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Alfred Wegener

Alfred Lothar Wegener (* 1. November 1880 in Berlin; †


November 1930 auf Grönland) war ein deutscher Meteorologe sowie
Polar- und Geowissenschaftler. Als sein wichtigster Beitrag zur
Wissenschaft gilt seine – erst posthum anerkannte – Theorie der
Kontinentalverschiebung, die zu einer wesentlichen Grundlage für
das heutige Modell der Plattentektonik geworden ist. Zu seinen
Lebzeiten war Wegener vor allem für seine Verdienste in der
Meteorologie und als Pionier der Polarforschung bekannt.

Inhaltsverzeichnis
Leben
Frühe Jahre
Erste Grönlandfahrt
Alfred Wegener um 1925
Marburger Jahre
Zweite Grönlandfahrt
Erster Weltkrieg
Nachkriegszeit
Letzte Grönlandfahrt
Vorexpedition
Hauptexpedition
Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung
Argumente gegen die alte Landbrückentheorie
Beweise für die Kontinentalverschiebung
Geologische Verbindungen über Ozeane hinweg
Paläontologie
Biologie
Klimazeugen
Schlussfolgerungen Wegeners
Ursache der Kontinentalverschiebung
Weitere Leistungen
Geologie der Einschlagskrater
Meteorologie
Wirkung
Ablehnung
Späte Rehabilitation
Sonstige Rezeption
Mitgliedschaft
Ehrungen
Werke
Literatur
Bücher
Aufsätze
Weblinks
Einzelnachweise

Leben

Frühe Jahre

Alfred Lothar Wegener war das jüngste von fünf Kindern einer
Pastorenfamilie. Sein Vater war Richard Wegener (1843–1917), Theologe
und Lehrer für Alte Sprachen am Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin.
Wegener war ein Vetter des Schauspielers Paul Wegener.

Die Liebe zur Natur wurde in den Kindern wohl geweckt, als man 1886 das
Direktorenhaus der alten Glashütte in Zechlinerhütte bei Rheinsberg als
Feriendomizil erwarb und später als Wohnsitz der Familie nutzte. Dieses Haus
wird bis heute als Wohnhaus genutzt. In der Alten Schule des Ortes sind
heute eine Touristeninformation und die Alfred-Wegener-Gedenkstätte zu
finden. Wegener besuchte das ehemalige Köllnische Gymnasium an der
Wallstraße, das er als Klassenbester abschloss. Danach studierte er von 1899 Alfred Wegener 1910
bis 1904 Physik, Meteorologie und Astronomie in Berlin, Heidelberg und
Innsbruck. 1902 bis 1903 war Wegener während des Studiums
Assistent an der Volkssternwarte Urania in Berlin. Seine Doktorarbeit
schrieb er an der Berliner Universität 1905 zwar in Astronomie (unter
Betreuung von Julius Bauschinger), wandte sich danach aber mehr
der Meteorologie und Physik zu. Seiner Meinung nach gab es in der
Astronomie nicht mehr viel zu erforschen, zudem störte ihn, dass ein
Astronom stark an seinen Beobachtungsort gebunden ist.

1905 wurde Wegener Assistent am Aeronautischen Observatorium


Lindenberg bei Beeskow. Er arbeitete dort mit seinem zwei Jahre
älteren Bruder Kurt zusammen, der ebenfalls Naturwissenschaftler
war und mit dem er das Interesse für Meteorologie und
Polarforschung teilte. Bei einem Ballonaufstieg, der meteorologischen
Beobachtungen und der Erprobung der astronomischen
Ortsbestimmung mit dem Libellenquadranten diente, stellten die
Wegener-Brüder vom 5. bis 7. April 1906 mit 52,5 Stunden einen
neuen Dauer-Rekord für Ballonfahrer auf.[1][2]
Gedenktafel aus dem Jahre 1980,
Berlin
Erste Grönlandfahrt

Im selben Jahr nahm Alfred Wegener an der ersten von insgesamt vier Grönland-Expeditionen teil. Wegener
selbst hielt diese Entscheidung für einen der bedeutendsten Wendepunkte in seinem Leben. Der Auftrag der
Expedition unter Leitung des Dänen Ludvig Mylius-Erichsen war es, das letzte unbekannte Stück der
grönländischen Nordostküste zu erforschen. Wegener baute die erste meteorologische Station in Grönland bei
Danmarkshavn, wo er Drachen und Fesselballons für
meteorologische Messungen im arktischen Klima aufsteigen ließ. Er
nahm an Schlittenreisen teil, die ihn bis auf 81° Nord führten.
Wegener machte auch die erste Bekanntschaft mit dem Tod im Eis:
Bei einer Erkundungsfahrt an die NO-Küste Grönlands mit
Hundeschlitten kam der Expeditionsleiter zusammen mit zwei
Gefährten ums Leben.

Marburger Jahre Die Mannschaft der Danmark-


Expedition, Wegener in der hinteren
Reihe der 2. von rechts
Nach seiner Rückkehr 1908 war Alfred Wegener bis zum Ausbruch
des Ersten Weltkriegs Privatdozent für Meteorologie, praktische
Astronomie und kosmische Physik in Marburg. 1909 war er aktiv an
der Gründung des Kurhessischen Vereins für Luftfahrt beteiligt, wo er als Ballonführer meteorologische
Messungen, etwa zur Rückstrahlung, durchführte.[3] 1909/10 arbeitete er an seinem Buch Thermodynamik der
Atmosphäre, in dem er auch zahlreiche Ergebnisse der Grönlandexpedition verwertete. Wegeners Studenten
und Mitarbeiter in Marburg schätzten besonders sein Talent, auch komplizierte Fragen und aktuelle
Forschungsergebnisse klar und verständlich zu vermitteln, ohne dabei auf Exaktheit zu verzichten. Diese Jahre
gehören zu den wichtigsten Schaffensperioden Wegeners. Am 6. Januar 1912 stellte er bereits seine ersten
Gedanken zur Kontinentalverschiebung in der Öffentlichkeit vor.[4] 1911 verlobte er sich mit Else Köppen
(1892–1992), die zwei Jahre später seine Frau wurde.

Zweite Grönlandfahrt
→ Hauptartikel: Grönlanddurchquerung 1913

Noch vor der Hochzeit nahm Wegener an einer zweiten


Grönlandexpedition teil. Nach einem Zwischenstopp auf Island, wo
die Ponys für den Lastentransport gekauft und erprobt wurden,
gelangte die Expedition wieder nach Danmarkshavn. Bevor man
überhaupt mit dem Aufstieg auf das Inlandeis begonnen hatte, wäre
die Expedition beinahe durch das Kalben eines Gletschers
ausgelöscht worden. Beim Sturz in eine Gletscherspalte brach sich der
dänische Expeditionsleiter Johan Peter Koch einen Unterschenkel und
musste für Monate das Krankenlager hüten. Ansonsten verlief die Wegener im Winter 1912/13,
erste jemals unternommene Überwinterung auf dem Inlandeis ohne Grönland
Zwischenfälle. Die Expeditionsteilnehmer führten die ersten
Eisbohrungen auf einem bewegten Gletscher in der Arktis durch und
machten viele meteorologische Beobachtungen.

Im Sommer 1913 folgte die Durchquerung des Inlandeises, auf der die vier Expeditionsteilnehmer eine doppelt
so lange Strecke zurücklegten wie einst Fridtjof Nansen bei seiner Durchquerung Südgrönlands 1888. Nur
wenige Kilometer von der westgrönländischen Siedlung Kangersuatsiaq entfernt gingen der kleinen Gruppe in
den unwegsamen Gletscherabbrüchen die Nahrungsmittel aus, selbst der geliebte Hund wurde verspeist. Im
letzten Moment wurden sie aber an einem Fjord vom Pastor von Upernavik aufgelesen, der gerade eine
entlegene Gemeinde besuchte.

Nach seiner Rückkehr fand die Hochzeit mit Else Köppen statt. Sie war die Tochter von Wegeners früherem
Lehrer und Mentor, dem Meteorologen Wladimir Köppen. Das junge Paar zog nach Marburg, wo Wegener
wieder seine Privatdozentur aufnahm.
Der Ehe entstammten drei Töchter: Hilde (1914–1936) und Sophie Käte (1918–2012[5]) kamen in Marburg
zur Welt, Hanna Charlotte (Lotte, 1920–1989) in Hamburg. Lotte heiratete 1938 den bekannten Bergsteiger
Heinrich Harrer, von dem sie nach einigen Jahren geschieden wurde. Käte ehelichte 1939 den Gauleiter der
Steiermark, Sigfried Uiberreither.

Erster Weltkrieg

Als Reserveoffizier der Infanterie wurde Wegener bei Kriegsbeginn 1914 sofort eingezogen. Sein
Kriegseinsatz an der Front in Belgien war mit heftigen Kämpfen verbunden, dauerte aber nur wenige Monate,
da er nach zweimaliger Verwundung felddienstuntauglich geschrieben wurde. Danach wurde er dem
Heereswetterdienst zugeteilt. Diese Tätigkeit erforderte ständiges Umherreisen zwischen den verschiedenen
Wetterwarten in Deutschland, auf dem Balkan, an der Westfront und im Baltikum.

Dennoch erarbeitete er 1915 die erste Fassung seines Hauptwerks Die Entstehung der Kontinente und
Ozeane. Wie sein Bruder Kurt dazu anmerkte, ging es Alfred Wegener dabei um die „Wiederherstellung der
Verbindung zwischen der Geophysik einerseits und der Geographie und der Geologie andererseits, die durch
die spezialisierte Entwicklung dieser Wissenschaftszweige vollständig abgerissen war“.

Das allgemeine Interesse an dem Bändchen war aber, auch wegen der herrschenden Kriegswirren, nur gering.
Bis zum Ende des Krieges publizierte Wegener nahezu 20 weitere meteorologische und geophysikalische
Arbeiten, in denen er sich immer wieder auf wissenschaftliches Neuland begab. 1917 untersuchte er den
Meteoriten von Treysa wissenschaftlich.

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg zog Wegener mit seiner Frau und den beiden Töchtern nach Hamburg, wo er bei der
Deutschen Seewarte als Meteorologe arbeitete. 1921 wurde er dort zum außerordentlichen Professor an der
neu gegründeten Universität Hamburg berufen.

Von 1919 bis 1923 arbeitete Wegener sein Buch Die Klimate der geologischen Vorzeit aus, in dem er
versuchte, den neuen Wissenschaftszweig der Paläoklimatologie im Rahmen seiner
Kontinentalverschiebungstheorie zu systematisieren, und das er gemeinsam mit seinem Schwiegervater
veröffentlichte.

1920 erschien die zweite,[6] 1922 die dritte, völlig neu bearbeitete Auflage seiner Entstehung der Kontinente
und Ozeane. In dieser Zeit setzte auch die verstärkte Diskussion um seine Verschiebungstheorie ein, zunächst
nur im deutschsprachigen Raum, dann auch international. Die Kritik in der Fachwelt war meist vernichtend.
Bemerkenswert ist allerdings, dass Otto Hahn bereits in seiner Monographie Was lehrt uns die Radioaktivität
über die Geschichte der Erde?, die 1926 im Springer Verlag veröffentlicht wurde, Wegeners Theorie voll
bestätigte.

Wegener hatte gute Aussichten, zum Professor für Meteorologie an der Berliner Friedrich-Wilhelms-
Universität berufen zu werden.[7] Damit wäre die Leitung des Preußischen Meteorologischen Instituts
verknüpft gewesen – und somit eine Fülle von administrativen Aufgaben, die ihn von der Forschung
abgehalten hätten und vor denen es ihm graute: „Er wollte Professor sein, aber kein Professor mit einem
Institut.“[8] 1924 erreichte Wegener dieses Ziel: Er erhielt den Lehrstuhl für Meteorologie und Geophysik in
Graz. Hier widmete er sich vor allem der Physik und der Optik der Atmosphäre sowie dem Studium der
Tromben (Wirbelstürme). Die wissenschaftliche Auswertung seiner zweiten Grönlandexpedition
(Eismessungen, atmosphärische Optik etc.) verzögerte sich bis zum Ende der 1920er Jahre. Im Rahmen der
Professur in Graz nahm er auch die österreichische Staatsbürgerschaft an.[7]
Im November 1926 fand in New York ein wichtiges Symposium der American Association of Petroleum
Geologists zur Kontinentalverschiebungstheorie statt. Bis auf den Vorsitzenden verwarfen auch hier fast alle
Beteiligten Wegeners Verschiebungstheorie. Drei Jahre später erschien die Entstehung der Kontinente und
Ozeane in der vierten, erweiterten und letzten Ausgabe.

Letzte Grönlandfahrt

Vorexpedition

1929 unternahm Wegener


seine dritte Reise nach
Grönland, die als
Vorexpedition für die
Hauptexpedition 1930
geplant war. Begleitet wurde
Schiff der deutschen Grönland- er von Johannes Georgi, Fritz
Expedition 1930 Loewe und Ernst Sorge. Vor
Ort rekrutierte Wegener unter
anderem den Grönländer
Tobias Gabrielsen (1878–1945), den er von der Danmark-Expedition
kannte. Ziel der Vorexpedition war es, einen geeigneten Standort für
die Basisstation des Folgejahres auszusuchen und Fragen der Alfred Wegener (links) und Rasmus
Ausrüstung zu klären, insbesondere des Transportsystems, für das Villumsen vor der Abfahrt von
Hundeschlitten, Pferde und Propellerschlitten in Frage kamen. Eismitte. Letztes Foto (retuschierte
Wegener nutzte die Gelegenheit auch für erste wissenschaftliche Version)
Vorversuche wie Eisbohrungen zur Beurteilung der Eisschmelze und
-akkumulation sowie seismische Eisdickemessungen.[9]

Auf der Suche nach einer geeigneten Aufstiegsroute auf das Inlandeis führten die Expeditionsteilnehmer
ausgedehnte Reisen mit dem Hundeschlitten durch. Insgesamt wurden dabei 850 km zurückgelegt.[10]
Wegener und Georgi drangen mit ihrem grönländischen Schlittenführer 209 km nach Osten vor und erreichten
eine Höhe von 2500 m.[11]

Hauptexpedition

Die Hauptexpedition ein Jahr später unter Leitung Wegeners, auf der von drei festen Stationen aus die
Mächtigkeit des Festlandeises und das ganzjährige Wetter gemessen werden sollten, stand von Anfang an
unter einem schlechten Stern. Der Zeitverlust von 38 Tagen durch ungünstige Eisverhältnisse bei der Landung
an der Weststation konnte im Folgenden nicht wieder aufgeholt werden. Die erstmals eingesetzten
Propellerschlitten versagten aufgrund zu tiefen Neuschnees und zu geringer Motorenleistung.[12]

Auf dem Rückweg von der Forschungsstation Eismitte (im Wesentlichen einer in das Eis gegrabenen Höhle),
die er mit zusätzlichen Lebensmitteln versorgte, kam Wegener vermutlich um den 16. November 1930 ums
Leben. Am 12. Mai 1931 fand man Wegeners sorgfältig angelegtes Grab im Eis. Als Todesursache vermutete
man Herzversagen infolge von Überanstrengung. Sein grönländischer Begleiter Rasmus Villumsen, der ihn
bestattet hatte, blieb verschollen und mit ihm Wegeners Tagebuch.

Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung


Wegeners Name hängt eng mit der Theorie der
Kontinentalverschiebung zusammen, die zu einer der wichtigsten
Grundlagen für die heutige Plattentektonik werden sollte. Wegener
war nicht der erste, dem der ähnliche Kurvenverlauf der afrikanischen
West- und der südamerikanischen Ostküste auffiel. Als er aber im
Herbst 1911 zufällig auf die paläontologischen Zusammenhänge
zwischen Südamerika und Afrika aufmerksam wurde, keimte in ihm
die Idee von einem Urkontinent, der zerbrochen war und dessen Teile
danach auseinanderdrifteten. Bisher hatte man das Vorkommen
bestimmter Fossilien auf verschiedenen Kontinenten mit der
Landbrücken-Hypothese erklärt. Man ging davon aus, dass die
Lebewesen der Vorzeit auf solchen Landbrücken, ähnlich dem
heutigen Isthmus von Panama, von einem Kontinent zum anderen
gewandert seien.
Gedenktafel an Wegeners
„Wenn ich auch nur durch die übereinstimmenden Wirkungsstätte in Marburg
Küstenkonturen darauf gekommen bin, so muß die
Beweisführung natürlich von den Beobachtungsergebnissen
der Geologie ausgehen. Hier werden wir gezwungen, eine Landverbindung zum Beispiel
zwischen Südamerika und Afrika anzunehmen, welche zu einer bestimmten Zeit abbrach.
Den Vorgang kann man sich auf zweierlei Weise vorstellen: 1) Durch Versinken eines
verbindenden Kontinents ‚Archhelenis‘ oder 2) durch das Auseinanderziehen von einer
großen Bruchspalte. Bisher hat man, von der unveränderlichen Lage jedes Landes ausgehend,
immer nur 1) berücksichtigt und 2) ignoriert. Dabei widerstreitet 1) aber der modernen Lehre
von der Isostasie und überhaupt unseren physikalischen Vorstellungen. Ein Kontinent kann
nicht versinken, denn er ist leichter als das, worauf er schwimmt. […] Warum sollten wir
zögern, die alte Anschauung über Bord zu werfen?“
– ALFRED WEGENER: Brief vom 6. November an seinen Mentor Wladimir Köppen

Tatsächlich scheint diese Hypothese aber auch schon anderswo in der Luft gelegen zu haben. Bereits am 29.
Dezember 1908 hatte der nordamerikanische Geologe Frank Bursley Taylor in einem Vortrag vor der
Geological Society of America behauptet, die Kontinente seien nicht abgesunken, sondern langsam
auseinandergedriftet. Im Gegensatz zu Taylor (der später zu einem von Wegeners ersten Anhängern wurde)
gelang es Wegener jedoch, seine Theorie auch durch vielfältige Untersuchungen in den verschiedenen
Zweigen der Geowissenschaften zu untermauern.

Argumente gegen die alte Landbrückentheorie

Wegener wies zunächst auf die Unzulänglichkeiten des bisherigen geotektonischen Modells hin, das von der
unveränderlichen Lage der Kontinente ausging („Fixismus“). Zum Beispiel erkannte er, dass die erst kürzlich
entdeckte natürliche Radioaktivität den bisher angenommenen Wärmehaushalt des Erdkörpers völlig über den
Haufen warf. Selbst bei nur mäßigem Vorkommen von radioaktiven Mineralen im Erdinneren würde ihre
Wärmeentwicklung den bisher behaupteten unaufhaltsamen Erkaltungs- und Schrumpfungsprozess der Erde,
der für die Auffaltung der Gebirgsketten und das Einsinken der Ozeanbecken verantwortlich gemacht wurde,
unmöglich machen.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts hatte man erkannt, dass die Kontinente aus vorwiegend granitischem Material
(dem sogenannten Sial) spezifisch leichter sind als die vorwiegend basaltischen Ozeanböden (Sima). Vor
Wegener hatte aber niemand diese Idee zu Ende gedacht. Wenn die Kontinente (bzw. die bisher postulierten
Landbrücken zwischen den Kontinenten) wirklich in einem isostatischen Gleichgewicht auf dem dichteren
Material schwammen, dann konnten sie genauso wenig versinken wie ein Eisberg im Meer. Schließlich war ja
auch bekannt, dass ganz Skandinavien von den riesigen Eismassen der letzten Eiszeit in den Untergrund
gedrückt worden war, und immer noch konnte man an
den fallenden Küstenlinien beobachten, wie es ganz von
selbst langsam wieder auftauchte.

Ein weiteres Argument gegen die Landbrückentheorie


lieferten die Echolot-Messungen des Forschungsschiffes
Meteor von 1924 bis 1927 im Atlantik. Diese damals
noch sehr junge Technologie erbrachte genauere
Informationen über die Topographie des
Mittelatlantischen Rückens. Anstatt der erwarteten von
Ost nach West verlaufenden und versunkenen
Landbrücken zwischen den Kontinenten entdeckte man
überraschenderweise einen von Nord nach Süd
verlaufenden Gebirgszug in der Mitte des Ozeans.

Beweise für die


Kontinentalverschiebung

Geologische Verbindungen über Ozeane


hinweg

Zur Stützung seiner Theorie konnte Wegener die


Ähnlichkeit von Gesteinsformationen in Indien,
Madagaskar und Ostafrika anführen. Ein Gebirgszug in
Südafrika schien seine Verlängerung in einem ähnlich
aufgebauten Gebirge in Argentinien zu haben.
Wegeners Vorstellungen über den von ihm
Präkambrische Gesteine in Schottland entsprachen denen
angenommenen Urkontinent Pangaea und das
in Labrador (Kanada) auf der anderen Seite des
Auseinanderdriften der Kontinente
Atlantiks. Auch die Faltengebirge in Norwegen und
Schottland schienen sich in den Appalachen in
Nordamerika fortzusetzen.

Paläontologie

Im Bereich der Paläontologie wurden Fossilien der Samenfarn-


Gattung Glossopteris samt der zugehörigen Flora sowohl in Afrika als
auch in Brasilien gefunden. Die fossile Landschnecke Helix pomatia
kommt in Europa sowie im Osten Nordamerikas vor, aber nicht im
Westen Nordamerikas. Der Mesosaurus wurde in Südafrika und in
Brasilien gefunden.

Biologie 60-Pfennig-Sondermarke der


Bundespost Berlin (1980) zur
Noch heute lebende Arten untermauern die These der Kontinentaldrift
Kontinentalverschiebung. So leben beispielsweise Manatis in den
tropischen Flüssen Westafrikas und Südamerikas, Beuteltiere kommen
nur in Australien und Amerika vor. Barsche gibt es sowohl in den Süßwasserseen Nordamerikas als auch
Europas, Flusspferde leben auf dem Afrikanischen Kontinent und in der Vergangenheit auch auf Madagaskar.
Feuchtnasenprimaten haben ihre Verbreitung im südlichen Afrika, Madagaskar, Indien, Sri Lanka und
Südostasien.

Klimazeugen

Als Meteorologe befasste sich Alfred Wegener besonders mit der Geschichte des Klimas auf der Erde
(Paläoklimatologie). Gerade auf diesem Gebiet sammelte er einige seiner wichtigsten Argumente: In der
Antarktis hatte man Kohlevorkommen entdeckt, die sich fast nur unter tropischen Bedingungen bilden
können. Auf Spitzbergen fanden sich tertiäre Fossilien von Bäumen, die heute im Mittelmeergebiet
vorkommen. Im Jura existierten dort sogar tropische Pflanzen. Ein weiterer Beleg für Wegeners Theorie war
die Entdeckung, dass die Sahara einst zu großen Teilen von Gletschern bedeckt war (Anden-Sahara-Eiszeit).
Wie man heute weiß, geschah das vor etwa 460 Millionen Jahren im Ordovizium, als Nordafrika als Teil des
Großkontinents Gondwana in der Nähe des Südpols lag.

Schlussfolgerungen Wegeners

Alle diese verwirrenden Befunde erklärte Wegener mit der Annahme eines ehemaligen Urkontinents, der
aufbrach und dessen Teile auseinanderdrifteten. Später wurde für dieses Konzept der Begriff Pangaea
eingeführt. Ein besonders klares Beispiel liefert Wegeners Rekonstruktion der Klimazeugen in der Epoche der
Permo-karbonen Eiszeit: Während sich die heute über alle Südkontinente verstreuten Vereisungsspuren (wie
Moränen, Gletscherschliffe und die kälteliebende Glossopteris-Flora) rund um den damaligen Südpol
gruppieren, zeichnen die Salz- und Gipsablagerungen die subtropischen Trockengebiete nach. Die
Kohlelagerstätten in Eurasien und Nordamerika gruppieren sich hingegen entlang der damaligen
Äquatorialregion.

Die jungen Kettengebirge, wie die amerikanischen Kordilleren oder die Alpen, wären dann durch das
Zusammenschieben der Gesteinsschichten an der Stirnseite der wandernden Kontinente entstanden, ähnlich
wie eine Bugwelle. Das Auseinanderbrechen dieses Kontinents in einen nördlichen und südlichen Teil
schätzte er auf einen Zeitpunkt vor etwa 200 Millionen Jahren.

Selbst die Rolle, welche dem Mittelozeanischen Rücken in der heutigen Plattentektonik zukommt, hatte
Wegener in gewisser Weise vorausgeahnt:

„Da wir für größere Gebiete doch auch am Boden der Tiefsee isostatische Kompensation
annehmen müssen, so besagt der Unterschied [in der Tiefe], daß die nach unserer Auffassung
alten Tiefseeböden spezifisch schwerer sind als die jungen. Nun ist der Gedanke wohl nicht
von der Hand zu weisen, daß frisch entblößte Simaflächen, wie der Atlantik oder westliche
Indik, noch lange Zeit hindurch nicht nur eine geringere Riegheit [Starre] sondern auch eine
höhere Temperatur … bewahren als die alten, schon ausgekühlten Meeresböden. Und eine
solche Temperaturdifferenz würde … doch wahrscheinlich genügen, um die relativ
geringfügigen Niveaudifferenzen der großen ozeanischen Becken untereinander zu erklären.
Diese scheinen auch nahezulegen, die mittelatlantische Bodenschwelle als diejenige Zone zu
betrachten, in welcher bei der noch immer fortschreitenden Erweiterung des Atlantischen
Ozeans der Boden desselben fortwährend aufreißt und frischem, relativ flüssigem und hoch
temperiertem Sima aus der Tiefe Platz macht.“

Allerdings muss betont werden, dass der Boden des Atlantiks für Wegener im Wesentlichen frisch entblößt
war und nicht „frisch gebildet“. Und obwohl Wegener bereits spekulierte, dass es sich bei den großen
Grabensystemen wie dem Ostafrikanischen Graben um die ersten Anfänge eines neuen Ozeans handeln
könnte, blieb ihm die Bedeutung der vulkanisch aktiven Spaltensysteme auf Island (also auf dem
Mittelatlantischen Rücken) für die Kontinentaldrift verborgen.
Ursache der Kontinentalverschiebung

Das Problem an Wegeners Theorie war, dass es ihm nicht gelang, die wirkenden Kräfte plausibel zu machen.
Er versuchte die Bewegungen der Erdplatten auf Zentrifugal- und Gezeitenkräfte zurückzuführen, die aber,
wie der britische Astronom und Geophysiker Harold Jeffreys 1924 nachwies, dafür viel zu schwach sind.
Auch konnten seine Gegner, wie der Leipziger Geologe Franz Kossmat, geltend machen, dass die ozeanische
Kruste doch zu fest sei, als dass die Kontinente einfach „hindurchpflügen“ könnten, wie es Wegeners Theorie
nahezulegen schien.

In der letzten Ausgabe seiner Entstehung der Kontinente und Ozeane griff Wegener bei der Suche nach den
Ursachen der Drift aber bereits auf die Vorstellungen des Geologen und Geophysikers Robert Schwinner über
thermisch bedingte Strömungen im Erdinnern zurück. Heute gelten solche Konvektionsströme tatsächlich als
der wahrscheinlichste Motor der Plattentektonik.

In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass Wegener erst so spät und so halbherzig auf dieses Konzept
einging. Schließlich waren er und Schwinner viele Jahre lang Kollegen an der Universität Graz.
Möglicherweise spielten Animositäten gegenüber dem persönlich schwierigen Schwinner mit; vielleicht
begann Wegener aber auch schon, die allgemeine Ablehnung seiner Theorie durch die Geologen mit einer
Ablehnung „der Geologen“ im Allgemeinen zu erwidern. Jedenfalls machte sich bei ihm eine gewisse
Verbitterung darüber breit, dass man ihm als einziges verbleibendes „Gegenargument“ immer wieder vorhielt,
er könne die Ursache der Kontinentaldrift nicht erklären. So ist von ihm der Ausspruch überliefert, mit der
gleichen Logik könne man die Existenz des Universums in Zweifel ziehen, denn dessen Ursache könne auch
niemand erklären.

Hierzu entwickelte Otto Ampferer die Unterströmungstheorie.[13][14][15][16]

Weitere Leistungen

Geologie der Einschlagskrater

Wenig bekannt sind Wegeners Arbeiten auf dem Gebiet der


Impaktforschung. Ein Meteorit, der am 3. April 1916 bei
Schwalmstadt/Hessen (siehe Meteorit von Treysa) auftraf, veranlasste
Wegener, sich mit Einschlagkratern zu beschäftigen und er schrieb
Abhandlungen über die Entstehung der Mondkrater. Nach
systematischen Experimenten mit Mörtelklumpen, die er auf
Zementpulver fallen ließ, vertrat er die Meinung, die Mondkrater
seien hauptsächlich von Meteoriten erzeugt worden. Mit dieser
Ansicht war er ebenfalls seiner Zeit voraus. Beim Meteoriten von Der Barringer-Krater bei Flagstaff
Treysa suchte Wegener per Zeitungsaufruf Augenzeugen, wobei (Arizona)
„außer einer möglichst genauen Zeitangabe […] Beobachtungen über
die Farbe und etwaigen Farbenwechsel der Lichterscheinung, über
Himmelsrichtung und Winkelhöhe, in der die Explosion oder das Erlöschen des Meteors stattfand“ von
besonderem Wert seien. Mit den Augenzeugenberichten erstellte Wegener seine Berechnungen. Er ermittelte
so die Bahnlänge und Geschwindigkeit des Meteoriten. Die Masse berechnete er zu etwa 50 Kilogramm und
als Einschlagstiefe ging er von rund eineinhalb Metern aus. Als am 6. März 1917 der Meteorit tatsächlich
gefunden wurde, erwiesen sich Wegeners Berechnungen bis auf wenige Kilogramm und Zentimeter als
richtig. Bei der berechneten Einschlagstelle lag Wegener allerdings nicht richtig.[17][18]
Schon 1921 prognostizierte er, dass man in Zukunft noch viele Meteoritenkrater auch auf der Erde nachweisen
würde. Zu dieser Zeit war nur der Barringer-Krater bei Flagstaff (Arizona) bekannt, und selbst dieser wurde
erst 1930 allgemein als Einschlagskrater anerkannt. Wegener selbst identifizierte und beschrieb 1927 den
Kaali-Krater auf der Insel Ösel (heute Saaremaa, Estland). Dies war damals der vierte Meteoritenkrater, der
weltweit bekannt war.

Meteorologie

Daneben forschte Wegener vor allem auf dem Gebiet der Meteorologie und befasste sich insbesondere mit der
Physik der Atmosphäre. Er führte als erster das Konzept der Turbulenz in die Meteorologie ein und
entwickelte das Konzept der geschichteten Atmosphäre. Außerdem beschrieb er als erster korrekt das Prinzip
der Fata Morgana als Lichtspiegelung an der Grenze zwischen zwei unterschiedlich dichten Luftschichten und
untersuchte die Entstehung von Wolken und Tornados sowie die Zusammensetzung der Luft in höheren
Atmosphärenschichten.

Schon 1918 beschrieb Wegener die Bildung von Haareis auf nassem Totholz[19] und vermutete einen
„schimmelartigen Pilz“ als Auslöser, eine Theorie, die von anderen Wissenschaftlern, die rein physikalische
Prozesse als Ursache annahmen, angezweifelt wurde, aber im Jahre 2005 bestätigt werden konnte.[20] 2015
wurde publiziert, dass sich zwar das Eis aus flüssigem Wasser in den Poren toten Holzes selbst herausstemmt,
doch Stoffwechselprodukte insbesondere einer Pilzart, die in den Poren lebt, das Eis im filigranen Eishaar vor
Umkristallisation zu einer kompakten Kruste bewahrt, die sonst eher unscheinbar dünn auftritt.[21]

Wirkung

Ablehnung

Wegeners Theorie von der Verschiebung der Kontinente blieb zu seinen Lebzeiten immer umstritten und geriet
nach seinem Tod rasch in Vergessenheit. Nur wenige Wissenschaftler, wie der Paläogeograph Edgar Dacqué
oder der Belgrader Astronom Milutin Milanković, unterstützten Wegener von Anfang an. Andere Kollegen
sprachen eher von „Gedankenspielerei“, „Phantasiegebilden“ oder gar von „Fieberfantasien der von
Krustendrehkrankheit und Polschubseuche schwer Befallenen“. Einer der wohlmeinenderen Kritiker, der
Direktor des französischen Amtes für geologische Landesaufnahme Pierre-Marie Termier, meinte zumindest:
„Seine Theorie ist ein wundervoller Traum der Schönheit und Anmut, der Traum eines großen Poeten.“

In Deutschland war besonders die Ablehnung durch die damals maßgeblichen Geologen Hans Stille und Hans
Cloos entscheidend. Während Stille bis zu seinem Tod 1966 ein entschiedener Gegner des Wegenerschen
„Mobilismus“ blieb, war Cloos zumindest von Wegeners Persönlichkeit beeindruckt und unterstützte ihn nach
Kräften bei der Aufarbeitung der geologischen Fachliteratur.

Da Wegener sich stets der Solidität seiner Theorie sicher war, nahm er selbst die teilweise sehr unsachliche
Kritik mit derselben erstaunlichen Gelassenheit hin, die ihn auch auf seinen Grönlandexpeditionen
ausgezeichnet hatte. Außerdem durchschaute er die Motive seiner Kritiker:

„Die Leute, die so recht darauf pochen, auf dem Boden der Tatsachen zu stehen und mit
Hypothesen durchaus nichts zu tun haben wollen, sitzen doch allemal selbst mit einer falschen
Hypothese drin […]. Hätten sie die Verschiebungstheorie schon auf der Schule gelernt, so
würden sie sie mit demselben Unverstand in allen, auch den unrichtigen Einzelheiten, ihr
ganzes Leben hindurch vertreten, wie jetzt das Absinken von Kontinenten.“
Späte Rehabilitation

Tatkräftige Unterstützung erfuhr Wegener nur von dem südafrikanischen


Geologen Alexander Du Toit, der sich intensiv mit der Vereisungsgeschichte
der Südkontinente befasst hatte und der bei einem fünfmonatigen Aufenthalt
in Südamerika zahlreiche Pflanzen- und Tierfossilien entdeckt hatte, die er aus
Südafrika kannte. In seinem 1937 erschienenen Buch Our Wandering
Continents (Unsere wandernden Kontinente), das er Wegener widmete, wich
er jedoch von der ursprünglichen Theorie ab und postulierte zwei
Urkontinente, den Südkontinent Gondwanaland und den Nordkontinent
Laurasia.

Der irische Physiker und Geologe John Joly und der britische Geologe Arthur
Holmes befassten sich mit den Kräften, die die Kontinentalverschiebung
bewirken konnten, und verbesserten, unter Einbeziehung älterer Arbeiten der
Österreicher Otto Ampferer und Robert Schwinner, das Modell der
Konvektionsströmungen.

Weitere Untersuchungen nach dem Zweiten Weltkrieg, wie die seismische


Messung der Mächtigkeit von Meeresbodensedimenten durch den
amerikanischen Geophysiker Maurice Ewing, bestätigten Wegeners Büste im Senckenberg
Annahmen über das junge Alter der Ozeanböden. Naturmuseum in Frankfurt
am Main
Der britische Geophysiker Edward C. Bullard fand zusammen mit seinem
amerikanischen Kollegen Arthur Maxwell heraus, dass der Wärmefluss in der
ozeanischen Kruste (und besonders an den Mittelozeanischen Rücken) deutlich höher war als in kontinentaler
Kruste, so wie Wegener es vorausgesagt hatte.

Nach den Erkenntnissen des Geophysikers Hugo Benioff über die Natur der Tiefseerinnen am Rand des
Pazifiks und den paläomagnetischen Messungen von Patrick Blackett und Keith Runcorn, deren
Rekonstruktionen der Lage des Nordpols im Lauf der Erdgeschichte nur Sinn ergab, wenn Europa und
Nordamerika einstmals zusammenlagen und dann auseinandergedriftet waren, begann der amerikanische
Geologe Harry Hess die einzelnen Puzzlesteine zusammenzusetzen. Die von Forschungsschiffen Anfang der
1960er Jahre entdeckten Zonen der Ozeanbodenspreizung, an denen neue ozeanische Kruste zwischen den
auseinanderdriftenden Kontinenten gebildet wird, lieferten weitere Hinweise zum Verständnis der tektonischen
Vorgänge. Ein wesentlicher Beitrag zu dem nun einsetzenden Paradigmenwechsel waren die von Marie Tharp
und Bruce C. Heezen gemeinsam erstellten Karten vom Relief der Ozeanböden. Seit den 1970er Jahren ist die
aus diesen Untersuchungen hervorgegangene Plattentektonik in Wissenschaftskreisen allgemein anerkannt.

Der schon von Wegener geforderte direkte Nachweis der Kontinentalverschiebung konnte mittlerweile durch
satellitengeodätische Messungen erbracht werden.

Sonstige Rezeption

Bereits 1934 erwähnte der Schriftsteller H. P. Lovecraft im siebenten Kapitel seiner Horror-Erzählung Berge
des Wahnsinns Wegeners damals noch allgemein abgelehnte und wenig beachtete Drifthypothese: „Later maps
[of the Old Ones], which display the land mass as cracking and drifting, and sending certain detached parts
northward, uphold in a striking way the theories of continental drift lately advanced by Taylor, Wegener and
Joly.“[22]
Im Jahre 1935, zum 5. Todestag von Wegener, organisierte der Kameramann Walter Riml eine eigene
Expedition nach Grönland. Er wiederholte die gesamte Wegener-Expedition von 1930 und nahm diese
filmisch auf. In Zusammenschnitten von noch vorhandenem Negativmaterial der letzten Wegener-
Grönlandfahrt entstand der Film Das große Eis – Alfred Wegeners letzte Fahrt.[23]

2011 veröffentlichte der Schriftsteller Jo Lendle den Roman Alles Land,[24] der Alfred Wegeners Leben
literarisch nacherzählt.

Mitgliedschaft

Seit 1899 gehörte er dem Akademischen Verein für Astronomie und Physik (später mathematisch-
naturwissenschaftliche Verbindung Albingia im Schwarzburgbund) an.[25]

Ehrungen
In Anerkennung von Wegeners wissenschaftlicher Bedeutung wurden
nach ihm benannt:

das 1980 gegründete Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-


Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven
das Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
(WEGC) in Graz
die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung (Dachverband der
geowissenschaftlichen Vereinigungen und AWI Bremerhaven
Großforschungseinrichtungen in Deutschland)
die Alfred Wegener Medal der European Geosciences
Union

In Grönland:

die Wegenerhalbinsel (dänisch Wegener Halvø)


die Wegenerinseln (Wegener Øer)
der Alfred-Wegener-Berg (Alfred Wegener Bjerg) in den Stauningalpen[26]

In der Antarktis:

das Wegenerinlandeis, eine Region im Königin-Maud-Land


das Wegenerisen, ein Teil des Wegenerinlandeises
der Mount Wegener, ein Berg in der Shackleton-Range im Coatsland
der Wegener-Canyon, ein Tiefseegraben vor der Prinzessin-Martha-Küste
die Wegener Range, ein Gebirgszug im Palmerland auf der Antarktischen Halbinsel

In der Astronomie:

der Asteroid (29227) Wegener


der Mondkrater Wegener
ein Marskrater[27]

In Deutschland:
das Alfred-Wegener-Gymnasium in Neuruppin
die Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain bei Marburg
eine Gedenktafel am Gebäude seiner früheren Schule (1980).
eine Oberschule in Berlin-Zehlendorf (1985)
die Wegenerstraße in Rheinau (Mannheim)
der Alfred-Wegener-Weg in Hamburg-Neustadt
Alfred Wegener Museum Zechlinerhütte

Werke
Die Alfonsinischen Tafeln für den Gebrauch eines modernen Rechners, Dissertation Berlin
1905 Digitalisat
Thermodynamik der Atmosphäre. 1911 und 1924.
Die Entstehung der Kontinente und Ozeane. Vieweg, Braunschweig 1915.
2., umgearbeitete Auflage. 1920. Digitalisat
3., gänzlich umgearbeitete Auflage. 1922. Digitalisat
4., umgearbeitete Auflage. 1929. Digitalisat
Nachdruck [der Ausgabe] Braunschweig, Vieweg, 1915 / mit handschriftlichen
Bemerkungen von Alfred Wegener, Notizen und Briefen sowie neu erstelltem Index. Hrsg.
vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. – Nachdruck [der Ausgabe]
Braunschweig, Vieweg, 1929, 4., umgearb. Auflage. mit neu erstelltem Index / hrsg. vom
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Borntraeger, Berlin/ Stuttgart 2005,
ISBN 3-443-01056-3.
Wind- und Wasserhosen in Europa. 1917. Digitalisat
Das detonierende Meteor vom 3. April 1916, 3 1/2 Uhr nachmittags in Kurhessen. 1917 und
1918.
Nachdruck: Elwert, Marburg 2001, ISBN 3-7708-1160-7.
Der Farbenwechsel grosser Meteore. 1918.
Durch die weiße Wüste. 1919.
Theorie der Haupthalos. 1926.
Versuche zur Aufsturztheorie der Mondkrater. 1920.
Die Entstehung der Mondkrater. 1921.
Pilotballonaufstiege auf einer Fahrt nach Mexiko März bis Juni 1922.
Die Klimate der geologischen Vorzeit. 1924, Wladimir Köppen, Alfred Wegener
Faksimile der 1. Auflage 1924 und englische Übersetzung: The climates of the geological
past – Klimate der geologischen Vorzeit. Borntraeger, Berlin/ Stuttgart 2015, ISBN 978-3-
443-01088-1.
Vertraulicher Bericht über die Grönland-Expedition 1929.
Nachdruck: Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1980, ISBN 3-201-01128-2.
Die Entstehung der Kontinente und Ozeane. 1929
Mit Motorboot und Schlitten in Grönland. 1930.
Vorlesungen über Physik der Atmosphäre. 1935.

Literatur
Bücher
Wolfgang Buchner: Unterströmungen der Erde. Ampferer und Schwinner. Wegener und
Grönland. Ausstellungskatalog. Stadtmuseum Graz 2003.
Johannes Georgi: Im Eis vergraben. Erlebnisse auf Station „Eismitte“ der letzten Grönland-
Expedition Alfred Wegeners 1930–1931. Brockhaus, Leipzig 1955.
Mott T. Greene: Alfred Wegener. Science, Exploration, and the Theory of Continental Drift.
Johns Hopkins University Press, Baltimore, Maryland, USA 2015, ISBN 978-1-4214-1712-7
(eingeschränkte Vorschau (https://books.google.de/books?id=66_GCgAAQBAJ&pg=PA1#v=o
nepage) in der Google-Buchsuche, Rezension (http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/m
ott-t-greenes-phaenomenale-biographie-alfred-wegeners-15740691.html) von Ulf von
Rauchhaupt in der F.A.Z., 29. Juli 2016).
Hermann Günzel: Alfred Wegener und sein meteorologisches Tagebuch der Grönland-
Expedition 1906–1908. (= Schriften der Universitätsbibliothek Marburg. Band 59).
Universitätsbibliothek, Marburg 1991, ISBN 3-8185-0091-6.
Johan Peter Koch: Durch die weiße Wüste. Die dänische Forschungsreise quer durch
Nordgrönland 1912–13. (http://digital.bib-bvb.de/view/bvbmets/viewer.0.5.jsp?folder_id=0&dvs
=1454765081025~106&pid=2376000&locale=de&usePid1=true&usePid2=true) Deutsche
Ausgabe besorgt von Prof. Dr. Alfred Wegener. Springer, Berlin 1919.
Jo Lendle: Alles Land. Roman. DVA, München 2011, ISBN 978-3-421-04525-6.
Christine Reinke-Kunze: Alfred Wegener, Polarforscher und Entdecker der Kontinentaldrift.
Birkhäuser, Basel/ Boston/ Berlin 1994, ISBN 3-7643-2946-7.
Klaus Rohrbach: Alfred Wegener, Erforscher der wandernden Kontinente. Freies Geistesleben,
Stuttgart 1993, ISBN 3-7725-1103-1.
Martin Schwarzbach: Alfred Wegener und die Drift der Kontinente. Wissenschaftliche
Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1980, ISBN 3-8047-0582-0.
Else Wegener: Alfred Wegeners letzte Grönlandfahrt. Die Erlebnisse der Deutschen Grönland-
Expedition 1930/1931 geschildert von seinen Reisegefährten und nach Tagebüchern des
Forschers. Unter Mitwirkung von Dr. Fritz Loewe herausgegeben von Else Wegener. 8.
Auflage. Brockhaus, Leipzig 1937 (1. Auflage 1932, 13. Auflage. 1942).
Else Wegener: Alfred Wegeners letzte Grönlandfahrt. Die Erlebnisse der Deutschen Grönland-
Expedition 1930/31 geschildert von seinen Reisegefährten und nach Tagebüchern des
Forschers. Neue gekürzte Auflage. der unter Mitwirkung von Dr. Fritz Loewe von Else Wegener
besorgten Ausgabe. VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1953.
Else Wegener: Alfred Wegener, Tagebücher, Briefe, Erinnerungen. Brockhaus, Wiesbaden
1960.
Ulrich Wutzke: Der Forscher von der Friedrichsgracht. Leben und Leistung Alfred Wegeners.
VEB Brockhaus, Leipzig 1988, ISBN 3-325-00173-4.
Ulrich Wutzke: Durch die weiße Wüste. Leben und Leistungen des Grönlandforschers und
Entdeckers der Kontinentaldrift Alfred Wegener. Perthes, Gotha 1997, ISBN 3-623-00354-9.
Klaus Rohrbach: Abenteuer in Schnee und Eis – Alfred Wegener Polarforscher und Entdecker
der wandernden Kontinente. Verlag Freies Geistesleben 2008, ISBN 978-3-7725-1758-7.

Aufsätze
Imre Josef Demhardt: Alfred Wegener’s Hypothesis on Continental Drift and its Discussion in
Petermanns Geographische Mitteilungen (1912–1942). In: Polarforschung. 75, 2005, S. 29–35,
hdl:10013/epic.29936 (https://hdl.handle.net/10013%2Fepic.29936).
Franz und Diedrich Fritzsche: Die Familie des Polarforschers Alfred Wegener und ihre
Wurzeln in Wittstock und Ruppin. In: Kreisverwaltung Ostprignitz-Ruppin: Jahrbuch. 16, 2007,
S. 134–140, hdl:10013/epic.25566 (https://hdl.handle.net/10013%2Fepic.25566).
Johannes Georgi: Alfred Wegener zum 80. Geburtstag. In: Polarforschung. 2, 1960, S. 3–102,
hdl:10013/epic.29217.d001 (https://hdl.handle.net/10013%2Fepic.29217.d001).
Walter Kertz: Alfred Wegener – Reformator der Geowissenschaften. In: Physikalische Blätter.
36, 1980, S. 347–353, doi:10.1002/phbl.19800361203.
Jo Lendle: Der Weltbildzertrümmerer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Januar 2012, S. 31.
Cornelia Lüdecke: Der Meteorologe Alfred Wegener. In: Naturwissenschaftliche Rundschau.
ISSN 0028-1050, 60, Heft 3, 2007, S. 125–128.
Dorit Müller: Eiskalte Grenzgänge. Alfred Wegeners Grönlandexpedition im Kulturfilm von
1936. In: Filmblatt. ISSN 1433-2051, 16, H. 45, Sommer 2011, S. 17–33.
Eckart Klaus Roloff: Tod im Klimaarchiv der Erde. Alfred Wegener – vor 125 Jahren geboren,
vor 75 Jahren in Grönland umgekommen. In: Rheinischer Merkur. (Bonn), Nr. 43 vom 27.
Oktober 2005, S. 10.

Weblinks
Commons: Alfred Wegener (https://commons.wikimedia.org/wiki/Alfred_Wegener?uselang=de) –
Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Alfred Wegener – Quellen und Volltexte
Literatur von und über Alfred Wegener (https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&
query=118629913) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Werke von und über Alfred Wegener (https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/1
18629913) in der Deutschen Digitalen Bibliothek
Zeitungsartikel über Alfred Wegener (http://purl.org/pressemappe20/folder/pe/018266) in der
Pressemappe 20. Jahrhundert der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.
Werke von Alfred Wegener (https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/1369.html) im
Projekt Gutenberg-DE
Alfred-Wegener-Institut (http://www.awi.de/)
Alfred-Wegener-Stiftung (http://www.geo-union.de/)
Alfred Wegener Museum (http://www.alfred-wegener-museum.de/)
Wegener Zentrum für Klima und globalen Wandel – Graz (http://www.wegcenter.at/)
Das Puzzle des Herrn Wegener (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/435158/) – Feature
des Deutschlandradios vom 6. November 2005
Christian Kehrt: The Wegener Diaries: Scientific Expeditions into the Eternal Ice (http://www.en
vironmentandsociety.org/exhibitions/wegener-diaries/overview), Digital exhibition, Environment
& Society Portal (Rachel Carson Center for Environment and Society, 2013) (englisch)
scinexx.de: Alfred Wegener und der Weg zu einem neuen Bild der Erde (https://www.scinexx.d
e/dossier/plattentektonik/) 6. Januar 2012
Wegener, Alfred Lothar. (https://www.lagis-hessen.de/pnd/118629913) Hessische Biografie.
(Stand: 6. Mai 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Wegener, Alfred (https://frankfurter-personenlexikon.de/node/4607) im Frankfurter
Personenlexikon

Einzelnachweise
1. Kurt Wegener: Das meteorologische Ergebnis der 52stündigen Ballonfahrt vom 5. bis 7. April
1906. (https://archive.org/stream/meteorologische01unkngoog#page/n346/mode/2up) In:
Meteorologische Zeitschrift. 23, 1906, S. 289–293.
2. Rekordliste (https://www.dfsv.de/fileadmin/user_upload/Rekordliste_-_Status_01_04_2019.pdf)
(PDF; 33 kB) des Deutschen Freiballonsport-Verbandes e.V., abgerufen am 10. September
2019.
3. Kurhessischer Verein für Luftfahrt von 1909 e. V. Marburg (Hrsg.): 100 Jahre Kurhessischer
Verein für Luftfahrt von 1909 e. V. Marburg. Marburg 2009, S. 44–54.
4. Biographie von Alfred Wegener (https://www.awi.de/ueber-uns/organisation/alfred-wegener.ht
ml) auf awi.de
5. Burghalden-Rundschau (http://www.diakonie-sindelfingen.de/download.heimzeitung-12012.a-
62.pdf) (PDF; 4,87 MB). Evangelischer Diakonieverein Sindelfingen e. V., S. 19.
6. Alfred Wegener: Die Entstehung der Kontinente und Ozeane. (http://www.gutenberg.org/ebook
s/45460) Zweite Auflage. Verlag von Friedr. Vieweg & Sohn, 1920.
7. Ulf von Rauchhaupt: Der Kopernikus der Kontinente. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juli
2016, S. 10. Von Rauchhaupt referiert Inhalte der Biografie von Mott Greene.
8. Mott T. Greene: Alfred Wegener. Science, Exploration, and the Theory of Continental Drift.
Baltimore 2015, S. 466.
9. Alfred Wegener: Mit Motorboot und Schlitten in Grönland (mit Beiträgen von Johannes Georgi,
Fritz Loewe und Ernst Sorge) (https://www.projekt-gutenberg.org/wegenea/groenlnd/groenlnd.h
tml) im Projekt Gutenberg-DE Verlag von Velhagen & Klasing, Bielefeld / Leipzig 1930
10. Alfred Wegener: Mit Motorboot und Schlitten in Grönland (mit Beiträgen von Johannes Georgi,
Fritz Loewe und Ernst Sorge) (https://www.projekt-gutenberg.org/6365/9.html) im Projekt
Gutenberg-DE Verlag von Velhagen & Klasing, Bielefeld / Leipzig 1930
11. Alfred Wegener: Mit Motorboot und Schlitten in Grönland (mit Beiträgen von Johannes Georgi,
Fritz Loewe und Ernst Sorge) (https://www.projekt-gutenberg.org/6365/8.html) im Projekt
Gutenberg-DE Verlag von Velhagen & Klasing, Bielefeld / Leipzig 1930
12. Die Deutsche Grönland Expedition 1930/31 – Biografie (https://web.archive.org/web/20150315
223658/http://www.awi.de/de/entdecken/geschichte_der_polarforschung/bedeutende_polarfors
cher/alfred_wegener/die_groenlandexpedition_des_alfred_wegener/die_deutsche_groenland
expedition_193031/) (Memento vom 15. März 2015 im Internet Archive). Website des Alfred-
Wegener-Institutes, abgerufen am 12. April 2015.
13. Seibold I. und Seibold E.: Neues aus dem Geologen-Archiv (1991) Mit Erinnerungen an Alfred
Wegener und Otto Ampferer: Warten auf Anerkennung. (https://link.springer.com/article/10.100
7%2FBF01828597)
14. Christoph Hauser: Otto Ampferer und Alfred Wegener - zwei Pioniere am Weg zur Theorie der
Plattentektonik (https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&
server=images&value=BR0065_189_A.pdf) Geologische Bundesanstalt 2005
15. Erich Thenius: The Austrian Geologist Otto Ampferer as founder of the sea-floor spreading
concept (https://www.jstor.org/stable/24135822?seq=1#page_scan_tab_contents)
16. Wolf-Christian Dullo, Fritz A. Pfaffl: The theory of undercurrent from the Austrian alpine
geologist Otto Ampferer (1875–1947): first conceptual ideas on the way to plate tectonics (http
s://www.nrcresearchpress.com/doi/abs/10.1139/cjes-2018-0157?mobileUi=0&)
17. Wissenschaft: Rekord-Meteorit schlug vor 100 Jahren in Deutschland ein. (http://www.focus.de/
kultur/diverses/wissenschaft-rekord-meteorit-schlug-vor-100-jahren-in-deutschland-ein_id_540
3293.html) In: Focus Online. 3. April 2016, abgerufen am 4. April 2016.
18. Carolin Eckenfels: Rekord-Meteorit schlug April 1916 in Hessen ein. (https://www.welt.de/wiss
enschaft/article153943887/Rekord-Meteorit-schlug-April-1916-in-Hessen-ein.html) In: welt.de.
3. April 2016, abgerufen am 4. April 2016.
19. Alfred Wegener: Haareis auf morschem Holz. In: Die Naturwissenschaften. 6/1, 1918, S. 598–
601.
20. Gerhart Wagner: Haareis – eine seltene winterliche Naturerscheinung. Was haben Pilze damit
zu tun? (http://www.wagnerger.ch/daten/haareis.pdf) (PDF; 111 kB) SZP/BSM 2005.
21. Eva Obermüller: Wie Haare aus Eis wachsen - science.ORF.at. (https://sciencev2.orf.at/stories/
1760961/index.html) In: science.orf.at. 22. Juli 2015, abgerufen am 9. August 2020.
22. H. P. Lovecraft: At the Mountains of Madness. Chapter 7, bei en.wikisource
23. WALTER RIML – Schauspieler, Fotograf und Kameramann (http://filmarchiv-tirol.at/wsb445646
4501/3.html), Biografie auf filmarchiv-tirol.at
24. Jo Lendle: Alles Land: Roman. btb Taschenbuch, 2013, ISBN 978-3-442-74594-4.
25. Peter Krause: Leistung – Engagement – Verantwortung. KÖStV Vindobona, Wien, S. 26.
26. Anthony K. Higgins: Catalogue of place names in northern East Greenland (http://www.geus.d
k/publications/bull/nr21/nr21_p117-368.pdf) (PDF; 9,4 MB). In: Exploration history and place
names of northern East Greenland. (= Geological Survey of Denmark and Greenland Bulletin.
21). 2010, ISBN 978-87-7871-292-9 (englisch)
27. Daten siehe Mars, Wegener (https://web.archive.org/web/20100510180335/http://nssdcftp.gsfc.
nasa.gov/miscellaneous/planetary/viking/mars_gazetteer.txt) (Memento vom 10. Mai 2010 im
Internet Archive) Mars Gazetteer, NASA National Space Science Data Center (abgerufen am
30. Juli 2014)

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Diese Seite wurde zuletzt am 12. November 2020 um 00:16 Uhr bearbeitet.

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