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Menschen im römischen Trier – zur Bevölkerungs-


struktur der colonia Augusta Treverorum

왎 왎 왎
Zu den häufigsten Fragen hinsichtlich der römischen Stadt Trier gehört heute die Frage nach der
Einwohnerzahl. Wie auch für andere Städte des Imperiums, selbst für das Haupt der römischen Welt
– Rom, sind nur Schätzungen anzubieten, die zum Teil sehr weit auseinandergehen. Für Rom um
100 n. Chr. schätzt der Althistoriker Frank Kolb eine Million Einwohner.1 Mit einem weiteren Zuwachs
ist dort für die folgenden beiden Jahrhunderte zu rechnen. Andere Metropolen der römischen Welt
sind Alexandria oder Antiochia gewesen. Auszugehen ist für diese Städte von mehr als einer halben
Million Menschen. Allein schon wegen ihres Umfanges war die Zusammensetzung der Bevölkerung
in diesen Städten sehr bunt. Dennoch hatte jede Stadt auch von ihrer Bevölkerungsstruktur her ei-
nen eigenen Charakter, abhängig von ihrer Verortung im Imperium, ihren ethnischen Ursprüngen und
ihrer historischen Entwicklung. Dies muss zu einer differenzierenden Betrachtung römischer Städte
im Osten wie im Westen führen.

Einwohnerzahl und städtische Ausdehnung

Für Trier und andere Städte des römischen Westens ist der Kenntnisstand hinsichtlich ihrer Einwoh-
nerzahl keineswegs günstiger. Es sind Kölner Forscher, die für ihre Stadt von 25 000 bis 30 0002 oder
maximal 40 000 Einwohnern3 ausgehen. Für das von ihm so definierte, sehr weitreichende Stadtter-
ritorium der CCAA erwägt Werner Eck insgesamt 140 000 Einwohner, davon 40 000 in vici und 75 000
in den verstreut liegenden Villen des agrarisch intensiv genutzten Umlandes.4 Die Grundlagen für
alle Einschätzungen sind jedoch unsicher, die Ergebnisse weichen dementsprechend stark vonein-
ander ab.
Auch für Trier wurden Schätzungen gewagt. Werden für Trier zu Beginn seiner wirtschaftlichen
Blüte am Anfang des 2. Jahrhunderts mindestens 20 000 Einwohner veranschlagt,5 so wird die Stadt
in ihrem fulminanten Aufstieg zur Kaiserresidenz im 4. Jahrhundert stark angewachsen sein. Nach
den höchsten vertretbaren Schätzungen mag die Stadt dann bis zu 80 000 Einwohner gehabt haben.6
Mit 285 ha ummauerter Fläche hatte Trier eine größere Ausdehnung als die benachbarten Städte
Köln (97 ha), Mainz (95 ha) und Metz (70 ha) zusammen. Jüngere archäologische Untersuchungen
bestätigen, dass zumindest in einigen Bereichen die Bebauung bis dicht an die Stadtmauer heran-
reichte. Von Vorstadtsiedlungen ist auf jeden Fall im Süden der Stadt und am gegenüberliegenden
Moselufer in Pallien und Euren auszugehen. Der vicus Senia im Süden Triers und der vicus Voclan-
nionum (Abb. 2) am linken Moselufer vor der Stadt sind belegt, Letzterer durch mehrere monumen-
tale Inschriften. Inschriften sind es auch, die den unterschiedlichen Charakter von Siedlungen be-
zeugen, die sich hinter dem Begriff vicus verbergen, hier ein Stadtquartier oder dort eine Vorstadt.
Die Berechnungen nach Anzahl der Bewohner eines Hauses, der Anzahl von Häusern auf einer
insula und der Zahl der insulae im Stadtgebiet kann schnell zu weit divergierenden Ergebnissen
führen, wenn schon die hypothetischen Ausgangszahlen geringfügig verändert werden. Weitere
Determinanten neben Siedlungsfläche und Häuserzahl sind die Größe monumentaler Bauwerke. Das
Amphitheater in Trier fasste 18 000 Zuschauer,7 der Circus vielleicht bis zu 50 000 Zuschauer.8 Bei der

< 1 Junger Germane mit Backenbart und
rundem, gerahmtem Anhänger an Wasserversorgung für eine Stadt geht man von 500 bis 1000 l pro Einwohner aus. Ein insgesamt
starrem Halsreif. Herme von Welschbillig. 98,7 km langer Aquädukt lieferte Köln täglich bis zu 20 000 m3 Wasser.9 Die nur 12,8 km lange Ru-
Nach 367 n. Chr. wer-Wasserleitung brachte der Stadt Trier seit dem 2. Jahrhundert täglich mindestens 25 000 m3 bis

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maximal 42 000 m3 Wasser.10 Doch ist das nicht die einzige Quelle der Wasserversorgung Triers. Eine
weitere, nur in geringen Resten erhaltene Leitung führte aus dem Olewiger Tal direkt am Tempelbe-
zirk des Altbachtales vorbei in die Stadt. Die Länge eines Aquäduktes und seine Brückenbauwerke
mögen ein imposantes Zeugnis römischer Ingenieurskunst sein, entscheidend für die Frage nach der
Bevölkerung und deren Versorgung ist aber die Förderleistung.

Ethnische Zusammensetzung und Rechtsstatus

Entsprechend der relativ hohen Einwohnerzahl wird die Bevölkerung auch in ihrer Zusammenset-
zung sehr bunt gewesen sein, wobei die Verhältnisse sich wohl im Laufe der Zeiten geändert haben.
Die rheinischen Städte waren von jeher stärker durch das Militär aus allen Teilen des Reiches und
durch einen hohen Anteil römischer Bürger aus Italien geprägt. In der Frühzeit, im 1. Jahrhundert nach
der Gründung der Stadt, dürfte der Anteil der einheimischen Treverer in Trier dagegen stark über-
왎 2 Weihung des vicus der Voclannier wogen haben. Auch in der Zeit der wirtschaftlichen Blüte im 2. Jahrhundert und bis zur Mitte des
˘
für Jupiter und Juno (Relief ). 3. Jahrhunderts dürfte sich daran nicht viel verändert haben. Die Einheimischen wirtschafteten,
Zweite Hälfte 2. Jahrhundert n. Chr. produzierten und trieben Handel nicht allein in der Nähe, sondern auch zu entfernten Orten – bis
nach Britannien, Südgallien oder die Donau entlang. Sie waren die Nutznießer des aufkommenden
Reichtums.
Die prächtigen Grabmäler mit ihren erzählfreudigen Alltagsszenen11 und die Inschriften lassen
uns einzelne Personen näher kennen lernen. Namensstudien bestätigen den hohen Bevölkerungs-
anteil gallo-römischer Herkunft. Die belgische Altertumsforscherin Marie-Thérèse Raepsaet-Char-
lier hat jüngst noch das inschriftliche Material der Treverer onomastisch untersucht und mit süd-
gallischen Bevölkerungsgruppen verglichen. Als Ergebnis lässt sich erkennen, dass die treverische
und die benachbarten gallischen Volksgruppen trotz einer schnellen Romanisierung und Akzeptanz
der lateinischen Sprache alten einheimischen Idiomen verhaftet blieben. Damit unterscheiden sich
die Bewohner hier auch von den germanischen Provinzen am Rhein, bei denen italische Namen eine
wesentlich stärkere Aufnahme gefunden haben, ganz zu schweigen von Städten in Südgallien wie
Vienne, Arles, Nimes oder Narbonne. Mindestens drei Viertel der Namen auf treverischen Inschrif-
ten haben einen einheimischen Bezug, sind entweder direkt keltischen Ursprungs, klingen lateinisch
an oder sind regional geläufige lateinische Namen. In den ersten drei Jahrhunderten sind dagegen
nur 16 % eindeutig italische Namen; sehr wenige Namen sind germanischer (4 %) oder griechischer
Herkunft (3 %), alles in allem ist weniger als ein Viertel aller Personennamen fremder Herkunft.
In deutlichem Gegensatz dazu stehen die Städte Südgalliens, in denen der einheimische Anteil auf
höchstens ein Drittel der Bevölkerung beschränkt bleibt und nach Raepsaet-Charlier sind 69 % ita-
lische oder griechische Namensträger.12

Die Führungsschicht – politische und kultische Amtsträger

Der gallische und auch der treverische Adel in der Zeit der römischen Okkupation ist relativ gut be-
kannt durch die Erwähnungen in Cäsars Berichten zum Gallischen Krieg und bei weiteren Historikern,
vor allem im Zusammenhang mit Aufstandsbewegungen und der Rolle des Adels darin. Eine Gruppe

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der politisch führenden Oberschicht, soweit sie sich mit der neuen römischen Macht arrangiert hatte,
waren die bei den Treverern auffällig stark vertretenen Iulii.13 Julier waren in Trier seit Gründung
der Stadt aktiv, vor allem in den ersten Jahrzehnten; für das Treverergebiet zählt Raepsaet-Charlier
41 Iulii.14 Es ist die stark romanisierte einheimische Führungselite, die zum Teil unter Augustus oder
schon zuvor das Bürgerrecht erhalten und damit den kaiserlichen Gentilnamen des patronus ange-
nommen hat. Auch Tacitus nennt einige dieser Iulii und bezeichnet die Gruppe in Anlehnung an ita-
lische Verhältnisse als senatores.15
Eine Bilderbuchkarriere, die typisch für die Angehörigen dieses gallischen Adels ist, hat der aus
einer Mainzer Inschrift (Abb. 4) bekannte Iulius(?) Tiberi(a)nus aufzuweisen.16 Sein Bürgerrecht hat er
vielleicht erst unter Kaiser Tiberius (14–37 n. Chr.) erhalten, war nach militärischen Offiziersrängen
für die politische Führung in der colonia Augusta Treverorum und in der Stammesgemeinde der Tre-
verer, der civitas Treverorum, qualifiziert und stieg schließlich zu den höchsten Priesterämtern, mit
denen gleichzeitig eine herausragende politische Funktion verbunden war, auf. Zuletzt bekleidete er
nicht nur am Stammeszentrum das höchste lokale Priesteramt als flamen, sondern auch das Amt des
왎 3 Weihinschrift des haruspex (Zeichen- sacerdos am für die drei gallischen Provinzen zentralen Altar der Roma und des Augustus, ara Romae
ˆ
deuters) Arcadius aus Anlass seiner Einfüh- et Augusti, in Lyon. Es sind die vornehmen Einheimischen mit einem hohen Vermögen und im Besitz
rung in den Kult der Kybele. Um 240 n. Chr. des Bürgerrechtes, die zu den hohen Magistraten ihrer Städte, zu den höchsten Priesterämtern und
in die obersten Ebenen der gallischen Hierarchie aufsteigen konnten. Einen zweiten Trierer sacerdos
Romae et Augusti mit einer vergleichbaren Karriere kennen wir durch die Inschrift einer Statuenba-
sis vom treverischen Stammesheiligtum des Lenus Mars vor den Toren des römischen Trier.17
Die beinahe alleinige Möglichkeit, Amtsträger nachzuweisen, bieten Inschriften. Für Trier sind
Zeugnisse zu diesem Bereich sehr rar, was dem hier weniger glücklichen Überlieferungszufall ge-
schuldet ist. Vor wenigen Jahren ist erst der vierte Trierer Decurio,18 ein Mitglied des Rates der civi-
tas der Treverer, nachgewiesen worden, erwähnt in einer Inschrift in Alzey an die Große Göttermut-
ter Kybele.19 Ein fast gleichzeitiger paralleler Trierer Inschriftenneufund, ein archäologisch und
epigraphisch außergewöhnlicher Glücksfall (Abb. 3),20 lässt über die genannten Personen Beziehun-
gen nach Trier und in diesem speziellen Fall eine Missionierung für die orientalische Erlöserreligion
des Kybelekultes von Mainz nach Trier offenbar werden. Unter dem Oberpriester Patricus Cybelicus
ist Pacatia Pacata, Tochter des Trierer Ratsherrn Pacatius Pacatinus d(ecurio) c(ivitatis) T(reverorum),
in den Kult der Kybele am 11. November 237 n.Chr. eingeführt worden (consummata). Und genau dieser
Patricus Cybelicus hat nach der Trierer Inschrift hier einen Arcadius (h)aruspex initiiert (getauft?).
In diese Zeit datiert auch ein ungewöhnlich großer Sockel mit Ehreninschrift für einen ordo, gestif-
왎 4 Inschrift für Iulius (?) Tiberi(a)nus, tet von zwei haruspices publ(ici) c(ivitatis) Tr(everorum) (Abb. 5).21 Die beiden Neufunde lassen
ˆ
nach Quästur in Trier und Priesteramt am deutlich werden, in welch angesehenen Kreisen die für die Belgica gegen 250 n. Chr. noch relativ
Stammesheiligtum dort Priester am Altar neuen Kulte bereits etabliert waren. Dies ist bereits die Zeit der beginnenden Christianisierung in
der drei gallischen Provinzen in Lyon.
Trier und man erkennt aus den beiden Denkmälern, welch potente Konkurrenz in Trier vorhanden
Mitte 1. Jahrhundert n. Chr.
war, die unter Umständen dem neuen christlichen Glauben gegenüber sogar feindlich eingestellt ge-
wesen sein mag.
Höchst ehrenhafte, vordergründig kultische Vereinigungen von typisch städtischem Charakter
sind die Kollegien von je sechs gemeinsam amtierenden Männern zur Pflege des Kaiserkultes, die
seviri Augustales. Derartige Vereinigungen sind auf die größeren Städte beschränkt. Die Kollegien
zur Pflege des Kultes und zur Verehrung des Kaisers, des Augustus, waren in den Provinzen presti-
geträchtige Vereinigungen. Denn Voraussetzung zur Mitgliedschaft im Sechsmänner-Kollegium der

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Augustalen war ein erheblicher persönlicher Reichtum, um finanzielle Verpflichtungen aus der Mit-
gliedschaft tragen zu können. Den seviri oblag mit der Zielsetzung der kultischen Verehrung des Kai-
sers die Ausrichtung von religiösen Feiern, Festen und Spielen. Die Kollegien mit einer Amtszeit von
einem Jahr waren meist auf sechs Mitglieder festgelegt. In der Hierarchie folgte die Gruppe gleich
nach dem Rat der Stadt, dem ordo decurionum. Aus diesem Grund erhielten die Vertreter auch ei-
nen bevorzugten Platz im Theater, wie entsprechende Inschriften auf Sitzsteinen ausweisen. Sie hat-
ten das Recht, die Insignien und Tracht hoher Beamter zu tragen.
Galten in Rom und in den Städten Italiens durch Reichtum emporgekommene Freigelassene als
Kandidaten für dieses Kollegium, so scheint in den Provinzen der Sevirat eine noch renommiertere
Stellung gehabt zu haben. Gerade in der Gallia Belgica und entsprechend in Trier war Sklaverei we-
niger ausgebildet und eine Schicht von Freigelassenen hatte sich hier kaum etablieren können. Die
Angehörigen der Führungsschicht in den Provinzstädten und besonders in einer Hauptstadt der Pro-
vinz wie Trier hatten in solchen Vereinigungen die Gelegenheit, ihre Loyalität gegenüber dem Kai-
serhaus und dem römischen Staat zu bekunden, wenn sie ein Jahr lang in einem kostspieligen Amt
als sevir Augustalis, danach als Augustalis, die von ihnen erwarteten Aufgaben wahrnahmen. Inso-
fern verwundert es nicht, wenn repräsentativ auf einem Trierer (Grab-?)Monument (Abb. 6) das Eh-
renamt genannt wird.22

왎 5 Stiftung zweier haruspices publici Fremde in Trier


ˆ
civitatis Treverorum zur Erinnerung an
den ordo der haruspices (Zeichendeuter). Treverer sind in fast allen Provinzen des römischen Westens vertreten, von Britannien über ganz Gal-
Mitte 3. Jahrhundert n. Chr.
lien bis nach Italien sowie den Rhein und die Donau entlang bis in die heutigen Länder Rumänien
und Bulgarien;23 eigenartigerweise ist kein Treverer in Spanien belegt. Spätestens wenn man über
die Gallia Belgica hinausgekommen war, wurde es interessant, die Herkunft, die origo, anzugeben.
Außer Militärangehörigen waren es Kaufleute und Transportunternehmer, die sich weiter von Trier
entfernten. Es wundert nicht, dass in die Gallia Lugdunensis und die Germania superior die inten-
sivsten Beziehungen mit den meisten Nachweisen bestanden. Herausragend aus dieser Reihe ist der
in Lyon als patronus der Saôneschiffer und Weinhändler mit einer Statue und Sockelinschrift zu Eh-
ren gelangte Trierer Ratsherr, decurio civitatis Caius Apronius Raptor.24 Aus dem sehr frühen Grab-
stein (25–50 n. Chr.) vom Hochrhein aus Rheinheim (Südbaden) für den Sklaven Modestus ergeben
sich Fragen bei seiner treverischen Herkunft: Modesto servo natione Trevero.25 Wie mag dieser Tre-
verer in den ersten Jahrzehnten des 1. Jahrhunderts n. Chr. in die Sklaverei gekommen sein (Abb. 7)?
Dass im Gegenzug die Stadt Trier als Wirtschafts- und Handelsmetropole im sicheren Hinterland
eine besondere Anziehungskraft auf die benachbarten Völker und Provinzen ausübte, nimmt nicht
wunder. Viele mögen aus diesem Grund in die Stadt gekommen sein. Andere führte dienstliche Not-
wendigkeit in die Verwaltungszentrale. Hier war der Sitz des Finanzprokurators für die Gallia Belgi-
왎 6 (Grab-?)Monument für seviri Augusta- ca sowie die beiden Germaniae (procurator Belgicae et duarum Germaniarum). Später, im 2. oder
ˆ
les, Angehörige des Sechsmännerkollegiums vielleicht erst im 3. Jahrhundert, mag der Sitz des Provinzstatthalters, des legatus Augusti pro prae-
zur Pflege des Kaiserkultes. Um 200 n. Chr. tore oder praeses provinciae, von Reims hierher verlegt worden sein.26 Die Weihung eines Angehö-
rigen der Provinzialverwaltung, eines cornicularius praesidis provinciae Belgicae, ist um 200 n. Chr.
in einem Tempel an der Hunsrück-Römerstraße von Trier nach Mainz bei Niederemmel errichtet wor-
den27 (Abb. 8).

188 왎왎 Ein Traum von Rom


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Auch unter den Gesichtspunkten „Trier als Verwaltungszentrale“ sowie der „Trierer Beziehun-
gen zum Oberrhein“ in der Ausstellung „Ein Traum von Rom“ darf die Erwähnung eines in Trier ge-
fundenen Bronzesockels mit der Stifterinschrift von Neckarsueben, cives Suebi Nicrenses Macalius
Avitus und Vitalius Respectus, nicht fehlen28 (Abb. 9). Wie in einer jüngsten Untersuchung29 nach-
zuweisen versucht wird, standen die beiden Neckarsueben in den Diensten des Finanzprokurators
für die Belgica und die beiden Germaniae. Die Binnenstruktur der eminent wichtigen Prokuratur mit
Sitz in Trier ist so wenig bekannt, dass man allenfalls vermuten kann, dass die beiden Stifter auf-
grund ihrer Herkunft und Landeskenntnisse als von Mainz aus abgeordnete Fachoffiziere und Ver-
bindungsleute nach Obergermanien, Mainz und darüber hinaus in das Dekumatland fungierten. Ei-
ner ihrer prominentesten Chefs in Trier war Titus Varius Clemens, Finanzprokurator 158 bis 162 n.Chr.,30
der als Vorsteher der kaiserlichen Kanzlei, als ab epistulis Augustorum, unter den Kaisern Marc Au-
rel und Lucius Verus seine Laufbahn krönte.
Fast gleichzeitig mit T. Varius Clemens amtierte ein weiterer kaiserlicher Prokurator, Titus Iulius
Saturninus31 in Trier. Sein Prokuratorenamt ist nicht eindeutig definiert, seine Karriere, die auch ihn
weit im Imperium umhergetrieben hatte, dagegen sehr wohl.32 In Trier setzte er eine monumentale
Stiftung: Deo Asclepio / T(itus) Iul(ius) Titi filius Fabia (tribu) / Saturninus procurator / Augustorum
dono dedit. Auf den ersten Blick mutet es eigenartig an, dass Saturninus in latinisierter Form dem
Gott mit seinem griechischen Namen Asklepios statt des lateinischen Aesculapius seine monumen-
tale Weihung stiftete. Bei einem Blick auf die vorherige Laufbahn des Saturninus im bereits grie-
chischsprachigen Teil des Donauraumes wird die ihm eigene Götterbenennung erklärbar. Anlass der
Stiftung für den Heilgott, verbunden wohl mit dem weiteren Aufwand eines Götterbildes33 und even-
tuell sogar des monumentalen Tempels,34 ist wahrscheinlich eine Pestepidemie, die 165/66 n. Chr.
aus dem Osten des Reiches, dem Partherreich, eingeschleppt worden war und sich bis in den Wes-
ten, in die gallischen und germanischen Provinzen, verbreitet hatte.35 Ein direktes Zeugnis der Seu-
왎 7 Grabinschrift vom Hochrhein (Süd- che war bislang für Trier nicht bekannt; die Krankheitsgefahr gewinnt aber an Deutlichkeit, wenn in
ˆ
baden) für Modestus, Sklave treverischer dem großen Goldmünzenschatz aus Trier ein Zeithorizont bei dem Jahr 169 n. Chr. liegt.36 Offen-
Herkunft. Mitte 1. Jahrhundert. sichtlich stellte die Weihung des Titus Iulius Saturninus für Asclepius eine staatliche Maßnahme dar,
durch die der Bevölkerung bewiesen werden sollte, dass der Kaiser vor allem in Krisenzeiten alles
in seiner quasi göttlichen Macht Verfügbare für das Wohl seiner Bürger einsetzt. Von der heutigen
Warte aus betrachtet, ist die zufällige Überlieferungslage hier ein Beispiel dafür, wie wenig wir von
den Bedrängnissen wie Krankheiten und Katastrophen wissen.37

Randgruppen – Sklaven und Kinder

Bei einer Betrachtung des rechtlichen Status der in den Inschriften genannten Personen hatten nach
Raepsaet-Charlier über 70 % das römische Bürgerrecht. Allerdings wird dabei nicht zwischen den
früheren Bürgerrechtsverleihungen im 1. Jahrhundert und denen des 2. bis Anfang des 3. Jahrhun-
derts unterschieden. Aber nur 1 bis 4 % umfasst der Sklavenanteil.38 In das Kalkül einbezogen wer-
den muss dabei, dass gerade ärmere Bevölkerungsgruppen und Unfreie in der inschriftlichen Hin-
terlassenschaft unterrepräsentiert sind. Der Sklavenstand ist allerdings auch im direkten Vergleich
mit den Nachbarprovinzen an Rhein und Donau, die stärker militärisch geprägt und fremdbestimmt
sind, in der Gallia Belgica und im Treverergebiet, wesentlich geringer. War das Los der Sklaven häufig

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sehr drückend, vor allem dort, wo sie in Massen gehalten und zum höchstmöglichen Profit einge-
setzt wurden,39 so gibt es auch andere Schicksale: Ein Grabstein aus dem direkten Umland von Trier,
der an den Sklavenjungen Primulus erinnert40 (Abb. 10), entspricht wohl eher einem Milieu, wie es
in einer weniger ausgeprägten „Sklavenhaltergesellschaft“ denkbar war. Ein Verhältnis zwischen
Herrn und Sklaven wird deutlich, wie es nicht die gängigen Klischees bedienen kann. Die Grabin-
schrift lässt der Herr setzen: D(is) m(anibus) Primuli infantis Sequentis et Primul(a)e filio (et) servo
– „Den Schattengeistern des Kindes Primulus, dem Sohn des Sequens und der Primula, dem Skla-
ven“. Die Inschrift verrät, dass der dominus nicht alleine seiner Pflicht entsprechend für ein Grab des
wohl hausgeborenen Sklaven gesorgt hat, dass er darüber hinaus auch ein Denkmal zur Erinnerung
errichtet und die Verbindung der Sklaveneltern akzeptiert hatte. Der Name für den Jungen ist von
seiner Mutter Primula hergeleitet. Bei Unfreien kann die biologisch feststellbare Herkunft von der
Mutter für die Namensnennung herangezogen werden, nicht der Name des Vaters. Doch obwohl im
Sklavenstand die rechtskräftige Ehe nicht möglich ist, ist der leibliche Vater durch seine Nennung in
der Inschrift hier respektiert. Anrührend ist das Reliefbild des kleinen Jungen mit seinem treuen
Freund, einem Hund, so wie man sie zu Lebzeiten gekannt hatte: Primulus hält seinem Hund den
Napf hin und streichelt ihm dabei die Stirn, während der Hund entspannt eine Pfote beim Fressen
auf den Rand der Schüssel legt.

왎 8 Weihung eines Angehörigen der Pro-


ˆ
vinzverwaltung, eines cornicularius praesidis
provinciae Belgicae, im Merkurheiligtum
Niederemmel an der Hunsrück-Römerstraße
von Trier nach Mainz. Um 200 n. Chr.

왎> 9 Stifterinschrift von zwei Neckarsueben,


cives Suebi Nicrenses, am Amtssitz des
Finanzprokurators für die Belgica und die
germanischen Provinzen in Trier. Anfang
3. Jahrhundert n. Chr.

190 왎왎 Ein Traum von Rom


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> 10 Grabinschrift für den Sklavenknaben
Primulus, Sohn der Primula und
des Sequens, errichtet von seinem Herrn.
Ende 2. Jahrhundert n. Chr.

왎 11 Weihestatuette eines Knaben mit Vogel


˘
als Weihegabe für Mars Iovantucarus,
Beschützer der Jugend. Mitte 2. Jahrhundert
n. Chr.

Nicht in einem gesellschaftlich wertenden Sinn können Kinder als Randgruppen betrachtet wer-
den. Doch auch sie fallen aus dem Spektrum der die Gemeinschaft tragenden Gruppen heraus. Gleich-
wohl aber standen sie im Fokus der Fürsorge zu ihrer Zeit. Zwei Gruppen von Denkmälern fallen auf:
Dies sind zuerst Weihegaben an die Götter aus dem 2. und 3. Jahrhundert, unter deren Schutz man
Kinder stellte. Im Trierer Tempelbezirk des Lenus Mars war es Mars Iovantucarus, dem eine Vielzahl
von Statuetten, mehr Knaben als Mädchen, geweiht wurden41 (Abb. 11 und 13). Der keltische Beina-
me Iovantucarus für den Gott verbindet sprachlich die lateinisch verwandten Elemente iuventus – Ju-
gend und carus – lieb.
Die Kindersterblichkeit war enorm hoch. Erst ab dem 4. Jahrhundert haben wir durch die früh-
christlichen Grabinschriften zuverlässigere Lebensdaten.42 Kinder, die während der ersten sieben
Lebensjahre verstorben sind, nehmen einen Anteil von 30 % an den Grabinschriften mit Lebensal-
tersangaben ein. Mehr als die Hälfte davon hat nicht einmal das dritte Lebensjahr erreicht. Kinder
unter einem Jahr erhalten in der Regel überhaupt keinen Grabstein und so wird der Anteil der in den
ersten Lebensmonaten verstorbenen Säuglinge nicht erfasst. Der Schmerz der Eltern wird häufig un-
fassbar gewesen sein, wenn durch eine Krankheit der ganze Kindersegen auf einen Schlag ausge-
löscht war.

Die spätrömische Kaiserresidenz und ihre Bevölkerung

Die Spätantike bringt für Trier neue Voraussetzungen, die die Stadt jeglicher Vergleichbarkeit mit an-
deren gallischen oder germanischen Städten enthebt. In Trier residierten seit 286 n. Chr., seit Maxi-
mianus (286– 305), für mehr als 100 Jahre römische Kaiser. Trier wurde Sitz eines der vier größten

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Verwaltungsbezirke im römischen Reich, der westlichen Präfektur, der praefectura Galliarum, die
vom heutigen Schottland bis nach Marokko reichte und das westliche Europa mit Ausnahme Italiens
umfasste. Es liegt geradezu auf der Hand, dass diese Sonderstellung als Verwaltungszentrale und
Herrschaftsresidenz eine grundlegende Veränderung für die Stadt provozieren musste.
Unter diesen Voraussetzungen änderte sich zwangsläufig und nachhaltig die Bevölkerungs-
struktur. Aus allen Teilen des Reiches zog es Menschen an den Kaiserhof (Abb. 12) und in die höchs-
ten Stellen der Reichsverwaltung. Höchster senatorischer Adel, Gelehrte, politische und militärische
Funktionsträger – heute würde man solche als Minister bezeichnen – und kirchliche Würdenträger
hielten sich dauerhaft oder vorübergehend am Kaiserhof oder in der Residenzstadt auf. Im 4. Jahr-
hundert hat die Stadt mit den geschätzten 80 000 ihre höchste Einwohnerzahl erreicht.43 Herrschte
in früheren Jahrhunderten wie in allen nordgallischen Städten das einheimische Element eindeutig
vor, so wird nun das Bevölkerungsgemisch höchst bunt.
Einen eindeutigen Indikator für fremde Herkunft liefern die Zeugnisse in griechischer Sprache.
왎 12 Marmorporträt des Kaisers Gratian Griechisch ist die Sprache des römischen Ostens bis nach Kleinasien und in das östliche Nordafrika.
ˆ
mit Perlendiadem. Nach 375 n. Chr. Aus keiner Stadt im nördlichen Gallien und den germanischen Provinzen gibt es derartig viele grie-
chische Spuren wie aus Trier.44 Die meisten Nachweise entstammen spätrömischer Zeit. Unter den
frühchristlichen Inschriften45 weisen die griechischen häufig ein eigenständiges, von den lateini-
왎 13 Weihestatuette eines Mädchens für schen unabhängiges Formular auf und geben die Herkunft des Verstorbenen eindeutig an (Abb. 14).
˘
Mars Iovantucarus, Beschützer der Jugend. Es ist aufgrund dieser Beobachtung die Frage erhoben worden, ob die Betonung der Herkunft auf
Mitte 2. Jahrhundert n. Chr. mangelnde Integration in der neuen Heimat hindeutet und womöglich auch auf eine mehr oder we-
niger geschlossene Gruppe von Fremden.
Für den Gebrauch der keltischen Sprache, sogar einer noch lebendigen treverischen Sprache, gibt
es Hinweise. Hieronymus, ein Kenner sowohl des lateinischen Westens wie des griechischen Ostens,
vermerkt in seinem Kommentar zum Galaterbrief (2,3) eine eigene Erfahrung aus einem Trier-Aufent-
halt um 370 n. Chr., falls er nicht auf eine fremde, überlieferte Beobachtung zurückgreift.46 Er stellte
fest, dass die in den vorderen Orient ausgewanderten, ehemals keltischen Galater neben ihrer griechi-
schen Sprache, die der ganze Orient sprach, eine eigene Sprache pflegten, beinahe gleich der bei den
Treverern: Unum est, quod inferimus …, Galatas excepto sermone Graeco, quo omnis oriens loquitur,
propriam linguam eandem paene habere quam Treviros. Dieses Zeugnis ist nicht nur aussagekräf-
tig für das sprachliche Bild in der Residenzstadt Trier. Es bestätigt ebenso wie spätantike Inschriften,
dass die keltische Sprache auch ohne die Unterstützung einer schulischen Bildung lange fortlebte.
Langsam veränderten sich allerdings die Bedingungen. Germanische Namen traten immer häu-
figer auf. Ebenso sind germanische Elemente zunehmend stärker im archäologischen Fundgut ver-
treten47. Zwei Entwicklungen sind hierfür ausschlaggebend: Die neuen Völker wurden als Bundes-
genossen (foederati) angesiedelt oder sie kamen mit unheilvollen Gedanken über den Rhein, wenn
sie durch Raub und Mord an der dann 400 Jahre alten gallo-römischen Kultur teilhaben wollten. Das
frühe Mittelalter mit romanischer neben germanischer Bevölkerung deutete sich an.
Lothar Schwinden

192 왎왎 Ein Traum von Rom


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왎왎왎
1 Kolb 2002, 448 ff. zu den Berechnungsgrundlagen 23 Krier 1981; Wierschowski 1995, 190– 208 für die
und zur Problematik der modernen Erhebungen. Gallia Belgica.
2 Borger 1979, 44. 24 CIL XIII 1883; 1911; Krier 1981, 29 ff. Nr. 6 und 7.
3 Eck 2004, 312. 25 Wiegels 1976; AE 1977, 590; Krier 1981, 71ff. Nr. 24.
4 Eck 2004, 311 ff.; Wendt/ Zimmermann 2008. 26 Heinen 1985, 43 bes. 97ff. 166; 203; Haensch 1997,
5 Heinen 1985, 121. Skepsis bleibt angebracht ge- 130– 133.
genüber den Einwohnerwerten betreffend Trier von 27 CIL XIII 11350; Binsfeld u. a. 1988, 113 Nr. 226; Cor-
15000 im 2. Jahrhundert angesichts Xanten 20000, die 2013, 20.
Köln 25 000, Mainz 15 000 und Rottweil 10 000– 28 Cüppers 1969, 119f. Nr. 14; AE 1978, 504; 1990, 754;
15 000 auf der Grundlage von Bender 1997, 287 f. 1992, 1246.
Eine folgenschwere falsche Prämisse bei Wendt/ 29 Stoll 2012.
왎 14 Frühchristliche Grabinschrift in Zimmermann 2008, 211 ist es, Trier in einer militä- 30 Siehe den Beitrag von Krier zu Titus Varius Cle-
ˆ
Griechisch für „Azizos, Sohn des Agrippa, risch geprägten germanischen Provinz zu lokali- mens in diesem Band.
Syrer aus dem Dorf der Kaprozabadäer sieren statt in der zivilen Gallia Belgica. 31 CIL XIII 3636; Binsfeld u.a. 1988, 17f. Nr. 26; Schwin-
aus dem Stadtbezirk von Apamea.“ 6 Heinen 1985, 267. den 1994; Scheid 1998, 265– 267; Haas 2006, 81 ff.
Spätes 4. Jahrhundert n. Chr. 7 Cüppers 1990, 597; Cüppers 1994, 16. 32 PIR IV 270 f. Nr. 548.
8 Heinen 1985, 208; 267; Clemens/ Hupe in: Denk- 33 Schwinden 1994, 134 f.
schrift 2005, 100 f; Goethert 2007d. 34 Cüppers, 1982; Cüppers 1990, 591 f.
9 Grewe 1986; Eck 2004, 362. 35 Haas 2006, 78–85.
10 Neyses 1975; Neyses/ Schwinden 1992; Schwin- 36 Schwinden 1994, 142 ff; Gilles 2013.
den in: Denkschrift 2005, 88. 37 Haas 2006, 78 ff., bes. 83.
11 Massow 1932; Baltzer 1983; Freigang 1997. 38 Raepsaet-Charlier 2010/11, 23; Binsfeld 2006/07,
12 Raepsaet-Charlier 2010/11, 24 Schaubild V 3. In Ar- 168 und Binsfeld 2011, 9. Unsicher bleibt die ab-
les sind 80 % aller Gentilizien italischer Herkunft; solute Zahl, wenn über die Statusdefinition servus
Rouquette 2002, 52. oder libertus hinaus aus anderen Indizien der Skla-
13 Drinkwater 1978. venstand angenommen wird. Raepsaet-Charlier
14 Raepsaet-Charlier 2010/11, 28. zählt 12 Sklaven in 1035 Inschriften, Binsfeld listet
15 Cornelius Tacitus, Historiae V 19,3 berichtet, dass aus 700 Inschriften 28 Sklaven und Freigelassene
sich angesichts der Niederlage im Bataveraufstand im Treverergebiet auf.
70 n. Chr. einige namentlich genannte treverische 39 Schumacher 2001; Heinen 2010.
Adelige mit 113 senatores über den Rhein in ger- 40 CIL XIII 4199; Schwinden 1986, 36f; Schumacher
manische Gebiete absetzten. Dazu Heinen 1985, 2001, 245; Binsfeld 2011, 13 ff.
80f; Krier 1981, 178– 185 bes. 180 f. 41 Binsfeld u. a. 1988, 230– 236 Nr. 485 A-510; Derks
16 Wolff 1977; Krier 1981, 92 ff. Nr. 33; 179; Trier-Au- 2006, 246 ff. Abb. 5; Derks 2008, 194 ff. Abb. 3.
gustusstadt 1984, 251– 252 Nr. 102. 42 Schwinden 1986, 31 ff.
17 AE 1929, 173; Trier-Augustusstadt 1984, 250– 251 43 Heinen 1985, 267.
Nr. 101. 44 Binsfeld 1996; Schwinden 2012. Vgl. für Mainz Zie-
18 Zu Trierer decuriones: Rupprecht 1975, 190 ff; Hei- then 1997.
nen, Trierer Zeitschr. 39, 1976, 169– 172 (Rezen- 45 Gose 1958; Gauthier 1975; Merten 1990.
sion). 46 Hieronymusnachricht des von ihm gehörten Tre-
19 Boppert 2008, 24–45. verischen: Steinhausen 1951; Schmidt 1980, 37;
20 Schwinden 2008. Heinen 1985, 20; Binsfeld 1996, 287 f. Vgl. zum
21 CIL XIII 3699; Schwinden 2008, 57 ff., 64 ff. Fortleben der keltischen Sprache die frühchrist-
22 CIL XIII 4153. Massow 1932, 122 Nr. 174; Binsfeld liche Grabinschrift für Artula Gose 1958, Nr. 68;
1976, 95–97; Schwinden 2010; Allgemein: Fishwick Gauthier 1975, Nr. 75.
1991, 609 ff. 47 Gilles 2006; Haubrichs 2012.

193 왎 Eine römische Grossstadt – Da s Beispiel Trier


Kap_00_1_Titelei_001–011_Layout 1 05.02.14 14:28 Seite 1

EIN
TRAUM
VON
ROM

1 왎 Ein Traum von Rom


Kap_00_1_Titelei_001–011_Layout 1 05.02.14 14:28 Seite 2

EIN
TRAUM
VON
ROMS TA D T L E B E N
IM RÖMISCHEN DEUTSCHL AND
Kap_00_1_Titelei_001–011_Layout 1 05.02.14 14:28 Seite 3
Kap_00_1_Titelei_001–011_Layout 1 05.02.14 14:28 Seite 4

Dieser Band erscheint zur Ausstellung


„Ein Traum von Rom.
Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland“.

Rheinisches Landesmuseum Trier


15. März bis 28. September 2014

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


25. Oktober 2014 bis 12. April 2015

Impressum

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation


in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische
Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt.


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Mikroverfilmungen und die Einspeicherung in und Verarbeitung
durch elektronische Systeme.

© 2014 by Landesmuseum Württemberg, Stuttgart


Rheinisches Landesmuseum Trier
WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), Darmstadt

Umschlagbilder
Vorderseite: Kopffragment eines Athleten, 2. Jh. n. Chr.
Rückseite: Genius aus Bad Wimpfen, 2./3. Jh. n. Chr.

Der Konrad Theiss Verlag ist ein Imprint der WBG.

Lektorat: Martin Kempa, André Wais, Stuttgart


Gestaltung: Hans-Jürgen Trinkner, Stuttgart
Produktion: Verlagsbüro Wais & Partner, Stuttgart
Umschlaggestaltung: Stefan Schmid Design, Stuttgart
Druck und Binden: Firmengruppe Appl, aprinta Druck, Wemding Zu den Abbildungen der Kapitelaufmacher
Gedruckt auf säurefreiem und alterungsbeständigem Papier
Printed in Germany Seite 12: Kolosseum in Rom
Seite 40: Südostthermen in Maktar (Tunesien)
Besuchen Sie uns im Internet: www.wbg-wissenverbindet.de Seite 92: Treverermännchen mit cucullus
Seite 230: Genius aus Bad Wimpfen
ISBN 978-3-944371-01-6 (Museumsausgabe) Seite 284: Hafentempel in Xanten
ISBN 978-3-8062-2887-8 (Buchhandelsausgabe) Seite 316: Marmorfuß einer Statue aus Trier
Kap_00_1_Titelei_001–011_Layout 1 05.02.14 14:28 Seite 5

Inhalt

9 Grußwort

10 Vorwort

RO M U N D S E I N E S T Ä DTE – D I E E W I G E S TA DT A L S V O R B I L D

14 Rom – ein Traum im Wandel


Frank Unruh und Georg Breitner

20 Was brauchte die antike Stadt? Qualitätsanforderungen aus Sicht der Römer
Hans-Joachim Schalles

28 Colonia, municipium, civitas – die rechtliche Struktur römischer Städte


Barbara Pferdehirt

U R B A N I S I E RU N G S P RO Z E S S E I M R Ö M I S C H E N R E I C H –
D I E P ROV I NZ E N H O LE N AU F

42 Römische Städte in den germanischen Provinzen


Thomas Schmidts

56 Ein antiker Ballungsraum – Kleinstädte im römischen Nordafrika


Paul Scheding

68 Römische Städte in Oberitalien


Patric-Alexander Kreuz

78 Hispaniens Städte – „kleine Abbilder“ Roms?


Sabine Panzram

E I N E R Ö M I S C H E G RO S S S TA DT – DA S B E I S PI E L T R I E R

94 Topographie und Stadtentwicklung der colonia Augusta Treverorum


Joachim Hupe

112 Öffentliche Repräsentationsbauten Triers


Georg Breitner

124 Die Skulpturenausstattung einer römischen Stadt am Beispiel von Trier


Georg Breitner
Kap_00_1_Titelei_001–011_Layout 1 05.02.14 14:28 Seite 6

134 Städtisches Leben im Spiegel der römischen Wohnarchitektur Triers


Maja Bettina Bremen

146 Schöner Wohnen an der Mosel – Wandmalereien und Mosaike in Trier


Nina Willburger

160 Tempel und Kultstätten im römischen Trier


Marcello Ghetta

174 Stadt und Land, Straße und Fluss – Augusta Treverorum in einem beschleunigten Zeitalter
Frank Unruh

184 Menschen im römischen Trier – zur Bevölkerungsstruktur der colonia Augusta Treverorum
Lothar Schwinden

194 Prominenz in der Stadt – das Beispiel des Finanzprokurators Titus Varius Clemens aus Celeia
Jean Krier

208 Trier als Wirtschaftszentrum – Fernhandel und Produktion


Sabine Faust

218 Für das Jenseits – Gräber und Grabbauten im römischen Trier


Katharina Ackenheil

LE B E N I N D E R K LE I N S TA DT –
B E I S PI E LE AU S B A D E N - W Ü RT TE M B E R G

232 Arae Flaviae – eine Stadt im römischen Sinn


Martina Meyr

242 Lopodunum – ein vicus strebt nach oben


Andreas Hensen

256 Topographie und Stadtentwicklung von Neuenstadt am Kocher


Klaus Kortüm

272 Zwischen Stadt und Einzelsiedlung – römische vici


Klaus Kortüm
Kap_00_1_Titelei_001–011_Layout 1 05.02.14 14:28 Seite 7

R Ö M I S C H E S T Ä DTE I N D E U TS C H L A N D –
V O N AU G S B U R G B I S X A N TE N

286 Urbanität zwischen Nordsee und Alpen


Andreas Thiel

N I E D E R G A N G U N D V E R FA LL –
E N D E D E R A N T I K E N Ö R D L I C H D E R A LP E N

318 Abstieg auf Raten – der Niedergang des römischen Städtewesens


Marcus Reuter

328 Trier im Umbruch – die Stadt während des 5. bis 9. Jahrhunderts n. Chr.
Lukas Clemens

336 Das Ende der römischen Stadtkultur im südwestdeutschen Limesgebiet


Alexander Heising

346 Das Nachwirken römischer Stadtarchitektur –


ausgewählte Aspekte am Beispiel der Pfalz Karls des Großen in Ingelheim
Holger Grewe

ANHANG

358 Abgekürzt zitierte Literatur

371 Dank

372 Bildnachweis
Kap_07_(Anhang)_358–372_Layout 1 05.02.14 14:12 Seite 358

Abgekürzt zitierte Literatur

Sigel und Abkürzungen Álvarez Martínez 2006 J. M. Álvarez Martínez, Los ac- Augustus, Res gestae Augustus, Res gestae. Taten-
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358 왎왎 Ein Traum von Rom


Kap_07_(Anhang)_358–372_Layout 1 05.02.14 14:12 Seite 359

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