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Zufall oder Berechnung?

A. Cressy Morrison, ehemaliger Präsident der New York Akademie der Wissenschaften,
argumentierte:

„Nehmen wir an, Sie stecken zehn Münzen, von eins bis zehn durchnummeriert, in ihre
Tasche und mischen sie gut durch. Jetzt versuchen Sie, sie in richtiger Reihenfolge
herauszunehmen, jede Münze wieder in die Tasche gebend und neu mischend, nachdem sie
gezogen haben. Die mathematische Wahrscheinlichkeit die Nummer eins zuerst zu ziehen,
beträgt 1:10; eins und zwei in Folge zu ziehen, beträgt 1:100; eins, zwei und drei in richtiger
Reihenfolge zu ziehen, 1:1000, und so weiter; Die Wahrscheinlichkeit, sie alle in richtiger
Reihenfolge zu ziehen, würde die unglaubliche Ziffer von eins zu zehn Milliarden betragen.

Dieser Schlussfolgerung entsprechend gibt es so viele anspruchsvolle Bedingungen für das


Leben auf der Erde, dass sie unmöglich durch Zufall im geeigneten Verhältnis zu einander
existieren. Die Erde rotiert 1000 Meilen pro Stunde am Äquator auf ihrer Achse; würde sie
sich 100 Meilen pro Stunde drehen, wären unsere Tage und Nächte 10 mal länger als jetzt,
und die heiße Sonne würde jeden langen Tag wahrscheinlich die Vegetation verbrennen
während in den langen Nächten jegliche überlebenden Keime wohl erfrieren würden.

Die Sonne, wiederum, Ursprung des Lebens, hat eine Oberflächentemperatur von rund 5500
˚C, und die Erde ist gerade weit genug entfernt, dass dieses ewige Leben uns gerade ausreicht
und nicht zu sehr wärmt! Würde die Sonne nur die Hälfte ihrer gegenwärtigen Strahlung
abgeben, würden wir erfrieren, und würde sie dieselbe Menge mehr abgeben, würden wir
verglühen.

Als Folge der Neigung der Erde um 23˚ entstehen in den vom Äquator entfernteren Gebieten
die Jahreszeiten; Hätte die Erde keine Neigung, würden sich der Nebeldampf des Meeres von
Norden nach Süden bewegen, und so Kontinente aus Eis aufhäufen. Wenn der Mond z.B.,
anstatt seiner eigentlichen Entfernung nur 80500 km weit entfernt wäre, gäbe es jeden Tag
zwei Überschwemmungen, die die ganze Erde überfluten würde, und sogar die Berge könnten
sich bald abgetragen haben. Wenn die Kruste der Erde auch nur zehn Fuß dicker gewesen
wäre, gäbe es keinen Sauerstoff, ohne welchen die Tierwelt sterben müsste. Wäre das Meer
auch nur wenige Fuß tiefer gewesen, währen Kohlendioxid und Sauerstoff absorbiert worden
und pflanzliches Leben könnte nicht existieren.“

[MORRISON, A. Cressy: Seven Reasons Why a Scientist Believes in God, URL:


www.dlshq.org/messages/sciblgod.html (Stand: 25.04.2009)

Um die Frage nach Zufall oder Berechnung zweifellos abzuschließen, sagt Sir Isaac Newton:

„Woher stammt diese Einheit in all ihren äußerlichen Formen, als vom Rat und Behelf eines
Autors? Woher kommt es, dass die Augen von allen Arten von Kreaturen durchsichtig bis auf
den Grund, und die einzigen durchsichtigen Körperteile sind, mit einer harten durchsichtigen
Haut außen und innen durchsichtigen Säften, mit einer kristallartigen Linse in der Mitte, und
einer Pupille vor der Linse, all dies so genau geformt und angepasst für das Sehvermögen,
[…] wusste der blinde Zufall, dass es Licht gibt und wie es bricht, und passe die Augen aller
Kreaturen, auf die höchst seltsame Weise an, um es zu nutzen? Diese und ähnliche
Erwägungen haben immer und werden weiterhin mit der Menschheit überwiegen, zu glauben,
dass es ein Wesen, das alle Dinge geschaffen, und Macht über alle Dinge hat, gibt, und daher
gefürchtet werden muss.“

[vgl.: BREWSTER, D.: Life of Sir Isaac Newton, London 1831, Bd. II, S. 347-348]