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Antworten auf die Fragen zu Darwin’s Nightmare

1. Wo findet der Film statt?

Der Film findet statt in Tansania und an den Viktoria See in Ostafrika.

2. Welche Probleme erkennst du im Film?

Die Hauptprobleme, über die der Film spricht, sind: opfer der lokalen Gegebenheiten als auch
Vertreter/innen verschiedener Interessensgruppen kommen zu Wort, einheimische Fischer,
Agenten der Weltbank, heimatlose Straßenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare,
tansanische Prostituierte, russische Piloten, vermeintliche Waffenhändler, arbeitslose Fischer….
Die Geschichte erzählt vom Mechanismus des Kapitalismus, jener über Weltordnung, die nicht
die beste ist, nach darwinistischen Prinzipien aber eindeutig die „fitteste“. In bedrückender
Intimität erzählt der Film von den Protagonisten dieses gleichermaßen komplexen wie
grausamen Räderwerks: Von russischen Frachtpiloten, Straßenkindern, Hotelprostituierten,
Fischfabrikanten, EU-Delegierten, Enthüllungsjournalisten, Nachtwächtern und
Fischresteverwertern.

3. Wie würdest du sie lösen? Welche Lösungsmöglichkeiten wären denkbar?

Die Probleme, über die der Film spricht sind sehr komplex und sie sind nicht einfach zu lösen. Es
gibt viele denkbare Lösungsmöglichkeiten wie z. B. Man könnte ein Protokoll gegen die illegale
Produktion und den illegalen Handel mit Schusswaffen bringen, weil Waffen jederzeit in
"falsche Hände" fallen können oder Man könnte eine „Stop Prostitution Campaign“ starten die
ein Bewusstsein bei den Frauen, die sich für die Prostitution ihrer Menschenrechte einsetzen,
und die ihnen hilft, aus der Prostitution herauszukommen.

4. Welche sind die Gründe dafür, dass die Strassenkinder obdachlos sind? (im Allgemeinen)

Die gründe und Ursachen für eine Straßenkarriere von Kinder und Jugendliche muss aus
verschiedenen Sichtweisen betrachtet werden. Es kommt auf die Lebenssituation der Kinder
und Jugendlichen aber auch die familiären Ursachen an. Die Möglichkeit, Drogen zu
konsumieren, ist für viele Kinder und Jugendliche ein ausschlaggebender Grund, die Familie zu
verlassen und auf der Straße zu leben. In allgemein sind es aber Gründe wie; negative
Umwelteinflüsse, veswegen sich die Kinder leicht an kriminellen Aktivitäten beteiligen, um die
Grundbedürfnisse des Lebens zu befriedigen, oder sie werden unter extrem schlechten und
gefährlichen Umständen geboren und deshalb rennen sie von zu Hause weg ( z. B. missbrauch
oder vergewaltigung von dem Eltern).

5. Welche sind die Folgen von AIDS/HIV?


. Das HI-Virus schwächt das Immunsystem, indem es wichtige Immunzellen, die sogenannten T-
Helferzellen außer Gefecht setzt. Das Virus dringt in die Zellen ein und bewirkt, dass diese
weitere HI-Viren produzieren. Die T-Helferzellen haben unter anderem die Funktion, andere
Zellen des Immunsystems bei der Abwehr von Krankheitserregern zu steuern. Diese wichtigen
Abwehrfunktionen werden durch die HIV-Infektion zerstört. Wenn die HIV-Infektion zu AIDS
fortschreitet, ist der Körper anfällig für opportunistische Infektionen. Dies birgt ein erhöhtes
Risiko für viele Infektionen, einschließlich eines Herpesvirus namens Cytomegalovirus. Es kann
Probleme mit Ihren Augen, Lungen und Verdauungstrakt verursachen aber es kann auch zum
Tod kommen.

6. Wie entsteht die Hungersnot im Allgemeinen?

Hunger und Mangelernährung haben viele Ursachen. Die meisten davon sind:

Kriege und Konflikte - Aufgrund bewaffneter Auseinandersetzungen müssen Menschen fliehen


und sind daher nicht mehr in der Lage, ihre Felder zu bestellen. Häufig verlieren sie ihr
gesamtes Hab und Gut. Straßen und landwirtschaftliche Infrastruktur wie Bewässerungsanlagen
werden zerstört. Durch die eingeschränkte Sicherheit leidet auch der Handel, Nahrungsmittel
werden rar und teuer.

Naturkatastrophen - Wetterextreme haben seit jeher zu Hungerkrisen geführt. Dürren oder


Überschwemmungen zerstören Ernten. Mit dem Klimawandel nehmen extreme
Wetterereignisse zu. Dürren in mehreren aufeinander folgenden Jahren schwächen die
Widerstandskraft (Resilienz) der Bevölkerung. Sie müssen ihre Vorräte an Saatgut aufbrauchen
oder Vieh schlachten.

Armut - Hunger ist vor allem eine Folge von Armut. Wer arm ist, hat zu wenig Geld für Essen,
kann aber auch nicht genug für die eigene Gesundheit sorgen und in die Bildung der Kinder
investieren. Frauen sind meist besonders benachteiligt. Nur eine standortgerechte
Landwirtschaft kann Armut und Hunger überwinden.

Ungleichheit - Die Agenda 2030 ruft uns dazu auf, niemanden zurückzulassen. Trotzdem
verschärft sich die Ungleichheit zwischen Arm und Reich, sowohl global als auch innerhalb der
einzelnen Länder. Ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt fast die Hälfte des Weltvermögens.
Die „untere Milliarde“ der Armen und Hungernden hat kaum eine Chance, sich aus ihrer Misere
zu befreien. Der Food Security Standard (FSS) soll die Ernährungssicherheit durch mehr
Gerechtigkeit weltweit überwachen.

Verzerrter Welthandel - Die reichen Staaten bestimmen die Regeln der internationalen Politik.
Unfaire Handelsabkommen und Subventionen schaffen Marktzugänge und Preisvorteile für
Unternehmen aus den Industrienationen. Entwicklungsländer exportieren vor allem Rohstoffe,
die Gewinne schöpfen reiche Staaten ab. Ein gerechter Agrarhandel fördert Kleinbauerinnen
und Kleinbauern sowie die ländliche Wertschöpfung (Value Chains). Die Welthungerhilfe gibt
den benachteiligten Hauptproduzent/innen von Nahrungsmitteln eine Stimme.

Schlechte Regierungsführung - Die Regierungen in Entwicklungsländern richten ihre Politik


meist nicht an den Bedürfnissen der ärmsten Bevölkerung aus. Es fehlen Strategien, die
Landwirtschaft im eigenen Land so zu fördern, dass niemand mehr hungern muss. Korruption
ist eines der größten Entwicklungshemmnisse, Landraub ein großes Problem.

Ressourcenverschwendung und Klimawandel - Wenn alle Menschen so lebten wie die reichen
Länder, wären Ressourcen wie Wasser und Böden bald verbraucht. Die Folgen haben andere zu
tragen: Ausbreitung von Wüsten, Bodenerosion, Wasserknappheit und extreme
Wetterphänomene als Folge des Klimawandels machen sich vor allem in den Ländern
bemerkbar, die ohnehin an Hunger und Armut leiden.

Betrachte das Plakatmotiv von „Darwin’s Nightmare“ und beantworte folgende Fragen:

A. Wovon könnte der Film, allein aufgrund des Plakatmotivs, deiner Meinung nach

handeln?

Allein aufgrund des Plakatmotivs könnte der Film meiner Meinung nach von Armut in einigen
Ländern wie z. B. in Afrika oder Asien handeln aber er könnte auch über das Leben in solchen
Ländern handeln. Höchstwahrscheinlich handelt er über die Auswirkungen des Fischfangs auf
dem Nilbarsch im Viktoriasee in Tansania. Wie der Raubfisch, der die einheimischen Arten
ausgelöscht hat und wie er in europäischen Supermärkten verkauft wird, während hungernde
tansanische Familien mit den Resten auskommen müssen.

B. Welche Erwartungen hast du an einen Film, der die von dir vermuteten Themen

behandelt?

Ich habe keine zu hohen Erwartungen an den Film, weil er mir nicht besonders interessant
erscheint. Ich bevorzuge eher romantische Filme, Kömodien oder Dramen. Ich denke, dass er
sehr bewegend und emotional ist oder aber sehr beängstigend , weil er auf einem wahren
Ereignis basiert. Er wird wahrscheinlich bei manchen Menschen einen starken Eindruck und
eine andere Sicht auf die Welt hinterlassen.

Sara Puškadija, 3.e