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Fragen zum Werte- und Orientierungswissen

B1
INHALT

INHALT
Präambel ................................................................................................................................................. 4

Fragenkatalog B1 ................................................................................................................................... 10

Allgemeines Orientierungswissen über Österreich ................................................................... 13

Stellenwert von Sprache und Bildung ........................................................................................ 16

Arbeitswelt und Wirtschaft........................................................................................................ 20

Gesundheit .................................................................................................................................. 22

Wohnen und Nachbarschaft ...................................................................................................... 25

Prinzipien des Zusammenlebens – Rechtliche Integration ...................................................... 26

Vielfalt des Zusammenlebens – Kulturelle Integration ............................................................ 30

Lösungsschlüssel ......................................................................................................................... 36

Modelltests............................................................................................................................................ 38

B1 | Modelltest 1........................................................................................................................... 38

B1 | Modelltest 2 .......................................................................................................................... 40

B1 | Modelltest 1 Lösungsschlüssel ............................................................................................ 42

B1 | Modelltest 2 Lösungsschlüssel ............................................................................................ 43

Meine Integration in Österreich – Smartphone-App .......................................................................... 45

MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 3


PRÄAMBEL

PRÄAMBEL D
er Fragenkatalog zur Testung des
Werte- und Orientierungswissens
ist für Prüfungsformate relevant,
bei denen Prüfungsinhalte zum
Werte- und Orientierungswissen gemeinsam
mit Prüfungsinhalten zur Sprachkompetenz zu
absolvieren sind.

Dazu gehören jedenfalls die Integrationsprüfungen


lt. Integrationsgesetz oder gegebenenfalls Prüfun-
gen im Rahmen von speziellen Förderprojekten
unterschiedlicher Trägerorganisationen.

Bei einem Prüfungsantritt sind Prüfungsinhalte


zum Werte- und Orientierungswissen und zur
Sprachkompetenz zu absolvieren.

Sowohl das Wissen über Sprachinhalte als auch


über Werteinhalte ist nachzuweisen, um die­
­Prüfung insgesamt zu bestehen.

INHALTE DES FRAGENKATALOGS ZUM


WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

— Im ersten Teil finden Sie wichtige Informa-


tionen zum Aufbau, zur Bewertung und zur
Vorbereitung der Testung.

— Im zweiten Teil finden Sie eine Auswahl an


möglichen Prüfungsfragen (inkl. Lösungs-
schlüssel) für die Niveaustufe B1.

— Der dritte Teil enthält zwei Modelltestsätze


mit dem jeweils dazugehörigen Antwortbogen
samt Lösungsschlüssel.

Pro Niveaustufe gibt es einen eigenen Fragen­


katalog mit möglichen Prüfungsfragen. Die
beispielhaft angeführten Prüfungsfragen sind nicht
abschließend und werden bei Bedarf ergänzt.
Die Fragenkataloge mit möglichen Prüfungsfragen
weiterer Niveaustufen sind kostenlos verfügbar
unter: www.sprachportal.at

MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 5


PRÄAMBEL PRÄAMBEL

Der kontextuelle Rahmen des Fragenkatalogs — Jeder Testsatz enthält mindestens eine — Nach der Pause bekommen alle Prüfungskan- Zufallswahrscheinlichkeit, mit der die Fragen
zum Werte- und Orientierungswissen ist die Frage aus jedem der sieben Werteberei- didat/inn/en den gleichen Testsatz und einen 1–9 bzw. 10–18 gelöst werden könnten. Die
Broschüre „Mein Leben in Österreich – Chan- che. Antwortbogen. Zufallswahrscheinlichkeit ist bei den Fragen
cen und Regeln“. Auf Basis dieser Broschüre 10–18 geringer, weshalb die richtige Beantwor-
wurden auch die Lernziele zum Werte- und — Eine Prüfungsfrage (oder eine ihrer mög- — Alle Prüfungskandidat/inn/en schreiben ihren tung der Fragen höher gewichtet wird.
Orientierungswissen in den jeweiligen Rah- lichen Varianten) kommt nur einmal pro Namen auf den Testsatz und den Antwortbo-
mencurricula des ÖIF erstellt. Die Fragen Testsatz vor. gen. — Die Testung des Werte- und Orientierungs-
einer Niveaustufe sind mit den Lernzielen zum wissens gilt als bestanden, wenn mindestens
Werte- und Orientierungswissen im entspre- — Die Fragen Nr. 1–9 sind Entscheidungsfra- — Die Prüfer/innen erklären die Aufgabenstellung 25 Punkte (von max. 45) erreicht wurden. Die
chenden ÖIF-Rahmencurriculum verknüpft. gen und bieten jeweils zwei Antwortmög- und schreiben die Beginn- und die Endzeit der Mindestpunktezahl wird z.B. erreicht, wenn
lichkeiten: a oder b (= richtig/falsch oder Testung (40 Minuten nach Beginn) für alle sicht- aus den Fragen 1–9 und aus den Fragen 10–18
Der Fragenkatalog bezieht sich nur auf die ja/nein). Davon ist immer nur eine Antwort bar an die Tafel. Ab diesem Zeitpunkt haben die jeweils mindestens 5 (von 9) Fragen richtig
Testung der Prüfungsinhalte zum Werte- und korrekt und soll am Antwortbogen ange- Prüfungskandidat/inn/en 40 Minuten Zeit, die beantwortet wurden.
Orientierungswissen, nicht aber auf die Testung kreuzt werden. Fragen auf dem Antwortbogen zu beantworten.
der Prüfungsinhalte zur Sprachkompetenz. — Wird die Mindestpunktezahl von 25 Punkten
Modelltests und Informationen zur Testung der — Die Fragen Nr. 10–18 sind Single­-Choice- — Nach 40 Minuten ist die Testung zu beenden, nicht erreicht, gilt die Testung des Werte-
Prüfungsinhalte zur Sprachkompetenz auf den Fragen und bieten jeweils drei Antwort- die Unterlagen werden von den Prüfer/inne/n und Orientierungswissens und damit die
Niveaustufen A1 bis B2 finden Sie unter: möglichkeiten: a, b oder c. Davon ist immer eingesammelt. gesamte Prüfung als nicht bestanden.
www.sprachportal.at nur eine Antwort korrekt und soll am
Antwortbogen angekreuzt werden. BEWERTUNG VORBEREITUNG AUF DIE TESTUNG
Dieser Fragenkatalog soll Unterrichtende und — Die richtig angekreuzte Antwortmöglichkeit Zur Vorbereitung auf die Testung des Werte-
Lernende bei der inhaltlichen Auseinander- Keine Lösung oder mehrere Lösungen sind (a oder b) der Fragen 1–9 wird mit 2 Punkten und Orientierungswissens ist die Auseinander-
setzung mit Werte- und Orientierungswissen nicht möglich. Jede Frage hat eine richtige bewertet. setzung mit den Inhalten der Broschüre „Mein
im Unterricht und bei der Vorbereitung auf Lösung. Maßstab für die Beurteilung der Leben in Österreich – Chancen und Regeln“
die Testung unterstützen. Dazu wünschen Richtigkeit einer Lösung ist ausschließlich — Die richtig angekreuzte Antwortmöglichkeit empfohlen.
wir allen Unterrichtenden und Lernenden viel der festgelegte Lösungsschlüssel. (a oder b oder c) der Fragen 10–18 wird mit
Erfolg! 3 Punkten bewertet. Die Inhalte bieten den Kontext für die Lernziele
WICHTIG: Im dritten Teil finden Sie zwei zum Werte- und Orientierungswissen in den
Modelltestsätze samt Antwortbogen — Wurde bei einer Prüfungsfrage nicht die rich- ÖIF-Rahmencurricula und für die Fragen im Fra-
und Lösungsschlüssel. Bitte kreuzen Sie tige Antwortmöglichkeit oder wurden keine genkatalog der jeweiligen Niveaustufe.
I. Teil: Aufbau, Durch- die Antworten bei der Prüfung auf dem oder alle Antwortmöglichkeiten angekreuzt,

führung, Bewertung und jeweiligen Antwortbogen an. Antworten,


die Sie direkt im Testsatz ankreuzen,
oder ist nicht objektiv erkennbar, welche
Antwortmöglichkeit der Prüfungskandidat
Die Broschüre „Mein Leben in Österreich“ ist
kostenlos unter www.integrationsfonds.at ver-
Vorbereitung können bei der Prüfung nicht gewertet oder die Prüfungskandidatin ankreuzen wollte, fügbar.
werden. werden die betroffenen Antwortmöglichkeiten
AUFBAU DER TESTSÄTZE der jeweiligen Prüfungsfrage mit 0 Punkten Zur Vorbereitung auf die Testung sind weiters
Pro Niveaustufe existieren mehrere Testsätze. DURCHFÜHRUNG bewertet. empfohlen:
Davon kommt jeweils ein Testsatz pro Prüfung — Die Testung des Werte- und Orientierungs-
zum Einsatz. Jeder Testsatz folgt dem gleichen wissens dauert 40 Minuten und findet nach — Eine andere Punktebewertung als 2, 3 oder 0 — ÖIF-App „Meine Integration“ zur Installation
Aufbauschema und enthält 18 Prüfungsfragen. der schriftlichen Sprachprüfung (Subtest (z.B. halbe Punktezahl) ist nicht möglich. auf Android-Smartphones und iOS-Geräten.
Die Fragen wurden per Zufallsgenerator aus „Schreiben“) statt. www.integrationsfonds.at/app
einem vorhandenen Fragenpool ausgewählt. — Die unterschiedliche Gewichtung der
Die Auswahl der Testfragen wurde an folgende — Vor der Testung ist eine Pause mit einer Punkte bei den Fragen 1–9 bzw. 10–18 — Fragenkatalog: Den Fragenkatalog mit einer
Bedingungen geknüpft: Dauer von 15 Minuten einzuhalten. ergibt sich aus der jeweils unterschiedlichen Auswahl an möglichen Prüfungsfragen zur

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PRÄAMBEL PRÄAMBEL

Niveaustufe B1 finden Sie hier im 2. Teil. Die unterschiedlichen Niveaustufen empfohlen. INHALTE DER PRÜFUNGSFRAGEN bei der Beantwortung der Fragen im Rahmen der
Fragenkataloge mit einer Auswahl an möglichen Informationen zum Erwerb von Kursbü- Entsprechend dem Rahmencurriculum des ÖIF Prüfungsvorbereitung.
Prüfungsfragen für andere Niveaustufen sind auf chern mit Werteinhalten, Arbeitsblätter zum beziehen sich die Fragen in diesem Fragenkata-
www.sprachportal.at verfügbar. Gratis-Download oder Lernvideos zu unter- log auf folgende sieben Wertebereiche:
schiedlichen Werteinhalten finden Sie auf III. Teil: Modelltestsätze
— Wortschatzliste: Die Fragen im Fragenkatalog der Lernplattform des ÖIF unter: — Allgemeines Orientierungwissen
sind sprachlich an das jeweilige Sprachniveau www.sprachportal.at über Österreich In diesem Teil finden Sie zwei Modelltestsätze, mit
angepasst. Wortschatz, der nicht oder nicht auf — Stellenwert von Sprache und Bildung denen Sie sich auf die Prüfung vorbereiten können.
dem jeweiligen Sprachniveau vorausgesetzt — Arbeit und Wirtschaft Aufbau und Aussehen entsprechen den origina-
werden kann, ist in der Wortschatzliste enthal- HINWEIS FÜR UNTERRICHTENDE — Gesundheit len Testsätzen, wie sie später bei der Testung des
ten. Die Wortschatzliste ist daher eine wichtige Die Inhalte der Broschüre „Mein Leben in — Wohnen und Nachbarschaft Werte- und Orientierungswissens tatsächlich einge-
sprachliche Unterstützung und Lernhilfe zur Österreich – Chancen und Regeln“ bilden den — Prinzipien des Zusammenlebens – rechtliche setzt werden. Zusätzlich ist der jeweilige Lösungs-
Vorbereitung auf die Testung des Werte- und Kontext der Lernziele im Rahmencurriculum Integration schlüssel beigelegt und kann zur Selbstkontrolle
Orientierungswissens. und der Prüfungsfragen im Fragenkatalog. Die — Vielfalt des Zusammenlebens – kulturelle verwendet werden.
Aus­einandersetzung mit den Inhalten dieser Integration
Die Wortschatzliste ist kostenlos in zahlreichen ­Broschüre ermöglicht Unterrichtenden eine
Übersetzungssprachen verfügbar: gezielte Schwerpunktsetzung im Unterricht. Im ÖIF-Rahmencurriculum sind jedem dieser
www.sprachportal.at Wertebereiche konkrete Lernziele zum Werte-
So unterstützt die inhaltliche Auseinander- und Orientierungswissen zugeordnet. Die Fragen
WICHTIGER HINWEIS: setzung mit dieser Broschüre z.B. Unterricht- im Fragenkatalog beziehen sich auf diese Lern-
Bei der Prüfung sind keine Wörterbücher oder ende dabei, sowohl die Vermittlung der Lern- ziele.
sonstigen Hilfsmittel erlaubt. Auch die Mit- ziele zum Werte- und Orientierungswissen als
nahme der Wortschatzliste zur Prüfung ist nicht auch die konkrete Vorbereitung auf die Tes- GLIEDERUNG DER PRÜFUNGSFRAGEN
gestattet. Fragen zum Wortschatz werden von tung des Werte- und Orientierungswissens Die Prüfungsfragen im Fragenkatalog sind jeweils
den Prüfer/inne/n während der Prüfung nicht auf die jeweiligen Lernziele zu fokussieren. innerhalb eines Wertbereichs fortlaufend num-
beantwortet. Die erfolgreiche Beantwortung Wertvolle Unterrichtszeit kann somit gezielt meriert. Varianten werden als Unterpunkte der
der Fragen zum Werte- und Orientierungswis- zur Erreichung der konkreten Lernziele und jeweiligen Prüfungsfrage nummeriert.
sen setzt daher das individuelle sprachliche zur inhaltlichen Aus­einandersetzung mit
Verstehen der Prüfungsfragen im Fragenkata- Werte­inhalten im Kurs­geschehen verwendet Beispiel:
log voraus und erfordert eine entsprechende werden. — 1. Prüfungsfrage
sprachliche Vorbereitung und Auseinanderset- — 2. Prüfungsfrage
zung mit den möglichen Fragen rechtzeitig vor — 2.1. (= Variante zur 2. Prüfungsfrage)
Prüfungsantritt. Sowohl die Wortschatzlisten — 2.2. (= weitere Variante zur 2. Prüfungsfrage)
als auch die Prüfungsfragen stehen öffentlich
zugänglich zur Verfügung.
II. Teil: Fragenkatalog — 3. Prüfungsfrage
— usw.
und Lösungsschlüssel
— Modelltestsätze: Im dritten Teil befinden sich In einem Testsatz kann entweder eine Prüfungs-
zwei Modelltestsätze samt Antwortbogen und Die folgenden Hinweise erklären den Aufbau des frage selbst oder nur eine ihrer Varianten höchs-
Lösungsschlüssel zu Übungszwecken. Fragenkatalogs und sollen das Zurechtfinden im tens einmal vorkommen.
Fragenkatalog und den Gebrauch des Fragen­
— Lehr- und Lernmaterialien: Zur vertiefenden katalogs unterstützen: LÖSUNGSSCHLÜSSEL
inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Der Lösungsschlüssel zu allen Fragen des Fragen-
Inhalten zum Werte- und Orientierungswis- Der Fragenkatalog für die Niveaustufe B1 enthält katalogs befindet sich hier getrennt von den Prü-
sen werden Lehr- und Lernmaterialien auf eine Auflistung möglicher Prüfungsfragen. fungsfragen. Das unterstützt die Selbstkontrolle

8 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 9


Einleitung

MEINE
INTEGRATION

FRAGENKATALOG
ZUM WERTE- UND
ORIENTIERUNGS-
WISSEN | B1

10 | Meine Integration in Österreich MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 11


WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

ORIENTIERUNGS­WISSEN
FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG

ÜBER ÖSTERREICH
B1 B1

ALLGEMEINES
ALLGEMEINES ORIENTIERUNGSWISSEN ÜBER ÖSTERREICH

Überthemen des
Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

GESCHICHTLICHES WISSEN 1.) In den Jahren 1939 bis 1945 war der Zweite Weltkrieg.
UND AUSWIRKUNGEN AUF DIE a richtig b falsch
GEGENWART
1.1.) Wann war der Zweite Weltkrieg?
a 1939 bis 1945
b 1938 bis 1955
c 1930 bis 1940

2.) Von wann bis wann gab es in Österreich eine nationalsozialistische


Diktatur?
a 1938 bis 1945
b 1938 bis 1955
c 1940 bis 1948

2.1.) In der Zeit von 1938 bis 1945 war das heutige Österreich ein Teil des
nationalsozialistischen Deutschen Reichs.
a richtig b falsch

3.) Während des Zweiten Weltkriegs gab es in Österreich eine national-


sozialistische Diktatur.
a richtig b falsch

4.) Diktatur bedeutet, dass nur eine Person oder nur eine politische
Gruppe die Macht im Staat hat und alle Entscheidungen trifft.
a richtig b falsch

4.1.) Diktatur bedeutet, dass das Volk die Macht im Staat hat und alle
Entscheidungen trifft.
a richtig b falsch

4.2.) In einer Diktatur geht das Recht vom Volk aus.


a richtig b falsch

4.3.) In einer Diktatur geht das Recht nicht vom Volk aus.
a richtig b falsch

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WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN
ORIENTIERUNGS­WISSEN

ORIENTIERUNGS­WISSEN
FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
ÜBER ÖSTERREICH

ÜBER ÖSTERREICH
B1 B1
ALLGEMEINES

ALLGEMEINES
ALLGEMEINES ORIENTIERUNGSWISSEN ÜBER ÖSTERREICH ALLGEMEINES ORIENTIERUNGSWISSEN ÜBER ÖSTERREICH

Überthemen des Überthemen des


Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

GESCHICHTLICHES WISSEN 5.) Nach dem Zweiten Weltkrieg waren viele Städte in Österreich zerstört. 7.) Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es keine Demokratie,
UND AUSWIRKUNGEN AUF DIE a richtig b falsch sondern eine Diktatur. Die Menschen konnten nur eine einzige poli-
GEGENWART tische Partei wählen. Heute gibt es eine Demokratie. Die Menschen
5.1.) Nach dem Zweiten Weltkrieg war keine Stadt in Österreich zerstört. können verschiedene politische Parteien wählen.
a richtig b falsch a richtig b falsch

6.) Die Menschen mussten zusammenhelfen, damit sich die Wirtschaft in 8.) Auch wegen der Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus
Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg wieder erholen konnte. sind Demokratie und Menschenrechte für die österreichische Gesell-
a richtig b falsch schaft heute sehr wichtig.
a richtig b falsch
6.1.) Wer musste zusammenhelfen, damit sich die Wirtschaft in Österreich
nach dem Zweiten Weltkrieg wieder erholen konnte? 9.) In der Vergangenheit wurden auch in Österreich viele Menschen
a Nur Männer. verfolgt und getötet. In der heutigen Zeit gibt es Gesetze, um
b Nur Frauen. Menschenrechte zu schützen. Es ist wichtig, die Menschenrechte
c Alle Menschen in Österreich. zu schützen, damit alle Menschen in Österreich in Sicherheit leben
können, egal welche Religion sie haben oder aus welchem Land sie
6.2.) Die Menschen in Österreich haben hart für die gute Wirtschaft kommen.
­gearbeitet. Darunter auch Menschen, die aus dem Ausland nach
a richtig b falsch
Österreich gekommen sind.
a richtig b falsch 10.) Damit Demokratie funktionieren kann, ist es wichtig, dass sich viele
Menschen aktiv an der Gesellschaft beteiligen und gemeinsame Ent-
6.3.) Besonders ab den 1960er-Jahren kamen Menschen aus anderen scheidungen treffen.
Ländern nach Österreich und haben am Erfolg der Wirtschaft in
a richtig b falsch
Österreich mitgearbeitet.
a richtig b falsch 11.) Wer in Österreich ist, muss die staatlichen Gesetze befolgen. Dabei
ist es egal, woher die Person kommt.
6.4.) Wer hat ab den 1960er-Jahren am Erfolg der Wirtschaft in Österreich
a richtig b falsch
mitgearbeitet?
a Nur Österreicher und Österreicherinnen. 12.) Wer muss die österreichischen Gesetze befolgen?
b Österreicher, Österreicherinnen und Menschen aus anderen a Nur österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger.
­Ländern. b Nur Christinnen und Christen.
c Nur Menschen aus anderen Ländern. c Alle Menschen, die in Österreich sind.

13.) In Österreich funktioniert die Wirtschaft gut. Viele Menschen arbeiten


und zahlen Steuern.
a richtig b falsch

14 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 15


WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

STELLENWERT VON SPRACHE UND BILDUNG STELLENWERT VON SPRACHE UND BILDUNG
SPRACHE UND BILDUNG

SPRACHE UND BILDUNG


STELLENWERT VON

STELLENWERT VON
Überthemen des Überthemen des
Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

STAAT FINANZIERT DIE 1.) Wenn ein Kind eine öffentliche Schule besucht, müssen die Eltern 4.3.) Wenn eine erwachsene Person eine neue Sprache lernen will, dann
ÖFFENTLICHE BILDUNG MIT kein Schulgeld bezahlen. kann sie einen Sprachkurs besuchen.
STEUERGELDERN, DIE VON a richtig b falsch a richtig b falsch
ARBEITENDEN MENSCHEN
BEZAHLT WERDEN 1.1.) Wenn ein Kind eine öffentliche Schule besucht, müssen die Eltern 5.) Eine Person weiß nicht, ob sie in Österreich in ihrem Beruf arbeiten
Schulgeld bezahlen. darf, den sie in einem anderen Land gelernt hat. Sie sollte sich infor-
a richtig b falsch mieren, bevor sie in Österreich zu arbeiten beginnt.
a richtig b falsch
2.) Der Besuch von öffentlichen Schulen ist gratis, denn der Staat
bezahlt die Schulen mit den Steuern und Abgaben. 5.1.) Eine Person hat in ihrem Heimatland einen Beruf gelernt. Darf sie in
a richtig b falsch Österreich in diesem Beruf arbeiten?
a Ja, sie darf immer sofort in diesem Beruf arbeiten.
2.1.) Wer bezahlt die öffentlichen Schulen in Österreich? b Nein, sie darf nie in diesem Beruf arbeiten.
a Die Schülerinnen und Schüler. c Sie muss sich informieren. Viele Ausbildungen und ­Qualifikationen
b Die UNO. müssen in Österreich anerkannt werden.
c Der Staat mit Steuern und Abgaben.
6.) Die Anerkennung von Ausbildungen aus einem anderen Land ist
3.) Der Staat kann die öffentlichen Schulen zahlen, weil der Staat von in Österreich möglich.
den Menschen, die in Österreich arbeiten, Steuern und Abgaben a richtig b falsch
bekommt.
a richtig b falsch 6.1.) Die Anerkennung von Ausbildungen aus einem anderen Land ist in
Österreich nicht möglich.
3.1.) Es ist wichtig, dass die Menschen in Österreich arbeiten und a richtig b falsch
Steuern und Abgaben zahlen, damit der Staat zum Beispiel die
öffentlichen Schulen zahlen kann. 6.2.) Eine Berufsausbildung aus einem anderen Land kann in Öster-
a richtig b falsch reich gültig sein. Das muss aber vorher geprüft werden.
a richtig b falsch
WEITERBILDUNGS-­ 4.) Nicht nur Kinder und junge Menschen können sich in Österreich bil-
MÖGLICHKEITEN FÜR den. Auch für Erwachsene gibt es viele Möglichkeiten, etwas Neues GLEICHBERECHTIGUNG IM 7.) In Österreich dürfen Buben und Mädchen die gleiche Schule besuchen.
­ERWACHSENE ZUM ERWERB zu lernen. BILDUNGSBEREICH a richtig b falsch
VON QUALIFIKATIONEN a richtig b falsch
7.1.) In Österreich dürfen nur Buben eine Schule besuchen.
4.1.) Nur Kinder und junge Menschen können sich in Österreich bilden. Für a richtig b falsch
Erwachsene gibt es keine Möglichkeiten, etwas Neues zu lernen.
a richtig b falsch 7.2.) In öffentliche Schulen gehen Buben und Mädchen.
a richtig b falsch
4.2.) Wenn Erwachsene keinen Schulabschluss haben, dann können sie
eine Schule besuchen und den Schulabschluss machen. 8.) Egal wieviel Geld eine Familie hat oder aus welchem Land sie kommt:
a richtig b falsch Kinder müssen ab dem Alter von 6 Jahren in die Schule gehen, bis
sie 15 Jahre alt sind.
a richtig b falsch

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WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

STELLENWERT VON SPRACHE UND BILDUNG STELLENWERT VON SPRACHE UND BILDUNG
SPRACHE UND BILDUNG

SPRACHE UND BILDUNG


STELLENWERT VON

STELLENWERT VON
Überthemen des Überthemen des
Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

GLEICHBERECHTIGUNG IM 9.) Man muss nicht reich sein, um in Österreich eine Schule oder Univer- SCHULPFLICHT IN 12.) Die Teilnahme der Eltern am Elternsprechtag ist wichtig. Eltern erfah-
BILDUNGSBEREICH sität besuchen zu können. ÖSTERREICH UND MITWIR- ren hier etwas über die Noten und das Verhalten ihrer Kinder.
a richtig b falsch KUNGSPLICHT DER ELTERN a richtig b falsch

9.1.) Man muss reich sein, um in Österreich eine Schule oder Universität 12.1.) Es ist wichtig, dass die Eltern die Lehrerinnen und Lehrer ihrer Kinder
besuchen zu können. kennen lernen.
a richtig b falsch a richtig b falsch

10.) Es ist Pflicht, dass Mädchen und Buben an allen Schulfächern teil- 12.2.) Es ist nicht wichtig, dass die Eltern die Lehrerinnen und Lehrer ihrer
nehmen. Nur vom Religionsunterricht kann man sich an öffentlichen Kinder kennen lernen.
Schulen abmelden. a richtig b falsch
a richtig b falsch
12.3.) Warum sollen Eltern zum Elternsprechtag gehen?
10.1.) Müssen Mädchen und Buben an allen Schulfächern teilnehmen? a Damit sie aktiv an der Bildung ihrer Kinder mitarbeiten.
a Nein, die Teilnahme am Sportunterricht ist freiwillig. b Weil man sonst eine Strafe bezahlen muss.
b Ja, Mädchen und Buben müssen an allen Schulfächern teilnehmen. c Weil die Kinder sonst nicht mehr in die Schule gehen dürfen.
c Mädchen und Buben müssen an allen Schulfächern teilnehmen.
Nur vom Religionsunterricht kann man sich abmelden.

10.2.) In der Schule müssen alle Mädchen und Buben an allen Schulfächern
teilnehmen. Es ist jedoch möglich, das Kind vom Religionsunterricht
abzumelden.
a richtig b falsch

11.) Wenn ein Mädchen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen will,


darf es zu Hause bleiben.
a richtig b falsch

11.1.) Der Vater oder die Mutter darf der eigenen Tochter verbieten, am
Schwimmunterricht teilzunehmen.
a richtig b falsch

11.2.) Wer muss am Sportunterricht teilnehmen?


a Mädchen und Buben müssen am Sportunterricht teilnehmen.
b Mädchen müssen nur dann am Sportunterricht teilnehmen, wenn
es die Eltern erlauben.
c Nur Buben müssen am Sportunterricht teilnehmen.

11.3.) Im Schulfach Biologie wird über den menschlichen Körper gespro-


chen. Ein Elternteil will nicht, dass sein Kind das hört. Das Kind muss
nicht am Biologie-Unterricht teilnehmen.
a richtig b falsch

18 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 19


WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

ARBEITSWELT UND WIRTSCHAFT ARBEITSWELT UND WIRTSCHAFT

Überthemen des Überthemen des


Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

FÜR SICH SELBST SORGEN 1.) Das österreichische Sozialsystem funktioniert, weil … GLEICHBERECHTIGUNG 8.) In Österreich dürfen Männer und Frauen an Universitäten studieren.
KÖNNEN OHNE STAATLICHE a Menschen arbeiten und Steuern zahlen und damit dieses System UND GLEICHBEHANDLUNG IN a richtig b falsch
HILFE ALS ZIEL finanzieren. DER ARBEITSWELT
b die EU dieses System finanziert. 9.) Wenn eine Frau und ein Mann ein Baby bekommen, kann auch der
c die UNO dieses System finanziert. Mann in Karenz gehen und sich um das Baby kümmern.
a richtig b falsch
ARBEITSWELT UND

ARBEITSWELT UND
1.1.) Das österreichische Sozialsystem funktioniert, weil Menschen
­arbeiten und Steuern und Abgaben zahlen. 10.) In Österreich ist es erlaubt, dass Frauen Lehrerinnen und Direktorin-
WIRTSCHAFT

WIRTSCHAFT
a richtig b falsch nen von Schulen sind.
a richtig b falsch
ARBEITSLOSENGELD DES 2.) Wer finanziert das Arbeitslosengeld?
AMS ALS SOLIDARITÄTSPRINZIP a Die EU. 11.) In Österreich ist es möglich, dass eine Frau in der Arbeit die Che-
b Die UNO. fin ist.
c Menschen, die in Österreich arbeiten und Steuern und Abgaben a richtig b falsch
zahlen.
11.1.) In der Arbeit dürfen nur Männer Führungsaufgaben übernehmen.
3.) Woher kommt das Geld für das österreichische Sozialsystem? a richtig b falsch
a Von Menschen, die arbeiten und Steuern und Abgaben zahlen.
12.) An einer österreichischen Schule kann eine Frau Direktorin oder ein
b Die Europäische Zentralbank bezahlt das österreichische
Mann Direktor sein.
­Sozialsystem.
c Die UNO bezahlt das österreichische Sozialsystem. a richtig b falsch

4.) Jede Person, die arbeitet, muss einen Teil vom Einkommen als Pflicht- 13.) In Österreich wird erwartet, dass man Frauen und Männern mit dem
versicherung (zum Beispiel: Sozialversicherung) an den Staat zahlen. gleichen Respekt begegnet.
a richtig b falsch a richtig b falsch

5.) Wenn man gesund ist, muss man in Österreich keine Krankenver-
sicherung bezahlen.
a richtig b falsch

6.) Wer selbstständig arbeitet, muss sein Einkommen selbst versteuern.


a richtig b falsch

7.) Wer selbstständig arbeitet, muss seine Sozialversicherung selbst


zahlen.
a richtig b falsch

7.1.) Der Staat bezahlt die Sozialversicherung für Menschen, die selbst-
ständig arbeiten.
a richtig b falsch

20 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 21


WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

GESUNDHEIT GESUNDHEIT

Überthemen des Überthemen des


Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

GESUNDHEITSSYSTEM 1.) Das österreichische Gesundheitssystem wird mit Steuern und KRANKENHAUS UND 7.) Für den Besuch im Krankenhaus gibt es Regeln.
ALS SOLIDARITÄTSPRINZIP ­Abgaben finanziert. NOTFÄLLE a richtig b falsch
a richtig b falsch
8.) Es gibt im Krankenhaus Regeln für die Besucher und Besucherinnen,
1.1.) Menschen, die in Österreich arbeiten, zahlen Steuern und Abgaben. weil Patienten und Patientinnen Ruhe brauchen, um gesund zu werden.
Damit wird auch das öffentliche Gesundheitssystem finanziert. a richtig b falsch
a richtig b falsch
9.) Welche Regel gibt es oft für den Besuch im Krankenhaus?
2.) Wer Krankenversicherung bezahlt, muss bei einem Arztbesuch meist a Man muss dem Arzt ein Geschenk bringen.
wenig oder gar nichts bezahlen. b Frauen dürfen niemanden besuchen.
a richtig b falsch c Oft gibt es bestimmte Besuchszeiten. Nur zu diesen Zeiten soll
man jemanden besuchen.
3.) Ein Arztbesuch kostet Patientinnen und Patienten in Österreich oft
wenig oder gar nichts, wenn sie … 10.) Die Notfallambulanz im Krankenhaus ist für Menschen da, die in Not-
a versichert sind und eine e-card haben. situationen sind und schnell Hilfe brauchen.
b die österreichische Staatsbürgerschaft haben. a richtig b falsch
c schon 10 Jahre in Österreich gelebt haben.
GESUNDHEIT

GESUNDHEIT
GESUNDHEITSVORSORGE 11.) Die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen sind für …
GLEICHBERECHTIGUNG UND 4.) Ein Patient kommt ins Krankenhaus und braucht Hilfe. Er vertraut der UND EIGENVERANTWORTUNG a alle Frauen.
GLEICHBEHANDLUNG VON Ärztin nicht, weil sie eine Frau ist. Er hat das Recht, dass ihn nur ein b alle verheirateten Frauen.
MÄNNERN UND FRAUEN IN Arzt behandelt. c alle schwangeren Frauen und Kinder bis 5 Jahre.
GESUNDHEITSBERUFEN a richtig b falsch
12.) Warum gibt es Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen?
4.1.) Ein Patient kommt ins Krankenhaus und braucht Hilfe. Er möchte a Damit man Krankheiten bei Mutter und Kind früh bemerkt.
nicht, dass eine Ärztin ihn untersucht, weil sie eine Frau ist. Er hat b Damit man weiß, wie viele Kinder es in Österreich gibt.
das Recht, dass er nur von einem Arzt behandelt wird. c Damit man das Kind im Kindergarten anmelden kann.
a richtig b falsch
13.) Was ist eine Vorsorgeuntersuchung?
4.2.) Eine Patientin kommt ins Krankenhaus und braucht Hilfe. Sie möchte a Eine Untersuchung, um zu sehen, ob man gesund ist.
nicht, dass ein Arzt sie untersucht, weil er ein Mann ist. Sie hat immer b Eine Untersuchung, die man nur dann braucht, wenn man schwer
das Recht, dass sie nur von einer Ärztin behandelt wird. krank ist.
a richtig b falsch c Eine Untersuchung, die man nur dann braucht, wenn man ins
Krankenhaus geht.
5.) Die Ausbildung von einer Ärztin ist gleich wie die Ausbildung von
einem Arzt.
a richtig b falsch

6.) Um als Ärztin oder Arzt zu arbeiten, muss man …


a aus einer Familie von Ärzten kommen.
b an der Universität Medizin studiert haben.
c eine Lehre bei einem Arzt oder einer Ärztin machen.

22 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 23


WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

GESUNDHEIT WOHNEN UND NACHBARSCHAFT

Überthemen des Überthemen des


Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

GESUNDHEITSVORSORGE 13.1.) Damit man Krankheiten früh bemerkt, … HAUSORDNUNG – GUTES 1.) Was gilt in Österreich als höflich?
UND EIGENVERANTWORTUNG a macht man Sport. ZUSAMMENLEBEN IN DER a Ich grüße meine Nachbarinnen und Nachbarn, wenn wir uns im
b geht man zur Vorsorgeuntersuchung. NACHBARSCHAFT Stiegenhaus treffen.
c isst man gesund. b Ich grüße nur die Männer im Haus.
c Ich gehe einfach weiter. Nachbarn und Nachbarinnen grüßt man nicht.
14.) Warum gibt es in Österreich Vorsorgeuntersuchungen?
a Damit man Krankheiten früh bemerkt und behandeln kann. 2.) Ich möchte in meiner Wohnung laut Musik hören. Was könnte ein
b Damit man die Krankenversicherung nicht verliert. Problem sein?
c Damit man eine e-card bekommt. a Ich könnte die Nachbarn und Nachbarinnen stören.
b Musik hören ist in Wohnhäusern verboten.
15.) Wer kann eine Vorsorgeuntersuchung machen? c Es gibt keine Probleme.
a Personen mit österreichischem Pass.
b Nur Mütter und Kinder. 3.) Wo stehen die Regeln für das gute Zusammenleben in einem Wohnhaus?
c Alle Personen ab 18 Jahren, die in Österreich wohnen. a In der Hausordnung.
b Am Meldezettel.
16.) Wie oft kann man die Vorsorgeuntersuchung machen? c Im Rathaus.
a Einmal im Jahr.
GESUNDHEIT

b Einmal im Monat. 4.) Sie leben in einer Wohnung und wissen, dass es eine Hausordnung
c Einmal in der Woche. gibt. Wo können Sie die Hausordnung finden?
a Im Rathaus.
b Bei der Hausverwaltung.
c Bei der Meldebehörde.

4.1) Sie leben in einer Wohnung. Die Hausordnung bekommen Sie bei der
Hausverwaltung.

NACHBARSCHAFT
a richtig b falsch

WOHNEN UND
INFORMELLE REGELN ZUR 5.) Wenn man ein Fest in der Wohnung machen will, dann kann es
NACHBARSCHAFT laut werden. Man sollte deswegen vorher die Nachbarn und Nach-
barinnen informieren.
a richtig b falsch

5.1.) Wenn man ein Fest in der Wohnung macht, muss man ab 22 Uhr leise
sein.
a richtig b falsch

6.) Wenn man ein Musikinstrument spielt, darf man zu jeder Uhrzeit laut
Musik machen.
a richtig b falsch

24 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 25


WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

PRINZIPIEN DES ZUSAMMENLEBENS – RECHTLICHE INTEGRATION PRINZIPIEN DES ZUSAMMENLEBENS – RECHTLICHE INTEGRATION

Überthemen des Überthemen des


Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

MENSCHENWÜRDE ALS 1.) Menschenrechte gelten für alle Menschen in Österreich. FREIHEIT DURCH 8.) In Österreich darf jeder Mensch ab 14 Jahren selber entscheiden,
BASIS FÜR DAS ZUSAMMENLE- a richtig b falsch FREIHEITSRECHTE; welche Religion er haben will.
BEN IM STAAT UND ALS BASIS SOLIDARITÄT DURCH VERANT- a richtig b falsch
FÜR GRUND- UND MENSCHEN- 2.) In Österreich darf ein Kind, das 8 Jahre alt ist, in einer Firma arbeiten. WORTUNG
RECHTE a richtig b falsch 8.1.) In Österreich darf jeder Mensch ab 14 Jahren selbst entscheiden, ob
er eine Religion haben will.
3.) Alle Menschen in Österreich sind gleich viel wert. a richtig b falsch
a richtig b falsch
8.2.) In Österreich muss jeder Mensch die Religion seiner Eltern haben.
4.) In Europa gilt die Menschenrechtskonvention. In dieser ­Konvention a richtig b falsch
steht, dass jeder Mensch bestimmte Rechte hat.
8.3.) Jugendliche ab 14 Jahren müssen dieselbe Religion haben wie ihre Eltern.
a richtig b falsch
a richtig b falsch
4.1.) In den Menschenrechten steht, dass jeder Mensch zum Beispiel ein
Recht auf Freiheit und Sicherheit hat. 9.) In Österreich dürfen Männer und Frauen zusammenleben, auch wenn
sie nicht verheiratet sind.
a richtig b falsch
a richtig b falsch
4.2.) In Österreich ist die Todesstrafe verboten.
9.1.) In Österreich dürfen Männer und Frauen nur dann zusammenleben,
a richtig b falsch
wenn sie verheiratet sind.
5.) Der Staat und die Menschen in Österreich müssen die Menschen- a richtig b falsch
rechte achten.
9.2.) Kinder müssen so lange bei ihren Eltern leben, bis sie verheiratet sind.
a richtig b falsch
a richtig b falsch
6.) Die Menschenrechte schützen nur die Rechte von Österreicherin-
nen und Österreichern. 9.3.) In Österreich dürfen Frauen vor der Hochzeit nicht alleine leben.
a richtig b falsch a richtig b falsch

7.) Jeder Mensch hat bestimmte Grundrechte. Auch der Staat muss 10.) In Österreich ist es möglich, dass ein Mann einen anderen Mann
diese Grundrechte respektieren. heiratet.
a richtig b falsch a richtig b falsch
PRINZ. D. ZUSAMMENLEBENS –

PRINZ. D. ZUSAMMENLEBENS –
DEMOKRATIE & RECHTSSTAAT

DEMOKRATIE & RECHTSSTAAT


10.1.) In Österreich ist es nicht möglich, dass ein Mann einen anderen Mann
RECHTLICHE INTEGRATION –

RECHTLICHE INTEGRATION –
heiratet.
a richtig b falsch

10.2.) In Österreich ist es möglich, dass eine Frau eine andere Frau heiratet.
a richtig b falsch

10.3.) In Österreich ist es nicht möglich, dass eine Frau eine andere Frau
heiratet.
a richtig b falsch

26 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 27


WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

PRINZIPIEN DES ZUSAMMENLEBENS – RECHTLICHE INTEGRATION PRINZIPIEN DES ZUSAMMENLEBENS – RECHTLICHE INTEGRATION

Überthemen des Überthemen des


Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

11.) In Österreich darf man seinen Beruf nicht selbst wählen. SICHERHEIT DURCH MACHT- 18.) In Österreich schreibt der Bundespräsident alle Gesetze.
a richtig b falsch VERTEILUNG, ­DEMOKRATIE a richtig b falsch
UND RECHTSSTAAT
FREIHEIT DURCH 11.1.) Wer entscheidet in Österreich, welchen Beruf man wählt? 19.) Die Polizei schreibt und kontrolliert die staatlichen Gesetze.
FREIHEITSRECHTE; a Die Lehrerinnen und Lehrer. a richtig b falsch
SOLIDARITÄT DURCH VERANT- b Jede Person selbst.
WORTUNG c Der Staat. 20.) Österreich ist ein demokratischer Staat. Was bedeutet das?
a Das Recht geht vom Bundespräsidenten aus.
12.) Alte Menschen, die keine Familie und nicht genug Geld haben, b Das Recht geht vom Volk aus.
bekommen Hilfe vom Staat. Wer bezahlt diese Hilfe? c Das Recht geht von den reichen Menschen aus.
a Alle Menschen, die eine Arbeit haben und Steuern und Abgaben
zahlen. 20.1.) In Österreich geht das Recht vom Volk aus. Was bedeutet das?
b Die EU. a Österreich ist eine Demokratie.
c Die UNO. b Österreich ist eine Diktatur.
c Österreich ist eine absolute Monarchie.
13.) In Österreich ist jeder Mensch frei. Das bedeutet, dass …
a Personen alles machen können, was sie wollen. 21.) Ab welchem Alter dürfen Österreicherinnen und Österreicher zur
b Personen so leben können, wie sie wollen, wenn sie die Gesetze in Wahl gehen?
Österreich respektieren. a Ab 12 Jahren.
c Personen sich aussuchen können, ob sie sich an Gesetze halten b Ab 18 Jahren.
oder nicht. c Ab 16 Jahren.

MEINUNGSFREIHEIT 14.) Was versteht man unter Meinungsfreiheit? 22.) In Österreich dürfen nur Männer zur Wahl gehen.
a Ich darf alles sagen. a richtig b falsch
b Ich darf meine Meinung sagen, aber ich darf dabei die Rechte von
22.1.) In Österreich dürfen nur Frauen zur Wahl gehen.
einem anderen Menschen nicht verletzen.
c Ich darf nur sagen, was der Regierung gefällt. a richtig b falsch

15.) Man muss immer die gleiche Meinung wie die Politiker und Politiker­ 22.2.) In Österreich dürfen Männer und Frauen zur Wahl gehen.
innen haben, denn in Österreich gibt es keine Meinungsfreiheit. a richtig b falsch
a richtig b falsch
PRINZ. D. ZUSAMMENLEBENS –
DEMOKRATIE & RECHTSSTAAT
RECHTLICHE INTEGRATION –

16.) Gibt es gesetzliche Grenzen der Meinungsfreiheit?


a ja b nein

17.) In Österreich gibt es Gesetze, die die Meinungsfreiheit einschränken.


a richtig b falsch

ZUSAMMENLEBENS
VIELFALT DES
28 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 29
WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

VIELFALT DES ZUSAMMENLEBENS – KULTURELLE INTEGRATION VIELFALT DES ZUSAMMENLEBENS – KULTURELLE INTEGRATION

Überthemen des Überthemen des


Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

SELBSTBESTIMMUNG IM 1.) Jede Person in Österreich hat das Recht, frei zu leben. Trotzdem RESPEKT VOR DER EIGENEN 3.) Nur verheiratete Menschen dürfen in Österreich zusammenleben.
RAHMEN DER GESETZE muss sie sich an die Gesetze halten. LEBENSGESTALTUNG ANDERER a richtig b falsch
a richtig b falsch MENSCHEN
4.) In Österreich dürfen sich Ehepaare scheiden lassen.
1.1.) Jede Person in Österreich darf nach ihrer Tradition und Religion a richtig b falsch
leben. Sie muss sich dabei aber an die staatlichen Gesetze halten.
a richtig b falsch 4.1.) In Österreich kann sich eine Frau von ihrem Mann scheiden lassen.
a richtig b falsch
1.2.) Jede Person in Österreich darf nach ihrer Religion und Tradition
leben. Die staatlichen Gesetze sind egal. 4.2.) In Österreich kann sich ein Mann von seiner Frau scheiden lassen.
a richtig b falsch a richtig b falsch

1.3.) In Österreich darf ein Mann mit einem Mann Sex haben, wenn beide 4.3.) In Österreich kann sich eine Frau nicht von ihrem Mann scheiden
das möchten. lassen.
a richtig b falsch a richtig b falsch

1.4.) In Österreich darf ein Mann nicht mit einem Mann Sex haben. 4.4.) In Österreich kann sich ein Mann nicht von seiner Frau scheiden lassen.
a richtig b falsch a richtig b falsch

1.5.) In Österreich darf eine Frau mit einer Frau Sex haben, wenn beide 5.) Eine Frau hat in Österreich das Recht, alleine zu leben.
das möchten. a richtig b falsch
a richtig b falsch
6.) In Österreich können Paare mit ihren Kindern als Familie
1.6.) In Österreich darf eine Frau nicht mit einer Frau Sex haben. ­zusammenleben, auch wenn sie nicht verheiratet sind.
a richtig b falsch a richtig b falsch

2.) Alle Menschen in Österreich müssen sich an die österreichischen 6.1.) In Österreich müssen Paare, die Kinder haben, heiraten.
Gesetze halten. a richtig b falsch
a richtig b falsch
7.) In Österreich dürfen homosexuelle Männer oder Frauen …
2.1.) Nur österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger müssen sich a keine Beziehung haben.
an die österreichischen Gesetze halten. b nicht heiraten.
a richtig b falsch c heiraten.

2.2.) Wenn sich die Regeln einer Religion von den staatlichen Gesetzen­ 7.1.) In Österreich darf man nur einen Ehepartner gleichzeitig haben.
unterscheiden, dann muss man immer die staatlichen Gesetze a richtig b falsch
­befolgen.
7.2.) In Österreich darf ein Mann mehrere Ehefrauen und eine Frau
a richtig b falsch
­mehrere Ehemänner gleichzeitig haben.
2.3.) Meine Religion erlaubt etwas, was im österreichischen Gesetz a richtig b falsch
verboten ist. Hier gilt immer das österreichische Gesetz.
7.3.) In Österreich darf man sich scheiden lassen und noch einmal heiraten.
a richtig b falsch
a richtig b falsch
ZUSAMMENLEBENS

ZUSAMMENLEBENS
VIELFALT DES

VIELFALT DES
30 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 31
WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

VIELFALT DES ZUSAMMENLEBENS – KULTURELLE INTEGRATION VIELFALT DES ZUSAMMENLEBENS – KULTURELLE INTEGRATION

Überthemen des Überthemen des


Werte- und Orientierungs­wissens Fragen Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

RESPEKT VOR DER EIGENEN 8.) In Österreich darf jede Frau selbst entscheiden, ob sie Kinder 10.) Ein Mann liebt eine Frau. Darf er mit ihr zusammenleben?
LEBENSGESTALTUNG ANDERER haben möchte. a Ja, wenn sie das auch möchte.
MENSCHEN a richtig b falsch b Ja, wenn die Familie das erlaubt.
c Nein, sie müssen vorher heiraten.
8.1.) In Österreich bestimmt der Ehemann, wie viele Kinder seine Ehefrau
bekommen soll. 10.1.) Eine Frau liebt einen Mann. Darf sie mit ihm zusammenleben?
a richtig b falsch a Ja, wenn er das auch möchte.
b Ja, wenn die Familie das erlaubt.
8.2.) In Österreich darf jede Frau selbst entscheiden, wie viele Kinder c Nein, sie müssen vorher heiraten.
sie möchte.
a richtig b falsch 10.2.) Eine Frau liebt eine Frau. Darf sie mit ihr zusammenleben?
a Ja, wenn sie das auch möchte.
8.3.) In Österreich darf die Frau nicht entscheiden, wie viele Kinder sie b Ja, wenn die Familie das erlaubt.
möchte. c Nein, sie müssen vorher heiraten.
a richtig b falsch
10.3.) Ein Mann liebt einen Mann. Darf er mit ihm zusammenleben?
8.4.) Wer entscheidet, wie viele Kinder eine Frau bekommen soll? a Ja, wenn er das auch möchte.
a Der Staat. b Ja, wenn die Familie das erlaubt.
b Der Arzt oder die Ärztin. c Nein, sie müssen vorher heiraten.
c Die Frau selbst.
RESPEKT VOR DEN REGELN 11.) Gewalt in der Familie ist verboten.
9.) Wer entscheidet, wen man heiratet? DES ZUSAMMENLEBENS a richtig b falsch
a Die Familie.
b Der Staat. 11.1.) In Österreich darf der Ehemann seine Ehefrau schlagen.
c Jeder Mann und jede Frau entscheidet das selbst. a richtig b falsch

9.1.) Wer entscheidet, ob man heiratet? 11.2.) In Österreich darf die Ehefrau ihren Ehemann schlagen.
a Der Staat. a richtig b falsch
b Jeder Mann und jede Frau entscheidet das selbst.
c Die Familie. 12.) In Österreich ist Gewalt gegen Kinder verboten.
a richtig b falsch
9.2.) In Österreich darf jede Frau ihren Lebenspartner oder ihre
Lebenspartnerin selbst wählen. 12.1.) Wer darf in Österreich ein Kind schlagen?
a richtig b falsch a Lehrerinnen und Lehrer.
b Familienmitglieder.
9.3.) In Österreich darf jeder Mann seinen Lebenspartner oder seine c Niemand. Es ist jeder Person streng verboten, ein Kind zu
Lebenspartnerin selbst wählen. ­schlagen.
a richtig b falsch

9.4.) In Österreich ist die Zwangsehe erlaubt.


a richtig b falsch
ZUSAMMENLEBENS

ZUSAMMENLEBENS
VIELFALT DES

VIELFALT DES
32 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 33
WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN WERTE- UND ORIENTIERUNGSWISSEN

FRAGENKATALOG FRAGENKATALOG
B1 B1

VIELFALT DES ZUSAMMENLEBENS – KULTURELLE INTEGRATION

Überthemen des
Werte- und Orientierungs­wissens Fragen

13.) Wenn es in der Familie Gewalt gegen Kinder gibt, kann der öster-
reichische Staat …
a nichts dagegen tun. Es ist die private Sache der Familie.
b eingreifen und den Eltern das Kind wegnehmen.
c das Wahlrecht wegnehmen.

RESPEKT VOR DEN REGELN 13.1.) Der österreichische Staat schützt die Rechte von Kindern.
DES ZUSAMMENLEBENS a richtig b falsch

14.) Wenn man einen anderen Menschen schlägt, kann man bestraft
werden.
a richtig b falsch

14.1.) Wenn man einen anderen Menschen schlägt und verletzt, ist das
Körperverletzung. Das ist in Österreich verboten.
a richtig b falsch

15.) Was können die Polizei und die Gerichte machen, wenn ein Mann
seine Ehefrau schlägt?
a Sie können bestimmen, dass der Mann die gemeinsame Wohnung
für eine bestimmte Zeit verlassen muss.
b Sie können bestimmen, dass die Frau die gemeinsame Wohnung
verlassen muss.
c Die Polizei und die Gerichte können nie etwas machen.

16.) In Österreich ist Gewalt gegen Frauen verboten.


a richtig b falsch
ZUSAMMENLEBENS

ZUSAMMENLEBENS
VIELFALT DES

VIELFALT DES
34 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 35
LÖSUNGSSCHLÜSSEL LÖSUNGSSCHLÜSSEL

LÖSUNGSSCHLÜSSEL
PRINZIPIEN DES VIELFALT DES
ALLGEMEINES ORIENTIERUNGS- STELLENWERT VON ARBEITSWELT UND WOHNEN UND ­ZUSAMMEN­LEBENS – ZUSAMMENLEBENS –
WISSEN ÜBER ÖSTERREICH SPRACHE UND BILDUNG WIRTSCHAFT GESUNDHEIT NACHBARSCHAFT ­RECHTLICHE INTEGRATION KULTURELLE INTEGRATION

Frage 1 a Frage 1 a Frage 1 a Frage 1 a Frage 1 a Frage 1 a Frage 1 a Frage 13.1 a


Frage 1.1 a Frage 1.1 b Frage 1.1 a Frage 1.1 a Frage 2 a Frage 2 b Frage 1.1 a Frage 14 a
Frage 2 a Frage 2 a Frage 2 c Frage 2 a Frage 3 a Frage 3 a Frage 1.2 b Frage 14.1 a
Frage 2.1 a Frage 2.1 c Frage 3 a Frage 3 a Frage 4 b Frage 4 a Frage 1.3 a Frage 15 a
Frage 3 a Frage 3 a Frage 4 a Frage 4 b Frage 4.1 a Frage 4.1 a Frage 1.4 b Frage 16 a
Frage 4 a Frage 3.1 a Frage 5 b Frage 4.1 b Frage 5 a Frage 4.2 a Frage 1.5 a
Frage 4.1 b Frage 4 a Frage 6 a Frage 4.2 b Frage 5.1 a Frage 5 a Frage 1.6 b
Frage 4.2 b Frage 4.1 b Frage 7 a Frage 5 a Frage 6 b Frage 6 b Frage 2 a
Frage 4.3 a Frage 4.2 a Frage 7.1 b Frage 6 b Frage 7 a Frage 2.1 b
Frage 5 a Frage 4.3 a Frage 8 a Frage 7 a Frage 8 a Frage 2.2 a
Frage 5.1 b Frage 5 a Frage 9 a Frage 8 a Frage 8.1 a Frage 2.3 a
Frage 6 a Frage 5.1 c Frage 10 a Frage 9 c Frage 8.2 b Frage 3 b
Frage 6.1 c Frage 6 a Frage 11 a Frage 10 a Frage 8.3 b Frage 4 a
Frage 6.2 a Frage 6.1 b Frage 11.1 b Frage 11 c Frage 9 a Frage 4.1 a
Frage 6.3 a Frage 6.2 a Frage 12 a Frage 12 a Frage 9.1 b Frage 4.2 a
Frage 6.4 b Frage 7 a Frage 13 a Frage 13 a Frage 9.2 b Frage 4.3 b
Frage 7 a Frage 7.1 b Frage 13.1 b Frage 9.3 b Frage 4.4 b
Frage 8 a Frage 7.2 a Frage 14 a Frage 10 a Frage 5 a
Frage 9 a Frage 8 a Frage 15 c Frage 10.1 b Frage 6 a
Frage 10 a Frage 9 a Frage 16 a Frage 10.2 a Frage 6.1 b
Frage 11 a Frage 9.1 b Frage 10.3 b Frage 7 c
Frage 12 c Frage 10 a Frage 11 b Frage 7.1 a
Frage 13 a Frage 10.1 c Frage 11.1 b Frage 7.2 b
Frage 10.2 a Frage 12 a Frage 7.3 a
Frage 11 b Frage 13 b Frage 8 a
Frage 11.1 b Frage 14 b Frage 8.1 b
Frage 11.2 a Frage 15 b Frage 8.2 a
Frage 11.3 b Frage 16 a Frage 8.3 b
Frage 12 a Frage 17 a Frage 8.4 c
Frage 12.1 a Frage 18 b Frage 9 c
Frage 12.2 b Frage 19 b Frage 9.1 b
Frage 12.3 a Frage 20 b Frage 9.2 a
Frage 20.1 a Frage 9.3 a
Frage 21 c Frage 9.4 b
Frage 22 b Frage 10 a
Frage 22.1 b Frage 10.1 a
Frage 22.2 a Frage 10.2 a
Frage 10.3 a
Frage 11 a
Frage 11.1 b
Frage 11.2 b
Frage 12 a
Frage 12.1 c
Frage 13 b

36 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 37


MODELLTESTS MODELLTESTS

B1 | MODELLTEST 1 B1 | MODELLTEST 1
Sie sehen insgesamt 18 Fragen. Die Fragen 1–9 haben 2 Antwortmöglichkeiten (a und b). Die Fragen 10–18 11. Eine Person hat in ihrem Heimatland einen Beruf gelernt. Darf sie in Österreich in diesem
haben 3 Antwortmöglichkeiten (a, b und c). Es ist immer nur eine Antwort richtig. Kreuzen Sie für jede ­Beruf arbeiten?
Frage die richtige Antwort auf dem Antwortbogen an. Sie haben dafür 40 Minuten Zeit. a Ja, sie darf immer sofort in diesem Beruf arbeiten.  
b  Nein, sie darf nie in diesem Beruf arbeiten.  
c  Sie muss sich informieren. Viele Ausbildungen und Qualifikationen müssen in
1. In Österreich ist Gewalt gegen Frauen verboten. Österreich anerkannt werden.
a  richtig  b falsch
12. Ein Arztbesuch kostet Patientinnen und Patienten in Österreich oft wenig oder gar nichts,
wenn sie …
2. In Österreich dürfen Männer und Frauen zur Wahl gehen.
a versichert sind und eine e-card haben.   
a  richtig  b falsch b die österreichische Staatsbürgerschaft haben. 
c  schon 10 Jahre in Österreich gelebt haben.

3. In Österreich schreibt der Bundespräsident alle Gesetze.


13. Wie oft kann man die Vorsorgeuntersuchung machen?
a  richtig  b falsch a Einmal im Jahr. 
b Einmal im Monat.
c Einmal in der Woche.
4. In öffentliche Schulen gehen Buben und Mädchen.
a  richtig  b falsch 14. Von wann bis wann gab es in Österreich eine nationalsozialistische Diktatur?
a 1938 bis 1945
b 1938 bis 1955
5. Wenn man ein Fest in der Wohnung machen will, dann kann es laut werden. Man sollte
c 1940 bis 1948
­deswegen vorher die Nachbarn und Nachbarinnen informieren.
a  richtig  b falsch 15. Woher kommt das Geld für das österreichische Sozialsystem?
a Von Menschen, die arbeiten und Steuern und Abgaben zahlen.
6. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren viele Städte in Österreich zerstört. b Die Europäische Zentralbank bezahlt das österreichische Sozialsystem.  
c Die UNO bezahlt das österreichische Sozialsystem.
a richtig  b falsch
16. Was versteht man unter Meinungsfreiheit?
7. In Österreich darf ein Mann nicht mit einem Mann Sex haben. a Ich darf alles sagen.
b Ich darf meine Meinung sagen, aber ich darf dabei die Rechte von einem anderen Menschen
a richtig  b falsch nicht verletzen.  
c Ich darf nur sagen, was der Regierung gefällt.
8. Das österreichische Gesundheitssystem wird mit Steuern und Abgaben finanziert.
17. Wer muss die österreichischen Gesetze befolgen?
a richtig  b falsch a Nur österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. 
b Nur Christinnen und Christen.  
c Alle Menschen, die in Österreich sind.
9. Wenn ein Kind eine öffentliche Schule besucht, müssen die Eltern kein Schulgeld bezahlen.
a richtig  b falsch 18. Sie leben in einer Wohnung und wissen, dass es eine Hausordnung gibt. Wo können Sie die
Hausordnung finden?
10. In Österreich dürfen homosexuelle Männer oder Frauen … a Im Rathaus.  
b Bei der Hausverwaltung. 
a keine Beziehung haben.  
c Bei der Meldebehörde.
b  nicht heiraten.
c  heiraten.

38 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 39


MODELLTESTS MODELLTESTS

B1 | MODELLTEST 2 B1 | MODELLTEST 2
Sie sehen insgesamt 18 Fragen. Die Fragen 1–9 haben 2 Antwortmöglichkeiten (a und b). Die Fragen 10–18 10. Wer musste zusammenhelfen, damit sich die Wirtschaft in Österreich nach dem Zweiten Welt-
haben 3 Antwortmöglichkeiten (a, b und c). Es ist immer nur eine Antwort richtig. Kreuzen Sie für jede krieg wieder erholen konnte?
Frage die richtige Antwort auf dem Antwortbogen an. Sie haben dafür 40 Minuten Zeit. a Nur Männer.
b  Nur Frauen. 
c  Alle Menschen in Österreich.
1. In Österreich darf jede Frau selbst entscheiden, wie viele Kinder sie möchte.
a  richtig  b falsch 11. Wer finanziert das Arbeitslosengeld?
a Die EU.  
b  Die UNO.   
2. Wenn man einen anderen Menschen schlägt und verletzt, ist das Körperverletzung.
c  Menschen, die in Österreich arbeiten und Steuern und Abgaben zahlen.
Das ist in Österreich verboten.
a  richtig  b falsch 12. Wann war der Zweite Weltkrieg?
a 1939 bis 1945 
3. In Österreich dürfen Buben und Mädchen die gleiche Schule besuchen. b 1938 bis 1955 
c  1930 bis 1940
a  richtig  b falsch
13. In Österreich geht das Recht vom Volk aus. Was bedeutet das?
4. Wenn man ein Fest in der Wohnung macht, muss man ab 22 Uhr leise sein. a Österreich ist eine Demokratie. 
b Österreich ist eine Diktatur.
a  richtig  b falsch c Österreich ist eine absolute Monarchie.

5. In Österreich dürfen Männer und Frauen nur dann zusammenleben, wenn sie verheiratet sind. 14. Eine Frau liebt eine Frau. Darf sie mit ihr zusammenleben?
a Ja, wenn sie das auch möchte. 
a richtig  b falsch b Ja, wenn die Familie das erlaubt.  
c Nein, sie müssen vorher heiraten.
6. Der Staat kann die öffentlichen Schulen zahlen, weil der Staat von den Menschen, die in
­Österreich arbeiten, Steuern und Abgaben bekommt. 15. Damit man Krankheiten früh bemerkt, …
a macht man Sport.  
a richtig  b falsch
b geht man zur Vorsorgeuntersuchung.  
c isst man gesund.
7. Die Notfallambulanz im Krankenhaus ist für Menschen da, die in Notsituationen sind und
schnell Hilfe brauchen. 16. Ich möchte in meiner Wohnung laut Musik hören. Was könnte ein Problem sein?
a richtig  b falsch a Ich könnte die Nachbarn und Nachbarinnen stören.
b Musik hören ist in Wohnhäusern verboten.
c Es gibt keine Probleme.
8. Eine Berufsausbildung aus einem anderen Land kann in Österreich gültig sein. Das muss aber
vorher geprüft werden. 17. Um als Ärztin oder Arzt zu arbeiten, muss man …
a richtig  b falsch a aus einer Familie von Ärzten kommen.
b an der Universität Medizin studiert haben.
c eine Lehre bei einem Arzt oder einer Ärztin machen.
9. An einer österreichischen Schule kann eine Frau Direktorin oder ein Mann Direktor sein.
a richtig  b falsch 18. Alte Menschen, die keine Familie und nicht genug Geld haben, bekommen Hilfe vom Staat.
Wer bezahlt diese Hilfe?
a Alle Menschen, die eine Arbeit haben und Steuern und Abgaben zahlen.  
b Die EU. 
c  Die UNO.

40 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 41


MODELLTESTS MODELLTESTS

B1 | LÖSUNGSSCHLÜSSEL MODELLTEST 1 B1 | LÖSUNGSSCHLÜSSEL MODELLTEST 2

1. a 1. a

2. a 2. a

3. b 3. a

4. a 4. a

5. a 5. b

6. a 6. a

7. b 7. a

8. a 8. a

9. a 9. a

10. c  10. c 

11. c 11. c

12. a 12. a

13. a 13. a

14. a 14. a

15. a 15. b

16. b 16. a

17. c 17. b

18. b 18. a

42 | MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH | 43


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4 Ankündigungen zu 5 Übersicht über das 6 Persönliche Auskunft:


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und dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
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MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH


Die Smartphone-App
Die ÖIF-App «MEINE INTEGRATION IN ÖSTERREICH» gibt Antworten auf die Fragen zum Werte- und
­Orientierungswissen im Rahmen der neuen Integrationsprüfung.

1) LERNEN
Die Lernunterlage zum Werte- und Orientierungswissen kann mehrsprachig
abgerufen werden. Für die deutsche Fassung steht auch eine „Vorlese-­
Funktion“ zur Verfügung.

IMPRESSUM

Medieninhaber, Herausgeber:
Österreichischer Integrationsfonds (ÖIF) –
Fonds zur Integration von Flüchtlingen und MigrantInnen

2) ÜBEN 1030 Wien, Schlachthausgasse 30


T +43 (0)1 710 12 03–0
mail@integrationsfonds.at
Alle Fragen des Fragenkatalogs zur neuen Prüfung können beliebig oft geübt
werden. Sofortiges Feedback ermöglicht schnelles Lernen. Verlags- und Herstellungsort:
1030 Wien, Schlachthausgasse 30

Grafik:
Ronald Talasz, trafikant – Handel mit Gestaltung.

Produktion:
TriSys / DI Hans A. Gruber KG

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Anhand realer Prüfungsfragen kann eine Über­prüfung des Gelernten statt­ Die Inhalte dieses Mediums wurden mit größtmöglicher Sorgfalt recher-
chiert und erstellt. Für die Richtig­keit, Vollständigkeit und Aktualität
finden. Fragen aus unterschiedlichen Kapiteln werden nacheinander gestellt, der Inhalte wird keine Haftung übernommen. Weder der Österreichi-
am Ende wird das Ergebnis angezeigt. sche Integrationsfonds noch andere an der Erstellung dieses Mediums
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