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Хотів би поділитися своїми конспектами для підготовки до іспиту FSP.

Питання в анамнезі і відповіді на них в лікарському листі співпадають по кольорі для


легшого орієнтування.
Я намагався скласти «єдиний шаблон», який можна завчити і застосувати під будь-який
клінічний випадок. Звісно тут не без помилок. Самі ж випадки взяті з Саксонії, але лист
легко можна підігнати під протоколи інших земель.

Anamnese
Guten Tag! Mustermann ist mein Name, ich bin Arzt und ich würde gern mit Ihnen das
Aufnahmegespräch durchführen. Sind Sie damit einverstanden? … Bitte sagen Sie mir, wenn
Sie etwas nicht verstehen.
Wie heißen Sie? Könnten Sie mir bitte Ihren Namen buchstabieren? A aː B beː C t͡seː D deː E eː F ɛf G geː H
haː I iː J jɔt K kaː L ɛl M ɛm N ɛn O oː P peː Q kuː R ɛʁ S ɛs T teː U uː V faʊ W veː X ɪks Y 'ʏpsilɔn Z t͡sɛt Ä ɛː Ö øː Ü yː ẞ ɛs't͡sɛt
H/F … spreche ich Ihren Namen richtig aus? Ich freue mich sehr Sie kennenzulernen!
H/F …, wann wurden Sie geboren? Wie groß sind Sie und wie viel wiegen Sie?

Aktuelle Beschwerden
H. / F. … Was führt Sie zu uns?
1. Seit wann haben Sie diese Schmerzen? Wie haben die Schmerzen begonnen? Haben
sich die Schmerzen im Laufe der Zeit verändert?
o Von welcher Art sind die Schmerzen?
o Wie stark sind die Schmerzen auf einer Skala von 1–10 - wobei 1 sehr leichten und 10
sehr starken Schmerzen entspricht?
Könnten Sie bis zum Ende unseres Gesprächs aushalten, es ist ungefähr 10 Min., oder
soll ich Ihnen jetzt ein Schmerzmittel/Sauerstoff anbieten?
o Wo genau tut es weh?
o Strahlt der Schmerz irgendwohin aus?
2. Gibt es etwas, das den Schmerz erleichtert oder verschlimmert?
3. Was ist Ihre Meinung? Gab es für Sie einen Grund, dass es Ihnen nicht so gut ging?
4. Haben Sie noch andere Beschwerden? Seit Wann? Wie oft? Übelkeit, (kaffeesatzartiges)
Erbrechen oder Durchfall, Beinschwellung.
5. Haben Sie etwas gegen die Beschwerden eingenommen? In welche Dosierung? Hat es
Ihnen geholfen?

Vegetative Anamnese
Haben Sie zu Hause Fieber gemessen?
Haben Sie Nachtschweiß/ Schüttelfrost?
Haben Sie in den letzten 6 Monaten stark an Gewicht verloren?
Hat sich Ihr Appetit verändert? Wie viel Flüssigkeit trinken Sie täglich?
Wie oft haben Sie Wasserlassen/ Stuhlgang?
Schlafen Sie gut?
Wann war Ihre letzte Periode? Ist Ihre Periode regelmäßig?
Vorerkrankungen/ Medikamentenanamnese
Welche anderen Krankheiten haben oder hatten Sie?
Hatten Sie Operationen/Unfälle?
Welche Medikamente nehmen Sie ein? in welcher Dosierung? Wirkstoff? Wie oft?
Haben Sie in letzter Zeit Fernreisen unternommen? Entsprechende Impfungen?
Sind Sie gegen Tetanus/ Diphterie/ Grippe geimpft? Haben Sie einen Impfpass?

Allergien/ Unverträglichkeiten
Sind Allergien oder Unverträglichkeiten bei Ihnen bekannt? Wie sieht das aus?
Genussmittel/ Drogen
Rauchen Sie? Seit wann rauchen Sie und wie viele Zigaretten pro Tag? (Packungsjahre =
Zig. /Tag × Raucherjahre)
Trinken Sie Alkohol? Was und wie oft trinken Sie?
Nehmen Sie Drogen?
Sozialanamnese
Sind Sie verheiratet? Leben Sie mit Ihrem Partner zusammen?
Haben Sie Kinder?
Welchen Beruf üben Sie aus?
Familienanamnese
Gibt es jemanden in ihrer Familie mit chronischen/ bösartigen Erkrankung?

Ich habe alle für mich wichtigen Fragen gestellt. Gibt es noch etwas, das Sie mir sagen
möchten? Haben Sie irgendwelche fragen?

Darf ich Sie unterbrechen, dazu kommen wir später.


Gute Frage Herr/Frau X! Aber darf ich Sie bitten, dass wir unser Gespräch zu Ende führen
und nachher beantworte ich sehr gerne alle Ihre Fragen? Einverstanden?
Wundern Sie sich bitte nicht: Das sind Fragen, die ich allen Patienten stelle.
Herr / Frau …, jetzt können Sie sich beruhigen, da Sie schon im Krankenhaus sind, wo sich
rund um die Uhr mehrere Spezialisten um Sie kümmern. Jetzt wird alles bestimmt ok!

Systemanamnese
Herz-Kreislaufsystem
Wie viele Stockwerke können Sie hinaufgehen, ohne anzuhalten?
Haben Sie das Bewusstsein verloren?
Respirationstrakt
Ist der Husten trocken, oder haben Sie auch Auswurf bemerkt?
Was ist die Farbe des Auswurfes? gelblich, grünlich, transparent?
Magen-Darm-Trakt
Haben Sie schwarzen/ hellen/ blutigen Stuhl bemerkt?
Vertragen Sie irgendeine Speise nicht?
Haben Sie in etwas Spezielles gegessen, wie z. B. Pilze, Eier, Mayonnaise, Hühnerfleisch?
Bewegungsapparat
Ist der betroffene Bereich angeschwollen, verfärbt oder überwärmt? Sind Ihnen Kribbeln,
Taubheitsgefühl oder Hautveränderungen aufgefallen?
Können Sie Ihr Bein/ Ihre Arm bewegen, strecken und beugen? Fühlen Sie sich ihre Zehen/
Fingers?
Haben Sie das Bewusstsein verloren?
Können Sie auf dem bein auftreten? Payr-Zeichen
Haben Sie damals einen Helm getragen?
Neurologische Anamnese
Hat sich Ihre Aussprache verändert? Haben Sie Schwierigkeiten zu sprechen? Haben Sie
einen Kraftverlust bemerkt? Haben Sie Schwierigkeiten beim Beginn von
Bewegungsabläufen? Haben Sie ein Krampfanfallsleiden? Haben Sie sich in die Zunge
gebissen? Können Sie sich an alles erinnern?
Gynäkologische/ Urologische Anamnese. Urogenitaltrakt
Haben Sie ständigen Harndrang? Haben Sie eine Änderung der Urinfarbe/ Urinmenge
bemerkt? Wann hatten Sie letzte gynäkologische Untersuchung? Haben Sie Ihre Periode
regelmäßig? Wie lange dauert Ihre Regel normalerweise?
Sind Sie schon einmal beim Urologen gewesen? Wenn ja, warum?
Hatten Sie jemals eine Geschlechtskrankheit?

Arztbrief
Herr Muster ist ein 64-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Abend
plötzlich/ langsam aufgetretener, bestehender/ re-, progredienter/ intermittierender, lage-/
atem-/ nahrungs-/ belastungs-/ bewegungsabhängiger drückender/ dumpfer/ schneidender/
stechender/ ziehender/ zwickender/ brennender/ nagender/ krampfartiger/ pulsierender,
leichter/mittelstarker (8/10), linksseitiger Thorax-/ Abdominalschmerzen ohne/mit
Ausstrahlung in … vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Hämoptoe, Nausea und Emesis, Dyspnoe, Dysphagie,
Ödeme im betroffenen Bereich. Der Patient wurde vom Hausarzt eingewiesen. Außerdem
erzählt er, dass die Schmerzen vom ... an ... gewandert seien. Er fügte hinzu, dass er schon
früher, seit ca. 6 Monaten, an der Beschwerden leide, und dagegen XX mg eingenommen
habe, aber laut des Pat. haben die Tbl. ihm nicht geholfen.

Die vegetative Anamnese sei (bis auf …) unauffällig.


Der Pat. habe Fieber bis xx,x °C, Nachtschweiß/ Schüttelfrost, ungewollte
Gewichtsab(zu)nahme von 6 Kg in den letzten 6 Mon. Er leide auch unter
Inappetenz/Polyphagie/Polydipsie/Adypsie, Diarrhoe/ Obstipation, Meteorismus,
Hämatochezie, Meläna, Anurie, Oligurie, Polyurie, Pyurie, Dysurie, Hämaturie, Nykturie,
Inkontinenz (würden im Wechsel auftreten) /Insomnie seit 2 Wochen. Sie habe letzte
Menstruation vor 2 Wochen/ Monaten.

Es seien keine Vorerkrankungen bekannt.


Vorerkrankungen:
a. DM Typ 2 seit ca. 10 J.
b. Z. n. Myokardinfarkt mit Stentimplantation vor 3 J.
Er sei wegen einer/eines Xx im … operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. Keine/folgende Medikamente ein.
a. ASS 100 mg 1-0-0
b. Analgin b.Bed.
c. Unbekante Tabl.
Außerdem erwähnte der Pt einen Auslandsaufenthalt in (Zentralafrika) vor einem Monat.
Sie sei gegen Tetanus/ Diphterie/ Grippe/ die entsprechenden Erreger geimpft.

*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
Allergien/ Unverträglichkeiten
Allergien seien nicht bekannt. Er reagiere allergisch auf ... bestimmte (Medikamente), aber er
könne sich an welche nicht erinnern, manifestieren sich mit…
Unverträglichkeiten seien nicht bekannt. Er habe Laktoseintoleranz, die mit Diarrhoe
manifestiert.
Genussmittel/ Drogen
Er rauche (nicht) seit ca. 20 Jahren 30 Zigaretten/ Tag (30 py). Der Patient habe vor 5 Jahren
mit dem Rauchen aufgehört. Zuvor habe sie 10 Jahren 30 Zigaretten/ Tag geraucht (15 py).
Er trinke keinen Alkohol. Er trinke tgl./ jede Woche eine Fl. Bier (ein Gl. Wein).
Er habe keinen Kontakt mit Drogen. Er habe vor xx J. einen Kontakt mit Xx gehabt.
Sozialanamnese
Der Pat. sei (ledig, verlobt, verheiratet, geschieden, verwitwet, getrennt/ im Trennungsjahr)
und er lebe mit (seiner Frau/ Freundin, ihrem Mann/Freund) zusammen/ alleine.
Er habe keine Kinder. Er habe x gesunde Kinder.
Er sei als xx tätig. Er sei Rentner, aber er hat früher als Xx gearbeitet.
Familienanamnese
Die Familienanamnese sei unauffällig.
Der Vater, Sohn, Bruder/ Die Mutter, Tochter, Schwester leide an Xx.
Der Vater/ Die Mutter habe an Xx gelitten, und er/ sie sei im Alter von xx an Xx gestorben.
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen … hin.


Differenzialdiagnose:
Weiteres Vorgehen:
KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, Blutgruppe BB, CRP BSG D-Dimer),
mikrobiologische Stuhl/ Sputum -Diagnostik, insbesondere Hämokkult-Test, Abdomen/
Duplexsonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen, Rö-Angiographie, Schädel-CT. Phlebographie.
freies T3, T4. TSH, Schilddrüsenantikörper: TRAK, TPO-AK, Tg-AK, EKG, Ggf. Szintigraphie.
Spirometrie, Bronchoskopie, Koloskopie. Feinnadelbiopsie, EEG, MRT-Gehirn.

Fälle:
Cholezystitis
Allergien/ Unverträglichkeiten
Rhinitis allergica (Pruritus und Dyspnoe), Rosenkohlintoleranz (Diarrhoe).
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher seit 5J, zuvor 15 PJ. Eine Fl. Bier. evtl. Schnaps/ Tag. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet, 3 gesunde Kinder, als Jurist tätig.
Familienanamnese
Mutter - DM und Hypertonie/ Divertikulose, Arhythmie, Stoffwechselstörung. Vater –
Hyperparathyreoidismus, Darmkazinom, Hodenkarzinom. Bruder - Hyperthyreose.

Herr Albrecht ist ein 48-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 5 Stunden plötzlich
aufgetretener, progredienter, intermittierender, nahrungsabhängiger (nach einem fettreichen
Essen), krampfartiger, kolikartiger, starker (8/10), linksseitiger Schmerzen im Epigastrium mit
Ausstrahlung in Rücken vorgestellt hat.
Die Fragen nach ungewöhnlichen Essen, Ikterus und Diarrhö wurden verneint.
Des Weiteren klagt der Pat. über Nausea und Emesis, Fieber (38,7) und Innappetenz. Er
fügte hinzu, dass er schon früher an ähnlichen Beschwerden leide, und dagegen Analgetikum
eingenommen habe.
Der Pat. habe Nachtschweiß und Obstipation.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Diskus Prolaps in der BWS seit 7 Jahren
Arterielle Hypertonie seit 10 Jahren
Hypercholesterinämie seit 8 Jahren
Diskus Prolapsus seit 2 Jahren.
Z. n. Pertussis seit Kindheit
Z. n. Thyreoyditis seit Kindheit
Er sei wegen eines Abszess im Jahr 2010 operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Enalapril ? mg 0-0-1,
Simvastatin 40mg 0-0-1
Pantoprazol 40 mg 1-0-0
Ibuprofen 600mg 1-1-1
Carvedilol
Spironolacton 50 mg
HTZ 25mg

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Cholelithiasis hin.


Differenzialdiagnose: Cholezystitis. Akute Pankreatitis. Ulcus ventriculi. Myokardinfarkt
Weiteres Vorgehen: KU (Murphy-Zeichen), Labor: (BB, Gerinnung, Elektrolyte, CRP, BSG,
Harnstoff, Amilase, Lipase, GGT, Bilirubin, Leberenzyme), mikrobiologische Stuhl-
Diagnostik, Abdomensonographie, Rö-Abdomen, EKG. ERCP
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nahrungskarenz, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
Sauerstoffgabe. Schmerztherapie. Antibiotikatherapie Ceftriaxon oder Ciprofloxacin.
laparoskopische Cholezystektomie. Endoskopisch retrograde Cholangiographie (ERC)
Wie werden Sie einen Cholangitis/ KHK/ Pankreatitis/ Ulcus duodeni/ Nierenkolik
ausschließlichen?

6 x F-Regel: Fat (Adipositas), Female (weiblich), Fertile (Fruchtbarkeit, Schwangerschaft),


Forty (Alter >40 Jahre), Fair (hellhäutig) Family (Familienanamnese, genetische
Prädisposition))
Caroli-Syndrom: zystische Erweiterung der intrahepatischen Gallengänge. Erhöhtes Risiko
für Gallengangskarzinome.
Charcot-Trias II: Rechtsseitiger Oberbauchschmerz + Ikterus + (Hohes) Fieber

Pankreatitis
Allergien/ Unverträglichkeiten
Rhinitis allergica.
Genussmittel/ Drogen
Raucher. (40 py). 5 Fl. Bier/ Tag. keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet, lebe mit seiner Frau. 2 gesunde Kinder. Schlüsser.
Familienanamnese
Bruder - Leberzirrhose.

Herr Franke ist ein 39-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Mittag
plötzlich aufgetretener, bestehender, progredienter, nahrungsabhängiger (fettigen Essen)
gürtelformiger, starker (8/10), epigastricher Schmerzen mit Ausstrahlung in Rücken sowie in
Flanken vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Nausea und zweimalige Emesis. Die Fragen nach
ungewöhnlichen Essen, Ikterus, Fieber, Emesis und Diarrhö wurden verneint.
Er fügte hinzu, dass er schon früher, seit ca. 4 Tagen, an der Beschwerden leide, und
dagegen Ibuprofen 800 mg gestern eingenommen habe, aber laut des Pat. haben die Tbl.
ihm nicht geholfen.
Der Pat. habe Nachtschweiß, ungewollte Gewichtsabnahme von 1 Kg in den letzten 4 Tagen.
Er leide auch unter Inappetenz, Meteorismus, Insomnie seit 2 Tagen.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arterielle Hypertonie seit ca. 10 J.
Migräne seit 1 Jahr
Hypercholesterinämie seit 1 Jahr
Z. n. Parotitis Epidemica im Kindheit.
Z. n. Varizellen im Kindheit.
Er sei wegen einer Appendektomie im 12 LJ und Inguinalhernie im 4 LJ operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
2 Hypotoniken,
Mittel gegen Migräne. Symotriptan?
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf akute Pankreatitis hin.
Differenzialdiagnose: Ulcus ventriculi, Cholezystitis, Nephrolithiosis, Appendizitis,
Myokardinfarkt.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG, Lipase,
Amilase, Gamma GT, Billirubin). Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. Analgetikum (Mitamizol bis auf Morphin).
Antibiotika: Metronidazol + Ciprofloxacin 14 Tage. Thromboseprophlaxe wie Heparin +
Kompressionstrumpfe. Wenn die Ursache Gallenblase Stein ist, nehmen wir dem Patienten
ERCP vor.
Ursache: vorzeitigen Aktivierung proteolytischer Enzyme.

Dysphagie
Allergien/ Unverträglichkeiten
unbekanntes Schmerzmittel (mit Exanthem). Allergische Rhinitis.
Genussmittel/ Drogen
Raucher (40 py). trinke 2 Fl. Bier/ Tag. keine Drogen.
Sozialanamnese
Verwitwet, lebe allein. 2 gesunde Kinder. als Pförtner tätig.
Familienanamnese
Vater - Adipositas. Mutter - KolonCa.

Herr Paulsen ist ein 57-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 4 Wochen langsam
aufgetretener, progredienter, nahrungsabhängiger Dysphagie vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Globusgefühl im Hals, brennende, leichte (3/10)
Thorakoalgie, postprandiale Nausea und Hustenanfall.
Der Pat. habe Fieber bis 37,4 °C, Nachtschweiß und Inappetenz.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
DM Typ 2 seit ca. 10 Jahren.
Er sei wegen einer Appendizitis und Schrittmacher-Implantation operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Metformin 1000 1-0-0
Marcumar.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen Ösophagokarzinum hin.
Differenzialdiagnose: Hyperthyreose, Ösophagitis, Ösophagusachalasie,
Ösophagusdivertikel, Ösophagusulzera.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen. freies T3, T4. TSH, Schilddrüsenantikörper:
TRAK, TPO-AK, Tg-AK, EKG, Ggf. Szintigraphie. Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD)
mit Biopsie, CT des Thorax und Abdomens, Endosonographie, Bronchoskopie,
Skelettszintigraphie, HNO-ärztliche Vorstellung. Tumormarker (SCC, CEA, CA19-9)
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. schmerzadaptierte Analgesie. neoadjuvante Radiochemotherapie.
Transthorakale Ösophagektomie. Transmediastinale Ösophagektomie.
Aufklärungsgespräch über Gastroskopie. Marcumartherapie und Blutungsrisiko (Vitamin-
K-Präparat ist Gegenmittel).

Gastroenteritis
Allergien/ Unverträglichkeiten
Nüsse, Mandel und Kontrastmittel (mit Exanthem). Laktoseintoleranz (Diarrhoe manifestiert)
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher seit 1 Jahr, zuvor 30 py. 1-2 Fl. Bier/ Woche, keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet, habe 1 adoptierten Kind, sei im Schlüsseldienst tätig.
Familienanamnese
Vater - arterielle Hypertonie. Mutter hatte Magen-OP.

Herr Thomas ist ein 64-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 4 Wochen plötzlich
aufgetretener, bestehender, intermittierender, defekationsabhängiger, krampfartiger,
mittelstarker (7/10), paraumbilikaller Abdominalschmerzen mit Ausstrahlung in linke und
rechte Flanke vorgestellt hat. Des Weiteren klagt der Pat. über wässerliche Diarrhoe, Nausea
und Emesis seit 5 Tage und Hyperthermie ca. 38C vor 3 Wochen. Er fügte hinzu, dass er
schon früher, vor 5 Wochen im Schiffkreuzfahren war und andere Passagiere ähnliche
Beschwerden haben. Er habe vom Hausarzt Imodium bekommen, aber laut des Patienten,
habe der Medikament ihm nicht geholfen.
Die vegetative Anamnese sei bis auf o. g. Symptome, sowie Insomnie wegen der Diarrhoe
unauffällig.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arhythmie seit 20 Jahren.
Migräne seit 5 Jahren
Z. n. Herpes Zoster vor 2 Jahren
Z. n. Sprunggelenkfrakture rechts vor 10 Jahren.
Er habe keine Operationen gehabt.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
B-blocker 1-0-0
Migränxe b.Bed.
Unbekante Tabl.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einer Gastroenteritis hin.
Differenzialdiagnose: Colitis Ulcerose und Morbus Crohn, Kolonkarzinom Darmkrebs,
Divertikulitis, -Reizdarmsyndrom.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Elektrolyte, Blutgruppe, CRP, BSG),
mikrobiologische Stuhl-Diagnostik, Abdomensonographie.

Therapie: Stationäre Aufnahme, Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende


Flüssigkeitszufuhr. Die Therapie richtet sich nach den klinischen und apparativen
Untersuchungen. Symptomtherapie.
Colitis ulcerosa
Allergien/ Unverträglichkeiten
Haselnuss (Exanthem)
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher seit 3 J., zuvor - 15 py, 1 Gl. Wein/ Woche. keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet und er lebe mit seiner Frau zusammen. habe 2 gesunde Kinder, arbeite
selbstständig.
Familienanamnese
Mutter - Pankreatitis. Vater - Herzinsuffizienz.

Herr Schmidt ist ein 50-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 4 Tage langsam
aufgetretener, intermittierender, nahrungsabhängiger, ziehender, mittelstarker (6/10),
periumbilikalle Schmerzen ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Hämatochäzie (3-4-mal/ Tag), Nausea und Emesis. Er fügte
hinzu, dass er schon früher, seit ca. 3 Monaten, an der Beschwerden leide, und dagegen
Magen-Darm-Tee eingenommen habe und laut des Pat. habe der Tee ihm geholfen.
Der Pat. habe Fieber bis 37,2 °C, Schüttelfrost, Gewichtsanahme von 6 Kg in den letzten 6
Mon. Er leide auch unter Inappetenz, Diarrhoe und Insomnie seit 2 Wochen.
Außerdem erwähnte der Pt einen Auslandsaufenthalt in Italien vor 14 Tage und seit 3 Tage
habe er trockenen Husten bemerkt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Colon irritable seit 5 Jahren
Z. n. Herpes Zoster
Er sei wegen einer Verlätzung des Unteren Extremität im Kindheit operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. keine Medikamente ein:
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Colitis ulcerosa und COVID-Inketkion
hin.
Differenzialdiagnose: Morbus Krohn, Infektiöse Kolitis, Ischämische Kolitis,
Reizdarmsyndrom.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
mikrobiologische Stuhl -Diagnostik, Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen,
Koloskopie. Feinnadelbiopsie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. schmerzadaptierte Analgesie. 5-Aminosalicylsäure = 5-ASA,
Kortikosteroide, Immunsuppressiva. TNF-a-Antikörper: Infliximab, Adalimumab, Golimumab.

Morbus Crohn
Allergien/ Unverträglichkeiten
Kontrastmittel (Nausea)
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher seit 5 Jahren, zuvor - 18,5 py. 1 Fl. Bier/ Tag. keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet, lebe mit seiner Frau zusammen, habe 2 gesunde Kinder.
Er arbeite selbstständig in eigener Textilfirma.
Familienanamnese
Vater - Ösophagusvarizen. Mutter - Cholezystolithiasis. Sohn - Down-Syndrom.

Herr Böhm ist ein 57-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2,5 Wochen plötzlich
aufgetretener, progredienter, intermittierender, nahrungsabhängiger, krampfartiger, starker
(8/10), linksseitiger Schmerzen im Hypogastrium vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Nausea und Emesis, wässrige Diarrhö ohne Beimischung,
Asthenie. Er fügte hinzu, dass er dagegen Imodium 2 mg und Metoclopramid 10 mg
eingenommen habe, aber laut des Pat. haben die Tbl. ihm nicht geholfen.
Der Pat. habe Nachtschweiß, Gewichtsabnahme von 6 Kg in den letzten 6 Mon. Er leide auch
unter Inappetenz. Früher habe er Obstipation.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arhythmie seit 10 jahren
Herpes zooster vor 2 Jahren
Tinea inguinalis rechts, seit 3/4 Jahren
Skoliose seit Kindheit
Z. n. Meningitis im 16 LJ.
Z. n. Mandibulafraktur nach einem Fahrradunfall, die konservativ behandelt wurde
Er habe keine Operationen gehabt.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Beloc-Zok (Metoprolol) 5mg 1-0-0
Multilind Salbe 1-0-1
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Morbus Crohn hin.
Differenzialdiagnose: Enterokolitis, Kolonkarzinom, Colitis Ulcerose.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Elektrolyte, CRP, BSG), mikrobiologische
Stuhl-Diagnostik, Abdomensonographie, Abdomen-Rö. Ileokoloskopie mit Stufenbiopsie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, Sauerstoffgabe. schmerzadaptierte Analgesie, akut Schube parenteral
Ernährung
Salycylate (5-Aminosalycilsäure) Sulfasalazin, Mesalazin, Glukokortikoide Budesonid
Immunosuppresiva (Azathioprin).
Morbus Crohn- jugendliches Erkrankungsalter, häufig Schmerzen (Kolik), selten blutige
Durchfälle, häufig Strikturen, Fisteln, Fissuren, transmurale Entzündung, Befall des gesamten
Gastrointestinaltrakts möglich, segmentale bzw. diskontinuierliche Ausbreitung,
Die folgenden extraintestinalen Manifestationen bekannt: Auge: Iritis, Uveitis, Episkleritis
Haut: Erythema nodosum, Pyoderma gangraenosum Leber: primär sklerosierende
Cholangitis, Skelett: Arthritis, ankylosierende Spondylitis, Herz: Perikarditis,
Mundschleimhaut: Stomatitis aphthosa.
Colitis ulcerosa- häufig Frauen, selten Schmerzen, in 65% rezidivierend, oft blutig-
schleimige Durchfäll, Pseudopolypen, Kryptenabszesse, Entzündung auf Mukosa und
Submukosa beschränkt, kontinuierliche Ausbreitung von distal nach proximal, Die Diagnose
wird folgendermaßen gesichert: Stuhlbefund: blutig, schleimige Durchfälle.
Ileokoloskopie: Ulzerationen (besonders im Rektosigmoid), hyperämische Darmschleimhaut,
die bei Berührung leicht blutet. Histologie: Kryptenabszesse und Pseudopolypen, nach
mehreren Schüben Schleimhautatrophie; auf Mukosa und Submukosa begrenzte
Entzündung.

Gastrointestinale Blutung
Allergien/ Unverträglichkeiten
Pflaster (Erythem und Pruritus). Fruktoseseintoleranz (Flatulenz).
Genussmittel/ Drogen
Raucher (60 py), trinke ein Gl. Wein/ Tag. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Geschieden, lebe alleine. Er habe 2 gesunde Kinder, Büroarbeiter.
Familienanamnese
Mutter - Apoplex cerebri. Vater - Blasenkarzinom.

Herr Lobeck ist ein 53-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 3 Wochen plötzlich
aufgetretener, bestehender, progredienter, intermittierender, nahrungsabhängiger
(postprandial stärker) drückender, ziehender, mittelstarker (5/10), nicht lokalisierter
Abdominalschmerzen ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Tachykardie, 2-malige Hämatemesis und Nausea gestern
Abend, Meläna heute Morgen und Fatigue.
Der Pat. habe Gewichtsabnahme von 2 Kg in den letzten 3 Wochen. Er leide auch unter
Inappetenz.
Vorerkrankungen:
aHT.
Gastritis seit 10 J.
Er sei wegen einer Kreuzbandruptur im Jugend operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. keine Medikamente ein:
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf obere gastrointestinale Blutung bei
Ulkus ventrikuli hin.
Differenzialdiagnose: Ösophagusvarizen bei Leberzirrhose, Mallory-Weiss-Syndrom,
erosive Gastritis, Ulcus duodeni.
Weiteres Vorgehen: KU + DRU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, Blutgruppe,
CRP, BSG), mikrobiologische Stuhl-Diagnostik, Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2
Ebenen, ÖGD + Biopsie + Helikobakter-Ureasa-Test.

Therapie: Stationäre Aufnahme, Nahrungskarenz, venöser Zugang, Ausreichende


Flüssigkeitszufuhr. schmerzadaptierte Analgesie. Sauerstoffgabe. Volumensubstitution
(Kristalloiden). Blutstillung bei ÖGD, PPI i.v. (Pantoprazol 40mg), weiter - p.o. Bei
erfolgloser endoskopischer Blutstillung - Erstellung eines chirurgischen Konsils für
Entscheidung eines operativen Eingriffs.
HP-bedingte Ulkuskrankheit: Die kausale Therapie der Wahl ist eine Eradikation des
Erregers, bei der zwei Antibiotika mit einem Protonenpumpeninhibitor (PPI) als „Triple-
Therapie“ kombiniert werden (Clarithromycin, Metronidazol und hoch dosiertem PPI (z. B.
Pantoprazol).
Warum hat der Pat. Tachykardie? Wie heißt dieser Zustand? (Hypovolämie). Wie behandeln?
(Volumensubstitution). Was zur Volumensubstitution? (Kristalloiden, ggf. EK).

Appendizitis (DD: Reizdarmsyndrom + Divertikulitis)


Allergien/ Unverträglichkeiten
Nicht bekannt.
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. 1 Gl. Wein/ Woche. keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet. habe 2 gesunde Kinder. Versicherungsmitarbeiter.
Familienanamnese
Vater: Myokardinfarkt. Mutter: Apoplex. Schwester: Mammakarzinom.

Herr Müller ist ein 37-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Abend
plötzlich aufgetretener, bestehender, intermittierender, lageabhängiger, stechender,
mittelstarker (6-7/10) Schmerzen im Hypogastrium rechts ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Nausea und 1-malige Emesis. Außerdem erzählt er, dass
die Schmerzen vom paraumbilikaler Bereich an rechten Hypogastrium gewandert seien. Er
fügte hinzu, dass er früher keine ähnlichen Beschwerden habe, und dagegen keine
Medikamente eingenommen habe.
Der Pat. habe nicht gemessene Fieber, Nachtschweiß und er leide auch unter Inappetenz.
Die Fragen nach Hämatochezie, Meläna, Anurie, Hämaturie wurden verneint.
Es seien keine Vorerkrankungen bekannt. Der Patient sei wegen Cholezystitis, Tonsillitis und
Inguinalhernie operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. keine Medikamente ein:
Impfstatus sei aktuell.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Appendizitis hin.
Differenzialdiagnose: Pankreatitis, Cholecystitis, Morbus Crohn, Divertikulitis,
Nephrolithiasis, Abdominelles Aortenaneurysma. Extrauterin Gravidität, Endometriose.
Kolonkarzinom, Gastroenteritis.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
mikrobiologische Stuhl-Diagnostik, insbesondere Hämokkult-Test, Abdomensonographie, Rö-
Thorax in 2 Ebenen, ggf. Koloskopie. Feinnadelbiopsie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nahrungskarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, schmerzadaptierte Analgesie, Appendektomie - Wechselschnitt im
rechten Unterbauch oder laparoskopisch erfolgen. Bei fehlendem Sonographiebefund sowie
normwertigen Laborparametern kann zunächst ein konservativer Therapieversuch mit
kurzzeitiger Nahrungskarenz und Infusionstherapie (z.B. Ringer-Lösung) unter engmaschigen
Befund- und Laborkontrollen unternommen werden. Bei rezidivierenden Beschwerden -
Operation.
Verlaufsformen: Katarrhalisch, Phlegmonös bis eitrig-fibrinös, Gangränös (nekrotisierend),
Abszedierend.
McBurney-Punkt, Lanz-Punkt, Blumberg-Zeichen, Rovsing-Zeichen (Schmerzen in der
Appendixregion beim retrograden Ausstreichen des Kolonrahmens), Douglas-Schmerz,
Erschütterungsschmerz (beim Gehen oder Springen auf dem rechten Bein),
Temperaturdifferenz axillär-rektal (von 0,5–1 °C - normal 0,5 °C). Sonographie (freier
intraabdomineller Flüssigkeit, Kokarde im Querschnitt).

Apoplex und TIA


Allergien/ Unverträglichkeiten
Fruktoseintoleranz (mit Diarrhoe).
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucherin seit 3 J., zuvor 3 py. trinke 1-2 Gl. Wein / Tag. keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet. 2 gesunde Kinder. Rentnerin (früher als Maschinistin).
Familienanamnese
Vater: Apoplex, Mutter: Melanom LE gelitten.

Frau Niederwald ist eine 63-jährige Patientin, die sich heute bei uns wegen seit vorgestern
Abend plötzlich aufgetretener, bestehender, linksseitiger Hemiparese vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt die Pat. über Dysarthrie, Ataxie, Vertigo, drückende starke linksseitige
Cephalgie und Dysästhesie im betroffenen Bereich. Sie fügte hinzu, dass sie früher keine
ähnlichen Beschwerden habe. Sie habe dagegen keine Medikamente eingenommen.
Die Fragen nach Amnesie, Bewusstseinsverlust, Sensibilitätsstörungen und Fazialisparese
wurden verneint.
Sie leide auch unter Reizhusten morgens, Inappetenz. Sie habe letzte Menstruation vor 12
Jahren.
Außerdem verneinte die Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Kreuzbandsrauptur mit 18 Jahren
Varizella-zoster Infekt
chroniche Lumbalgie
Er sei wegen einer Tonsilitis im 5. L. J., Appendizitis im 17 L. J. und Basaliom vor 5 Jahren
am Stirn operiert worden.
Zurzeit nehme die Pat. Paramol bei Bedarf ein.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen Apoplex hin.
Differenzialdiagnose: Subarachnoidalblutung, Gehirntumor und Multiple Sklerose.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG D-Dimer).
CT-Gehirn, Lumbalpunktion, EKG.
Therapie: Stationäre Aufnahme, venöser Zugang, Sauerstoffgabe. schmerzadaptierte
Analgesie. ASS, Falls die CT eine Blutung zeigt, nehmen wir bei dem Patienten eine
Hemikraniektomie vor. Falls es eine Ischämische Attacke ist, geben wir ASS. Stabilisierung
der Vitalfunktionen, Thrombolysetherapie (Alteplase), Rekanalisierende Therapie.
Warum tritt keine Aphasie bei solchen Beschwerden auf? Sprachzentrum Broca Frontal
(motorisch), Wernicke Temporal (sensorisch) – Links.
Wie lang ist das Zeitfenster? 4,5 St.

Multiple Sklerose
Allergien/ Unverträglichkeiten
Penizillin.
Genussmittel/ Drogen
Raucher (1py). trinke eine Fl. Bier/ Monat. keine Drogen.
Sozialanamnese
Ledig. Keine Kinder. Arbeitslos.
Familienanamnese
Vater: MS. Mutter: DM Typ 1 und Arhythmie.

Herr Heiteck ist ein 34-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2-3 Wochen
plötzlich aufgetretener, progredienter, belastungsabhängiger Sehstörung im linken Auge
vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Parästhesie und Schwäche im linken Bein. Er fügte hinzu,
dass er schon früher, seit ca. 3 Wochen, nach Grippen Infekt an den Beschwerden leide, und
dagegen keine Medikamente eingenommen habe.
Der Pat. habe kein Fieber, kein Nachtschweiß, keine Gewichtsabnahme in den letzten 6 Mon.
Er leide auch unter Obstipation und Insomnie seit 3 Wochen.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
DM Typ 1 seit dem 10. Lebensjahre
Z. n. Masern und Röteln im Kindheit.
Er sei wegen einer Unterarmfraktur rechts im 13. L. J. operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. Insulin ein.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen Multiple Sklerose hin.
Differenzialdiagnose: Optikusneuritis, diabetische Retinopathie.
Weiteres Vorgehen: KU, Neurologische Untersuchung, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose,
Elektrolyte, CRP, BSG), Schädel-CT, EEG, MRT-Gehirn.
Untersuchung des Liquors: Zytologie, Albumin-, IgG-, IgA-, IgM-Bestimmungen über den IgG-
Index (dargestellt im Reiber-Felgenhauser-Diagramm), Nachweis von oligoklonalen IgG-
Banden sowie von Antikörpern gegen Masern, Röteln, Zoster (MRZ-Reaktion).

Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende


Flüssigkeitszufuhr. Imunosupressiva. Azathioprin, Methotrexat
Können Sie LP aufklären?

Migräne
Allergien/ Unverträglichkeiten
Nickel. Laktoseintoleranz (mit Diarrhoe).
Genussmittel/ Drogen
Raucher (ca 0,05 py). Ein Gl. Wein/ Woche. Er nehme Drogen.
Sozialanamnese
Geschieden, habe 3 gesunde Kinder. Krankenversicherungsmakler.
Familienanamnese
Mutter: Hirntumor.

Herr Weiszbach ist ein 43-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit ein paar Tagen
plötzlich aufgetretener, bestehender, intermittierender, nahrungsabhängiger (Nüsse und
Rotwein) pulsierender, starker (8/10), linksseitiger Cephalgie ohne Ausstrahlung vorgestellt
hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Photophobie und 3-malige Emesis, Parästhesie in beiden
Händen. Er fügte hinzu, dass er stärkere Schmerzen permanent seit heute Morgen habe, und
dagegen Paracetamol eingenommen habe, aber laut des Pat. haben die Tbl. ihm nicht
geholfen.
Der Pat. habe Gewichtsabnahme, keine Fieber, kein Nachtschweiß. Er leide auch unter
Insomnie seit 2 Wochen.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Chronische Cephalgie
Arterielle Hypotonie
V. a. HWS Protrusion
V. a. Psoriasis
Z. n. Rippenfraktur
Er sei wegen einer Appendizitis im 40. L.J. operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Paracetamol bei Bed
Kortisonsalbe
Tropfen gegen Hypotonie
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Migräne hin.
Differenzialdiagnose: Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz, Medikamenten-
induzierter Kopfschmerz. TIA
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG).
Therapie: Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Analgetika: Ibuprofen, Paracetamol, Triptane z.B. Sumatriptan 50 mg - 100 mg p.o.
Migränestatus (mehr als 72 St.): Cortison 250 mg i.v.
Anfallsprophylaxe: Betablocker, Schwangerschaftsmigräne: Magnesium, Paracetamol oder
Betablocker (nicht in der Stillzeit).

Meningitis
Allergien/ Unverträglichkeiten
Katzenhaare und Pollen mit geschwollene Augenlid und Schnupfen.
Genussmittel/ Drogen
Er rauche Cannabis 2-3-mal pro Woche seit 18 LJ, trinke gemischte Getränke seit 16. LJ.
Sozialanamnese
Ledig. Keine Kinder. Er mache Ausbildung für Sozialarbeiter.
Familienanamnese
Mutter: aHT, Alkoholabusus, Gonarthrose li. Vater: Hodenkarzinom.

Herr Busch ist ein 23-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Tagen plötzlich
aufgetretener, progredienter, bewegungsabhängiger, stechender, mittelstarker (6/10), diffuser
Cephalgie mit Ausstrahlung in Nacken vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Nacksteifigkeit, Bewegungseinschrenkung nach vorne,
Asthenie, Rhinitis seit 3 Tagen, Nausea und Emesis. Er fügte hinzu, dass er vorgestern im
Schwimmbad gewesen sei und eine Rhinitis bekommen habe.
Der Pat. habe Fieber bis 38,8°C, Nachtschweiß, keine Gewichtsabnahme in den letzten 6
Mon. Er leide auch unter Inappetenz und Insomnie.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arterielle Hypotonie
Er sei wegen einer Appendizitis im 5 LJ operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Zetrinin

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einer Meningitis hin.


Differenzialdiagnose: Subarachnoidalblutung, Enzephalitis, Migräne.
Weiteres Vorgehen: KU, meningeal Zeichen wie Lasseque, Brudzinski. Labor: (BB,
Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG), mikrobiologische Liquor -Diagnostik, CCT vor
der Lumpalpunktion (Einklämmung). EEG, MRT-Gehirn. Hämokkult-Test
Therapie: Stationäre Aufnahme, Sicherung der Vitalfunktionen, venöser Zugang,
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Vitalzeichnen Überwachung, Antibiotikum (Ceftriaxon),
Antipyretika, Schmerzmittel.

Welche Viren sind gefährlichste für diese Krankheit? (Herpes). Warum wollen Sie vor
Lumbalpunktion CCT durchführen? (Zum Ausschluss eines erhöhten Hirndrucks). Welche
Kinderkrankheit kann dazu verursachen? (Masern). Was ist die Häufiges Erreger der
Meningitis? Meningokokken und Pneumokokken. Und wie hat der Patient das bekommen?
(Schwimmbad) Warum gilt das Schwimmbad als Risikofaktor? Es könnte durch
Nasenaspiration sein. Erhöhte Leukozyten und niedrige Zucker und erhöhte Eiweiß. Was
noch und sehr wichtig? Antibiogram? Ja, und direkte Untersuchung für Kokki. Falls die
Diagnose Meningokokkal Meningitis, was ist der Nächste Schritt? Melden bei der Behörde,
weil es eine sehr ansteckende Krankheit ist.

Lyme- Borreliose
Allergien/ Unverträglichkeiten
Keine.
Genussmittel/ Drogen
Raucher (10 py), trinke ein Gl. Wein/ Woche. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Ledig. Keine Kinder. Ingenieur.
Familienanamnese
Schwester: Down Syndrom.

Herr Maier ist ein 34-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 4 Tagen plötzlich
aufgetretener, bestehender, progredienter einzelnen flachen Flecken am Gesäß links
vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Cephalgie, Myalgie und Arthralgie. Außerdem erzählt er,
dass der Fleck mit Durchmesser ca. 4,5 cm dunkelrot am Rand und hell in der Mitte sei. Er
fügte hinzu, dass er früher keine ähnlichen Beschwerden gehabt habe. Die Fragen nach
Jucken, Schmerzen, Schwellung, Blutung, Ikterus, Zeckenbiss wurden verneint.
Der Pat. habe Fieber 37,5°C, Nachtschweiß, keine Gewichtsabnahme in den letzten 6 Mon.
Er leide auch unter Inappetenz.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
DM Typ 2 seit ca. 10 J.
Migräne
Er sei nie operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Insulin
Aspirin bei Bedarf.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Lyme-Borreliose hin.
Differenzialdiagnose: Erysipel, Urtikaria, Pilzerkrankung, rheumatische Erkrankungen.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Elektrolyte, CRP, BSG), Anti-Körper Ig M
im Serum Borrelia burgdorferi (durch Zecken), PCR.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. Doxycyclin über 14 Tage oder Amoxicillin für über 14 Tage.

Fazialisparese
Allergien/ Unverträglichkeiten
Rhinitis allergica.
Genussmittel/ Drogen
Er rauche Shisha ab und zu. Kein Alkohol.
Sozialanamnese
Verheiratet. Er lebe mit seiner Frau zusammen. Er habe ein Kind mit Down Syndrom.
Gartengestalter.
Familienanamnese
Mutter: Migräne, V. a. Uteruskarzinom. Vater: benigne Prostatahyperplasie.

Herr Marquardt ist ein 64-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Tagen plötzlich
aufgetretener, bestehender, linksseitiger Facialisparese vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über herabhängender Mundwinkel links, nicht komplettes
Runzeln und Augenschließen Nausea und Emesis, Dyspnoe, Dysphagie, Ödeme im
betroffenen Bereich. Er fügte hinzu, dass er früher, vor ca. 6 Wochen, einen Husten gehabt
habe.
Die vegetative Anamnese sei bis auf eine Insomnie unauffällig.
Vorerkrankungen:
Calcaneussporn seit 4 Jahren.
Er sei wegen einer Rippenserienfraktur und Beckenringfraktur vor 5 Jahren operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. keine Medikamente ein.
Außerdem verneint der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Facialisparese hin.
Differenzialdiagnose: Ischämischer Apoplex, MS, Tumor.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG D-Dimer),
Schädel-CT, Lumbale Punktion. EEG.
Therapie: Stationäre Aufnahme, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Prednisolon oral. Trännenersatzmittel.

Parkinson
Allergien/ Unverträglichkeiten
Rhinitis allergika (mit Exanthem).
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet, lebe mit seiner Frau zusammen. Keine Kinder. Rentner (früher - Ingenieur).
Familienanamnese
Herr Hitzfeld ist ein 62-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 1,5 Jahren langsam
aufgetretener, progredienter, bewegungsabhängiger Handtremor vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Rigor, langsamer Bewegung und Nystagmus. Er fügte
hinzu, dass er die Beschwerden nach einer Stresssituation bekommen habe, und dagegen
keine Medikamente eingenommen habe.
Die vegetative Anamnese sei unauffällig.
Es seien keine Vorerkrankungen bekannt.
Er sei nie operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. Cetirizin ein.
Impfstatus sei aktuell.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen Morbus Parkinson hin.
Differenzialdiagnose: Morbus Wilson, Syphilis, Hirntumoren, Medikamente wie
Metoclopramid (MCP).
Weiteres Vorgehen: KU, Neurologische Untersuchung, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose,
Elektrolyte, CRP, BSG), Schädel-CT, EEG, MRT-Gehirn.
Therapie: Anticholinergika, L-Dopa und DOPA-Decarboxylase-Hemmer,
Dopaminagonisten, MAO-B-Hemmer, COMT-Hemmer
Epilepsie/Synkope/ Hirntumor
Allergien/ Unverträglichkeiten
Muscheln (Meeresfrüchte) mit Ödeme des Augenlides.
Genussmittel/ Drogen
Raucher (ca 13 py). Ehemalige Alkoholabusus.
Er rauche auch Kannabis. nehme Amphetamin ein.
Sozialanamnese
Geschieden, habe 1 Sohn mit Herzseptumdefekt. Er sei in Copischop tätig.
Familienanamnese
Vater: Keratitis. Mutter: Morbus Sudeck.

Herr Rautenbach ist ein 36-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit heute
Nachmittag plötzlich aufgetretener Faszikulationen (Zuckungen) in beide Arme und Beine
vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über zunehmende Cephalgie, Nervosität, Tachykardie, Vertigo
und unangenehmes Gefühl im Abdomen, Photopsien seit 4 Tagen. Die Fragen nach
Bewusstlosigkeit, Warnzeichen wurden verneint. Nach Angaben seiner Kollegen habe er vom
Stuhl abgekippt sei und ca.1 Minute "leer geguckt". Er fügte hinzu, dass die Beschwerden
beim Mittagessen aufgetreten seien und er früher keine ähnlichen Beschwerden gehabt
habe. Vorgestern habe der Pat. sehr viel getrunken.
Er leide auch unter intermittierende Diarrhoe mit Obstipation.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Ekzem
Colitis irritable
Er sei wegen einer Verletzung am Hüftgelenk im 18. LJ operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Imodium (Loperamid) b.B
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Epilepsie hin.
Differenzialdiagnose: Synkopen, Vasovagale Synkope, Kardiogene Synkope, z.B.
Adams-Stokes-Anfall, Karotissinussyndrom, Hirntumoren.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG), EEG,
MRT-Gehirn.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. Antikonvulsiva (Lamotrigin/ Valproat)
Aufklärung: EEG

Diskusprolaps
Allergien/ Unverträglichkeiten
Nicht bekannt.
Genussmittel/ Drogen
Raucher (ca 20 py). trinke eine Fl. Bier/ Woche. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Geschieden und er lebe mit seiner neuen Partnerin. 2 gesunde Kinder. Lehrer.
Familienanamnese
Mutter: Z. n. Apoplexie.
Vater: Prostatakarzinom.

Herr Budde ist ein 63-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern plötzlich
aufgetretener, progredienter, bewegungsabhängiger, stechender, starker (8/10), linksseitiger
Lumboischialgie mit Ausstrahlung in linken Bein vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Hypästhesie, Parästhesie, Bewegungeinschränkungen im
linken Bein. Er fügte hinzu, dass er schon früher, seit ca. 6 Monaten, an der Beschwerden
leide, und dagegen Diclofenac eingenommen habe, aber laut des Pat. haben die Tbl. ihm
nicht geholfen.
Er leide auch unter Obstipation und Insomnie seit 2 Wochen.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
DM Typ 2 seit ca. 10 J.
AHT seit ca. 10 J.
Eisenmangelanämie
Zuvor habe er keine Operationen bekommen.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Ramipril 10 mg 1-0-0
Eisentablete
Statin
Insulin 16 EI
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen Diskus Prolaps hin.
Differenzialdiagnose: pAVK, Spinalkanalstenose, Koxarthrose, Nephrolithiasis.
Weiteres Vorgehen: KU (Janda Skala, Laseque, Bragard), Labor: (BB, Gerinnung, Glucose,
Elektrolyte, CRP, BSG D-Dimer), Abdomensonographie, Duplexsonografie. Rö-Thorax LWS
in 2 E. MRT der LWS.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, Immobilisation. schmerzadaptierte Analgesie. Physiotherapie und
Ergotherapie, manuelle perkutane Diskektomie (MPD), automatisierte perkutane lumbale
Diskektomie (APLD), perkutane Laser-Diskus-Dekompression (PLDD), mikrochirurgischen
offen Diskektomie (MCD).
Was ist eine MRT?

Polytrauma
Allergien/ Unverträglichkeiten
Binnengift (mit Anaphylaktischen Schock), Pflaster (Ekzem)., Diclofenac (Anaph. Schock).
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Ledig. Keine Kinder. Student.
Familienanamnese.
Vater: Skotom, KHK. Zwillingschwester: Depression.

Herr Thomas ist ein 27-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 1 Stunde plötzlich
aufgetretener, progredienter Abdominal- und Thoraxschmerzen, Cephalgie, sowie
Schmerzen im Schultergelenk links und Oberarm links vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über kurzzeitige Amnesie, Abschurfwunden im occipital Bereich
und hinter Ohrenmuschel, regredierter Nausea und Vertigo. Er fügte hinzu, dass er die
Beschwerden nach dem Fahrradunfall bekommen habe.
Er leide auch unter Inappetenz, Obstipation, Insomnie seit 2 Wochen.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Thyreoiditis Hashimoto
Ostitis pubis
Ohrengang Ekzem
Z.n anaphylaktischen Schock (Diclofenac)
Er sei wegen einer Phimose mit 8 LJ operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
L thyroxin 75 mg
Magnesium
Kortison Tropfen
hält immer Adrenalin pen dabei
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf ein Polytrauma hin.
Differenzialdiagnose: V.a schädel-hirn-Trauma, V.a Schultergelenk Luxation. V.a Rippen
Fraktur. V.a intraabdomenelle Blutung (Milzruptur).
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen, Schädel-CT, MRT-Gehirn.
Therapie: Sicherung der Vitalfunktionen. Schockbehandlung. Stationäre Aufnahme, Nikotin-/
Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Sauerstoffgabe.
schmerzadaptierte Analgesie.
Hatte der Patient einen Helm? (habe ich nicht gefragt)
gleichzeitige Verletzung von mindestens 2 Körperregionen oder organsystemen, wobei
mindestens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich
ist. Grundprinzip: "Treat first, what kills first".

Koxarthrose
Allergien/ Unverträglichkeiten
Nickel (mit Ekzem und Pruritus).
Genussmittel/ Drogen
Er rauche Pfeife seit 18. LJ. 0,5 Fl. Wein/ Woche. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet und er lebe mit seiner Frau zusammen. 3 gesunde Kinder.
Rentner (früher Apotheker).
Familienanamnese
Vater: Osteosarkom, Leukose. Mutter: Rheuma.
Herr Polack ist ein 64-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Jahren langsam
aufgetretener, progredienter, intermittierender, belastungsabhängiger, dumpfer, starker (8/10)
Schmerzen in rechten Hüftgelenk mit Ausstrahlung in Oberschenkel und Leistenbereich
rechts vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über die Schmerzen im Hüft gelenk nach Laufen ca. 500 m. Er
fügte hinzu, dass er schon früher, seit ca. 2 Monaten schlimmer geworden seien. Dagegen
habe er Ibuprofen 600 mg eingenommen, aber laut des Pat. haben die Tbl. ihm nicht genug
geholfen.
Er leide auch unter Nykturie.
Impfstatus sei aktuell. Er sei gegen Grippe geimpft.
Vorerkrankungen:
Arhythmie
Hyperplasie
Z. n. Hundebiss auf der rechte Wade, dass mit OP behandelt wurde.
Vorher habe er keine anderen Operationen.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Xaletro 1-0-0
Ibuprofen 1-1-1
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Koxarthrose hin.
Differenzialdiagnose: Diskusprolaps, Schmerzen im Rahmen eine undiagnosierte
Knochenmetastase, Inkarzerierte Leistenhernie, Frakturen, pAVK.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, Blutgruppe, CRP,
BSG), Rö- in 2 Ebenen. CT.
Therapie: Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
schmerzadaptierte Analgesie. Hüft-TEP.
Ruhe- und Nachtschmerz. Flexion mit Innenrotation schmerzhaft.

Handgelenkfraktur - distale Radiusfraktur


Allergien/ Unverträglichkeiten
Holzschutzmittel und Penicillin (mit Ekzem und Pruritus).
Genussmittel/ Drogen
Raucher (20 py). Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet und lebe allein. 2 gesunde Kinder. Rentner (früher - Richter).
Familienanamnese
Mutter: rheumatische Arthritis, Osteoporose. Vater: Diabetes Mellitus.

Herr Weißbach ist ein 56-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Stunden
plötzlich aufgetretener, bestehender, bewegungsabhängiger, stechender, starker (8/10),
Unterarmschmerzen links ohne Ausstrahlung vorgestellt hat. Herr Weißbach sagte, dass er
auf einem Pflasterstein ausgerutscht und auf die linke Hand gefallen sei.
Des Weiteren klagt der Pat. über Calor, Tumor, Rubor, Functio laesa im betroffenen Bereich.
Sensibilität sei intakt. Er fügte hinzu, dass er dagegen Analgetikum eingenommen habe,
aber laut des Pat. haben die Tbl. ihm nicht geholfen.
Der Pat. habe nicht gemessene Gewichtsabnahme in den letzten 6 Mon. Er leide auch unter
Insomnie seit 5 Jahren.
Sie sei gegen Grippe und Tetanus geimpft.
Vorerkrankungen:
DM Typ 2 seit ca. 20 J.
Depression
Psoriasis
Er sei wegen einer Gonarthrose vor 4 Jahren operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Citalopram 5 mg 1-0-0
ASS 100 mg 1-0-0
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine distale Radiusfraktur hin.
Differenzialdiagnose: Skaphoidfrakur, Bänderdehnung, Bänderruptur, Luxation
Weiteres Vorgehen: KU, Rö in 2 Ebenen.
Therapie: Stationäre Aufnahme, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
Immobilisation. schmerzadaptierte Analgesie.
Typ Colles: „loco typico“ (Extensionsfraktur) grundsätzlich konservativ, erst 10 Tage
dorsoradiale Unterarmschiene, dann 4–6 Wochen zirkulärer Unterarmgips
Typ Smith: (Flexionsfraktur); instabile Fraktur; Kirschner-Draht-Osteosynthese,
Plattenosteosynthese oder primär Fixateur externe.

Sprunggelenkfraktur
Allergien/ Unverträglichkeiten
Nickel (mit Ekzem), Rhinitis allergica.

Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher, trinke keinen Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet, er lebe mit seiner Frau zusammen. Er habe 1 gesundes Kind.
Rentner (früher – Lehrer).
Familienanamnese
Unauffällig.

Herr Reigner ist ein 66-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern plötzlich
aufgetretener, bestehender, bewegungsabhängiger, schneidender, starker (8/10)
Sprunggelenkschmerzen rechts ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über progrediente Rötung, Ödeme im betroffenen Bereich.
Säbsibilität sei Intakt. Er fügte hinzu, dass er gestern in eine Grube hingefallen sei. Seitdem
leide er an den Beschwerden, und dagegen Ibuprofen 400 mg 3-mal eingenommen habe,
aber laut des Pat. haben die Tbl. ihm nicht geholfen.
Er leide auch unter Inappeten und Diarrhoe.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Z. n. Hodenkarzinom die operativ und mit Chemotherapie behandelt wurde.
Zurzeit nehme der Pat. Cetirizin bei Bed ein.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Sprunggelenkfraktur rechts hin.
Differenzialdiagnose: Bandrupturen, Distorsionen, Luxation von Sehnen und eine
Talusfraktur.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, Blutgruppe, CRP,
BSG), Rö- in 2 Ebenen, CT.
Therapie: Immobilisation. Analgesie. Typ Weber A können konservativ mit Ruhigstellung im
Unterschenkelgips bzw. einer speziellen Unterschenkelorthese behandelt werden. Bei allen
übrigen, dislozierten Sprunggelenkfrakturen ist in der Regel die operative Therapie mit
anatomiegerechter Reposition und Stabilisierung mittels Schrauben- und
Plattenosteosynthesen indiziert
Wie ist der Patient ins Krankenhaus angekommen? War er allein? Hat er selbst den
Krankenwagen angerufen? Ist jemand hier mit ihm? Wie viele Meter ist er nach dem Sturz
gelaufen? Mit wem ist er gewandert?"
Typ Weber A: Fraktur am Außenknöchel distal der tibiofibularen Syndesmose; z.B.
Abrissfraktur an der Fibulaspitze.
Typ Weber B: Frakturzone am Außenknöchel in Höhe der Syndesmose; mit und ohne
Beteiligung der Syndesmose.
Typ Weber C: Fibulafraktur proximal der Syndesmose mit Syndesmosenzerreißung.

Schulterluxation
Allergien/ Unverträglichkeiten
Paranuss/ Walnüsse (mit Ekzem).
Genussmittel/ Drogen
Er rauche seit ca. 1 Jahr E-Zigaretten. Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet, habe keine Kinder. Grundschullehrer.
Familienanamnese
Mutter: Mamakarzinom, Osteoporose. Vater: Spondylarthrose.

Herr Bush ist ein 28-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 6 Monaten plötzlich
aufgetretener, bestehender, regredierter, intermittierender, bewegungsabhängiger, dumpfer,
starker (8/10) linksseitiger Schulterschmerzen ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Die Fragen nach Tumor, Rubor, Calor, Sänsibilitätstörungen und Parese wurden verneint. Er
fügte hinzu, dass die Schmerzen nach einem Sportunfall bekommen habe. Der Patient einen
Ball werfen wollte und habe Knacken im Schultergelenk gehört. Es sei spontan besser
geworden, darum sei er nicht bei Arzt gewesen. Dagegen habe der Patient Ibuprofen 600 mg
eingenommen, aber laut des Pat. haben die Tbl. ihm nicht genug geholfen.
Er leide auch unter Diarrhoe und Insomnie seit 2 Wochen.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arterielle Hypotonie
Z. n. Fraktur von malleolus lateralis, die konservativ behandelt wurde.
Z. n. Plattfüßen in 3. LJ
Er sei wegen einer Inguinalhernie nach Geburt operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. Kohletabletten ein.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine chronische Schulterluxation hin.
Differenzialdiagnose: Fraktur, Rotatorenmanschettenruptur, Schulterprellung
Weiteres Vorgehen: KU, Rö-Thorax in 2 Ebenen. MRT der Schulter.
Bewegungseinschränkung, tastbare leere Gelenkpfanne. Die häufigste Form ist die Luxation
nach vorne. Möglichkeit von Gefäß- oder Nervenläsionen (z.B. N. axillaris).
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, Immobilisation, schmerzadaptierte Analgesie. Analgosedierung oder
Allgemeinnarkose eine Reposition (Techniken nach Arlt, Hippokrates, Stimson). Bei
rezidivierenden Luxationen oder Begleitverletzungen kann eine operative Stabilisation des
Gelenks notwendig werden.
Was ist die häufigste Verletzung, wenn man einen solchen Unfall hat? (Beim seitlichen
Heben des Armes mit großer Kraft von vorne auf den Oberarm "er hat das gezeigt")

HI, KHK
Allergien/ Unverträglichkeiten
Pflaster (mit Erythem), Rhinitis allergica.
Genussmittel/ Drogen
Raucher (40 py). Er trinke keinen Alkohol seit 10 Jahren. Früher – Alkoholabusus.
Er habe vor 10 J. einen Kontakt mit Cannabis gehabt.
Sozialanamnese
Verwitwet und er lebe mit neuer Partnerin zusammen. Er habe 1 gesundes Kind.
Fahrlehrer.
Familienanamnese
Mutter: Arhythmie. Vater: Schilddrüsekarzinom.

Herr Käser ist ein 67-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Abend
plötzlich aufgetretener, bestehender, bewegungsabhängiger, drückender, brennender, starker
(8/10), linksseitiger retrosternaler Thoraxschmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm
vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Belastungsdyspnoe, Vertigo und Hyperhidrosis. Er fügte
hinzu, dass er schon seit ca. 6 Wochen, nach einer emotionellen Belastung an den
Beschwerden leide, und dagegen keine Medikamente eingenommen habe.
Er leide auch unter Obstipation, Schlafmangel und innere Unruhe.
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
DM Typ 2 seit ca. 10 J.
Ulcus Duodeni
Arterielle Hypertonie
Zervicobrachialsyndrom
Er sei wegen einer Nackenlipom vor 10 Jahren operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Metformin
Ramipril
HCT
Cetirisin
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen Akutes Koronarsyndrom:
instabile Angina Pectoris oder Myokardinfarkt hin.
Differenzialdiagnose: Perikarditis, Lungenembolie, dissezierende Aortenaneurisma.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (Troponin, Cholesterinwerte, BB, Gerinnung, Elektrolyte,
CRP, BSG), EKG, Echokardiografie, Koronarographie. Phlebographie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotinkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, Sauerstoffgabe. schmerzadaptierte Analgesie. Morphin, Sauerstoff, ASS,
Clopidogrel, Heparin, schnellste mögliche Rekanalisation, ß-Blocker: (Metoprolol)
Senkung des Myokardinalen Sauerstoffbedarf. Calciumkanalblocker: Amlodipin. Lipidsenker:
Simvastatin.
Wie ist HCT gegen Haut schädlich? (Hauttumoren). Verdachtsdiagnose? Wann machen Sie
Koronarographie? (heute, therapeutische Fenster)

pAVK
Allergien/ Unverträglichkeiten
Nüsse (mit Ekzem und Dyspnoe).
Genussmittel/ Drogen
Raucher (100 py), trinke tgl. 2 Fl. Bier. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet und er lebe mit seiner Frau zusammen. Er habe 4 gesunde Kinder.
Rentner (früher – Ingenieur).
Familienanamnese
Mutter: aHT, Dyslipidämie, Apoplex.

Herr Vogel ist ein 67-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 6 Wochen
aufgetretener, progredienter, intermittierender, bewegungsabhängiger, stechender, starker
(8/10), beiderseitiger Wadenschmerzen ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Zyanosen am Füßen. Die Fragen nach Hypästhesie,
Paresen, Ödeme, Rötungen, Überwärmung oder Geschwüre wurden verneint.
Der Patient könnte nach einer Strecke ca. 200 m gehen bis die Schmerzen kommen. Er fügte
hinzu, dass er dagegen keine Medikamente eingenommen habe.
Er leide auch unter produktives Husten mit Sputum ohne Eiter oder Blutspuren.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arterielle Hypertonie seit 30 Jahren
DM
Z. n. Schulterluksation (Arbeitsunfall)
Er sei nie operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Candesartan
Statin (Name nicht errinerlich)
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine pAVK hin.
Differenzialdiagnose: akute Arterienverschlüsse, Polyneuropathie, TVT
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG D-Dimer),
Duplexsonographie, Rö-Angiographie.
Therapie: Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
schmerzadaptierte Analgesie. Stadium I – ASS. Stadium II - ASS/Clopidogrel, Cilostazol,
vasoaktive Substanzen z. B. Naftidrofuryl. Stadium III und IV: Invasive
Revaskularisationsverfahren (perkutanen transfemoralen Angioplastie (PTA)).
Def: Arteriesklerose und Gefäßentzündung. Aortenbifurkation - Leriche-Syndrom.
Stadium I: weitgehende Beschwerdefreiheit.
Stadium II: belastungsabhängige Schmerzen in der Muskulatur (Claudicatio intermittens) –
O II a: schmerzfreie Gehstrecke > 200 m.
O II b: schmerzfreie Gehstrecke < 200 m.
Stadium III: ischämische Ruheschmerzen in der Muskulatur.
Stadium IV: ischämischer Gewebsuntergang mit Nekrose, Gangrän oder Ulkus.

TVT
Allergien/ Unverträglichkeiten
Ibu (mit Ekzem).
Genussmittel/ Drogen
Raucher (20 py). Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verlobt und er lebe mit seiner Freundin zusammen. Keine Kinder.
Begleiter in Autoindustrie.
Familienanamnese
Mutter: DM Typ 2. Vater: Apoplex.

Herr Beidleier ist ein 65-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Tagen plötzlich
aufgetretener, bestehender, belastungsabhängiger, dumpfer, starker (8/10), rechtsseitiger
Unterschenkelschmerzen ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Zyanose, Hyperthermie, Schwäregefühl im betroffenen
Bereich. Er fügte hinzu, dass er schon früher, seit ca. 6 Monaten, an ähnlichen Beschwerden
leide, und dagegen keine Medikamente eingenommen habe, aber laut des Pat. haben die
Tbl. ihm nicht geholfen.
Die vegetative Anamnese sei unauffällig.
Außerdem verneint der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell. Er sei gegen Grippe geimpft.
Vorerkrankungen:
DM Typ 1 seit 8 Jahren
Arterielle Hypertonie
Er sei wegen Varizen vor 15 Jahren operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Actrapid
Ramipril bei Bed.
Furosemid bei Bed.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf TVT hin.
Differenzialdiagnose: Thrombophlebitis, Postthrombotisches Syndrom, pAVK.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG D-Dimer),
Duplexsonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen. Phlebographie. Schmerzpunkte (z.B.
Homans-Zeichen, Payr-Zeichen, Meyer-Zeichen).
Therapie: Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
Mobilisation. schmerzadaptierte Analgesie. thrombolytische Therapie,
Kompressionsverbände, Kompressionsstrümpfe, Vena-cava-Filter werden nur in Einzelfällen
eingesetzt.
Wissen Sie Wells Score?

Hyperthyreose (Morbus Basedow)


Allergien/ Unverträglichkeiten
Apfel und Honig.
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher seit 5 Jahren, zuvor 5 py. Er trinke tgl. ein Gl. Whisky. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verwitwet und er lebe alleine. 2 gesunde Kinder. Büroleiter.
Familienanamnese
Mutter:Schilddrüsenkarzinom. Vater: Prostatakarzinom, MI.

Herr Schulpner ist ein 55-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 3-4 Monaten
langsam aufgetretener, bestehender, progredienter, temperatursabhängiger körperliche
Hyperhidrose und Tremor in den Händen vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Tachykardie, Exophtalmus, Palpitation und Alopezie. Die
Fragen nach Struma, Hyperaktivität, Nervosität, Diarrhöe und Polyurie wurden verneint. Er
fügte hinzu, dass er vor 3 Monaten von seinem Hausarztes Hypnotikum, Antidepressiva und
Mittel gegen Hyperhidrose bekommen habe aber laut des Patienten habe er keine Wirkung
gespürt.
Der Pat. habe Gewichtsabnahme von 6 Kg in den letzten 6 Mon. Er leide auch unter Diarrhoe
und Insomnie seit 2 Wochen.
Außerdem verneint der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Lumboischalgie seit 3 Jahren
Sinusitis seit 5 Jahren.
V. a. Laryngitis
Z. n. Scharlach mit 13 Jahren.
Er sei wegen Leistenhernie (2006) und Prostatakarzinom (2009) operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Nasenspray
Analgetika
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Hyperthyreose hin.
Differenzialdiagnose: Ösophagitis, Schilddrüsenkarzinom, Tonsillitis,
Ösophaguskarzinom.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
Schilddrüse-Sonographie. freies T3, T4. TSH, Schilddrüsenantikörper: TRAK, TPO-AK, Tg-
AK, EKG, Ggf. Szintigraphie. Feinnadelbiopsie. TSH-Rezeptor-Autoantikörper
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. Thyreostatikum aus der Gruppe der Thionamide (Thiamazol,
Carbimazol, Propylthiouracil) 6-12 Monate. Bei einem Rezidiv sollte eine subtotale
Schilddrüsenresektion oder Radioiodtherapie evaluiert werden.
Merseburger Trias: Struma, Exophthalmus und Tachykardie.

Gicht (Arthritis urica)


Allergien/ Unverträglichkeiten
Nicht bekannt.
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. tgl 3 Fl. Bier. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet. Er habe 3 gesunde Kinder. Schlösser Mechaniker.
Familienanamnese
Vater: Kolonkarzinom.

Herr Ghötke ist ein 45-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Tagen plötzlich
aufgetretener, bestehender, progredienter, lageabhängiger, stechender, pulsierender, starker
(8/10), linksseitiger Schmerzen im Hallux ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Hyperthermie, Rötung und Ödeme im betroffenen Bereich.
Er fügte hinzu, dass er dagegen keine Medikamenten eingenommen habe.
Er leide auch unter Insomnie seit 2 Wochen.
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Migräne
Hyperlipidämie
Z. n. Commotio Cerebri beim Z. n. Motoradunfall.
Er sei nie operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Ibuprofen 600 mg 1-0-1
Omeprazol 40 mg 1-0-1
Unbekanntes Hypotonikum

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Arthritis urica hin.


Differenzialdiagnose: Septiche Arhtritis. Trauma. Reumatische Arhtritis.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (Serumharnsäure (meist mehr als 6,4 mg/dl), BB, Gerinnung,
Elektrolyte, CRP, BSG), Rö in 2 Ebenen.
Therapie: Nikotin-/ Alkoholkarenz, Diät. venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
schmerzadaptierte Analgesie. NSAR-ASS. Colchicin.
Pneumonie
Allergien/ Unverträglichkeiten
Tierhaare und Penizillin.
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucherin seit 8 Jahren, zuvor 20 py. 1 Gl. Wein/ Woche. keine Drogen.
Sozialanamnese
Verlobt, und sie lebe ihrem Partner zusammen. 1 gesunde Tochter. Polizistin.
Familienanamnese
Mutter: Arhythmie. Vater: Pankreas Karzinom.

Frau Kam ist ein 67-jährige Patientin, die sich heute bei uns wegen seit 10 Tagen plötzlich
aufgetretenen, progredienten, bewegungsabhängigen produktiven Hustens vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt die Pat. über Dyspnoe, mittelstarke (6/10) Thoraxschmerzen, Sie fügte
hinzu, dass sie dagegen Antitussivum (Codien) und Mokolytikum eingenommen habe, aber
laut der Patientin haben die Medikamente ihr nicht geholfen.
Die Pat. habe Fieber bis 39,5 °C, Nachtschweiß, Schüttelfrost und Atemnot. Sie leide auch
unter Fatigue, Inappetenz und Insomnie seit 2 Wochen. Sie habe letzte Menstruation vor 2
Wochen.
Außerdem erwähnte die Pt einen Auslandsaufenthalt in Spanien vor einem Monat.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arterielle Hypertonie
Sie sei wegen einer Brustödeme operiert worden.
Zurzeit nehme die Pat. folgende Medikamente ein:
ACC bei Bed.
Ramipril
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Pneumonie hin.
Differenzialdiagnose: Bronchitis, Lungentuberkulose, Poststenotische Pneumonie bei
bronchialer Obstruktion, Lungenödem, Lungenkarzinom.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
mikrobiologische Sputum-Diagnostik, Rö-Thorax in 2 Ebenen. Spirometrie, Ggf.
Bronchoskopie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
Sauerstoffgabe. schmerzadaptierte Analgesie. Antibiotikum: - sofort begonnen mit (Penicillin
oder Makroliden wie Clarithromycin, wenn Allergie gegen Penicillin beim Patienten
bekannt ist).
Community Acquired Pneumonia – CAP/ Hospital Acquired Pneumonia - HAP
CAP: empirische Antibiotikagabe ohne Keimnachweis gerechtfertigt. Aminopenicilline
(Amoxicillin), Makrolidantibiotika. HAP: Vor der Antibiotikatherapie erfolgt häufig eine invasive
Diagnostik (Bronchoskopie, ggf. BAL) zum Erregernachweis. Danach wird mit einer
empirischen Antibiose begonnen.

Asthma
Allergien/ Unverträglichkeiten
Hausstaubmilbe, Gräserpollen. Schmerzmittelintoleranz.
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher seit 4 Jahren, zuvor 2 py. Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Ledig. habe 1 gesunde Tochter. Dachdecker.
Familienanamnese
Mutter: KM Allergie. Vater: KM Allergie, Hypothyreose.

Herr Heke ist ein 64-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 14 Tagen langsam
aufgetretenen, bestehenden, intermittierenden, starken Husten vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Dyspnoe, retrosternales Druckgefühl, transparentes Sputum
und Todesangst. Der Husten sei Düfte-, Dämpfe-, Kälteabhängig. Er fügte hinzu, dass er
schon seit Kindheit, an der Beschwerden leide, und dagegen keine Medikamente
eingenommen habe.
Der Pat. habe auch Hyperhidrose und er leide auch unter Insomnie seit 2 Wochen.
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Ekzem an beiden Händen seit 8 LJ
Chronische Sinusitis seit 15 J.
Er sei wegen einer Tonsillitis im 5 LJ operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Kamillendampf gegen Sinusitis.
Unbekante Nasentropfen bei Bed.
Kortisonsalbe

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf ein Asthma bronchiale hin.
Differenzialdiagnose: COPD, Bronchiektasie, Lungenembolie.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Elektrolyte, CRP, BSG, D-Dimer),
mikrobiologische Sputum -Diagnostik, Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen.
Spirometrie. Ggf. Feinnadelbiopsie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
Sauerstoffgabe. schmerzadaptierte Analgesie. Spezifische Immuntherapie (SIT).
Akutmaßnahmen: Sauerstoffgabe, β2- Sympathomimetikums (RABA, z. B. Salbutamol),
Glukokortikoiden, Beruhigung der Patientin, allerdings Verzicht auf Benzodiazepine aufgrund
der atemdepressiven Wirkung. Allergenkarenz und Hyposensibilisierung bei extrinsischem
Asthma bronchiale.
Stufe 1: Keine Dauermedikation.
2. Initiale Glukokortikoide (ICS) niedrigdosiert.
3. ICS niedrigdosiert + lang wirksames, inhalatives B2-Sympathomimetikum (LABA).
4. ICS mittel bis hochdosiert + LABA. 5. Zusätzlich zu Stufe 4: orale Glukokortikoide.
Asthma und COPD - Werte. Hyposensibilisierung - Aufklärung.
I Intermittierend (< 1 x/Woche. Nächtlich ≤ 2 x/Monat) FEV1 ≥ 80 % des Sollwertes.
II Geringgradig persistierend (1 x/Woche < Symptome am Tag < 1 x/Tag. Nächtlich> 2
x/Monat) FEV1 ≥ 80 % des Sollwertes.
III Mittelgradig persistierend (Täglich, Nächtlich> 1 x/Woche) FEV1 > 60% - < 80% des
Sollwertes.
IV Schwergradig persistierend (Anhaltende Symptomatik hoher Intensität) FEV1 ≤ 60 % des
Sollwertes.

COPD
Allergien/ Unverträglichkeiten
Hausstaub.
Genussmittel/ Drogen
Raucher. (25 py). Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet. 2 gesunde Kinder. Er sei Rentner.
Familienanamnese
Vater: MI.

Herr Keiser ist ein 74-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 3 Monaten langsam
aufgetretenen, bestehenden, belastungsabhängigen, schleimigen Husten vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Thorakalgie und Dyspnoe. Er fügte hinzu, dass er schon
früher, seit ca. 3 Jahren, an der Beschwerden leide, und dagegen keine Medikamente
eingenommen habe.
Er leide unter Inappetenz und Insomnie seit 2 Wochen.
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arterielle Hypertonie seit 10 Jahren.
Diabetes Mellitus seit 15 Jahren.
Benigne Prostatahyperplasie seit 2 Jahren
Er sei wegen einer Cholezystitis operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Metformin 500 mg 1-0-1
Metoprolol 25 mg
Hustenlöser
Diuretikum
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf COPD hin.
Differenzialdiagnose: Pneumonie, Sarkoidose, Bronchialkarzinom, TB, Asthma
bronchiale.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
mikrobiologische Sputum -Diagnostik, Rö-Thorax in 2 Ebenen, Ggf. Bronchoskopie.
Feinnadelbiopsie.Spirometrie: (Lufu Lungenfunktionsprüfung) verminderte (FEV1); die
Einsekundenkapazität weniger als 70 % des Normalwerts.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotinkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, Sauerstoffgabe, Inhalative Glukokortikoide. Beta-2-Sympathomimetika:
Salbutamol. Theophyllin Es sollte nur als dritte Wahl bei der COPD-Therapie eingesetzt
werden. Mukolytika. Bullektomie/ Lungentransplantation.
Kl: „AHA“ = Auswurf, Husten, Atemnot (Typisch ist das morgendliche Abhusten)
GOLD 1 mild FEV1 ≥ 80 % vorhergesagt
GOLD 2 moderat 50 % ≤ FEV1 < 80 % vorhergesagt
GOLD 3 schwer 30 % ≤ FEV1 < 50 % vorhergesagt
GOLD 4 sehr schwer FEV1 < 30 % vorhergesagt
Th: Schweregrad:
I, leicht (Bei Bedarf rasch wirksame Bronchodilatatoren: β2-Sympathomimetika (z. B.
Salbutamol) / Anticholinergika (z. B. Ipratropium))
II, mittel (+ lang wirksame Bronchodilatatoren: β2-Sympathomimetika (z. B. Formoterol,
Salmeterol) /Anticholinergika (z. B. Tiotropium)),
III, schwer (+ inhalative Glukokortikoide bei rezidivierenden Exazerbationen (z. B.
Budesonid), ggf. + Theophyllin (Medikament 3. Wahl)),
IV, sehr schwer (+ ergänzende Maßnahmen: O2-Langzeittherapie, selten chirurgische
Intervention (ggf. bei Lungenemphysem)).

Tuberkulose
Allergien/ Unverträglichkeiten
Nicht bekannt.
Genussmittel/ Drogen
Raucher (40 py). trinke tgl. 2 Fl. Bier und 1 Fl. Schnaps/ Woche. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet. 2 gesunde Kinder. Bauarbeiter.
Familienanamnese
Vater: Harnblasenkarzinom. Mutter: Gebärmutterkarzinom. Bruder: Ösophaguskarzinom.

Herr Burg ist ein 55-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Tagen plötzlich
aufgetretener, bestehender, atemabhängiger Hämoptoe vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Belastungsdyspnoe. Die Fragen nach Thorakalgie, Nausea
und Vertigo wurden verneint. Er fügte hinzu, dass er schon früher, seit ca. 12 Jahren, an
produktivem Husten leide, und dagegen keine Medikamente eingenommen habe.
Der Pat. fühle sich fiebrig, habe Nachtschweiß mit ungemessene Gewichtsabnahme in den
letzten 6 Mon. Er leide auch unter Inappetenz und Insomnie seit 2 Wochen.
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Nicht behandelte arterielle Hypertonie seit Jahren.
Er sei wegen einer Meniskusverletzung vor 25 Jahren operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Nikotinpflaster.
Unbekannte Hypnotika
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Tuberkulose hin.
Differenzialdiagnose: Bronchialkarzinom und Metastasen in der Lunge.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
mikrobiologische Sputum -Diagnostik, Sputumkultur, Rö-Thorax in 2 Ebenen, Spirometrie,
Bronchoskopie. Ggf. Feinnadelbiopsie. Mikroskopischer (direkter) Nachweis: Färbung
nach Ziehl-Neelsen oder Fluoreszenzmikroskopie aus Sputum. Kultureller Nachweis.
Laboruntersuchung. Tuberkulin-Hauttest. Interferon-γ-Test. Röntgen-Thorax.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. Rifampicin + Isoniazid + Pyrazinamid + Ethambutol (2M) Rifampicin +
Isoniazid (4M)
Tuberkulin-Test Aufklärung. Welche Nebenwirkungen müssen wir bei der Behandlung
des Pat. in Kauf nehmen? Isoniazid - Periphere Polyneuropathie, Rifampicin -
Rotfärbung des Urins, Pyrazinamid – Hepatotoxizität, Ethambutol - Optikusneuritis.
Streptomycin ototoxisch.

Pyelonephritis
Allergien/ Unverträglichkeiten
Amoxicillin (mit Exanthem und Dyspnoe). Birkenpollen, Soja.
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. eine Fl. Weinschorle/ Woche. Er habe Kontakt mit Marihuana und Schischa.
Sozialanamnese
Der Pat. lebe mit seiner Freundin zusammen. 1 gesunder Sohn. Chemiestudent.
Familienanamnese
Mutter: LWS Diskusprolaps. Vater: pAVK.

Herr Fuchs ist ein 32-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Nachmittag
langsam aufgetretener, bestehender, starker (8/10), Flankenschmerzen rechts mit
Ausstrahlung in Becken vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Nausea, 2-malige Emesis, Fatigue, Hämaturie, Polakisurie,
Dysurie, Muskelkrämpfe und Gliederschmerzen. Er fügte hinzu, dass er dagegen keine
Medikamente eingenommen habe.
Der Pat. habe Fieber bis 39,7 °C, Nachtschweiß, Schüttelfrost. Er leide auch unter
Obstipation mit Meteorismus, Oligurie, Hämaturie, Dysurie und Insomnie seit 2 Wochen.
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arterielle Hypotonie seit 12 Jahren
V.a. GERD
V.a. Erysipel
Z. n. HWS Trauma beim Z. n. Autounfall
Clavus am linken Fuß rechts seit 6 Monaten.
Er sei wegen einer Appendizitis vor 3 Jahren operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Omeprazol 20 mg (1-1-0 für 2 Tage und dann 1-0-0 für 2 Tage)
Baldrian Dragees
Lefax Tropfen
Effortil
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen Pyelonephritis hin.
Differenzialdiagnose: Diabetische Nephropathie, Urolithiasis, Nierenabszess, Cystitis.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Elektrolyte, CRP, BSG),
Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen, Ggf. Feinnadelbiopsie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. schmerzadaptierte Analgesie. Antipyretika, Analgetika, Antibiotika für
mindestens 7 Tage (Ciprofloxacin).

Urticaria
Allergien/ Unverträglichkeiten
Erdbeeren. Rhinitis allergica (mit Husten, Rötung der Augen und Juckreiz).
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Der Pat. lebe mit Freundin zusammen. Er habe 1 gesunden Sohn. Versicherungsvertreter.
Familienanamnese
Vater: prostatahyperplasie, Astma.

Herr Felix ist ein 52-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit heute Morgen plötzlich
aufgetretener, bestehender Flecken am Thorax und den Armen vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Pruritus. Die Fragen nach Dyspnoe und Schmerzen wurden
verneint. Er fügte hinzu, dass er dagegen keine Medikamente eingenommen habe.
Der Pat. habe nicht gemessenes Fieber. Er leide auch unter Inappetenz und Insomnie seit 2
Wochen.
Außerdem verneint der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arhythmie
Z. n. atopische Dermatitis
Z. n. Otitis media
Er habe keine Operation bekommen.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Loratadin bei Bed.
Valokordin
Diazepam
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Urticaria hin.
Differenzialdiagnose: Röteln, Skarlach.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG),
mikrobiologische Stuhl/ Sputum -Diagnostik, Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotin-/ Alkoholkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, Sauerstoffgabe. Antihistaminika. Prednisolon. Dermatologisches und
kardiologisches Konsil.

Quincke Ödem
Allergien/ Unverträglichkeiten
Rhinitis allergika. Kiwi, ungeschälte Apfel, Hasselnüsse (Dyspnoe und Rhinokonjuktivitis).
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. trinke jede Woche 3 Fl. Bier. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet. 3 gesunde Kinder. Horterzieher.
Familienanamnese
Vater: Allergie gegen verschiedene Stoffe. Schwester: Asthma bronchiale.

Herr Schwieder ist ein 47-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Stunden
plötzlich aufgetretener, progredienter Ödeme in Zunge, Lippen und Orbita bds. vorgestellt
hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Hämoptoe, Nausea und Emesis, Dyspnoe, Dysphagie. Die
Fragen nach Schmerzen, ungewöhnlichen Essen wurde verneint. Er fügte hinzu, dass er kein
Auslöser für Ödem bemerkt habe und dagegen keine Medikamente eingenommen habe.
Die vegetative Anamnese sei bis auf Insomnie unauffällig.
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
V. a. LWS Protrusion
Er sei nie operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. Unbekannte Antiallergika in Tropfen ein.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Quinke-Ödem hin.
Differenzialdiagnose: Renales Ödem, Urtikaria.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG).
Therapie: Stationäre Aufnahme, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
Sauerstoffgabe. schmerzadaptierte Analgesie. Antihistaminika, Prednisolon, Intubation
oder Konikotomie,

Depression (als DD Hypothyreose)


Allergien/ Unverträglichkeiten
Rhynitis Allergika. Tomatenintoleranz (mit tränende Augen).
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. Er trinke tgl. eine Fl. Wein. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet und er lebe mit seiner Frau zusammen. 2 gesunde Kinder. Verkäufer.
Familienanamnese
Schwester: Depression.

Herr Weindele ist ein 55-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit 2 Monaten
langsam aufgetretener, progredienter, intermittierender, bewegungsabhängiger dumpfer,
mittelstarker (5/10) Cephalgie ohne Ausstrahlung vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Myalgie, Arthralgie, Fetigue und Sehenstörung. Er fügte
hinzu, dass er schon früher, seit ca. 5 Jahre nach Tod der Tochter, an der Beschwerden
leide, und dagegen keine Medikamente eingenommen habe.
Er leide auch unter Inappetenz und Insomnie seit 2 Wochen.
Reiseanamnese sei unauffällig in den letzten 6 Monaten.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Arterielle Hypertonie seit 5 Jahren.
Arthrose.
Er sei nie operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Ramipril 10 mg 1-0-0
HCT 12,5 mg 1-0-0
Diazepam 0-0-1
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Depression hin.
Differenzialdiagnose: Migräne, Hypothyreose, Hirntumor, Hirnblutung.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG D-Dimer).
freies T3, T4. TSH, Schilddrüsenantikörper: TRAK, TPO-AK, Tg-AK, Schilddrüsensonografie,
EKG, MRT-Gehirn.
Therapie: schmerzadaptierte Analgesie. Med- Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (z.B.
Citalopram, Sertralin, Fluoxetin, Escitalopram) trizyklische Antidepressiva (z.B. Amitriptylin,
Doxepin, Imipramin, Clomipramin). Sonnenlicht. Schlafentzug.

Thrombophlebitis (DD: Erysipel)


Allergien/ Unverträglichkeiten
Flüssigseife.
Genussmittel/ Drogen
Raucher (10 PJ). Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Verheiratet, habe 2 gesunde Kinder. Kaufmann.
Familienanamnese
Unauffällig.

Herr Papenbrock ist ein 39-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit heute Morgen
plötzlich aufgetretener, bestehender, Fieber bis 39 C und Schüttelfrost vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Rötung und Spannung in dem rechten Bein seit heute
Morgen. Er fügte hinzu, dass er dagegen keine Medikamente eingenommen habe.
Er leide auch unter Inappetenz seit 2 Wochen.
Außerdem verneint der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Vorerkrankungen:
Fußpilze seit Jahren
Hyperurikämie
Hyperlipidämie
Lumbischalgie
Varizen an den Beinen
Er sei nie operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. folgende Medikamente ein:
Simvastatin 0-0-1
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf ein Erysipel hin.
Differenzialdiagnose: Trombophlebitis, TVT, Lypmhödem.
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Glucose, Elektrolyte, CRP, BSG D-Dimer),
Duplexsonographie, Phlebographie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, Nikotinkarenz, venöser Zugang, Ausreichende
Flüssigkeitszufuhr, Sauerstoffgabe. schmerzadaptierte Analgesie. Heparin. Chirurgische
Thrombektomie.

Mononukleose - Pfeiffer-Drüsenfieber (DD - Hodgkin Lymphom)


Allergien/ Unverträglichkeiten
Nicht bekannt.
Genussmittel/ Drogen
Nichtraucher. Kein Alkohol. Keine Drogen.
Sozialanamnese
Der Pat. lebe mit seiner Freundin zusammen. Keine Kinder. Kaufmann.
Familienanamnese
Mutter: DM Typ 2. Vater: Schilddrüsenkarzinom.

Herr Jäger ist ein 18-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Abend
plötzlich aufgetretener, bestehender, starker (8/10) Halsschmerzen ohne Ausstrahlung
vorgestellt hat.
Des Weiteren klagt der Pat. über Fatige, Astenie, Dysphagie, Lymphadenopathie im Hals,
linksseitiger Schmerz im Hypogastrium, pulsierende Cephalgie. Er fügte hinzu, dass er schon
früher, vor 4 Jahren, schwere Influenza gehabt habe, und dagegen keine Medikamente
eingenommen habe.
Der Pat. habe Fieber bis 38,9 °C. Er leide auch unter Meteorismus und Insomnie seit 2
Wochen.
Vorerkrankungen:
Neurodermitis
Z. n. Pneumonie im 1. LJ
Z. n. Nasenseptumfraktur vor 2 Jahren
Er sei wegen einer achiles Tendovaginitis operiert worden.
Zurzeit nehme der Pat. Folgende Medikamente ein:
Paracetamol bei Bed.
Kortisolsalbe 0,25%
Johanniskraut 900 mg 1-0-0
Außerdem verneinte der Pt einen Auslandsaufenthalt.
Impfstatus sei aktuell.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf IM (Pfeiffer-Drüsenfieber) hin.
Differenzialdiagnose: Hodgkin Ly, Osophagus Ca, Akute Leukämie, SchilddrusenCa
Weiteres Vorgehen: KU, Labor: (BB, Gerinnung, Elektrolyte, CRP, BSG), mikrobiologische
Sputum -Diagnostik, Abdomensonographie, Rö-Thorax in 2 Ebenen, Ggf. Bronchoskopie.
Biopsie.
Therapie: Stationäre Aufnahme, venöser Zugang, Ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Parazetamol.