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Binsenweisheit

Das Globalziel einer Fremdsprachendidaktik ist die Ausbildung von

kommunikativer Kompetenz. Das gilt auch für die Grammatikförderung. Sprachliche Grundfertigkeit,
Hörverstehensfertigkeit,den Schwerigkeitsgrad dem erreichten Sprachstand anzupassen, Übungszweck,
sprachliche Vorentlastung, das Nutzen von Kontextinformationen, die Kommunikationssituationen sollen
möglichst autentisch sein, nicht dem Reproduktion von auswendig Gelerntem

 Sprachunterricht als grammatikunterricht (Grumm/methode)-audiolingualen, sprachen lerne


ohne Grammatik audiovisuellen method
 Ende der 70er jahre in lehrwerke versuchen erkennbar die schwachen von rein audiolingual
audioisuellen oder rein grammatisch orienteirten curricula zu kompensieren
 3. Kommunikative Grammatik und - versus Systemgrammatik
 Linguistisch gesehen bildet die Grundlage für die kommunikative
Grammatik der pragmalinguistisch-funktionale Ansatz, der den Zweck, die Wirkung, den
 Ablauf und die Struktur von Kommunikationsabläufen in die Betrachtung

 (In kommunikativen garmmatikunterricht wird Grammatik als werkzeug fur sprachlichen
handeln aufgefasst, die grammatische struktur wird nicht einfch ohne begrundung eingefuhr und
geubet,
 Lehrwerk zeigt dem lernenden nicht nur wie eine struktur gebildet wird sondern auch vozu man
die gelernte struktur besonders haufig braucht, in welchem kontext man sie besonders haufig
verwendet
 Auf diese weise wird die stellenwert der Grammatik verandert: die Grammatik ist ein mittel zur
sprachproduktion, kontextuelle einbettung von grammatische strukturen
 Visuellen lernhilfe darzubieten:in allen lehrwerken in denengrammatsiche regeln dargestellt
werden finden wir auch eine reihe von graphischen hilfe, (zb die anordung von verbena in
tabellen) ,anschauliche zeichnungen um regeln deutlich zu Machen, unterschiedliche formen der
visualisierung Fettdruck, unterstreichung,
 Bei grammatikunterricht verschidene perspective: sprachsysstematische argument, didaktische
argument (was ist leichter, was ist schwerer, was ist fur lernenden an dieser stele bewaltigbar),
pragmatische argument (was ist in diesem thematischen zusammenhang sinnvol in bezug auf die
sprachverwendung durch die lerner)
 Schuler finden regel, lernerzentrierte grammatikunterricht- starkere aktivierung der kognitiven
und kreativen krafte die lerner mitbringen,herausarbeitung eine eine neue rolle des lehrers- er
soll zu einer organizator des lernprozesses werden,, nicht nur den stoff vermitteln, sondern den
lernern die moglichkeit eroffnen selbt die lernprozesse mitzubestimmen
 Das korrekte erfolgreiche durchlaufen von grammatischen drillubungen kein nachweis fur
regelkompetenz ist

Die Vermittlung bzw. der Erwerb der Grammatik im Deutsch-als-Fremdsprache 1 -Un-


terricht wird anscheinend von vielen, um nicht zu sagen den allermeisten Lernenden,
aber auch von (vielen) Lehrenden als besonders schwierig eingestuft.)
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Prinzipien der Grammatikvermittlung


Die Aufgabe des Lehrers ist, den Lernenden die grammatischen Regeln
solcherweise zu vermitteln, dass sie von ihnen richtig begriffen werden und sie
sie korrekt verwenden können. Funk/Koenig (1991) führen im Folgenden die
Grundprinzipien des Grammatikunterrichts auf:
a) Grammatik als Werkzeug sprachlichen Handelns
Im modernen Grammatikunterricht geht es nicht nur um die Vermittlung
grammatischer Formen, sondern auch ihrer kommunikativen Funktion. Die
Grammatik wird als Werkzeug gesehen, mit dem man (sprachlich) etwas tut – in
unserem Beispiel wird hier eine Struktur zur Einleitung einer Übersetzung
benutzt. Die Grammatik ist auf diese Weise nicht nur Selbstzweck, sondern ein
Mittel zum Zweck: ein „Werkzeug“ zur Sprachproduktion.
 In kommunikativen garmmatikunterricht wird Grammatik als werkzeug fur sprachlichen handeln
aufgefasst, die grammatische struktur wird nicht einfch ohne begrundung eingefuhr und geubet,
 Lehrwerk zeigt dem lernenden nicht nur wie eine struktur gebildet wird sondern auch vozu man
die gelernte struktur besonders haufig braucht, in welchem kontext man sie besonders haufig
verwendet
 Auf diese weise wird die stellenwert der Grammatik verandert: die Grammatik ist ein mittel zur
sprachproduktion, kontextuelle einbettung von grammatische strukturen

c) Äußerung und Text als Gegenstand der Sprachbeschreibung


Zum Erfassen einer grammatischen Struktur in ihrer kommunikativen
Funktion reicht die Analyse auf der Wort- und Satzebene nicht aus. Ausserungskontext,
Aussageintention sollen berucksichtigt werden
Grundlage
einer solchen Untersuchung müssen kontextbezogene Äußerungen sein, aus
denen Zweck und Aussageintention der verwendeten Grammatikstruktur klar zu
ersehen sind. (es gibt meistens leichtere und komplizierte Varianten (z.B. um
etwas bitten)
d) Lerner sprechen und handeln in einem sinnvollen Kontext als sie
selbst und nicht als Lehrwerkfiguren
Nicht das Erlernen korrekter Formen ist das eigentliche Ziel des
Grammatikunterrichts, sondern „der intentions- und situationsadäquate
Gebrauch dieser Mittel durch den Lernenden“ (Götze 1993, 4). Der
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Grammatikunterricht soll den Lerner dazu befähigen, eigene Aussageabsichten
in sprachlich angemessener Form umzusetzen. Es sollten auch authentische
Sprech- und Schreibanlässe angeboten werden. ( Die Lerner sollten sich nicht
nur auf die grammatische Form konzentrieren, sondern der Inhalt des Satzes ist
auch wichtig)
e) Visuelle Lernhilfen
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Abstrakte Inhalte und grammatische Strukturen werden besser erinnert,


wenn sie mit visuellen Impulsen kombiniert werden. Die Lehrer/- innen haben
oft Schwierigkeiten, eine Grammatikregel motivierend zu präsentieren und
einfach zu erklären. Der Einsatz von visuellen Elementen in den
Grammatikunterricht kann hilfreich bei der Grammatikvermittlung sein. Dazu
dienen Tabellen, konkrete und abstrakte Symbole, farbliche Markierungen,
Bilder, graphische Zeichen etc. als Verständnis- und Merkhilfen.
Besonders an der Grundschule spielt die Visualisierung von Grammatik
für die Schüler/- innen eine wichtige Rolle als Lernhilfe. Damit habe ich gute
Erfahrungen aus meiner Praxis in der Grundschule. Die Schüler/- innen
markieren farblich ins Heft Grammatikregeln, beschreiben die Bilder,
verwenden grammatische Tabellen, Wandbilder, Videoprojektion,
Unterrichtsprogramme am Computer etc. Auch die Auswahl an Lehrwerken für
den Fremdsprachenunterricht ist wichtig, denn sie können viel
Visualisierungsmöglichkeiten anbieten. Wenn man abstrakte Wörter mit
konkreten Bildern oder anschaulichen Sätzen kombiniert, werden sie besser
eingeprägt.
e) Zum Grammatiklernen motivieren
Es ist nötig motivierende und aktivierende Arbeitsmethoden, spielerische
Aktivitäten, induktive Grammatikvermittlung, authentische Texte und Kontexte
verwenden, die den Interessen und Bedürfnissen der Schüler entsprechen.

Verfahren der Grammatikvermittlung


Induktiv oder deduktiv? Der induktive Weg des Grammatiklernens heißt – „vom
Beispiel zur Regel“, im Gegenteil zum deduktiven Verfahren der Grammatik-
Übersetzungsmethode, das die Regeln vorgibt und sie an Beispielsätzen
verdeutlicht. (vgl. Neuer/Hunfeld,1993, 34). Die veränderte Sichtweise
sprachlicher Lernprozesse hat dazu geführt, dass die traditionelle Methode der
Vermittlung in Frage gestellt wurde. Anstelle der bisher üblichen Darbietung der Regel
durch den Lehrer (deduktives Verfahren) wurden vermehrt Lernwege
empfohlen, in denen der zu vermittelnde Stoff so weit wie möglich selbständig
durch den Lerner erschlossen wird (induktives Verfahren).
Als eine Mischung
dieser beiden Ansätze ist der so genannte „analytisch-deduktive Weg“ zu
betrachten.
Unterschiede zwischen diesen drei Vermittlungsverfahren:
● induktive Vermittlung - Anwendung der grammatischen Strukturen und
ihre Veranschaulichung; Erfestigung findet ohne Regeln statt
● deduktive Vermittlung - die Regel wird an einem Mustersatz
veranschaulicht; es folgt die Anwendung
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● analytisch-deduktive Vermittlung – an einem Mustersatz wird die
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grammatische Struktur analysiert; es folgen Regelformulierung und Anwendung

Wahrend die traditionlenne Grammatik von konstruirten Beispielen und von Wörtern und
Saetzen ausgeht, geht die kommunikative G von komplexen texten und von authentische Komm
aus

T rad gramm gelang uber die form zu funktion, Komm G gelangt uber funktion zu form

Trad Gramm stellt im mittelpunkt sprachiche from, untersucht formale merkmale, Komm G stellt
im mittelpunk sprachliche handlungen und untersucht funktionale merkmale

Trad gramm zielt auf das grammatisch korrekte produzieren von saetze, komm gramm
zielt indirekt auf das angemesse produktion von Komm.
Ein Hilfsmittel für einen motivierenden Grammatikunterricht sind z.B. Grammatik-
spiele. Spiele in Verbindung mit fremdsprachlichen Lernzielen 3 vor allem zur
Förderung der Kommunikation bzw. Sprechfertigkeit eingesetzt (je nach Spielart auch
bezogen auf senso-motorische und gestisch-mimische Aspekte) sowie für Wortschatz-
arbeit
. insbesondere der Grammatikunterricht, der meist ein kognitiv orientierter
Bestandteil des Unterrichts ist, so
motivierend wie nur irgend möglich gestaltet werden sollte und hierbei Spiele sowie
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spielerische Aktivitäten eine ernst zu nehmende Alternative darstellen.


um spielerisch Grammatik zu
entdecken und zu festigen. Dabei stellen wir eine Auswahl an spielerischen Aktivitäten,
Spielen, v.a. in Form von game (im Sinne von Regelspielen), und Formen kooperativer
Spiele vor, insbesondere aber solche Spiele und spielerische Aktivitäten, die für das zu
vermittelnde sprachliche Phänomen sinnvoll und effizient, das heißt lernzielorientiert
und lernergruppenorientiert, erscheinen.
in einem kommunikativ orientierten DaF-Unterricht

Grammatikubungen sollen zu sicheren und fliessenden verwendung der zielsprachigen


Grammatik im kommunikativen sprachgebrauch fuhren/ deklaratives grammatisches
wissen last sich durch uben in prozedurales sprachliches handlungswissen uberfuhren

Der von der erstbegegnung bs zur ferine anwedung reichende lernprozess grammatischer
strukturen wird durch folgende prinipien von strukturierung grammatikubungen geleitet>
vom leichtem zum schweren, vom einfachen zu komplexen, vom geschlossen zum offen,
vom weniger zum mehr kommunikativen

Grammatikubungen mussen effektiv aber auch motivierend sein. Grammatik utu ben
lassen heist, die ubungsangebot zu differenzieren, variiern, durch wahlmoglichkeiten
individuell gestalten, um selbstaendigen lernen zu unterstutzen, Grammatikubungen
sollen auch affekte und emotionen, kreativitaet und phantesie ansprechen.

Da wiederholendes einpraegen in normalen kommunikationsituation fast unmoglich ist,


werden automatisierende strukturbetonte grammatikunbunen selbst in noch so
kommunikativen und so handlungsorientierten fremdsprachenunterricht keineswegs
ausgeschlossen.