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Zwischentest B2.1 Variante 1 Name Anna I.

Kurs TMo16
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1. „Kleine Freunde“. Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Wählen Sie: Sind die Aussagen
richtig (R) oder falsch (F)?
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Freundschaften spielen eine bedeutende Rolle im Leben der Menschen.

Die ersten Freundschaften werden im Kindergartenalter geschlossen, also wenn die Kinder etwa drei Jahre
alt sind. Allerdings halten diese Freundschaften normalerweise nicht lange. Manchmal sind die Kinder in
diesem Alter nur für einen Vormittag im Kindergarten oder einen Nachmittag auf dem Spielplatz Freunde.
Kinder in diesem Alter schließen schnell Freundschaften, aber sie beenden sie meistens auch schnell. Wenn
die Kinder merken, dass sie mit einem Kind besonders gut spielen können, kann diese Freundschaft
manchmal auch länger dauern.

Im Grundschulalter schließen die Kinder meistens Freundschaften, wenn sie gleiche Interessen haben, z. B.,
wenn sie gerne tanzen, schwimmen oder Fußball spielen.

Nicht immer sind die Eltern mit den Freunden der Kinder einverstanden. Die Erwachsenen haben
bestimmte Vorstellungen von der Freundin oder dem Freund ihrer Kinder. Für die Kinder spielt es aber
keine Rolle, aus was für einer Familie das Kind kommt, ob es sauber oder schmutzig ist, ob es Hochdeutsch
spricht oder „falsches“ Deutsch.

R F
1. In diesem Text geht es um Freunde fürs Leben. +
2. Im Kindergarten haben Kinder ihre ersten Freunde. +
3. Jüngere Kinder können nur kurzzeitig Kontakt zu ihren Freunden haben. +
4. In der Grundschule haben die Kinder gleiche Interessen. +
5. Bei der Wahl ihrer Freunde achten Kinder nicht auf das Aussehen und die Sprache. +

2. Partizipien als Attribut. Ergänzen Sie die passende Partizip-Form.


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1. Die gelärmten (lärmen) Fußballfans stürmten die Kneipe.
2. In den letzten Tagen gab es weniger Unfälle auf den befreiten von Schnee (von Schnee,
befreien) Straßen.
3. Die gestohlene (stehlen) Ware war nicht versichert.
4. Die Besatzung verließ das gesunkene (sinken) Schiff.
5. Der wiedergewählte (wieder wählen) Bürgermeister eröffnet die Ausstellung.
3. Doppelkonjunktionen. Ergänzen Sie sinngemäß nicht nur – sondern auch, weder – noch,
entweder – oder, sowohl – als auch, zwar - aber.
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1. Ich habe keine Ahnung, wem die Schlüssel gehören. Sie gehören entweder meinem Bruder oder
meiner Schwester.
2. Das Essen in der Mensa ist zwar sehr preisgünstig, aber es schmeckt mir einfach nicht.
3. Gabi und Renate sind Freundinnen. Sie vertrauen einander nicht nur ihre Wünsche sondern
auch ihre größten Geheimnisse an.
4. Unter Veganismus versteht man eine Ernährungsweise, bei der man weder Fleisch noch
Milchprodukte verzehrt.
5. Mein neuer Kollege ist sowohl unterhaltsam, als auch hilfsbereit.
4. Präpositionen. Unterstreichen Sie die passende Präposition und ergänzen Sie, wenn nötig,
die Endung.
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1. Wenn man eingestellt wird, werden alle rechtlichen Fragen von dem Arbeitsvertrag geregelt.
2. Mein heutiger Arbeitstag war so lang, dass ich aus Müdigkeit auf dem Sofa einschlief.
3. Wegen einer Krankschreibung für den Arbeitgeber geht Herr Müller ins Krankenhaus.
4. Herr Müller wird dank seinem Hausarzt krankgeschrieben.
5. Aus Angst, gekündigt zu werden, geht Frau Meier krank zur Arbeit.
5. „Zur Freundschaft verpflichtet“. Lesen Sie die Gewissensfrage eines Lesers und verfassen
Sie Ihre Antwort darauf (ca.60 Wörter). Gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
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»Ich habe einen Bekannten, der wenige gute  Wie ist Ihre Meinung zum Verhalten des
Freunde hat und sozialen Kontakt vermisst. Oft Lesers?
fragt er mich nach gemeinsamen Aktivitäten.  Muss man mit einem einsamen Bekannten
Wenn es passt, sage ich zu. Aber nicht aus Zeit verbringen, obwohl man es weniger
Freude an der gemeinsamen Zeit, sondern aus Sympathie als aus Pflichtgefühl tut?
wegen seines Alleinseins. Ist es nicht unfair,  Wie können Sie Ihre Meinung begründen?
wenn er eine Hoffnung auf Freundschaft  Wie verhalten Sie sich in einer solchen
entwickelt, während ich es eher als soziale Situation?
Pflicht empfinde?« Anonym, München
(https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-
gewissensfrage/zur-freundschaft-verpflichtet-
85617)

Sehr geehrte Anonym aus München,

mit großem Interesse habe ich Ihre Gewissensfrage gelesen. Sie sprechen von einem Bekannten. Das ist
weniger als ein Freund, und Sie wollen verhindern, dass Ihr Bekannter sich zu viel Hoffnung macht. Aber
womöglich freut sich Ihr Bekannter auch einfach nur über Ihre Gesellschaft, ohne mehr zu erwarten.

Das Leben ist zu kurz, um es für Dinge auszugeben, die nicht angenehm sind. Deshalb muss man mit einem
einsamen Bekannten Zeit verbringen mehr aus Freude tut als aus Pflichtgefühl.

Ich achte immer auf Leute, die für mich interessant sind, und ich rate Ihnen, gleiche zu tun. Denken Sie an
sich selbst und andere werden an sich selbst denken.

Mit freundlichen Grüßen


Anna Iva