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Essen

Ein richtiger Tag beginnt nach dem Aufstehen mit dem Frühstück. Es ist gesund, wenn man
nicht mit leerem Magen von zu Hause weggeht. Man kann Sandwich, Cornflakes, Müsli oder
Backwaren essen. Dazu trinkt man meistens Kaffee, Kakao, Milch oder Tee. Trotzdem gibt es viele
Menschen, die morgens nichts essen und trinken. Mit viel Stress verbunden kann das schnell zu
einem Magengeschwür führen.

Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen. Da isst man mehrere Gänge: eine Suppe, ein
Hauptgericht und manchmal auch einen Nachtisch. An Werktagen isst man in der Kantine zu Mittag.

Zum Mittagessen decken wir den Tisch immer besonders schön. Wie wir den Tisch decken, hängt
davon ab, aus wie vielen Gerichten das Mittagessen besteht. Zuerst kommt die Tischdecke. Den
tiefen Teller für die Suppe stellen wir auf den flachen Teller. Das Besteck legen wir von außen nach
innen. Rechts legen wir den Löffel, zwischen den Löffel und den Teller kommt das Messer. Links
neben den Teller legen wir die Gabel. Die Gläser stellt man vor den Teller. Zu den verschiedenen
Getränken braucht man andersförmige Gläser. Vor den Teller kommt auch noch die Tortengabel.
Unter das Besteck kommt die Serviette. Wenn man den Tisch für festliche Anlässe besonders
geschmackvoll decken möchte, kann man Kerzen und Blumen auf den Tisch stellen.

Die dritte Mahlzeit ist das Abendessen. Viele Familien essen dann gemütlich zusammen am
schön gedeckten Tisch, besprechen die Ereignisse des Tages. Wenn die Familienmitglieder kein
richtiges Mittagessen hatten, dann essen sie meistens abends etwas Warmes. Das bedeutet für die
berufstätigen Mütter zwar mächtig viel Arbeit, aber viele nehmen sich gern die Zeit dafür, um ihre
Familie gesund zu ernähren.

Am Wochenende sieht das allerdings anders aus. Da isst die Familie auch morgens zusammen.
Man kann schön die Arbeiten verteilen: wer den Tisch deckt, wer das Essen zubereitet, wer den Tisch
abräumt und wer den Abwasch macht. Viele Männer sind der Meinung, dass das eine Frauenarbeit
ist. Aber es gibt immer mehr Männer, die gerne kochen und damit das Leben ihrer Gattin erleichtern.

Wenn ein Familienfest bevorsteht, kann man das in einem Restaurant feiern. Das kostet zwar
mehr, aber die Arbeit nimmt einem dann das Personal ab. Vorher ist es empfehlenswert, einen Tisch
für die Familie reservieren zu lassen, damit es nicht vorkommt, dass man hingeht und keinen freien
Tisch im Lieblingsrestaurant findet. Das kann ärgerlich sein und der Familie die Stimmung verderben.
Wenn man ankommt, wählt man einen Tisch aus. Bei Reservierungen muss man beim Ober nach
dem Tisch fragen. Wenn man Platz genommen hat, bringt der Kellner die Speisekarte, und fragt, was
man trinken möchte. Auf der Speisekarte sind Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte wie
Frischgebratenes, Fleisch- und Fischgerichte, Nudeln, und Desserts wie Eis, Palatschinken oder
Obstschalen zu finden. Wenn man gewählt hat, muss man meistens eine halbe Stunde warten, bis
alles serviert wird. Am Ende bezahlt man die Rechnung und gibt dem Kellner etwa 10 Prozent
Trinkgeld, wenn einem das Essen und die Bedienung gefallen hat.

Heutzutage haben die Menschen kein oder so wenig Zeit etwas zu kochen, deshalb gehen die
Menschen (vor allem die Kinder und die Jugendlichen) ins Fastfood, weil sie dort schnell etwas zu
essen bekommen. Dort treffen sie mit den Freunden, können miteinander sprechen und „free WiFi“
benutzen. Die Schnellrestaurants findet man an jeder Ecke und es ist egal, wann man dorthin geht,
sie sind länger geöffnet. Wenn man zB. shoppen geht, kann schnell eine bekannte Speise (Hot-Dog
und Hamburger kennt jeder) bekommen und kann mit der Hand essen. In diesen Fastfood-
Restaurants ist höfliches Benehmen nicht notwendig, das kann auch positiv und negativ sein. Viele
kritisieren Fastfood, weil es aus Halbfertigprodukten hergestellt wird, und enthaltet viel fett, aber
nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe, deshalb ist es ungesund (man kann davon Übergewicht
haben, diese Gerichte steigen die Cholesterinspiegel). Es gibt solche Menschen, die nicht viel
Fastfood essen können, sie sagen, dass das langweilig ist, immer nur Pizza und Hamburger zu essen.

Heutzutage gibt es viele Menschen, die Übergewicht haben. Wir müssen darauf achten, was
wir essen. Wir sollen abwechslungsreiche und frische Mischkost essen (tierische und pflanzliche
Lebensmittel auch). Die Speise soll wenig Fett, Salz und Zucker enthalten, denn es kann zur
Verkalkung und dadurch Herz-, Kreislaufkrankheiten, Übergewicht und Zuckerkrankheit führen. Man
soll statt Weißbrot Schwarzbrot oder andere Vollkornprodukte essen. Das Frühstück ist sehr wichtig,
Müsli, Cornflakes oder andere Getreideprodukte sind sehr gesund. Wenn wir Fleisch essen, sollen wir
mageres Weißfleisch wie zB. Hänchen, Pute, Fisch usw. wählen. Rindfleisch und Schweinfleisch sind
fett. Man soll viel Obst und Gemüse essen (fünfmal pro Tag). Die Nudelgerichte und die Süßigkeiten
enthalten viel Kohlenhydrate, deshalb sollen wir davon wenig essen. Man muss pro Tag mindestens
etwa 2,5-3 Liter Flüssigkeit trinken, vor Allem Wasser, Mineralwasser, grünen Kräutertee oder Säfte
ohne Zucker. Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke und Energydrinks sind ungesund. Alkohol und
Zigaretten sind natürlich zu vermeiden.

Die ungarische Küche ist berühmt von ihren würzigen Speisen. Die Ungarn kochen fettig (zB.
mit Schmalz oder mit Öl) und sogar scharf (die Ungarn benutzen viel Paprika). Die ungarischen
Speisen enthalten zu viel Kolesterin, deshalb sind sie ungesund. Man isst viel Fleisch (vor Allem
Schweinfleisch), und viel Mehlspeisen und Süßigkeiten und nicht nur als Dessert, sondern als
Hauptgericht. Man isst leider nicht viel frisches Obst und Gemüse (Gemüse isst man hauptsächlich
gekocht). Man trinkt so viel Alkohol (der ungarischer Wein und Schnaps sind sehr bekannt). Nach
dem Essen trinkt man ein starkes Espresso (das ist auch ungesund…). Wenn ein Tourist in Ungarn
Urlaub macht, muss er ein paar typische ungarische Speise ausprobieren (zB.: Gulaschsuppe,
Gulasch, Hortobágyer Palatschinken, Fischsuppe, Gefühltes Kraut, Gefühlte Paprikaschoten, Letscho,
Kartoffelnauflauf, Salami, Wurst, Blut- und Leberwurst, Paprikahuhn, Bohnensuppe, Lángos (Fladen),
Kovászos uborka (Salzgurken), Topfenfleckerln; Quarkknödel, Gundel-Palatschinken, Schomlauer
Nockerl, Kastanienpüre, Dobos-Torte, Kürtőskalács, Beigel (Mohn- und Nussrollen) und Túró-Rudi-
Riegel usw.).

Die deutsche Küche ist ganz anders wie die ungarische Küche. Die Deutschen kochen mit
Margarine oder mit Olivenöl. Man isst viel Obst und Gemüse. Die Deutschen essen Salat als
Vorspeise, als Beilage isst man Kartoffeln. Sie essen wenig Suppe (hauptsächlich Cremesuppe), aber
viel Bratwurst und haben viele verschiedene Arten (zB. Thüringer, Frankfurter, Currywurst aus Berlin,
Weißwurst). Die Ungarischen essen viel Brot, aber die Deutschen nicht. Es gibt viele deutsche
Spezialitäten (zB. Bier, Eintopf, Wienerschnitzel mit Pommes, Eisbein mit Sauerkraut, Semmelknödel,
Spätzle, Maultaschen, Thüringer Klöße, Sauerbraten, Brezel, in Österreich Tafelspitz;
Kaiserschmarren, Ischler, Sacher-Torte, Schwarzwälder-Kirschtorte, Rote Grütze, Lübecker Marzipan,
Christstollen aus Dresden, in Österreich Linzer Torte; Schweiz ist bekannt für Käse (Käsefondue) und
Schokolade usw.). Am Nachmittag trinken sie Blümchenkaffee. Das ist nicht so stark, wie der
ungarischen Kaffee, sondern mit Wasser, Milch und Sahne verlängert. Dazu essen sie Kuchen.

Es ist sehr gut, wenn, man allerorts kochen kann. ZB. im Pfadfinderlager, im Wald ist es ein
bisschen schwer, aber wenn man geschickt ist kann einfache leckere Speise im Wald auch kochen.
Bei uns ist ein sehr beliebtes Gericht der Letscho. Das kann man schnell und einfach machen. Die
Zutaten sind: Paprikaschoten, Tomaten, Salz, Pfeffer, Öl, Zwiebel, Wurst oder Würstchen, Eier.
Zwiebel schälen, schneiden und in Öl rösten. Paprika und Tomaten schneiden und dazugeben. Mit
Salz und Pfeffer würzen. 20 Minuten kochen. Wurst/Würstchen schneiden und dazugeben. Eier
schlagen und dazugeben. Fertigkochen. Mit Brot essen.