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1.

Kapitel: Wie der Ritter zu dem Fischer kam

 frommer Fischer lebt allein mit seiner Familie auf einer Halbinsel
 von Stadt durch unwegsamen (spukenden) Wald getrennt
 Fischer sieht am Waldrand einen hochgewachsenen weißen Mann, der sich wenig später in
den vertrauten Bach verwandelt
 Ritter Huldbrand von Ringstetten kommt aus Wald, bittet um Nachtquartier
 Undine (schöne und kindlich unbefangene achtzehnjährige Pflegetochter des Fischers) fragt
Huldbrand nach Erlebnissen im Wald
 keine Antwort erhält, läuft zornig in die Nacht hinaus

2. Kapitel: Auf welche Weise Undine zu dem Fischer gekommen war

 Fischer & Huldbrand voller Sorge; durchwachen die Nacht


 Fischer erzählt, dass leibliche Tochter vor fünfzehn Jahren im See ertrunken sei; am selben
Abend stand ein dreijähriges Mädchen vor der Tür
 kam aus dem See, erzählte phantastische Geschichten über seine Herkunft, wollte
Undine getauft werden

3. Kapitel: Wie sie Undinen wiederfanden

 Unwetter bricht los; voller Panik suchen Fischer & Huldbrand nach Undine
 Bach am Waldrand: zu reißendem Strom angeschwollen
 auf einer kleinen Insel wartet Undine auf Huldbrand.
 fallen sich glücklich in die Arme, küssen und streicheln sich
 gehen mit Fischer zurück ins Haus

4. Kapitel: Von dem, was dem Ritter im Walde begegnet war

 nächster Morgen: Huldbrand erzählt, dass Bertalda (Pflegetochter eines Herzogs, verliebt in
Huldbrand) ihm eine Mutprobe aufgegeben und in den Wald geschickt habe
 furchterregenden Kobolden und riesenhaftem, weißen Mann begegnet, der ihn zum
Hause des Fischers trieb
 Strom hat die Landspitze zur Insel gemacht; Abreise für Huldbrand nicht möglich

5. Kapitel: Wie der Ritter auf der Seespitze lebte

 Huldbrand ist glücklich in der Abgeschiedenheit; lebt mit Undine wie ein Brautpaar
 Eltern gewöhnen sich an offenen Austausch von Zärtlichkeiten zwischen H. + Undine
 eigensüchtigen oder gotteslästernden Bemerkungen von Undine erzürnen Eltern

6. Kapitel: Von einer Trauung


 Priester, dessen Kahn in den Fluten gekentert ist, wird von Welle auf die Insel gespült
 im Haus des Fischers freundlich aufgenommen
 Huldbrand bittet Priester, Undine und ihn zu trauen
 Undine fördert (unerwarteterweise) zwei kostbare Ringe zutage
 während der Trauung: Priester bemerkt weißen Mann am Fenster
7. Kapitel: Was sich weiter am Hochzeitabende begab

 nach Trauung: Undine weiterhin frech und kindisch


 Ermahnung des Priesters
 Entschuldigung Undines mit der Begründung, sie besäße (noch) keine Seele

8. Kapitel: Der Tag nach der Hochzeit

 Morgen nach Hochzeitsnacht: Undine wie verwandelt (sanft, rücksichtsvoll, hilfsbereit)


 Geständnis gegenüber Huldbrand, sie sei ein Wassergeist, deren weibliche Vertreter von
jeher Undinen genannt werden
 wie alle Elementarwesen seelenlos; Beseelung nur durch Liebe mit einem Menschen
möglich
 ihr Vater, Wasserfürst im Mittelmeer, hat sie zu den Menschen geschickt
 dank Huldbrand nun im Besitz einer unsterblichen Seele
 Huldbrand trotz dieser Enthüllungen in seiner Liebe unbeirrt

9. Kapitel: Wie der Ritter seine junge Frau mit sich führte

 Undines Onkel, der Elementargeist Kühleborn, lässt Strom abschwellen und wieder zu einem
ruhigen Bach werden
 Undine drängt auf die Abreise, bevor Eltern die veränderte Pflegetochter zu lieb gewinnen
und eine Trennung zu schmerzhaft sei
 zusammen mit dem Priester durchqueren sie den Wald
 Kühleborn in weißem Gewand gesellt sich zu ihnen, doch Undine schickt ihn weg
 als Huldbrand sein Schwert gegen Kühleborn erhebt, wird dieser zum Wasserfall.

10. Kapitel: Wie sie in der Stadt lebten

 in der Stadt: Menschen sind froh, dass Huldbrand unversehrt zurückgekehrt ist
 trotz Eifersucht auf Undine: Freundschaft zw. Undine und Bertalda
 Einbeziehung Huldbrands in die Freundschaft
 während eines Spaziergangs zu dritt erscheint Kühleborn; er überbringt Undine eine
Botschaft Bertalda betreffend
 Undine behält das Geheimnis zunächst für sich

11. Kapitel: Bertaldas Namensfeier

 Feier zu Bertaldas Namenstag: Undine verkündet vermeintliche Freudenbotschaft, dass er


Fischer und seine Frau Bertaldas leibliche Eltern sind
 Bertalda außer sich vor Entsetzen, vermutet Intrige, wehrt sich gegen sozialen Abstieg
 leibliche Mutter erbringt den Beweis, dass Undine recht hat.

12. Kapitel: Wie sie aus der Reichsstadt abreisten


 Bertaldas herzogliche Pflegeeltern verstoßen sie
 wirklicher Vater verlangt, sie solle sich allein durch den Wald zur Fischerhütte durchschlagen
 Bertalda will Schicksal demütig annehmen
 Undine und Huldbrand nehmen Bertalda mit zur Burg Ringstetten
 Kühleborn taucht ebenfalls dort auf, Undine weiht Bertalda in ihr Geheimnis ein

13. Kapitel: Wie sie auf Burg Ringstetten lebten

 Huldbrand wendet sich zusehends von Undine ab und Bertalda zu


 Bertalda versucht, Undine von ihrem Platz zu verdrängen
 Kühleborn erscheint in der Burg und versetzt Bertalda in Schrecken
 Undine lässt Brunnen (Kühleborns einziger Zugang zur Burg) mit einem Stein bedecken
 um die Freundin zu schützen, setzt sie sich auch über Bertaldas Einwände hinweg, die das
Brunnenwasser als Schönheitsmittel nutzt
 gerührt von Großmütigkeit seiner Frau entdeckt Huldbrand wieder seine Liebe zu ihr
 Undine trägt dringende Bitte vor: Huldbrand solle sie niemals auf einem Gewässer oder in
dessen Nähe anherrschen, weil die Wasserwelt sie dann sofort zurückholen würde
 Bertalda flieht von der Burg, im Glauben, Huldbrands Liebe endgültig verloren zu haben

14. Vierzehntes Kapitel: Wie Bertalda mit dem Ritter heimfuhr

 Huldbrand missachtet Warnungen Undines: geht ins »Schwarztal« tief in den Bergen, um die
Bertalda zu suchen
 obwohl Kühleborn ihn in die Irre zu leiten versucht, findet Huldbrand die erschöpfte Bertalda
 auf dem Heimweg gelingt es Kühleborn beinahe, das Liebespaar zu ertränken, indem er das
Tal überflutet
 Undine ist inzwischen zur Stelle, rettet Huldbrand & Bertalda

15. Kapitel: Die Reise nach Wien

 die drei leben friedfertig gemeinsam auf Burg Ringstetten; entschließen sich zu Schiffsreise
auf der Donau
 Kühleborn taucht beim Schiff auf, verbreitet Schrecken
 Undine kann nicht verhindern, dass Huldbrands Unmut gegen ihre Verwandtschaft mit dem
Wasserreich wächst
 Undine wiederholt Warnung, sie nicht auf dem Wasser zu schelten; aber: Huldbrand verliert
Beherrschung; beschimpft sie heftig
 letzte Ermahnung Undines, ihr treu zu bleiben; verschwindet unter Tränen im Fluss

16. Kapitel: Von Huldbrands fürderm Ergehen

 nach langen Trauerzeit erinnert Huldbrand sich seiner Zuneigung für Bertalda; beschließt
Heirat
 Fischer stimmt zögerlich zu
 Pater Heilmann (Priester der 1. Hochzeit) will Trauung verhindern
 Undine im Traum erschienen, hat behauptet, am Leben zu sein
 aber: Huldbrand schickt ihn fort.
17. Kapitel: Des Ritters Traum

 Undine richtet es so ein, dass Huldbrand im Traum ein Gespräch zwischen ihr und Kühleborn
verfolgen kann
 Huldbrand erfährt, dass Undine ihn töten muss, wenn er ihr untreu wird und eine neue
Ehe eingeht
 aber: schlägt ihre Warnung in den Wind

18. Kapitel: Wie der Ritter Huldbrand Hochzeit hielt


 Hochzeitsfest in freudloser Atmosphäre
 vor Hochzeitsnacht besteht Bertalda darauf, sich mit Wasser aus dem Brunnen im Hof zu
waschen
 Deckel wird gehoben, Undine erhebt sich tief verschleiert aus dem Brunnen
 geht zu Huldbrand, der unter ihren Küssen und Tränen in ihren Armen stirbt

19. Kapitel: Wie der Ritter Huldbrand begraben ward

 im Leichenzug erscheint eine weiß verschleierte Frau


 als die Trauernden sich nach einem Gebet erheben, ist die Gestalt verschwunden
 an der Stelle, wo sie gekniet hat, ist eine Quelle entstanden, die Huldbrands Grabhügel fast
ganz umfließt