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Die Planung eines Bildes

Komposition (= Anordnung der Gebilde auf dem Bildträger)


Gute Bilder sind in aller Regel komponiert – d.h. bewusst gestaltet.

Einstellungsgrösset:
Je größer das wichtigste darzustellende Objekt im Verhältnis zum Bildformat ist, umso stärker ist
seine Präsenz und Aussagekraft.

Ansichtsvarianten B, D und E sind die interessantesten Darstellungen.


Bei A hebt sich das Objekt deutlich von der Umgebung ab durch den Kontrast, verliert sich
jedoch in einem Meer von Papier.

Achsen:
Ein Bild lässt sich in horizontale und vertikale Achsen gliedern.
Die Horizontale steht für Ruhe und Raum, die Vertikale für Statik, die Diagonale für Dynamik,
Bewegung, Leben und Perspektive.
Der Bildmittelpunkt ist die prominenteste Position, jedoch kann ein Bild mit den Objekten im
Mittelpunkt leicht statisch und leblos wirken.

Raum und Flächen:


Durch einen geeigneten Blickwinkel und unter Einsatz von perspektivischen Elementen lässt
sich eine Raumillusion erzeugen.
Fluchtlinien = Eindruck von Raum (sie fliehen nach hinten oder oben)

Schwerpunkte:
Ein Bild hat zumeist einen optischen Schwerpunkt. Dunkle Stellen wirken schwerer und
dominanter als helle oder zarte. Rahmenelemente, starke Linien und Bewegung mit einer klaren
Richtung können den optischen Schwerpunkt eines Bildes verändern.
Der Schwerpunkt sollte nicht in der Mitte sein, sondern leicht versetzt dazu. Dies baut eine
leichte Spannung auf.
Spannung:
Spannung erzeugt man, indem man absolute Symmetrie oder Uniformität vermeidet.
Symmetrie wurde in der Renaissance als Symbol für Heiligkeit und Ruhe eingesetzt, heute wird
sie aber oft als monoton empfunden.

Perspektive:
Auf Augenhöhe > Vertraut und zuverlässig.
Tiefer Blickwinkel (Froschperspektive) > Lässt die Gegenstände vor dem Betrachter aufragen.
Vogelperspektive > Dinge wirken kleiner.

Rhythmus und Reihungen

Ruhe, Statik

Dynamik