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03.11.2020 Andacht | Abdrushin - Anderen Vorträge usw.

Andacht
Andacht
von Abd-ru-shin

Das feierliche Wort hat Menschengeist aufErden wohl geprägt, doch


nie in Wirklichkeit begriffen. Er hat sich dafür ein Gemisch
zurechtgebraut, welches von vielem etwas in sichträgt, wovon jedoch nicht
ein Teil wahrer Andachtnahe kommt, weil alles nur dem menschlichen
Verstande entnommen wurde. Wir finden darinden Begriff
von Aufmerksamkeit stark ausgeprägt, gedankliche Vertiefung,
aber Andacht nicht, denn andächtig vermag allein der Menschengeist zu
sein, niemals das Hirn! Selbst die viel gerühmtenMeditationen,
Vertiefungen, sind in der Regel nichts weiter
als ehrgeizige Selbstbespiegelung,Träumerei, aber keine Andacht.
Andacht ist in Empfindung weit umfassen,Anbeten ohne Worte in
dem Bewußtsein klein zu sein! Also dem Ziele erdenmenschlicher
Meditationen gerade entgegengesetzt,
dieVertiefung in jetzigen Formen fordert. Andacht aber ist bereit, in
wahrer Demut zu empfangen,geöffnet allem
Segen aus dem höchsten Lichte inder Fülle unsagbarer Sehnsucht nach der
Reinheit Krone! Diese Andacht kennt die Menschheit nicht, auch
Ihr nicht, denn sie ist ein Heiligtum! DochIhr sollt es lernen, weil sie
unumgänglich nötig für Euch ist!
Ich frage Euch deshalb, die Ihr hier lauschend sitzt in
dieser Andachtsstunde, die Ihr regelmäßighaltet: Wo ist Euch das
Heiligtum der Andacht?Gebt Euch
Rechenschaft darüber, denn Ihr müßtsie geben zum Gericht!
Damit Ihr es erkennt, ließ ich es Euch erleben, denn
sonst hättet Ihr es nie erfaßt.
Ich ließ Euch eine Zeitlang dazu freie Hand!Ich selbst wollte dabei an
Euch noch lernen, wollte sehen wie der Erdenmenschengeist sich
darinzeigt, wieweit er selbst dazu das ernste Wollen aufbringt, das dazu
gehört. Er kann es unbedingt,denn alles wurde ihm
dazu gegeben. Und Ihr habt die Möglichkeit dazu in weit verstärkter Art!
Ihr,die Ihr auserwählt und berufen seid, die Ihr Euch
selbst verpflichtet, der Gott-Dreifaltigkeit zudienen in der menschlich
reinsten Form, und dazu auch die Kraft erhieltet, die Ihr nutzen könnt und
müßt!
Ich habe dabei nun erkannt, daß Ihr den
rechten Willen dazu aufzubringen in Euch selbst nicht kanntet, weil
Eurem Wollen Echtheit, Selbstüberwindung dort gebricht, wo sie
amnötigsten sein
muß. Ihr braucht den Zwang wiealle Erdenmenschen der jetzigen Zeit. Diese
Wahrheit darf ich Euch nicht mehr verhehlen zuder Stunde, in welcher
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nun der Aufbau auf derErde vor sich gehen muß! Was soll ich da von
anderen erwarten, welche nicht die Hilfe haben, die Euch ist, die nicht zu
den Berufenen und Auserwählten zählen können?
Wenn ich Euch dies nur sagte, hättet Ihr es niegeglaubt! So ließ ich
Euch für eine Zeitlang einmal ganz freie Hand, daß Ihr mir zeigen konntet,
wieIhr selbst Euch bildet, die Ihr doch weilt in derunmittelbaren Nähe
der Gotteskraft, von der Ihrschöpfen dürft soviel Ihr wollt.
Übermenschliches hättet Ihr leisten können in Euch selbst und für
Euch selbst. Achtzehntel davon habt Ihr nicht benutzt oder
verstreut. Ihrahnt ja nicht, was Eurem Geiste hätte werden können in
der Zeit! Doch trotzdem habt Ihr bis zurletzten Feier treu erfüllt, was von
Euch zu erwarten war, da Ihr bis dahin unbewußt zuwirken hattet in
dem Geiste. Im Geiste schwangtIhr hell und stark. Nur wenige
Ausnahmen sind es, wo einige versagten.
Nun
aber setzt das Erdenwirken ein! Das willbewußt gehandhabt werden,
wenn es wirken soll! Jetzt müßt Ihr irdisch
zeigen, wer und was Ihrseid, müßt irdisch sichtbar Zeugnis geben von
demWollen Eures Geistes! Nicht in Worten, sondern inder Tat! Die Tat
jedoch setzt zuerst an Euch selber ein. An ihren Werken
sollt Ihr sie erkennen, an ihrem Wesen, ihrer Art! So ist schon über Euch
verkündet worden durch den Gottessohn!
Ich ließ Euch ruhig Eure Wege gehen, so langeich Euch geistig selbst
mitreißen konnte. Ihr wolltet! Das genügte. Irdisch ließ ich Euch
gehen,denn Ihr solltet an Euch selber lernen, wie ich daran lernen wollte.
Heute nun muß ich Euch zeigen, wo Ihr noch unzulänglich in
dem Irdischen zu Eurem Dienste seid, trotz Eures besten Wollens, denn
nicht nur dieses Wollen, sondern Euer ganzes Wesen, EuerReden,
Tun, selbst Eure Bewegungen gehören nun
zum Dienst! Mit einem Wort, Ihr selbst und ganz.

Wohl hat mich vieles in der Zeit geschmerzt, wohl stieg der Zorn
manchmal in mir empor, aberich mußte es Euch leben lassen, sonst
hättet Ihr es nicht erfaßt!
Ich wollte in Euch Menschen haben, frei, stolzund groß,
in sich geistig in höchster Art erstarktentwickelt, derart, daß sie
von sich aus allesrichtig, klar empfinden, freiwillig und freudig daszu tun,
was nun zu ihrer Aufgabe irdisch gehört! Die Gotteskraft dazu war ja für
Euch vorhanden, die das alles in sich barg. Aber es war nicht möglich,
dies bei Erdenmenschengeistern durchzuführen. Auch Ihr nutztet die
Kraft nicht und ließt Euch gehen in den nichtssagenden
Alltagsdingen, welche Euch allmählich wieder abstumpften, verflachen
ließen. Selbst die Einfachheit der Halle und die Andachtsstunden
schwächten Euch! Ihr saht darin äußerlich nur den Alltag
und so schlepptet Ihr zuletzt den Alltag mitherein,
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vermischtet ihn gedankenlos mit Eurem Gottesdienst, dem Heiligsten und


Höchsten was esin der Schöpfung gibt. Ich sage ausdrücklich
nocheinmal: Ihr truget den Gottesdienst nicht in denAlltag,
wie ich wollte, sondern Ihr schlepptet Alltag in den Gottesdienst,
in diese GottgeweihteHalle! Damit war es für Euch mit jeder Heiligkeit
vorbei!
Ihr braucht Symbole, die Euch heilig sind, für die Ihr Blut und
Körper lassen müßt, wie der Soldat für seine Fahne! Ihr braucht auch
dieSymbole, um in Andachtsstimmung zu gelangen,
braucht sichtbaren Anhalt, grobstofflich sichtbar,
greifbar, sonst laßt Ihr Euch ablenken und oberflächlich machen von der
Außenwelt, denn Euer Geist ist noch zu schwach. Ihr habt ihn nicht
gestärkt.
Ich gab Euch die Erfahrung an Euch selbst,damit Ihr daran lernet, was
alles Menschen brauchen, die bald zu Euch aufblicken werden
inErwartung, was Ihr ihnen geben werdet. Lernet daran, daß diese
Menschen ebenfalls Symbolebrauchen, einen irdischen Halt und
denkt, daß Ihrden Suchenden diese Symbole sein
müßt! Zudiesem Zwecke betrachtet Euch zuvor einmalselbst.
Noch nie habt Ihr gesehen hier im Raume, daß das Trigon in Hüten
und in Pelzen bei der Andachtwar!
Die Andacht, Ehrfurcht vor derAndachtsstunde, die GOTT dienen
soll, ist in unsviel zu groß dafür und selbstverständlich.
Warum tut Ihr nicht auch dergleichen aus Ehrfurcht vor dem Herrn?!
Ihr bleibt wie auf der Straße,
so niedrig schätztIhr es demnach auch ein, wenn Ihr im Geiste vorden
Thronesstufen Gottes stehen dürft!
Das muß nun irdisch anders werden! Wer es nicht kann, noch will, der
bleibe fern, es stört! Er ist kein Vorbild für die Menschen. Der Mensch
kann überhaupt niemals genügend darin tun, um seine
Ehrfurcht vor dem Schöpfer auszudrücken!Andacht ist
hier nicht Menschvortrag! Ihr steht im Geiste vor den
Thronesstufen GOTTES. Das wußtet Ihr und habt doch nicht darnach
gehandelt.
Beachtet Euch nur immer scharf in kleinen Dingen! Denn große Fehler
macht Ihr nicht soleicht. Aber die ganz kleinen Dinge sind sehr oftirdisch
und geistig von ganz ungeheurer Tragweite für Euch selbst und auch für
alle, die hier auf demBerge Vorbild suchen! Hilfe für den Aufstieg, nicht
Unterdrückung. Sie wollen nicht nur hören,
sondern auch mit vollem Rechte an Euch sehen und erleben!
Zu einer wahren Andachtsmöglichkeit gehört in erster Linie auch
wahre Ehrfurcht, die Ihr Eurem GOTTE, dem Ihr Euch zugelobtet,
entgegenbringen müßt, wo Ihr nur könnt. TragtIhr die Ehrfurcht wirklich
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in Euch, drängt sie auchnach einem Wege, diese irdisch, äußerlich


zuzeigen!

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Nicht prunkend, sondern in den Kleinigkeiten zeigt sich seine


Echtheit!
Betrachtet nun mit mir die Tatsachen, die sichergeben, da ich
nichts besonderes bestimmte,sondern Euch allein selbst empfindend alles
überließ, sogar zu allem zustimmte, damit Ihrselbst Euch kennen lernen
konntet, bevor dieErdenarbeit nun beginnt.
Ihr nennt es Andachtsstunde, die wir hierfeiern, jeden Sonntag, jeden
Mittwoch.
Ist es Euch auch wirklich eineAndachtsstunde? Nein! Die Heiligkeit
der Andachtmüßte sich ganz anders zeigen! Wo ist die Ehrfurcht vor
dem Herrn, die sich schon in der Haltung der Hörer zeigen
muß! Wißt Ihr denn noch nicht, was Gott ist? Ahnt Ihr die
ungeheureGröße nicht einmal, bei der Ihr glücklich sein
müßt, dankbar in den Staub sinken zu dürfen und mit jedem Atemzug Lob
zu stammeln. Erbeben müßte Eure ganze Seele und der Körper
bei demeinen Worte G O T T !
Was ist Euch alles darin schon gegebenworden, um die Größe
zu erkennen soweit es einem Erdenmenschengeiste möglich ist! Ihr habt
die Gaben und Geschenke nicht in Euch erlebt, das beweisen
die Gespräche auf dem Wege zu und von
der Andachtsstunde, die Eure Gedanken, damit Euer Innenleben nur zu
klar verraten!
Hier ist die Andachtsstunde, hier ist derTempel für
Euch, dazu wurde diese Hütte auch gebaut. Sie heißt die „Hütte
GOTTES“! Betretet Ihrsie denn in Reinheit solcher Art Empfindungen?
Es ist nicht unrecht, wenn die Menschen inden Niederungen von
dem Tempel sprechen! Unbewußt treffen sie damit ganz das Rechte. Für
uns ist die Hütte Tempel! Aber, wie ich bei der ersten Andacht in der Hütte
Euch erklärte, von Euch forderte, müßt Ihr die Hütte zu dem Tempel
machen! Laßt Euch die Worte nochmals geben,daß Ihr sie aufnehmt und
nun darnach handelt.
Ich will Euch weiterhin beweisen, daß diesbisher nicht geschah! Die
Hütte wurde freigegeben zur Beköstigung in der Zeit, wo die Andachten
nicht abgehalten werden, damit alles darin geübtist und vertraut, wenn
die Zeit kommen wird, wo nur die Gnade Gottes Euch bewahrt vor dem
Verderben! Ihr sollt wenigstens vor demÄußersten bewahrt bleiben,
dem Hunderttausendezum Opfer fallen werden durch die Folgen,
dieEntbehrungen der notwendigsten Nahrung für den Körper nach sich
ziehen. Das Speisen imZusammensein gehört also zur Vorbereitung
fürZeiten grobstofflichen Endgerichts dazu für ein
gemeinsames Schwingen in dem Geiste bei
zwanglosem Zusammensein. Auch dieses Speisen wird in
schwerster Zeit zum Gottesdienste werden!Der Euch gnädiglich
erhält, wenn Euch grausameNot umgibt!
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Das Essen wird Euch dann von selbstdankender Gottesdienst und


soll es in der Zukunft immer bleiben!
Ich ließ Euch freie Hand. Mit wehem Herzen sah ich bald, wie
das Grobstoffliche in Euch schnell das Geistige besiegte, die Oberhand
gewann. Symbolisch ist es sogar sichtbar.
Von hier aus wird das
Gotteswort verkündigt!Ein heiliges Geschehen! Es wird durch mich
verkündet. Symbolisch ist, daß die Verkündigung
von erhöhter Stelle aus geschieht, wie es sogar beiallen Gottesdiensten
in den Kirchen üblich ist. Und hier besonders, wo das Wort lebendig ist.
Die Stelle der Verkündigung aber wurdeimmer kleiner zur
Bequemlichkeit für die Teilnehmer an der grobstofflichen Speisung.
Es ist das Stoffliche wie eine Schlingpflanze, welcher erst
hilfreich Anlegung gewährt wird von dem Baume, dem sie
dann Luft und Sonne raubt und zuletzt vollständig erstickt.
Ich ließ das alles zu, damit Ihr daran einmalselbst erkennen
könntet, wenn ich es Euch erkläre, sonst würdet Ihr es
nicht gesehen, damit nichtgeglaubt haben. Seht ihr nun diese Hütte
wirklichals den Tempel Gottes an oder als Speisehaus?
Prüfet Euch darin! Wir wollen in Zukunftdeshalb auch die Hunde
von der Halle fernhalten! Sie gehören nicht
dorthin, wo ich das Gotteswortverkünde, wenn auch solche Tiere oft
unschuldiger anzusehen sind wie die Menschen. Ziehet dieSchuhe aus, hier
ist heiliges Land! So muß ich von Euch Erdenmenschen fordern,
wenn ich göttliche Größe auch nur zum kleinsten Teile
Euchentgegenhalten will. So mußtet Ihr Euch aberselber sagen.
Hundertmal am Tag! Das besteFestkleid mußte Euch dazu noch
ungenügend sein!
Es ist kein Vorwurf, den ich
Euch mit diesenWorten mache, sondern eine Lehre im Erleben! Wie
Euer Inneres beschaffen ist, so zeigt es nun nach außen hin,
denn es beginnt die Erdenaufgabe für Euch!
Bangend sah ich bisher jeden Suchenden denBerg ersteigen. Bangend
um seine Seele — Euretwegen. Ich sehe lieber, wenn ein Suchender
sich irgend einem Kreise in den Niederungen nähert, als daß er hier
zur Quelle steigt, wo er enttäuscht geistig zurückgeworfen wird,
weil erirdisch sichtbar nicht findet, was er mit vollemRecht
von den Berufenen, den Jüngern und Aposteln Imanuels erwartet. Laßt sie
darin nichtleer ausgehen, denn alles fällt auf Euch zurück, das Unterlassen
wie das Gute.
Der Suchende findet in kleinen Kreisen heute viel mehr Ernst und
Würde als hier oben. Zur Alltagskost ist auf dem Berge hier das

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hoheGotteswort geworden, die man nicht mehr alsetwas


Heiliges betrachtet.
Und so geht es weiter, vieles hat sich eingefressen wie ein
Gift. Ihr glaubt, wenn Ihr es nüchtern nehmt, darin liegt Stärke! Nie!
Nüchtern heißt verstandesmäßig, das zum Geiste nicht reichen kann! Seid
nüchtern in den Erdendingen, dem Geiste raubt die Andacht nicht, die
ihn allein mit seinem GOTT verbinden kann. Ihr verschließtEuch
sonst ein jedes Tor zum Licht!
Was immer ich in ernster Mahnung an dieserStelle
Euch sagte, bald verblaßt es in Euch,langsam schob sich bei vielen
die eigene Meinungwiederum dazwischen, ebenso auch vieles, was
von früher her gewohnt gewesen ist zu denken, und
zuletzt handelte er ohne übles Wollen nicht nach dem, was ich verlangte,
sondern nach sichselbst, oder nach denen, die ihm lieb geworden sind
im Erdensein!
Eine Gefahr sehe ich dabei über vielen schweben, eine sehr große, die
so manchenFeststehenden stürzen kann im Augenblick und manchen —
stürzen wird! Sie schwebt gleich dunklen,
sogar schwarzen Wolken unheildrohend
über diesen Ahnungslosen! Ich will Euch heute davor warnen. Höret zu.
Wenn so einLiebgewordenes, gleichviel, ob in der eigenenFamilie oder
außerhalb, durch eigene Schuld Verletzungen erleiden muß körperlich
oderseelisch, so gibt es unter Euch noch Menschen, die dann kopflos
alles andere vergessen werden und nur das eine Denken noch besitzen,
diesemLiebgewordenen zu helfen um jeden Preis! Ichsage Euch
noch einmal, um jeden Preis! Siewerden es in solchen Augenblicken auch
sofort an höchste Stelle setzen, um ihm alles andere ohne Bedenken
unterzuordnen! Augen und Ohren vollständig verschließen, selbst
bestimmen wollen!
Es klingt nach menschlichem Ermessengrausam, wenn ich sage, daß
dies seinen Sturz bedeuten muß! Aber es ist nicht grausam, sondern nur
gerecht!
Denn er setzt den in seinem Leid ohneBedenken über
alles, der eine Folge oft gerügtenLeichtsinnes oder auch Eigensinnes
einmal aufsich nehmen muß und deshalb leiden soll, damiter nicht
zu stürzen braucht, sondern in sich nochzur Erkenntnis kommen kann
durch eine schwere Warnung, weil er Worte nicht beachtet. Setzt ihn
vorübergehend sogar über seinen Eid und seine
höchsten Pflichten! Denkt darüber nach, es liegt ein tiefer, tiefer Sinn
in dieser Warnung. Größer, ernster als Ihr denkt! Und sie ist nötig,
dringend nötig, da wir nun dem Endgerichte zueilen mit ungeheurer
Geschwindigkeit, worauf ein jederdann
auf seinem Erdenposten stehen muß zum
Aufbaue des neuen Gottesreiches! Unbeirrbar,treu, gehorsam, wie Granit
den anstürmendenWellen alter Anschauungen gegenüber, diese brechend
und zerstäubend im Gehorsam meiner Worte! Auch wenn alles um ihn hier
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zusammenstürzt! Andere kann ich dazu nichtbrauchen! Auch der Soldat


darf nicht von seinemPosten, der ihm anvertraut.
Ich sage Euch noch mehr! Wer jetzt zumBeispiel um der Eitelkeit
willen noch ungehorsam bleiben will, und seinen Körper
nicht derarternährt, wie es der dazu gottgesandte MundMarias
verlangt, der macht sich schuldig und wird nun die
Wechselwirkung solchen Ungehorsams sehr
bald empfinden! Vielleicht vernichtend für den Körper! Es ist das
Schwert nicht aufzuhalten in dem Schlag! Denn ein
solch’ vernachlässigterKörper kann dann nicht auf seinem angelobten
Posten stehen wie er soll. Er ist dazu nichtbrauchbar, denn
mit gewaltsam herbeigeführterSchlankheit dient ein Mensch nicht Gott,
sondern der Eitelkeit; Gott dient er in Gesundheit und mitKraft! Und nur
zum Gottesdienste ist der Körperkünftig noch auf Erden für Berufene!
Nicht für das irdische Ergötzen eines Menschenauges. Nicht einer unter
Euch vermag zu wissen, warum ihmdieses oder auch jenes
manchmal zu tun bedeutet wird zu einer Zeit, da er es
nicht für nötig findet.Er wird aber
die Folgen fühlen, wenn er nichtbedingungslos gehorcht! Er steht
im Dienst zuGott! Das darf er nicht vergessen. Es wird
ihmnichts gesagt, was nicht für seine Aufgabe notwendig ist, was nicht
befolgt sein müßte!
Da gibt es keine eigenen Anschauungen darüber, die aus bisherigen
Erfahrungen gesammelt sind, da gibt es auch
nicht Ratschlägefrüherer Ärzte
zu befolgen. Es ist ein gottgesandterMund, der nun
zu Euch spricht in solchen Dingen,
und Ihr habt dem bedingungslos zu folgen, sonstkommt der
Schlag des Schwertes im Gesetz des Gotteswillens über Euch!
Ein jeder unter Euch kennt ganz genau die Aufgabe MARIA´S,
ihre große Sendung! Was sie in körperlichen Dingen sagt, ist Lichtwissen!
Also die absolute Richtigkeit für Ursache, den
Ausgangspunkt, den jeweiligen Stand und auch dieFortsetzungen
von Krankheiten, gleichviel in welcher Art. Und wenn sich tausend Ärzte in
demWissen gegenüber stellen wollten, so müßten alletausend
Ärzte Unrecht haben!
Die Zeiten bisherigen Wissens sind vorüber, denn Ihr steht
im Strahle des neuen Sternes jetzt, der anderes Wissen bedingt und
andere Wirkung auslöst! Ein Rat schützt Euch vor kommender Gefahr, die
Euch sonst treffen müßte. Wenn Euch dann durch Befolgen nichts davon
treffen kann, sodenkt Ihr oft, daß deshalb auch gar nichts gewesen
sei, daß der Rat oder Warnung leeres Reden war.So wird leider auch hier
noch gedacht! Doch demist nicht so, sondern Ihr seid durch Befolgen
derGefahr entgangen! Konntet sie rechtzeitigabbiegen von Euch! Deshalb
blieb für Euch alles still. Nicht aber, daß sie nicht gewesen wäre.

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Ihr denkt noch viel zu leichtfertig in diesen Dingen.


Wenn irgendwo ein Unglück nicht erfolgt,so ist es damit nicht
auch erwiesen, daß es nichtgeplant sei, nur weil es abgewendet wurde!
Ihr seid durch Euren Aufenthalt hier auf demBerge schon
von vielen Übeln liebevoll bewahrt geblieben, welche Euch sonst getroffen
hätten,wenn ihr unten weiltet. Wißt Ihr denn, wie es Euchsonst in den
Niederungen schon ergangen wäre?
Nur Monate trennen Euch jetzt noch von so mancherlei
Erkenntnissen, die Ihr dann rückblickend klar vor
Euch sehen werdet! Ihrwerdet dann beschämt dankbar emporblicken
zumLicht!
Es können nun Erwählte nicht mehr leben, wiesie wollen! Sondern
sie haben als die Ersten darinden Gesetzen GOTTES zu gehorchen! Sich
ihnen freiwillig und allen Menschen vorbildlich zubeugen, wie sie gelobten
in Heiligen Stunden ihresLebens vor dem Tisch des Herrn und auf
dieFahne!
Körperlich muß sich ein jeder nunmehr
vorbereiten. Zu diesem Zwecke stelle ich jedenErwählten, also Jünger
und Apostel, darin zudieser Stunde bereits in den Dienst! So trifft ihn
zehnfach stark die Wechselwirkung und auch schnell,
sobald er nicht gehorcht. Auch wenn dies Nichtbefolgen nur versteckt
und ganz geheimgeschieht. Die Wechselwirkung trifft Euch selbsttätig,
auch Eure Gedanken, nachdem diesesGesetz von mir nun ausgesprochen
ist! Wer sich erkühnt, in Zukunft noch sich zu erheben über
eine Forderung des gottgesandten Mundes MARIA´S, wie es oft schon
schweigend durch die Tatgeschah, der wird getroffen werden, denn es
mußnun erzwungen sein die unbedingte Achtung vordem Gotteswillen!
Wer ihn mit Füßen tritt durch Eigenwollen, weil er noch nicht begreifen
kann, wen er damit verachtet, und den Menschenrat,Menschenansicht und
Menschenwort noch höherstellen will, und gar dem schlimmsten Übel
dieserErdenmenschheit,
der durch Luzifer gebrachtenEitelkeit dem Gottesgebot zum Hohne,
Opferbringen will, hat sich dadurch vom Dienst desGrales ausgeschaltet als
Versagender! Ein einziges Wort genügt, um mich in
solcher Art zurHandlung zu bewegen.
Ich warne, warne noch einmal! Ein jederAuserwählter hat nicht nur die
Pflicht, sondern aufjeden Fall auch voll die Gralsbotschaft zu leben!
Denn diese ist und bleibt die Grundlage desneuen Reiches, von
diesem Grunde aus kann einjeder seine Pflicht erfüllen, kann der Aufbau
vorsich gehen!
Und alle Auserwählten sollen der Grundwerden für die
ganze Menschheit. IhrAuserwählten
müßt also lebendig gewordeneGralsbotschaft sein, anders könnt Ihr den
Grund niemals bilden! Ihr müßt sie so leben, daß Ihr garnicht mehr anders
handeln könnt, und nicht erst noch darüber nachzudenken braucht.
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Die Erdenaufgabe beginnt. Aus diesem Grund hört weiter: Ich darf
nicht Menschen dazu haben, die auf ihrem Posten innerlich
noch abhängig zueinem anderen sind, oder die sich selbst auf
demPosten stehend noch an einen anderen gebunden halten derart, daß sie
dadurch beunruhigt oder beeinflußt bleiben können in Entschlüssen bei
derAusübung des Dienstes.
Deshalb
zerschneide ich geistig heute jedesBand, auch Ehe und Familienbande,
die einem Auserwählten zu dem Dienst des Grales jegefährlich werden
könnten. Es dürfen nur noch diezusammen auf der Erde bleiben, die sich
gegenseitig in ihrer Aufgabe nicht stören. Leicht istes für die, welche den
Ernst der Aufgabe erkennen und wirklich ehrlich wollen.
Der Schnitt wirkt sich im grobstofflichen Endgericht irdisch aus!
Schmerzhaft wird es für die davon Betroffenen, doch sie sind schuldig,
denn sie konnten es leicht ändern.
Diese Gefahr gilt als die größte für Berufene, der ich
damit schon jetzt begegne, und so viele dadurch rette vor dem Sturz.
Denket darüber nach, es ist ein Geschehen, dessen Größe
Ihr in seinem weittragenden Ausmaße erkennen müßt! Die
Nichterfüllung wird nunmehr das Erdenleben kosten, wer es auch sei.
Machet Euch frei von
allem, was Euchabzulenken fähig ist, auch in alltäglichen Gepflogenheiten.
Es gibt nur noch den Dienst! Sonst gibt es nichts für uns
auf dieser Erde!
Auserwählte! Gedenket Eures Gelöbnisses!Nicht Mann noch Frau,
nicht Bruder, Schwester oder Freund dürft Ihr über
die Aufgabe zu stellensuchen um zu erfüllen, was ich sage! Ihr seid in
Wahrheit nicht für diese auf der Erde, sondern fürden Dienst! Nicht einen
Augenblick darf dies vergessen werden oder gar zum Wanken kommen.Das
gilt natürlich auch für alles, was MARIA sagt in ihrer hohen Aufgabe,
denn ich stehe jagleichzeitig auch in ihr.
Nun hört Ihr keine Ratschläge mehr von mir.Auf Fragen
gebe ich keine Antworten! Die Zeit ist um! Sucht in der Botschaft, in den
Vorträgen, die Euch stets zur Verfügung stehen werden, meinenWillen zu
erkennen, zu erleben.
Alles ist darin gesagt! Das Suchen danach istEure Arbeit ganz allein.
Bemüht Euch, Ihr habt nichts mehr zu fragen,sondern müßt nun
wissen! Denn ich muß nun fordern!
Vom Lichte aus kam vor ganz kurzer Zeit dieerste Warnung
als Gesetz! „Wer den Willen, ja den Wunsch des Gottgesandten nun
nicht ganzbedingungslos erfüllt, der soll es an dem eigenen Körper fühlen!“

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Es ist vom Lichte aus gesehen, daß es gar nichtanders geht unter
den Erdenmenschen, wenn ichmeine irdische Aufgabe voll erfüllen will.
Außerdem ist es die Ankündigung desEinsetzens
stärkerer Strahlung Göttlichen Lichtes, die durch mich erfolgen wird,
und das bedingtgesetzmäßig die Auswirkung in dieser strengenArt, weil
es der Gottesstrahlung gegenüber nur
einfreiwilliges Biegen oder Niederbrechen gebenkann! Wohl Euch,
wenn Ihr mich recht verstandenhabt!
Laßt uns beten:
VATER!
Heilig sind Deine Gesetze!
Sie sind die treuesten und unbeeinflußbarsten Helfer zur
Erfüllung meines Werkes.
In Ihnen will ich siegen.
Will ich bauen Dein Reich!
Amen.

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