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•VL9: CAD& Produktdatenmanagement

•1. Einflussgrößen der Produktentstehung

•Allgemein
→Herstellung marktfähige Produkte: Harmonisierung viele Faktoren (Quali, Zeit, Kosten..)
→Gesamtkonzept wichtig, um auf Änd. zu reagieren
→Bsp.: wenn ein Mat. Auf Gefahrenindex gesetzt wegen gesundh. Schäden, dann
Auswirkungen auf Prod.prozess

•1.1 Spannungsfelder in der Produktentwicklung


→wechselseitiger Einfluss QZK
→Bewertung bisheriges Vorgehen zur Vermeidung Schwachstellen
→Grundlage für Verbesserungen: Marktbedürfnisse, Wettbewerbsumfeld, Prod.-& Proz.inn.

•2. Formen der Produktdokumentation

•Was ist ein Dokument?


→Datei an sich oder Metadaten (Beschreibung von Daten)

•Technische Dokumentation
→betriebsint.& -ext. Dokumentation
→Erfolgsfaktor bei Produktvermarktung
→zunehmende Bed. Durch Produkthaftungsgesetze& Anford. EU-Binnenmarkt
→VDI-Richtlinien: Planungs-, Herstellungs-, Anwendungsregeln; Orientierung beim Planen
→Ziele Richtlinien: Red. Reklam., Garantie& Kulanzleist., schnelle Nutzung Produkte

•2.1 Erzeugnisgliederung
→Vormontage-BG: am häufigsten; Verbind.elemente gehen in nächst höhere Einheit zur
Wiederverwendung ganzer Gruppe; montagegerechte Terminierung Einzelteile
→Zwischenlager-BG: Zwischenkalk., Fertig.term. (zuerst getrennte Erstellung Teile, danach
aber gem. Zwischenstufe)
→Fkt.-BG: BG mit geschlossener Fkt. (z.B. Getriebe)
→Verkaufs-, Varianten-, Ersatzteil-BG: Abb. BG, die vom Kunden bezogen (Zubehör,
Ersatzteile)
→Festlegung Prioritäten-Reihenfolge: Zwischenlager-BG, V-/V-/E-BG, Vorm.-BG, Fkt.-BG

•2.2 Stücklisten
→Grundlage für Arbeitsplanerstellung, Teile-/ Rohstoffbedarfsermittlung
→Unterscheidung nach: Fkt.-& Verw.-Zweck, Aufbau

•Aufbau Stücklisten
→Mengenübersichts-SL: bei Prod. Mit wenigen Fertig.stufen, einmalige Gesamtmengen-
Angabe Teil bezogen auf Prod.
→Struktur-SL: geschl. Mengenführung; Bezug Mengenangaben auf 1 Stk. Von Produkt A;
Anwendung: Groß-MB (geringer Wiederverw.grad), große Zahl Baugruppen unübersichtlich
→Baukasten-SL: jede BG eigenständige SL; Mengenangaben-Bezug direkt auf Baugruppe;
Anwendung: Branchen mit Serienfert./ hohem Standard.grad (z.B. Elektroind.); Aufführung
Teile nächst tieferer Ebene

•3. Datenbestände in der Produktentw.

•Allgemein
→Wiederverwendungsgrade d. Daten

•3.1 Datenintegration
→Vielzahl Datenschnittstellen, die für Integration d. Systems erforderlich
→am CAD-System entstehendes Konstruktionsergebnis durch Geom.daten& Zusatzinfos
beschrieben
→Abhängigkeiten nicht dokum.

•Grobanforderungen an integrationsgeeignete Datenstruktur


→Produktmodell: Daten d. Bauteile mit techn.& organ. Randbed. ; STEP deckt viele Anford.
An Produktmodell
•3.2 CAD als CIM Baustein
→Integrationsansätze: Kopplung CAD-Systeme mit NC-Programmier-& PPS-Systemen
→jedoch nur teilautom. Lösungen möglich
→Datenübergabe CAD- zu NC-Programmiersysteme: Übergabe nur Geom.daten
→“ CAD- zu PPS-Systemen: Probleme z.B. beim Ableiten Stk.zahl-Infos aus BG-Darst.

•Aufgabenbereiche CIM-Modell
→Verbindung betr.& techn. Planungssysteme: Problem
→unterschiedl. Verarbeitung Bauteilvarianten im CAD-System& Stücklistenverw.
→CAD-System: Entstehung Varianten durch Variantenprogramme
→Stücklistendaten: eindeutige Erkennung Bauteilvarianten

•Phasen d. Änderungsmanagements

1: Beschr. Auslöser (Bezug zum urspr. Prod.zustand)

2: Doku Änd.wunsch durch Zuständigkeit Entw.bereich

3: Beurteilung Folgen durch weitere Bereich (Controlling..)

4: Vorschlag durch Beteiligten: Basis für Zulassung Änd. durch


Beschlussgremium; Berücksichtigungen bisherige Ergebnisse
5: Entscheidung über Änd.vorhaben durch Gremium

6: Bei Zustimmung vollst. Umsetzung& Freigabe im betriebsint. IT-System

7: Änderung am Produkt

8: Durchführung Contr. Über Prozess d. Änd.managements ( Verbesserungsprozess)

•3.3 Änderungsmanagement
→dokum. Änderung Änd.vorgang
→alle Änd.maßnahmen
→Änd.: Innovation& Fortschritt; betrifft alle organ. Einheiten (Konstr., Verkauf etc.)
•3.4 Dokumentenmanagement
→Zuordnung bel. IT-Dokumente oder man. Erzeugte Dokumente ( 2D-Zeichnungen, 3D-
Modelle, Berechnungsergebnisse..)
→Behandlung: Kennzeichnung& Beschreibung, Fortschreibung& Historienverw., Ablage&
Archiv., Verteilung, Suche& Zugriff, Vernichtung, inh. Regelung& Verantwortklichkeiten
→sinnvolles Suchen& Finden, da gute Struktur& Unterteilung in Dokument& Datei

•Produktstrukturmanagement
→Teilestruktur: Produktstruktur über Zsmstzung Bauteile& -gruppen
→Fkt.struktur: Haupt-& Nebenfkt.
→Vetriebs-& Konfig.str.: auf Markt vertreten Kombis Produkt
→Montagestr.: Struktur für planm. Zsmbau
→Servicestr.: Einteilung Bauteile unter Serviceaspekten

•4. Wirtschaftlichkeit durch Wiederverwendung

•Nutzen& Hemmnisse bei Wiederverwendung vorhandene Lösungen


→systemat. Ablage& Archivierung wichtig für Zugriff auf vorh. Lösungen
→Nutzen: Zeit-& Kosteneinsparung, Quali-Verbesserung
→Hemmnisse: keine einh. Ablagestruktur, Vielzahl Aufträge, fehlender Überblick

•4.1 Nummerierung als Grundlage für Wiederverwendung


→Identifizieren: Gegenstand durch Nummer gekennzeichnet, so dass innerhalb
Geltungsbereich (z.B. Personalnr. im Personalwesen) eind. Ansprechbarkeit
→Klassifizieren: Einordnung Objekte in Gruppen, die nach Vorgaben gebildet; Ablage
ähnliche Objekte unter einer Nr. (nicht eind.)
→Informieren: Verschlüsselung Merkmale d. Objekts in einer Nr.
→Kontrollieren: Prüfzeichen bei Kontrollnummer; Aussage über Korrektheit Nr. (Übereinst.)

•4.2 Rückgriff auf vorhandene Lösungen über Sachmerkmalleiste


→Sachmerkmalleiste: Zsmstellung Kriterien zur eind. Beschr. Objekt
→gezielte Suche nach jedem Beschr.merkmal
→Eingabe, Speicherung& Abfrage Direktinfos
→gute Integrierbarkeit

•4.3 Klassifizierungssysteme
→paralleler, verzweigter oder kombin. Aufbau
→parallel: jedes Objekt die gleichen Merkmale
→verzeigter: Abhängigkeit von vorangehender Stelle
•Vorgehensweise Erstellung

•Auswahl wichtigsten Merkmale


→Bedeutung: zur Übersichtlichkeit nur die wichtigsten Merkmale verwenden
→Eindeutigkeit d. Ausprägungen
→Gültigkeitsdauer: z.B. Verkaufspreis ungeeignet
→Bsp.:

•4.4 Gegenüberstellung Sachmerkmalleiste& Klassifizierungssystem


→sachmerkmalleistenorient. Verfahren: stärkerer Einsatz
→Vorteil Sachmerkmalleisten: Verarb. Beschr.& Daten ohne Verschlüss.; mehr FG bei
Vorgabe Suchkrit.
→Nachteil SL: aufgrund hoher Flex. Man. Verarb. nicht mögl.

•Konfigurationsmanagement (=Versionsman.) im Prozess


→Konfig.man.: Überwachung Lebenszyklus Produkt& Gewährleistung funkt.& phys. Charakt.
→Konfig.ident.: Maßnahmen zur Festlegung& Verwaltung d. Produktstr., Doku d.
Konfig.einh. einschl. Schnittstellen& Zuweisung eind. Kennzeichnungen
→Konfig.buchführung: Doku Konfig. in Anschluss an Änd.antrag
→Konfig.überwachung: Steuerung& Koordinaten von Änd. am Produkt
→Konf.audit.: Überprüfung Ist-/ Soll-Konfig.
→Vorteil: keine Neukonst. Produkt nach ausgewählter Konfig.; Rückgriff auf Vorgänger-Vers.
•Auswirkungen Änderungen auf Produktentw.prozess
→wichtig, ab wann Änderung oder Neugestaltung sinnvoll
→Entw.phase: Bewilligung Änd. durch Änd.antrag; Einsparungspot. Durch Kostenred.
→nach Betrieb: Änd.kosten höher; Neukonstr. Eventuell sinnvoller

•4.5 Schwierigkeiten d. Datenvielfalt


→Konsistenzproblem: kein Überblick; welche Infos wo, mit welchem Erstellungsdatum,
Format?
→Redundanzproblem: kein Abgleich Versionen mit aktuell gültigen Bezugsdaten (in
untersch. Änd.-& Kopierzuständen)
→Transparenzproblem: Daten-Kopie auf verschiedenen Medien, kein Zugriff and. Anwender
→Aktualitätsproblem: Speicherung untersch. Versionen eines ident. Datensatzes;
Vorstellung Anw. Einzig zutreffende Version zu verfügen

•Funktionalitäten PDM-System
→Doku-/ Dateimanagement: Orga Datei-/ Dokumententypen; Zugriffsteuerung ermöglichen
→Erzeugnisstruktur/Konfig.man.: Verwaltung Teilestämme in Produktstr. (Generierung
Stklisten)& Produktvarianten, Auswertung Regeln (Bestimmung gültige Konfig.)
→Klassifizierung-/ Sachmerkmalsuche: Klass. Teilefamilien für Verw. von Wiederhol-&
Normteilen
→Freigabe-& Änd.man.: Autor. Zum Verändern von Daten
→Workflowman.: Bereitstellung Daten& Dokus durch festgelegte Ablaufschritte
→Projektman.: Projektsteuerung (Verw. Aktiv., Zeitpläne& Ress.)
→Qualiman.: Sicherung& Prüfung erzeugte Daten

•5. Datenmanagement& Systemintegration

•5.1 Komponenten eines PDM-Systems


→Client/ Server-Prinzip
→Schnittstelle zum Anwender: durch graf. Benutzungsoberflächen (mod. Aufbau)
→Grundlage für Datenhaltung& Verwaltung: relationale& objektor. Datenbankman.systeme
→Integration Komponenten zur Systemanpassung, Datenrekonstr., Schnittstellen zum
Austausch mit anderen Systemen
•6. Datenverwaltung& Stücklisten
→Ziel: Erreichen hohe Datenquali (Aktualität, Korrektheit& Vollständigkeit); einfache,
schneller& günstige Speicherung& Aufrufen Datenmat.

•6.1 Wirtschaftlicher Nutzen PDM-Systeme


→Verbesserungen durch Nutzen
→Abschwächung Störpotentiale; Verbesserung Bearbeitung von Aufgaben
→Vorteile auch abh. Von Qualifikation& Akzeptanz d. Mitarbeiter

•Testmanagement als Teil des QM


→QM: konstr. Maßnahmen→techn., organ.& menschl. Maßnahmen; analyt. Maßnahmen
→Vorteil: unmittelbare Datenverb. Zwischen allen Systemen; Datenverw. An allen Stellen
→Durchführung Tests am CAD-Modell während Konstruktionsprozess möglich (V-Modell)
→frühe Feststellung, ob Modell funktioniert
→Verwandlung vom harten zum digitalen Prototypen
→digitales Testen: wäre ohne Datenmodell d. PDM nicht möglich; Reduktion Verwendung
teure& zeitaufwändige Simulationen; Verkürzung Inn.zyklen

•Integration Info-Systeme für technische Planung


→Verarb. Prdouktmodelle mit betr.& tech. Inhalt: Einsatz veränd. Systeme für techn. Einsatz
→Überführung vorh. Datenbestände durch Modellkonvert. In Produktmodelle; Erweiterung
Systeme um zstl. Fkt. zur Verarbeitbarkeit Produktmodelldaten
→parallel dazu: Verfügbarkeit Systeme zur Verarbeitung Produktmodelldaten; Bieten
besserer Möglichkeiten durch Vereinfachung Datenverwaltun

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