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Schriftliche Prüfung (Klausur)

Beschreibung eines Musikstückes

Aufgabe: Beschreiben sie die ersten 8 Takte des vorliegenden notierten Musikstückes ohne dies bereits gehört zu haben.

notierten Musikstückes ohne dies bereits gehört zu haben. Vorgehensweise (3 Phasen): Phase 1: Beschreiben Phase 2:

Vorgehensweise (3 Phasen):

Phase 1: Beschreiben

Phase 2: genauer Beschreiben

Phase 3: Analyse

Art des Stückes (mit Instrument)

Anzahl der Stimmen

Besonderheiten im Tempo (Rubato/Fermaten, etc.)

Anzahl der Takte

Satzsgestaltung

Harmonik (grob)

Tonart

Melodieverlauf & Rhythmus

(Wirkung)

Tempo

Höhepunkt(e)

Deutung/Funktion

Takt

Dynamik

Epoche/Komponist

Ergebnisse: Phase 1: Art des Stückes : Klaviervorspiel zu einem Kunstlied Länge : 8 Takte

Ergebnisse:

Phase 1:

Art des Stückes: Klaviervorspiel zu einem Kunstlied Länge: 8 Takte Tonart: a-Moll Tempo: „Langsam“ (wie notiert) Takt: 4/4 Takt, „Alla-breve“ gezählt

Phase 2:

Anzahl der Stimmen: Drei Stimmen zu Beginn. Ab Takt 5 sechs Stimmen Satzgestaltung: homophon, ab Takt 5 schon als „Akkordisch“ zu betrachten Melodieverlauf & Rhythmus: Zunächst mit unentschlossener Tendenz, da Auf- und Abwärtsbewegung die Waage halten. Das Thema von Takt 1 (mit Auftakt) bis Takt 3 Zählzeit „1 und“ wird einmal wiederholt. Ab Takt 4 von Zählzeit 1 auf 2 wird die Melodie, die sich aus der Oberstimme der Akkorde speist mit Sprüngen gestaltet. Rhythmisch dominieren im ersten Teil des Vorspiels (Takt 1 bis einschließlich 4) Viertel und Achtel, sowie Synkopen (z.B. um eine Halbe verlängerte Achtel in Takt 1), in der zweiten hälfte prägen vor allem Halbe Noten den Rhythmus, der durch punktierte Viertel und Achtel aufgelockert wird. Höhepunkt(e): Prägnantester Höhepunkt findet sich in Takt 5 auf der Zählzeit 1. Hier wird melodisch der höchste Ton (d'') erreicht, zum ersten mal treten alle 6 Stimmen auf und gleichzeitig werden diese mit einem Arpeggio-Vortrag und einem Akzent besonders hervorgehoben („aufgefächert“). Dynamik: Das Stück wird leise vorgetragen. Zunächst pianissimo mit Akzent auf jedem d', dann ab Takt 6 Zählzeit „2, und“ pianopianissimo (Besonders Leise)

Phase 3:

Besonderheiten im Tempo: Der langsame Vortrag ist zusätzlich mit Fermaten an melodischen „Eckpunkten“ versehen, die dem Vortrag an diesen Stellen die Wirkung eines „molto rubato“ verleihen und den Ausdruck steigern. Harmonik: Im Auftakt Tonika a-Moll, Takt 1 auf Zählzeit „1 und“: Bass, Bariton und Tenor bilden d-moll (Subdominante). Takt 2 Zählzeit 1: Tonika a-Moll – Ganzschluss. Das Harmonieschema wird in der Wiederholung beibehalten. In Takt 6 beginnt auf Zählzeit 1 der zweite Teil des Vorspiels mit der Subdominante d-Moll und führt zum Ganzschluss auf a-Moll (Tonika). Wirkung: Das Vorspielt wirkt getragen (langsam), melancholisch und nachdenklich (aus der Analyse des Notentextes erschlossen) Deutung/Funktion: Das vorliegende Vorspiel ist in Sachen Dynamik und Melodieführung expressiv Gestaltet. Die Fermaten lassen geben dem Interpreten darüberhinaus zusätzlichen Freiraum, das Stück individuell und Ausdrucksstark zu gestalten. Das zurückgehen der Dynamik von einem Pianissimo (Takt 6 Zählzeit „2, und“) zum Pianopianissimo verbunden mit dem harmonischen Ganzschluss und der Abfallenden Melodik bereiten den Einsatz des Sängers wirkungsvoll vor. Vermutungen über Epoche/Komponist: Die Expressive Gestaltung, leiser Vortrag, langsames Tempo und das durch Synkopen (Vgl. T. 1) sowie Fermaten verschleierte Metrum lassen dieses Stück klar in die Epoche der Romantik einordnen. Der erste Eindruck lässt dieses Stück den Komponisten Franz Schubert oder Robert Schumann zuordnen.

Lösung:

Epoche: Romantik Komponist: Franz Schubert