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Zusatzaufgaben:

Aufgabe 1: Ihnen liegt eine Liefererrechnung über 85.000,00 € netto vor. Es gelten folgende Zahlungsbedingungen:
„Zahlbar innerhalb von 12 Tagen bei 2,5% Skonto, innerhalb 30 Tagen netto.“ Mangels flüssiger Mittel auf dem
Bankkonto müsste ein Überziehungskredit zu 13% p.a. aufgenommen werden.

a) Ermitteln Sie rechnerisch, ob sich die Ausnutzung des Skontos lohnt.


b) Ermitteln Sie rechnerisch den Jahreszinssatz für die Inanspruchnahme des Skontos.

Aufgabe 2: Die Bilanzen der LIPSTICK AG weisen jeweils zum 31.12. folgende Werte (in Mio. €) aus:

Aktiva Bilanz zum 31.12. Passiva


01 00 01 00
Sachanlagen 2.500 2.400 gezeichnetes Kapital 900 700
Vorräte 970 870 Kapitalrücklage 700 300
Forderungen 460 440 Gewinnrücklage 250 245
Wertpapiere des UV 8 33 Bilanzgewinn 200 190
flüssige Mittel 62 57 Pensionsrückstellungen 650 565
kurzfr. Verbindlichkeiten 900 1.130
langfr. Verbindlichkeiten 400 670
4.000 3.800 4.000 3.800

Im Vorjahr 00 wurde der Bilanzgewinn voll ausgeschüttet. Für das Geschäftsjahr 01 soll laut Beschluss der
Hauptversammlung eine maximale Dividende (abgerundeter 10-Cent-Betrag pro 5,00-€-Aktie) ausgeschüttet werden.
Anfang Juli 01 wurde eine Kapitalerhöhung vorgenommen; auf die jungen Aktien wird die halbe Dividende gezahlt.

a) Berechnen Sie die Höhe des nach der Ausschüttung im Jahr 01 entstehenden Gewinnvortrags.
b) Berechnen Sie den Ausgabekurs pro 5,00-€-Aktie, zu dem die Kapitalerhöhung durchgeführt wurde.
c) Nennen Sie die Finanzierungsvorgänge im Jahr 01, die aus den beiden angeführten Bilanzen
ersichtlich sind, gliedern Sie diese sowohl nach der Herkunft als auch nach der Rechtsstellung des
Kapitalgebers und geben Sie die jeweiligen Beträge an.
Aufgabe 3 (Fachabi 2006 – Nachholtermin): Der Passivseite der Bilanz der HOLZNER AG sind zum 31.12.2004 und
zum 31.12.2005 folgende Positionen nach teilweiser Ergebnisverwendung zu entnehmen (Angaben in Tsd. €):

2004 2005
gezeichnetes Kapital ? ?
Kapitalrücklage 3.000 4.200
Gewinnrücklagen 1.940 2.250
Bilanzgewinn ? 210
Pensionsrückstellungen 2.820 3.150
langfristige Verbindlichkeiten 5.520 5.800
kurzfristige Verbindlichkeiten 2.350 2.560

Im Jahr 2005 wurde eine ordentliche Kapitalerhöhung vorgenommen. Dadurch erhöhte sich die Kapitalrücklage um
40% und das gezeichnete Kapital stieg um 75% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 60.000 junge Aktien
ausgegeben. Das Agio betrug 2/5 des Nennwerts der jungen Aktien. Alle Aktien der HOLZNER AG lauten auf den
gleichen Nennwert.
Der Jahresüberschuss für das Jahr 2005 beträgt 410 Tsd. €. Für das Geschäftsjahr 2005 ist sowohl für die alten als
auch für die jungen Aktien eine Stückdividende in Höhe von 1,40 € vorgesehen. Für das Geschäftsjahr 2004
beschloss die Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 400 Tsd. €.

a) Berechnen Sie alle im obigen Bilanzauszug fehlenden Werte.

b) Ermitteln Sie die Höhe der offenen Selbstfinanzierung im Jahr 2005 und nennen Sie zwei Vorteile dieser
Finanzierungsart gegenüber einer Beteiligungsfinanzierung.

c) Nennen Sie zwei aus dem Bilanzauszug ersichtliche langfristige Fremdfinanzierungsarten. Unterscheiden Sie
diese nach Herkunft des Kapitals und berechnen Sie die entsprechenden Beträge.

Aufgabe 4: Geben Sie für die Beispiele alle finanzwirtschaftlichen Fachbegriffe und die dazugehörigen Beträge an.

a) Ausgabe junger Aktien im Verhältnis 10:3. Altes gezeichnetes Kapital 200 Mio. €, Nennwert 5,00 €,
Ausgabekurs 12,00 €.
b) Auszahlung einer Betriebsrente in Höhe von 15.000,00 €.
c) Aufteilung des Jahresüberschusses in Höhe von 10 Mio. € in: Andere Gewinnrücklagen 7 Mio. €, Dividende 3
Mio. €
d) Verkauf von Fertigerzeugnissen (Wert: 1 Mio. €) für 1,2 Mio. € per Banküberweisung.
e) Bildung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 100.000,00 €.
f) Kauf einer Maschine für 100.000,00 € auf Ziel.
g) Tilgung langfristige Schulden in Höhe von 15.000,00 € per Banküberweisung.