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Institut für Materialprüfung und Werkstofftechnik Dr.

Neubert GmbH
Postfach 1112 D - 38678 Clausthal - Zellerfeld Telephon +49-5323-989890 Fax -989899 www.dngmbh.de

 Motivation, Ziel und Vorgehensweise


 Stand der Technik
 Grundlagen der Metall-Wasserstoff-Verbindung
• Diffusionseigenschaften ausgewählter Metalle / Glasfaser-Kunststoff usw.
• Mechanische Eigenschaften
• Thermisch-/chemische Eigenschaften
• Phasendiagramme
• Theoretischer Hintergrund der Wasserstoff-Permeation
• Vorgang der Korrosion durch Wasserstoff
• Wasserstoffadsorption
• Wasserstofflöslichkeit (Beweglichkeit von Wasserstoff im Stahl)
• Mathematischer Zusammenhang der Wasserstoff-Diffusion.

 Messzelle (klein/in Labor und auch groß/in Halle)


 Messtechnik.
 Versuchsdurchführung mit verschiedenen Metallen/Kunststoffe und mit/ohne
unterschiedlichen Wasserstoffpartialdrücken
• Herstellung der Metall- und Kunststoffproben
• Härtemessung
• Gefüge Untersuchungen
• Bestimmung des Wasserstoffgehaltes
• Die Probenvorbereitung für die licht-/mikroskopischen Analysen
• Messung und Bestimmung der Korrosion
• Messung und Bestimmung der Dichtigkeit der Rohrverbindung und Dichtungen
• Untersuchung von Diffusion
• Bestimmung der Messunsicherheit
• Oxidationsverhalten
• Mechanische und elektrochemische Eigenschaften
• Ergebnisse und Diskussion
• Vergleich der Messungen mit Literaturwerten

 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
Institut für Materialprüfung und Werkstofftechnik Dr. Neubert GmbH
Postfach 1112 D - 38678 Clausthal - Zellerfeld Telephon +49-5323-989890 Fax -989899 www.dngmbh.de

Werkstoffschädigung durch Wasserstoff. Aufnahmemechanismus:

✓ Chemische Druckwasserstoffschädigung bei verschiedenen Temperaturen


✓ Physikalische Druckwasserstoffschädigung
✓ Elektrochemisch induzierte Wasserstoffschädigung
✓ Wasserstoff-induzierte Schädigung (HIC)

✓ Wasserstoff-induzierte Rissbildung und Spannungsrisskorrosion an Stähle (SCC)

✓ Stress-Oriented Hydrogen-Induced Cracking (SOHIC)


Institut für Materialprüfung und Werkstofftechnik Dr. Neubert GmbH
Postfach 1112 D - 38678 Clausthal - Zellerfeld Telephon +49-5323-989890 Fax -989899 www.dngmbh.de

Konventionelle Rohrleitungsstähle sind unterschiedlich empfindlich gegenüber


Wasserstoffversprödung. Schweißnähte sind besonders gefährdet. Weil Längsschweißnähte
mechanisch doppelt so stark belastet werden wie Rundschweißnähte, werden in der Regel
nahtlose Rohre empfohlen.

Die Verbindung der einzelnen Rohrsegmente erfolgt allerdings über Schweißnähte. Der
Grund für die höhere Anfälligkeit liegt darin, dass sich unter schnellem Abkühlen der
Schweißnähte harte Martensite und hohe Eigenspannungen in der Wärmeeinflusszone
bilden und damit die wasserstoffinduzierte Rissbildung gefördert wird. Nicht-getemperter
Martensit bildet die anfälligste Phase für Wasserstoffversprödung in Stählen.

Die Geschwindigkeit liegt bei konventionellen Rohren in der Regel bei 10 bis 20 m/s. Der
Druckbereich wird mit 30 bis 100 bar angesetzt. Wasserstoff ist sicherheitstechnisch mit
Methan vergleichbar. Die untere Zündgrenze von Wasserstoff liegt z.B. bei 4 Vol.-% in Luft,
während sie bei Methan bei 5,3 Vol.-% liegt. Die minimale Zündenergie von Wasserstoff ist
mit 0,02 mJ im Vergleich zu 0,29 mJ bei Methan sehr niedrig

Druckverluste in Abhängigkeit der Auslegung. Um die Druckverluste in einem


Rohrleitungssystem zu bestimmen, muss immer zuerst die Reynoldszahl ermittelt werden,
weil es wichtig ist zu wissen, ob eine laminare oder turbulente Strömung vorliegt.

Die Reynoldszahl hängt direkt von der Geometrie, der Geschwindigkeit, der Dichte,
Wandrauigkeit und der dynamischen Viskosität ab.