Sie sind auf Seite 1von 2

Migration: Beispiel USA

Die amerikanische Gesellschaft setzt sich aus einer Vielzahl zugewanderte Ethnien (kulturelle
Volksgruppen). Alle Immigranten haben dieselben Motive: Flucht vor religiöser oder
politischer Verfolgung, schlechte Lebensbedingungen, sowie die Hoffnung auf ein besseres
Leben. Immer mehr Bürger der USA entscheiden sich gegen Migration.
Am Beginn des 20. Jahrhunderts kamen die meisten Immigranten aus Europa, am Beginn des
21. Jahrhunderts kamen die meisten aus Lateinamerika und Asien. Laut der neuesten
Berechnungen werden im Jahr 2050 ca. 440 Millionen Menschen in den USA wohnen, davon
weniger als die Hälfte weiße. Kein anderes Land der Welt hat so einen raschen Ethnischen
Wandel wie die USA erlebt. Berits 2023 wird mehr als die Hälfte der unter 18-Jährigen einer
sogenannten Minderheit angehören. In den letzten drei Jahrzenten des 20. Jahrhunderts gab
es mehr lateinamerikanische Immigranten/innen als lateinamerikanische Geburten. Dies
folgt zu Ursache, dass die USA zunehmend ein lateinamerikanisches Land werden.
Die Zuwanderung aus Lateinamerika kontroversiell betrachtet
Obwohl die USA immer ein Einwanderungsland war verursacht die Zuwanderung aus
Lateinamerika zunehmend Innenpolitische Spannung. Während sich alle bisherigen
Immigranten/innen an den ,,American way of life‘‘ angepasst haben, sind die
Lateinamerikaner oft nicht einmal bereit Englisch zu lernen. In gewissen Bundesstaten ist es
nur noch eine Frage der Zeit bis Spanisch das mitgesprochene Englisch ablöst.
Viele weiße Bürger der USA wollen jetzt die Einwanderung begrenzen und vor allem die
Grenzen strenger kontrollieren lassen. In den letzten paar Jahren verbesserte die USA die
Grenz zu Mexiko mit Infrarotkameras, Radarstationen und zusätzlichen Zäunen. Laut einer
Schätzung des „PEW Hispanic Centers“ leben derzeit rund 12 Millionen illegale Einwanderer
in den USA, wovon mehr als die Hälfte aus Mexico kommen. Der US-Präsident Donald Trump
versprach bei seinem Wahlkampf 2017, dass er eine Mauer zwischen Mexiko und den USA
bauen will die 9 Meter hoch sein soll, welche der Staat Mexiko bezahlen soll.
Der Alltag eines Migranten
Viele Einwanderer kommen in die USA um ihr Geld dort zu verdienen und zu arbeiten. Ein
Teil davon arbeiten in den so genannten ,,Sweat-Shops“. Ein Sweatshop bzw.
Ausbeutungsbetrieb ist eine abwertende Bezeichnung für Fabriken bzw. Manufakturen, in
denen Menschen zu Niedriglöhnen arbeiten. Die Tagelöhner/innen warten an bestimmten
Ecken auf Auftraggeber. Man braucht keine Papiere, für 70 Dollar bekommt man gefälschte
Sozialversicherungsnummer für einen Job als Gärtner, Tellerwäscher oder als, meist
weibliche, Reinigungskräfte. Der Alltagsleben der Migrantinnen und Migranten ist sehr
anstrengend. Sie müssen viel arbeiten, um genug Geld nach Hause zu schicken, sodass ihre
Kinder nicht verhungern. Aufgrund der niedrigen Löhne, die sie bekommen, müssen sie viel
länger, als die ,,Amerikaner“ abreiten. Die langen Arbeitszeiten können zu Gesundheitliche
Probleme folgen wie zum Beispiel Mr. Jimenez, welcher nach einem Unfall ins Spital
gebracht wurde. Da aber seine Rehabilitation 1.5 Millionen Dollar kostete und keine
Sozialversicherung hatte, musste er nach Mexiko deportiert werden und bekam keine
medizinische Hilfe. Außerdem haben von den mehr als 40 Millionen Latinos nur 7 Millionen
das Wahlrecht. Die Latinos zeigen ein hohes Maß an Patriotismus für die USA. Viele junge
Latinos kämpfen in der amerikanischen Armee, wegen geringer beruflicher Alternative und
in der Hoffnung, nach dem Militärdienst richtige Papiere zu erhalten. Stärker als in der Politik
lassen sich Spuren der mexikanischen Einwanderung in den Angeboten der Supermärkte wie
zb. Maistortillas, scharfe Sausen, und schwarze Bohnen.