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WER PROBT, DER LOBT

für die Studenten des 2. Studienjahres

(das 4. Semester)

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LEKTION 1.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


ASSIMILATION NACH DER STIMMLOSIGKEIT

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Asylbewerberin, Asylbewerber, Auslandsaufenthalt,


Arbeitsmigration, Ausbeutung, Energieversorgung, Durchblick,
Forstwirtschaft, Heimatverbundenheit, Herkunftsland,
Migrationshintergrund, Politikverdrossenheit, Staatsangehörige,
Umweltverschmutzung, Zuwanderung, begeistern, bereichern,
bestechen, eintreten für, einwandern, entlassen, ernennen,
gewährleisten, hervorgehen.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Interessen vertreten, Aufgaben wahrnehmen, Macht ausüben, eine


Tradition erhalten, in Wohlstand leben, Recht haben (auf`+ Akk.), die
Aufmerksamkeit lenken (auf`+ Akk.), Werte und Normen teilen.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Den 29. Februar gibt es nur alle vier Jahre. Ein Schaltjahr bringe
Unglück mit sich, heißt es. Aber ist das wirklich so? So mancher Aberglaube
zum Schaltjahr hält sich in Deutschland hartnäckig.
https://www.dw.com/de/aberglaube-und-traditionen-zum-schaltjahr-in-deutschland/g-19072798

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BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.
MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Stellen wir uns einmal vor, wir sind auf dem Weg zu einem wichtigen
Termin und eine Taube erledigt über uns an der Bushaltestelle ihr
„Geschäft“. Natürlich können wir uns darüber schwarz ärgern, dass das
Jackett jetzt einen Fleck hat. Aber daran ändern können wir auch nichts
mehr. Darum sollten wir unseren Blutdruck nicht unnötig in die Höhe
treiben, sondern die Situation gelassen sehen, sie „mit Humor nehmen“.
https://www.dw.com/de/nimms-mit-humor/l-40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Assimilation nach der Stimmlosigkeit

Nach der Beteiligung der Stimmbänder unterscheidet man im


Deutschen die Assimilation nach der Stimmlosigkeit. Die stimmhaften
Konsonanten werden vor stimmlosen stimmlos ausgesprochen.
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Im Deutschen gibt es keine Assimilation nach der Stimmhaftigkeit.
z.B.: wird gemacht, aktiv sein, aus Gold, mit dir, abgeben, Rückgang. Die
Assimilation nach der Stimmlosigkeit ist für die Wort- und
Silbengrenzen typisch.

LEKTION 2.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


GEMINATION

Aufgabe 1. Transkribieren Sie. Markieren Sie den Wortakzent.


Lesen Sie vor. Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Der Bundeskanzler, die Bildungsmigration, der Einheimische, die


Einwanderin, der Einwanderer, die Einwanderung, der Entwurf, der
Familiennachzug, die Gesetzgebung, das Grundgesetz, das Grundrecht,
der Grundwert, die Heimatverbundenheit, die Integration, die
Mehrheitsgesellschaft, die Migration, der Migrationsverlauf, die
Minderheit, die Planwirtschaft, der Rohstoff, der Sektor, die
Spätaussiedlerin, der Spätaussiedler:

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen


Gruppen. Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Weder Fisch noch Fleisch, es geht über Stock und Stein, Schlag
auf Schlag, mit Schimpf und Schande, Schutz und Schirm, schlechte
Scherze machen, das Pferd beim Schwanz aufzäumen, wie ein Rohrspatz
schimpfen, sich zwischen zwei Stühle setzen, mehr Glück als Verstand
haben.

INTONIEREN

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Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und
Melodieverlauf.

Traditionell heißt es, ein Schaltjahr bringe Unglück. Beweise dafür


gibt es natürlich nicht. Aber wer auf Nummer sichergehen und Pech
abwehren will, kann auf die typischen deutschen Glücksbringer
zurückreifen: Marienkäfer, Schweinchen, vierblättrige Kleeblätter und
Schornsteinfeger sollen Glückbringen, können sich am 29. Februar als
nützlich erweisen.
https://www.dw.com/de/aberglaube-und-traditionen-zum-schaltjahr-in-deutschland/g-19072798

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Das wussten schon die Menschen in der Antike. Das Wort „Humor“
kommt aus dem Lateinischen, von „humores“. Es bedeutete ursprünglich
„Feuchtigkeit“ und bezeichnete in der Antike einen Körpersaft, der für
die gute Stimmung des Menschen verantwortlich war. Auf die richtige
Mischung kam es an – etwas, das übrigens auch heute noch gilt. Denn die
„richtige Prise Humor“ zu wählen, ist nicht ganz unwichtig, wenn man
nicht ins Fettnäpfchen treten will. https://www.dw.com/de/nimms-mit-humor/l-
40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

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7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Gemination

Gemination ist die Verdoppelung von zwei gleichen Konsonanten an


der Wort- oder Morphemgrenze: auffallen, im März, einen Namen
nennen. Doppelt geschriebene Konsonanten im Wortinlaut dienen im
Deutschen zur Bezeichnung der Kürze des voranstehenden Vokals und
werden wie ein Konsonant gesprochen: Im Redestrom werden Geminaten
ohne Unterbrechung der Artikulation wie ein Konsonant ausgesprochen:
im Museum, am Montag, wegkommen, dasselbe.

LEKTION 3.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


GLOTTISSCHLAG

Aufgabe 1. Transkribieren Sie. Markieren Sie den Wortakzent.


Lesen Sie vor. Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Beantworten, Beamter, zuallererst, soeben, beerdigen,


beobachten, beurteilen, beauftragen, beiordnen, geeignet (sein),
Briefanschrift, Bauunternehmer, veralten, veranlassen, Veränderung,
Zollamt, Passamt, Frühaufsteher, unordentlich, Vorort, Vorabend,
verirren, erinnern, bergan, bergab, Verein, Sehorgan, Staatsoper,

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Grammatikübung, Herzinfarkt, Facharbeiter, Vorurteil, Spiegelei,
tagein-tagaus, ringsum, beeilen, beunruhigen, beachten.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen


Gruppen. Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Unter allen Umständen, entweder oder, am Ende aller Tage, in aller


Eile, alles in allem, auf Äußerlichkeiten achten, in Ulm, um Ulm, aus- und
eingehen, eins um andere, öffentliches Ärgerniserregen.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Es gibt bestimmt nur wenige Orte auf dieser Welt, in denen das
Geschäft mit Edelsteinen und Juwelen eine so große Rolle spielt wie in
der rheinland-pfälzischen Stadt Idar-Oberstein. https://www.dw.com/de/die-
stadt-der-steine/l-36429375

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Die Stadt mit dem Bindestrich im Namen ist ein Zusammenschluss


der früheren Städte Idar und Oberstein. Fast in jedem Haus der Stadt
bearbeiten speziell ausgebildete Handwerker die Rohsteine, bevor diese
als fertige Schmuckstücke in alle Welt verkauft werden. Die
wertvollsten von ihnen sind Diamanten, Rubine, Saphire und Smaragde.
Wer sich über die lange Tradition der Edelsteinproduktion in Idar-
Oberstein informieren will, kann das entsprechende Museum besuchen.
https://www.dw.com/de/die-stadt-der-steine/l-36429375

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1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Glottisschlag

Der Glottisschlag ist der harte, plötzliche Ansatz von Vokalen beim
Sprechen u. Singen.

Knacklaut – der starke Einsatz, wenn vor der Artikulation der


Vokale am Anfang des Wortes oder der Silbe der Anfang der Schwingung
von Stimmbändern aufhört.

LEKTION 4.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.

BEGRIFF DER PHONOLOGIE

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Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.
Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Die Staatsform, das Staatsoberhaupt, die Staatsgewalt, die


Steuer, die Volkszugehörigkeit, der Vorsitzende, die Weltenbummlerin,
der Weltenbummler, die Weltoffenheit, die Wendigkeit, das
Verfassungsorgan, das Zugehörigkeitsgefühl, die Zuwanderin, der
Zuwanderer, -s, die Zuwanderung, der Zuzug, wiederaufbauen,
ausbeuten, aufeinandertreffen, ausleben, ausrichten, ausüben,
auswandern, beeindrucken.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Das Brauchtum pflegen, zum Weltkulturerbe erklären, etwas steht


an, mit etwas in/an die Öffentlichkeit gehen, unter dem Schutz stehen
von, Mitglied in einer Partei sein, sich hin- und hergerissen fühlen,
Zugang zu etwas haben

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Hilfsorganisationen warnen vor einer Ausbreitung von Ebola im


Osten Kongos. Schuld seien die prekäre Sicherheitslage und eine
mangelnde Bereitschaft der Bevölkerung, Maßnahmen zur Verhütung von
Ansteckungen umzusetzen. https://www.dw.com/de/gewalt-propaganda-und-aberglaube-
erschweren-den-kampf-gegen-ebola/a-48776883

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

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Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von
deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Ende des 19. Jahrhunderts schenkte uns der deutsche


Schriftsteller Otto Julius Bierbaum die Redewendung „Humor ist, wenn
man trotzdem lacht“. Aber was bedeutet das genau? Und woher kommt
überhaupt Humor? https://www.dw.com/de/nimms-mit-humor/l-40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Begriff der Phonologie

Phonologie umfasst den Lautbestand von Einzelsprachen, die möglichen


Veränderungen der Laute unter dem Einfluss der Nachbarlaute. Die
Phonologie kann sowohl auf die gesprochene als auch auf die
geschriebene Sprachform angewendet werden. Aufgaben der Phonologie

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sind: a) Organisation und Systematik von Sprachlauten im System; b)
Klassifikation von Sprachlauten nach distinktiven Merkmalen.

LEKTION 5.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN. PAUSEN

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Sich beziehen auf, sich einbringen in, sich engagieren, streiten,


verorten, würdigen, gehoben, gemäßigt, heimisch, hoch, dotiert,
kosmopolitisch, nachhaltig, ökologisch, parlamentarisch, politisch,
politikmüde, populär, präsidial, repräsentativ, angestammt, betroffen,
föderativ, exportorientiert.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Honig um den Bart schmieren, andere Städtchen – andere Mädchen,


sich freiwillig melden, seine Pflicht tun, von Woche zu Woche, in
schlechtem Geruch stehen, nach altem Brauch, auf sein Recht pochen.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Es gibt ein Land, das so schön ist, dass selbst Gott dort leben
möchte. Die Menschen in diesem Land genießen den Tag, haben ganz viel
Geld und keine Sorgen. Zumindest behauptet das eine Redewendung.
(„Leben wie Gott in Frankreich“) https://www.dw.com/de/leben-wie-gott-in-
frankreich/l-18745522

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BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.
MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Es heißt, Humor sei jedem Menschen gewissermaßen „angeboren“,


denn worüber und wann wir lachen, sei uns bereits als Kind beigebracht
worden. Woran erkennen wir denn, dass wir keinen Humor haben? Können
wir zum Beispiel kleine Niederlagen nicht gelassen nehmen und reagieren
in vielen Situationen schnell verärgert? Haben wir womöglich „keinen
Humor“ oder vielmehr „keinen Sinn für Humor“? https://www.dw.com/de/nimms-
mit-humor/l-40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Pausen. Funktionen der Pausen.

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Die Unterbrechung des Redestroms ist eine Pause. Die Pausen
dienen zur Gliederung des Redestroms in kleinere Einheiten – Phrasen,
Syntagmen und rhythmische Gruppen (Akzentgruppen). Gliederung der
Lautfolge durch Pausen verursacht die sinnvollen, inhaltlich bestimmten
Einheiten, die man leicht wahrgenommen sind.

Aufteilung der Rede durch die Pausen ist ein wichtiges Mittel der
Strukturierung von mündlichen und schriftlichen Texten. Dank den
Pausen kann die Phrase unterschiedlich strukturiert werden. und anders
wahrgenommen:

Peter sagte, Paul ist dumm. ----- Peter, sagte Paul, ist dumm.

Markus sagt, Thomas ist ein Esel. ------- Markus, sagt Thomas, ist
ein Esel.

Ich begnadige, nicht töten! ----------- Ich begnadige nicht, töten!

Der Funktion nach unterscheidet man:

- abschließende Pausen (zwischen den Phrasen),


- verbindende (zwischen den einzelnen Syntagmen und Akzentgruppen)
- fakultative (bei langsamem Sprechen).

LEKTION 6.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN. PAUSEN

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Das Schulwesen, die Touristenattraktion, die Urbanität, die


Vielfalt, die Verständigung, die Volksabstimmung, die Volksinitiative, der
Weltkurort, die Weltelite, bedienen, sich Gen. beklagen, sich bewahren,
umschauen, sich unterscheiden, verständigen, sich vortragen, zerfallen,
zusammenzucken, atemberaubend, einheitlich, expressionistisch,

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facettenreich, föderal, grenzenlos, idyllisch, kosmopolitisch, lästig,
lungenkrank, markant, marktpsychologisch, neuerdings, permanent,
puritanisch, unberührt, verseucht, wesentlich.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Abstand nehmen, Anerkennung finden, auf der Flucht sein, auf


Schritt und Tritt, den Eindruck machen, den Vorwurf erheben,
Vorbereitungen treffen, eine Wirkung haben.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Sabrina ist genervt und ein wenig neidisch: Ihre Freundin Tina
fährt mindestens dreimal im Jahr in Urlaub, geht jedes Wochenende
shoppen und auch sonst ist ihr Leben wie aus einem Märchenbuch.
https://www.dw.com/de/leben-wie-gott-in-frankreich/l-18745522

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Auch „Humorlose“, denen der „Humor“ nicht „in die Wiege gelegt
wurde“, können ihn erlernen. Denn Humor ist eine bestimmte
Geisteshaltung, eine Lebenseinstellung. Das Wichtigste dabei: hin und
wieder auch mal über sich selbst lachen zu können. Doch aufgepasst! Zu
viel Humor und Lachen, kann in manchen Situationen als „Spott“ oder

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„Hohn“ verstanden werden. Auch der „aufgesetzte Humor“ hat nach
außen hin eher eine negative Wirkung. Betont witzig sein zu wollen, kann
manchmal schlimm danebengehen! https://www.dw.com/de/nimms-mit-humor/l-
40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Arten der Pausen

Je schneller das Redetempo ist, desto kürzer ist die Pausen und
umgekehrt. Die Pausendauer ist immer unterschiedlich und hängt vom
Sprechtempo, von der Wichtigkeit der Information ab. Für den
Sprecher dienen die meisten Pausen zwischen den sprachlichen
Äußerungen als Atempausen. Verzögerungspausen kommen in spontaner
unvorbereiteter Rede vor.

Der Art nach werden die Pausen in ungefüllte und gefüllte


eingeteilt. Die ungefüllte Pause ist eine Pause, in der die Stille herrscht.

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Die gefüllte Pause ist eine Pause, welche mit relativ langen, in der Regel
Schwa-artigen (zentralisierte Vokale) Sprachsignalen wie /äh/ oder
/äm/ gefüllt ist.

Die Pause ist ein bedeutungsunterschiedliches Mittel, die durch


den Bau des Satzes (seine syntaktische Struktur) bestimmt wird und mit
den Satzakzentstellen zusammenhängt.

LEKTION 7.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


SILBENTYPEN

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Die Alphütte, die Amtssprache, das Bankgeheimnis, das Bergkraut,


die Bergkulisse, die Berufsmaturität, die Betreuung, der Bezirk, die
Dominanz, das Erzeugnis, das Exilland, die Geburtenrate, das
Gedächtnistraining, der Geltungsbereich, die Gleichstellung, das
Heimweh, die Hochsprache, der Kanton, die Kurklinik, die Landessprache,
die Lebenserwartung, der Maturand, das Morgenessen, der Mythos, das
Naturkind, der Naturraum, die Ortschaft, die Pharmaindustrie, die
Primarschule, das Rätoromanische, das Referendum, die Scheidungsrate,
die Schriftsprache, das Schweizerdeutsch, das Schwyzerdütsch, die
Selbstverwaltung, die Spannung

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Einen Beitrag leisten, einen Verweis machen, Gefallen finden, in/im


Zusammenhang stehen, in Verbindung stehen, ins Wanken geraten,
Popularität genießen, Verdacht schöpfen, zur Verfügung stehen.

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INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Klar, Tina verdient ja auch viel Geld als Managerin. Sabrina findet:
Tina lebt wie Gott in Frankreich! Das bedeutet natürlich nicht, dass sie
eine Göttin ist oder dass sie in Frankreich lebt. https://www.dw.com/de/leben-
wie-gott-in-frankreich/l-18745522

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Der Humor hängt eng zusammen mit dem „Scherz“ und dem „Witz“,
und natürlich mit dem „Lachen“. Ein „humorvoller Mensch“ ist daher
ausgelassen, fröhlich, heiter und vergnügt. Er kann unangenehme
Situationen „mit Humor tragen“. Wenn jemand ausgesprochen viel Humor
besitzt, dann hat er einen „goldenen Humor“. https://www.dw.com/de/nimms-mit-
humor/l-40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

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9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Silbentypen

Die Silbe ist eine rhythmische Grundeinheit der Sprache, die auch als
kleinste Lautgruppe bezeichnet wird. In der deutschen Sprache werden
Sprechsilben (phonologische Silben) und Sprachsilben (morphologische
Silben) unterschieden.

Deutsche Sprache kennt drei Typen von Silben: offene Silbe,


geschlossene Silbe, relativ geschlossene Silbe.

Die offene Silbe ist eine Silbe, die auf einen Vokal auslautet: fe-gen,
..lie-gen, tra-gen, so.

Die geschlossene Silbe ist eine Silbe, die auf einen Konsonanten
auslautet: Ort, Lift, kurz, Art.

Die relativ geschlossene Silbe ist eine Silbe, die auf einen Konsonanten
auslautet, aber bei der Veränderung des Wortes (= Bildung einer
grammatischen Form) kann diese Silbe geöffnet werden: fragt (fra-gen).

Um eine relativ geschlossene Silbe zu öffnen, gibt es bestimmte Regeln:

a) bei Verben – den Infinitiv zu bilden. Der Wechsel vom Präteritum zum
Präsens ist aber nicht möglich: kam – kommen – falsch; kam – (wir) ka-
men – richtig;

b) bei einsilbigen Substantiven – Genitiv Singular oder Nominativ Plural


zu bilden: der Tag – die Ta-ge;

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c) bei Ableitungen – auf andere Wörter zurückzuführen, in denen der
Vokal in der offenen Silbe steht: erheblich – er-he-ben, möglich – mö-
gen.

LEKTION 8.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


SILBENGRENZEN

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Arrangiert arrogant ausländerfeindlich belesen betagt


empfehlenswert geschichtsträchtig homogen kriegerisch
kulturinteressiert kunsthistorisch landschaftlich naturhistorisch
penetrant preiswert traditionsgebunden unkultiviert zufällig, aufweisen,
durchschauen, entlarven, erwerben, erwirtschaften, gliedern,
gewährleisten, hervorbringen, inspirieren, verdrängen.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Aufschwung erleben, aus der Luft gegriffen sein, Auswirkung


haben, das Gefühl verleihen, den Ruf bewahren, die Grenzen
verschwimmen, einen hohen Stellenwert haben.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Tina ist eine ganz normale Frau. Sie lebt in Köln und fliegt am
liebsten nach Australien. Sie kann sich einfach alles leisten und genießt
das Leben. So stellen sich manche Leute das Leben in Frankreich vor.

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https://www.dw.com/de/leben-wie-gott-in-frankreich/l-18745522

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Und Humor ist nicht gleich Humor. Denn es gibt verschiedene


Humortypen und Humorarten. Die Briten beispielsweise sind bekannt für
ihren feinen „englischen Humor“. Auch die Rheinländer haben ihre Art
von Humor. Wer kennt nicht die elfte Regel im „Rheinischen
Grundgesetz“, die da lautet: „Do laachs de disch kapott“. Was in etwa
bedeutet: „Bewahr dir eine gesunde Einstellung zum Humor.“
https://www.dw.com/de/nimms-mit-humor/l-40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF
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Silbengrenzen

Die graphischen Silbengrenzen fallen normalerweise im Deutschen mit


den Morphemgrenzen zusammen. Bei der Silbentrennung müssen aber
einige Grundregeln beachtet werden:

1. Doppellvokale, Diphthonge, -ie- und Vokale mit Dehnungs-h werden


nicht getrennt: die See-le, die Bäu-me, geh-en, seh-en.

ABER: am Anfang des Wortes können Doppellvokale, Diphthonge und


Vokale mit Dehnungs-h getrennt werden: Ei-fer, Aa-le, Äh-re. Ein
einzelner Vokal kann auch am Anfang des Wortes abgetrennt werden: O-
fen, A-bend.

2. Die Grapheme -ch-, -sch-, -ph-, -th-, dürfen nicht getrennt werden:
su-chen, wa-schen, Ste-phan, Zi-ther.

3. Zwei Konsonanten zwischen den Vokalen werden getrennt: der Ver-


wand-te, die El-tern, das Zim-mer, ren-nen.

4. Mehr als zwei Konsonanten zwischen den Vokalen werden vor dem
letzten Konsonanten getrennt: es knüpf-te, sie rann-te.

5. –ck- wird nicht getrennt: tro-cken, Zu-cker.

LEKTION 9.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


SILBENGRENZEN. BESONDERE TRENNUNGSREGELN:

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Der Anziehungspunkt, der Benutzerhinweis, der Brunnen, der


Dialekt, die Eigenart, die Einnahme, die Eroberung, der Feinschmecker,
der Flüchtling, das Freizeitangebot, der Gebirgssee, der Gelehrte, der
Gletscher, die Gemäldegalerie, das Informationsmaterial, der Künstler,

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der Nationalstaat, der Neugeborene, die Region, der Reiseführer, die
Rodelbahn, das Schema, die Seilbahn, das Seebad, der Sessellift.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Das Museum unter freiem Himmel, die Nationalratswahlen


abhalten, Rücksicht nehmen, sich den Ruf erwerben, wie ein Magnet
anziehen, ganz großgeschrieben werden.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Im Reisezentrum gibt es drei unterschiedliche Bereiche: den


Bereich für diejenigen, die im Express-Verkauf, also sofort, ihren
Zugfahrschein, ihr Ticket, am Schalter kaufen können.
https://www.dw.com/de/im-hauptbahnhof/l-19229028

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Humorarten gibt es verschiedene: Der „schwarze Humor“


beispielsweise, die Satire, macht sich über ernste Themen lustig, wie
etwa schwere Schicksalsschläge, den Tod oder religiöse Themen. Der
„trockene Humor“ dagegen ist eher indirekt. Ein Beispiel gefällig? Fragt
der Kellner: „Möchten Sie nicht mal von unserem leckeren Eiswein

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probieren?“ Antwortet der Gast: „Ja, gerne, aber nur einen Würfel.“
https://www.dw.com/de/nimms-mit-humor/l-40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Besondere Trennungsregeln

ck – hacken – ha-cken sp – raspeln – ras-peln

chs – Sachsen – Sach-sen tz – Katze – Kat-ze

ng – Zange – Zan-ge st – Fenster – Fens-ter;

nk – wanken – wan-ken ABER: köstlich – köst-lich,

pf – Zapfen – Zap-fen sch – Masche – Ma-sche,

ABER: Häschen – Häs-chen

ß – Straße – Stra-ße

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LEKTION 10.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


AKZENTUIERUNG DER EIGENNAMEN UND ORTSNAMEN

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Der Springbrunnen, der Tourismus, der Touristenführer,


Trachtenkleidung, die Traumdeutung, der Untergang, die Veranstaltung,
der Verstorbene, die Vielfalt, der Vielvölkerstaat, der Vorreiter, das
Weltkulturerbe, der Wirtschaftszweig, die Wissenschaft, das
Weltkulturerbe, der Wirtschaftszweig, die Wissenschaft.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Anteil haben, beteiligt sein, Beziehungen unterhalten, die Ruhe


bewahren, vom Regen in die Traufe kommen, brennende Frage, Arm in
Arm, unter die Räder kommen, Ross und Reiter, mit Trommeln und
Trompeten.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Vor allem für Pendler, Personen, die täglich mit dem Zug zwischen
ihrem Wohnort und ihrer Arbeitsstelle hin- und herfahren, ist die
Möglichkeit des Einkaufens vor oder nach der Arbeit wichtig.
https://www.dw.com/de/im-hauptbahnhof/l-19229028

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BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.
MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Über sich selbst, gelegentlich auch über andere oder über den
einen oder anderen Fehltritt, Fauxpas, lachen zu können, kann unser
Leben sehr erleichtern. Und der Ausdruck „humorvolles Lachen“ zeigt,
dass das eine, der Humor, nicht ohne das andere, das Lachen, geht. Denn
„Lachen ist gesund“ – und das Lach Yoga lehrt uns: „Wir lachen nicht, weil
wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!“
https://www.dw.com/de/nimms-mit-humor/l-40191003

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Akzentuierung der Eigennamen und Ortsnamen

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Die Eigennamen werden gewöhnlich auf der ersten Silbe betont:
'Anna, 'Martin, 'Gisela. Doch haben manche weiblichen Eigennamen und
Blumennamen den Akzent auf der vorletzten Silbe: Fride'rike, Be'ate,
Su'sanne, Pe'tunie, Nar'zisse, aber: E'lisabeth, Aza'lee, Orchi'dee.

In zusammengesetzten Ortsnamen trägt oft das zweite Glied den


Akzent: Bremer'haven, Neu'seeland, Neu'brandenburg, Rheinland-
'Pfalz.

Namensfolgen bei Bezeichnungen für Straßen, Plätze, Gebäude und


Institutionen haben den Hauptakzent auf dem Namen: die Käthe-
Kollwitz-Straße, die Friedrich-Schiller-Universität, das Goethe-
Institut.

LEKTION 11.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


AKZENTUIERUNG DER FREMDWÖRTER

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Unterwerfen, verehren, verfügen, verleihen, vorschreiben,


abhängig, unabhängig, akzeptabel, antik, assimiliert, bedauernswert,
durchschnittlich, enttäuscht, erwerbstätig, fruchtbar,
gleichberechtigt, heikel, konkurrenzfähig, korrupt, legal, illegal,
majestätisch, multikulturell, rentabel, schattig, schätzungsweise,
umsatzstark, umstritten, ursprünglich, vage, vorübergehend,
zwangsweise, das Ackerland, der Angehörige, die Außenpolitik, das
Ballungsgebiet die Bevölkerungsdichte, der Bundeshaushalt, die
Energieeffizienz, die Erdölförderung,

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Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.
Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

Den Kürzeren ziehen, die Zeche bezahlen müssen, in die Zange


nehmen, überzuckerte Pillen, ohne Zweck und Ziel, mit dem Zaunpfahl
winken, ein alter Zopf.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Die Buch- und Presseläden haben nicht nur Zeitungen, Presse, und
Unterhaltungsromane, also Geschichten ohne besonders hohen
literarischen Anspruch, im Angebot, sondern auch Reisebedarf, alles,
was man während einer Zugfahrt sonst noch braucht.
https://www.dw.com/de/im-hauptbahnhof/l-19229028

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Omas Zeiten sind längst vorbei, die „guten alten Zeiten“ auch.
Ohnehin haben die niemals genauso existiert, wie viele behaupten. Im
Rückblick hat es für fast alle Menschen etwas gegeben, das in früheren
Zeiten besser war als heute. Sonst könnte man ja nicht auf das Heute
schimpfen. Und das wäre ganz schlecht.
https://www.dw.com/de/von-zeit-zu-zeit/l-41330802

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

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4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Akzentuierung der Fremdwörter

Fremde Wörter sind Wörter, die aus fremden Sprachen entlehnt


und noch nicht völlig eingedeutscht worden sind. Die unvollständige
Eindeutschung kann in der Schreibung: Chef, Friseur, Plateau, durch das
Vorhandensein von fremden Vor- oder Nachsilben: elementar, Politik,
Archivarius, durch das Vorhandensein von fremden Lauten: Ingenieur,
durch die fremde Akzentuierung: öko'nomisch, Philoso'phie deutlich
werden.

In den fremden Wörtern trägt die letzte lange Silbe den


Wortakzent. Eine Silbe gilt als lang, wenn sie auf einen langen Vokal mit
der Schreibung ee, eu, eau, ou, ei, ie oder auf Vokal + Konsonant endet:
Ar'mee, Mi'lieu, Ni'veau, Par'tei, Melo'die, mon'dän. Das reduzierte E
(der Schwa-Laut) wird hierbei nicht als vollwertiger Vokal beurteilt.

Deutsche Suffixe wie -haft, -keit, -reich, -voll, -isch, -ig, -ung
werden in fremden Wörtern nicht akzentuiert. Der Akzent liegt meist

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auf der letztmöglichen Silbe: vo'kalisch, ma'donnenhaft, res'pektvoll,
'chemisch, 'panikartig.

In den meisten fremden Wörtern sind folgende Suffixe nicht


akzentuierbar: -um, -ium, -as, -es, -is, -os, -us, -ax, -ex, -ix, -yx, -ans, -
asch, -yr, -ak, -ens, -iker, z.B. 'Forum, Labora'torium, 'Musiker, 'Korpus,
Mu'seum, Po'litiker, 'Gulasch, 'Kosmos.

Im Deutschen gibt es auch betonte Suffixen aus Fremdsprachen:


-ant, -ent, -and, -är, -al, -ell, -et, -eur, -graph, -ismus, -tion u.a.
(Aspi'rant, Stu'dent, Diplo'mand, pri'mär, so'zial, experimen'tell,
Ma'gnet, Inge'nieur, Foto'graf, Euphe'mismus, Genera'tion).

LEKTION 12.

BETONUNG IN DEN KOPMPOSITA UND ABLEITUNGEN.


AKZENTUIERUNG DER FREMDWÖRTER

Aufgabe 1. Markieren Sie die Wortbetonung. Lesen Sie vor.


Beachten Sie die richtige Wortbetonung.

Die Geflügelhaltung, die Identitätsfindung, der Handelspartner,


das Höhlenkloster, das Kosakentum, die Mehrsprachigkeit, der
Pflanzenanbau, die Rüstungsindustrie, die Siedlung, die Sklaverei, die
Staatsgewalt, das Schutzgebiet, die Toleranz, der Transfer, die
Unterbringung, das Unternehmen, die Vernichtung, die Viehwirtschaft,
das Wachstum, die Wehrpflicht, die Werbebroschüre, die Zuckerrübe,
anbauen, sich anpassen, sich anschließen, auftauchen, auswandern,
beantragen, bestehen, beitreten, bewilligen, eintreten, gelangen,
hervorheben, erobern, toben, umkommen.

Aufgabe 2. Markieren Sie Akzente in den rhythmischen Gruppen.


Lesen Sie vor. Beachten Sie den richtigen Akzent.

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Den Pferdefuß merken, sein Wort verpfänden, Auf dem Busch
klopfen, Giftpeile versenden, aus dem letzten Loch pfeifen, ein bisschen
tapsig sein, den Krebsgang gehen, einen Schwips haben, j-m auf den
Schlips treten.

INTONIEREN

Aufgabe 3. Intonieren Sie. Beachten Sie die richtigen Akzente und


Melodieverlauf.

Die Kölner Bahnhofsmission, 1899 gegründet, ist eine Anlaufstelle,


ein Ort, zu dem Menschen kommen können, die Hilfe suchen.
https://www.dw.com/de/im-hauptbahnhof/l-19229028

BESONDERHEITEN DER LAUTE IM REDESTROM.


MODIFIKATIONEN IM DEUTSCHEN

Aufgabe 4. Finden Sie im Text die angegebenen Besonderheiten von


deutschen Lauten. Begründen Sie Ihre Wahl.

Immer wieder gibt es kluge, sensible und einfallsreiche Menschen,


die ihrer Zeit weit voraus sind und die längst erkannt haben, „was die
Uhr geschlagen hat“ – was also gesellschaftlich dringend von Nöten ist.
Doch abgesehen von diesen Avantgardisten „hinken“ viele andere „ihrer
Zeit hinterher“ – vor allem die Ewiggestrigen, die starrköpfig an alten
Ideologien festhalten. https://www.dw.com/de/von-zeit-zu-zeit/l-41330802

1. Assimilation nach der Artikulationsart

2. Assimilation nach der Artikulationsstelle

3. Assimilation nach der Stimmlosigkeit

4. Regressive Assimilation

5. Auslautverhärtung

6. Aspiration (starke, schwache)

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7. Aussprache von -ig-

8. Aussprache von [ƞ]

9. Aussprache von [ ɐ ]

10. Akkommodation

11. fester Einsatz

12. Elision

THORETISCHER STOFF

Akzentuierung der Fremdwörter

Das Suffix -ik kann betont (Poli'tik, Mu'sik, Phy'sik) und unbetont
(Pho'netik, Sta'tistik) sein.

Das Suffix -or ist im Singular unbetont und im Plural betont:


Pro'fessor - Profe'ssoren, Traktor - Trak'toren.

Die Verben auf -ieren, -isieren, -ifizieren sind auf -ie zu


akzentuieren: moti'vieren, akti'vieren, elektrifi'zieren.

Die Substantive auf -ei, -erei und die Ortsnamen auf -in sind
endbetont: Bäcker'ei, Fleisch'erei, Berl'in, Demm'in, Wett'in.

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