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Interkulturelle Literatur oder multikulturelle Literatur

Man bezeichnet als interkulturelle oder multikulturelle Literatur, die Literatur, die von
Autoren aus verschiedenen Kulturräumen kommen. Diese Strömung kann man als
“deutschsprachige Literatur nicht deutscher Herkunft” definieren.
Begonnen hat diese Literatur mit der Gastarbeiter- oder Migrantenliteratur.
In Deutschland bilden die Türken die größte Gruppe. Sie sind auch die größte nationale
Minderheit in der Bundesrepublik.
Jeder Autor, der zwischen zwei Kulturen lebt, leidet an einem Dilemma: Er gehört
weder zur Kultur seiner Herkunft noch zur Kultur des Landes, in dem er lebt. Man sagt, dass
jede Form von Interkulturalität eine Bereicherung, aber auch ein Verlust der eigenen
Identität ist. Themen, die in dieser Literatur behandelt werden sind: Migration,
Lebenszustände in der Heimat, aber auch im neuen Land, Heimatverlust, Identitätsfindung,
Fremdheit.