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6 MAGAZIN

GRENZEN
ÜBERWINDEN
UNSER SPIELRAUM FÜR EIN BESSERES MITEINANDER

MIT MUSIK

Musik gilt als universelle Sprache, die keine Grenzen


kennt. Warum wirkt Musik ganz ähnlich auf uns, unabhängig
von unserer nationalen Herkunft, unserem kulturellen
Hintergrund oder sozialen Status?

W
enn wir Musik hören, kommen unser Ge- Erkenntnis, dass sprachsyntaktische und musiksyntak-
hirn und unser gesamter Körper ordentlich tische Verarbeitung zusammenwirken, legt nahe, dass
in Schwung. Wir versuchen, das Gehörte es Überschneidungen zwischen den beiden Prozessen
zu analysieren und wenn wir die musikalische Syntax und damit auch zwischen den zugrundeliegenden
und Semantik erfasst haben, setzen wir diese Struktur neuronalen Ressourcen gibt.
in Beziehung zu bereits Gehörtem. Das alles passiert
automatisch, selbst wenn wir uns nicht direkt auf das DEN SINN FÜR MUSIK HAT JEDER
Hören konzentrieren. Beobachten lässt sich dieses Neurowissenschaftler gehen mittlerweile davon aus, dass
Phänomen auch bei Kindern, die das Sprechen über Musik – eine der ältesten sozial-kognitiven Fähigkeiten
die lautlichen Strukturen erlernen. Stefan Koelsch, des Menschen – sogar eine Schlüsselrolle bei der Ent-
Professor für Musikpsychologie und Biologische Psy- wicklung von Sprache spielt. Gestützt wird dies durch
chologie, geht davon aus, dass das menschliche Gehirn, die Beobachtung, dass auch Nichtmusiker instinktiv in
zumindest im Kindesalter, Musik und Sprache nicht der Lage sind, Musik zu verstehen. Musikalität ist also
als separate Domänen wahrnimmt. Sprache ist nach eine natürliche und allgemeine Fähigkeit des mensch-
seiner Überzeugung eine spezielle Art von Musik. Die lichen Gehirns.
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„ NOCH HEUTE KANN MAN IN DEN


LEHRBÜCHERN DER NEUROLOGIE,
DER BIOLOGISCHEN PSYCHOLOGIE
UND DER PHYSIOLOGIE HÄUFIG LESEN,
DASS SPRACHVERARBEITUNG LINKS-
HEMISPHÄRISCH, MUSIKVERARBEITUNG
ABER RECHTSHEMISPHÄRISCH
ERFOLGE. DAS IST SCHLICHT UND
EINFACH FALSCH.“
Universitätsprofessor Dr. med. Eckart Altenmüller,
Arzt, Musiker und einer der führenden Forscher auf
dem Gebiet der Neurophysiologie und Neuropsychologie
von Musikern.

vor allem durch Messungen des elektrischen Leitungswi-


derstands der Haut und der Herzfrequenz belegt. Häufig
empfinden wir Musik als anregend und vitalisierend.
©Susana Millman

Damit haben Lieder sogar einen Effekt auf das Hormon-


und Immunsystem des Menschen. Forscher konnten dies
zum Beispiel anhand von Konzentrationsänderungen des
Antikörpers Immunglobulin A im Speichel nachweisen.

Das Hören von Musik löst Emotionen aus. Im Radio läuft Mitwippen, Mitklatschen, Mittanzen oder Mitsingen, all
unser Lieblingslied. Wir drehen die Musik lauter, halten diese Handlungsmuster stellen Bindungen innerhalb
einen Moment inne und genießen zum Beispiel die Freu- einer Gruppe her. Das ist einer der Gründe, warum
de, die wir mit diesem Stück verbinden. Vielleicht regt es Musik häufig in der Sozialarbeit und Sozialpädagogik
uns zum Mitwippen oder Tanzen an. Ebenso kann Musik eingesetzt wird. Gemeinsames Musizieren übt darüber
direkt Informationen übermitteln. Laute können uns etwa hinaus einen positiven Einfluss auf das Immunsystem
an ein Tier erinnern, fröhliche wie traurige Stimmungen aus: fühlt sich der Mensch evolutionär bedingt doch in
ausdrücken oder gestischen Ausdruck darstellen, zum Gruppen stärker und sicherer.
Beispiel ruckartige Bewegungen. Selbst körperliche Re-
aktionen wie Herzklopfen kann Musik imitieren. MUSIK ALS UNIVERSELLE SPRACHE
Thomas Fritz, Leiter der Arbeitsgruppe „Musikevozierte
Bemerkenswert daran ist, dass diese Botschaften in der Hirnplastizität“ am Max-Planck-Institut für Kognitions-
Regel von allen Menschen – unabhängig von ihrem kul- und Neurowissenschaften in Leipzig, und sein Team
turellen Hintergrund – verstanden werden. Musik kann reisten vor einigen Jahren nach Kamerun und stießen
aber auch körperliche Reaktionen auslösen. Dies wurde dort auf die Mafa, eine ethnische Gruppe, die zuvor
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„ WENN MAN EINE SINFONIE, ALSO MUSIK OHNE WORTE,


SPIELT, DANN VERSTEHEN DIE MENSCHEN DAS.
MUSIK HAT EINE UNIVERSALE SPRACHE, DIE JEDER
AUF SEINE INDIVIDUELLE WEISE VERSTEHT.“
Yehudi Menuhin

noch nie westliche Musik gehört hatte. Im Rahmen Allen Teilnehmern wurden dafür 30 bis 90 Sekunden
ihrer Forschung spielte ihnen die Arbeitsgruppe zum lange Passagen aus insgesamt 19 Musikstücken aus
Beispiel Lieder von den Beatles oder von Elvis Presley beiden Kulturen vorgespielt: Schostakowitsch, Mendels-
vor. Obwohl dieses Musikerlebnis komplett neu für sohn, Liszt, Wagner, Richard Strauss sowie bekannte
diese Ethnie war, konnten die Mafa unterscheiden, ob Filmmusik-Soundtracks aus der westlichen Kultur sowie
die Stücke fröhlich, traurig oder bedrohlich klingen. Das Wiegenlieder, Begräbnismusik und Lieder gegen Furcht
Fazit der Forschungsgruppe: „Der emotionale Ausdruck und Ärger aus der Musikkultur des Pygmäenvolkes.
von Freude, Trauer oder Angst in Gesichtern, […] und
wie wir jetzt herausgefunden haben in Musik, wird Während des Musikhörens wurden unter anderem Puls,
universell verstanden.“ Atmung und Schweißbildung der Teilnehmer gemessen,
außerdem wurde die Mimik der Hörer beobachtet und
Auch eine Forschungsgruppe aus Musikwissenschaftlern die durch die Klänge erzeugte Stimmung erfasst. Beide
aus Montreal in Kanada und von der Technischen Univer- Kulturen empfanden die jeweiligen Musikstücke in ganz
sität Berlin haben einen weiteren Beleg dafür erbracht, ähnlicher Weise entweder anregend oder beruhigend.
dass Musik über ethnische Grenzen hinaus wirkt. In Lautstärke, Tempo, Tonhöhe und Klangfarbe führten zu
der Veröffentlichung ihrer Untersuchungsergebnisse denselben körperlichen und emotionalen Reaktionen,
in der Fachzeitschrift „Frontiers of Psychology“ berich- was von den Wissenschaftlern damit erklärt wurde, dass
ten sie von Tests, an denen 40 kanadische Hobby- und diese akustischen Strukturen auf entwicklungsgeschicht-
Profimusiker und 40 Mitglieder des abgeschieden im lich ältere Verarbeitungsmechanismen im menschlichen
Regenwald Kongos lebenden Pygmäenvolkes Mbenzelé Gehirn wirke. Für den Musikgeschmack, also die Vorliebe
teilgenommen hatten. für bestimmte Klänge, Melodien und Rhythmen, sei hin-
gegen eher das kulturelle Umfeld entscheidend.
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Der Verein „MitMachMusik“ baut in seinem Projekt darauf,


Sprachlosigkeit mit Musik zu überwinden. Den Anstoß
dazu gab der Berliner Kinderarzt Peter Hauber. Während
einer Sprechstunde im Flüchtlingsheim kam ihm die Idee,
gemeinsam mit seinen jungen Patienten zu singen. „Die
Kinder kommen hier an und sind sprachlos. Wir geben
ihnen eine Stimme durch ihr eigenes Tun“, erklärt die
Mit-Initiatorin des Projektes Pamela Rosenberg, ehemals
Intendantin der Berliner Philharmoniker. Zweimal pro
Woche besuchen jetzt professionelle Musiker die Kinder
und Jugendlichen in ihrer Flüchtlingsunterkunft, um
gemeinsam zu musizieren. Eingeladen sind auch deut-
sche Schüler. Erwachsene Flüchtlinge, die musikalisch
ausgebildet sind, werden ebenfalls gerne eingebunden.
Für die Kinder, die aus Kabul, Parva, Aleppo oder anderen
Kriegsregionen geflohen sind, mitunter nahe Verwandte
verloren haben, ist die Musik ein Stück neue Heimat.

MUSIK MACHT HEIMAT MUSIK SPENDET KRAFT


„Die Musik nimmt eine zentrale Rolle in der nonverbalen Der begnadete Violinvirtuose und Dirigent Yehudi
Kommunikation ein und kann Freude am Austausch Menuhin war überzeugt, mit Musik eine Atmosphäre
und Dialog zwischen den unterschiedlichen Kulturen der Hoffnung, des Vertrauens und der Freude schaffen
vermitteln“, stellt der Präsident des Deutschen Musikrates, zu können. Geboren wurde der brillante Ausnahme-
Professor Martin Maria Krüger, fest und begründet damit künstler 1916 in New York als Sohn russisch-jüdischer
das Engagement seiner Organisation für den Einsatz von Einwanderer aus Palästina. Familiär geprägt, trat Menu-
Musik bei Integrationsprojekten. Auf der Internetplatt- hin Zeit seines Lebens für eine Aussöhnung zwischen
form www.miz.org präsentiert das Deutsche Musikinfor- Israel und Palästina ein. Auch andere Grenzen wollte der
mationszentrum MIZ, eine Einrichtung des Deutschen Humanist nicht akzeptieren. So spielte er während der
Musikrates, ausgewählte Projekte und Initiativen zum Apartheid Konzerte für Schwarzafrikaner in Südafrika
Thema Musik und Flüchtlinge. Mit der Botschaft „Musik oder war der erste jüdische Musiker nach dem zweiten
macht Heimat“ wollen die Initiatoren Anregungen für Weltkrieg, der wieder in Deutschland auftrat.
neue integrationsfördernde Projekte geben.

Eine Brücke zwischen Kulturen zu bauen, dieses Ziel


hat sich auch das Projekt „Bridges – Musik verbindet“
gesteckt. Die im Herbst 2015 in Frankfurt am Main ins „ MUSIK HEILT, MUSIK TRÖSTET,
Leben gerufene Initiative bringt Musiker, die aus ihren MUSIK BRINGT FREUDE.“
Heimatländern geflohen sind, mit Musikern aus Deutsch-
Yehudi Menuhin
land zusammen. Inzwischen vereint „Bridges“ rund 70
Musiker aus unterschiedlichsten Ländern und hat sich
mit über 50 Konzerten pro Jahr fest in der Musikszene Wie Musik nicht nur kulturelle Grenzen, sondern auch
des Rhein-Main-Gebiets etabliert. „Die Grundidee unse- soziale Unterschiede überwinden hilft, zeigte der wohl
res Projektes ist es, die Kraft der Musik zu nutzen, um bekannteste Geiger des 20. Jahrhunderts durch zahlrei-
Menschen, die aus ihrer Heimat f liehen mussten und che Projekte, die er im Laufe seines Lebens initiierte.
hier in Deutschland gestrandet sind, zu integrieren, Behinderten, älteren und sozial schwachen Menschen
Differenzen zu überwinden und einander verstehen ermöglichte er den Zugang zur Musik. Beispielhaft ist
zu lernen,“ so beschreiben die Verantwortlichen des die von ihm geschaffene Konzertreihe „Live Music Now“,
Projekts „Bridges“ ihre Beweggründe. die 1977 in Großbritannien ihren Anfang nahm. Der
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©Liz Linder Photography

©Susana Millman
Links: Silk Road Project ||||| Rechts: Layla and Majnun

Grundgedanke des Projekts zielte 2000 nicht nur künstlerisch,


in zwei Richtungen: Zum einen sondern auch im Bereich der
sollten qualifizierte Künstler am Bildung und in der Förderung von
Anfang ihrer Karriere gefördert Sozialunternehmen. Die Silk Road
werden. Gleichzeitig sollte die Musiker repräsentieren Dutzende
Musik dieser jungen Talente genau Nationalitäten und musikalische
solchen Menschen zugutekom- Traditionen. Mit dieser kulturellen
men, denen es aufgrund ihrer Vielfalt nutzen sie ihre Auftritte
©World Economic Forum/Photo by Andy Mettler
persönlichen Lebensumstände und Workshops, um zu neuen
üblicherweise versagt ist, kulturelle Formen der interkulturellen Ver-
Veranstaltungen zu besuchen. ständigung beizutragen. Fremdes
„Für diese Menschen wird die und Vertrautes verschmilzt in der
Musik zur Brücke zum Leben und „ WIR WISSEN, WIE SCHWER ES von ihnen geschaffenen musika-
bietet Hilfe, wo Sprache versagt“, IST, ERFAHRUNGEN VON EINEM lischen Sprache.
fassen die Verantwortlichen des MENSCHEN ZUM ANDEREN
Vereins „Live Music Now“ die Idee WEITERZUGEBEN. ABER ICH „Layla and Majnun“ (deutsch:
hinter dem Projekt zusammen. GLAUBE, MUSIK KANN DAS.“ Laila und Madschnun), eine ihrer
1992 kam die Konzertreihe nach jüngsten Produktionen, die in
Yo-Yo Ma, amerikanischer Cellist und
Deutschland und wird auch nach UN-Friedensbotschafter dieser Herbst-Winter-Saison in
dem Tod von Menuhin im Jahr den USA aufgeführt wird, soll
1999 bis heute fortgesetzt. beispielsweise Brücken zwischen
Muslimen und Nicht-Muslimen bauen. Bei ihren gemein-
MUSIK LÄSST ERLEBTES TEILEN samen Auftritten mit der Mark Morris Dance Group aus
Inspiriert vom überlieferten Austausch der Kulturen Brooklyn kombinieren die Silk Road-Musiker traditionelle
entlang des historischen Handelsweges der sogenannten asiatische Instrumente mit westlichen Saiteninstrumenten,
Seidenstraße rief der amerikanische Cellist mit asiatischen Schlagzeug und einem aserbaidschanischen Sängerduo.
Wurzeln Yo-Yo Ma 1998 das „Silk Road Project“ ins Leben.
Sein Ziel: weltweit ein besseres Miteinander zu fördern. Das Ergebnis ist weit mehr als die folkloristische Darbie-
tung einer klassischen orientalischen Liebesgeschichte
Unter der künstlerischen Leitung Yo-Yo Mas engagiert vor westlichem Publikum. Die romantischen Verse des
sich das Silk Road Ensemble mittlerweile seit dem Jahr persischen Dichters Nizami spielen in dem Gebiet entlang
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Links: YOLA-Nachbarschaftskonzerte ||||| Rechts: Sir Simon Rattle bei der Generalprobe

der Seidenstraße zwischen Indien, Zentralasien und dem Kindern die Chance auf eine musikalische Ausbildung.
Nahen Osten. Die ansprechende Inszenierung rückt die „Es ist faszinierend zu erleben, wie sich das Leben der
Heimat vieler Einwanderer und Flüchtlinge in ein heut- Kinder dadurch verändert. Natürlich liegt der Fokus auf
zutage ganz ungewöhnliches Licht. „Selten sehen wir den unterprivilegierten Schichten, wo es viele Probleme mit
Mittleren Osten in Verbindung mit Kunst und Liebe. In Armut und Kriminalität gibt. Aber das Hauptproblem
unseren Köpfen ist diese Region inzwischen derart mit ist immer das Ausgeschlossensein von der Kunst“, be-
negativen Wahrnehmungen besetzt, dass wir am liebsten schreibt Dudamel in einem Interview seine Motivation.
gar nichts mit ihr zu tun haben wollen. Diese Produktion Deshalb initiierte er die YOLA-Nachbarschaftskonzerte,
hingegen zeichnet ein leidenschaftliches, inspirierendes um besonders Menschen in den sozial benachteiligten
und lebendiges Bild ... Vor allem aber erzählt sie eine Wohnvierteln von Los Angeles den kostenlosen Zugang
menschliche Geschichte – und das ist entscheidend, zu klassischer Musik zu ermöglichen.
lässt sie uns doch einen wichtigen menschlichen Erfah-
rungsschatz teilen“, so beschreibt der künstlerische Leiter Die Erfolge solcher Projekte weltweit veranlassten den
der Middle Eastern-American Theater Company in San Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, Sir Simon
Francisco das Potenzial dieses Werkes. Rattle, auch hierzulande ähnliche Initiativen auf die
Beine zu stellen. Im Februar 2003 begann er zusammen
MUSIK ÖFFNET PERSPEKTIVEN mit seinem Orchester ein Projekt mit 250 Kindern und
Auch der Violinist und Dirigent Gustavo Dudamel will Jugendlichen aus 25 Nationen, überwiegend aus Berliner
mit Musik soziale Barrieren auf brechen. 1981 in Vene- „Problemschulen“. Unter Anleitung des Choreografen
zuela geboren, erhielt er seine musikalische Ausbildung und Tanzpädagogen Royston Maldoom, der bereits mit
im Rahmen des bedeutenden „Sistema de Orquestas Ju- Straßenkindern in Äthiopien und jugendlichen Strafge-
veniles de Venezuela (El Sistema)“, einem landesweiten fangenen in England gearbeitet hatte, probten sie die
Programm zur Förderung der musikalischen Ausbildung Aufführung von Igor Strawinskys Ballett „Le sacre du
von Kindern und Jugendlichen. Es bietet Heranwach- printemps“. Was innerhalb von nur sechs Wochen Pro-
senden aus ärmeren Familien die Möglichkeit, kosten- bezeit gelang, dokumentiert eindrucksvoll der begleitend
los Musikinstrumente und Musikstunden zu nutzen. entstandene Film „Rhythm Is It!“ Er zeigt die Entwicklung
350.000 Teilnehmer in 180 Zentren haben bislang von der jungen Menschen, die aus den wachsenden Erfolgen
dem weltweit einzigartigen „Sistema“ profitiert. Geprägt Selbstbewusstsein ziehen und als Persönlichkeit reifen.
von dieser Erfahrung war Dudamel maßgeblich an der Das Ende und der große Höhepunkt ist der umjubelte
Gründung des „Youth Orchestra Los Angeles (YOLA)“ Auftritt in der Arena Berlin. Das Projekt wurde aufgrund
beteiligt. Das Programm gibt besonders benachteiligten des großen Zuspruchs weitergeführt.