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Aufgabe 1
(a) Ein Modell ist eine Darstellung eines Systems von Objekten, Beziehungen und/oder
Prozessen. Ein Modell vereinfacht und abstrahiert im Allgemeinen das dargestellte
System.
z.B:
Modell wie formal dynamisch/statisch qualitativ/quantitativ textuell/visuell
Grundrisszeichnung semi-formal statisch quantitativ visuell
eines Hauses
Wasserkreislauf nicht-formal dynamisch qualitativ visuell

(b) Ein System kann ein Teil der Realität oder eine (noch) nicht existierende Struktur sein.
Oder es kann etwas Gegenständliches oder Virtuelles bezeichnen.
z.B:
System existent/geplant gegenständlich/virtuell
Planetensystem existent gegenständlich
Datenbanksystem geplant virtuell

(c) 1. Zu visualisieren: Ein Modell kann Hilfsmittel zum Gestalten, Visualisieren oder
Bewerten eines geplanten Gebildes sein, wenn das Original noch nicht zur Verfügung
steht. (z.B Architekturmodell).
2. Durchführung von Experiment: Wenn die Untersuchung aus Gründen der Sicherheit
nicht durchgeführt werden darf, kann ein Modell gefahrlos das gleiche Ergebnis erzielen.
(z.B Menschenmodell für Crashtest).

(d) 1. Black box: Wenn man ein TV für einen Fernsehbenutzer modelliert, muss man nicht
beschreiben, wie der Fernseher aufgebaut ist und wie er funktioniert, man muss nur die
Taste zum Ein- und Ausschalten, Kanalwechsel usw. kennen.
2. White box: Wenn man ein TV für einen Elektroniker modelliert, muss man auch den
inneren Aufbau des Fernsehers beschreiben, z.B die Leiterplatte usw.
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Aufgabe 2:
R ist nicht reflexiv:
Wir haben ein Gegenbeispiel: (4, 4) ∈ N 2aber 4·4 > 4 + 4 +1.
R ist nicht transitiv:
Wir haben ein Gegenbeispiel: (3, 2), (2, 3) ∈ R aber (3, 3)∉ R .
Rist symmetrisch:
x·y = y·x und x+y = y+x → (x, y) = (y, x)
Rist nicht antisymmetrisch:
Weil Rsymmetrisch ist. Gegenbeispiel: (1, 2) und (2, 1) ∈ R aber 1 ≠ 2.
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Aufgabe 3:
Die Anzahl der Funktionen f : X →Y von einer Menge X nach einer anderen Menge Y ist durch
¿ Y ∨¿ ¿ X ∨¿ ¿ ¿gegeben, da jedes Element in der Menge X über |Y| Auswahlmöglichkeiten verfügt.
In diesem Fall |F| = 2m.
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Aufgabe 4:
R1= { (1 , a ) , ( 2 ,b ) , ( 3 , b ) , ( 4 ,b ) , ( 4 , c ) , ( 5 , a ) } ⊆ M x N
R1 ist keine Abbildung, weil Element 4 von Menge M ist zweimal gelistet.

R 2= { ( a , 3 ) , ( b , 4 ) , ( c , 4 ) } ⊆ N x P
R2 ist keine Abbildung, weil Element d von Menge N fehlt.

R2 ◦ R1={ ( 1, 3 ) , ( 2, 4 ) , ( 3 , 4 ) , ( 4 , 4 ) , ( 5,3 ) }

R2 ◦ R1 ist eine Abbildung,