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Beratungsleitfaden

Allergische Rhinokonjunktivitis

Fragen für das Beratungsgespräch


Für wen ist das Mittel? Welche Beschwerden sind vorhanden (nur Nase, nur Augen)? Wie stark sind diese ausgeprägt?
Wie häufig treten diese auf? Sind die Auslöser bekannt? Was wurde bereits unternommen? Muss auf Unverträglichkeiten
geachtet werden? Werden andere Medikamente eingenommen? [Achtung: Antibiotika (Penicilline), Antirheumatika,
Salicylate (ASS), Hustenblocker (Codein), Narkotika können u. a. allergische Reaktionen auslösen.]

Symptome
Fließschnupfen, Niesreiz, Nasenjucken und/oder gerötete, juckende, tränende, brennende Augen

Wann zum Arzt?


Bei starken Beschwerden, Bronchospasmen, anaphylaktoiden Reaktionen; Kinder, Schwangere und stillende Frauen

Therapie in der Selbstmedikation


Akut eventuell in Kombination Nicht akut

H1-Antihistaminika Mastzellstabilisatoren
• Blockieren die Histaminbindungsstellen • Zur Prophylaxe und als Basismedikation
• Unterbinden die Histaminreaktion • Lokale Anwendung
• Häufige UAW: Müdigkeit (systemische Mittel) • Verhindern die Histaminausschüttung aus
Mastzellen
• Wirkeintritt: nach ca. 48 h
systemisch lokal • Volle Wirkung: nach ca. 2 Wochen
} Cetirizin, Dimetinden, } Azelastin, Ketotifen, } Cromoglicinsäure
Loratadin Levocabastin

Glukokortikoide Alternative Heilungsmethoden:


• Lokale Anwendung (Nasenspray)
• Hemmen nachhaltig die Wirkung der Homöopathika (Einzel- bzw. Komplexmittel)
Entzündungsfaktoren im Gewebe } Adhatoda vasica, Cardiosp. halica., Luffa operc.,
} Beclometason, Fluticason, Mometason Thryallis glauca

Allgemeine Zusatzempfehlungen
Abschwellende Nasensprays (Oxymetazolin, Xylometazolin) zur kurzfristigen sofortigen Schleimhautabschwel-
Stand: Februar 2019; Fotos: © GALENpharma GmbH / mkrberlin – stock.adobe.com

lung; Kochsalz- bzw. Meersalzlösungen zum Ausspülen der Pollen aus Nase bzw. Augen; Dexpanthenol zur
Pflege und zum Schutz der Nasenschleimhaut bzw. der gereizten Horn- und Bindehaut; Allergenkarenz;
Pollenflugvorhersage beachten; mit geschlossenem Fenster schlafen, abends Haare waschen und Kleidung
des Tages außerhalb des Schlafzimmers lagern.

Produktsteckbrief: MomeAllerg® Nasenspray


Wirkstoff: Mometasonfuroat 50 µg/Sprühstoß
Indikation: Zur symptomatischen Behandlung der Beschwerden eines Heuschnupfens nach der
Diagnose einer saisonalen allergischen Rhinitis durch den Arzt, bei Patienten über 18 Jahren
Packungsgröße: 60 Sprühstöße, 10 g, PZN 12409639; 140 Sprühstöße, 18 g, PZN 12409645
Dosierung: 1 x täglich 2 Sprühstöße je Nasenloch; Erhaltungsdosis: 1 x täglich 1 Sprühstoß je Nasenloch
Vorteile von MomeAllerg® Nasenspray: Es wirkt nur dort, wo es Sinn macht – in der Nase und indirekt
auch gegen die Symptome der Augenbindehautentzündung. Es ist kein Gewöhnungseffekt zu erwarten,
es macht nicht müde und die Verkehrstüchtigkeit wird nicht eingeschränkt.

MomeAllerg 50 Mikrogramm/Sprühstoß Nasenspray, Suspension, Wirkstoff: Mometasonfuroat Anwendungsgebiete: MomeAllerg® wird bei Erwachsenen zur symptomatischen Behandlung der Beschwerden
eines Heuschnupfens (saisonale allergische Rhinitis), nach der Erstdiagnose eines Heuschnupfens (saisonale allergische Rhinitis) durch einen Arzt, angewendet. Heuschnupfen, der zu bestimmten Zeiten im Jahr
auftritt, ist eine allergische Reaktion, die durch das Einatmen von Pollen von Bäumen, Gräsern und auch Schimmel und Pilzsporen hervorgerufen wird. MomeAllerg vermindert die Schwellung und Reizung in Ihrer
Nase und lindert dadurch Niesen, Jucken und eine verstopfte oder laufende Nase, die durch Heuschnupfen hervorgerufen wurden. Warnhinweise: Enthält Benzalkoniumchlorid. Zu Risiken und Nebenwirkungen
lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: Juni 2016, GALENpharma GmbH, Wittland 13, 24109 Kiel

In Kooperation mit
Mit freundlicher Unterstützung der GALENpharma GmbH