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Tourismus und Politik

- Es gibt Länder, in denen man keinen Urlaub machen


sollte, weil man damit deren Politik und gesellschaftliche
Verhältnisse unterstützt, obwohl diese schlecht sind.

- Tourismus ermöglicht Begegnungen, wodurch sich die


gesellschaftlichen Verhältnisse in dem Land positiv
verändern können.

Die Frage ist, ob man in Ländern Urlaub machen sollte, in


denen die Bevölkerung unter den politischen und
gesellschaftlichen Verhältnissen leidet?

Pro Kontra
- Tourismus ermöglicht - Indem man in einem Land
Begegnungen, die sich positiv Urlaub macht, unterstützt
auf die dortige Gesellschaft man dessen Wirtschaft und
auswirken können (1) damit indirekt auch dessen
- Eine große Zahl an Regierung
Urlaubern bedeutet auch - Wenn das Land für Teile der
viele verschiedene Kulturen, Bevölkerung gefährlich ist,
die sich austauschen (2) dann kann es das auch für
- Nur weil die Regierung Urlauber sein
schlecht ist, sollte die -
Bevölkerung deswegen keine
Verluste in der
Tourismusbranche erleiden
(3)
Heutzutage fahren immer Mehr Menschen in Urlaub. Die
Auswahl an Urlaubsorten ist sehr groß. Für viele Menschen
zählen Faktoren wie das Klima oder die Landschaft. Aber auch
die politische Situation ist wichtig. Es stellt sich die Frage, ob
man in Ländern Urlaub machen sollte, in denen die
Bevölkerung unter den politischen und gesellschaftlichen
Verhältnissen leidet. Im Folgenden werde ich diese Frage von
mehreren Seiten beleuchten, verschiedene Argumente
nennen und am Ende auch meine eigene Meinung dazu
äußern und schließlich ein Fazit ziehen.

Befürworter vertreten den Standpunkt, dass Tourismus


Begegnungen ermöglicht, die sich positiv auf die dortige
Gesellschaft auswirken können. Urlauber kommen mit den
Einheimischen in Kontakt und es kommt zu Unterhaltungen.
Die Menschen, die vielleicht ihr Land noch nie verlassen
haben, lernen neue Sichtweisen kennen. Außerdem bedeutet
eine große Zahl an Touristen auch eine Vielfalt an
unterschiedlichen Kulturen. Kultureller Austausch wirkt sich
ebenfalls positiv auf Gesellschaften aus. Zum Beispiel, in
Nordkorea, wo die Menschen ihr Land nicht verlassen dürfen,
bieten Urlauber eine Möglichkeit etwas über andere Länder,
Kulturen und Sitten in Erfahrung zu bringen. Des Weiteren,
sollte nicht die Bevölkerung unter Verlusten im Tourismus
leiden, nur weil ihre Regierung diktatorisch oder
menschenrechtsverachtend ist. Die Bevölkerung leidet schon
unter dem Regime und sie soll nicht auch noch finanzielle
Probleme haben.
Kritiker sind der Meinung, dass indem man in einem Land
Urlaub macht, man dessen Wirtschaft und damit indirekt
auch dessen Regierung unterstützt. Solange es dem Land
finanziell gut geht, kann die Regierung behaupten, dass alles
in Ordnung sei, obwohl die Bevölkerung ausgebeutet wird.
…..

Meiner Meinung nach sollten Urlauber es vermeiden in


Länder zu reisen, in denen die politische Situation schwierig
ist und stattdessen sollten sich Hilfsorganisation bemühen in
solchen Ländern Begegnungen mit der Bevölkerung zu
ermöglichen.
Abschließend lässt sich sagen, dass es eine schwierige Frage
ist und jeder Urlauber sich seine eigene Meinung bilden
muss.