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studio

Die Mittelstufe
220005974

Deutsch als Fremdsprache


Lösungen C1

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_0FH1F_9783060200962 Loesung_S002 2 17.08.15 07:20
1 Klangwelten musikalische Zerstreuung  – ​allgegenwärtige akustische
Rinnsal – ​musikalische Geschmäcker – ​zu leise – ​At-
mosphäre schaffen – ​Musikbibliothek – ​Titel – ​Samm-
1.2 lung – ​Programme – ​populäre Hintergrundmusik – ​
Gesang – ​dudelte – ​Klangteppich – ​Gedudel – ​Rund-
b)
umbeschallung – ​Dauerbeschallung
1a – ​2d – ​3f – ​4b – ​5e – ​6c
Wirtschaft:
2.2 die Firma – ​der Firmenname – ​der Marktführer – ​die
Geschäftsabonnenten – ​das Unternehmen – ​der größte
b)
Lieferant – ​verkaufsfördernd – ​Geschäftsführer – ​Toch-
Geschichte der Firma Muzak:
tergesellschaft – ​Budgets, Zahlen, Daten, Fakten – ​die
– seit 1934 in den USA, seit 1958 Marktführer in
Zielgruppe – ​die umsatzsteigernde Wirkung – ​patentie-
Deutschland
ren – ​Fabrikgebäude – ​Büroräume – ​Arbeitsproduktivi-
– gegründet als Wired Music von General George Owen
tät
Squier: er ließ 1922 die Technik patentieren, Musik
über Telefonleitungen zu verbreiten Wissenschaft:
– 1934 Firmenname Muzak der klinische Suchtbefund  – ​die Therapie  – ​die Wissen-
schaft – ​der Musikpsychologe – ​die Hochschule (für
Produkte von Muzak:
Musik und Theater)  – ​die einschlägigen Wirkungsstudi-
– verkaufsfördernde Musik: für jedermann einen pas-
en – ​die Studie – ​methodisch sehr sorgfältig gemacht – ​
senden Klangteppich (Supermärkte, Fahrstühle,
die Wirkung auf die menschliche Psyche  – ​die Musik-
Hotels ...)
therapeutin – ​die Psychiatrie – ​die gesellschaftlichen
– das Unternehmen besitzt in Europa eine Musikbiblio-
Konsequenzen – ​das Seminar
thek mit 400 000 Titeln, in den USA weitere 1,5 Mio.
Titel c) Vorschläge:
– mehr als 200 verschiedene Programme für unter- Zeile 1–10:
schiedliche Einsatzmöglichkeiten Die Firma Muzak ist Marktführer in Sachen Hinter-
grundmusik (seit 1934 in den USA, seit 1958 in Deutsch-
Reaktionen auf das Angebot:
land).
– falsche Musik verschreckt die Zielgruppe 3
– Erforschung der umsatzsteigernden Wirkung (wurde Zeile 11–41:
nicht bestätigt) Fritz Tiemann ist Geschäftsführer der deutschen Toch-
– Skepsis und Wut (Musiktherapeutin Beatrix Evers- tergesellschaft. In den Büros hören die Mitarbeiter Mu-
Greve): „Versuch der Gleichschaltung“, hindert Men- sik aus dem Programm von Muzak. Fritz Tiemann selbst
schen daran, sich mit sich selbst zu beschäftigen oder ist süchtig nach Musik. Er hört immer Musik / ​er ver-
andere Dinge aus der Umgebung zu hören bannt jede Lautlosigkeit aus seinem Alltag.
– „Wir wollen unsere Ruhe haben“, sagt der Verein
Zeile 42–52:
„Lautsprecher aus“
F. Tiemann kann sich nicht vorstellen, dass die ständige
– die Mehrheit der Konsumenten lässt sich willenlos
Musik andere nerven könnte. Aber er weiß, dass es die
bedudeln
richtige Musik (in der richtigen Lautstärke) sein muss.
2.3 Zeile 53–62:
Die Firma Muzak verfügt über fast 2 Mio. Titel (in Euro-
a)
pa 400 000, in den USA 1, 5 Mio.), um für jeden das pas-
positiv:
sende Programm zusammenzustellen.
Jeder Arbeitsplatz wird […] gedämpft beschallt (Z. 15–17)
musikalische Zerstreuung (Z. 42–43) Zeile 63–74:
angenehme Musik (Z. 47) Die Wissenschaft hat eine umsatzsteigernde Wirkung
den passenden Klangteppich (Z. 56–57) von Musik nicht feststellen können. Studien haben dazu
nichts gefunden.
negativ:
dieses allgegenwärtige akustische Rinnsal (Z. 44–45) Zeile 75–100:
indem man einen Musikteppich darüberlegt (Z. 111– Muzak wurde von George Owen Squier gegründet, der
112) sich das Verfahren zur Überspielung von Musik 1922 pa-
das Gedudel (Z. 114), diese Berieselung (Z. 121) tentieren ließ und Fabrikgebäude zur Steigerung der Ar-
von alltäglicher Rundumbeschallung (Z. 145) beitsproduktivität mit Musik bespielte. Seine Musik soll-
die durch Dauerbeschallung zermürbten ... (Z. 150–151) te auch die ersten Benutzer von Fahrstühlen beruhigen.
1934 wurde Wired Music in Muzak umgetauft.
b)
Musik Zeile 101–123:
Muzak – ​Hintergrundmusik – ​Hörer – ​Lautsprecherbo- Die Musiktherapeutin Beatrix Evers-Grewe steht den
xen – ​gedämpft beschallt – ​abspielen – ​hören – ​halb- Musikteppichen skeptisch gegenüber. Sie bezweifelt,
laut – ​Klassik – ​mit dem Fuß mitwippe – ​Musik läuft – ​ dass es ethisch korrekt ist, Menschen daran zu hindern,

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andere Dinge als die Musik zu hören. Der Plan, Musik Nomen, die ohne Endung von einem Verb abgeleitet
auch in Arztpraxen und Krankenhäusern einzusetzen, sind und eine Stammvokaländerung haben (schwingen
macht sie wütend, weil gerade dort die Menschen nicht ‡ Schwung), sind maskulin/feminin/neutrum.
von sich selbst abgelenkt werden sollten.
3.2
Zeile 114–149:
Der Verein „Lautsprecher aus!“, 1998 von Harald Fiedler a)
gegründet, hat nur 214 Mitglieder und ist keine Gefahr Philipp: Klavier, klassische Gitarre und Klarinette
für Muzak. Die Mitglieder interessieren sich nicht für Katrin: Flöte und Geige
die gesellschaftlichen Konsequenzen der Beschallung,
b)
sie wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden.
1P – ​2P – ​3K – ​4P – ​5K – ​6K – ​7P – ​8K
Zeile 150–156:
Menschen, die die Stille suchen, sind in der Minderheit. 3.3
Die meisten Konsumenten lassen sich willenlos bedu-
a)
deln.
1 ​– ​2 – ​4
2.4
3.5
nüchternes Büroambiente – ​klinischer Suchtbefund – ​
1. die Sängerknaben
musikalische Zerstreuung  – ​jahrzehntelange Erfah-
2. das Gesangsquartett
rung – ​eine umsatzsteigernde Wirkung – ​ehemaliger
3. die Früherziehung
Präsident – ​einschlägige Wirkungsstudien – ​von einem
4. der Klavierunterricht
militärischen Geheimdienst  – ​die menschliche Psyche  – ​
5. der Schulchor
ein gefährlicher Gegner  – ​die gesellschaftlichen Konse-
6. die Stimmausbildung
quenzen
3.6
2.6
a)
Vorschläge
1. Die Internetseite ist von der Bundesagentur für Arbeit.
Diktatur der sanften Klänge: Die „beruhigende“ Musik
4 wird als Diktat/Bevormundung empfunden
2. Tonmeister/in bzw. Toningenieur/in
3. Menschen, die sich für eine Ausbildung / ​ein Studium
akustische Rinnsal, ...überall Gedudel: wertet die Quali-
entscheiden müssen.
tät der Musik ab
3.7
2.7
a)
a)
richtig: 1, 3, 6
-ant Lieferant ‡ liefern (Verb) Korrekturen:
2. Goretzki war schon in der Schule in einer Musik-AG
-e die Stille ‡ still (Adjektiv), die Ruhe
und Mitglied einer Band.
‡ ruhen (Verb)
4. 80 Prozent seines Berufsalltags besteht aus Studioar-
-er der Marktführer, der Geschäftsführer
beit, 20 Prozent verbringt er mit Akquise, Buchfüh-
‡ führen (Verb), der Hörer ‡ hören
rung und Kundengesprächen.
(Verb), der Mitarbeiter ‡ arbeiten
5. Richtig Spaß macht es ihm, wenn er mit seiner Tonar-
(Verb), der Vorläufer ‡ laufen (Verb),
beit den Spannungsbogen eines Films oder die Cha-
der Wolkenkratzer ‡ kratzen (Verb),
raktere der Darsteller unterstützen kann.
der Lautsprecher ‡ sprechen (Verb)
ohne Endung der Schwung ‡ schwingen (Verb), b)
(+ Stammvokal- der Suchtbefund ‡ befinden (Verb), alle drei sprechen über:
veränderung) der Versuch ‡ versuchen (Verb) ihre Musikbegeisterung seit der Schulzeit, die Wichtig-
Ge- der Geschmack ‡ schmecken (Verb), keit des Studiums bzw. des Beherrschens mindestens
der Gesang ‡ singen (Verb), das Ge- von einem Instrument, die Schwierigkeit, von der Mu-
dudel ‡ dudeln (Verb) sik zu leben, den Konkurrenzdruck

4.2
b)
Regel a)
Infinitive als Nomen (joggen -› Joggen), sind immer mas- 1a – ​2c – ​3b – ​4e – ​5d
kulin/feminin/neutrum. Nomen mit der Endung
-(at)ion, -(at)ur, -e, -heit, -ität, -keit, -schaft und -ung, sind 5.1
immer maskulin/feminin/neutrum.
b)
Reihenfolge: 6 – ​1 – ​3 – ​4 – ​2 – ​5

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2 Wer bin ich?
5.4

b)

Linksattribut Nomen Rechtsattribut 1.1


in einem alles Einheitssound b)
vereinnahmen- Vorschläge
den (a) Stiller: Anatol Stiller, Bildhauer, verschwunden
Mr White: Jim Larkin White, Amerikaner, wird festge-
mit sehr (c) viel Aufwand
nommen, weil er Stiller sein soll
geringerem (d)
Welches Problem: ein Identitätsproblem
die große (d) Zeit der Musiksender (e)
2.1
mit der aufkom- Technik zur Aufzeichnung
menden (a) von Tönen (b) (literarische) Textinterpretation
Hausmusik mit allen Arten von
2.3
Instrumenten (b)
a)
die 100-jährige Geschichte der Musikindustrie
Einleitung: 4 – ​Textaufbau: 5  – ​Figuren und ihre Bezie-
(d) (c)
hungen: 1  – ​Sprache und Stil: 3 – ​Erzählperspektive: 7  – ​
der junge nea­ Tenor Erzählabsicht: 2  – ​Schluss: Wirkung und Fazit: 6
politanische (d)
b)
Showbiz-Grö- die in den dreißi- nicht berücksichtigt wurden: Sprache und Stil, Erzählpers-
ßen ger Jahren ihre pektive, Erzählabsicht
Karrieren im Mu-
sikgeschäft mach- 2.6
ten und heute …
a)
zählen (R)
Musik mit kommerziel-
Artikelwort im Artikelwort Plural-Artikel­ 5
Singular mit ohne Kasus­ wort mit
lem Potenzial (b)
Kasusendung endung Kasusendung
wachsende (a) Umsätze in diesem inter- manch trauriges viele sprachliche
essanten Buch, Geheimnis Bilder, irgend-
Vorlieben ihrer Zielgruppen
mancher emp- welche falschen
(e)
findsame Leser, Wahrheiten, jene
die ehemals (c) Zielgruppe der Jugendlichen irgendein neuer, dreisten Behaup-
wichtigste (d) (e) geheimer Plan, tungen, andere
mit etwas schie- geneigte Leser,
Auf- und Ausbau von großen Musik-
fem Lächeln, ir- etliche alarmie-
datenbanken (b)
gendwelche rende Hinweise
eine wichtige (d) Einnahmequelle für Künstler (b)
b)
Artikelwörter (AW) funktionieren wie Artikel/Adjektive.
6.1
Sie tragen meistens/immer die Kasusendungen (-e, -er,
Vorschläge: -es, -en, -em). Adjektive nach dem AW tragen dann die
1. Hier sieht man die Wirkung von Musik im Wasser. unbestimmten Endungen -e oder -en. Bei AW ohne En-
2. Die „Musikerin“ spielt keine echte Gitarre, sie tut nur dung hat das Adjektiv oder Partizip danach die bestimm-
so. te/unbestimmte Endung. Nach den Plural-Artikelwör-
3. Die Instrumente sind aus Gemüse. tern andere, einige, etliche, manche und viele trägt das
Adjektiv die bestimmte/unbestimmte Endung.
6.2
3.1
a)
Luftgitarre-Meistertitel geht nach Berlin: Foto 2 – ​Baden c)
in Licht und Musik: Foto 1 – Mit Essen spielt man Vorschlag: Wer bin ich?
nicht – ​Foto 3 – Beatboxing Battle: kein Foto
3.2
a)
Abschnitt 1: 3 – Abschnitt 2: 4 – Abschnitt 3:
1 – Abschnitt 4: 5 – Abschnitt 5: 2

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3.3 ten verstehen darunter lediglich die Übereinstimmung
personenbezogener Daten (Name, Geburtsdatum, Adres-
a)
se etc.) mit einer natürlichen, also realen Person. Die So-
1. ...wenn man konkret fragt ‡ wenn man konkret die
ziologen sehen darin die Summe der Merkmale, mit de-
Frage stellt
nen sich ein Individuum von anderen unterscheiden
2. Er versucht deshalb, alle jene Dinge ... ‡ er unter-
lässt.
nimmt deshalb den Versuch, alle jene Dinge ...
3. ... müssen wir uns vorstellen ‡ müssen wir eine Vor-
4.1
stellung haben
b)
b)
Satz 1
Funktionsverbgefüge (FVG) sind feste/beliebige Verbin-
dungen aus von einem Verb abgeleiteten Nomen und ei-
4.2
nem Verb. Das Verb im FVG hat keine/eine eigene Bedeu-
tung. FVG haben meistens die gleiche Bedeutung wie a)
das Verb/Nomen, von dem das Nomen abgeleitet ist (z. B. 1. Mittelalter- und Fantasy-Geschichten sind in.
den Anfang machen = anfangen). Manchmal haben FVG 2. … tagtäglich tauchen vor allem Jugendliche und junge
Präpositionen/Pronomen (z. B. in Zweifel ziehen = (be)zwei- Erwachsene in geheimnisvolle Welten ein.
feln). FVG wirken einfacher/offizieller als die einfachen 3. Ohne Atem zu holen, verfolgen sie blutige Gemetzel,
Verben/Nomen. Sie werden oft in der Jugend-, / ​Nach- …
richten-, /Verwaltungs-,/ Umgangs-,/ Fach- und Wissen- 4. … sie werden von grausamen Orks gejagt,
schaftssprache gebraucht. FVG müssen/müssen nicht ex- 5. … oder sie treiben friedlich Handel mit Waren.
tra gelernt werden. 6. „Nur in der Phantasie oder online in einen anderen
Charakter zu schlüpfen, ist für viele Fans nicht
c)
mehr ausreichend“, sagt Psychologe Hans Brandl.
FVG Verb Beispielsatz 7. Als Teilnehmer an Cosplay-Treffen sind sie lieber
selbst Darsteller „ihrer“ Figur.
eine Frage fragen wenn man konkret
8. Oder sie tragen als Ritter, Hexen oder Magier Sorge für
stellen die Frage stellt ...
den Erfolg von Mittelaltermärkten.
von der Annah- annehmen In der Psychologie
6 b)
me ausgehen geht man von der
Satz 1: a – ​Satz 2: g – ​Satz 3: a –Satz 4: d – ​Satz 5: c – ​
Annahme aus, dass
Satz 6: e – ​Satz 7: c – ​Satz 8: c
im Austausch sich austau- Erst wenn wir im
stehen schen Austausch mit ande- 4.3
ren stehen, lernen
b)
wir …
bewerten: In die Bewertung fließen ... ein
in Auflösung sich auflösen Erst mit der Indust- sich qualifizieren: die Qualifikation erreichen
geraten rialisierung geriet
die Klassen- oder 5.1
Milieuzuordnung in
c)
Auflösung.
richtig: 1, 3, 4, 5 – ​falsch: 2
in Frage stellen (hinter)fragen wenn [...] die dort

3 Farbrausch
herrschenden kultu-
rellen Lebensent-
würfe die eigenen in
Frage stellen
eine Forderung fordern Das Leben stellt an 1.3
an ... stellen uns die Forderung,
a)
multiple ...
rotsehen: sehr wütend werden,
eine Antwort (be)antworten ... um für sich eine etw. liegt im grünen Bereich: etw. ist (noch) akzeptabel,
auf ... finden Antwort auf die Fra- etw. ist in Ordnung
ge zu finden: etw. ist nicht das Gelbe vom Ei: etw. ist nicht das Beste

2. 2
3.4
b)
b)
1: Ohne Licht keine Farben  – ​2: Grau ist grau nur in der
Der Begriff Identität ist je nach Sichtweise unterschied-
Früh – ​3: Schon die Kleinsten sehen Rot  – ​4: Das Erbgut
lich. So definiert der Brockhaus Identität als „die völlige
zählt
Übereinstimmung einer Person oder Sache mit dem,
was sie ist oder als was sie bezeichnet wird“. Die Juris-

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c) Gleiche Farben können individuell
zu Abschnitt 1 unterschiedlich wahrgenommen werden.
3. Die Werbung nutzt die emotionale Wirkung
2.3
von Farbnamen aus.
a) Die Werbung nutzt aus, dass
zentrale Aussagen: Farben sehen erfordert Licht.  –  Gegen- Farbnamen emotional wirken.
stände reflektieren Licht.  –  Farben entstehen im Kopf.
b)
Fakten/Abläufe: Licht breitet sich in Wellen aus.  –  Farben
Sachverhalte lassen sich oft sowohl im Nominalstil wie
haben unterschiedliche Wellenlängen.  –  Es fällt durch
auch im Verbalstil formulieren. So kann man z. B. einen
die Pupille auf die Netzhaut, danach werden die Zapfen
Text wiedergeben und Wiederholungen im Satzbau ver-
unterschiedlich stark angeregt.  –  Farbrezeptoren, ge-
meiden. Der Nominalstil ist typisch für bestimmte
nannt Zapfen, werden angeregt.  –  Elektrischer Impuls
schriftliche Textsorten wie z. B. Fachtexte oder Verwal-
wird ans Gehirn weitergeleitet
tungssprache. Der Verbalstil wirkt lebendiger und wird
Erläuterungen / ​Beispiele: Blau: langwellig / ​Rot: kurzwel-
oft in der Erzähl- und Alltagssprache verwendet.
lig – Rot – ​Grün – ​Blau – ​Beispiel Orange: Die rotem-
pfindlichen Zapfen werden stärker, die grünempfindli-
3.3
chen weniger stark angeregt.
a)
2.4 – Farben erzeugen beim Empfänger Gefühle und Assozi-
ationen.
b)
– Rot strahlt für mich Wärme aus.
1. Die Lederhaut – ​2. Der Sehnerv  – ​3. Die Netzhaut  – ​
4. Die Iris 5. Die Linse  – ​6. Die Pupille d)
Aussage 4
2.5
4.2
1a – ​2a – ​3c – ​4b – ​5b – ​6a
a)
2.6 pro:
a)
– Leute sind froh, wenn Stadt schöner ist / ​bunte Farb- 7
tupfer heben die Laune
1. eine Korrektur erfolgt,  2. eine Entdeckung machen,
– man ist der Natur ein Stückchen näher
3. Schwierigkeiten bereiten,  4. die Arbeit aufnehmen,
– ungenutzte Flächen werden von Müll und Bauschutt
5. eine Erklärung liefern
befreit
b) – Umwelt wird verschönert > Kunst im öffentlichen
1. Während des Schlafs wird das aber korrigiert und ... Raum
2. Kanadische Forscher haben entdeckt, dass … – Stadt spart Geld
3. Blau war für die Kleinen am schwierigsten. – jeder kann mitmachen, weltweite Bewegung
4. Im Alter von drei Monaten haben dann alle drei Zap- – Ausdruck des Protests gegen verdrängte Natur und
fentypen in der kindlichen Netzhaut zu arbeiten be- Spekulanten
gonnen und ... – zeigen, dass auch die Stadt ein schöner Lebensraum
5. Dies könnte erklären, warum Menschen Farben zum sein kann
Teil sehr unterschiedlich sehen. – Pflanzen sind gut für das Klima in der Stadt
kontra:
3.1
– Guerilla-Gärtner gehen zu weit: illegale Sachbeschädi-
b) gung
Z. 5–8: Erst durch die Reflexion des Lichts von den Ge- – auch Leute, die keine Ahnung vom Gärtnern haben,
genständen nehmen Lebewesen Farben als visuelle machen mit
(Licht-)Reize wahr. – unkontrolliertes Aussäen und Bepflanzen kann zu
Z. 18–21: Die individuelle Wahrnehmung gleicher oder Umweltproblemen führen: einheimische Arten wer-
gleich benannter Farben kann jedoch unterschiedlich den verdrängt
sein, ... – Brachflächen sind als Lebensraum wichtig
– einfach Samen auszuwerfen macht keinen Sinn, Pflan-
d)
zen müssen sachkundig gepflegt werden
1: Z. 1–2 – ​2: Z. 3–4 – ​3: Z. 5–8
4.3
3.2
a)
a)
1. Martin M. sagt, unkontrolliertes Bepflanzen könne zu
2. Die individuelle Wahrnehmung gleicher
Umweltproblemen führen.
Farben kann unterschiedlich sein.
2. Er sagt, Brachflächen sähen zwar nicht schön aus,
seien aber manchmal sogar wichtig.

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3. Soraya B. sagt, Guerilla Gardening würde niemandem 2.4
etwas wegnehmen  – ​im Gegenteil!
a)
4. Sie sagt, die Umwelt werde/würde verschönert und die
isolierte Arbeitsweise – jeder arbeitet für sich allein
Stadt spare Geld.
die isolierte Arbeitsweise … soll … abgelöst werden -
b) durch eine Bürolandschaft ersetzt werden
Vorschläge: mit unterschiedlichen Begegnungsmöglichkeiten – …
Gemäß ihrer Aussage heben bunte Farbtupfer die Laune Mitarbeiter miteinander in Kontakt kommen
und man hat das Gefühl, der Natur ein bisschen näher
zu sein. 2.5
Ihrer Aussage zufolge werden ungenutzte Flächen von
1b – ​2c – ​3a – ​4e – ​5d
Müll und Bauschutt befreit.
Ihrer Meinung nach sind die Aktionen eine Art Kunst im
2.8
öffentlichen Raum.
Wie Soraya Bergemann sagt, ist das Guerilla Gardening a)
eine weltweite Bewegung, die gegen die Verdrängung Es gelte, so die Befürworter, … (Z. 44 ff.)
der Natur und gegen Spekulanten protestiert. Solche grundlegenden Veränderungen brächen jedoch
Wie sie berichtet, will die Bewegung zeigen, dass auch mit manchen liebgewonnenen Traditionen, meinen die
die Stadt ein schöner Lebensraum sein kann. Kritiker. (Z. 53 ff.)
Wie Martin Mackowski meint, nutzen sie fremde Grund- Demzufolge wäre es Geldverschwendung gewesen, …
stücke und das ist illegale Sachbeschädigung. (Z. 79 ff.)
Seiner Aussage zufolge machen auch Leute mit, die vom … obwohl Gespräche mit allen vorausgegangen seien.
Gärtnern keine Ahnung haben. (Z. 86 ff.)
Das kann seiner Meinung nach gefährlich sein: Einhei- Der Mitarbeiter könne … (Z. 133 ff.)
mische Pflanzen können verdrängt werden. Dass moderne Bürogestaltung die Menschen kreativer
Wie er berichtet, sind Brachflächen ökologisch wichtig mache … (Z. 169 ff.)
und bieten Lebensraum für z. B. Eidechsen.
c)
Seiner Aussage zufolge unternimmt die Polizei erst et-
5 – ​4 – ​2 – ​3
was, wenn das Grundstück geräumt werden muss, weil
8 es bebaut werden soll.
2.9
5.2 c)
Der Interviewer fragt, wie die Arbeit im Coworking
c)
Space sei.
allen
Simon antowortet, sie sei ganz normal.
Der Interviewer möchte wissen, warum Simon kein ei-

4 Arbeitswelt(en)
genes Büro habe.
Er sagt, das brauche er nicht.
Der Interviewer fragt, ob ein Telearbeitsplatz zu Hause
nicht viel besser sei.
1.2B Simon meint, das sei nicht der Fall.
Der Interviewer will in Erfahrung bringen, wann Simon
a)
wieder beabsichtige, in einer normalen Firma zu arbei-
c – ​d – ​b – ​e – ​a
ten.
c) Simon sagt, dass er sich das auch frage.
1c – ​2d – ​3b – ​4e – ​5a Der Interviewer fragt, ob Simon die Arbeit am gemiete-
ten Schreibtisch empfehlen könne.
2.2 Simon sagt, das könne er auf jeden Fall.
a)
3.3
Vorschläge:
1. Die Entwicklungen auf dem Gebiet der Informations- 1: Z. 2–3, 2: Z. 4–6, 3: Z. 17–18, 4: 23–24, 5: Z. 14–16, 6:
und Kommunikationstechnologie (IT). Z. 33–34
2. Die Kreativität der Einzelnen als auch die Bildung von
Teams sowie Arbeitsprozesse und -abläufe sollen un- 3.4
terstützt werden.
Vorschläge:
3. Die neuen Bürolandschaften stellen unterschiedliche
Weil ich Probleme kreativ löse, bin ich den Kollegen so-
Plätze zur Begegnung und Kommunikation bereit.
fort aufgefallen.
4. Der Druck steigt und es gibt keine Grenze mehr zwi-
Um die Theorie zu verdeutlichen, haben wir …
schen Arbeits- und Freizeit.
5. Die Mitarbeiter können zwischen unterschiedlichen
Arbeitszonen mit Einzel- und Gruppentischen wechseln.

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4.5 Z. 37–42: wurden entwickelt / ​unterzogen  – ​Präteri-
tum – ​Vorgang
a)
Z. 44–46: konnten vervielfältigt werden – ​Präteritum – ​
bis zur Änderung des Gesetzes (Z. 16), erst seit der ersten
Vorgang – ​mit Modalverb
Anmeldung (Z. 18), Kurz vor Ausbruch des Ersten Welt-
Z. 50–51: wurde eingeführt – ​Präteritum – ​Vorgang
kriegs (Z. 23), während der gemeinsamen Arbeit (Z. 28),
Z. 54: entwickelt werden konnten – Präteritum  – ​Vor-
beim Wiederaufbau (Z. 29)
gang – ​mit Modalverb
b) Z. 55–56: war gelegt worden – ​Plusquamperfekt – ​Vor-
Vorschläge: gang
Bevor das Gesetz geändert wurde, war … Z. 75–76: wurden gefertigt – Präteritum  – ​Vorgang
Erst nachdem ein Patent durch eine Frau im Jahre 1809 Z. 84–86: werden gesteckt  – ​Präsens - Vorgang
angemeldet wurde, Z. 96–97: wird hergestellt – ​Präsens – ​Vorgang
Kurz bevor der Erste Weltkrieg 1914 ausbrach, hat … Z. 99–100: werden gesteckt – ​Präsens – ​Vorgang
Nachdem sie jahrelang geforscht hatte, hat … Z. 108–110: wurde entwickelt – ​Präteritum – ​Vorgang
Während die Schott-Glaswerke nach 1945 wieder aufge- Z. 118–121: ist eingeführt worden – ​Perfekt – ​Zustand
baut wurden, spielte … Z. 125–127: wird vorgestellt – ​Präsens – ​Vorgang
Z. 128–129: konnten gespeichert werden  – ​Präteritum  – ​
5.1 Vorgang – ​mit Modalverb
b)
3.2
1. – ​d, 2. – ​e, 3. – ​c, 4. – ​a, 5. – ​b
c)
Vorschläge:

5 Momentaufnahmen Auge
über Hornhaut
Kamera
grobe Fokussie- vordere Fokus-
und vordere rung sierungslinse
1.2
Augenkammer
b)
wird von der feine Fokussie- Abstand zwi-
Foto Jahr Aufnahmeort Hintergrund Linse übernom- rung schen Objektiv 9
men und Sensor wird
1. Titelbild 1985 pakistani- Steve McCurry:
verändert
„National sches Flücht- Kriegsfotograf
Geographic“ lingslager Zusammenzie- Lichteinfall die Blende
hen der Iris
2. Mauersprin- Aug. Berlin Volksarmist
ger 1961 Conrad Schu- wird von der Signalverarbei- Sensor wandelt
mann Retina über- tung Licht in elektri-
nommen sche Signale um
3. sozialistischer 1979 Berlin Leonid Bresch-
Bruderkuss new und Erich Nervenimpulse Informations- USB-Ausgang
Honnecker / ​ werden über weitergabe
Dmitri Vrubel – den Sehnerv
Gemälde East weitergeleitet
Side Gallery
die Sclera und Sicherheit das Gehäuse
4. Wirbelsturm 2013 Philippinen viele Opfer / der Glaskörper übernimmt
Haiyan 10 000 Tote sorgen dafür diese Aufgabe

c)
3.3
Marilyn Monroe, „Time“-Magazin, 1953
a)
2.3 1. der Augeninnendruck
2. der Sehnerv
b)
3. der Lichteinfall
begehbar, haltbar, quecksilberhaltig, alterungsbeständig
4. die Muskelentspannung
Bedeutung: -bar = Möglichkeit, können, -haltig = mit, be-
5. die Lichtsignale
inhalten, -beständig = widerstandsfähig, dauerhaft
6. der Ringmuskel
7. der Glaskörper
2.4
Z. 12–15: wird projiziert – ​Präsens – ​Vorgang 3.5
Z. 16–17: wurde eingesetzt – ​Präteritum – ​Vorgang
b)
3

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c)
Verbstellung im Passiv-Nebensatz: Partizip II + werden +
konjugiertes Modalverb Kompetenztraining 1
1.2
3.6
b)
sich lassen + sein + sein + zu + 1. ja, 2. nein, 3. nein, 4. ja, 5. ja, 6. nein
Infinitiv Adjektivendung Infinitiv
-bar 2.1
ließ sich … festhal- waren … begeh- war nicht mehr a)
ten (S. 58, Z. 24) bar (S. 58, Z. 21) aufzuhalten Vorschläge:
lässt sich … ent- sind … realisier- (S. 58, Z. 58), ist … 1. Im Motivationsbrief hat man die Chance, sich selbst,
wickeln (S. 59, bar (S. 59, Z. 83) zuzuschreiben seine Studien- und späteren Berufsziele und die Moti-
Z. 107) ist schwer reali- (S. 59, Z. 81), war vation für den Studienplatz darzustellen.
lässt sich in eine sierbar (S. 61, … zu etablieren 2. Es gibt keine formalen Kriterien. Man kann also alles
gekrümmte Z. 15) (S. 59, Z. 132), frei gestalten und hat damit die Möglichkeit, sich von
Form bringen sind … abzubrin- anderen abzuheben.
(S. 59, Z. 107) gen (S. 59, Z. 139) 3. Es wird neben der Motivation die Argumentationsfä-
higkeit, der schriftliche Ausdruck und die Rechtschrei-
bung überprüft.
4.1
Weitere Tipps: Man sollte auf jeden Fall darstellen, wa-
b) rum man sich z. B. für den Master entschieden hat und
1. lehren, 2. ausbreiten, 3. wirken, 4. zusammenhängen, welche Studieninhalte man interessant findet. Außer-
5. abbilden dem auch, welche Fähigkeiten und praktischen Erfah-
rungen man bisher erworben hat, beispielsweise in
4.2 Praktika. Wichtig ist auch, welche beruflichen Ziele
man mit dem Studium verfolgt. Schön ist es auch,
b)
wenn man persönliche Interessen einfließen lässt.
a – ​4, b – ​2, c – ​1, d – ​3
10 b)
c)
Schreibtutorinnen und -tutoren. Geboten wird eine Tu-
Vorschläge:
torenausbildung.
1. … den Einsatz von optischen Technologien.
2. … die Photonik zehn Jahre lang mit insgesamt 1 Milli-
2.3
arde Euro untertstützt werden.
3. …wird jährlich auf 8 % geschätzt. b)
4. … die Mess- und Analysetechnik in vielen Bereichen 4. – Ich habe folgendes Anliegen …, 5. – Ich bitte um …,
möglich macht. 4. – Im Anhang finden Sie …, 4. - Anbei/im Anhang …, 3. –
5. … lässt sich schon heute sehen. Ich heiße …, 5. – Ich möchte einen Termin …, 3. – Wie be-
6. … werden zur energiesparenden Bearbeitung von Ma- sprochen …, 4. – Ich möchte anfragen …, 3. – Momentan
terialien eingesetzt. bin ich …

4.6 3.2
b) a)
1. – e, 2. – ​d, 3. – ​a, 4. – ​b 1b, 2e, 3a, 4f, 5c, 6d
c)

6 Global handeln
Firmenprofil: asphericon ist eine Ausgründung aus der
Uni Jena. Seit 10 Jahren am Markt. 1000 Mitarbeiter.
Ausbildung: Es gibt 5 Auszubildende als Feinoptiker. Es
werden auch Studierende bei Praktika, Bachelor- und
Masterarbeiten betreut. 1.1
b)
4.7
a – ​4, b – ​3, c – ​1, d – ​2, e – ​5, f – ​6
Geschäftsführung
Vertrieb, Verwaltung, Produktion, F & E 1.4
Kundenbetreuung, Marketing, Fertigung, Versand
b)
a – ​2, b – ​4, c – ​5

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1.5 5.1
a) a)
sich beschränken auf, sich bemühen um, profitieren 1. Doku-Soap, 2. zuerst: Bauern (Landwirte) suchen eine
von, sorgen für, abhängig sein von, angewiesen sein auf Frau, ab 2009 auch: Bäuerinnen suchen einen Mann,
3. Die Sendung würde dümmliche und falsche Klischees
b)
über Bauern verbreiten.
1. – ​N, 2 – ​V
d)

7 Das richtige Maß?


1. Die Fugger bemühten sich, das europäische Kupfer-
monopol zu erhalten.
2. Jakob Fugger sorgte dafür, die Lebensbedingungen ar-
mer Menschen zu verbessern.
1.2
3. Die Habsburger waren darauf angewiesen, mit den
Fuggern zusammenzuarbeiten. a)
Vorschläge:
2.1 1: Das Einschlafverhalten: Die Herz- und Atemfrequenz
und die Herz- und Muskelaktivität werden gemessen.
a)
2: Ein Bett, das sich bewegt.
1 – ​Z.  11 – ​14, 2 – ​Z. 17 ff., 3 – ​Z. 33 ff., 4 – ​z. 55–56, 5 – ​
3: Den Zusammenhang von Schlaf und Bewegung auf-
Z. 66 ff.
zeigen und die Entwicklung eines Bettes, das Schlafta-
bletten unnötig macht.
2.2
4: Die Bewegungswissenschaftlerin Ximena Omlin von
a) der Technischen Hochschule in Zürich.
1. die Medici, 2. Bronzezeit, 3. Konzern, 4. das Römische
Reich, 5. Handelsgesellschaft, 6. Boom, 7. Schwellenlän- 2.2
der
b)
Vorschlag:
2.3
Self-Tracking ist der Versuch, das Wissen über den eige-
a) nen Körper und die Gesundheit mithilfe neuer Techno- 11
Kontakt unterhalten, an Einfluss gewinnen, Einfluss logien zu demokratisieren.
nehmen, Rechtsprechung ausüben, mit Privilegien aus-
gestattet werden, Handel treiben 2.3
b)
2.4
Man kann ohne ärztliche Hilfe messen: Sehstärke, Blutdruck,
a) Stimmung, Gewicht, Bewegung, Herzfrequenz, Schlaf­
zyklen, Kalorienverbrauch, Blut-Sauerstoffgehalt, Tem-
Dauer Zeitpunkt Gleichzei- Nach- und
peratur, Stress, Ruhezeiten
tigkeit Vorzeitig-
weitere Punkte: Körperfettanteil, Hirnströme, Pulsschlag,
keit
Mundgeruch, Unterzuckerung, verschiedene Allergene
seit, im Lau- im, zu Be- während danach, zu- und andere krankmachende Substanzen
fe, zeitweilig ginn, bis da- (-dessen) nächst, (be)
hin, ab, vor, zuerst, 2.6
nach, zu An- damals
a)
fang,
Auswirkungen haben: sich auswirken auf (rechts, Z. 24),
schließlich
Interesse haben: sich interessieren für (links, Z. 4), sich
zurzeit
Sorgen machen: sich sorgen (rechts, Z. 10), Zweifel ha-
kommt nicht vor: zurzeit ben: bezweifeln (rechts, Z. 3), sich Hoffnung machen:
sich erhoffen (rechts, Z. 15), Hinweis geben: auf etwas
3.2 hinweisen (links, Z. 12), Unterstützung sein: jdn. unter-
stützen (links, Z. 15), Diagnose stellen: diagnostizieren
a)
(links, Z. 14), Therapie machen: therapieren (links,
2, 4
Z. 14/15), Möglichkeiten bieten: ermöglichen (links, Z. 6),
Mitteilung machen: mitteilen (links, Z. 21)
4.5
1d – ​2c – ​3a – ​4b 2.7
b)
4.7
Zutreffend: 1, 3 und 6
b)
hätte (Position 2) + Partizip II + werden + Modalverb

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2.9 b)
1, 2, 3, 4 und 5
b)
Vorschläge: c)
2. Wenn die Technik sich auch weiterentwickelt, Ge- a – ​3, b – ​4, c – ​5, d – ​1, e – ​2, f - 6
sundheit bleibt Privatangelegenheit.
3. Auch wenn die neue Technik viele Möglichkeiten er- 3.7
öffnet, der Mensch sollte nicht alle nutzen.
1a – ​2b – ​3c – ​4e
4. Man darf die Augen nicht vor Innovationen verschlie-
ßen, wenngleich Datenschutz- und Ethikfragen aufge-
3.9
worfen werden.
1. Das M-Eco-System zielt darauf, Daten in sozialen Netz-
2.10 werken zu erfassen.
2. Kritiker solcher Systeme fordern, dass die Daten-
a)
schutzrichtlinien eingehalten werden.
sagen, dass man sprechen will: 1, 4, 9, 14
3. Innerhalb der nächsten fünf Jahre ist nicht zu erwar-
Rückmeldung einfordern: 2, 5, 6, 12
ten, dass die Feinstaubbelastung reduziert wird.
darum bitten, ausreden zu dürfen: 3, 11
Verständnis sichern: 7, 8, 10, 13
4.2
3.1 b)
Satz 2 und 4
a)
Ziel(e): Verwirklichung des bestmöglichen Gesundheits-

8 Diversity – Vielfalt im Wandel


niveaus für alle Menschen
Gründungsjahr: 1948; Mitglieder: 194 Staaten – ​Sitz: Genf

3.3
1.1
a)
Seite 92: b, Seite 93: d – ​f – ​a – ​c – ​e a)
12 Vorschläge:
3.4 Vielfalt: In der Bevölkerung gibt es alle Altersgruppen,
junge und alte Menschen, Menschen mit und ohne Be-
Geschäfte wahrnehmen – ​Präsenz verstärken – ​produk-
hinderung (Inklusion), Männer und Frauen (Geschlecht)
tives Leben führen  – ​ordentliche Beiträge belaufen sich
usw. Es gibt in der Gesellschaft soziale Unterschiede,
auf – ​ausgewählte Tätigkeitsbereiche – ​Programme
Menschen verschiedener Ethnien mit verschiedenen
festlegen, laufende Programme – Alarm auslösen  – ​die
kulturellen Hintergründen.
Einnahmen/Ausnahmen betragen  – ​geschlossener Ver-
Die Natur zeichnet sich durch Artenvielfalt aus.
trag zwischen  – ​eine Wirkung erzielen, die größte Wir-
Einheitlichkeit: Die Mode führt zu einer gewissen Ein-
kung
heitlichkeit. Die Menschen sind „uniformiert“. Der Pro-
zess der Integration führt dazu, dass kulturelle Unter-
3.5
schiede weniger bedeutsam sind.
a)
Nominalstil 1.3
b) b)
Nominalstil – ​Verbalstil Vorschlag:
Viele Unternehmen haben erkannt, dass die in der Viel-
Vorschläge:
falt steckenden Potenziale ein Wettbewerbsvorteil sein
Die WHO führt globale Impfprogramme durch, auch
können.
um Pandemien vorzubeugen.
Sie erhebt und analysiert regelmäßig weltweite Gesund-
2.1
heits- und Krankheitsdaten.
Sie unterstützt den Aufbau von Gesundheitssystemen in a)
Entwicklungsländern. Sachbezogen, aktuell, kurz: Kurznachricht
Sie erstellt eine Modellliste von unentbehrlichen Arznei- Erläutert, wertet, kritisiert: Kommentar
mitteln. Wirbt für etwas, kurz, stichwortartig, gibt Kontaktdaten:
Sie veröffentlicht jährlich einen Weltgesundheitsbe- Online-Katalog
richt. Ausführlich, vor Ort recherchiert, unmittelbar, Leser soll
ins Geschehen eintauchen: Reportage
3.6 Kurze Produktinformation, notwendige Bestelldaten:
Online-Katalog
a)
2. Absatz auf S. 93

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b) nen und Mitarbeiter sowie ihrem Leistungsanspruch ge-
A – ​Online-Katalog, recht werden.
B – ​Kommentar Wir fördern die Vielfalt dadurch, dass wir die Vielfalt der
C – ​Kurznachricht Gesellschaft innerhalb und außerhalb der Organisation
D – ​Reportage anerkennen; die darin liegenden Potenziale wertschät-
zen und sie gewinnbringend für das Unternehmen oder
2.3 die Institution einsetzen.
Wir fördern die Vielfalt, indem wir die Umsetzung der
Charta im internen und externen Dialog thematisieren.
2.4
Wir fördern die Vielfalt dadurch, dass wir jährlich die
Die 6 a ist eine Inklusionsklasse. Sie wird fast in allen Aktivitäten und den Fortschritt bei der Förderung der
Fächern von zwei Lehrern Vielfalt veröffentlichen.
unterrichtet, einer Sonder­pädagogin und einem Regel- Wir fördern die Vielfalt, indem wir die Mitarbeiter über
schullehrer, doch wer Inhalte und Maßnahmen zur Umsetzung der Charta in-
wer ist, wissen die Kinder nicht so genau: Sie haben ein- formieren und sie einbeziehen.
fach zwei Klassenlehrer. Wenn möglich, unterrichten sie
die Kinder gemeinsam in einem Zimmer; in Fächern 4.1
wie Mathe gibt es manchmal zwei Lerngruppen
a)
mit unterschiedlichem Tempo. Hierfür
1 – ​a,  2  – ​a, b, d, e,  3 – ​b,  4 – ​b, 5 – ​c,  6 – ​e
hat die Klasse ein zweites Zimmer, einen sogenannten
Differenzierungsraum. d)
2 – ​2 f,  3 – ​5 r,  4 – ​1 r,  5 – ​3 r
2.5
4.2
a)
1 – ​3 b)
1. nicht passendes Wort: Personen
b)
2. nicht passendes Wort: die Auseinandersetzungen
richtig: 2, 6
3. nicht passendes Wort: kranke
3.1
4. nicht passendes Wort: Unternehmen 13
5. nicht passendes Wort: besser
a)
Vorschlag: 4.3
Vielfalt ist für Wirtschaft und Gesellschaft ein Erfolgs-
a)
faktor. Die Charta leistet einen wichtigen Beitrag für den
Verbalstil
Zusammenhalt der Gesellschaft. Die Unterzeichner der
Charta verpflichten sich, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, b)
in dem Vielfalt praktiziert wird. 1. Unterzeichnung, 2. Wachstum, 3. Integration,
4. Eine Einschätzung ohne Prüfung, 5. Verpflichtung
3.2
d)
b) in 2b) : Sätze 2 und 5.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschät- Vorschlag: Der konditionale Nebensatz wird durch eine
zung erfahren  – ​unabhängig von Geschlecht, Nationali- Nominalisierung des Verbs aufgelöst.
tät, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung,
Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. 4.4
Die Unternehmen erhoffen sich wirtschaftliche Vorteile.
a)
1. – ​richtig (Z. 16 ff.), 2.  – ​nicht im Text, 3. – ​falsch (Z. 51 ff.)
3.3
a) 4.5
1. Immer mehr Unternehmen unterzeichnen die Charta.
a)
2. Ja  – ​jährliche Veröffentlichung über Aktivitäten
Beispiele:
3. innerhalb und außerhalb
1. Absicht / ​Versprechen / ​Verpflichtung: Die Unterneh-
4. Es gibt jährliche Veröffentlichung über Aktivitäten und
men werden die Frauenquote bis 2020 definitiv umge-
über den Fortschritt bei der Förderung von Vielfalt.
setzt haben. (Futur II)
2. Prognose / ​Trend: … der Anteil an Frauen in Führungs-
3.4
positionen wird bis 2020 signifikant gestiegen sein.
Vorschläge: (Futur II)
Wir fördern die Vielfalt, indem wir die Personalprozesse 3. Vermutung (Gegenwartsbezug): Mit der Frauenquote
überprüfen und somit sicherstellen, dass diese den viel- wird Frauenförderung kein leeres Versprechen mehr
fältigen Fähigkeiten und Talenten aller Mitarbeiterin- sein. (Futur I)

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b) Produkt, 6. dadurch: den gesamten Wirtschaftskreislauf,
objektiv, Futur I: b 7. du: dem schwarzen Gold
objektiv, Futur II: c
subjektiv, Futur I: a 3.1
subjektiv, Futur II: d
b)

5.1 Vorschläge:
Generationenproblem: gute Lebensbedingungen für zu-
a)
künftige Generationen schaffen
Sie ist Fernsehmoderatorin/Nachrichtensprecherin und
ökologischer Fußabdruck: Der ökologische Fußabdruck
fällt mit ihrem Kurzhaarschnitt aus dem üblichen Frau-
stellt die Summe der Flächen dar, die wir für die Produk-
enbild vor der Kamera. Sie hat den Deutschen Fernseh-
tion und Entsorgung aller Rohstoffe und Güter (pro Per-
preis verliehen bekommen.
son oder bezogen auf die Bevölkerung eines Landes) be-
Sie hat große Tätowierungen.
anspruchen.
b) Nachhaltigkeit/Gerechtigkeit: rationell mit Gütern und
Vorschlag: Rohstoffen umgehen und einen gerechten Ausgleich
Mit dem Kurzhaarschnitt entspricht sie nicht den gängi- herstellen
gen Erwartungen. Sie hat einen „Migrationshinter-
grund“. Sie ist tätowiert. 3.2
Grundbedürfnisse sichern, Lebensbedingungen schaf-

9 Umwelt und Technik


fen, zukünftige Generationen, Lebensgrundlagen erhal-
ten, Beürfnisse gegenwärtiger und künftiger Generatio-
nen, pro Person, für den Lebensunterhalt benötigen,
etwas ist um ein Vielfaches höher, die Ansprüche
1.5 schwanken, über seine Verhältnisse leben, über Hand-
lungsspielräume verfügen, in der Verantwortung sein,
b)
einen gerechten Ausgleich herstellen
f: Kohle, Erdöl, Erdgas
n: Uran, Plutonium
14 4.2
e: Wind-, Wasser und Sonnenenergie
a)
c)
Artikel 1: Günstige Stromquelle: Urin soll …
Energieträger Vorteile Nachteile Artikel 2: Es funktioniert! Sprit aus Sonne und Wasser
Artikel 3: Jetzt heizen Algen …
Sonnenenergie unbegrenzt vor- Abhängigkeit von
handen, keine Witterungsbedin-
4.3
direkte Freisetu- gungen, Zwischen-
zung von Schad- speicherung a)
stoffen 1. Forscher …, 2. Der Wasserstoff …, 3. Die „Urin-Elektro-
Wasserenergie Anreicherung Wasservorräte wer- lyse“ … 4. Alegnol Biofuels und Dow Chemical …,
von Flüssen mit den immer knap- 5. Die Firmen …, 6. Das Verfahren …
Sauerstoff per, Konsequenzen
b)
für Pflanzen und
1a – ​2s – ​3s – ​4a – ​5a – ​6s
Tiere
Windenergie billig und reich- keine zuverlässige
4.4
lich vorhanden Energiequelle,
nicht immer am b)
richtigen Ort vor- Modalverb (Infinitiv): können, Modalverb gebeugt: soll,
handen, Wind lässt Partizip II: produziert, gewonnen, hergestellt, werden
sich nicht spei- (Passiv Hilfsverb): werden
chern, Lautstärke
4.5
2.1 a)
Artikel 2
Erdöl ist in allen Produkten enthalten.
b)
2.3
Vorschläge:
b) Artikel 1: Fachpublikation für an Umweltfragen interes-
1. damit: 80 Millionen Fass Rohöl, 2. davon: Rohöl, sierte
3. der: fossiler Brennstoff, 4. welches: Produkt, 5. dessen: Artikel 2: Zeitungsleser/innen

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4.6 ruhig öfter mal die Augen schließen und die Stimme auf
uns wirken lassen. Statt dass wir dem Computer Befehle
a)
erteilen, soll er an der Stimme erkennen, was wir wollen
Artikel 1 und 2
oder brauchen.
4.7
3.2
a)
b)
1. Es handelt sich um das erste Gebäude mit einer Bio­
Adam Thirlwell vertritt Position 1.
reaktor-Fassade.
2. Biomasse und Wärme.
3.4
3. Weil „Smart Materials“ verwendet wurden.
4. Es werden Baustoffe benutzt, die sich dynamisch ver­ b)
halten – ​nicht statisch. Nur eine absolut wortgetreue Übertragung ist eine ernst­
5. Die Einzeller wandeln CO2 und Nährsalze in Biomasse zunehmende Übersetzung.
um. Übersetzertätigkeiten beruhen größtenteils auf intuitiv
6. Biomasse kann zu Biogas umgewandelt werden, das zu treffenden Entscheidungen.
dann entweder ins öffentliche Erdgasnetz eingespeist, Eine besonders kritisch zu diskutierende Frage betrifft
zur Betankung von Erdgas-Autos oder in Heizkraft­ die Tonalität des Textes.
werken genutzt werden kann. Die am schwersten zu lösenden Probleme bei Überset­
zungen betreffen Wortschatzfragen.
c)
Die anzufertigende Kopie wird niemals die Qualität des
diesen – ​Algenhaus, die – ​Mikroalgen, diese – ​Biomasse,
Originals erreichen.
damit  – ​in Reihe geschaltet, dabei  – ​beim Wachstum,
welches – ​Biogas c)
Vorschläge:
5.1 a. Idiome und Methapern sind Konzepte, die man nur
schwer übersetzen kann.
c)
b. Die Tonalität eines Textes ist eine Komponente, die
Er ist ein Befürworter des kollektiven Konsums.
nur schwer zu greifen ist.
Vorschläge:
Sprache: die Tage des Turbokäufers sind gezählt (= nega­
c. Übersetzungen sind Herausforderungen, die unter­ 15
schätzt werden.
tiv), kollektiver Konsum spart Geld und hilft Verschwen­
dung zu vermeiden (= positiv), im Grunde genommen ist
3.6
kollektiver Konsum so einfach wie genial (= positiv)
b)

10 Kommunikation
Sätze 1–5
c)
3, 5 und 6

1.3 4.3
a) 1 – ​f, 2 – ​c, 3 – ​d, 4 – ​a, 5 – ​b, 6 – ​e
Kommunikation durch Tanz
b)
Frau Pfahl würde den Aussagen 2 und 3 zustimmen.
Kompetenztraining 2
2.2
1.3
a)
1c – ​2b – ​3b – ​4b – ​5a – ​6a – ​7b – ​8a a)
1, 2, 6
2.4
2.1
als Präposition mit Genitiv: Weil die Lautstärke anstel­
le des äußeren Eindrucks wichtig ist. Quasi Stimme statt b)
Klamotte. Ja, die Idee der Stimmanalyse statt vieler ver­ 1. Einstieg (B/R)
schiedener Tests geht in die richtige Richtung. 2. Ausgangslage darstellen (R)
als Infinitivkonstruktion: Anstatt sich immer nur auf 3. Probleme beschreiben (R)
äußere Eindrücke wie Aussehen, Kleidung oder die Fri­ 4. Rückfragen stellen / ​Missverständnissen vorbeugen (B/R)
sur zu verlassen, sollten wir stärker auf die Lautsignale 5. Lösungen entwickeln (B/R)
unseres Kommunikationspartners achten. 6. Strategie zur Umsetzung planen (B/R)
mit Nebensatz: Anstatt dass wir einen Menschen sofort 7. Ausstieg (B/R)
nach einem visuellen Eindruck beurteilen, sollten wir

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