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Zur Entstehungsgeschichte der "Klaviersuiten" von Johann Sebastian Bach, I

Author(s): Alfred Dürr


Source: Bach, Vol. 13, No. 4 (OCTOBER, 1982), pp. 8-13
Published by: Riemenschneider Bach Institute
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/41640168 .
Accessed: 22/06/2014 19:37

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Zur Entstehungsgeschichte der Klaviersuiten
von Johann Sebastian Bach, I
Dr.AlfredDürr
Göttingen,Germany
Im RahmenderKlaviermusik sindes die beidenGattungen derFuge
und derSuite,die von derKomponistengeneration derBachzeitzu einem
einmaligen Höhepunktgeführt werden.Von diesenbeidenGattungen re-
die
präsentiert Fuge das gelehrte,sozusagen das männliche Prinzip, die
Suite dagegendas galante,also gleichsamdas weiblichePrinzip,und es
ist gewisskein Zufall,dass unterden Klavierbüchlein der FamilieBach
dasjenige fürWilhelm Friedemann neben einigen Präludien des Wohl-
temperierten Klaviers insbesondere die Inventionen und Sinfonien en-
thält,während die beiden Klavierbüchlein für Anna Magdalena Bach als
einederwichtigsten Quellen fürdie Klaviersuiten Bachsgeltenmüssen, -
wirwerdendaraufnochzurückkommen.
Die GattungderSuitewarursprünglich eineReihungvonTanzsätzen,
ihrName die Kurzform für"Suitede danses".Doch verlangtdie eigent-
licheTanzmusiknatürlich ein kleinesodergrösseres Orchester, und noch
in einerNachrichtaus demJahre1738 erfahren wir,dass auf derKirmes
in Eutritzsch bei Leipzig nach "Sonatenvon Bach" getanztwordensei
("Sonaten"hierin deraltertümlichen Bedeutung vonInstrumentalstücken).
Auchwennes sichhierbeivielleicht nichtumSuitenvonJohannSebastian
Bach, sondernvon einem seinerSöhne oder dem fürseine Suitenbe-
rühmtenEisenacherOrganisten JohannBernhardBach gehandelthaben
sollte,ist dieseNachrichtdochvon Interessefürden lebendigen Umgang
mitderOrchestersuite. Die Klaviersuite dagegenwarzu BachsZeit schon
weitgehend undkeinMenschwirdaufden Gedankengekommen
stilisiert,
sein,etwa auf das Double derSarabandeaus der 3. Englischen Suitenoch
wirklichzu tanzen.Andererseits kannman doch die wesentlichen Merk-
maleeinesjedenTanzesauchan BachsKlaviertänzen nocherkennen:Eine
Allemandebeginntmit einem kurzenAuftakt,eine Gavottemit zwei
Viertelnoten, eine BourréemiteinerViertelnote usw.So hatalso die Suite
ihreHerkunft vonderGebrauchsmusik bei allerStilisierungzu BachsZeit
nochnichtvölligverleugnet.
WennwirunsnunheutemitderEntstehungsgeschichte derBachschen
Klaviersuite beschäftigen, dannsollternwir uns im wesentlichen auf die
bekannten dreigrossenSammlungen beschränken, nämlichauf
Die sechsEnglischen Suiten
Die sechsFranzösischen Suitenund die mit ihneneng verbundenen
Suitena-MollundEs-DurSchmieder 818 und 819
Die sechsPartitenaus dem I. Teil der Klavierübung und die Fran-
zösischeOuvertüre aus Klavierübung II

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Die darüberhinausüberlieferten
einzelnenSuitensind meistweder
genau datierbar
noch in ihrer sicherbeglaubigt.Anlässlichder
Echtheit
Editiondes Bandes Serie V Nr. 10 der Neuen Bach-Ausgabehat sich
HartwigEichbergvor einigenJahrenmitihnenbeschäftigt. Die vermut-
lich echtenSuitenhat er in diesemBand veröffentlicht,überdie seiner
Ansichtnach unechtenhat er in einemAufsatzim Bach-Jahrbuch 1975
berichtet.
Nach meinerpersönlichenÜberzeugung befindetsichauchunter
den veröffentlichten
Suitennoch einigesZweifelhafte, weil er, wie ich
den
fürchte, Quellen der "MöllerschenHandschrift" und des "Andreas-
Bach-Buches" zu sehrvertrauthat.Andererseitsaberkennenwir den Stil
des frühenBach nichtgut genug,und es wäre durchausmöglich,dass
manches,was uns als unechterscheint, dennochecht ist und lediglich
schonin BachsSchülerjahren entstanden sind die Arbeiten
ist.Jedenfalls
Eichbergsein grosserSchrittweiterauf dem Wege zur Klärungder
BachschenJugendzeit,überdie wirso spärlichunterrichtetsind.

Ein wenigmehrwissenwirvon BachsersterSammlung von Klavier-


suiten,den sogenannten Englischen Suiten,- aberes ist eben leidernur
wenigmehr.Denn von diesemWerk besitzenwir kein Autograph, und
damitistunsauchdie Möglichkeit genommen, die SuitennachderHand-
schriftBachs und dem Wasserzeichen des Papierschronologisch einzu-
ordnen.Dass wir trotzdemnichtvöllig im Dunkelntappen,verdanken
wir der relativfrühanzusetzenden Abschrifteines Bachschülers. Sein
Name ist unbekannt; die Bachforschung nenntihn "Anonymus 5"; mög-
licherweise istes JohannSchneider, BachsSchülerin Kothenund Leipzig
undvon 1729 an Organistan derNikolaikirche in Leipzig.SeineAbschrift
der EnglischenSuitenBachs ist darumfüruns von Interesse, weil Bach
einigewenige Takte darin selbsteingetragen hat und weil sich im Papier
dieselbenWasserzeichen finden, wie wir sie aus Bachs eigenenNoten-
handschriften kennen.Da nun zudemdie Handschrift des Anonymus5
mehrere charakteristische
Änderungen durchgemacht hat,lassensichseine
erhaltenen Kopien Bachscher Werke recht genau datieren. Demnachhat
er die 1. EnglischeSuite (in A-Dur,BWV 806) etwaum das Jahr1719
zu schreiben begonnen,vielleichtauch zu Ende geschrieben; doch hat er
den Schlussder Suite offenbarum 1724 durchein neues Blattersetzt.
Die 2. bis 6. EnglischeSuite hat er dannAnfangdes Jahres1725 abge-
schrieben. Die 1. Suitekannalso nichtnachetwa 1719 und das Gesamt-
werknichtnach 1725 komponiert wordensein.
Damit ist nun allerdingsnichtallzuvielgewonnen;denn es gibt
eine Reihe von Anzeichen,die es; vorsichtig
gesagt,zumindestmöglich
erscheinenlassen,dass die tatsächliche
Entstehungszeitder Englischen
Suitennochwesentlich früherliegt.

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Da ist zunächstaufdie beidenKlavierbüchlein derAnna Magdalena
Bachvon 1722bzw. 1725 hinzuweisen. Das frühere, enthält
1722 datierte,
fünfdersechsFranzösischen die
Suiten, ersten
vier um 1722/23, fünfte
die
um 1724 eingetragen. Das spätereKlavierbüchlein von 1725 beginntmit
zwei Suitena-Mollund e-Moll,die späterals Partita3 und 6 des ersten
Teils der Klavierübungim Druck erscheinen sollten,ausserdementhält
es nochmalsdie Französischen Suiten1 und 2 (Anfang).Wenn inmitten
aller dieser Suitenabschriften die EnglischenSuiten überhauptnicht
enthalten sind,dann kannes nurzweierleiGründegeben: Entwedersie
existiertennochnicht,odersie warenschonseit langerZeit komponiert
undbekannt. Dass aberdie Englischen SuitenzurZeit derEntstehung der
Partitenaus Klavierübung I nochnichtexistierten,also nachdiesenkom-
poniertwurdenistausstilistischen GründenmitSicherheit auszuschliessen:
Zu deutlichstellendie Partitendas Non plus ultraderBachschenSuiten-
komposition und damitder Suitenkomposition überhauptdar. Sehr viel
wahrscheinlicherist dagegendie andereErklärung, dass nämlichdie Eng-
lischenSuitenbereitsbekanntwaren.
AufeinemöglicheEntstehung zumindest derPréludesderEnglischen
Suitenin BachsWeimarerZeit hatHans-Joachim Schulzein einemVor-
trag zum in
Bachfest Schwerin1977 hingewiesen. Wir wissen,dass sich
Bach um 1714 besondersmitden Formendes italienischen Instrumental-
konzertsbeschäftigthat.Er übertrugitalienische
Konzerteauf Orgelund
Cembalo,undes istsehrwohlmöglich, dass auchBachseigeneersteKon-
zertkompositionenin diesemZeitramentstanden sind.Nun sindaberdie
Präludiender EnglischenSuiten 2-6 gleichfallsnach dem Musterdes
instrumentalenSolokonzertsentworfen.Deutlichlassensich jeweilsTutti-
ritornelle
und Soloepisodenunterscheiden. Solltendiese Präludienetwa
auch schonaus derZeit um 1714 stammen?Diese Vermutung lässtsich
nurin Formeinervorsichtigen Frageformulieren; dennselbstverständlich
hat Bach auch späterimmerwiederWerke in Konzertform (oder nach
ArteinesKonzerts)komponiert.
Als weiteresArgument füreinerelativfrüheEntstehung wertetHans
die
Eppstein Beobachtung, die EnglischenSuitennocheine gewisse
dass
Starrheitin ihrerFormaufweisen.Mit Ausnahmeder 1. Suite,die infolge
ihrerDopplungderCouranteachtSätzeenthält, habenalle Suitenjeweils
siebenSätze,nämlichPrélude,Allemande, Courante, Sarabande, dannzwei
modischeSätze, alternativzu spielen,und schliesslicheine Gigue. Die
Courantetrittnurin ihremfranzösischen Typusauf,derschnellere italien-
ischeCorrente-Typus fehltnoch,währender in den Französischen Suiten
wie auchin den Partiten
mehrfach vertretenist.Andersals die Englischen
Suitensinddie PartitenderKlavierübung I wenigergleichförmig gebaut,
währenddie Französischen Suitenin dieserBeziehungeine Mittelstellung

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einnehmen. Wann also mögendie Englischen Suitenwirklichentstanden
sein?Wohl mitziemlicher Sicherheit vor 1722. Man ist versucht, an ein
"Klavierbüchlein fürMaria BarbaraBach" zu denken.Vielleichtist aber
auchJohannNikolausForkelim Recht,derin seinerBach-Biographie von
1802 behauptet, sie seien "füreinenvornehmen Engländer"komponiert;
dennaucheine aus demBesitzJohannChristian Bachsstammende Hand-
schriftderEnglischen Suiten,geschrieben um 1750 von einemSchreiber,
derauch fürBach Kopistendienste trägtauf ihremTitelblattden
leistete,
Vermerk"Fait pour les Anglois".Trifftdiese Behauptungzu, so könnte
Bach die Bekanntschaft des vornehmen Engländersvielleicht1718 oder
1720 gemachthaben,als er den FürstenLeopoldnachKarlsbadbegleitete;
dochistdieseVermutung zu vage,um als verlässlicheDatierungderKom-
positionzu dienen. Auch haben manche ForscherForkelsMitteilung ange-
zweifelt(wozu meinerAnsichtnachwenigGrundbesteht)und gemeint,
Bach habedie Suitenvielmehr "à les Anglois",also nachArtder in Eng-
land üblichenSuitenkomposition geschrieben, und man hat tatsächlich
melodischeAnklängean Purcell,an den in EnglandlebendenFrançois
Dieupartund sogaran HändeisSuitenvon 1720 entdecken wollen.Aber
solcheAnklängewollenbei derweitgehend Melodik
typisierten der Zeit
Bachsnichtallzuvielbedeuten, und zudembeziehensichdie aufgezeigten
Verwandtschaften fastausschliesslich auf das Préludeder 1. Suite,und
geradedieses ist für die Englischen Suitenuntypisch, weil es nichtnach
ArteinesKonzertsatzes komponiert istwie dirPréludesderSuiten2 bis 6.
WennendlichAndréPirroauchnocheineVerwandtschaft jenes1. Prélude
mit einemKlavierstück des FranzosenGaspardLe Roux feststellt, dann
scheintseintypisch englischer Charakter endgültig zweifelhaftzu sein.
Es gibteinigeAnzeichen, die vermutenlassen,die 1. EnglischeSuite
sei nochfrüherals die übrigenkomponiertunddemGesamtwerk vielleicht
nur beigefügtworden,um die traditionelle Zahl von sechs Suitenzu
erreichen.Hieraufdeutetz.B. die Tonartenordnung.
Sie lautet
A-Dur,a-Moll,g-Moll,F-Dur,e-Moll,d-Moll
Die Tonartenfolge
derSuiten1 bis 6 bildeteineabsteigende
Tonleiter,
was von Bach sicherlich
beabsichtigtist; nur die TonartA ist doppelt
vertreten.
Ein weiterer
Hinweisaufeinefrühere Entstehung der 1. Suitebesteht
in derTatsache,dasswiralleinvon dieserSuiteeine Frühfassung besitzen,
geschriebenvon dem Lexicographen JohannGottfriedWalther,dem
WeimarerStadtorganistenundentfernten VetterBachs.Natürlich liegtdie
Annahmenahe,Waltherhabe sich diese Frühfassung kopiert, während
Bach in Weimarwar, also spätestens1717. Da wir aber wissen,dass
Waltherauch in späterenJahrenBachscheWerke kopierte,ist diese

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Datierungnichtsicher.Immerhinhat sich aber Anonymus5, wie wir
und zwarschonin ihrer
sahen,die Suiteschonum 1719 abgeschrieben,
späterenFassung;das bedeutetdoch wohl,dass die Frühfassung
vorher
entstandenist.
Zähltmanzu diesenArgumenten nochdie bereitserwähnteabweich-
endeFormdes Préludeder 1. Suitehinzu,so lässtsichmiteinigerWahr-
scheinlichkeit dass die 1. Suitevorden Suiten2 bis 6 entstanden
folgern,
ist,und zwar um 1719, möglicherweise
spätestens aberschonwesentlich
früher.
Bleibendemnachdie Datierungsversuche der EnglischenSuitenim
ganzenunbefriedigend, so giltgleichesauchfürdie beidenSuitenin a-Moll
undEs-Dur,BWV 818 and 819. Auchvon ihnenbesitzenwirkeinAuto-
jgraph,das uns die Datierungerleichtern könnte.Beide Suitenwerden
mehrfach zusammenmitden Französischen Suitenüberliefert,und es hat
den Anschein,als habe Bach sie in einemfrühenKompositionsstadium
hinzugenommen, um die bereitskomponierten 4 Suitenzur traditionellen
Sechszahlaufzufüllen. Jedenfalls besitzenwir wiederumeine Abschrift
des Anonymus 5, die die Französischen Suiten1 bis 4 unddazu die Suiten
in a-Moll und Es-Dur enthält,deren Niederschrift sich jedoch über
längere Zeit hingezogen hat; denn den Schriftformen nach wurdedie
a-Moll-Suiteum 1720/22,die Es-Dur-Suite dagegen erstnach 1725 einge-
tragen.
Auchhiermussalsodie Stilkritik die ungenauen ErgebnissederÜber-
lieferungskritik indemsie feststellt,
präzisieren, dassbeideSuitenin einer
früheren Zeit entstandensein müssen.Ganz besondersgilt dies von der
die denEindruck
a-Moll-Suite, einesausgesprochenen Jugendwerks erweckt
und zudemin zwei sehrverschiedenen Fassungen 818 und 818a vorliegt.
Aberauch die Es-Dur-Suite kannnichterstnach 1725,also in unmittel-
barerzeitlicherNachbarschaftderPartitenaus Klavierübung I entstanden
sein,und wiederumlässtdas Vorliegenvon zwei- allerdingsnichtso
verschiedenen- Fassungenvermuten, dass die Suite schoneine längere
Entwicklungsgeschichtedurchgemacht hat,bis sie in den uns bekannten
Abschriften niedergeschriebenwurde.
Bei dieserEs-Dur-Suite
erhebtsichnochdie FragenachihrerVoll-
Die
ständigkeit. Satzfolge,in dersie übereinstimmend
vonallenerhaltenen
Quellen überliefert
wird,lautet nämlichAllemande- Courante - Sara-
bande Bourrée- Menuet I - MenuetII. Eine abschliessende Gigue
fehlt.Aus diesemBefundhaben nun Georg von Dadelsen und Klaus
Rönnauin ihrerNeuausgabederSuiteim G. Henle-Verlag 1975 gefolgert,
das Stückmüsseals Fragment aufuns gekommen sein.Das ist sehrwohl
möglich,wenn man bedenkt,dass eine Gigue in allen sechsEnglischen

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und in allen sechsFranzösischen Suitenenthalten ist und dass seit Fro-
bergersZeit die Gigueden AbschlussderSuitebildet.Andererseits ist zu
bedenken, dass es immerhin alle achthandschriftlichen Quellensind,die,
ob sei die frühere
gleichgültig, oderdie spätereFassungbieten,überein-
stimmend mitden beidenMenuettsätzen enden.Und eine solcheSatzfolge
ist nichtohne Vorbildbei andernKomponisten. So veröffentlicht z.B.
Johann Mattheson 1714 in London 12 Suitenals "Pièces de Clavecin",
derenfünfteund elfteSuite mit einemMenuettohne Gigue schliessen.
Ich neigedaherzu derAnnahme, dassdie BachscheSuitedochvollständig
istunddasswirsie so akzeptieren müssen,wie sie unsüberliefert ist.

EDITORS NOTE:
PartII ofDr. Dürr's articlewillbe publishedin January
1983 BACH.

1982 BACH INDEX


The "Index" for Bach, Vol. XIII (1982) will appear as a
removeable supplement in January,1983 Bach.

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