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Airbus a 3200

Die ersten Serienexemplare wurden an die Erstkunden Air France und British Caledonian ausgeliefert.
British Airways übernahm mit dem Kauf der British Caledonian die restlichen der von dieser
Fluggesellschaft bestellten zehn A320. Der Liniendienst wurde am 18. April 1988 aufgenommen. Weil
die Erstkunden die Triebwerke von CFM International gewählt hatten, wurden während der
Zertifizierungsprogramme die Mitglieder der A320-Familie zuerst mit den CFM-56-Turbofan-
Triebwerken zugelassen, der Konkurrenzantrieb IAE V2500 folgte.

Am 24. November 1988 wurde eine verlängerte Version namens Airbus A321 angekündigt; zuvor
konnte Airbus 183 Bestellungen von zehn Kunden, darunter die Lufthansa, für dieses Modell
gewinnen. Abgesehen vom um fast sieben Meter verlängerten Rumpf waren nur kleinere
Modifikationen vorgesehen, darunter beispielsweise zweiteilige und dadurch leistungsfähigere
Landeklappen oder die Verlegung der Notausstiege vor bzw. hinter die Tragflächen. Als Ort der
Endmontage wurde erstmals für ein Airbus-Modell Hamburg-Finkenwerder ausgewählt. Der Erstflug
fand am 11. März 1993 statt, dieses Mal zuerst mit dem IAE V2500. Der zweite Prototyp wurde hing

Eine um ca. 3,70 Meter verkürzte Version bot Airbus als A319 ab dem 22. Mai 1992 an, der
offizielle Programmstart war am 10. Juni 1993 nach der Bestellung von sechs Flugzeugen
durch die Flugzeugleasinggesellschaft ILFC. Erneut wurde Hamburg für die Endmontage
ausgewählt, dort flog das Modell erstmals am 25. August 1995. Swissair erhielt das erste
Flugzeug am 25. April 1996.

Als das Scheitern des AE31X-Projekts, das eine neu entwickelte Produktlinie unterhalb der A320-
Familie zum Ziel hatte, absehbar wurde, veröffentlichte Airbus Anfang 1998 erste Überlegungen zu
einem nochmals verkleinerten Familienmitglied. Mit dem Ende des Projekts wurde im September
1998 der Entwicklungsbeginn einer gegenüber der A319 um gut zweieinhalb Meter verkürzten
Maschine verkündet. Der Programmstart, der als A318 bezeichnet wurde, fand ein halbes Jahr später
am 26. April 1999 statt. Der Erstflug war am 15. Januar 2002 in Hamburg, die Auslieferung begann am
22. Juli 2003.

Im April 2006 begann Airbus mit Studien, die mögliche Verbesserungen an den Tragflächen
untersuchen sollten. Hierzu wurden drei verschiedene Winglets getestet, ein eher eckiges Design wie
bei den Schwestermodellen Airbus A330/A340,[6] Blended Winglets ähnlich denen des Konkurrenten
Boeing 737NG,[7] allerdings von einem amerikanischen Hersteller, und schließlich 2008 das Modell
von Aviation Partners, das eben bereits an der Boeing 737 Verwendung gefunden hatte. Letztlich
entschied man sich gegen alle diese Optionen und entschied sich am 15. November 2009 für eine
Neuentwicklung der Korean Air Aerospace Division, die unter dem Namen Sharklets vermarktet
wurde. Der Name leitet sich vom englischen shark (Deutsch: Hai) ab, in Anspielung auf die
Ähnlichkeit der neuen Winglets mit der Rückenflosse eines Hais. Zunächst soll die A320 ab 2012 mit
Sharklets ausgeliefert werden, gefolgt