Sie sind auf Seite 1von 10

Netzwerk – Arbeitsbuch A2.

1
Transkripte der Hörtexte
Die Tracknummern im Buch: ◆ Ich habe einen Termin vergessen, da muss ich jetzt
noch hin.
◆ Und danach?
1.8
¸ · ◆ Das dauert bestimmt drei Stunden, leider. Das ist
CD zu Teil 1 Tracknummer 8 dann sicher zu spät fürs Kino.
◆ Schade. Dann gehe ich mit Monika allein.
◆ Gute Idee. Aber wir können uns ja am Samstag
CD 1 treffen, hast du da Zeit?
◆ Ja, gern, dann machen wir das.
Kapitel 1: Rund ums Essen 1.5 2
◆ Vera, kannst du mit mir zusammen Mathe lernen?
Aufgabe 6 ◆ Du bist doch so gut in Mathe, Tina! Was kann ich
1.2 1 dir denn da helfen?
Ich spreche nachher mit dem Koch und berichte dann. ◆ Aber ich war doch krank.
2 ◆ Also, ich kann dir gern meine Sachen zeigen. Du
Möchtest du mich nach dem Kochkurs besuchen? kannst das bestimmt gleich.
◆ Mal sehen. Wir können ja sonst auch Arno fragen.
3
In der Küche riecht es auch richtig gut. 1.6 3
◆ Kommst du morgen mit zum Wandern?
4
◆ Ich glaube, ich kann nicht.
Ich brauche noch Milch für den Kuchen.
◆ Warum denn nicht, hast du keine Zeit?
Aufgabe 7a ◆ Doch, und Lust habe ich eigentlich auch.
◆ Was ist denn das Problem?
1.3 ◆ Hallo Lisa, hier ist Anna. ◆ Ich habe keine Wanderschuhe.
◆ Hi Anna, wie geht’s? ◆ Mhm – welche Schuhgröße hast du denn? Vielleicht
◆ Super, danke. Und dir? Du bist doch sicher gerade passen die dir ja …
im Stress?
◆ Warum? Aufgabe 11a
◆ Du hast doch heute Leute zum Essen eingeladen, 1.7 ◆ Hast du Hunger, Tobias?
oder?
◆ Ja, eigentlich schon.
◆ Ach so, das meinst du! Nein, ich habe schon alles
◆ Dann koche ich etwas für uns.
eingekauft und zu Hause aufgeräumt. Und den
◆ Schön. Ich kann dir helfen.
Tisch habe ich auch schon schön gedeckt! Alles ist
◆ Oh, ich glaube, wir haben ein Problem.
fertig vorbereitet.
◆ Was ist los?
◆ Das klingt doch gut. Dann bist du schon fertig?
◆ Der Kühlschrank ist leer. Ich kann leider nichts
◆ Na ja, nicht ganz. Ich muss natürlich noch kochen,
kochen.
das dauert sicher eine Stunde.
◆ Das ist schade. Was machen wir denn da?
◆ Und dann ziehst du dich wahrscheinlich noch
◆ Keine Ahnung, das ist mir jetzt echt peinlich.
schick an, oder?
◆ Ich habe eine Idee. Wir rufen einfach den Pizza-
◆ Genau, dann noch umziehen. Und jetzt ist es schon
Service an.
fünf, zum Ausruhen habe ich dann sicher keine Zeit
◆ Super. Aber ich zahle!
mehr.
◆ Wann kommen denn deine Gäste? Aufgabe 11b
◆ Um sieben!
1.8 ◆ Hast du Hunger, Tobias?
◆ Das schaffst du bestimmt. Dann stör’ ich dich nicht
◆…
länger. Viel Spaß!
◆ Dann koche ich etwas für uns.
◆ Danke. Und wir sehen uns dann nächste Woche.
◆…
◆ Ja, bis dann! Tschüs!
◆ Oh, ich glaube, wir haben ein Problem.
Aufgabe 9a ◆…
◆ Der Kühlschrank ist leer. Ich kann leider nichts
1.4 1
kochen.
◆ Warum kannst du denn heute nicht kommen? ◆…
◆ Keine Ahnung, das ist mir jetzt echt peinlich.

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 1 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
◆… Aufgabe 3c
◆ Super. Aber ich zahle! 1.11 ◆ Ja, da habe ich schon wieder jemand in der
Leitung. Hallo, wer ist denn da?
Das kann ich nach Kapitel 1 ◆ Hallo, ich bin Sandra aus Münster.
◆ Hallo Sandra. Und, wie war denn deine Schulzeit
R2 so?
1.9 ◆ Und dann habe ich am Samstag noch einen Ausflug ◆ Eigentlich war ich gern in der Schule. Meine Klasse
gemacht. war sehr nett und wir hatten gute Lehrer. Aber
◆ Wer ist denn mitgefahren? natürlich war nicht alles gut in der Schule.
◆ Niemand, Maria hatte leider keine Zeit. Ich bin an In Englisch zum Beispiel war ich gar nicht gut. Ich
den See gefahren und habe mich ausgeruht. Das hatte Probleme mit der Aussprache und immer viel
war echt toll. Aber dann musste ich mich beeilen, zu große Angst vor Fehlern. Und in Chemie hatte
weil ich den Zug noch bekommen wollte. ich auch oft Probleme. Aber da hat mir ein Freund
◆ Ah, hattest du noch Pläne für den Abend? geholfen. Lustig war es vor allem in den Pausen
◆ Genau, ich habe Maria getroffen. Wir sind zusam- und auf dem Schulweg.
men essen gegangen und danach sogar noch Wir sind immer mit dem Fahrrad in die Schule ge-
tanzen. fahren. Da waren wir immer zu viert oder zu fünft
◆ Das klingt ja schön. und das war sehr schön.
◆ Ja, war es auch. Das nächste Mal kommst du ein- ◆ Ach ja, der Weg in die Schule, das war bei mir auch
fach mit zum See. das Beste an der Schule! Danke für deinen Anruf
◆ Gern! und einen schönen Tag!

Aufgabe 6a
Kapitel 2: Nach der Schulzeit
1.12 S-P und S-T
Aufgabe 3b „schp“ wie in Sport
1.10 ◆ Ja, ja, die Schulzeit. Sie erinnern sich doch be- Beispiel – besprechen – Speisekarte – Verspätung
stimmt. Wie war das bei Ihnen? Rufen Sie uns an. „sp“ wie in Transport
Ja, hallo, wen haben wir denn hier? Arbeitsplatz – ausprobieren
◆ Hallo, ich bin der Christian aus Freiburg und ich
wollte auch was zu meiner Schulzeit erzählen. Also „scht“ wie in Stadt
ich bin immer gern in die Schule gegangen. Ich anstrengen – bestellen – Buchstabe – Stuhl
hatte einfach Spaß mit meinen Freunden! Es war so
„st“ wie in erst
lustig! Wir haben uns immer in den Pausen getrof-
August – fast – Filmfest – gestern – meistens
fen – und die Schulausflüge waren toll.
◆ Und die Schulfächer? Aufgabe 6b
◆ Ich konnte mir die Vokabeln in Latein nicht mer-
1.13 Zungenbrecher
ken. Ich musste immer Latein lernen. Die Gramma-
Mein Spitzer spitzt Stifte spielend spitz.
tik habe ich auch nie verstanden.
Spielend spitzt mein Spitzer Stifte spitz.
◆ Und die anderen Fächer?
◆ Na ja, die waren okay. Aber die vielen Hausauf- Aufgabe 12b
gaben waren schrecklich. Und das Essen in der
1.14 ◆ Das Schuljahr geht zu Ende, die Ferien beginnen.
Schulkantine hat mir meist nicht besonders
Viele Schüler verlassen jetzt aber auch die Schule.
geschmeckt.
Sie beginnen einen neuen Abschnitt in ihrem
◆ Was waren deine Lieblingsfächer?
Leben. Wie geht es ihnen dabei?
◆ Mathe und Bio. Ich musste für Mathe nie viel ler-
Wir haben mit zwei Schülern gesprochen, Marcel
nen, das hat mir richtig Spaß gemacht. Und in Bio
Schneider und Julia Schmidt. Morgen bekommen
hatten wir eine tolle Lehrerin. Da musste man ein-
sie das letzte Schulzeugnis.
fach zuhören. Die hat alles sehr interessant erklärt.
Marcel, morgen gehst du zum letzten Mal in die
◆ Und was war das Beste an der Schule?
Schule, wie geht es dir?
◆ Die Ferien natürlich.
◆ Gut! Ich bin froh, weil ich nicht gern in die Schule
◆ Klar. Also, dann noch einen schönen Tag und viel
gegangen bin.
Spaß …
◆ Musstest du so viel lernen?

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 2 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
◆ Nein, eigentlich nicht. Die Noten waren nicht so ◆ Ich wollte nach der Schule ja weg, nichts wie weg,
schlecht. Aber ich hatte wirklich Probleme mit ein und ich bin nach Italien gegangen, ich hab’ in
paar Lehrern. Genua einen Job in einem Hotel gefunden.
◆ Was hast du gern gemacht? ◆ Ach, stimmt, du warst doch in der Schule immer so
◆ Die Praktika waren gut, die habe ich gern gemacht. gut in Italienisch.
Und auch Deutsch und Englisch waren gut, die ◆ Ja, das hat mir am besten gefallen, und unsere
Lehrerinnen haben mit uns Projekte gemacht und Lehrerin, Frau Wimmer, war schon auch sehr nett.
die Stunden waren nicht langweilig. Nach den zwei Jahren in Genua habe ich dann die
◆ Was machst du jetzt? Tourismus-Akademie Sauerland in Schmallenberg
◆ Zuerst einmal drei Wochen Urlaub! Und dann besucht und eine richtige Ausbildung zum Hotel-
beginne ich eine Ausbildung in einer Bank. Ich manager gemacht.
möchte Bankkaufmann werden, und ich habe auch ◆ Wo arbeitest du denn jetzt?
schon eine Stelle. ◆ Im Hotel Rebstock in Würzburg. Da bin ich Hotel-
◆ War das Zeugnis wichtig? chef und es gefällt mir wirklich gut. Und du, was
◆ Na ja, ich habe nicht nur gute Noten. Aber zum machst du?
Glück habe ich bei der Bank schon ein Praktikum ◆ Ich habe zuerst ganz brav in unserem Geschäft an-
gemacht. Das heißt, die Leute bei der Bank kennen gefangen.
mich, und ich glaube, das war wichtig. ◆ Ach ja, deine Eltern hatten ja das Kleidergeschäft
◆ Vielen Dank und einen guten Start, Marcel. in der Wintergasse.
◆ Danke. ◆ Ja, genau. Ich habe gleich die Ausbildung als Kauf-
◆ Und wie geht es dir am letzten Schultag, Julia? frau gemacht. Und mein Vater wollte, dass ich das
◆ Gut, sehr, sehr gut. Ich bekomme mein Abitur- Geschäft leite. Aber das war nichts für mich, wir
zeugnis und habe jetzt mal drei Monate frei, das haben das Geschäft verkauft.
ist prima. ◆ Und was machst du jetzt? Du hast doch so gut ge-
◆ Und dann? zeichnet und gemalt, du warst super in Kunst.
◆ Dann gehe ich nach Brasilien, wir haben dort ◆ Ach ja? Aber ich habe nichts mit Kunst gemacht.
Bekannte. Und ich kann in ihrer Firma arbeiten. Ich Ich habe dann an der Uni studiert und bin Lehrerin
möchte ein Jahr dort bleiben. geworden. Jetzt habe ich eine Familie, zwei Kinder
◆ Kannst du Portugiesisch? und bin Lehrerin in der Grundschule gleich in der
◆ Ja, ein bisschen kann ich schon. Aber ich lerne das Nähe, in Winterhausen. Das ist alles ganz prima so.
bestimmt ganz schnell, wenn ich in Brasilien bin. Sollen wir …
Da höre ich die Sprache ja jeden Tag und muss
sprechen. Das geht schon. Kapitel 3: Medien im Alltag
◆ Was möchtest du danach machen?
◆ Ich weiß noch nicht, vielleicht studiere ich dann Aufgabe 2b
Biologie, vielleicht. 1.16 ◆ Oh, nein, dieses blöde Handy. Das nervt mich
◆ Was hat dir in der Schule Spaß gemacht? wirklich. Immer klingelt es … Ich mache es jetzt
◆ Ich hatte ein paar gute Freundinnen und Freunde einfach aus!
in der Schule, das war gut. Aber ich musste ziem- ◆ Ach, reg dich doch nicht so auf. Ich finde Handys
lich viel lernen, in Englisch und in Mathematik super. Das Handy ist mein Lieblingsmedium!
besonders. Aber das ist jetzt vorbei. ◆ Das Handy, okay. Und warum?
◆ Dann wünsche ich dir einen schönen Sommer und ◆ Weil man mit dem Handy SMS schreiben kann.
alles Gute für Brasilien! ◆ Äh, ja, das stimmt. Und warum ist das so toll für
◆ Danke! dich?
◆ Ja, das ist eine lustige Geschichte. Ich habe vor
Das kann ich nach Kapitel 2 acht Jahren eine SMS bekommen, die war gar nicht
für mich.
R1 ◆ Oh, was stand denn drin?
1.15 ◆ Hey Michael, dich hab’ ich ja lange nicht gesehen. ◆ Wann wir uns am nächsten Tag treffen sollen! Ich
◆ Ja, stimmt. Wie geht’s dir, Nina? habe dann geantwortet, dass ich Zeit habe und
◆ Gut, und dir? auch gerne essen gehe und ins Kino gehe, aber
◆ Auch gut, danke. dass ich leider nicht der Richtige bin. Ich habe
◆ Was machst du denn jetzt? dann auch gleich wieder eine SMS bekommen.

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 3 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
Petra – von der war die SMS – hat sich entschul- ◆ Privat schreibe ich Mails, aber ansonsten nutze ich
digt. Und dann haben wir uns ganz viele SMS das Internet nicht viel. Ich finde es gut, wenn man
geschrieben, wer wir sind, was wir machen, was wir in der Freizeit nicht am Computer sitzt.
mögen … Die SMS waren alle sehr lustig. ◆ Danke schön!
◆ Aha – und wie ging es dann weiter? Habt ihr euch Dann haben wir noch einen Hörer aus Leipzig. Wie
getroffen? ist Ihre Meinung?
◆ Mein Name ist Andreas Paulsen und ich bin Auszu-
Aufgabe 2c bildender. Ich brauche das Internet fast die ganze
1.17 ◆ Habt ihr euch getroffen? Zeit, denn ich spiele viel mit meinen Freunden on-
◆ O ja, wir haben uns dann ein paar Wochen später line und kann Musik downloaden. Ich denke, dass
getroffen. Wir sind essen gegangen und dann ins jeder heute viel freier wählen kann, was er mag,
Kino. Heute sind wir seit vier Jahren verheiratet. und zum Beispiel zum Arbeiten nicht bis 20 Uhr im
◆ Na, herzlichen Glückwunsch! Das ist ja eine tolle Geschäft sein muss. Das ist super.
Geschichte. Na – dann ist klar, warum das Handy ◆ Danke schön, Herr Paulsen.
dein Lieblingsmedium ist! Und unsere letzte Hörerin, Frau …?

Aufgabe 6a
• Ja, guten Abend, mein Name ist Martha Fuchs. Ich
bin schon etwas älter, wie Sie hören, und ich finde,
1.18 1 dass man auch gut ohne Internet leben kann. Mei-
Herr Bolling ne Enkel haben mir das alles mal gezeigt und das
2 ist ja auch ganz nett und praktisch, aber für mich
Thomas Weiß nicht interessant. Da steht ja auch viel Unsinn und
das, was ich suche, finde ich nicht.
3
Sandra Wauer
◆ Danke, es gibt also auch kritische Stimmen und …

4 Aufgabe 12
Christiane Weber 1.20 Film 1
5 Den Film habe ich bestimmt schon fünfmal gesehen
Frau Wersch und finde ihn immer noch superklasse. Manche sagen
vielleicht, die Schauspieler sind nicht toll, aber mir
Aufgabe 7a gefällt alles: die Schauspieler, die Bilder, die Musik.
1.19 ◆ Und heute unsere Umfrage zum Thema „Internet – Echt super!
Vor- und Nachteile“. Viele Hörer haben schon ange- 1.21 Film 2
rufen und ihre Meinung gesagt. Hallo, wer spricht? Also, den Film habe ich mit meiner Freundin angese-
◆ Hallo, mein Name ist Lara Klein. Ich bin Studentin hen und er war ziemlich langweilig. Ein, zwei Situatio-
und möchte ohne Internet nicht leben. Ich finde, nen waren auch lustig, aber eigentlich habe ich schon
dass das Internet alles leichter macht: Ich habe am Anfang gewusst, wie es zu Ende geht – natürlich
schneller und öfter Kontakt zu Freunden, ich kann mit einem Happy End. Das war nicht so spannend.
viele Informationen finden und mich auf die Uni
1.22 Film 3
vorbereiten.
Gestern war ich im Kino und war eigentlich positiv
◆ Danke, liebe Lara. Du bist also ein echter Fan.
überrascht. Das war ein guter Film mit einer interes-
Und wie ist das bei Ihnen?
santen Geschichte und auch noch ein paar Action-
◆ Also ich heiße Ferdinand Köster und komme aus
Szenen. Die Schauspieler waren nicht sooo gut, aber
Berlin. Ich brauche das Internet viel in der Arbeit.
das hat mich nicht gestört.
Ich bin froh, dass es das Internet gibt, denn so
komme ich schnell an Informationen, viel schneller 1.23 Film 4
als früher. Ich bin nämlich viel beruflich unterwegs Ich habe mich über den Film geärgert. Ich habe schon
und da kaufe ich meine Tickets online, sehe nach, viele Filme von diesem Regisseur gesehen und die wa-
wie das Wetter wird, drucke Stadtpläne aus, alles ren alle sehr gut, dieser hier war okay, aber mehr auch
Mögliche. nicht. Der Film war einfach nicht spannend genug und
◆ Und privat, wie sieht es da bei Ihnen aus? manches war nicht logisch.

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 4 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
Plattform 1, Hören: Teil 1 Kapitel 4: Große und kleine Gefühle
Aufgabe 3 Aufgabe 3b
1.24 Beispiel 1.30 1
Hallo Frau Meier, hier ist die Praxis Dr. Weiß, Lina Röhl ◆ Hallo, hier ist Sonja Schmidt. Nachrichten bitte
am Apparat. Sie haben morgen ja einen Termin bei nach dem Signal.
uns. Aber leider ist Frau Dr. Weiß krank. Rufen Sie uns ◆ Hallo Sonja, hier ist Momo. Du, tausend Dank für
doch bitte unter der Nummer 89 45 303 an, dann kön- deine Einladung. Ich komme auch sehr gern. Aber
nen wir einen neuen Termin vereinbaren. Danke schön, ich kann erst so um neun kommen, weil ich erst an
auf Wiederhören. diesem Tag aus dem Urlaub zurückkomme. Ich
1.25 1 hoffe, das ist okay. Tschüs, bis Samstag, ich freu’
Hi Kathrin, hier ist Olaf. Du, am Samstag ist doch mich!
meine Geburtstagsparty. Und da habe ich noch eine 1.31 2
Bitte: Kannst du vielleicht einen Kuchen mitbringen? Hi Sonja, hier ist Anja. Ich wollte mich bedanken für
Äh, nee, warte mal, Anja bringt schon einen Kuchen die Einladung und dir sagen, dass ich sehr gern kom-
mit – kannst du vielleicht einen Salat machen? Danke me. Und sag mal, kann ich Patrick mitbringen? Er ist
und bis dann! an dem Wochenende gerade zu Besuch da. Ruf mich
1.26 2 doch mal zurück. Ciao!
Guten Morgen, Herr Griesmann, hier ist Peter Kanter. 1.32 3
Der Termin mit den Kunden aus Norwegen findet nicht Hallo, hier ist Emma. Herzlichen Dank für die Ein-
um 16 Uhr statt, sondern schon um 14 Uhr. Treffpunkt ladung, aber ich kann da leider nicht kommen. Mein
bleibt der Besprechungsraum. Herr Obermeier und Frau Vater feiert an diesem Tag auch seinen Geburtstag,
Miller kommen auch dazu. Ich hoffe, Sie hören die den 60.! Das kann ich leider nicht absagen. Aber ich
Nachricht noch rechtzeitig. Bis dann, auf Wieder- wünsche dir ein schönes Fest! Bis bald, tschüs!
hören! 1.33 4
1.27 3 Hi Sonja, hier Tom. Du, ich komme gern am Samstag,
Hallo Paula, hier ist Simon. Du, wir wollten uns doch danke für die Einladung. Ich kann aber leider nicht
heute Abend um sieben im Café Schmitt treffen. Ich lange bleiben, weil ich später noch arbeiten muss. Ich
muss aber leider noch eine ganz wichtige Präsentation muss also so um zehn wieder gehen. Schade, aber bes-
vorbereiten und schaffe das nicht. Wir treffen uns ser als gar nicht. Also, bis dann!
einfach direkt im Kino, ja? Freue mich schon auf den
Film! Bis später! Aufgabe 8c
1.28 4 1.34 ◆ Hallo Hannes!
Guten Tag, hier ist Liefert von der Freizeit-Akademie ◆ Hi Anja. Du, ich will dich was fragen.
Bielefeld. Sie hatten angerufen wegen dem Foto-Work- ◆ Was gibt’s?
shop. Der findet am Wochenende statt, Samstag und ◆ Fährst du mit nach Sevilla?
Sonntag von 10 bis 18 Uhr, und kostet 190 Euro. Wir ◆ Wie bitte? Ich hab’ kein Geld für eine Reise. Das
bieten auch ein Mittagessen an, das kostet dann noch weißt du doch.
mal 20 Euro für beide Tage. Wenn Sie noch Fragen ha- ◆ Du brauchst kein Geld, nur Zeit. Ich habe eine
ben, melden Sie sich einfach. Reise für zwei Personen gewonnen.
1.29 5
◆ Das gibt’s doch nicht! So ein Glück!
Ja, hallo, hier ist Sabine vom Café Zentral. Die Moni
◆ Ja, ich habe beim Stadtfest fünf Lose gekauft,
zwei Euro pro Stück. Und jetzt fahren wir zwei
kann leider am Freitag nicht arbeiten. Hast du Zeit?
nach Sevilla. Nicht schlecht, oder?
Kannst du für sie kommen? Ich weiß, du arbeitest
auch schon am Donnerstag, aber wir brauchen wirklich
◆ Mensch, das ist ja super! Und wann geht es los?
dringend jemanden. Ruf mich doch bitte zurück.
◆ Das weiß ich noch nicht. Es gibt, glaube ich, drei
Termine, und wir können wählen.
Tschüs!
◆ Wie lange bleiben wir denn in Sevilla?
◆ Vier Tage, von Donnerstag bis Sonntag. Ist doch
nicht schlecht?
◆ Ach, das ist toll. Ich freue mich so …

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 5 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
Aufgabe 9 1.39 Gespräch 2
1.35 1 ◆ Nein, so geht das doch nicht. Das sieht ja aus wie
Ich hab’ keine Zeit. vor 20 Jahren.
◆ Das ist doch jetzt wieder ganz modern, oder nicht?
2 ◆ Nein, nein. Heute setzt man die Bilder ganz in die
Weißt du, wie spät es ist? Mitte, am besten Personen in Nahaufnahme. Wir
3 wollen doch Menschen etwas verkaufen, und das
Das weiß ich nicht. funktioniert nur über das Menschliche.
4 ◆ Aber wo platzieren wir dann das Produkt? Ach ja,
Ich komme gleich. vielleicht können wir das …
5
Aufgabe 7b
Das geht nicht.
1.40 ◆ Immer mehr Menschen wechseln ihren Beruf, weil
6
sie müssen oder weil sie wollen. Wir sprechen mit
Es regnet.
vier Personen: Wie zufrieden sind sie in ihrem
7 Beruf, wollen sie vielleicht den Beruf wechseln?
Ich bin am Samstag nicht da. Frau Lingen, Sie sind Bankkauffrau. Sind Sie zufrie-
8 den mit Ihrem Beruf?
Das ist ja toll. ◆ Ja, eigentlich schon. Ich arbeite nur Teilzeit,
25 Stunden pro Woche, denn ich habe auch einen
Das kann ich nach Kapitel 4 kleinen Sohn.
◆ Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?
R1 ◆ Ich spreche mit den Kunden, meistens ältere Per-
1.36 1 sonen, die nicht Internetbanking machen können
Haben Sie am Wochenende noch nichts vor? Dann oder wollen. Ich muss den Kunden auch neue Dinge
besuchen Sie doch das Altstadtfest: Samstag und erklären. Das mache ich ganz gern. Aber ich muss
Sonntag von 12 bis 22 Uhr. Feiern Sie mit und genie- auch viele langweilige Sachen machen.
ßen Sie Musik, Tanz, Theater und gutes Essen. Die ◆ Möchten Sie den Beruf wechseln?
Straßenbahn Nummer 16 fährt direkt zum Fest. Bitte ◆ Ich glaube schon. Ich möchte später wieder ganz-
nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, es gibt nur tags arbeiten, und dann muss die Arbeit interes-
sehr wenige Parkplätze. santer sein.
◆ Haben Sie schon eine Idee?
1.37 2 ◆ Ich habe viele Ideen, das ist vielleicht das Prob-
Das Wetter ist fantastisch, genau richtig für einen lem.
Besuch auf dem Chiemsee Festival. Heute spielen dort ◆ Vielen Dank, Frau Lingen.
die Bands LaBrassBanda und Gentleman. Es gibt noch Jetzt spreche ich mit Herrn Graf. Können Sie sich
Karten für 34 Euro an der Abendkasse. Um 20 Uhr bitte kurz vorstellen, Herr Graf.
geht’s los. ◆ Also ich heiße Alex Graf und bin Fahrradbote.
◆ Ist das nicht anstrengend?
Kapitel 5: Was machen Sie beruflich? ◆ Ja, man muss schon fit sein, wenn man gut ver-
dienen will. Aber ich mache ja jeden Tag Sport bei
Aufgabe 1a meiner Arbeit, da brauche ich kein extra Training
1.38 Gespräch 1 mehr.
◆ Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen? ◆ Wie viele Kilometer fahren Sie an einem Tag?
◆ Also, wir haben da ein Problem mit unserem Auto. ◆ Zwischen 80 und 100 Kilometer, das macht im Jahr
◆ Was für ein Problem haben Sie denn? so 22.000 Kilometer.
◆ Wir hatten vor zwei Wochen einen Autounfall. ◆ Das ist aber viel.
Jetzt war das Auto in der Werkstatt, aber die Ver- ◆ Ja, schon, aber wenn ich viele Aufträge mache,
sicherung will nicht zahlen. dann verdiene ich auch gut. Und ich brauche das
◆ Aha. Wer war denn schuld an dem Unfall? Geld.
◆ Der andere Fahrer war schuld. ◆ Wollen Sie umsteigen?
◆ Dann muss seine Versicherung auch zahlen. Gut, ◆ Das fragen mich immer mehr Leute, weil ich schon
beschreiben Sie mir bitte noch mal alles genau und ein bisschen älter bin. Wenn ich mal keine Lust
ich mache mir ein paar Notizen.

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 6 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
mehr habe, dann mache ich etwas anderes. Aber 4
wann, das weiß ich nicht. Selim fährt mit seinem Freund Achim zu seinem Onkel
◆ Noch eine letzte Frage: Ist Ihre Arbeit gefährlich? Hassan nach Aachen.
◆ Ja, schon. Es gibt schon ein, zwei Stürze pro Jahr.
Aber ich hatte noch keinen schweren Unfall. Aufgabe 12b
◆ Toi, toi, toi, dass das so bleibt, Herr Graf. Vielen 1.42 Gespräch 1
Dank. ◆ Firma Köhne, Sie sprechen mit Verena Achner. Was
Bei mir ist auch Frau Mila Prokopic. Was machen kann ich für Sie tun?
Sie beruflich, Frau Prokopic? ◆…
◆ Ich arbeite im Restaurant Adria als Bedienung. ◆ Frau Wenger ist gerade nicht am Platz. Kann ich
◆ Haben Sie diesen Beruf gelernt? etwas ausrichten?
◆ Nein, ich habe eine Lehre als Friseurin gemacht ◆…
und auch zehn Jahre lang als Friseurin gearbeitet, ◆ Ab zwei ist sie bestimmt wieder in ihrem Büro.
aber da habe ich sehr schlecht verdient. ◆…
◆ Was gefällt Ihnen bei Ihrer Arbeit? ◆ Aber gern. Also 0 221 / 83 14 12. Und die Durch-
◆ Mh, ich freue mich, wenn die Gäste einen schönen wahl ist 4221.
Abend haben. Dann geben sie auch gern Trinkgeld. ◆…
◆ Arbeiten Sie gern im Restaurant Adria? ◆ Bitte, gern, Frau Kuhn. Auf Wiederhören.
◆ Ja, sehr gern. Wir sind hier ein gutes Team. Die ◆…
Chefin ist nett, die Kolleginnen sind nett und das 1.43 Gespräch 2
Essen schmeckt auch sehr gut. ◆…
◆ Danke, Frau Prokopic. ◆ Hier spricht Weiler. Können Sie mich bitte mit
Zum Schluss spreche ich noch mit Stefan Richter. Herrn Felder verbinden?
Was machen Sie denn beruflich, Herr Richter? ◆…
• Ich bin Lehrer an einer Grundschule, seit fünf ◆ Ja, bitte. Herr Felder soll mich heute zurückrufen.
Jahren. ◆…
◆ Warum sind Sie Lehrer geworden? ◆ Ja, das ist gut. Er kann mich bis fünf unter dieser
• Ganz einfach, ich mag Kinder, ich arbeite sehr gern Nummer erreichen.
mit kleinen Kindern. Deshalb bin ich auch an einer ◆…
Grundschule. ◆ Vielen Dank. Auf Wiederhören.
◆ Wie lange sind Sie täglich in der Schule, Herr Rich-
ter?
Das kann ich nach Kapitel 5
• Na ja, neun Stunden oder ein bisschen mehr. Ich
arbeite in einer Ganztagsschule. Der Unterricht R1
beginnt um 8 Uhr und die Kinder bekommen Be-
treuung bis fünf am Nachmittag. Ich arbeite auch
1.44 ◆ Firma Scholz, Maria Scholz am Apparat.
am Nachmittag in der Schule.
◆ Guten Tag, hier ist Jeschke.
◆ Dann wünsche ich Ihnen weiter viel Spaß bei Ihrer
◆ Guten Tag, Herr Jeschke, was kann ich für Sie tun?
Arbeit, Herr Richter. Vielen Dank.
◆ Können Sie mich mit Herrn Mendes verbinden?
◆ Tut mir leid, Herr Mendes ist heute außer Haus.
Aufgabe 10 ◆ Wann ist er denn wieder zu sprechen?
1.41 1 ◆ Sie können ihn morgen ab 9 Uhr erreichen. Kann
Frau Lingen muss den Kunden bei einem Termin etwas ich etwas ausrichten?
erklären. ◆ Nein, danke. Aber können Sie mir bitte die Durch-
wahl geben?
2 ◆ Ja, gern. Die Durchwahl ist 509.
Herr Dahlen fährt mit seinem neuen Auto in diesem ◆ Danke schön. Tschüs.
Jahr nach Husum. ◆ Auf Wiederhören.
3
Frau Klem liebt den warmen Sommer, in den kalten
Wintermonaten lebt sie im Süden.

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 7 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
Kapitel 6: Ganz schön mobil ◆ Nein, mit dem Zug. Ich komme um 18.09 Uhr an.
◆ Gut.
Aufgabe 2 ◆ Sie braucht eine warme Jacke, es wird kalt am
1.45 1 Wochenende.
◆ Mensch Maria, wo bleibst du denn? Der Film fängt ◆ Am Wochenende wird es kalt sein. Mama macht
gleich an. sich Sorgen, ob du eine warme Jacke eingepackt
◆ Das tut mir echt leid, aber ich musste über zehn hast.
Minuten auf den Bus warten. Der ist viel zu spät ◆ Ja, habe ich. Ist doch klar.
gekommen. Warum, weiß ich aber auch nicht, Stau ◆ Was möchte sie denn essen?
gibt es ja um diese Uhrzeit eigentlich gar nicht. Na ◆ Mama interessiert, was du essen möchtest.
ja, wenigstens war der Bus fast leer und ich hatte ◆ Am liebsten ihre gute Gemüsesuppe.
einen super Sitzplatz. Kauf doch schon mal die ◆ Bleibt sie das ganze Wochenende?
Karten. Ich bin gleich da. ◆ Mama fragt, ob du das ganze Wochenende bleibst.
◆ Ja, okay, mache ich. Bis gleich. ◆ Ja, ich fahre erst am Montag wieder zurück.
1.46 2 ◆ Das ist schön!
◆ Ich warte jetzt schon eine halbe Stunde auf dich, ◆ Sollen wir am Samstag Franz einladen?
Tom! ◆ Und Maja, Mama will auch wissen, ob wir am Sams-
◆ Ja, ich weiß. Ich bin auch gleich da. Aber du tag Onkel Franz einladen sollen …
kannst dir gar nicht vorstellen, was hier los ist. Aufgabe 8a
Überall Stau, Busse, Lkws und Millionen Autos.
◆ Hat dir dein Navi keinen besseren Weg gezeigt? 1.51 ◆ Praxis Dr. Simon, mein Name ist Aumeister. Was
◆ Doch, aber ich habe gedacht, es ist schneller, kann ich für Sie tun?
durch die Stadt zu fahren. Aber ich bin gleich da. ◆ Guten Tag, mein Name ist Weber. Ich habe um halb
Ah, da ist auch schon ein Parkplatz. Bin in zwei drei einen Termin bei Ihnen. Können Sie mir bitte
Minuten bei dir. Tschüs! sagen, wie ich zu Ihnen komme?
◆ Ja, hoffentlich. Tschüs. ◆ Ja, natürlich. Kommen Sie mit dem Auto oder
öffentlich?
Aufgabe 3 ◆ Ich komme öffentlich, mit der U-Bahn.
1.47 1 ◆ Fahren Sie mit der U-Bahn bis zum Arabellapark.
Ich fahre immer mit der S-Bahn. Das ist praktisch, Steigen Sie vorne aus und gehen Sie um die Bau-
aber die Fahrkarten sind teuer. Und morgens bekomme stelle herum. Gehen Sie dann über die Straße und
ich oft keinen Sitzplatz und muss stehen. Aber ich durch den Park. Nach dem Park gehen Sie an der
stehe nie im Stau. Das ist doch toll! Tankstelle vorbei und an einem kleinen Bach
entlang. Gehen Sie bis zur Brücke. Gegenüber ist
1.48 2 dann unsere Praxis.
Ich fahre immer mit dem Fahrrad. Das geht schnell und ◆ Vielen Dank!
kostet nichts. Aber wenn es regnet oder schneit, ist ◆ Gern geschehen.
das natürlich nicht so schön und auch ein bisschen
gefährlich. Aufgabe 9a
1.49 3 1.52 Kraftfahrzeug – Personenkraftwagen – Führerschein-
Also, ich fahre mit dem Auto, das finde ich am prak- prüfung – Versicherung – Bushaltestelle – Fahrkarten-
tischsten. Da ist es immer schön warm und ich kann schalter – Zugfahrkarte – Radarkamera
Radio hören. Ich kann fahren, wann ich will, und muss
nicht ewig an einer Haltestelle warten. Aber natürlich Aufgabe 12a
stehe ich oft im Stau, und die vielen roten Ampeln – 1.53 1
das ist stressig. (Bus)
Aufgabe 7a 2
(Trambahn)
1.50 ◆ Wann kommt sie?
◆ Du, Maja, Mama möchte wissen, wann du kommst. 3
◆ Am Freitag. (U-Bahn)
◆ Mit dem Auto? 4
◆ Mama fragt auch, ob du mit dem Auto fährst. (Fahrrad)

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 8 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
5 Die Strecke Saratov–Berlin, das sind ca. 2800 km,
(Auto) habe ich schon in 16 Tagen geschafft.
6 ◆ Das klingt ja wirklich beeindruckend.
(Flugzeug) ◆ Ja, aber diese sportlichen Leistungen sind nicht
das Wichtigste. Sie sind wie ein Geschenk und ma-
Aufgabe 13b chen mir Freude. Nachts allein durch die russische
1.54 ◆ Wir haben heute den Schriftsteller Christoph Steppe zu fahren – das ist fantastisch.
Brumme am Telefon. Er ist schon mehrmals mit ◆ Und trotzdem müssen Sie auch mal schlafen. Wo
dem Fahrrad von Berlin in die russische Stadt übernachten Sie normalerweise?
Saratov an der Wolga gefahren. Guten Abend, Herr ◆ Im Zelt, im Wald. Viele Menschen glauben, dort
Brumme. gibt es Räuber. Aber die Räuber sitzen woanders.
◆ Guten Abend. Welcher Dieb ist so dumm und sucht in einem
◆ Wie sind Sie denn auf die Idee zu dieser Fahrrad- russischen Wald nach Geld?
tour gekommen? ◆ Zum Schluss noch eine wichtige Frage: Was finden
◆ Ich wollte eigentlich zu Fuß von Berlin an die Sie eigentlich auf der Tour am schönsten?
Wolga laufen. Aber ein deutscher Journalist, ◆ Die Gewitter in der Steppe, besonders aber der
Wolfgang Büscher, war schon zu Fuß nach Moskau Kontakt mit den Menschen. So oft freuen sich
gegangen und hatte über diese Wanderung einen Menschen, wenn sie mich sehen. Sie laden mich
Bericht geschrieben. Also wollte ich etwas anderes manchmal ein oder schenken mir etwas. „Europa
machen. hat uns entdeckt!“, hat zum Beispiel ein Fischer in
Ein Freund von mir – er ist 14 Jahre älter als ich – einem Dorf gerufen. Mein Beispiel zeigt vielleicht,
fährt schon lange jeden Sommer mit dem Fahrrad dass etwas Fantastisches sehr leicht möglich ist.
an das Nordkap in Norwegen. So bin ich auf die Und ich selbst habe etwas Wichtiges gelernt: Es ist
Idee gekommen, mit dem Rad zu fahren. viel schöner, wenn man anderen Glück schenken
◆ Und wie oft haben Sie die Fahrt schon gemacht? kann, als wenn man es für sich selbst will.
Und warum machen Sie das immer wieder? ◆ Herr Brumme, vielen Dank für dieses Interview.
◆ Ich bin diese Tour schon fünfmal gefahren, insge- ◆ Bitte schön.
samt 35.000 Kilometer. Es ist das beste Mittel ge-
gen Depressionen. Wenn man langsam fährt, sieht Plattform 2, Hören: Teil 2
man mehr. Und ich entdecke, dass ich nichts Nütz- Radioansagen verstehen
liches machen muss und trotzdem mit mir zufrie-
den bin. Aufgabe 2a
Ich fühle mich frei wie ein Vogel, habe keine 1.55 Und nun zum Wetter: Im Süden ist es das ganze
Termine, es gibt kein Fernsehen oder Internet. Ich Wochenende kühl und bewölkt. Erst am Sonntagabend
genieße die Bewegung, und noch dazu ist es ge- wird es schöner. Im Westen und Norden Deutschlands
sund! scheint an beiden Tagen die Sonne und es wird warm.
◆ Was mich auch interessiert, ist: Was nehmen Sie Im Osten regnet es am Samstag noch, aber am Sonn-
alles mit? Wie sieht Ihr Fahrrad bei der Abfahrt tag bleibt es trocken.
aus?
◆ Ich nehme nur das Nötigste mit und spare mit Aufgabe 3
jedem Gramm. Zwei Garnituren Fahrradkleidung, 1.56 Beispiel
Werkzeug und Ersatzteile, Fotoapparat, Diktaphon, Und nun noch eine wichtige Information zum Open-
Pass, Kreditkarte, ein paar Bücher – neuerdings ein Air-Festival im Stadtpark. Die Band „Deichkind“ kann
E-Book, weil es nicht so schwer ist wie Bücher. wegen Erkrankung nicht auftreten. Das Konzert be-
Wichtig ist außerdem, dass das Fahrrad einfach ginnt deshalb erst um 16 Uhr, und nicht um 14 Uhr.
und robust ist und nicht zu teuer aussieht. Einlass ist wie geplant schon ab 13 Uhr mit Musik von
◆ Wie viele Kilometer fahren Sie denn durchschnitt- Nachwuchsbands und Showeinlagen.
lich pro Tag?
1.57 1
◆ Etwa 140 Kilometer am Tag, durchschnittlich
Und jetzt zur Verkehrslage: Auf der A7 bei Füssen in
17 Kilometer in der Stunde, das ist eigentlich ein
Richtung Ulm wegen einer Baustelle stockender Ver-
gemütliches Tempo. Manchmal fahre ich auch
kehr. Auf der A9 bei Dessau 4 km Stau wegen eines
24 Stunden. Mein Rekord in dieser Disziplin sind
Unfalls, Ortskundige umfahren die Strecke bitte weit-
340 km.

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 9 von 10
Netzwerk – Arbeitsbuch A2.1
Transkripte der Hörtexte
räumig. Der Stau auf der A2 hat sich aufgelöst, hier 1.60 4
haben Sie wieder freie Fahrt. Diese Woche haben wir in unserem Reisemagazin „On
1.58 2 Tour“ wieder jeden Tag um 11.40 Uhr ein Gewinnspiel
Das Wetter: In den nächsten Tagen bleibt es wechsel- für Sie. Wir spielen fünf Sekunden von einer aktuellen
haft. Heute Abend kommt es immer wieder zu teils Top-Ten-CD und Sie nennen uns das Lied. Wer als Erster
kräftigen Schauern. Morgen Vormittag sonnig und richtig rät, gewinnt einen tollen Reiseführer über eine
frühlingshafte Temperaturen, aber ab Mittag ziehen europäische Hauptstadt. Viel Glück!
wieder Wolken auf und es sind Gewitter möglich. Über- 1.61 5
morgen bleibt es bewölkt, am Abend klart es dann Nun noch ein Programmtipp. Eine Kostprobe aus dem
wieder auf. neuen Hörbuch von Sven Regener gibt es um 16.30 Uhr.
1.59 3 Um 16.45 Uhr stellt Ihnen Horst Schumann die neuesten
Und nun eine Information für alle Messebesucher: Die Kinofilme vor und empfiehlt Ihnen den Film der Woche.
Parkplätze am Eingang Ost sind belegt. Auch am Ein- Nach den Nachrichten um 17.05 Uhr dann ein Bericht
gang West sind nur noch wenige Plätze frei. Bitte über die Leipziger Buchmesse mit Interviews und Ge-
kommen Sie also entweder mit den öffentlichen Ver- sprächen.
kehrsmitteln oder parken Sie am Eingang Nord. Dort
gibt es noch genügend Parkplätze.

Netzwerk A2.1 Transkripte der Hörtexte

Seite 10 von 10