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Methodische Tipps

Inhalt
Brückenkurs.........................................................................................................................................3
Arbeit und Freizeit: Berufe-Raten.......................................................................................................3
Arbeit und Freizeit: Schreibaufgabe zu Finalsätzen............................................................................3
Familie: In einem Internet-Forum Stellung nehmen...........................................................................4
Familie: Kleine Texte zu reflexiven Verben (Beziehungsgeschichten)................................................4
Feste: Kreatives Schreiben.................................................................................................................5
Schule: Ein Vorsilbenspiel...................................................................................................................6
Schule: Schreiben: Erinnerungen an die Schule..................................................................................6
Schule: Wortschatzübung: "Wie waren Sie als Schüler oder als Schülerin?"......................................7
Essen und Trinken: Ratespiel: Koch-Pantomime................................................................................7
Essen und Trinken: Tipps zur Gesundheit...........................................................................................8
Film: Rollenspiele: Argumentieren und überzeugen..........................................................................9
Film: Schreiben nach Mustern: Grammatikübung zu Relativpronomen (Wunschträume).................9
Reisen: Reiseaktivitäten (Wortschatzarbeit)....................................................................................10
Reisen: Veränderungen (Übung zu den Wechselpräpositionen)......................................................10
Musik: Lieblingsmusik.......................................................................................................................11
Musik: Mit Musik geht alles besser..................................................................................................11
Sport: Gymnastik..............................................................................................................................12
Sport: Schreiben zu Ordnungszahlen................................................................................................13
Sport: Übung zur Komparation von Adjektiven (Neidlos anerkennen).............................................13
Mode: Alle meine Kleider (Entspannung mit Singen).......................................................................13
Mode: Modeberatung: Kleine Tricks und große Wirkung................................................................14
Hauptkurs...........................................................................................................................................15
Menschen: Kennenlernspiel.............................................................................................................15
Menschen: Wie didaktisiere ich ... einen biographischen Text?.......................................................16
Städte: Landeskunde: Hintergrund (Was ist eigentlich eine "Stadt"?).............................................17
Städte: Wie didaktisiere ich ... einen Kommentar?..........................................................................18
Städte: Wie erstellt man eine Internet-Recherche?.........................................................................18
Sprache: Arbeit mit Redemitteln (Fernsehdiskussion: Sollten wir alle Englisch sprechen?).............19
Sprache: Wie didaktisiere ich ... eine Statistik?................................................................................20
Liebe: Wie didaktisiere ich ... Sachtexte?.........................................................................................21
Liebe: Wortschatz: Wortbildung - Komposita...................................................................................22
Beruf: Die Klasse erzählt gemeinsam eine Geschichte  (Kreatives Spiel mit den Konnektoren aus..22
Beruf: Wie didaktisiere ich ... Redewendungen?..............................................................................23
Zukunft: Alles nur Vermutungen!.....................................................................................................24
Übung mit Zeitadverbien, bei der man sich besser kennen lernt.....................................................24
Zukunft: Wie veranschauliche ich die Struktur eines Textes............................................................25
Medien: Wie finde ich schnell Übungen zur indirekten Rede?.........................................................25
Medien: Zeitungsmeldungen lesen und verstehen..........................................................................26
Arbeit in Kleingruppen.....................................................................................................................26
Auto Hier wird geraten! - Ratespiel zum Passiv................................................................................27
Auto: Partizipien als Adjektive ("Kofferpacken" mit Passiv - Ein Spiel zum Üben)............................27
Auto: Statistiken - Entwicklungen beschreiben................................................................................28
Auto: Verkehrsordnung - Ein Quiz für Autofahrer (Gruppenarbeit zum Passiv und Passiv-Ersatz)...28
Abschlusskurs....................................................................................................................................29
"Überfliegendes" Lesen von Zeitungstexten....................................................................................29
Schreiben nach Stichwörtern...........................................................................................................30
Betreff: Nominalisierung..................................................................................................................30
Gedanken klar zum Ausdruck bringen..............................................................................................31
Ganz persönlich?..............................................................................................................................32
Typenlehre mit Konnektoren............................................................................................................33
Ratespiel mit Adjektiven...................................................................................................................33
Rollenspiele zu literarischen Texten.................................................................................................34
Nomen-Verb-Verbindungen.............................................................................................................35
Prüfungsvorbereitung: Ein Thema finden und darüber sprechen....................................................36
Hören: Gezielt Informationen entnehmen und diese notieren........................................................37
Sprechen: Berühmte Personen.........................................................................................................38
Lerntechniken ausprobieren und bewerten.....................................................................................38
Vermutungen äußern.......................................................................................................................39
Detailliertes Lesen............................................................................................................................40
Kleines Suchspiel zu Präpositionen...................................................................................................40
Redewendungen sicher verwenden.................................................................................................41
Rollenspiel: Kleine Ansprachen........................................................................................................42
Beschreibungen................................................................................................................................42
Recherche-Projekte..........................................................................................................................43
Brückenkurs

Arbeit und Freizeit:


Berufe-Raten

1. Ein/e TN* verlässt die Klasse, die anderen denken sich einen Beruf für sie/ihn aus,
z.B. Fotomodell.

2. Die Klasse überlegt gemeinsam,

 was man in diesem Beruf tun muss, bzw. nicht zu tun braucht,
 was man in diesem Beruf braucht, bzw. nicht braucht,
 wie man in diesem Beruf sein muss, bzw. wie nicht.

3. Der/die TN wird zurück in die Klasse geholt und bekommt reihum Hinweise von den
anderen, bis er/sie erraten hat, welchen Beruf er/sie hat.

Beispiel Fotomodell:

 In deinem Beruf würde ich keine Schokolade essen.


 Wenn ich deinen Beruf hätte, dann würde ich schöne Kleider tragen.
 Für deinen Beruf hätte ich nicht die richtige Figur.
 Wenn ich das von Beruf wäre, dann bräuchte ich eine Agentur.

Arbeit und Freizeit:


Schreibaufgabe zu Finalsätzen

1. Die TN* setzen sich in Kleingruppen zusammen (3-4 Personen).

2. Jede Gruppe wählt einen Gebrauchsgegenstand aus, schreibt ihn in die Mitte eines
Papiers und notiert rundherum in Stichwörtern, was man damit alles machen kann
(mindestens 6 Stichwörter).
Beispiel:

3.Die Blätter werden an die nächste Gruppe weitergegeben, die jetzt mit den Stichwörtern
Sätze bildet und (auf einem anderen Blatt) aufschreibt, wozu man diesen Gegenstand
braucht.
Beispiel: 
Man braucht ein Handy, 
> um überall telefonieren zu können.
> damit einen die Freunde immer erreichen.

4. Wenn die Gruppen fertig sind und die Richtigkeit der Sätze kontrolliert haben, werden die
Blätter mit den Stichwörtern an die Wand gehängt und stehen für Einzelübungen zur
Verfügung. Die Blätter mit den fertigen Sätzen können als Lösungsblätter hinzugezogen
werden.

Familie:
In einem Internet-Forum Stellung nehmen

1. Die Teilnehmer/innnen* gehen im Internet zu 


www.kaleidos.de - Meinungen - Pro und contra: Partnerbeziehungen 
und bearbeiten die didaktisierte Seite "Lebensformen". Das heißt, sie lesen die
Kurzbeschreibungen von acht verschiedenen Partnerschaftstypen und ordnen die
aufgeführten Titel zu.

2. Jede/r TN wählt eine Form des Zusammenlebens aus und schreibt in einem kurzen Text,
was sie/er davon hält, ob sie/er so leben möchte und begründet ihre/seine Meinung. Dabei
sollten die Redemittel im Kursbuch S.29 verwendet werden.

3. Korrigieren Sie die Texte und entscheiden Sie gemeinsam mit der Klasse, welche Texte
an das Internet-Forum der Site geschickt werden sollen.

Variation
Die TN lesen auf der Internet-Seite, was die zwei Personen (Christine, 18, und Franka, 31)
zu den Partnerschaften sagen und formulieren ihre Zustimmung oder Ablehnung.

Familie:
Kleine Texte zu reflexiven Verben (Beziehungsgeschichten)

1. Präsentieren Sie am Overhead-Projektor oder als Poster einen der folgenden Texte (PDF-


Datei, 95 KB) (oder beide) als Muster. Die Teilnehmer/innen* sollen später selbst ähnliche
Texte verfassen.
2. Besprechen Sie das Text-Muster: Zwei Personen im Dialog. Am Anfang steht ein Gefühl,
ein Empfinden, dann folgt eine Begründung und am Ende gibt es immer die gleiche Frage
und die gleiche Reaktion.

3. Stellen Sie mit der Klasse eine Liste mit reflexiven Verben zusammen.
Überlegen Sie gemeinsam andere Dialog-Partner: Freund/in – Freund/in; Vater –
Sohn/Tochter; Chef – Angestellte; ...

4. Die TN schreiben in Kleingruppen ähnliche Texte und tragen sie der Klasse vor.

Feste:
Kreatives Schreiben

1. Kopieren Sie die Vorlage (PDF-Datei, 119 KB), kleben Sie sie auf Karton und schneiden
Sie dann die Kärtchen aus. Je nach Klassengröße brauchen Sie drei bis fünf Sets.

2. 4-6 Kursteilnehmer/innen* setzen sich zusammen und erhalten ein Set Kärtchen, das sie
mischen und mit der Bildseite nach unten auf den Tisch legen. Ein TN fängt an, nimmt ein
Kärtchen und beginnt damit eine Geschichte.

3. Nacheinander wählen dann alle TN ein Kärtchen und erzählen damit die Geschichte
weiter.

Beispiel:

TN 1: 
Als ich gestern nach Hause kam, stand ein Päckchen mit einer großen Schleife vor der Tür.
TN 2: 
Ich machte es gleich auf und dachte sofort: "Wie schön, Tante Gertrude hat mir wieder eine
Flasche Champagner geschickt!"

TN 3: ...

4. Die TN schreiben ihre Geschichte auf, geben ihr einen Titel, korrigieren sie mit Hilfe des
Kursleiters / der Kursleiterin und lesen sie dann der Klasse vor.

Schule:
Ein Vorsilbenspiel
Vorbereitung
1. Schreiben Sie verschiedene Verben auf Kärtchen. Es können auch einige doppelt
vorkommen.

2. Bitten Sie Ihre Kursteilnehmer/innen*, acht kleine Zettel (oder Kärtchen) anzufertigen, auf
denen jeweils eine der folgenden Vorsilben steht: 

Durchführung
3. Jede/r TN hat jetzt 8 Vorsilbenkärtchen und muss versuchen, sie möglichst schnell los zu
werden.

4. Lesen Sie ein Verb vor und legen Sie es auf einen Tisch. Wer als erste/r eine passende
Vorsilbe nennt, legt sie an das Verb an. Dazu muss er/sie außerdem einen korrekten
Beispielsatz sagen.

5. Gewonnen hat, wer als erste/r alle Vorsilben an Verbkärtchen angelegt hat.

Schule:
Schreiben: Erinnerungen an die Schule

1. Sprechen Sie mit der Klasse über ihre Erinnerungen an die Schulzeit. Woran erinnert man
sich noch? Personen? Gebäude? Gerüche? Geräusche? Ereignisse?

2. Ihre Teilnehmer/innen schreiben kleine Texte über ihre Erinnerungen nach dem
vorgegebenen Muster:

Aufgabe

Schreiben Sie maximal sechs Sätze über eine Person aus der Schulzeit.
Sagen Sie etwas über:

 Aussehen
 Eigenschaften
 Vorlieben und Schwächen
 Verhalten (Lehrmethoden)
 Ihre Meinung zu dieser Person

Beginnen Sie Ihren Text nach folgendem Muster und verwenden Sie nach Möglichkeit das
Präteritum:
 Ein Lehrer, den ich kannte ...
 Eine Lehrerin, die ich kannte ...
 Ein Mädchen, das ich kannte ...
 Ein Junge, den ich kannte ...

Schule:
Wortschatzübung: "Wie waren Sie als Schüler oder als Schülerin?"

1. Teilen Sie Ihre Klasse in Gruppen (5-7 Personen) ein und künden Sie ein Wettspiel an. Es
geht darum, die Frage "Wie waren Sie als Schüler oder Schülerin?" zu beantworten, indem
die Gruppe möglichst zu allen Buchstaben des Alphabets passende Adjektive findet.

2. Jede Gruppe schreibt die Buchstaben von a bis z untereinander auf ein Blatt Papier und
schreibt dann neben jeden Buchstaben passende Adjektive.
Beispiel:

3. Die Gruppe, die nach 10 Minuten Adjektive zu den meisten Buchstaben gefunden hat, hat
gewonnen.

4. Klären Sie nach dem Wettspiel unbekannte Adjektive, wobei diejenigen, die das Adjektiv
genannt haben, mit Beispielen die Bedeutung klar machen.

5. Variation der Aufgabe:


Wie waren Ihre Lehrer/Lehrerinnen?
Meine Lehrer / meine Lehrerinnen waren ...

Essen und Trinken:


Ratespiel: Koch-Pantomime

1. Für diese Spiel benötigen Sie leere Kärtchen, entsprechend der Zahl Ihrer
Kursteilnehmer/innen*.

2. Sammeln Sie in der Klasse auf Zuruf Verben, die mit dem Kochen zu tun haben, und
schreiben Sie sie im Infinitiv auf die Kärtchen, z.B.:

3. Teilen Sie den Kurs jetzt in zwei Gruppen, die gegeneinander spielen. Jeder TN bekommt
ein Kärtchen mit einem Verb.

4. Ein TN der einen Gruppe beginnt und stellt sein Verb pantomimisch dar, z.B. waschen.
5. Die andere Gruppe berät, welches Verb gemeint ist und einigt sich dann auf einen
Beispielsatz mit einem beliebigen Subjekt. Ein Sprecher (es sollte jedes Mal ein anderer
sein) trägt diesen Satz vor, z.B.: Die Kartoffeln/Äpfel/Möhren werden gewaschen.

6. Für jeden Satz, der auf Anhieb korrekt ist, erhält die jeweilige Gruppe einen Punkt.
Besonders schöne oder schwierige pantomimische Darstellungen können mit einem Extra-
Punkt belohnt werden. Die Gruppe, die nach Darstellung aller Verben am meisten Punkte
hat, hat gewonnen.

Essen und Trinken:


Tipps zur Gesundheit

1. Bilden Sie Kleingruppen und lassen Sie Poster anfertigen, auf denen Tipps zur
Gesundheit zusammengestellt werden.

2. Die Gruppen entscheiden gemeinsam, zu welchen Themen sie Tipps geben wollen.
Beispiel: Erkältungen, Müdigkeit, Fitness, Schlankwerden, ...

3. Die Gruppen sammeln und notieren Vorschläge.


Beispiel: 
Erkältung

 viel Obst und Gemüse essen


 warm anziehen
 Vitamintabletten nehmen
 sich abhärten
 ...

4. Die Gruppen überlegen, wie die Tipps auf dem Poster dargestellt werden.

 Titel/Überschrift/ verschiedene Schriften (Interesse wecken)


 Bild/Zeichnung (anschaulich sein)
 Anordnung
 Farbe
 deutlich sagen, wofür oder wogegen sie sind
 Wirkung beschreiben
 Rezept/Zubereitung (zum Nachmachen anleiten)

5. Die Gruppen stellen das Poster her und präsentieren es der Klasse.
Film:
Rollenspiele: Argumentieren und überzeugen

1. Bereiten Sie Rollenkärtchen zu kontroversen Sprechanlässen vor, bei denen sich jeweils
zwei Kursteilnehmer/innen* gegenseitig überzeugen müssen, etwas zu tun, bzw. etwas nicht
zu tun. 
Beispiel: 

Weitere Sprechanlässe:

 Literatur kennen lernen - als Verfilmung oder als Buch


 Ausgehen - ins Theater oder ins Kino
 Essen - zu Hause oder im Restaurant
 Ferien machen - auf dem Campingplatz oder im Hotel

2. Kopieren Sie so viele Rollenkärtchen, dass alle TN eins ziehen können.

3. Geben Sie den TN Zeit, sich mit ihrer Rolle vertraut zu machen und Argumente zu finden,
mit denen der Gesprächspartner überzeugt werden soll.

4. Durchführung des Rollenspiels: 


Bitten Sie zwei TN (Freiwillige) mit zueinander passenden Rollen, das Gespräch vor der
Klasse zu führen.

Variante: Es können auch mehrere TN gleichzeitig eine Rolle übernehmen.

Film:
Schreiben nach Mustern: Grammatikübung zu Relativpronomen
(Wunschträume)

1. Beginnen Sie die Übung mit einem Beispieltext, nach dessen Muster die Teilnehmer dann
ihre eigenen Texte schreiben. Schreiben Sie den Hauptsatz an die Tafel und ergänzen Sie
die Relativsätze, bzw. lassen sie sie von den Teilnehmern ergänzen.

2. Lassen Sie die Teilnehmer ähnliche Texte schreiben, in denen sie ihre eigenen Wünsche
ausdrücken. Es sollen dabei möglichst alle (passenden) Relativpronomen verwendet werden
und mindestens drei mit Präpositionen).

3. Jeweils zwei Teilnehmer/innen tauschen ihre Texte aus, korrigieren gegenseitig die Texte
und besprechen die Fehler.
Reisen:
Reiseaktivitäten (Wortschatzarbeit)

1. Bilden Sie Kleingruppen und verteilen Sie leere Kärtchen an jede Gruppe.

2. Zeichnen Sie folgendes Koordinatenkreuz an die Tafel bzw. Flip-Chart und schreiben Sie
als Titel darüber:

3. Die Gruppen sammeln passende Aktivitäten und schreiben sie auf Kärtchen.

4. Nach 5 - 10 Minuten werden die Ergebnisse zusammengetragen, indem die Gruppen ihre
Kärtchen in das Koordinatenkreuz heften. Doppelte Nennungen werden nur einmal
genommen.

5. Wenn es unterschiedliche Meinungen über die genaue Platzierung der Wörter gibt,
müssen die TN ihre Entscheidung (mit Beispielen) begründen.

Variation
Koordinatenkreuz: "preiswert - teuer" und "leicht - schwer" 
Titel: "Was man von Reisen mitbringen kann."

Reisen:
Veränderungen (Übung zu den Wechselpräpositionen)

1. Bitten Sie Ihre Klasse, sich den Klassenraum eine Minute genau anzusehen. Dann
verlassen alle bis auf zwei TN* den Raum.

2. Die beiden TN verändern nun die Position von zehn Dingen und bitten die Klasse wieder
herein.

3. Die Klasse muss herausfinden, welche zehn Dinge verändert wurden und verwendet
dabei Sätze wie:
    Die Tasche liegt/steht/ ist nicht mehr auf dem Tisch, sondern unter dem Stuhl.
    Habt ihr die Tasche unter den Stuhl gelegt/gestellt?

4. Vergeben Sie Punkte, wenn Veränderungen richtig erkannt wurden.


Musik:
Lieblingsmusik

1. Die Teilnehmer/innen präsentieren der Klasse ihre Lieblingsmusik anhand eines kurzen
Ausschnitts.

2. Die Präsentation sollte nicht länger als drei Minuten sein und aus folgenden Teilen
bestehen:

 Einleitung, in der die Musik (bzw. die Interpreten) angekündigt wird


 kurze Information zum gewählten Ausschnitt
 Vorspielen eines Ausschnitts von maximal einer Minute Länge
 Schlussbemerkung
 Dank

3. Besprechen Sie geeignete Redemittel für die einzelnen Teile der Präsentation.
Verweisen Sie dazu auf die Redemittel im Kursbuch Seite 89 (Vortrag).

4. Verteilen Sie die Präsentationen auf mehrere Unterrichtsstunden.

Musik:
Mit Musik geht alles besser

Entwickeln Sie mit Ihrem Kurs musikalische Lernhilfen.

1. Listen Sie gemeinsam mit Ihren Kursteilnehmer/innen* all das auf, was man im DaF-
Unterricht lernen muss, aber so oft vergisst, z.B. richtige Artikel, Kasus bei Präpositionen,
Verben mit Präpositionen, etc.

2. Fragen Sie die TN, welche Erfahrungen sie damit haben, sich mit Musik oder Reimen
etwas zu merken.

3. Falls die TN keine eigenen Beispiele geben können, stellen Sie ein Beispiel aus
Schweden vor. Dort lernen Schüler die häufigsten Akkusativ-Präpositionen nach der Melodie
"Morgen kommt der Weihnachtsmann". Dabei wird die Abfolge "durch - für - gegen - ohne -
um" ständig wiederholt.
4. Die TN setzen sich in Kleingruppen zusammen und versuchen, eine musikalische
Lernhilfe zu erfinden. Dazu wählen die Gruppen eines der zu Beginn genannten "Probleme"
aus und entscheiden sich für eine Melodie, die alle kennen (Kinderlied, Volklied, Schlager,
Song).

5. Die Ergebnisse werden im Plenum vorgetragen.

Sport:
Gymnastik

1. Machen Sie mit Ihrem Kurs Gymnastik-Übungen zur Entspannung oder zum Ausgleich für
einseitige Belastungen. 
(Beispiele finden Sie unter www.netdoktor.de.)

2. Legen Sie gemeinsam fest,

 welche Art von Übungen in Frage kommen (im Sitzen, im Stehen, leicht, schwer, ...),
 welches Ziel die Übung haben soll (Entspannung, Lockerung, Konzentration, ...),
 wie viel Platz gebraucht wird,
 wie lange die Übung maximal dauern soll,
 welche Hilfsmittel verwendet werden können.

3. Die Kursteilnehmer/innen* überlegen in Kleingruppen, welche Übungen sich für den Kurs
eignen. Sie wählen eine aus, zu der sie die passenden Anweisungen schreiben und die sie
in der Gruppe testen.

4. Die Anweisungen werden korrigiert und gesammelt. Wenn der Kurs Gymnastikübungen
machen möchte, wählt ein TN eine Übung aus und gibt der Klasse entsprechende
Anweisungen.

Tipp: Nehmen Sie die Anweisungen auf Tonband auf.

Sport:
Schreiben zu Ordnungszahlen

1. Schreiben Sie die Zahlen 1 bis 12 als Ordnungszahlen an die Tafel.

2. Bitten Sie Ihre Teilnehmer/innen, einen kleinen Text über sich zu schreiben, in dem alle
Ordnungszahlen vorkommen. Die Reihenfolge kann frei gewählt werden. Es sollten aber
möglichst viele verschiedene Formen (Genus und Kasus) verwendet werden.
Beispiel:

3. Die Texte werden in Partnerarbeit gegenseitig korrigiert und dann vorgelesen.

Sport:
Übung zur Komparation von Adjektiven (Neidlos anerkennen)

1. Die Teilnehmer/innen setzen sich in Kleingruppen zusammen. Jede/r notiert fünf


Merkmale, in denen er/sie sich von den anderen unterscheidet. Hierbei kann es sich um
Aussehen, Größe, Alter, Eigenschaften, Leistungen etc. handeln.

2. Jedes Gruppenmitglied spricht über sich und verwendet dabei Vergleiche mit "als" und
"wie". 
Beispiel: 

3. Die Gruppe sucht gemeinsam weitere Merkmale, in denen die einzelnen


Gruppenmitglieder sich voneinander unterscheiden.

4. Das Ergebnis - ein Gruppenporträt - wird dem Plenum präsentiert.

Mode:
Alle meine Kleider (Entspannung mit Singen)

1. Sammeln Sie an der Tafel Berufe, die mit bestimmten Farben in Verbindung gebracht
werden können.

Beispiel: 
grün - Chirurg, Jäger, ...
blau - Stewardess, Pilot, ...

2. Stellen Sie der Klasse das Lied "Grün, grün, grün sind alle meine Kleider" vor (Text und
Melodie finden Sie unter www.zzzebra.de) und üben Sie gemeinsam die Melodie.

3. Lassen Sie neue Strophen mit den gesammelten Farben und Berufen bilden und singen
Sie sie gemeinsam.

Mode:
Modeberatung: Kleine Tricks und große Wirkung
1. Vorbereitung
Sammeln Sie Fotos von schlecht angezogenen Prominenten, die Sie in der Klasse
herumgehen lassen. 
Unter krone, amica oder gzsz finden Sie Fotos, die Sie für den Unterricht ausdrucken
können.

2. Bilden Sie Kleingruppen und geben Sie ihnen folgende Aufgabe:

Sie sind ein Redaktionsteam einer Modezeitung. Ihre Aufgabe ist es, schlecht angezogene
Prominente modisch zu beraten.

3. Sammeln Sie zunächst gemeinsam mit der Klasse Gründe, warum die Kleidung der Stars
"falsch/schlecht" ist.

Beispiel: 
zu große Oberweite - zu kleines Oberteil 
zu dünne Arme - zu wenig Ärmel

4. Die Gruppen entscheiden, für welche Person sie Änderungsvorschläge machen wollen.
Sie unterhalten sich über Tricks und Wirkungen, die sie kennen und überlegen dabei, ob die
Kleidung einen "Schönheitsfehler" verstecken oder besondere Vorzüge hervorheben soll.

5. Die Gruppe schreibt ihre Kritik an der "falschen" Kleidung und ihren Tipp / ihre Tipps auf
ein Blatt Papier. Der Tipp soll die neue Kleidung beschreiben und erklären, warum sie für die
Person besonders vorteilhaft ist.

6. Helfen Sie bei der Korrektur und lassen Sie die Tipps als Modeseite auf einem Poster
arrangieren. (ggf. Bilder, Zeichnungen, Fotos etc. verwenden)
Hauptkurs

Menschen:
Kennenlernspiel

1. Vorbereitung
Bringen Sie eine Cassette bzw. CD mit Partymusik mit (z.B. Salsa-Rhythmen). Die TN*
stellen sich in zwei konzentrischen Kreisen, d.h. in einem Innenkreis und einem Außenkreis
auf. Bei ungerader Teilnehmerzahl steht im Außenkreis eine Person mehr.

2. Durchführung
Sobald Sie die Musik einschalten, bewegen sich die TN im Rhythmus vorwärts, wobei ein
Kreis links herum geht, der andere rechts herum. Nach einigen Sekunden wird die Musik
gestoppt und jede/r wendet sich der am nächsten stehenden Person aus dem anderen Kreis
zu. Die TN stellen sich gegenseitig Fragen, um sich kennen zu lernen. Nach ein bis zwei
Minuten läuft die Musik weiter und die TN setzen sich wieder in Bewegung. Beim nächsten
Musikstopp suchen Innenkreis und Außenkreis neue Gesprächspartner.

3. Spielende
Kündigen Sie nach circa 5 Runden die letzte Runde des Spiels an.
Menschen:
Wie didaktisiere ich ... einen biographischen Text?

Textbeispiel: Das Sprachgenie Heinrich Schliemann (PDF-Datei, 175 KB)


1. Wo findet man solche Texte?

 in Lexika
 als Monographien, z.B. die Reihe bei Rowolth rororo
 in Zeitungen, z.B. Feuilleton

2. Welche Personen sind geeignet?

 die bekannt sind - berühmte Persönlichkeiten


 die eine Identifikationsmöglichkeit erlauben - hier: Sprachen lernen

3. Welche Vorarbeiten sind nötig?

 Text kürzen - Für die Bearbeitung eines Textes innerhalb einer Unterrichtstunde sollte
er nicht länger als 1000 Wörter sein.
 einzelne Worterklärungen

4. Was ist typisch für die Textsorte?

 Reihenfolge der Jahreszahlen und Lebensdaten

5. Welche Lesestrategie kann man bei dieser Textsorte trainieren?

 Verstehen der Hauptaussagen

6. Welche Aufgaben eignen sich zum Training des Leseverstehens?


a) Hauptaussagen zu den Jahreszahlen finden

b) Tabellarischen Lebenslauf rekonstruieren

 Name
 Geburtsort und -datum: Mecklenburg 1922
 Nationalität
 Herkunft, Eltern
 Familienstand (Ehefrau, Kinder)
 Schulbildung
 Berufsausbildung
 Beruflicher Werdegang
 Besondere Kenntnisse und Leistungen

Städte:
Landeskunde: Hintergrund (Was ist eigentlich eine "Stadt"?)

Zu einer Stadt gehören:


1) eine gewisse Einwohnerzahl, in Deutschland mindestens 2000 Einwohner,
2) eine geschlossene, in einzelnen Vierteln unterschiedlich dichte Bebauung (City)
3) eine wirtschaftliche, kulturelle und verwaltungsmäßig größere Bedeutung.

Köln, Mainz, Trier und Regensburg sind die ältesten Städte Deutschlands. Sie wurden
bereits von den Römern gegründet. Den Germanen war städtisches Leben zunächst fremd.

Ab dem 10. Jahrhundert entstanden in Deutschland stadtähnliche Siedlungen. In diesen


Städten wurde Markt abgehalten. Sie waren mit Marktrecht mit einer Stadtmauer gesichert
vor Angriffen. Wichtig war vor allem die politische Selbstständigkeit ihrer Bewohner:
"Stadtluft macht frei" hieß es damals. Diese Freiheit war so attraktiv, dass es bald immer
mehr Städte gab. Ab 1350 gab es in Deutschland schon etwa 3000. Es entstand ein
selbstbewusstes und teilweise sogar reiches Bürgertum, Handwerk und der Handel blühten.

Im 19. Jahrhundert vergrößerten sich die Städte stark. Immer mehr Menschen strömten vom
Land in die Städte. Dadurch veränderte sich das Stadtbild. Große Vorstädte mit sogenannten
Mietskasernen entstanden, in denen die ärmere, neu zugewanderte Bevölkerung lebte.

Regelrechte Metropolen oder gar Megastädte wie in Nordamerika oder Asien sind im
deutschsprachigen Raum aber nicht entstanden. Die größte Stadt Berlin zählt gerade mal
3,3 Millionen Einwohner.

Städte:
Wie didaktisiere ich ... einen Kommentar?

Textbeispiel: Download Frankfurt - Immer in Bewegung (PDF-Datei, 333 KB)

1. Wo findet man solche Texte?


 in Zeitungen
 in Zeitschriften, hier: "Spiegel Special"

2. Welchen Themen sind geeignet?

 die Vergleiche mit der Situation im Heimatland erlauben; hier: Stadtleben


 die nicht tagesaktuell sind, da sich der Arbeitsaufwand bei solchen Texten nicht lohnt

3. Welche Vorarbeiten sind nötig?

 einzelne Worterklärungen

4. Was ist typisch für die Textsorte?

 gewählte, dichte Sprache


 typische Redewendungen
 Anspielungen

5. Welche Lesestrategie kann man bei dieser Textsorte trainieren?

 Genaues, interpretierendes Lesen - totales Verstehen

6. Welche Aufgaben eignen sich zum Training des Leseverstehens?

 mit Multiple Choice lässt sich das genaue Textverstehen trainieren


 Entscheidungsaufgabe: Wie bewertet der Autor bestimmte Aussagen, positiv oder
negativ?

Städte:
Wie erstellt man eine Internet-Recherche?

1. Erfragen Sie im Kurs, mit welchem Lektionsthema die Kursteilnehmer/innen* sich noch
intensiver beschäftigen möchten.

2. Überprüfen Sie zunächst, ob unter Thematische Links Material bzw. Hinweise zu diesem


Thema angeboten werden. Falls ja, "blättern" Sie durch diese Website. Wenn Sie zu einer
Seite gelangen, die für Ihre Gruppe interessant sein könnte, rekonstruieren und notieren Sie
die einzelnen Schritte, die Sie dorthin geführt haben. 
Sie können auch umgekehrt vorgehen: Überlegen Sie, welche Aspekte zum gewählten
Thema für die Lerner relevant sind und suchen Sie daraufhin gezielt Informationen dazu.
3. Formulieren Sie nun einzelne Teilaufgaben bzw. Fragen, die die TN Schritt für Schritt
lösen sollen. Machen Sie genaue Angaben, wo zu klicken ist und achten Sie darauf, dass die
Wege nicht zu komplex werden.

Beispiel aus Internetrecherche zu Lektion 3:

 Klicken Sie in der Spalte am rechten Rand Hotels und Tickets an.
 Welche der aktuellen Angebote bzw. Attraktionen könnten interessant sein?
 Sehen Sie sich eine davon genauer an und notieren Sie, was man hier kennen lernen
kann.

Zurück zur Leitseite können Sie nun noch weitere Aufgaben erstellen. Erfahrene
Internetsurfer unter den TN könnten zusätzlich noch Fragen für ihre Mitstudierenden
formulieren.

Sprache:
Arbeit mit Redemitteln (Fernsehdiskussion: Sollten wir alle Englisch
sprechen?)

1. Kopieren Sie die Liste auf S.59 im Kursbuch mehrmals und schneiden Sie sie so aus,
dass jede Redemittelgruppe (z.B. die Äußerungen zu "das Gespräch eröffnen") auf einem
Papierstreifen ist.

2. Der Kurs teilt sich in zwei Großgruppen. Eine Gruppe vertritt die Pro-Seite, die andere die
Contra-Seite.

3. Jeder TN* arbeitet mit seinem notierten Argument und dem Redemittelkärtchen.

4. Jeder TN soll mindesten einen Diskussionsbeitrag einbringen und dabei eines der ihm
vorliegenden Redemittel verwenden.

Sprache:
Wie didaktisiere ich ... eine Statistik?

Textbeispiel: Die zehn größten Weltsprachen (PDF-Datei, 132 KB)


1. Wo findet man statistisches Material?

 beim Statistischen Bundesamt (destatis.de)


 bei Globus (kostenpflichtige Statistiken zu allen aktuellen Themen)
 in Zeitungen, Zeitschriften
 in Fachliteratur, hier: "The Cambridge Encyclopedia of Languages"

2. Welchen Themen sind geeignet?

 tagesaktuelle, da die Zahlen sehr schnell veraltern

3. Welche Vorarbeiten sind nötig?

 Auswahl von geeignetem Material

4. Was ist typisch für die Textsorte?

 Stichwörter in Verbindung mit Zahlen


 keine kompletten Sätze
 graphische Darstellung von Relationen

5. Welche Strategie kann man bei dieser Textsorte trainieren?

 Verbalisieren, ausformulieren von Informationen schriftlich oder mündlich

6. Welche sprachlichen Mittel sind dazu erforderlich?

 Komparativ zum Ausdrücken von Vergleichen: größer, kleiner, mehr, weniger


 Superlativ: die meisten, die wenigsten
 Angaben: zirka, etwa

7. Welche Aufgaben eignen sich zum Training dieser Strategie?

 mit Multiple Choice lässt sich das genaue Textverstehen trainieren


 Entscheidungsaufgabe: Wie bewertet der Autor bestimmte Aussagen, positiv oder
negativ?

Liebe:
Wie didaktisiere ich ... Sachtexte?
Textbeispiel: Signale der Liebe em Hauptkurs, S.68

Sachtexte enthalten Informationen, die man mit einer einfachen Methode erfragen, ordnen
und zu einer Textlandkarte zusammenfassen kann.

Ziel der Didaktisierung ist es, dass die Kursteilnehmer/innen* den Text verstehen und seinen
Inhalt wiedergeben können.

Die Methode systematisiert und veranschaulicht die üblichen Lehrer-Fragen zum Text.
Dadurch erhalten die TN ein Instrument, mit dem sie auch selbständig Texte erarbeiten
können.

Methode

1. Die TN lesen den Text.

2. Schreiben Sie den Titel / das Thema des Textes ("Signale der Liebe") an die Tafel und
ordnen Sie die Grund-Fragewörter wer - was - wann - warum - wie - wo ringsherum an.
(Wenn nötig, können Sie die Fragewörter ergänzen.)

3. Die TN überlegen nun - in Partnerarbeit oder gemeinsam im Plenum -, mit welchen


Fragen sie die Informationen des Textes erfassen können.

Beispiele: Wer sendet die Signale? Wer bekommt sie? Wer untersucht sie? Wie sehen die


Signale aus? Wann sendet man sie? Warum sendet man sie? Wo sendet man sie? Wie
lange sendet man sie?

4. Sammeln Sie die Fragen an der Tafel und schreiben Sie sie als Äste neben das
Fragewort.

5. Schreiben Sie die Antworten als Stichwort neben die Fragen. So entsteht eine
Textlandkarte, die alle Informationen den Grundfragen zuordnet.

6. Die TN können jetzt den Inhalt des Textes mündlich oder schriftlich wiedergeben.

Liebe:
Wortschatz: Wortbildung - Komposita

1. Die Klasse arbeitet in Kleingruppen

2. Jede Gruppe wählt ein Wort aus einer vorgegebenen Wortliste:


Ehe - Liebe - Hochzeit - Heirat - Verhalten - Partner - Wahl - Reise

und schreibt es in die Mitte eines Blatt Papiers als Zentrum eines Wortfächers/ -sterns:

3. Jede Gruppe sucht nun möglichst viele Wörter, die sie rechts und links mit ihrem Wort
verbinden kann - das Wort wird also mal Grundwort und mal Bestimmungswort. Die Gruppe
sollte bei der Suche ein Wörterbuch benutzen.

Anmerkung: Stellen Sie sicher, dass die Fugenzeichen nicht fehlen und die Begriffe
"Grundwort" und "Bestimmungswort" bekannt sind.

4. Jede Gruppe wählt zwei oder drei Wörter aus und erklärt sie der Klasse.
Beispiele:

 Tierliebe bedeutet, dass man Tiere liebt.


 Ordnungsliebe bedeutet, dass man Ordnung liebt.
 Eine Liebesheirat, ist eine Heirat, die aus Liebe geschieht.
 Ein Liebesfilm ist ein Film, in dem es um Liebe geht.

Variante: 
Gute Teilnehmer/innen versuchen Definitionen nach folgendem Muster:

 Tierliebe ist die Liebe zu Tieren.


 Ordnungsliebe ist die Liebe zu Ordnung.
 Eine Liebesheirat ist eine Heirat aus Liebe.
 Ein Liebesfilm ist ein Film über Liebe.

5. Alle Blätter werden in der Klasse aufgehängt.

Beruf:
Die Klasse erzählt gemeinsam eine Geschichte  (Kreatives Spiel mit
den Konnektoren aus Lektion 5 S.104)

1. Jede(r) Teilnehmer(in)* denkt sich ein Nomen aus und notiert es,
Beispiele: Computer - Fähigkeit - Kochlöffel - Katze - Religion

2. Auf Zuruf schreiben Sie die Wörter (mit Artikel) an die Tafel.

3. Beginnen Sie dann eine Geschichte z.B. mit folgendem Satz:


    Eine junge Frau steht an der Autobahn ...
und fordern Sie mit den Fragen: "Warum steht sie da? Was ist passiert? Was wird noch
passieren?" die Klasse auf, die Geschichte weiter zu erzählen.

4. Die Klasse erzählt die Geschichte gemeinsam nach folgenden Spielregeln:


a) Jede(r) TN muss ein Wort von der Tafel hinzufügen. Dafür darf er/sie maximal zwei Sätze
benutzen.
b) Die Sätze müssen mit den Konnektoren aus dem Kursbuch S. 104 verbunden werden.
c) Wenn jemand nicht weiter weiß, kann er/sie die Klasse um Vorschläge bitten.

5. Wenn ein Wort von der Tafel benutzt wurde, wird es gestrichen.

Variante
Die TN schreiben nach den gleichen Regeln mit den Wörtern eine eigene Geschichte.
Korrigieren Sie die Geschichten und heften Sie sie als "Buch" für die Klasse zusammen.

Beruf:
Wie didaktisiere ich ... Redewendungen?

Redewendungen machen die Sprache lebendig.


Nur wenn Ihre Kursteilnehmer/innen* wissen, was die Redewendungen bedeuten und in
welcher Situation man sie anwendet, können sie sie sicher einsetzen.

Vorbereitung: Redewendungen (AB S.76) mehrmals kopieren (je nach Teilnehmerzahl) und


einzeln auf Kärtchen kleben.

Durchführung: Partnerarbeit: 
Die TN ziehen eine Karte und besprechen gemeinsam:
a) Was bedeutet die Redensart: Wörtliche Bedeutung und übertragene Bedeutung?
b) Wie sagt man das in der Muttersprache? Gibt es ein ähnliches Bild oder ein anderes?
c) In welcher Situation sagt man so etwas? Hier können die Beispielsätze S.76 helfen.
d) Die TN schreiben einen kleinen Dialog, der die Situation klar macht und in der die
Redewendung vorkommt.
        Beispiel:
         Zwei Lagerarbeiter:
         A: Hast du die Kiste immer noch nicht ausgepackt?
         B: Nein, gleich ist Mittagpause.
         A: Aber die vorne im Verkauf brauchen die Sachen sofort.
         B: Immer mit der Ruhe, für die reiß ich mir kein Bein aus.
e) Die TN präsentieren ihren Dialog und zeigen dazu das Bild.

Zukunft:
Alles nur Vermutungen!

Übung mit Zeitadverbien, bei der man sich besser kennen lernt

1. Wählen Sie einen der folgenden Themenbereiche aus und schreiben Sie ihn an die Tafel: 
Freizeit - Medienkonsum - Essen + Trinken - Stimmungen - Deutschkurs

2. Auf Zuruf werden jetzt 5 Verben zu diesem Bereich notiert.


Beispiele: 
Freizeit: tanzen, fernsehen, ins Kino gehen, Sport treiben, einkaufen
Stimmungen: sich freuen, sich ärgern, traurig sein, sich langweilen, verliebt sein

3. Schreiben Sie die Zeitadverbien selten, gelegentlich, manchmal, häufig, nie an die


Tafel.

4. Die TN* notieren oder merken sich, wie oft sie die angegebenen Dinge machen, wobei sie
die angegebenen Zeitadverbien verwenden.

5. Die Klasse versucht jetzt herauszufinden, wie sich die einzelnen TN selbst eingeschätzt
haben, indem sie Vermutungen anstellen. 
        Beispiele: 
        Ich glaube, Herr X geht oft ins Kino.
        Vermutlich ärgert sich Frau Y nie.
        Wahrscheinlich macht Herr Z gelegentlich Sport.

6. Die betroffenen TN bestätigen oder korrigieren den Eindruck.


Dabei kann (und sollte) sich eine Diskussion über die subjektive Bedeutung der
Zeitadverbien ergeben. Bedeutet z.B. selten oder manchmal für jede/n das Gleiche?

Zukunft:
Wie veranschauliche ich die Struktur eines Textes

Der Zusammenhang eines Textes wird durch inhaltliche und formale Elemente erzeugt (s.
auch Kursbuch S.122).
Zum besseren Verständnis des Textzusammenhangs lassen sich die vielfältigen und
vielzähligen Beziehungen im Text als grafisches Netz sichtbar machen.
1. Kopieren Sie den Text, der analysiert werden soll, auf ein Folie.
Zum Beispiel Kursbuch S. 114:

Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines
Zeitkompasses in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet
auch in einem völlig anderen Kulturkreis: in einer modernen Großstadt, deren Name in
seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Bayan liegt. ...

Legen Sie eine leere Folie über den Text und zeigen Sie ihn mit dem OHP der Klasse.
Die TN suchen zunächst die Pronomen, die auf vorhergehende Nomen verweisen.
Markieren Sie beide und verbinden Sie sie mit einer Linie.

Auf gleiche Weise werden Schritt für Schritt alle Verweisformen auf Wort- und Satzebene
gesucht und mit dem dazugehörigen Element verbunden.

2. Zum Schluss suchen die TN im Plenum die Synonyme und Umschreibungen zu den
wichtigsten Nomen und verbinden sie miteinander. 
(Das ist eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass wichtige Wörter im Text in anderer Form
wiederholt werden. => Textredundanz)

3. Nachdem alle Verbindungslinien eingezeichnet sind, nehmen Sie den Text weg. Vor den
Augen der TN erscheint auf dem OHP nur das sonst unsichtbare Netz der vielen und
vielfältigen Verbindungen, die einen Text zusammenhalten.

Medien:
Wie finde ich schnell Übungen zur indirekten Rede?

1. Suchen Sie in den vorausgegangenen Kapiteln von "em" Hörtexte (Interviews oder
Gespräche) und die dazu vorhandenen Transkriptionen.
Beispiele: Interviews S. 36 (AB S.30) oder S.76 (AB S.61)
Hinweis: Sämtliche Transkriptionen finden Sie im Lehrerhandbuch. Kopieren Sie sie und
geben Sie sie für diese Übung den TN* zum Mitlesen (ggf. nur in Ausschnitten)¹.

2. Die TN hören das Gespräch und lesen den Text mit.

3. Die TN berichten in indirekter Rede, was gesagt wurde. 


Sie wählen dazu die passende Konjunktivform und benutzen folgende Redeeinleitungen:
Er/sie sagt / meint / berichtet / erklärt / antwortet / fragt nach / kritisiert / glaubt / ist der
Ansicht /, ...
Beispiel: Interview S.76
Frau Schüller: "Ich habe mir den Entschluss zu heiraten gut überlegt."
Frau Schüller erklärt, sie habe sich den Entschluss zu heiraten gut überlegt.

Herr Dreyer: "Das Eheleben kann schnell langweilig werden."


Herr Dreyer behauptet, dass das Eheleben schnell langweilig werden könne.

¹ Achtung: Ausnahme! Alle anderen Höraufgaben in "em" sollten ohne Transkriptionen


bearbeitet werden.

Medien:
Zeitungsmeldungen lesen und verstehen

Arbeit in Kleingruppen

1. Wählen Sie aus einer Zeitung kurze, möglichst spannende Meldungen aus (50-80 Wörter)
und geben Sie jeder Gruppe eine Meldung. (Quelle: zeitungen.de, Paperball)

2. Die TN* klären unbekannte Wörter und finden im Gespräch heraus, was passiert ist. Dabei
können ihnen Fragen nach Person, Handlung, Ort, Zeit, Art und Motiv helfen (Wer? Was?
Wo? Wann? Wie? Warum?).

3. Die TN wählen aus dem Text 5 bis 8 Schlüsselwörter aus, die für den Inhalt des Textes
wichtig sind, und schreiben sie zusammen mit der Schlagzeile auf ein Poster. (Achten Sie
darauf, dass die Schrift so groß ist, dass die Klasse die Wörter lesen kann.)

4. Anhand der Schlagzeile und der Schlüsselwörter berichtet jede Gruppe der Klasse, was in
ihrer Meldung stand.

5. Auf den Postern werden nun die entsprechenden Originalmeldungen hinzugefügt und als
Lektüre-Angebot in der Klasse aufgehängt.

Auto
Hier wird geraten! - Ratespiel zum Passiv
Geraten werden soll ein Ort, der nur durch Aktivitäten charakterisiert wird.

1. Bilden Sie kleine Gruppen (2-3 Personen) und geben Sie jeder Gruppe einen der
folgenden Orte:
Straßenkreuzung - Campingplatz - Küche - Reisebüro - Wochenmarkt - Disko - Kirche -
Büro - Flughafen - Post - Autowerkstatt - Klassenraum
(Variation: Die Gruppen denken sich selbst einen Ort aus.)

2. Die Gruppen sammeln und notieren nun möglichst viele Aktivitäten, die an diesem Ort
gemacht werden.
Beispiel: Post
warten - (nach Gebühren) fragen - wiegen - (Marken) kaufen - Auskunft geben -
Wechselgeld herausgeben - packen - (Marken) aufkleben etc.

3. Eine Gruppe beginnt und nennt - um das Raten zu erschweren - zunächst drei Aktivitäten,
die für den Ort nicht zu spezifisch sind (a). Sie benutzen dabei das Passiv Präsens. Wenn
die Klasse den Ort nicht errät, bekommt die Gruppe einen Punkt und nennt drei zusätzliche
Aktivitäten (b). Errät ein/e Teilnehmer/in den Ort, geht der Punkt an seine/ihre Gruppe. 
Beispiel:
a) Hier wird gewartet, gewogen und nach Preisen gefragt.
b) Hier wird gestempelt, Geld gewechselt und es werden Marken gekauft.

Auto:
Partizipien als Adjektive ("Kofferpacken" mit Passiv - Ein Spiel zum
Üben)

1. Wählen Sie einen Gegenstand, z.B. "Auto", und sammeln Sie im Plenum, was man alles
damit machen kann. Notieren Sie die Verben an der Tafel und schließen Sie die Tafel dann.

2. Sagen Sie, was als Erstes mit dem Gegenstand gemacht wird (Passiv). 
Beispiel: 
Das Auto wird gewaschen.

3. Ein/e Kursteilnehmer/in* beginnt mit dem Reihenspiel. Er/Sie macht aus dem Partizip ein
Adjektiv und fügt ein anderes Passiv hinzu.
Beispiel: 
Das gewaschene Auto wird voll getankt.

4. Die nächsten TN wiederholen die bereits genannten Adjektive, fügen das neue hinzu und
ergänzen mit einem neuen Passiv.
Beispiel: 
Das gewaschene und voll getankte Auto wird geparkt. 
Das gewaschene, voll getankte und geparkte Auto wird gestohlen.
...

Spielregel: Wer ein Adjektiv vergisst, scheidet aus.

Auto:
Statistiken - Entwicklungen beschreiben

1. Suchen Sie beim Statistischen Bundesamt nach verschiedenen statistischen


Schaubildern. Sie finden sie bei jedem der dort angegebenen Themenbereiche. Kopieren Sie
einige für die Arbeit in Kleingruppen und auf Folie.

2. Kopieren Sie die folgenden Redemittel für die Klasse, falls Sie die Liste nicht schon
gemeinsam erstellt haben.

3. Bilden Sie Kleingruppen. Jede Kleingruppe erhält ein statistisches Schaubild und bespricht
fünf Minuten die dargestellte Entwicklung. Danach erklärt ein/e Sprecher/in der Gruppe das
Schaubild am OHP im Plenum.

Auto:
Verkehrsordnung - Ein Quiz für Autofahrer (Gruppenarbeit zum
Passiv und Passiv-Ersatz)

1. Sammeln und kopieren Sie Verkehrszeichen. 


Eine kleine Auswahl finden Sie hier (PDF-Datei, 48 KB), Erklärungen
unter verkehrszeichen.kfz-auskunft.de. 
Geben Sie jeder Gruppe (2-3 Personen) mindestens ein Verkehrszeichen. 
Kopieren Sie alle Verkehrszeichen auch auf eine Folie für den OHP.

2. Jede Gruppe klärt, was ihr Zeichen bedeutet und notiert, was es verbietet, erlaubt oder
worauf ein Autofahrer achten muss.

Beispiel: Steinschlag
Steine können auf der Fahrbahn liegen.
Vorausfahrende Fahrzeuge könnten plötzlich abbremsen.
Es ist gefährlich, hier zu parken oder zu halten.
Man muss schnell bremsen können.
Man muss die Geschwindigkeit verringern.
3. Jede Gruppe entwickelt dann eine Multiple-Choice-Frage zu jedem ihrer Verkehrszeichen,
die die anderen Kursteilnehmer/innen* beantworten sollen. Mehrere Antworten können
richtig sein. Die TN sollten nach Möglichkeit das Passiv oder Alternativen zum Passiv
verwenden.

Beispiel: Was ist richtig? 


a) Auf der Fahrbahn ist mit Steinen zu rechnen.
b) Die Straße ist nicht befahrbar.
c) Die Geschwindigkeit ist zu verringern.

4. Zeigen Sie zunächst das Verkehrsschild am OHP, dann liest die Gruppe ihre Aufgaben
vor; die anderen TN notieren ? jede/jeder für sich - die Lösungen. Wenn alle Gruppen ihre
Fragen gestellt haben, werden im Plenum die richtigen Lösungen besprochen. 
Gewonnen hat, wer die meisten Aufgaben richtig gelöst hat.

Abschlusskurs

"Überfliegendes" Lesen von Zeitungstexten

Viele Kursteilnehmer/innen* müssen erst lernen, einen längeren Text zu überfliegen, ohne
von jedem unbekannten Wort irritiert zu werden. Sie müssen üben, dass sie nicht jedes Wort
brauchen, um dem Text die wichtigsten Informationen zu entnehmen. Trainieren Sie das
überfliegende Lesen.

1. Kopieren Sie einen Zeitungsartikel (mit Spalten) für jede/n TN. Die TN markieren
zunächst die Zeitungsspalten mit einem Textmarker in Schlangenlinien (siehe
Beispiel).

Dann lesen sie nur den Text, der durch die Schlangenlinien hervorgehoben ist. Je
nach Abstand der "Schlangenlinien" kommt es zu einer unterschiedlichen Auswahl
von Textinformationen.

2. Der Kurs setzt sich in Kleingruppen (3-4 Personen) zusammen. Die


Gruppenmitglieder vergleichen die Informationen, die sie auf ihren Schlangenlinien
gefunden haben, miteinander und versuchen, den Inhalt des Textes in groben Zügen
zu erfassen. Die Überschrift sollte als Hilfe mit herangezogen werden.
3. Die Gruppe entscheidet gemeinsam, welche unbekannten Wörter für das
Textverständnis wichtig sind und deshalb geklärt werden müssen.
Schreiben nach Stichwörtern

1. Suchen Sie eine kurze Zeitungsmeldung aus und notieren Sie die wichtigsten
Informationen als Stichwörter. Arrangieren Sie die Stichwörter übersichtlich an, z.B.
als Mind-Map. Kopieren Sie die Stichwörter (Mind-Map) für jeden Kursteilnehmer*
oder schreiben Sie sie an die Tafel.
2. Die TN verfassen nun zu den Stichwörtern in Partnerarbeit eine Zeitungsmeldung.
3. Jeweils 3 Partnerpaare setzen sich zusammen und vergleichen ihre Lösungen. Sie
entwickeln aus ihren verschiedenen Vorschlägen gemeinsam einen Text, den sie
dem Kurs vortragen.
4. Vergleichen Sie die Texte: Wichtig ist die Erkenntnis, dass es viele mögliche
Lösungen hinsichtlich der Formulierungen im Text gibt, die alle ihre Stärken und ihre
Schwächen haben. Wird der Originaltext mit einbezogen, gilt auch da: Der
ursprüngliche Zeitungstext ist nur eine Möglichkeit von vielen.

Betreff: Nominalisierung

1. Planen Sie mit Ihrem Kurs einen Brief an die Stadtverwaltung (oder Lokal-Zeitung)
zum Thema: Wünsche an die Stadt. Regen Sie die Gedanken mit folgenden Fragen
an: Was soll anders oder besser werden? Was soll unbedingt bleiben? Was soll man
machen können oder nicht mehr machen müssen?
2. Die Kursteilnehmer/innen* überlegen sich in einer vorgegebenen Zeit (3-6 Minuten)
möglichst viele Wünsche, die sie an ihre Stadt hätten. Alle notieren sich ihre
Wünsche, die immer beginnen sollen mit "Ich möchte (nicht) ... / Ich möchte(nicht),
dass..."
3. Die TN setzen sich in Vierergruppen zusammen. Sie lesen sich ihre Wünsche vor und
überlegen gemeinsam, wie die Betreff-Zeile des Briefes lauten müsste. Dazu müssen
sie nominale Ausdrücke verwenden. 
Beispiel: 
Ich möchte, dass das Glockenspiel auch zu anderen Zeiten spielt. 
Betreff: Änderung der Glockenspielzeiten // Änderung der Zeiten vom Glockenspiel
4. Jede Gruppe präsentiert dem Kurs zwei Wünsche, die sie besonders interessant oder
lustig fanden. Auch hierbei benutzen sie nominale Wendungen. 
Beispiel: 
Wir fanden den Wunsch nach .... besonders interessant. 
Wir möchten euch den Wunsch nach .... vorstellen. 
In unserer Gruppe gab es den Wunsch nach ....

Hausaufgabe: Lassen Sie Ihre TN einen kurzen Brief an die Stadtverwaltung oder an die
Redaktion der Lokalzeitung schreiben.

Gedanken klar zum Ausdruck bringen

1. Bei jedem längeren Text, den Kursteilnehmer/innen* schriftlich oder mündlich


verfassen, kommt es darauf an, den Zusammenhang der Gedanken sprachlich her-
und darzustellen. Das geschieht im Wesentlichen durch Verbindungswörter.
2. Sammeln Sie mit Ihrem Kurs alle sprachlichen Mittel (Konnektoren und
entsprechende Adverbien), mit denen Gedanken geordnet und strukturiert werden.
Geben Sie dazu die folgenden sechs Kategorien vor: 
aufzählen – etwas begründen – Folgen und Auswirkungen nennen – Beispiele
geben – Bedingungen und Voraussetzungen nennen – abwägen und
vergleichen

Beispiele:

o aufzählen: und, sowie, auch, außerdem, nicht nur ... sondern auch, im


Übrigen, ...
o etwas begründen: weil, da, denn, aufgrund (von), zumal, nämlich, wegen,
ein Grund dafür ist ..., das liegt daran, dass ..., aus, durch, etc.
o Folgen und Auswirkungen nennen: deshalb, deswegen, infolgedessen,
also, folglich, so dass, daher, daraus ergibt sich, dass ..., um ...zu, damit,
infolge, zwecks, etc.
o Beispiele geben: beispielsweise, zum/als Beispiel, das ist erkennbar daran,
dass ..., etc. 
o Bedingungen und Voraussetzungen nennen: wenn, falls, ohne, im Falle ...,
dadurch, dass ... , ohne ...zu, vorausgesetzt, dass ..., es sei denn, dass,
je...desto, bei, ohne, etc.
o abwägen und vergleichen: obwohl, trotzdem, trotz, dennoch, aber, doch,
jedoch, allerdings, zwar ...aber, während, einerseits ... andererseits,
wiederum, dagegen, etc.
3. Lassen Sie die TN diese sprachlichen Mittel testen, indem sie 
o die Verbindungswörter in Texten analysieren und den sechs Kategorien
zuordnen
o Einzelsätze mit diesen Elementen zu einem Text verbinden.
Ganz persönlich?

1. In der Mittelstufenprüfung wird getestet, in welchem Maße die Prüfungsteilnehmer die


Konventionen des formellen und des informellen Briefes beherrschen.
2. Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kurs eine Liste der häufigsten Sprechabsichten in
einem Brief (z.B. Anrede, Bitte um, Dank, ...). Sie und Ihre Kursteilnehmer/innen*
können sich dabei an dem Brief im Kursbuch (Seite 43) orientieren.
3. Sammeln Sie Beispiele, wie diese Sprechabsichten realisiert werden können und
ordnen Sie sie auf einer Skala von "sehr informell /persönlich" bis "sehr
formell/offiziell" ein. 
Hinweis: Achten Sie auf die Anredeform (du/ihr/Sie).

Beispiele: 

o Anrede: Hallo ..., / Mein(e) liebe(r) + Vorname, / Liebe(r) Frau (Herr) ..., /


Sehr geehrte(r) Frau (Herr) ..., / Sehr geehrte Damen und Herren,
o Dank: Ganz herzlichen Dank für ... / Wir möchten uns (sehr) herzlich für ...
bedanken.
o Entschuldigung: Es tut mir Leid, dass ... / Bitte entschuldigen Sie, dass ... /
Für ... bitten wir um Entschuldigung.
o Bitte: ... doch mal / könntest du bitte mal ... / Wäre es möglich, dass ...
o Freude: toll, dass ... / fantastisch, wie ... / schön, dass ... / wir freuen uns,
dass ... / ich freue mich darüber, dass ... / ich bin von ... angetan.
o Fragen:
o Hinweise:
o Anlagen:
4. Hausaufgabe: Bitten Sie Ihre TN, den Brief im Kursbuch auf Seite 43 so
umzuschreiben, als wäre dieser an eine Freundin gerichtet und nicht an Frau Dr.
Perlmann.

Typenlehre mit Konnektoren

1. Schreiben Sie alle sechs zweiteiligen Konnektoren der Lektion an die Tafel: 
sowohl – als auch / nicht nur – sondern auch / weder – noch / entweder – oder / je –
desto / zwar – aber
2. Erklären Sie Ihrem Kurs, dass sich damit sechs Typen, d.h. sechs Verhaltensmuster
kennzeichnen lassen. Definieren Sie gemeinsam mit dem Kurs die sechs Typen.

Zum Beispiel:
Ein "Nicht nur - sondern auch - Mensch" ist jemand, der gern alles haben und alles
machen möchte und dem es manchmal schwer fällt, sich für eine Sache zu
entscheiden.

3. Die Kursteilnehmer/innen* überlegen, welcher der zweiteiligen Konnektoren am


besten zu ihnen passt, d.h. welcher ihrem Charakter am ehesten entspricht. Wer ist
ein "Entweder-Oder-Mensch"? Wer ist ein "Zwar-Aber-Mensch" etc.?
4. Zur Verdeutlichung der Typen suchen die TN nach konkreten Beispielen
(Situationen), an denen sich das typisches Verhalten aufzeigen lässt.

Ein Beispiel für einen "Nicht nur - sondern auch - Menschen":


Beim Einkaufen wollte ich nur einen Pulli kaufen, aber dann sah ich noch eine Hose
und wollte die dann auch unbedingt haben.

Ratespiel mit Adjektiven

1. Die Kursteilnehmer/-innen* arbeiten in Kleingruppen. Die Gruppen haben die


Aufgabe, einen Ort oder eine Situation mit einer Reihe von Adjektiv-Nomen-
Verbindungen zu beschreiben, um ihn von den anderen raten zu lassen.
2. Als Beispiel beschreiben Sie der Klasse einen Bahnhof / eine Bahnhofshalle, indem
Sie langsam nacheinander folgende Adjektiv-Nomen-Verbindungen vortragen:
o höfliche Fragen
o uninteressierte Antworten
o untätige Menschen
o schnell laufende Personen
o laute Räume
o ständige Ansagen
o unruhige Kinder
o schwer tragende Frauen
o rollende Koffer
o ankommende Züge
o nicht besetzte Fahrkartenschalter

Sobald jemand aus dem Kurs glaubt, den Ort zu erkennen, nennt er/sie ihn laut im
Plenum. Da die ersten Adjektiv-Nomen-Verbindungen auf viele Orte zutreffen,
werden anfangs sicher einige "falsche" Vermutungen geäußert, bis durch Wörter wie
"rollende Koffer" und "ankommende Züge" der Bahnhof klarer ins Blickfeld kommt.

3. Die TN setzen sich in Kleingruppen zusammen. Jede Gruppe überlegt sich einen Ort
oder eine Situation und sammelt möglichst viele beschreibende Adjektiv-Nomen-
Verbindungen.
4. Die Gruppen legen die Reihenfolge der gefundenen Adjektiv-Verbindungen fest.
Dabei kommt es darauf an, den Ort möglichst lange so zu charakterisieren, dass die
anderen ihn nicht sofort erraten können.
5. Nacheinander präsentieren die Gruppen dem Plenum ihre Beschreibungen. Die
anderen Gruppen versuchen, die Orte zu erraten. Die Gruppe, die die meisten Orte
errät, hat gewonnen.

Rollenspiele zu literarischen Texten

1. Entwickeln Sie mit Ihrem Kurs zum Text "Die unwürdige Greisin" von B. Brecht ein
Rollenspiel.
2. Bilden Sie Kleingruppen (4-6 Personen) und lassen Sie sie folgende Fragen
beantworten:
o Welche Personen aus dem Text könnten in einem Rollenspiel mitspielen?
o Welche Situation aus dem Text eignet sich für ein Rollenspiel?
o Wie könnte man möglichst viele Personen "auftreten" lassen?
(z.B.: Für eine Reportage befragt eine Reporterin alle Beteiligten.)
3. Die Gruppen stellen ihre Ergebnisse vor und vergleichen sie.
4. Der Kurs entscheidet sich für eine Situation und die dazugehörenden Personen.

Beispiel:
Situation: Die Mutter kommt von der Reise nach K. zurück und wird von den Kindern
"erwartet".
Personen: Mutter, junges Mädchen, Flickschuster, Sohn (Buchdrucker) und Frau,
Sohn (Vater des Erzählers)
5. Der Kurs setzt sich in Gruppen (Personenzahl je nach Anzahl der Rollen) zusammen,
um das Rollenspiel vorzubereiten. Die Gruppen bestimmen dabei die Besetzung der
Rollen, suchen im Text nach Hinweisen zur Charakterisierung der Personen und
schreiben die notwendigen Dialoge. (Begrenzen Sie die Zeit!)

Nomen-Verb-Verbindungen
Formelles und informelles Schreiben

1. Vorbereitung: Wählen Sie aus der Lektion 5 Nomen-Verb-Verbindungen (die Anzahl


richtet sich nach der Zahl Ihrer Kursteilnehmer/-innen*) mit den entsprechenden
einfachen Verben aus und schreiben sie diese einzeln auf Kärtchen. Verteilen Sie die
Kärtchen so, dass jede/r TN entweder ein Verb oder eine Nomen-Verb-Verbindung
hat.
2. Die TN suchen zusammenpassende Kärtchen und finden sich so zu Paaren
zusammen. Zur Kontrolle lesen sie ihre Wörter dem Kurs vor.
3. Schreibaufgabe: Die TN entscheiden sich für ein Thema (Situation/ Ereignis) und
verfassen dazu zwei Texte, einen offiziellen und einen persönlichen. Dafür wählen zu
ihrem Kärtchen-Paar noch 3 bis 4 andere Nomen-Verb-Verbindungen plus den
entsprechenden Verben aus der Lektion aus. Die TN verwenden für den offiziellen
Brief die Nomen-Verb-Verbindungen und für den persönlichen Brief die einfachen
Verben.

Beispiel:
Nomen-Verb-Verbindungen:
sich Mühe geben – mit Zufriedenheit erfüllen – eine Wahl treffen – Erwähnung finden
– zur Überzeugung gelangen Verben: sich bemühen – zufrieden sein – wählen –
erwähnt werden – überzeugt sein 
Thema: Prüfungsergebnisse 
Offizieller Schreibanlass: Bericht der Prüfungskommission, Zeugnis, Beurteilung
Privater Schreibanlass: persönlicher Brief

Offizieller Text: Bericht der Prüfungskommission 


Frau G. hat sich in diesem Kurs sehr große Mühe gegeben. Im Zeugnis sollte ihr
Vortrag über neue Lernmethoden besondere Erwähnung finden. Nicht nur wegen der
Klarheit des Aufbaus, sondern auch, weil wir zu der Überzeugung gelangt sind, dass
sie mit dem Thema eine Wahl getroffen hat, die für den ganzen Kurs von Bedeutung
war. 
Persönlicher Text: Brief an eine Freundin 
Liebe ..., 
du weißt ja, wie sehr ich mich in diesem Kurs bemüht habe. Gestern gab es die
Ergebnisse und ich war sehr zufrieden. Mein Vortrag über neue Lernmethoden wurde
sogar im Zeugnis besonders erwähnt. Ich war auch fest davon überzeugt, dass ich
das richtige Thema gewählt hatte. 

4. Kleben Sie die Texte – korrigiert – auf ein Lernplakat und stellen Sie sie dem Kurs
zum Lesen zur Verfügung.

Prüfungsvorbereitung: Ein Thema finden und darüber sprechen


Gruppenarbeit

Trainieren Sie mit Ihren Kursteilnehmern/-innen*, wie man aus Fotos ein Thema entwickelt,
über das man zusammenhängend sprechen kann.

1. Wählen Sie aus dem Kursbuch fünf bis sechs Fotos aus und kopieren Sie diese für
jede Gruppe.
Beispiel: S.9, S.19, S.33, S.57, S.66, S.67, S.81, S.119.
Tipp: Vergrößern Sie kleine Fotos, so dass alle ungefähr die gleiche Größe haben.
2. Bilden Sie Kleingruppen. Die TN wählen innerhalb ihrer Gruppe zwei Fotos aus, die
ihrer Meinung nach zusammenpassen oder nicht zusammenpassen.
3. Die Gruppen klären kurz, was auf den Fotos zu sehen ist (wer ist zu sehen, was
machen die Personen, wo sind sie?). Dann finden – und notieren – sie
Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede der Fotos und überlegen, welche Themen
zu den Fotos passen könnten.

Beispiel:
Fotos der Seiten 19 und 67
S.19: Mann und Frau nebeneinander, konventionelle Kleidung (Anzug/Kostüm),
schauen in eine Richtung, Büro (Andeutung eines Computers)
S. 67: Frau allein, konventionelle Kleidung (Hemdbluse), am Schreibtisch, Büroarbeit
(blättert in Akten)
Gemeinsamkeiten: offizieller Hintergrund, Frau selbstständig (für sich selbst) 
Unterschiede: Frau allein / Frau mit Mann, Arbeit/Nichtarbeit
Mögliche Themen: Freizeit, Beruf, Studium, Rollen, Beziehungen, Single-Leben, ...
4. Die Gruppen entscheiden sich für ein Thema und alle Gruppenmitglieder notieren in
fünf Minuten, was ihnen zu dem Thema und den Fotos einfällt.
5. Die TN vergleichen in und mit der Gruppe ihre Notizen und ordnen sie den drei
Kategorien zu, die bei der Prüfungsaufgabe zur Wahl stehen:
Beziehen sich die Notizen
o auf das Thema ganz allgemein?
o auf einen Vergleich zum Heimatland?
o auf persönliche Erfahrung?
6. Die Gruppen präsentieren ihr Thema dem Plenum. Hierbei stellen sie kurz vor, was
sie zum Thema allgemein, zum Vergleich und aus persönlicher Erfahrung sagen
könnten.

Hören: Gezielt Informationen entnehmen und diese notieren

Der Deutschlandfunk bietet auf seiner Webseite unter www.dradio.de Sendungen zum Hören


an. Sie finden diese Hörtexte rechts unter "AUDIO ON DEMAND, Beiträge zum Nachhören".
Klicken Sie auf ->HTML. So erhalten Sie eine Liste mit Hördateien zu verschiedenen
Kategorien, z.B. Kulturtipps, Informationssendungen, Kritiken, Debatten, Interviews, Rätsel
(Erraten einer Person: Wenn die Seite kein "Rätsel" anbietet, finden Sie diese, wenn Sie das
Wort "Rätsel" in die Suchmaske eingeben).

1. Wählen Sie als Beispiel die Kulturtipps aus und überlegen Sie gemeinsam mit Ihren
Kursteilnehmern/-innen*, welche Informationen in diesem Beitrag erwartet werden
können.
o Worum geht es? (Inhalt)
o Was ist daran interessant? (Besonderheiten)
o Wo findet das Ereignis statt? (Ort)
o Wann findet es statt? (Zeit)
o Wie viel kostet es? (Kosten)
o ... ?
2. Die TN schreiben diese Aspekte auf, hören den Text (evtl. zu Hause) und notieren
die entsprechenden Informationen.
3. Die TN setzen sich in Kleingruppen zusammen, vergleichen und ergänzen ihre
Ergebnisse.
4. Die TN bearbeiten nach gleichem Muster in Partnerarbeit andere Hörtextsorten.
Beispiel:
Rätsel (Erraten einer Person): Was wird über die gesuchte Person gesagt?
Aussehen? Alter? Herkunft? Beruf? Besondere Merkmale? Besondere Interessen?

Sprechen: Berühmte Personen

1. Jede/r Kursteilnehmer/-in* bekommt das Datum eines Kurstages und soll


herausfinden, welche Persönlichkeit aus den deutschsprachigen Ländern an diesem
Tag geboren oder gestorben ist.
Benutzen Sie hierfür als Ausgangspunkt die
Webseite www.manshadow.de/specials/daten.htm.
2. Geben Sie den TN ein Raster für die Vorbereitung und lassen Sie dieses
stichwortartig ausfüllen.

Beispiel:
Name:
Daten:
Land/Ort:
Beruf:
bekannt/berühmt für:
auch heute interessant, weil ...
Foto:

3. Die TN suchen zu der von ihnen ausgewählten Person zusätzliche Informationen und
Fotos im Lexikon oder im Internet.
4. Die TN stellen jeden Tag kurz "ihre" Person vor. Dazu haben sie 3 Minuten Zeit.

Die Vorstellung beginnt mit den Sätzen:


Heute ist der ... Vor ... Jahren wurde ... geboren / starb ...

5. Gestalten Sie mit Ihrem Kurs mit den Fotos und den Informationen einen
Kurskalender.

Lerntechniken ausprobieren und bewerten


Rund ums Theater
Der Deutschlandfunk bietet auf seiner Webseite unter www.dradio.de Sendungen zum Hören
an. Sie finden diese Hörtexte rechts unter "AUDIO ON DEMAND, Beiträge zum Nachhören".
Klicken Sie auf ->HTML und Sie erhalten eine Liste mit Hördateien. Geben Sie in der rechten
Spalte (Suchmaske) den Begriff "Theater" ein und klicken Sie auf "suchen". Sie erhalten eine
Auswahl kurzer Hörtexte zum Thema.

1. Kopieren Sie die Auswahl-Liste der Hörtexte für die Kursteilnehmer/-innen*.


2. Die TN arbeiten in Kleingruppen. Geben Sie den Gruppen die Aufgabe, sich einen
der Texte auszuwählen, ihn (ggf. zu Hause) anzuhören und den Inhalt in eigenen
Worten wiederzugeben.
3. Da die TN beim Hören verschiedene Techniken zum Erfassen des Inhalts
ausprobieren sollen, übernimmt jedes Gruppenmitglied eine der Techniken:
o Mind-Map
o lineare Mitschrift in Stichpunkten
o Arbeit mit W-Fragen
o Gliederung in Haupt- und Nebeninformationen
4. Nach dem Hören setzen sich die Gruppen wieder zusammen und klären den Inhalt
ihres Hörtextes.
5. Die Gruppenmitglieder berichten über ihre Erfahrung mit der von ihnen gewählten
Technik und stellen die Vor- und Nachteile heraus.
6. Die Gruppen berichten dem Plenum, was sie im Hörtext erfahren haben, und
empfehlen eine der Techniken.

Vermutungen äußern

1. Nehmen Sie die Tabelle auf Seite 92 zum Anlass, mit Ihren Kursteilnehmern/-innen
möglichst viele sprachliche Mittel zusammenzustellen, mit denen man Vermutungen
ausdrücken bzw. sagen kann, für wie wahrscheinlich man eine Aussage hält.
2. Ordnen Sie die sprachlichen Mittel nach Wortklassen. Stellen Sie ein Lernposter
zusammen:
3. Festigen Sie den Gebrauch dieser sprachlichen Mittel mit kleinen Übungen (z.B.
Bilderrätsel oder Situationsbeschreibungen).

Beispiel für Bilderrätsel (in Kleingruppen):

Ein Gruppenmitglied bringt ein Bild (Foto Illustrierte, Buch, ...) mit und deckt es mit
mehreren Kärtchen vollständig ab. Das Bild wird schrittweise aufgedeckt, indem die
Kärtchen einzeln nacheinander weggenommen werden. Nach jedem Schritt äußern
die anderen Gruppenmitglieder Vermutungen darüber, was das Bild darstellen
könnte. Spielregel: Jedes sprachliche Mittel darf nur einmal verwendet werden.
Beispiel für Situationsbeschreibungen (im Plenum):

Schildern Sie Ihren TN eine Situation mit folgenden Worten:


Im Restaurant – ein Gast am Nebentisch – springt plötzlich auf - läuft weg

Die TN stellen Vermutungen darüber an, was passiert sein könnte. Geben Sie ggf.
zusätzliche Informationen, um die Aussagen wahrscheinlicher zu machen
(z.B. Draußen beginnt es zu regnen / Begleitung macht wütendes Gesicht / Kellner
bringt die Rechnung / ...).

Detailliertes Lesen
Stimmt’s?

1. Unter www.zeit.de/wissen/stimmts finden Sie Fragen aus verschiedenen


Wissensbereichen.
Wählen Sie verschiedene Fragen aus, die Ihre Kursteilnehmer/-innen* interessant
finden könnten und drucken Sie die Fragen sowie die Antworten aus.
2. Bilden Sie Zweiergruppen, indem Sie den TN die verschiedenen Wissensbereiche zur
Auswahl stellen. Die TN lesen gemeinsam den Text (Frage und Antwort) und klären
den Inhalt, indem sie feststellen:
Warum wird die Frage gestellt?
Wie lautet die Antwort? (Stimmt’s?)
Wie wird die Antwort begründet?
3. Die Partner präsentieren ihre Frage dem Plenum und fragen die anderen TN nach
ihrer Einschätzung ("Stimmt’s?" oder "Stimmt’s nicht?"). Anschließend geben sie die
Antwort und die Begründung mit eigenen Worten wieder.
4. In Kleingruppen, die sich nach Themenbereichen zusammensetzen, werden eigene
Fragen formuliert, die die TN an "Die Zeit" (stimmts@zeit.de) schreiben würden oder,
wenn sie das möchten, tatsächlich auch schreiben.

Kleines Suchspiel zu Präpositionen

1. Nehmen Sie einen Text aus dem Kursbuch, der den Kursteilnehmern/-innen* schon
bekannt ist, beispielsweise "Nicht nachlassen" (Lektion 2, Seite 26).
2. Teilen Sie Ihren Kurs in Zweiergruppen und stellen Sie den TN die Aufgabe, in einer
festgelegten Zeit alle Präpositionen im Text zu finden und in das folgende Schema
einzuordnen:
3. Nach Ablauf der Zeit werden die Ergebnisse verglichen und Punkte verteilt.
Auswertung:
o Jede richtige Zuordnung erhält einen Punkt.
o Einen Extrapunkt gibt es für die Gruppe, die als erste lokale Präpositionen
nach "zielgerichteter Bewegung" und "festem Ort" unterscheiden.
o Einen Extrapunkt erhält eine Gruppe, wenn sie die Bedeutung der "anderen"
Präpositionen richtig nennt.

Redewendungen sicher verwenden

Vorbereitung:
Kopieren Sie die Redewendungen vom Kursbuch, Seite 114 mehrmals (je nach
Teilnehmerzahl) und kleben Sie sie jeweils einzeln auf Kärtchen.

Durchführung:

1. Die Kursteilnehmer/-innen* arbeiten zu zweit. Sie ziehen eine Karte und besprechen
gemeinsam:
o Was bedeutet die Redensart? 
Beispiel: Um den heißen Brei herumreden - Man redet nicht zur Sache, weicht
dem Thema aus.
o Zu welcher Situation passt diese Redewendung?
o Wie sagt man das in der Muttersprache der TN? Gibt es ein ähnliches Bild
oder ein anderes?
2. Die TN schreiben einen kleinen Dialog, der die Redewendung deutlich macht.

Beispiel: Um den heißen Brei herumreden

A: Hast du den Brief zur Post gebracht?


B: Also du kennst ja den Verkehr in der Innenstadt. Der ist immer schon unmöglich.
Jetzt gibt es da noch eine riesige Baustelle, weil dort die neue U-Bahn gebaut wird
und ...
A: Ich will ja nur wissen, ob du den Brief zur Post gebracht hast.
B: Wieso interessiert dich die neue U-Bahn nicht?

3. Die beiden TN präsentieren ihren Dialog und die anderen TN raten, welche
Redensart gemeint ist.
Rollenspiel: Kleine Ansprachen

1. In diesem Rollenspiel stellen Ihre Kursteilnehmer/-innen* eine Person einem


speziellen Publikum vor. Dazu gehen sie in einer kleinen Ansprache auf die Situation
und auf die Person ein.
2. Bilden Sie Kleingruppen. Die TN überlegen sich eine Situation und legen die Rollen
fest. Gemeinsam bereiten sie die Vorstellung vor.

Beispiel: 
Situation: Abteilungskonferenz
Aufgabe: Stellen Sie Ihrer Abteilung eine/n neue/n Mitarbeiter/in vor. Gehen Sie
dabei auf folgende Punkte ein:

o Anwesende begrüßen
o die eigene Rolle darlegen
o den/die Mitarbeiter/in ankündigen
o den/die Mitarbeiter/in vorstellen
o zum Hauptteil (Tagesordnung der Konferenz) überleiten
o ...

Überlegen Sie bei der Vorbereitung:


Inhalt: Welche Informationen sind für die Zuhörer interessant?
Form: Welche Art zu sprechen passt zur Situation?
Ziel: Was soll die Vorstellung bewirken?

3. Ein Gruppenmitglied übernimmt die Präsentation/Vorstellung im Plenum. Die übrigen


TN spielen die der Situation entsprechenden Zuhörer.
4. Andere Situationen, in denen Personen vorgestellt werden können:
o Kandidat in einer Fernsehshow
o Gastredner auf einer Fachtagung
o Jubilar / gefeierte Person bei einer Familienfeier
o Vertretungslehrer/in im Sprachkurs

Beschreibungen

1. Wählen Sie ein Objekt (einen Gegenstand, ein Gebäude, ein Tier, eine Person), das
alle Kursteilnehmer/-innen* kennen. Bitten Sie Ihre TN, dazu möglichst viele
Aussagen zu machen und notieren Sie diese an der Tafel.
Beispiel:
Die Kirche
Sie steht in der Altstadt. / Sie ist 500 Jahre alt. / Sie ist dem Heiligen Martin geweiht. /
Sie wird nächstes Jahr renoviert. / Sie ist berühmt. / Im Sommer besuchen sie viele
Touristen.

2. Bitten Sie Ihre TN, möglichst viele dieser Aussagen in Attribute links und/oder rechts
vom Nomen so umzuformen, dass ein einziger Satz entsteht.

Beispiel:
Die berühmte, 500 Jahre alte Martinskirche in der Altstadt, die viele Touristen im
Sommer besuchen, wird nächstes Jahr renoviert.

3. Geben Sie das folgende Schema als Hilfe und verweisen Sie auf die Übersicht im
Kursbuch auf Seite 128.

Linksattribute - links vom Nomen Rechtsattribute - rechts vom


Nomen Bestimmungswort (bei Komposita) Präpositional-Attribut Adjektiv (Endung!)
Genitiv-Attribut Partizip II als Adj. (Endung!) Relativsatz Partizip I als Adj. (Endung!)
Apposition

4. Variante:
Lassen Sie Ihre TN in einer kurzen Zeitungsmeldung alle Attribute auflösen. Die TN
haben die Aufgabe, aus diesen Einzelsätzen wieder eine Kurzmeldung (möglichst nur
einen Satz) zu machen.

Recherche-Projekte

1. Nehmen Sie die Bilder von Gustav Klimt im Kursbuch zum Anlass zu einer
Recherche, beispielsweise zum Thema "Frauen in Wien um 1900" oder zum Thema
"Der Kuss".
2. Geben Sie Ihren Kursteilnehmern/-innen* die Aufgabe, sich zu Hause oder in einer
Bibliothek mit Hilfe von Suchmaschinen oder Lexika einen Überblick darüber zu
verschaffen,
o was es im Internet bzw. in der Bibliothek zum Thema überhaupt gibt
o welche Web-Adressen bzw. Nachschlagewerke besonders ergiebig sind
o welche Aspekte den TN bei der Suche besonders interessant erschienen sind
(Der Kuss in der Kunst / im Film / in Gedichten / im Lexikon / aus
medizinischer Sicht / als Symbol / ...)
3. Die TN berichten von ihren Suchergebnissen und machen Vorschläge, welche
Aspekte genauer recherchiert werden sollen. Ordnen Sie diese als Mind-Map.
4. Bilden Sie Zweiergruppen und lassen Sie die TN jeweils einen Aspekt auswählen.
5. Legen Sie gemeinsam mit den TN fest,
o was für Material und wie viel maximal gesammelt werden soll
o wie und in welcher Form das Material zusammengestellt wird
o bis wann die Beiträge fertig sein müssen
o in welcher Form die Ergebnisse präsentiert werden sollen
(Poster, Hypertext zum Klicken, Lose-Blatt-Ordner, etc.)

Tipp: Zum Thema "Frauen in Wien um 1900" finden sich unter Frauen in Bewegung Diskurse
und Dokumente der österreichischen historischen Frauenbewegung 1848 - 1918.