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Mitteilungen des Magischen Klubs Wien


Vereinigung für magische Kunst Wien
Magische Vereinigung Linz
Magischer Zirkel Graz
Gesellschaft für magische Kunst Salzburg

15«Jahrgang Jänner-Februar 19б5 Nr^J

Vier Tricks mit den vier Vierern


Von Reinhard Müller, Gifhorn - Lüneburger Heide
Effekt? Der Zuschauer findet selber aus dem Karten-
spiel die vier Vierer heraus, die dann zu wandern be-
ginnen und sich sogar im Spiel umdrehen.
Einen vielleicht nicht allen bekannten Griff brau-
chen wir für die folgende Routine? Das Doppelt-
Abheben. Dazu nehmen Sie doch bitte das -neben Ihnen
liegende (?) Kartenspiel zur Hand und probieren mit
mir! Die folgenden Ortsangaben sind so bezeichnet,
daß sie vom Standpunkt des Vorführenden aus gesehen
sind.
Das Kartenspiel halten Sie in der linken Hand, wie
wenn Sie Karten austeilen würden. Auf dem Tisch liegt
eine Karte. Mit der rechten Hand legen Sie diese Kar-
te auf das Paket, Dabei bilden Sie einen Spalt mit
der Beere des linken kleinen Fingers an der hinteren,
rechten Ecke des Kartenspieles zwischen der eben auf-
gelegten Karte und dem Spiel (Abb, 1 Seite 10), Der
Spalt wird nur mit der Fingerbeere, nicht mit dem gan-
zen oberen Fingerglied gehalten. So können die Zu-
schauer auch von der rechten Seite -halten Sie die 4

- 1-

1
Finger beieinander- auf das Kartenspiel sehen. Sie und das Gleiche ausführen, ebenfalls mit С und D,
YYerden keine Teilung bemerken (Abb. 2). Welch Gesichter werden Ihre Zuschauer machen, liegt
Sie nähern die rechte Hand (Abb.3) mit dem Handrücken hernach oben auf A,B,C und D je eine Vier. "Ja,vier
nach oben zeigend, dem Kartenpäckchen und heben etwa Päckchen, daher vier Vierer!"
die Hälfte des Spieles ab. Dazu legen Sie die rechten Die erschienenen Vierer legen Sie nebeneinander auf
Finger an die vordere Schmalseite des Spieles, den den Tisch, die Päckchen werden zusammengelegt, Sie
rechten Daumen an die hintere. Mit dem rechten Daumen halten das Spiel in der linken Hand, nehmen eine Vier
übernehmen Sie dabei den Spalt, der vom linken klei- auf, legen sie auf das Spiel, Spalt darunter bilden
nen Finger gehalten wurde (Abb.4). und nach unten abheben durch den oben beschriebenen
Die in der linken Hand zurückgebliebene Spielhälfte Griff. Die nächste Vier kommt auf das Spiel und wird
schieben Sie auf die in der rechten Hand gehaltene nach unten abgehoben. Mit den übrigen Vierern wird
Hälfte, wie dies Abb.5 zeigt.. Bei dem Aufschieben der das Ganze Y/iederholt. Selbst Fachleute und sich sel-
Spielhälfte aus der linken Hand kommt die linke Hand ber werden Sie mit dem fortwährenden Abheben täu-
unter die Spielhälfte der rechten Hand. Sie lassen schen. Niemand vermutet, daß Sie Kontrolle über die
alle Karten unter dem Spalt in die linke Hand fallen vier Vierer haben. Sie liegen alle vier nach dem Ab-
(Abb.6), legen das Päckchen aus der rechten Hand auf heben unter dem Spiel.
den Tisch und geben das aus der linken darauf.. Das Sie heben noch einmal falsch ab: Die Vierer bleiben
Abheben können Sie auch in der Hand vollenden? Das unten. Nun lassen Sie sich eine Zahl zurufen, z.B,
Päckchen aus der rechten Hand wird unter das in der "6". Sie nehmen das Spiel in Glissierhaltung, der
linken Hand geschoben, dazu heben die linken Finger Spielrücken zeigt nach oben, und ziehen von unten
das Päckchen auf der rechten Längsseite etwas an. einzeln drei Karten ab, glissieren die vierte, die
Durch das Doppelt-Abheben ist die zuvor auf das Spiel fünfte Karte-, die sechste abziehen und als 6.Karte
gelegte Karte unter das Spiel gelangt. Auf die glei- die glissierte Vier mit dem Rücken nach oben auf den
che Art können auch mehrere Karten unter das Spiel Tiseh legen.. Die Karten werden jeweils zu einem Päck-
gebracht werden. Sie halten dazu am Anfang den Spalt chen abgezählt. Die auf die genannte Zahl fallende
mit der Kleinfinger-Beere unter jenen zwei, drei Karte legen Sie zur Seite. Das Restspiel legen Sie
oder vier Karten. auf die abgezählten Karten. So liegen unter dem Spiel
Außer dem Doppelt-Abheben wird das Glissieren (s, noch die übrigen Vierer.
ALADIN 1961, Heft 4, Seite 84) und das Falschabheben Wird anfangs 1,2 oder 3 als Zahl genannt, brauchen
(s*ALADIN 1961, Heft 3, Seite 52 und Heft 5, Seite Sie nicht glissieren. Sie werden auch so eine Vier
104) angewandt. sicher hervorbringen. Entsprechendes gilt bei dem
Ausführung? Auf magische Art haben Sie aus dem Kar- folgenden Abzählen: Wieder lassen Sie sich eine Zahl
tenspiel vier Vierer erscheinen lassen. Sie erinnern zurufen, glissieren diesmal die dritte Karte von un-
sich doch noch der folgenden netten Sache? ten und bringen sie auf die bestimmte Zahl hervor.
Die vier Vierer liegen oben auf dem Spiel, der Zu- Noch zweimal lassen Sie sich Zahlen nennen. Das drit-
schauer bildet durch Abheben vier Päckchen А, В, С und te Mal verfahren Sie wie zuvor. Bei der vierten Zahl
D» Auf D liegen die vier Vierer. A aufnehmen lassen, kommt eine Variation: Es liegt also zu dem Zeitpunkt
wieviel bleiben zurück? "Drei Päckchen!" Also drei noch eine Vier unter dem Spiel, Es sei die Zahl "6"
Karten an die Stelle zählen, an der zuvor A lag, genannt. Sie glissieren diesmal nicht, sondern zäh-
dann je eine auf В,С und D. Die Karten aus der Hand len, für die Zuschauer genau wie zuvor, 6 Karten zu
zurücklegen an den alten Platz. Darauf В aufnehmen einem Päckchen auf den Tisch - die unterste Karte
dieses Päckchens ist eine Vier! - und legen die sie- das gewünschte Päckchen auszuteilen, je nach dem Sie
bente Karte zu den anderen drei Karten verdeckt auf von rechts oder links anfangen, die Karten auszutei-
den Tisch. Das abgezählte Päckchen legen Sie auf das len? die erste, zweite, dritte, vierte Karte nebenein-
Spiel zurück. ander, die fünfte auf die erste usw., bis in jedem
Sie weisen auf die vier durch Zuschauerwahl bestimm- Päckchen vier Karten liegen,
ten Karten und drehen sie der Reihe nach lächelnd Sie drehen erst die indifferenten Karten um, dann
mit den Bildseiten nach oben? "Wieder die vier Vie- das bestimmte Päckchens "Konnte das daneben gehen?
rer!" - Die Zuschauer werden protestieren, da eine Bei vier Vierern, in jedem Päckchen vier Karten und
falsche Karte dabei ist. Diese Karte legen Sie auf dazu noch vier Päckchen?"
das Spiel, drücken einem Zuschauer das Spiel in die Während Sie obige Worte sprechen, sammeln Sie die 16
Hand, fragen nochmals wie die zuletzt genannte Zahl Karten wieder ein. Dazu drehen Sie die Karten zu-
hieß. "Vielleicht habe ich mich verzählt?" und bit- nächst mit dem Rücken nach oben und geben die Karten
ten den Zuschauer die Anzahl Karten noch einmal abzu- wieder zurück auf das Spiel, daß die vier Vierer
zählen. Der Zuschauer zählt sieben Karten von oben oben liegen. Unter den vier Vierern halten Sie so-
ab, und alle werden sich freuen, wenn als siebente gleich einen Spalt. Die Zuschauer denken, der Trick
Karte die fehlende Vier erscheint! sei beendet und Sie sammelten die Karten nur wieder
Und gleich geht's weiters Die vier Vierer legen Sie ein, Sie heben für den Zuschauer das Kartenspiel
Rücken oben nebeneinander auf den Tisch. Auf die er- spielerisch ab, dabei bringen Sie die vier Vierer
ste Vier zählen Sie drei Karten vom Spiel, nehmen das verkehrt in das Spiel mit einem Griff, der dem
Vierkarten-Päckchen, legen es auf das Spiel, • halten Doppelt-Abheben ähnelt;
einen Spalt unter den vier Karten und heben diese Mit der rechten Hand kommen Sie von oben auf das
vier Karten doppelt nach unten ab. Spiel zu und heben ungefähr die Hälfte der Karten ab.
Genau so verfahren Sie mit den übrigen drei Viererns Der rechte Daumen übernimmt dabei den Spalt. Das
Drei Karten auflegen und die vier Karten nach unten Päckchen aus der linken Hand legen Sie nun mit den
abheben. Dann legen Sie das Spiel auf den Tisch und Bildseiten nach oben auf die Karten in der rechten
lassen den Zuschauer ungefähr in der Mitte abheben. Hand, Die Karten unter dem Spalt lassen Sie in die
Den unteren Talon nehmen Sie in die Hand und "zählen linke Hand fallen, drehen diese Karten mit den Bild-
ab, ob es auch genügend Karten sind". Dabei haben seiten nach oben und geben das Restspiel aus der
Sie das Päckchen umgezählt "Ja, es wird reichen". rechten drauf. Die Vierer liegen so verkehrt in der
Die vier Vierer liegen vom Spielrücken aus in folgen- Mitte des Kartenspieles. Sie bitten die Zuschauer
der Reihung: eine Vier - drei indifferente Karten - nochmals um Aufmerksamkeit für die seltsamen Vierer.
eine Vier - drei indifferente Karten - usw. Sie lassen einmal die Ecke des Spiels abrauschen und
Sie legen von unten, vom Päckchen, vier Karten ver- breiten die Karten bandförmig, gestaffelt mit den
deckt nebeneinander auf den Tisch und bitten den Zu- Bildseiten nach oben auf dem Tisch aus? "Ist das
schauer, auf eine Karte zu zeigen. Zeigt er auf die nicht eigenartig, vier Karten liegen dort mit dem
erste oder letzte Karte, so kommen alle vier Karten Rücken nach oben nebeneinander, Moment - vier Karten?
wieder zurück unter das Päckchen. Zeigt der Zuschau- Natürlich, das können nur die vier Vierer sein!"
er auf die zweite oder dritte Karte, so legen Sie Sie lassen das Kartenband vom Ende angefangen umkip-
drei Karten unter und eine auf das Päckchen zurück. pen, so daß nur die vier Vierer mit den Bildseiten
Das geschieht im Gestikulieren und ist so unauffäl- nach oben zeigen.
lig. Nun sind Sie in der Lage, die vier Vierer in Ich wünsche Ihnen viel Freude mit meinen vier Tricks
mit den vier Vierern!

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Ein Glas verschwindet Zuschauer glauben, daß das Glas noch immer drinnen
ist. Aus dem Papier gießen Sie schnell das Wasser in
Das im Folgenden beschriebene Verschwinden eines das Glas. Wenn das Papier etwas undicht ist, macht
Glases wird Ihnen sicher sehr gefallen, weil die Vor- das nichts, in Strömen kann es natürlich nicht aus-
führung leicht ist und alle Utensilien in Ihrer Um- fließen. Es ist daher ratsam, zuerst zu probieren,
gebung vorhanden sind. welches Papier dazu das geeignetste ist. Überdies
Es werden benötigt: Zwei kleine Limonade-Gläser, ei- müssen Sie den Becher an der Unterseite so dicht wie
nes davon Y/ird teilweise mit Wasser gefüllt, dann möglich verdrehen. Wenn das Wasser wieder zurück ins
ein Stück steifes Papier und schließlich ein Taschen- Glas gegossen wurde, stellen Sie es auf den Tisch.
tuch, das Sie in Ihre Brusttasche stecken. Sie bewegen den Papierbecher etwas nach vorne und ge-
Effekt? Zu Beginn v/ird das Wasser einige Male aus ben dann mit der Rechten einen gehörigen Schlag dar-
dem einen in das andere Glas umgeschüttet und dann auf. Das zusammengedrückte Papier werfen Sie nach-
das leere Glas in das Papier eingerollt. Das Wasser läßig beiseite, das Glas ist verschwunden.
wird dann in das nun eingepackte Glas und wieder zu-
rück in das andere gegossen. Der Vorführende preßt (Aus TRICKS 1962, Heft 5? Übersetzung? Dr.Friedrich
plötzlich das Papier zusammen, das Glas ist ver- Linke, VMKW)
schwunden.
Vorführungs Nach dem Hin- und Hergießen des ?fassers Zwei Kartenexperimente
nehmen Sie das Papier mit dem darin eingewickelten Von Werner Krämer-Orlano (Burgwitz)
Glas, wie die Skizzen a und b auf Seite 11 zeigen.Die
Glasöffnung schneidet mit dem Papierrand ab, den un- Mit beiden Experimenten kann man viel Erfolg erzie-
teren Teil des Papiers drehen Sie fest zusammen, so len, nur muß man eine Art des gelegten Spieles (Ro-
daß Sie ein Futteral um das Glas bekommen. Achten senkranz, siehe ALADIN Nr. 4, 1961 Seite 86) beherr-
Sie darauf, daß die Außenseite des eingewickelten schen und das Forcieren einer Karte möglichst sicher
Glases nicht naß ist und daß das Papier nicht zu können.
knapp um das Glas gerollt ist. Das eingewickelte Zum ersten Trick benötigen wir zwei Kartenspiele mit
Glas halten Sie in der linken Hand, mit der rechten gleichem Rückenmuster. Eines davon ist nach unserer
nehmen Sie das Taschentuch aus Ihrer Brusttasche und Legeart sortiert, während das andere keine Vorberei-
legen es um das eingepackte Glas. Dann machen Sie tung aufweist. Beide Spiele werden vorgezeigt und
mit Ihrer rechten Hand eine Bev/egung, als ob Sie das man muß es so einrichten, daß der Zuschauer, mit dem
Glas innen trockenwischen wollten. In Wirkleichkeit dieses Kunststück durchgeführt werden soll, das ge-
nehmen Sie das Glas weg. Die linke Hand hilft dabei, mischte Spiel bekommt. Beim nochmaligen Mischen wird
das Glas durch das Papier in die Höhe zu schieben, der Künstler selbstverständlich bemüht sein, die La-
ohne dabei die Form des Papiers zu verändern. Durch ge seiner Karten durch falsches Mischen beizubehal-
das Tuch nehmen Sie fest den Rand des Glases und ten.
wenn Sie das Tuch wegnehmen, stehlen Sie das Glas Der Künstler bittet nun den Zuschauer, er solle unbe-
(Skizze c). sehen eine Karte aus dem Spiele nehmen, dabei aber an
Das Tuch stopfen Sie mit dem Glas in Ihre Brustta- irgendeine Karte denken, ganz gleich, ob Point- oder
sche. Mit der rechten Hand nehmen Sie das gefüllte Figurenkarte, Die gezogene Karte möge der Zuschauer
Glas auf und gießen dann Wasser in die papierene Hül- unbesehen in seine Tasche stecken. Das restliche
le, welche die Form eines Bechers gehalten hat, Die Spiel soll der Zuschauer beiseite legen. Der Kunst-

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1er hält nun sein Spiel auf den Rücken und bittet sehen in die Tasche gesteckt hat. Aber es ist schon
den Zuschauer, er möge die Karte, an welche er ge- alles dagewesen. Dieser Zufall würde den Effekt ins
dacht habe, nur zur Kontrolle diesem Spiele entneh- Unwahrscheinliche steigern.
men und in eine andere Tasche stecken, damit der Vor- Wir benötigen wiederum zwei Kartenspiele mit glei-
führende nicht sehen könne, welche Karte gedacht und chen Rückenmuster. Außerdem bitten wir zwei Zuschau-
entnommen worden sei. (Der Künstler muß hinter dem er, die bereit sind, uns zu helfen, vorne Platz zu
Rücken fühlen, wo die Karte herausgezogen wird, das nehmen. Jeder Zuschauer bekommt ein Spiel und soll
Spiel beim Vornehmen teilen und durch einen flüchti- es nach allen Regeln der Kunst kräftig mischen. Nun
gen Blick auf die unterste Karte feststellen, welche gehen wir zum ersten Zuschauer und lassen ihn aus
Karte gezogen wurde. Das ist ja dadurch möglich, seinem Spiel, das wir dazu selbst in die Hand genom-
weil der Magier die Reihenfolge seiner Karten kennt.) men haben, Ю Karten frei wählen, nur müssen wir dar-
Der Vorführende, der weder die eine noch die andere auf achten, daß eine bestimmte Karte, z.B. Karo-10
der in den Taschen des Zuschauers befindlichen Kar- unter diesen Karten ist. Den Rest des Spieles legen
ten gesehen hat, ergreift nun das vom Zuschauer zur wir beiseite, da er nicht mehr benötigt wird. Auch
Seite gelegte Spiel und blättert es flüchtig durch. den zweiten Zuschauer lassen wir aus einem Spiel 10
Dabei palmiert er die vom Zuschauer gedachte und aus Karten frei ziehen, unter denen ebenfalls die Karo-
dem gelegten Spiel gezogene Karte unbemerkt in der 10 sein muß. Vom Vorhandensein dieser "Leitkarte für
rechten Hand. Er bittet den Gast, einmal in die Ta- den Künstler" dürfen die Zuschauer aber keinesfalls
sche mit der zuerst gezogenen Karte greifen zu dür- etwas bemerken, sie müssen in dem Glauben sein, voll-
fen, um nachzusehen, ob es auch stimme, was er sich kommen frei und unbeeinflußt gewählt zu haben. Der
gedacht habe. In der Tasche wird die palmierte gegen Rest des zweiten Spieles wird auch nicht mehr benö-
die gezogene erste Karte ausgetauscht und diese zum tigt.
Vorschein gebracht. Da Gedanke und Tat des Zuschau- Nun hat jeder Zuschauer 10 frei gezogene Karten in
ers ja nicht übereinstimmen, wie der Künstler durch der Hand. Wir gehen jetzt zum ersten Zuschauer, fä-
Befragen feststellt, kann die Karte ja auch nicht chern ihm seine 10 Karten vor und bitten ihn, sich
stimmen. daraus eine Karte frei zu merken. Wir schieben den
Man läßt sich aber die gedachte Karte nicht nennen, Fächer wieder zusammen, nehmen eine Karte heraus und
sondern blickt dem Zuschauer scharf in die Augen und stecken sie dem Gast in die Tasche -er darf dabei
bittet ihn, konzentriert an seine Karte zu denken, die Karte nicht erkennen- und behaupten, daß dies
die man dann auch nach einigen Sekunden nennt. Nun seine gemerkte Karte sei. (in Wirklichkeit stecken
macht man noch einige Handbewegungen nach der leeren wir die Karo-10 hinein!) Erst jetzt bitten wir den
Tasche des Zuschauers, der man die erste Karte ent- Gast, seine gedachte Karte zu nennen, ohne sie jedoch
nommen hat. Greift der Zuschauer nun dort hinein, so der Tasche zu entnehmen. (Nehmen wir an, der Zuschau-
ist trotzdem seine Karte darin enthalten und sie er sagt als gemerkte Karte "Herz-Dame", hat aber Ka-
stimmt auch mit der Kontrollkarte in der anderen Ta- ro-10 in der Tasche.) Den ersten Fächer behalten wir
sche überein. immer in der Hand, das ist wichtig.
Nun gehen wir zum zweiten Zuschauer und lassen ihn
Man muß dieses Kunststück erst einmal praktisch aus- aus seinem Fächer ebenfalls eine Karte ziehen und un-
probiert haben, dann wird man von der Wirkung über- angesehen in seine Tasche stecken. (Wir.forcieren
rascht sein. Karo-10!) Danach wenden wir uns wieder dem ersten
Es dürfte wohl selten vorkommen, daß gerade die Kar- Fächer zu und sagen, wir wollten nun aus diesem Fä-
te vom Zuschauer gedacht wird, die er vorher unange-

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1

Pap/er

шаійіМіііі
cher auch die völlig frei gezogene und uns unbekann- vorher gewählte Karte hängt unten am Band. Dabei ist
te Karte des zweiten Zuschauers zu der gedachten des zu bemerken, daß die Hand des Magiers immer außer-
ersten Zuschauers in die Tasche geben. (Wir nehmen halb des Hutes sichtbar war, sodaß ein Vertauschen
Herz-Dame und geben sie unbesehen in die Tasche des des Bandes ausgeschlossen ist.
ersten Zuschauers.) Erst jetzt lassen wir die gezo- Erklärung; Der Anfang ist selbstverständlich. Die
gene Karte des zweiten Zuschauers nennen und bitten Karte wird frei gewählt. Dann bringt der Magier die
den ersten, die beiden Karten in seiner Tasche anzu- in das Spiel zurückgesteckte Karte durch Volte oder
sehen. Und was stellt sich heraus? Herz-Dame (die ge- irgend eine andere Art auf das Spiel. Damit die Zu-
dachte Karte des ersten Zuschauers) und Karo-10 (die schauer das Spiel nach Herzenslust mischen können,
gezogene Karte des zweiten Zuschauers). palmiert der Künstler die jetzt auf dem Spiel lie-
Jedem logisch denkenden Zuschauer Y/ird es ein Rätsel gende Karte ab und legt sie dann bei Zurücknahme des
sein, wie es möglich ist, jemandem eine gedachte Kar- Spieles wieder auf. Den Hut kann dann der Magier
te, die man noch nicht wissen kann, in die Tasche zu ruhig schütteln, die oberste Karte wird oben bleiben,
geben. YYenn der Hut waagrecht geschüttelt wird.
Bei der Auswahl von zehn Karten kann es auch vorkom-r Wie bleibt nun die Karte hängen? Magnetismus schei-
men, daß die gemerkte und die in die Tasche gegebene det aus. Es gibt zwar Karten mit einer Zwischenlage
Karte übereinstimmen, der Effekt wird umso größer aus Eisenfeilspänen, aber die sind zu teuer und kön-
sein. Man kann anschließend trotzdem noch die oben nen auch nicht von den Zuschauern entliehen werden.
beschriebene Form zeigen. Man könnte zwar die Karten mit Löchern und das Band
mit einem Haken versehen, aber ich fürchte, daß die
Charly Eperny schreibt für die ALADIN- Angelei dann zu lange dauert.
'Leser ? Das Einfachste ist ein doppelt klebendes Cellophan-
band, welches durchsichtig ist und sich im Handel be-
Liebe Freunde! findet. Der Magier hat nichts anderes zu tun, als an
dem einen Ende des Bandes ein kleines Bleigewicht
Da von so vielen Magiern Kartensachen bevorzugt wer- einzunähen und außen mit dem doppelseitig klebenden
den, so will ich einmal von meinem Prinzip abgehen Cellophan zu versehen. Wenn dann der Magier das be-
und versuchen, Ihnen ein nettes Kartenkunststück zu schwerte Bandende auf die oben liegende Karte auf-
erklären, welches ich der "JINX" entnahm. legt, so haftet diese durch das Cellophan totsicher
Die Vorführung gestaltet sich für die Zuschauer wie am Bande, Hier kann man sagen: Kleine Ursachen, gro-
folgt s Aus einem geliehenen Spiel darf der Zuschauer ße Wirkungen!
ohne die geringste direkte oder indirekte Beeinflus-
sung eine Karte wählen, sich dieselbe merken, ande- Eine getarnte Wanderung
ren Zuschauern zeigen und schließlich ins Spiel zu- Dieser nette Trick stammt von meinem verstorbenen
rückgeben. Das Spiel, welches sogar gemischt werden Freund F.Hügli und hat mir bei verschiedenen Improvi-
kann, wird in einen Hut geworfen, welcher zwecks wei- sationen sehr geholfen.
terer Durchmischung des Spieles heftig geschüttelt -& Der Trick läßt sich auf verschiedene Arten vorführen
wird. Dann übernimmt ein uneingeweihter Zuschauer und bietet den Vorteil, daß man bei öfteren Vorfüh-
den Hut zum Halten. Der Vorführende läßt anschlie- rungen erst eine und bei der zweiten Vorstellung
ßend ein, ca. einen halben Meter langes Band in den die andere Methode nehmen kann. Hier beschreibe ich
Hut gleiten und zieht es sofort wieder heraus. Die die Wanderung eines Tuches nach drei verschiedenen

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Methoden, sie lassen sich sehr gut in irgend einen wählten Tuches übereinstimmt, ballt es unbemerkt
Tuchakt einbauen. fest zusammen und verbirgt es in der Hand. Um das un-
Effekt ? Von sechs Seidentüchern, jedes von anderer bemerkt tun zu können, nimmt er den Zauberstab in
Farbe, läßt man eines wählen. Aus einem Zeitungs- die gleiche Hand. Die vom Zuschauer gefertigte Tüte
blatt formt man eine Tüte, zeigt diese leer und gibt nimmt der Magier mit der rechten Hand entgegen und
sie einem Zuschauer zum Halten oder steckt sie in ein gleichzeitig mit dieser Hand den Zauberstab aus der
hohes, durchsichtiges Becherglas. Das vom Zuschauer linken. Die linke Hand geht mit dem palmierten Tuch
gewählte Seidentuch läßt man aus der leer gezeigten zur Tüte und läßt, wenn die Hand den oberen Rand er-
Hand verschwinden und holt es aus der Tüte, deren faßt, das palmierte Tuch in die Tüte gleiten. Dann
Zipfel man abgeschnitten, bzw. aufgerissen hat, wie- wird die Tüte verschlossen. Das vom Zuschauer "ge-
der heraus. wählte" Tuch läßt man mittels der Daumenspitze ver-
Hilfsmittel; Sechs möglichst dünne Seidentücher, 30 cm schwinden, indem man das Tuch in den Hohlraum dersel-
im Quadrat von verschiedener Farbe, Ein Stück Sei- ben stopft, diese dann zv/ischen Gold- und Mittelfin-
denpapier und eine Stecknadel. Sechs kleine Karten ger der linken oder rechten Hand steckt und beide Hän-
(Spielkarten), deren Vorderseiten mit je einem Stück- de hierauf horizontal hin und her bewegt. Dann läßt
chen Glanzpapier, das jeweils in der Farbe einem der man die Daumenspitze in eine Tasche gleiten und den
Seidentücher entspricht, beklebt sind. Sechs weitere Zuschauer das Tuch aus der Tüte nehmen.
kleine Kärtchen, deren Vorderseiten mit Glanzpapier 2.Methode s Man reißt von einer Zeitung das Blatt ab,
von ein und derselben Farbe beklebt sind, z.B. rot. auf diesem ist ein Stück gleicher Zeitung zu einer
Die beiden Partien Karten Y/erden zu einem Spiel zu- Tasche aufgeklebt, die das später aus der Tütenspit-
sammengelegt, wobei Kärtchen von gleicher Farbe ze heraus zu holende Tuch enthält. In diesem Falle
sich über den anderen sechs Karten befinden. Beim fertigt der Magier die Tüte selbst an. Er hat in der
Vorzeigen dreht man das Spiel um, zeigt nur die Kar- rechten Hosentasche eine fleischfarbige bemalte Dau-
ten von verschiedener Farbe fächerartig vor, wobei menspitze, in der ein Stückchen Seidenstoff, ent-
das sechste Kärtchen die 6 gleichfarbigen Karten sprechend dem aus der Hand verschwindenden Seiden-
deckt. Man schiebt den Fächer zusammen und dreht das tuch eingeklebt ist. Das mittels der Kärtchen gewähl-
Spiel um, fächert nun die 6 gleichfarbigen Kärtchen te Seidentuch wird zusammengeballt und scheinbar in
mit den Rücken zum Zuschauer und läßt eine der Kar- die linke Hand gelegt, jedoch in der rechten Hand
ten ziehen oder bezeichnen, die dann mit der Farbe zurückbehalten, die man für sämtliche Zuschauer mög-
des zu dem Kunststück zu verwendenden Seidentuches lichst sichtbar in die rechte Hosentasche oberhalb
übereinstimmt. Es empfiehlt sich, zwei oder drei des Tascheneinganges steckt.
Spiele zum Forcieren anzufertigen und. dazu dann 6
rote, 6 grüne, 6 gelbe oder auch blaue Karten anzu- Die linke Hand wird ausgerieben. Da die Zuschauer
fertigen, damit nicht jedesmal die gleiche Farbe ge- lachen, fragt man, ob sie etwas gesehen hätten. Im-
wählt wird. mer wird sich jemand melden, der gesehen haben will,
daß das Tuch in die Tasche gesteckt wurde. Man be-
1.Methode? Zuerst läßt man mittels der Farbenkarten merkt, daß er richtig gesehen hätte und man wollte
eines von den 6 vorgezeigten Seidentüchern bestimmen, nur die Aufmerksamkeit der Zuschauer prüfen. Darauf
sodann läßt man von dem Zuschauer aus dem Stück Zei- holt die rechte Hand die Daumenspitze mit dem her-
tungspapier eine konische Tüte drehen und mit der aussehenden Tuchzipfel aus der Tasche, indem man den
Stecknadel feststecken. In der Zeit nimmt der Künst- Daumen mit der Hand deckt und nur den Zipfel aus der
ler ein zweites Tuch, welches mit der Farbe des ge- Hand ragen läßt. Die linke Hand stopft den Zipfel in

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den Daumen zurück und stülpt diesen über den rechten Dann wird "1" hinzugezählt (l5).
Daumen und reibt die Hände leer vor. Sofort wird nun Diese Summe Y/ird jetzt mit 5 multipliziert (75).
die rechte Hosentasche herausgezogen und leer ge- Hat der Zuschauer eine Treff-Karte gewählt, muß er
zeigt (Das darin befindliche Tuch steckt über dem Ta- 6, bei einer Karo 7, Herz 8 und Pik 9 hinzuaddieren.
scheneingang und kann nicht bemerkt werden). Beim Zu- In unserem Beispiel dachte der Zuschauer eine Karo-
rückstecken der Tasche bleibt der falsche Daumen in Karte, deshalb das Resultats 75 + 7 = 82.
der Tasche zurück. Die Tüte Y/ird aus dem Glas genom- Diese Zahl teilt Ihnen der Zuschauer mit.
men, die Spitze abgerissen und das Tuch herausgezo- Das Einzige, was Sie nun zu tun haben, ist von der
gen. Zehnerstelle 8 die Ziffer 1 abzuziehen, worauf Sie
5.Methode? Bei dieser Ausführung erscheint tatsäch- den Wert der vom Zuschauer gedachten Karte (7) er-
lich das aus der Hand verschwundene Seidentuch in halten. Die letzte Ziffer (die Einerstelle) ent-
der Tüte, wobei man das Tuch ohne Verwendung der For- spricht der Farbe der Karte.
cierkarten frei wählen läßt. Man läßt, wie bei der Diese letzte Ziffer kann nur 1, 2, 3 oder 4 sein, wo
ersten Methode, die Tüte von einem Zuschauer anferti- bei 1-Treff, 2-Karo, 3-Herz und 4-Pik anzeigen. In
gen, die er dann offen bis nach dem Verschwinden des dem angeführten Beispiel bedeutet 2 = Karo.
Tuches in der Hand halten soll. Das gewählte Tuch Wenn ein Zuschauer ein Resultat nennt, das eine an-
muß hier sehr dünn sein, denn es wird vom Magier in dere Endziffer als 1, 2, 3 oder 4 besitzt, so Y/issen
die Daumenspitze gestopft und so zum Verschwinden ge- Sie, daß er sich in seiner Rechnung geirrt hat.
bracht. Der Daumen wird mit dem Tuch über den rech- Wenn das Resultat aus drei Ziffern besteht, v/ird 1
ten Daumen gestülpt. Hierauf palmiert der Vorführen- von dem Wert der ersten beiden Ziffern abgezogen.
de die Daumenspitze, ergreift mit der Hand die Tüte Z.B.? Pik-Bube Y/urde gemerkt. Resultat = 12-1=11.
an deren Öffnung und läßt sie mit der Öffnung nach 11 bedeutet Bube, 4=Pik.
unten in die Tüte fallen, deren Spitze er abreißt Dies ist nicht allein ein Trick für Vorführende,
und aus der Tüte, bzw. dem Daumen das Tuch heraus- sondern auch für einen Conferencier, der zv/ischen
zieht. Die Daumenspitze holt er aus der Tüte heraus, zwei Nummern eine Pause ausfüllen will,
indem er seinen Daumen in die Spitze steckt und so (Aus TRICKS 8/62)
die Daumenspitze heraus nimmt und dann wickelt er
das Seidentuch um die Spitze und steckt alles beisei-
te.
oooOOOooo
Ein Kartentrick ohne Karten

Dieser Titel Y/ird Ihnen vielleicht ein wenig sonder-


bar erscheinen, doch ist es ohne weiteres möglich,
einen Kartentrick auch ohne Karten vorzuführen.
Sie ersuchen einen Zuschauer, eine beliebige Karte
ins Gedächtnis zu nehmen. Dieser denkt sich bei-
spielsweise "Karo-Sieben".
Er muß nun den Wert seiner Karte verdoppeln (l4)«

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К 1 u b n а с h г i с h t e n burtstag.
Die Klubabende finden an jedem 1. und 3« Montag des
Monates im Hotel Erzherzog Johann, Graz, Sackstraße
Graz? 5, statt. Magier sind herzlichst willkommen.
Postsendungen erbeten ans
Generalversammlung des Magischen Zirkels Graz August Ohni, Schriftführer, Graz, Kossgasse 17
Am 2I.Jänner 196З fand die diesjährige Generalver-
sammlung des MZG statt. Der .neugewählte Vorstand
setzt sich aus folgenden Herren zusammen? Wien:
Präsident? . .-. . ., .... , Milutin Vukadinovic Bei der am 29«Jänner 196З abgehaltenen Generalver-
Vizepräsident? . . . . Erich Heimel sammlung des Magischen Klubs Wien wurden folgende
Schriftführers . .... August Ohni Herren in den neuen Vorstand gewählt?
Kassiers . . . . ..... ., .. Theo Meder
Organisation? .......... Helmut Rat.schek Präsident: . . Peter Stockhammer
A r c h i v a r г ...... ..' ...,....., . Karl Wihrheim Vizepräsident s Viktor Graf
Im Rahmen der Generalversammlung wurde unser Mit- Schriftführers Dr,Odo Mayer
glied Franz Friessneg�Ellino für besondere Verdien- Kassiers . . . Erich Simanek
ste zum Künstl.Beirat s Kurt Dörflinger
Bibliothekars Heinz Fischer
E h r e n m i t g l i e d
Z.Schriftführers Kurt Frankel-Franklino
ernannt. Aus dem Bericht des scheidenden Vorstandes 2.Kassiers ,. .. . Ing.Oddo Kahler
sei folgendes festgehalten? 2.Künstl.Beirat s Franz ZY/inger-Lebon
Der Magische Zirkel Graz zählt derzeit 27 ordent- 2.Bibliothekar s Dr.Gottfried Schöler
liche Mitglieder und einen Anwärter, Drei Mitglie-
der sind nicht in Graz ansässig.
Im Jahre 1962 fanden folgende Veranstaltungen statt?
Am 18.5,1962: Gästeabend, Regie Hubert Reinisch. Von Herrn Fred Ruby, Toronto, Ontario (Canada), Mit-
Am 17«10.62? Gästeabend, Regie Helmut Ratschek. glied des MKW gehen uns folgende Zeilen zu:
Am 18,10.1962? Wohltätigkeitsveranstaltung im Kinder
dorf Stübing Liebe Klubfreunde!
Am 17.12.1962? Weihnachtsfeier.
An sonstigen Leistungen konnte der MZG 15 Mitglie- Im,Oktober und zwar am 11.12. und 13, des vergange-
dern die Fahrtspesen zum Mag.Treffen in Wien und ei- nen Jahres hatten wir hier in Toronto einen New-
nem Mitglied die Kongreßgebühr zum Kongreß des MZvD York State & Canada Magic Congress, der sehr gut aus-
in Hamburg rückerstatten. .gefallen ist. Wir hatten ungefähr 225 Besucher, ein
Für das Jahr 1963 sind vorläufig folgende Veranstal- Toil der Vorführungen ist im Fernsehen übertragen
tungen vorgesehen? Gästeabende am 9« Februar und am worden. Ansonsten ist aber leider in Toronto seit
30. März 1963« Im Mai ein Ehrenabend für unser Grün- 1957s wo KALANAG mit seiner Show hier weilte, kein
dlings- und Ehrenmitglied Hildeburg zu dessen 75,Ge- nennenswerter Zauberkünstler aufgetreten. Ich meine,

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zaubern tun wir ja alle, einer kann dieses, der an-
dere jenes, aber eine Zauberschau von 2 1/2 Stunden
Dauer - nothing eise. Habe gehört, Kalanag soll wie-
der eine Amerika-Tour planen.
Wie geht es in Wien? Erhalte den ALADIN regelmäßig
und bin so meistens etwas informiert. Bei der vergan-
genen Canada-Exhibition (Herbstmesse) war Öster-
reich sehr gut vertreten und wir bekamen schöne Er-
zeugnisse zu sehen. Denke gerne an Ihre Klubabende in
Wien, im Restaurant, wo man dabei auch etwas essen
und trinken kann. Wir aber sitzen hier im Trockenen.
Wir können vor oder nachher in eine Bar gehen, wenn
wir wollen oder zu Hause trinken.
So schließe ich für heute und Y/ünsche allen Magiern
aus Y/eiter Ferne alles Gute., Mit herzlichen Grüßen

Ihr Fred Ruby

N . S . î B r i e f l i c h e Anfragen w i l l i c h gerne beantY/orten.


F . R . , 258 F u l t o n Avenue, Toronto 6, O n t a r i o , Canada

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ALADIN ist als Manuskript gedruckt und nur für Mit-


glieder der magischen Vereinigungen Österreichs be-
stimmt.
Die materielle Auswertung von Kunststücken ist nur
mit ausdrücklicher BeYvilligung gestattet,
Eigentümer, Herausgeber und Verleger?
MAGISCHER KLUB WIEN, Wien I., Schottengasse 7, Leupo
VerantY/ortlicher Redakteur?
Dr. Odo Mayer, Wien 3»s Apostelgasse 12
Vervielfältigung? "Madress", Wien I., Milchgasse 1.

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