lösungen für den Klimaschutz um
Maßnahmen messbar und steuerbar gestalten zu können. Inputs liegen
dabei auf der kombinierten Wirksamkeit aber auch auf gegenläufigen
Effekten von kommunalen und privatwirtschaftlichen Aktivitäten und der
Möglichkeit diese durch ein Reporting zeitnah erkennen zu können.
Methodisch soll mittels digital Engagement-Tools wie Menti/Sli.do ein
initiales Stimmungsbild ermittelt werden sowie ein exemplarisches Bei-
spiel für einen gegenläufigen sowie einen sich verstärkenden Effekt des
Klimaschutz im Spannungsfeld KMU & Kommunen erarbeitet werden. 

4. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz:


 Kathrin Fritsch
10:30 Potentiale und Risiken

31
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

5. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Nachhaltige Digitalisierung als Chance für kommunale Beiträge


 Felix Sühlmann-Faul
10:30 zum Klimaschutz
In meinem Vortrag geht es anhand konkreter Beispiele aus dem Nomi-
nierungsfeld des Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 um den Ideen-
reichtum, wie verschiedene Städte, Kommunen und Energieversorger
Digitalisierung nutzen, um Energie und Ressourcen zu sparen. Digitalisie-
rung wird in Städten wie Heilbronn, Bad Berleburg und Trier eingesetzt,
wie sie eingesetzt werden sollte: Als Werkzeug für mehr Nachhaltigkeit.
Sensorik für die Luftqualität, neuronale Netze für die Wasseraufbereitung
und Energiebereitstellung oder Optimierung des Radverkehrs sind dabei
einige Beispiele. Vorbildlich auch, dass viele dieser Maßnahmen in enger
Kooperation mit der Bevölkerung stattfinden. Denn das ist auch ein wich-
tiger Faktor nachhaltiger Digitalisierung: Nicht ‚top down‘, sondern mit
dem Ziel, alle Menschen mitzunehmen.
Der Vortrag wird ca. 40 Minuten in Anspruch nehmen. Die Grob­
gliederung beinhaltet folgende Punkte:
— Geschichtlicher Rückblick. Aushandlungsprozesse zwischen Technolo-
gie und Menschheit in der Vergangenheit. Bedeutung: Auch Digitalisie-
rung ist keine selbstgesteuerte „Übermacht“ - es geht um Lenkung!
— Kurzer Abriss ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsdefizite der
Digitalisierung
— Chancen der Digitalisierung für Energiewende, Verkehrswende,
Kreislaufwirtschaft
— Empirie: Einsatz digitaler Technologien in Städten und Kommunen
für den Umweltschutz/Klimaschutz

6. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Nachhaltige Transformation durch Zirkuläre Wertschöpfung –


 Svenja Grauel
10:30 Ko-Kreation und Open Innovation zur Förderung regionaler
Innovationsprozesse

32
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

7. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Klimafreundliche Videokonferenzen – CO2-Kompensation


 Sina Brod
10:30 in nachhaltige Klimaschutzprojekte

8. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Intelligente Vernetzung vollautomatisierter vertikaler


 Alexander Jaworski
10:30 Anbausysteme mit anderen Sektoren für die Lebens-
mittelproduktion in urbanen Zentren zur Steigerung des
Nachhaltigkeitspotenzials
Jüngste Studien deuten darauf hin, dass der Verlust landwirtschaft-
licher Nutzflächen und die Folgen, die dies für verschiedene Regio-
nen weltweit hat, durch die Auswirkungen des Klimawandels immer
volatiler werden und das Agrarsystem unter Druck setzen werden,
ausreichende Mengen an Nahrungsmitteln bereitzustellen. Angesichts
einer ebenso wachsenden Bevölkerung und einer sich verändernden
Dynamik auf den globalen Lebensmittelmärkten ist es wichtig, Lösun-
gen für resilientere Methoden der Lebensmittelproduktion zu finden,
die näher an urbanen Zentren liegen. Vertikale Anbausysteme haben
sich in letzter Zeit als potenzielle Lösung für die städtische Landwirt-
schaft herauskristallisiert. Es gibt zwar immer mehr Literatur, die das
Potenzial städtischer und vertikaler Anbausysteme untersucht, aber
nur eine begrenzte Anzahl von Studien hat die Nachhaltigkeit dieser
Systeme untersucht.
Ziel dieses Formats ist es, die Umweltauswirkungen des vertikalen
Anbaus von Lebensmitteln in Städten und Gemeinden zu verste-
hen, damit die vielversprechenden Potenziale nachhaltig ausgenutzt
werden können. Um die Auswirkungen dieser Systeme weiter zu
reduzieren, sind ressourceneffizientere Schritte erforderlich, um die
Auswirkungen der Stromnachfrage zu verbessern und es besteht die
Möglichkeit, mehr symbiotischen Austausch zu entwickeln, um städ-
tische Abfälle und Nebenprodukte zu verwenden. Die Diskussions-
grundlage bildet dafür die Digitalisierung von Städten für die Vernet-
zung von vollautomatisierten vertikalen Anbausystemen und anderen
Sektoren (z.B. Energiesektor und Recyclingsektor usw.), um Synergien
herzustellen.

33
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

8. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Intelligente Vernetzung und Automatisierung der Prozesse im


 Dr. Anke Skopec
10:30 stationären Einzelhandel (Non-Food) als Konzept zur Erhöhung
der Nachhaltigkeit und Reichweite in urbanen Zentren und im
ländlichen Raum
Der Vortrag steigt mit der erstmaligen Vorstellung der Ergebnisse
einer aktuellen Studie „Probleme im Einzelhandel“ (BIFI, 2020) ein.
Daraus wird die Vision für nachhaltiges Wirken des stationären deut-
schen Einzelhandels abgeleitet, um folgend auf die Lösungsansätze
überzuleiten.
Folgende Prämissen des ersten Vortrages werden aufgenommen:
— Städtische und ländliche Regionen berücksichtigen, hier durch Revita-
lisierung ländlicher Zentren
— Nachhaltigkeit und Ökologie erhöhen, hier durch den Einsatz von
Digitalisierung, Prozessoptimierung und Logistikeinsparungen
— Automatische Prozesse und Kollaboration erhöhen, hier durch die
Form der innovativen Vernetzung.

Es werden u. a. die folgenden Lösungsansätze vorgestellt:


1. Vollautomatisiertes Kollaborieren in der Marktforschung durch
Smart Solutions und intelligenter Datenanalyse (Künstliche Intelli-
genz, Machine Learning).
2. Reduzierung der Logistikaufwände und Retouren durch bedarfsori-
entierte Steuerung (Blockchain, Micro Contracting) und durch Lo-
gistik-Hub oder Logistikknoten (Erhöhung der Reichweite und Kun-
dennähe, Reduzierung des Transportaufwandes)
3. Physische Bemusterung und virtueller Zugriff auf Viel-
falt, Verschmelzung von Offline- und Online-Erfolgsrezepten
(Omni-Channel-Ansatz)
4. Erhöhung der Verhandlungsposition ggü. internationalen Mitbewer-
bern, Lieferanten und Services durch Bündelung von Ressourcen

34
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

8. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Erhöhung der Nachhaltigkeit durch Nutzung digitaler Tools und


 Dr. Thomas Stautmeister
10:30 Lösungen
Kollaborative Erstellung und Nutzung von CAD, Modulbibliotheken und
digitalen Katalogen
— Agiles Entwicklungsparadigma kaskadenförmiger Kreislaufzyklen
(Audit, Sprint, Implementierung)
— Produktkonfiguration zur Wiederverwendung der Daten
— Virtuelle, interaktive Ausstellungen (zur Musterreduzierung)
— Konfiguratoren 2D/3D unter Nutzung AR-Technologien
— Personalisierbare Präsentation 2D/3D
— Smart Furniture (Sensorik in Ladenbaumöbeln)
— Kollaborationssysteme zur prozessübergreifenden Vernetzung entlang
von Lieferketten
— Vorausplanende Logistikorganisation und Blockchain Anwendung für
Microcontracting Services

9. Session
Uhrzeit Referent*innen

09:50 – Ressourceneffizienz in der Baubranche durch intelligente &


 Dominik Campanella
10:30 ­digitale Vernetzung von Städten und Kommunen

35
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

Tag 4 | Donnerstag 12.11. | 14:30 – 16:00 Uhr


Nachhaltig Digital für Städte und Gemeinden (SDG 11)
Session 1-3 des SDG 11 finden parallel zueinander statt.

1. Session

BULE unterstützt nachhaltige,


digitale Projekte im länd­
lichen Raum
Josephine Lenk, 90 min

2. Session

Investitions- und Koopera­


tionsmodelle für Intelligente
Vernetzung & Smart City
Vorhaben
Dr. Nico Grove, 90 min

3. Session

Smart City Navigator


Heidi Tilliger, 90 min

36
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

1. Session

Uhrzeit Referent*innen

14:30 – BULE unterstützt nachhaltige, digitale Projekte im


 Josephine Lenk
16:00 ländlichen Raum
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die ländlichen Regio-
nen Deutschlands als attraktive, lebenswerte und vitale Lebensräume
zu erhalten und gleichwertige Lebensverhältnisse zu fördern. Mit dem
Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) will das Bundesminis-
terium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) innovative Ansätze in
der ländlichen Entwicklung fördern und verbreiten. Das BULE und seine
Projekte tragen übergreifend zum Nachhaltigkeitsziel 11 „Nachhaltige
Städte und Gemeinden (…)“ bei und themenspezifisch zum Ziel 8 „Arbeit
und Wirtschaftswachstum“ oder zu weiteren SDGs der Agenda 2030.
In der Session wird zunächst ein Überblick über das BULE gegeben.
Das Handlungsfeld Arbeit und Wirtschaftsentwicklung stellt in vielen
ländlichen Räumen eine Herausforderung dar; digitale Lösungen können
nachhaltige Chancen bieten. Anschließend werden geförderte Projekte
vorgestellt, welche digitale Maßnahmen umsetzen und – neben ihren
Projektzielen - auch zu konkreten Nachhaltigkeitszielen (v.a. 8) beitragen.
Diese werden aus verschiedenen Förderbekanntmachungen, wie „Land.
Digital“, „Land(auf)Schwung“, „Mehrfunktionshäuser“, gefördert. Hier
besteht Gelegenheit, direkt mit den Projektakteuren ins Gespräch zu
kommen. Abschließend wird ein Ausblick auf das aktuell gestartete Mo-
dellvorhaben „Smarte.Land.Regionen“ gegeben und daran anknüpfend
die Umsetzung digitaler Projekte/ Maßnahmen in ländlichen Regionen
im Kontext von Nachhaltigkeit diskutiert.

2. Session

Uhrzeit Referent*innen

14:30 – Investitions- und Kooperationsmodelle für Intelligente V ­ ernetzung


16:00 & Smart City Vorhaben  Nico Grove

Der Workshop zielt auf die Diskussion und das Aufzeigen von Lösungs­
ansätzen für Investitions- und Kooperationsmodelle für Intelligente
Vernetzung & Smart City Vorhaben ab.

37
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

3. Session

Uhrzeit Referent*innen

14:30 – Smart City Navigator


 Heidi Tilliger
16:00

38
DIV 2020 und nachhaltig.digital Jahreskonferenz
Programmplanung

Tag 4 | Donnerstag 12.11. | 16:00 – 17:30 Uhr


Abschlussveranstaltung

Agenda
Uhrzeit Referent*innen

16:00 Begrüßung/Einführung
 Jens-Rainer Jänig

16:02 Rückblick
 Carl-Ernst Müller

 Jens Mühlner

 Session-Paten

16:40 Denkanstoß
 Dirk Meyer

Denkanstoß:
16:50
Wie kommt man von A nach B? – Erfahrungen UN SDG-Programm  Kari Aina Eik
praktisch umsetzen

17:00 Ausblick
 Dirk Meyer

 Kari Aina Eik

 Alexander Handschuh
(DSTGB)

 Frauke Janssen (DST)

 Michael Frank (DT)

Dank und Verabschiedung


17:30
 Jens Mühlner

 Carl-Ernst Müller

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