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Klett Tipps

Nr. 69 · I/2020

Sprachenservice Erwachsenenbildung

Thema

Ein Bild sagt mehr


als tausend Worte!
Neue Ideen zum Einsatz von
Bildern im Sprachunterricht!

SPrachen fürs Leben!


E DI T O RIAL

IN H A LT
Liebe Kursleiterinnen,
liebe Kursleiter,
EINLEITUNG
wir leben in einer Welt aus Bildern. 1 Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Sie sind überall: als Schnappschuss
auf unseren Smartphones, als Werbung
auf der S-Bahn, als Poster an der Wand. 4 Bilder, Bilder, Bilder!
Bilder sind international. Bilder kommen
SCHWEDISCH
in Rekordgeschwindigkeit direkt in unser
Bewusstsein, wecken Emotionen und 5 En bild lockar till mer än tusen ord
prägen unsere Erinnerungen.
FRANZÖSISCH
Dass Bilder auch im Sprachunterricht 8 Une image et des mots
eine besonders wichtige Rolle spielen,
ist nichts Neues. Trotzdem finden wir ENGLISCH
das Thema so spannend (und vor allem 10 Let’s enjoy working with pictures!
so vielfältig!), dass wir unsere Autorinnen
und Autoren gebeten haben, Tipps und INTERVIEW
Ideen rund um den Bildeinsatz im Unter-
richt für Sie zusammenzustellen. Sie wer- 13 Nachgefragt bei Aynur Lovrić
den überrascht sein, was man mit einem
Bild alles machen kann! SPANISCH
14 Veo, veo, ¿qué ves?
Empfehlen möchte ich Ihnen zum
Einstieg auch unbedingt den Artikel von INSPIRATION
Theo Scherling. Als Illustrator und Autor 16 Neuigkeiten aus unserem Programm
kennt er beide Seiten — vielleicht
inspiriert er Sie ja sogar zu eigenen DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE
Bildproduktionen? 17 Oh ja, das kennen wir!
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der ITALIENISCH
neuen Klett Tipps-Ausgabe und einen in
19 Il potere delle immagini
jeder Hinsicht bildstarken Unterricht!

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Ulrike Steffen
Herausgeber
Ernst Klett Sprachen GmbH, Postfach 10 26 23, 70022 Stuttgart
Telefon 0711 - 6672 1555, Telefax 0711 - 6672 2065
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Redaktion
Klett Tipps-Redaktion
Magali Armengaud, Gillian Bathmaker, Annette Kuppler,
bei Ernst Klett Sprachen Regina Lino, Sarah Ravizza, Mónica Cocina-Iglesias, Ulrike Steffen
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Bildnachweis:
U1 Getty Images (Vital Pictures); Illustrationen: Ulrike Steffen
1 Cordula Treml; 14 Getty Images (PashaIgnatov); 15 Getty Images (PashaIgnatov)
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Ein Bild sagt mehr als tausend


Worte! Arbeiten mit Bildern im
Sprachunterricht
Bei der Gestaltung von Lehrbüchern spielen Bilder eine wichtige Rolle.
Sie bringen Farbe auf die Seiten, sie veranschaulichen, erklären und erfüllen
didaktisch-methodische Aufgaben.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Ein historisches Beispiel:


Worte“ – diese Formulierung ist 1658 (!) erschien der „Orbis sensuali-
mittlerweile ein Sprichwort, dessen um pictus – Die sichtbare Welt“ von
Ursprung gerne im „Irgendwo“ ange- Johann Amos Comenius.
siedelt wird. Dabei lässt sich dessen Es war wohl das am meisten verbrei-
Urheber ganz einfach finden: tete Schulbuch, erfuhr bis Ende des
Der Chicagoer Werbefachmann 19. Jahrhunderts über 250 Ausgaben
Frederick Barnard warb damit An- und wurde in zahlreiche Sprachen
fang der 1920er Jahre Kunden für übersetzt. „Pictura & nomenclatura“
großflächige Anzeigen auf Straßen- heißt es im Untertitel und verweist
bahnen: „One picture is worth a darauf, dass es dabei nicht um bloßes
thousand words“. Vokabellernen, sondern „… um
Ob er die Zeile selbst erfunden hat – nichts weniger geht, als um die Inte-
oder ob er sie z. B. bei dem russischen gration des Sprachlernens in einen
Schriftsteller I. S. Turgenjew gefunden Aneignungsprozess…“2
hat: „Das Bild zeigt mir auf einen
Blick, wozu es Dutzende Seiten eines Die Abbildung (Holzschnitt) zeigt ei-
Buches brauchen würde …“1 – sei da- nen perspektivischen Raum, der den
hin gestellt. Lernenden unmittelbar die Bedeu-
Die Erkenntnis, dass Bilder im Ge- tung von „Feuer“ nahe legt: „Das
gensatz zu Texten „auf einen Blick“ Feuer brennet und verbrennet“. Die
rezipierbar sind, liegt also schon Wärmequelle im Bildvordergrund,
eine Weile zurück. Trotzdem dauerte nah und lebenswichtig, die Katastro-
es ziemlich lange, bis Bilder – besser phe weit entfernt, gesehen durch ein Abb. 1
gesagt „visuelles Material“ – Eingang Fenster im Hintergrund. Dazwischen
in den (Sprach-)Unterricht gefunden liegen auf einem Tisch die Geräte,
Zum Autor
haben. Mit dem methodischen An- die damals zur Herstellung von
satz „kommunikativer Unterricht“ Feuer notwendig waren. Theo Scherling ist Kunst­
brach Ende der 1970er Jahre eine „Comenius will, dass die Kinder, pädagoge, Maler und Autor
bei Ernst Klett Sprachen.
Bilderflut in die Sprachlehrwerke, indem sie Namen und Wörter lernen,
Mit Lehraufträgen,
die gerne auch mal zur gescholtenen zugleich und dauerhaft mitlernen, Seminaren und Workshops
„Übervisualisierung“ führte. dass diesen Namen bestimmte Sach- zum Thema „Die Sprache
Aber ist Bild gleich Bild? Geht es nur verhalte und konkrete Gegenstände der Bilder“ ist er rund um
um einen visuellen Stimulus, bzw. in der Wirklichkeit entsprechen. In den Globus unterwegs.
welche Anforderungen müssen wir dieser Absicht ist das Bild deutlich
an ein didaktisierbares Bild stellen? ein Mittel und bekommt seine

Klett Tipps Nr. 69 | 1


EINLEITUNG

Bedeutung dadurch, dass es für einen Kommunikationsräume und Hand-


Sachverhalt, einen Gegenstand, eine lungsrahmen entstehen, in denen
Handlung steht – wie das Wort.“ 2 Themen, Rollen, Intentionen und
Zum Erscheinungszeitpunkt des Stimmungen angelegt sind. Im
„Orbis pictus“ gab es in Nürnberg besten Fall aktivieren sie eigene
weltbekannte Verleger und Drucke- Erfahrungen der Lernenden und
reien mit engen Kontakten zu so ermutigen sie zu Äußerungen.
genannten „Formschneidern“, die Immer unter der Prämisse, dass
Holzmodeln für die Druckstöcke an- Bilder Sprache auslösen – aber nicht
fertigten. Leider ist über den Diskurs erschaffen können.
Autor / -in – Illustrator / -in nichts be- Voraussetzung ist dabei natürlich eine
kannt. Das wäre sehr aufschluss- solide Anschaulichkeit (Darstellungs-
reich, um nachzuvollziehen, wie die form), die den Lernenden „auf einen
komplexe didaktische Absicht des Blick“ vermittelt, wer spricht, wo
Autors ihre Realisation im Bild ge- gesprochen wird und worüber ge­
funden hat. sprochen wird, ggf. sogar in welchem
Die Frage „Wie kommt das Bild ins sozialen Kontext gesprochen wird.
Buch?“ stellt sich bis heute: Gibt es Erst wenn die Lernenden „im Bild“
diesen Diskurs Autor / -in – Bild­ sind, können sie sich dazu äußern.
produzent / -in, oder liegt die visuelle
Ausstattung allein bei den Verlagen? Schon die „Vorläufer“ des bereits Abb. 2
Und wie schmal ist der Grad zitierten „kommunikativen Ansatzes“
zwischen dem Erstellen konkreter, Ende der 1970er Jahre, die audiolin- Das Foto als „Miniatur der Wirklich-
kontextbezogener Lehrbuch-Bilder guale / audiovisuelle Methode, keit“ wirkt glaubwürdiger, scheint
und der Ausstattung mit billiger verbanden Sprache mit optischem näher an der Realität und erfährt
Massenbild-Ware vom Discounter Anschauungsmaterial. Konsequen- eine höhere Akzeptanz als die Zeich-
(Bildagenturen)? terweise bekamen die Bilder ent­ nung. Vorgenommene „Manipulatio-
sprechend Raum in den Lehrwerken, nen“, wie der Bildausschnitt oder das
Bildtypen und ihre Funktion um die intendierten Sprechabsichten Arrangement des Motivs spielen
Die wohl häufigste Verwendung im zu inszenieren. Das Beispiel zeigt dabei keine Rolle. Fotografie wird als
Sprachunterricht – vor allem bei den pragmatisch-funktionalen Zeitdokument wahrgenommen und
jungen Lernenden (Kindern) – sind Zweck der Bilder: Ort – Personen – landeskundliche Belege sind kaum
Bilder als Realitätsersatz. Sie holen Handlung. Scherzhaft könnte man anders darzustellen.
ein Stück Außenwelt ins Klassen­ anfügen, dass das Seitenlayout die
zimmer und zielen auf die Stärkung bewährte Form vom „Orbis pictus“ Zeichnungen werden sowieso als
des Gedächtnisses durch Bild­ vor 320 Jahren fortsetzt … „nachgemachte“ Situation rezipiert,
mnemonik. Solche „Sach-Bilder“ Beim Blättern durch Lehrbücher, mit mehr oder weniger Realitätsbe-
bleiben aber zumeist auf der Ebene gleich für welche Zielsprache, tau- zug, ein „Überzeichnen“ der Darstel-
einer bloßen Bilderenzyklopädie. chen unterschiedlichste Bildtypen lung eingeschlossen. Liegt darin ein
Vorteil?
„Bilder können Sprache auslösen – aber Vielleicht ja, denn ihre Nützlichkeit
liegt in der Reduktion: Nicht nur,
nicht erschaf fen!“ dass die Form einer Zeichnung flexi-
bler ist (Fotografie ist fast immer
Sehr viel motivierender werden auf: Fotos, Zeichnungen, Grafiken, rechteckig), Mimik und Gestik
Bilder, die nicht nur den Intellekt, Piktogramme, u. v. a. m. agierender Personen fokussieren die
sondern auch die affektive Seite Die Frage nach dem besseren Medi- Sprechintention mit einfachen Mit-
beim Sprachenlernen ansprechen: um für Lehrbuch-Illustration ist teln (Strichzeichnung), alles andere
Situations-Bilder entfalten ihre obsolet, da alle ihre spezifischen kann weggelassen werden.
„didaktische Kraft“, indem sich die Stärken haben. Aber kurz ein Ver- Erfahrungen aus dem Sprachunter-
Lernenden spontan in die Darstel- gleich zwischen Fotografie und richt zeigen außerdem, dass gezeich-
lung hineinversetzen. Sie lassen Zeichnung: nete Figuren leichter zugänglich sind

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EINLEITUNG

als fotografierte Personen. Die Lernen-


den sind sich bewusst, dass sie in dem
Moment in eine „Rolle“ schlüpfen, mit
viel Raum für Eigenkreativität.

Zur Sprache der Bilder


Die Arbeit mit Bildern im Sprachun-
terricht muss Überlegungen zu den
„Bilderfahrungen“ der Lernenden
einschließen. Bei Kindern und ju-
gendlichen Lernenden ist das kein
Problem. Deren Umgang mit Bildern
(Comics, Cartoons und nicht zuletzt
Abb. 3
die eigene Bildproduktion) darf ruhig
als hoch eingeschätzt werden. Aber
wie „bilderfahren“ sind erwachsene unseren Sehgewohnheiten: Die Neugier und Phantasie sprechen die
Lernende? Person links initiiert den Dialog, affektive Seite des Lernens an und
Die Antwort erfahren wir, wenn wir Mimik und Gestik steuern den Ver- Spaß trägt bekanntlich zu einer ent-
unsere eigenen Bilderfahrungen lauf (links – rechts) und Details (auch spannten Lernatmosphäre bei.
reflektieren: Wie lesen wir Bilder, Hintergrund) machen die Sprech-
bzw. wann und wo haben wir ge- handlung eindeutig. Die Abbildungen in Lehrbüchern
lernt, wie wir Bilder lesen sollen? sind den Lernenden über das Durch-
Unsere westlichen (!) Sehgewohn­ Die folgenden Beispiele zeigen im blättern meist schon bekannt. Damit
heiten basieren auf unseren Lese- gleichen Kontext, was ein Bild (noch) geht ein Teil der motivierenden Wir-
und Schreibgewohnheiten, d. h. alles hergeben kann: kung verloren. Überraschen Sie Ihre
analog der gelernten Lese- und Bekommt unser Gast sein bestelltes Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Schreibrichtung lesen wir Bilder Essen, gibt es keinen eigentlichen mal mit lehrbuchunabhängigem
(und Bildergeschichten) von links Sprechanlass. Der Dialog erschöpft Bild-Material: Postkarten, Cartoons,
nach rechts. Diese „Vereinbarung“ sich bestenfalls in einem Minidialog fast alle Bildtypen eignen sich für
legt überhaupt erst die Basis, dass (Bild D): Bitteschön, das Tagesmenü!   freie spontane Äußerungen. Die Ler-
wir Bilder im Sprachunterricht ein- Guten Appetit! – Danke. nenden steuern bei, was sie denken,
setzen können. Bild E: Nur eine kleine Veränderung bzw. was sie ausdrücken können.
Anmerkung: Das gilt natürlich vor der Mimik des Gastes macht die Situ-
allem für Bilder mit narrativem ation interessant und offen. Es geht Oder Sie legen selbst Hand an: Die
Inhalt. jetzt nicht mehr um das ‚Nacharbei- Tafel oder das Whiteboard sind
ten’ eines Minidialogs, vielmehr gibt immer noch ein wichtiges Medium /
Sehen und Verstehen der ‚visuelle Widerhaken’ Anlass für Werkzeug für den Unterricht. Viele
Abb. 3, Bild A: Die Situation scheint Spekulationen, eröffnet ‚Spielmög- Kursleitende unterstellen sich noto­
klar: Bedienung und Gast. Durch das lichkeiten’ und ermutigt auch Ler- rische Unbegabtheit, ohne auch nur
Fehlen von Mimik und Gestik ist die nende mit noch geringer Sprachkom- mal eine Tafelzeichnung gewagt zu
„Sprachhandlung“ aber unklar. petenz Äußerungen zu wagen: haben. Probieren Sie es aus, bereits
Durch wenige Ergänzungen in Bild B Was ist das? Das habe ich nicht bestellt! Ihr Versuch ergibt einen wunder­
(Notizblock, Speisekarte) wird der Spannend wird die Rolle der Bedie- baren Sprechanlass!
Dialog eindeutig: Guten Tag. Was nung und wie sie dem Gast das
Quellenverzeichnis:
möchten Sie, bitte? – Ich möchte … Tagesmenü verkauft … 1 Iwan Turgenjew, „Väter und Söhne“, 1862

Ebenso zeigt Bild C mit einer ein­ 2 Helmut Hartwig (Hrsg.), „Sehen lernen. Kritik und

gefügten Komponente (leerer Teller, Neben der angesprochenen situati- Weiterarbeit am Konzept Visuelle Kommunikation“,
Köln 1976
leeres Glas) den weiteren Dialogver- ven Offenheit gibt es auch noch eine Abb. 1: Orbis sensualium pictus, „Die bibliophilen
lauf: Sie möchten bezahlen? Das macht ‚räumliche Offenheit’. In Bild F fin- Taschen­bücher“ Harenberg Kommunikation, Dort-
mund, 1978
zusammen … det das Geschehen außerhalb des
Abb. 2: Deutsch als Fremdsprache 1 A, Neubearbei-
Die Basis der Lesbarkeit dieser Bilder- Bildrahmens statt, die Situation wird tung, Klett Edition Deutsch, Stuttgart 1978, S.132
im wörtlichen Sinn fragwürdig. Abb. 3, A – F: Theo Scherling
reihe ist banal, entspricht aber genau

Klett Tipps Nr. 69 | 3


Bilder, Bilder, Bilder!

300 – 500
Fotos und Illustrationen
sind durchschnittlich in
einem Kurs- und Übungsbuch
abgebildet. Bei Lehrwerken für
Kinder sind es meist mehr als
bei Lehrwerken für Erwachsene.

Guten
In Anfängerlehrwerken gibt
es oft eine Lektion mit vielen
Fotos rund um das Thema „Essen“.
Appetit! Damit trainiert man wichtigen
Wortschatz – und weckt gleichzeitig den
„Appetit“ auf die neue Sprache.

Fotografen und
Illustratoren
Wir arbeiten mit über sind regelmäßig im Einsatz, um

20 speziell für unsere Bücher


passende Fotos und Zeichnungen
Bildagenturen zusammen. aufzunehmen und zu gestalten.
Darunter sind auch Spezialisten
für geographische Karten,
aktuelles Zeitgeschehen
und Kunst.

Nicht nur Fotos, auch Icons und Symbole kommen in den Lehrwerken
zum Einsatz und zeigen schnell den Weg zu Audios, Filmen und Co.
4 | Klett Tipps Nr. 69
SCHWEDISCH

En bild lockar till mer än tusen ord


Det finns mycket som talar för bilder i språkundervisningen. Bilder inspirerar till sam-
tal, skapar verkliga situationer, väcker känslor, åskådliggör, förklarar och stödjer min-
net m.m. Men vad ska man tänka på för att bilderna ska berika språkundervisningen?
Till vilka moment kan bilderna i språkundervisningen användas? Vilka bilder ska man
välja så att de lockar till 1000 ord?
5 Ska vi gå på stan?

C. Är vi ute och cyklar?


Bildens funktion En bild kan eller ska också provoc­
Bilder kan användas 1
a Kryssa
i allaför.möjliga
Busfahren. Kreuzen Sieera. Detta
an, welche har en
Ausdrücke
Hören Sie anschließend den Dialog. Welche Redewendungen kommen vor?
positiv
für das Busfahreninverkan
nützlich sind. på
61
situationer i språkundervisningen inlärarens vilja att spontant uttrycka
1. Går bussen nu? 4. Jag måste gå av. Bussen går.
och har olika funktion, t.ex.: tankar och åsikter.
2. Blippa din biljett. 5. Kan man klättra här?
– inleda ett tema3. Jag älskar prinsesstårta. 6.FormerDuoch måstefärger påverkar
byta vid nästa hållplats. våra
– komma igång, ice breaker känslor och vår hjärna. Färger ger en
– värma upp b Para ihop. Verkehrsmittel. Ordnen Sieextra impuls
die Begriffe och
den Bildern zu. stärker minnet.
– variera och motivera
åka tåg • åka buss • ta flyget / flyga • åka tunnelbana • åka taxi • åka spårvagn • köra motorcykel • cykla •
åka färja • köra bil
– stärka uppmärksamheten Roliga, speciella eller tokiga bilder
– väcka associationer
1. och känslor gör atmosfären 6. under inlärningspro-
ein Wochenende planen • Tätigkeiten im Haushalt nennen

– skapa verkliga situationer cessen lättsammare. Samtidigt för- und bewerten • über Farben sprechen • sich über

9
Sommerhäuser und Renovierungen austauschen • über
Reparatur, Tanken und Parken des Autos sprechen
– samla nya ord2. ankras bilden 7. och betydelsen av ord­
– öva och fördjupa ordförråd, en i långtidsminnet. Trevlig helg!
grammatik, syntax
3. 8.

– inspirera till språkproduktion Abstrakta bilder kräver en viss fant­ a På helgen. Kryssa för meningarna, som passar till ”Trevlig helg!”.

– förklara och åskådliggöra asi, men skapar samtidigt en öppen


1. Jag måste jobba. 6. Jag vill koppla av.
4. 9. 2. Har du tid att fika? 7. Ska du tvätta bilen?
3. Jag ska träffa vänner. 8. Vi ska shoppa.

betydelsen av ord och texter och fri språkproduktion.


4. Ska vi städa? 9. Jag ska läsa svenska.
5. Ni måste skynda er. 10. Vi vill laga mat.

5. 10.
– dela in i b Två och två. På helgen. Jämför med personen bredvid.

grupper c Två och två. Berätta. Verkehrsmittel. Erzählen Sie, welche Verkehrsmittel Sie in bestimmten
– stödja Situationen benutzen. Hejsan! A1 – A2, S. 96
minnet Exempel: Jag brukar åka buss / ta bussen till jobbet. 96 nittiosex

till jobbet • till affären • på semestern • till stan • till Sverige • från stationen • till universitetet den första rädslan som kan förekom-
DO01_3-12-527981_076_107_Hejsan_KB_L7_9.indd 96 20.02.20 12:10

Lämpliga ma hos inlärare inför situation­en att


Jag kör bil.
bilder Jag åker bil.
lära sig ett nytt språk i en ny grupp.
Beroende
på vilken
funktion
Hejsan A1 – A2, S. 60
bilden ska
ha är det viktigt 60att bilden har vissa
sextio Bilder som visar Sveriges landskap
Zur Autorin
egenskaper. och natur förflyttar inläraren tanke-
Bilder på uttrycksfulla människor
DO01_3-12-527981_044_075_Hejsan_KB_L4_6.indd 60 mässigt till en svensk omgivning och 20.02.20 12:07 Louise Mårtensson
skapar mer känslor och tankar hos skapar en naturligare talsituation. Mussweiler, Schwedisch­
dozentin, Autorin von
inläraren än en fotomodell. För att
Hejsan!, Få fart!
inläraren ska kunna identifiera sig Ice breaker
med en bild eller känna sig tilltalad En bild kan fungera som en ice brea-
är det viktigt att bilderna visar olika ker t.ex. första kursdagen. Den leder
kön, åldrar, nationaliteter och pers­ uppmärksamheten till ett tema och
oner med eller utan funktionshinder. riktar samtidigt uppmärksamheten
Sådana bilder speglar verkligheten. från kursdeltagarna. Detta reducer­ar

Klett Tipps Nr. 69 | 5


SCHWEDISCH

Öva grammatik och ordföljd av texten. Beskriver man en bild som


1 Hej!

En bild på personer som passar till en text innan man läser


1c Två och två. Berätta. Fragen Sie sich gegenseitig, was Sie in der Tasche oder im Rucksack haben. visar en viss situation el- den, blir innehållet klarare. Efter läs-
ett läppstift • en näsduk • en nyckel • en ordbok
ler ett visst tillstånd ger ningen kan inläraren stryka under
Exempel:
Vad har du i väskan / i ryggsäcken?
Jag har … inspiration till samtal och alla ord som passar till bilden. Där­
d Läs. Lesen Sie den Dialog 1a noch mal. Wie wird die bestimmte Form Singular der Substantive gebil-
det? Ergänzen Sie das Beispiel und bilden Sie eine Regel.
bas för att öva ett språk- efter beskrivs bilden med hjälp av
Exempel: ligt fenomen. ord­en. Uppgiften syftar till att under-
1. ein Handy – en mobil 2. ein Band – ett band
das Handy – das Band – Öva perfekt. Vad har precis lätta läsningen, arbeta med ordförrå-
hänt? det och öva muntlig produktion.
Regel
Die bestimmte Form Singular der Substantive wird gebildet mit Substantiv + oder

Öva preteritum. Vad hände


.

Sonderformen der bestimmten Form Singular


väska + (e)n väskan Endet das Substantiv auf Vokal, fällt das e weg. igår? Höra
dator + (e)n datorn Endet das Substantiv auf r oder l, fällt das e weg.
kam + en kammen Endet das Substantiv auf m oder n, werden diese
Konsonanten verdoppelt.
Öva futurum. Vad ska per- Bilder aktiverar förkunskaper och
e Två och två. Titta och fråga. Sehen Sie das f Två och två. Extra. Bonusaufgabe.
sonen eller personerna göra styr inlärarens uppmärksamhet till
Bild an und fragen Sie sich gegenseitig, wo der
Gegenstand bzw. die Person sich befindet.
Suchen Sie noch mehr Gegenstände auf
dem Bild und finden Sie das richtige Wort
dazu heraus. Benutzen Sie gerne ein
imorgon? temat. Det ger en global förståelse
Exempel:
Var är familjen?
Där.
Wörterbuch.
Öva konjunktioner och och underlättar därmed hörförståel-
ordföljd. Inlärarna väljer sen. Vilken talsituation handlar det om?
en bild bland många. T.ex. ska inläraren iaktta tre olika
Motivera varför du valde bilder och beskriva dem eller nämna
bilden. situationen som bilderna visar.
Öva prepositioner och Inlärarna lyssnar sedan på höröv-
18 arton positionsverb. Beskriv bild- ningen och väljer en bild som passar
DO01_3-12-527981_010_043_Hejsan_KB_L1_L3.indd 18 en av Carl Larsson.
20.02.20 12:05 till dialogen. Därefter kan gruppen
Hejsan! A1 – A2, S. 18
Målningar av svenska konstnärer lyssna igen och få detaljerade eller
Lära sig och öva ordförråd som föreställer något konkret eller selektiva uppgifter.
En vimlande bild är full av föremål abstrakt kan användas till bildbe- Hur gammal är kvinnan? Vad tyckte per-
och personer att upptäcka och är skrivningar. Samtidigt lär inlärarna sonerna om skidåkning?
ofta överdriven och rolig. Detta stär- känna svenska konstnärer.
ker motivationen och koncentration­ Gruppindelning
en. Bilden inspirerar och väcker nyfi- Tala Bilder fungerar bra till gruppindel-
kenhet att hitta saker och nämna Bilder inspirerar till kommunik­ ning. Man kan använda delade bilder
bekanta ord samt lära sig nya ord. Är ation. Olika slag av muntlig produk- eller bilder som hör ihop eller bilder
orden okända, slår inläraren upp or- tion och kommunikation kan övas. och ord som passar ihop. Låt inlärar-
den och använder sedan dem vid Inlärarna samtalar om ett visst na gå runt och beskriva sina bilder
bildbeskrivningen. ämne, ställer frågor och besvarar två och två. Den andra personen lyss-
Bilder på kända personer gör nam- dessa. Vad förknippar du med bilden? nar och jämför med sin bild. Läraren
nen och personerna levande.
”Roliga, speciella eller tokiga bilder gör
Bilder på okända personen kan vara
utgångspunkt för olika uppgifter. atmosfären under inlärningsprocessen
Inlärarna kan ge en person en ident­
itet, hitta på namn, ålder, yrke, bo- lättsammare. Samtidigt förankras bilden
stad, ort, familj, civilstånd, vänner
m.m. Vad tänker personen på? Vad gillar och betydelsen av orden i långtidsminnet.”
personen?
Inlärarna kan skriva en dialog mel- Inlärarna kan beskriva en bild. Här kan sätta olika språkliga fokus bero-
lan personer på bilderna eller en använder de fraser och ord och näm- ende på gruppens nivå och språkligt
berättelse om personerna. De kan ner just det de konkret ser. tema. Inläraren kan beskriva bilden
skriva ett brev till en person eller exakt eller beskriva föremålet utan
en dikt. Ibland kan det kännas skönt Läsa att nämna det konkret. Det är en  
att slippa tala om sig själv och på En bild eller flera bilder kan inleda cykel. / Det är ett transportmedel, som är
samma gång roligt att tänka ut och ett tema, få inläraren att fokusera på bra för miljön.
skapa en ny identitet. temat och även underlätta förståelsen

6 | Klett Tipps Nr. 69


SCHWEDISCH

Spela och repetera! 3

Spela och repetera! 3


Berätta om dig!
Erzählen Sie zu dritt oder zu
viert. Lassen Sie sich von den
Bildern inspirieren und er-
zählen Sie von den Personen
und was sie machen. Es soll S TAR T
eine Geschichte werden, die
bei „Start“ anfängt und bei
„Mål“ aufhört. Sie brauchen
eine Spielfigur. Rücken Sie
reihum ein Feld vor. Wenn Sie
dran sind, erzählen nur Sie
von diesem Feld. Die Farben
der Farbfelder können Sie
passend in die Geschichte
einbauen.
Lycka till!
usti 1995
aug
28

MÅL

106 etthundrasex etthundrasju 107

DO01_3-12-527981_076_107_Hejsan_KB_L7_9.indd 106 20.02.20 12:10 DO01_3-12-527981_076_107_Hejsan_KB_L7_9.indd 107 20.02.20 12:10

Hejsan! A1 – A2, S. 106 – 107

Spela med bilder


Inlärarna kan diskutera en bild. Det ”Visualisering genom bilder gör
kräver dock en högre språkförmåga
att formulera egna tankar och argu-
under visningen levande, motiverande,
ment och bemöta andras åsikter. omväxlande och inspirerande och
Inlärarna kan hitta på en egen be-
rättelse utgående från bilder. De stödjer därmed inlärningsprocessen
kan fantisera och använda det ord-
förråd och fraser som de vill använ- på många sätt.”
da. Ett exempel är spelet i Hejsan!
”Spela och repetera”. Med hjälp av
MEHR ENTDECKEN
bilderna ska inlärarna forma en be-
rättelse tillsammans. Var och en be- Hejsan! A1 – A2
rättar till en bild så att alla får lika ISBN 978-3-12-527981-0
www.klett-sprachen.de/
chans att tala men berättelsen ska
hejsan
vara sammanhängande. Det betyder
att inlärarna måste lyssna och förstå Hejsan! B1 erscheint im
März 2021!
de andra och sedan bygga vidare på
berättelsen.

Klett Tipps Nr. 69 | 7


FR ANZÖSISCH

Une image et des mots


Quand on ouvre d’anciennes méthodes de langue, on a l’impression que l’image
était secondaire, voire mangeuse de place et donc à éviter. Aujourd’hui, elle colore
les pages de nos manuels. Est-ce un mal ?

On peut penser qu’une image, c’est de cette motivation. L’intérêt de ce Entendons-nous bien, l’association
joli. Cela fait beau dans un livre, manuel est justement le rôle straté- texte / image n’est pas nouvelle mais
pour la couverture ou pour illustrer gique que jouent les images dans la elle est souvent mal comprise.
telle ou telle péripétie. Au contraire, progression didactique en spirale de L’image donne le référent ou l’objet
l’image serait dangereuse, on s’en la méthode. du mot, raison pour laquelle il faut
méfie, on la critique, surtout pour bien la choisir ou bien l’adapter au
pointer les excès de nos sociétés de L’image et le lexique texte qui lui donne sa fonction didac-
consommation dans lesquelles, il est La première fonction de l’image est de tique. Cependant, l’image ne s’épuise
vrai, l’image est un produit phare. donner une première impression du pas dans le texte. Elle peut à tout mo-
Mais de quelle image parlons-nous ? contexte d’une leçon, d’une activité ou ment dépasser le mot pour motiver
D’un substitut contre lequel déjà la d’un exercice. Elle donne à voir un ob- des actions langagières beaucoup
religion pendant l’Antiquité nous jet ou un paysage, une première vue plus complexes. Cette spécificité
mettait en garde ? Celle de la publi­ sur ce qui va être le thème des discus- « sauvage » de l’image est bien exploi-
cité ? Ni l’une ni l’autre. Nous aime- sions à venir. Autrement dit, elle tée dans Rencontres : bien souvent,
rions défendre ici le domaine propre donne aux mots des objets à désigner. l’image introductive est mobilisée
et légitime de l’image, mise au Dans Rencontres, cette fonction de une deuxième fois, non plus pour le
service d’un cours de langue. l’image est systématiquement utili- lexique mais pour lancer une discus-
Affirmer sa fonction didactique nous sée en début de leçon (cf. Rencontres sion où il faudra mobiliser des
oblige cependant à éviter un deu- A2, unité 4). Elle remplit une fonc- connaissances préalables.
xième écueil, plus pernicieux : elle tion didactique importante : elle
n’est pas l’éternel adjuvant du texte, constitue l’amorce de l’appropriation L’image et la grammaire
son illustration toujours esthétique du lexique qui sera nécessaire à l’uni- Dans la logique actionnelle, les
et quelquefois pratique. La valeur té. En ouvrant un champ visuel à moyens langagiers s’acquièrent à
didactique de l’image n’est pas de l’apprenant, elle motive l’intelligence partir d’un texte écrit ou oral au-
faire joli mais de motiver un acte de à se demander comment nommer thentique où, par induction ou infé-
parole, une situation de communica- ceci ou cela en français. Elle aiguise rence, l’apprenant va comprendre
tion ou une étape didactique vers la curiosité. et formuler des règles de fonctionne-
l’accomplissement d’un projet de Elle n’est cependant pas le centre de ment. On peut se demander ce que
langue. En prenant pour exemple la la première page de la leçon. C’est l’image peut apporter de plus qu’une
méthode Rencontres en français, nous évidemment les mots – ici un nuage illustration du texte. Or, à y regarder
allons décrire les différentes formes de mots – qui est le nexus de l’intro- de plus près, la position de l’image
duction, mais ce nuage se déploie n’est jamais innocente. On n’est
pour remplir ce désir de désignation certes pas obligé de l’utiliser, mais ce
Zum Autor
provoqué par l’image, et qui sera en- serait manquer le mouvement en spi-
Dr. Yves Mayzaud, Koordinator suite complété par un document au- rale de Rencontres. L’image est ici
für Französisch und Italienisch dio pour savoir comment prononcer constamment le moteur d’un mouve-
an der Universität Duisburg-
le mot. Autrement dit, toute mé- ment de reprise et de relance.
Essen (Institut für Optionale
thode moderne se doit d’intégrer L’image peut être l’amorce d’une dis-
Studien)
l’image dans l’économie d’une unité cussion pour comprendre le contexte
en tant qu’étape essentielle dans le du document mais aussi et surtout
processus de lexicalisation, c’est-à- une occasion de la décrire, de la com-
dire dans l’appropriation active et pas- menter ou de l’interpréter en utili-
sive d’un lexique avec ses référents. sant les structures ou les compé-

8 | Klett Tipps Nr. 69


FR ANZÖSISCH

Parler du corps et de la santé // Parler de son alimentation // Comparer // Donner des ordres, des conseils //
S’entretenir au téléphone // Convenir d’un rendez-vous // Comprendre une recette

tences apprises. Si l’image est bien

ÇA FAIT
4
choisie, son organisation interne doit MES MOTS > p. 14
Box rechts
permettre de comprendre ce qui doit
être appris. Prenons un exemple : un
chauffeur est photographié au volant
DU BIEN !
de son taxi, de la perpective du client
(cf. Rencontres A1, Rendez-vous 4).
Décrire la situation ou se mettre à la
place du client permet de reprendre
les structures pour demander des

« L’image est donc,


du point de vue
didactique, une
figure de la liberté. » bon pour la santé
se détendre Allô, docteur ? des médicaments  54

informations, le conditionnel de poli-


J’ai mal à la tête. rester en forme le stress
tesse et les formes interrogatives faire du sport tomber malade prendre un rendez-vous

simples. En bref, la mise en scène de Rencontres en français A2, unité 4, p. 45


l’image permet de structurer la pra- 1 a. Un esprit sain dans un corps sain. Associez les phrases aux photos.

tique des apprenants. Ici, je ne suis pas seul : j’ai des contacts et on rit beaucoup. Et puis le sport, c’est la santé !
Pour rester en forme, il faut manger sainement.
Pour rester jeune, il faut avoir des projets et des hobbys.
Le danger, c’est la routine. Il faut toujours apprendre et découvrir des nouvelles choses.
Image et liberté
L’image est donc, du point de vue b. Êtes-vous d’accord avec ces phrases ? Que faites-vous pour rester en forme ?
didactique, une figure de la liberté.
Je fais du sport, je vais à la Le sport, ce n’est pas mon truc.
Elle peut être exploitée par un ma- piscine une fois par semaine. Je dors beaucoup et je ne prends Mais je vais très bien, merci !
presque jamais de médicaments.
nuel mais elle est un outil essentiel
pour tout enseignant. L’image seule
quarante-cinq 45
– et la même image – peut être
employée du niveau A1 au niveau C2, DO01_3-12-529647_045-051_04_L.indd 45 06.02.2020 17:03:45

chaque apprenant déployant les


moyens qui sont les siens pour la
décrire ou l’interpréter mais avant RENDEZ-VOUS

tout pour s’investir dedans. L’image


est un vecteur pour parler mais elle
Alain, mobile en ville
représente aussi un cadre dans
Lausanne. Le lac, la montagne, les petites rues du centre-
lequel les apprenants peuvent se pro- Rencontres ville.
en français A1, Rendez-vous
Un labyrinthe 4, p.chauffeur
? Pas pour Alain, 53 de taxi.
Vous êtes touristes à Lausanne ? Alain est le guide !
jeter et faire jouer leur imagination.
Dans le taxi, les clients sont des habitants de la ville et des
Par exemple, une photo ou un ta- conseils ou faire des mises en garde.
touristes. Ils vont de la gare ou l’aéroport de Lausanne-
MEHR ENTDECKEN
bleau de paysage peut donner lieu  Une représentation
Blécherette abstraite
à l’hôtel, ou ou au musée… Moi,
au centre-ville
Kurs- und Übungsbuch mit MP3-CD

j’aime beaucoup le chemin pour aller au Musée Olympique.


Unterwegs in der Stadt?Rencontres en français A2
à des promenades imaginaires qu’il ambiguëOn à la
est Mondrian, à l’Escher
à côté du lac. J’aime aussi les petites rues de Im Zuge der Energiewende
Lausanne : tourner au coin de la cathédrale, passer à côté
ou les illusions ISBN 978-3-12-529648-0
haben sich Großstädte neue
faudra raconter au passé, au présent du parc… d’optique
C’est superbe.peuvent
Alors, à bientôt à Lausanne ? Verkehrskonzepte überlegt. In
www.klett-sprachen.de/
Lausanne dürfen zum Beispiel
ou au futur. Une scène de rue ou de pour leur part obliger l’apprenant Kurzzeitbesucher öffentliche
rencontres
Verkehrsmittel gratis nutzen.
la vie quotidienne avec des person- à hisser son niveau
Wie sind Sie in derde langage
Stadt au Sie lieber Auto, Bus,
unterwegs? Fahren
Auch in Frankreich und Belgien
Fahrrad, oder gehen Sie zu Fuß? Einige Städte bieten kostenlose
&

bieten einige Städte einen


nages donnera lieu à des dialogues niveau deöffentliche
sa langue maternelle.
Verkehrsmittel, wie denken Sie darüber? Ab und
kostenlosen ÖPNV. Fahrrad- August erhältlich! Klett Augmented:
Alle Audios und Videos
kostenlos abspielen!
E-Scooter-Verleihsysteme sowie
pour demander son chemin à partir Non ! L’image n’est pas un adversaire Rencontres autonom fahrende Elektro-

de la situation de l’image, demander mais un merveilleux moyen d’abor-


A2 erweitern das
en françaisShuttlebusse
immer vielfältigere Angebot. Kurs- und Übungsbuch mit MP3-CD

des informations sur ce qu’il se passe der la langue par le visuel.


et imaginer des réponses, donner des

Klett Tipps Nr. 69 | 9


ENGLISCH

Let’s enjoy working with pictures!


Editing and sharing photos or videos is everyday practice for many people nowadays.
With Let’s Enjoy English, visuals and videos can take centre stage in our classrooms,
so let’s make the most of them!

While many of us are always on the Creative writing Now tell the students they have 10 to
lookout for new ideas and materials Pictures such as the two shown in 15 minutes to come up with a story
to teach with, we often tend to over- Fig. 1, which are from the introduc- to go with their picture. Their stories
look what’s right in front of us: great tion pages of units 1 and 4 of Let’s   can be funny or serious. Tell them
photos, cartoons, illustrations and Enjoy English A1 Review, tick all the they should answer the questions on
lately even videos in our course- boxes of the aforementioned criteria. the board in their story. Go around
books. Here are a couple of sugges- Here’s a suggestion for what you can and help with vocabulary, etc. When
tions of what to do with the many do with them in class: the time is up, ask the groups to take
awesome visuals that come with First divide your class in half. a minute and look at the other
Klett’s latest coursebook series Let’s One half looks at the first picture groups’ picture before telling their
Enjoy English. A particular focus will and the other half at the second pic- stories. The idea here is that students
be placed on ideas for using visuals ture. Students work in pairs or will form a mental image of the
beyond the coursebook page. threes. Write these questions on the other situation before they hear the
board, adapting them to the level of other groups’ stories.
Choosing pictures your class. Students can, of course, This creative writing activity can be
First of all, here are some helpful also come up with questions them- used with any of the photos on the
criteria when choosing a visual selves: introduction pages throughout the
to base an activity on. 1. Who are the people in the picture? Let’s Enjoy English coursebook series.
Of course, even stills of buildings, 2. How old are they and what are Questions simply need to be adapted
landscapes or perhaps food items their jobs? to the appropriate language level of
lend themselves nicely to descriptive 3. What is their everyday life the class.
activities and especially for practis- like? / What do they normally do
ing vocabulary. Generally, though, everyday? Grammar activities
visuals that are dynamic, showing 4. What are they doing (in the pic- Why not use pictures to make gram-
people in interaction or at least in- ture)? mar practice more fun? You need to
volved in some activity, are best Good
5. Why are theyplans doing that? 4 choose pictures which will encour-
suited for communicative classroom
activities. Ideally they should also
6. What: I’m
will
are their
happen
going out!
Step 1
next? / What
plans for the rest of the
talking about plans | food & drinks | prices | ordering food in a pub
It’s my life!
age students to use the grammar
point in question. The picture and ac-
1
: Round upStep 2
My family | Personal life & work | Hobbies & free-time activities | Holidays | Saying goodbye Step 1: Who are you?
allow for different interpretations day? / What are they going to do tivity in Fig. 2 is an example from
greetings | personal information | simple present: be | family | alphabet |
numbers | describing people

and personalisation. next?


Quick quiz Let’sStep
Enjoy English B1 Grammar.
2 : Day in, day out
everyday activities | simple present | jobs | free-time activities | telling the time |
What are they saying? like / don’t like | asking questions
  Nice to see you.    See you again soon.

  Sorry I’m late.

Zum Autor Quick quiz


What are they saying?

  Help!    Hello!    Goodbye!

Robert Kirstein, Dozent an der


VHS Teltow Fläming, Teacher
Trainer und Autor von Great!

Fig. 1 Let’s Enjoy English A1 Review, pp. 5 & 45, ISBN 978-3-12-501631-1
501636_Buch_SB.indb 45 04.07.18 15:01

501636_Buch_SB.indb 5 04.07.18 15:01

10 | Klett Tipps Nr. 69


. . . . . . . . . . . . . . head office. He (give)
. . . . . . . . . . . . . . 10 am – head office – give

H omes t
. . . . . . . . . . . . . . presentation to planning a presentation to the planning team at 10 am.
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . team
. . . . . . . . . . . . . .
4 On Thursday afternoon his girlfriend
ENGLISCH
. . . . . . . . . . . . . . (arrive) at Heathrow airport at 15.30 after a long
. . . . . . . . . . . . . . Thursday
. . . . . . . . . . . . . . business trip.
. . . . . . . . . . . . . . Sarah arriving Heathrow
. . . . . . . . . . . . . . Sam (clean) the flat
. . . . . . . . . . . . . . 15.30. Clean the flat!
. . . . . . . . . . . . . . before she gets home.
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . Friday 5 On Friday he (work).
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . Friday He and Sarah (spend)
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . Day off! the day together.
. . . . . . . . . . . . . .
... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
Students have learned to use the will-
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
3a
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. Owen is dreaming about his next holiday. Complete the gaps with the simple future (will) or the
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
10
. . . . . . . . . . . . . . future progressive (will be + ing form of the verb).
future and the future progressive...... ..... ..... ..... ..... ..... ..... ..... ..... ..... ..... ..... ..... .....
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. This time next month, I [1 be]
2a
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. in
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
Think about your
Barbados. I schooldays. Write four sentences
[2 lie ] on a with used to which are true about you.
In the picture we see a man dream- .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. beach under a palm tree with my girlfriend and
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. wesports  |  enjoy  |  by bus  |  talk a lot  |  lunch  |  dislike  |  wear  |  homework  |  my teacher  |  holidays
[3 watch] the sunset
. . . . . . . .ing
. . . about
. . . . . . his
. . . next
. . . . . holiday.
. . . . . . . .In
. . the
. . . . . . . . . . . . . .
. . ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... together. I expect she [4 drink]
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
accompanying exercise, students... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... aWhen massiveI was atcocktail.
tropical school,Or perhaps
... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... we 1  I used to [5 sail] in a little
practise using both tenses by com- .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. boat 2  I on the sea? I don’t know exactly where
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
pleting the verbs in a gap-fill text.... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... we 3  [6 be] or what
... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... we 4  [7 do] – but
The picture provides the inspiration .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. I know that I can’t wait!
and sets the scene. 2b
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. Read your partner’s sentences. Is there anything that you both used to do? Tell the class.
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
3b
.. .. .. .. .. .. .. ..Fig.
.. .. .. .. .. .. .. ..21... ... ...2... Let’s . . Enjoy
. . . . .. .. Listen We both used to …
andEnglish Grammar, p.28, ISBN 978-3-12-501648-4
B1 answers.
check your
.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ... ...
As a follow-up exercise you could... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
write “This time next summer…”..... .....on ... 28 3a
.. .. .. twenty-eight
.. .. .. .. .. .. .. .. Write the school subject under the picture.
. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
Check your answers on  page 83.

... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...
the board and ask students to draw .. .. .. a.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .
English  |  Maths  |  Computer Studies  |  History  |  Geography 
. . . . . . . . . . . . . .
picture of themselves (or simply a..DO01_3-12-501648_021_028_enjoy_B1_unit03_grammar_SB.indd
. . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . .
28
Science  |  Religious Education  |  Sport  |  Art  |  Music 
15.10.19 09:30

. . . . . . . . . . . . . .

STEP 1
. . . . . . . . . . . . . .
smiley) dreaming about their next . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .

“W hy not use pictures


. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .

to make grammar
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . 1  2 
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
practice more fun?” . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . .8 . . . . . 3 
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
holiday and to add three icons to . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
show what they are dreaming of .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 9  10 
. . . . . . . . . . . . . .
doing. Students then show their pic- . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
tures to various partners and tell.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
. . . . . . . . . . . . . .
each other what they’ll be doing .. .. .. .. .. .. .. .. ..7 .. .. .. .. .. 4 
. . . . . . . . . . . . . .
using the gap-fill text as a template. . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
The same picture, text and exercises . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . 6  5 
. . . . . . . . . . . . . .
could be easily adapted to practise . . . . . . . . . . . . . .

using the past progressive and .. .. .. .. .. .. .. ..Fig.3


3b
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . Talk to a partner about how you felt about some school subjects and add some information.
. . . .Let’s . . Enjoy English A2.2, p.133, ISBN 978-3-12-501639-2
. . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . I really liked … I didn’t mind … I didn’t like …
simple past, too. . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . I was good at … … was OK, but I preferred … I wasn’t very good at …
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . .this . . . .game in class by drawing We didn’t have …
. . My favourite subject was … pic- for us to use, it’s sometimes difficult
I couldn’t do …
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . I used to enjoy … I was OK at … I never liked …
Vocabulary activities . . . . . . . .tures . . . . . on . the board, or having stu- to make a choice. The quickest fix to
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
Practising vocabulary is what proba- . . . . . . . .dents . . . . . draw . them. But you can also that problem oneis using
hundred andthe many 133
thirty-three great
. . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
bly first comes to mind when think- . . . . . . . . . . . . . play by gradually revealing a picture, visuals in our coursebooks! No mat-
or133by cutting a picture into pieces
ing about using pictures in class. 501639_SB_Buch.indb ter the topic or issue at hand, you
06.11.18can
15:50

Classic questions like “What can you and then telling students to turn be sure to find something suitable –
see?” or “Describe the picture.” are over one piece at a time and guess and readily available!
great for eliciting and practising what it is.
vocabulary. Associating pictures and
MEHR ENTDECKEN
words often helps students remem- A further alternative is to ask stu-
ber the words better and avoids the dents to work out which word field Let’s Enjoy English
need to translate. Fig. 3 is a typical or generic term a set of pictures www.klett-sprachen.de/
lets-enjoy-english
and good example from Let’s Enjoy belong to. Here you show pictures
English A2.2. A great idea to ‘spice up’ which belong to a word field one
a lesson and revise vocabulary is to after another, such as the pictures
play a form of ‘Pictionary’: In a game in Fig. 3. Ask students to suggest the
of pictionary one person usually word for the word field (in this case:
draws a picture and the others guess school subjects).
what is being drawn. You can play There are so many pictures available

Klett Tipps Nr. 69 | 11


Was machst Du im Sommer?
Nutzen Sie diese Illustration als Einstieg für Ihre nächste Kursstunde!

Illustration: © Getty Images (TatianaDavidova)


INTERVIEW

Nachgefragt bei
Aynur Lovrić

Frau Lovrić, wie kommen eigentlich die Bilder in die Bücher?


Das ist eine gute Frage! Zuerst suchen die Kolleginnen
und Kollegen aus der Redaktion natürlich die passenden
Bilder für ihre Bücher aus. Dazu nutzen sie ganz unter-
schiedliche Quellen: Bildagenturen, Firmen, Institu-
tionen, Vereine, Verbände, freie Fotografen, Privat-
personen, das gesamte Internet etc. Unsere Aufgabe
in der Bildstelle ist es, diese Bilder rechtlich zu klären
und zu beschaffen. Oft werden Fotos auch speziell für
ein Lehrwerk von einem Auftragsfotografen angefertigt.
Danach gehen die Bilder weiter an die Gestalter und
werden ins Layout eingesetzt.

Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen und Ihrem Team aus?
Wir kontrollieren jeden Tag, welche neuen Bildwünsche
bei uns eingegangen sind. Dann prüfen wir, ob wir
diese Bilder über Agenturen beschaffen können oder ob
besondere Rechte (z.B. Persönlichkeitsrechte, Hausrechte, Foto: © Corinna Nagel
Markenrechte, etc.) zu klären sind. Das ist häufig der
Fall, hier ist vor allem ein juristischer Blick wichtig.
Viele Bilder beschaffen wir auch im Ausland und müssen
ZUR PERSON
die Gesetzgebung des jeweiligen Landes beachten. Wir
Aynur Lovrić leitet bei Ernst Klett Sprachen das Team der
schließen Verträge ab und sorgen für die langfristige Bildstelle. Sie und ihre Kolleginnen betreuen im Jahr sehr viele
Verwaltung der Daten und der dazugehörigen Rechte- Bücher und unzählige Werbemittel und arbeiten mit über
informationen – damit diese auch noch in vielen Jahren 20 Agenturen zusammen.
nachvollziehbar sind.
Was macht Ihnen im Job am meisten Spaß?
Gibt es aus Ihrer Sicht einen Trend bei der Bebilderung Das investigative Arbeiten: Wenn ich lange nach
von Sprachlehrwerken? Was hat sich hier verändert? dem Rechteinhaber eines Bildes recherchiert
Ich habe den Eindruck, dass Fotos in Lehrwerken habe, diesen schließlich erreiche und das Bild
beschaffen kann, ist es ein gutes Gefühl, der
immer mehr Bedeutung zukommt. Damit steigt aber
Redakteurin / dem Redakteur diese gute Nach-
auch die Anzahl der Bilder, die wir verwalten, rasant richt zu überbringen – und so einen kleinen
an – hier ist sowohl technisch als auch inhaltlich ein Beitrag für das Buch zu leisten.
gutes Rechtemanagement das A und O. Die Redaktion Außerdem verhandle ich für mein Leben gern
wünscht sich für die Bücher authentische Eindrücke aus und freue mich am Ende, wenn alle Beteiligten
dem „echten Leben“. Es gibt zwar eine riesige Auswahl mit dem Ergebnis zufrieden sind.
an Bildagenturen – mit einer unglaublichen Vielfalt an
Motiven! – manchmal wirken diese Fotos aber für ein
Welche Sprache würden Sie gern noch lernen?
bestimmtes Motiv zu „glatt“ oder zu gestellt. Dann Sehr viele! Derzeit versuche ich Italienisch und
recherchieren die Kollegen im Internet oder anderen Kroatisch zu lernen – mein Mann ist Kroate.
Quellen nach geeigneten Fotos. Bei diesen Bildern kann
die Suche nach dem Rechteinhaber meist ganz schön
herausfordernd sein – manchmal suchen wir sprichwört- Wenn Sie nicht arbeiten:
Was machen Sie dann am liebsten?
lich die „Nadel im Heuhaufen“. Aber der Aufwand lohnt
Ich spiele leidenschaftlich gern Theater!
sich! Ich finde, so erreichen wir in unseren Büchern In einem kleinen Ensemble bringen wir regel-
den idealen Mix und die passende Bildsprache für viele mäßig einmal im Jahr neue Stücke auf die Bühne.
unterschiedliche Titel und Sprachen. Außerdem stehen Lesen, Gartenarbeit und das
Famlienprogramm ganz oben auf der Liste.

Klett Tipps Nr. 69 | 13


S PA N I S C H

Veo, veo, ¿qué ves?


Facilitar el acercamiento a las artes visuales y escénicas en cualquiera de sus manifes-
taciones (pintura, fotografía, videoarte, performance, juego dramático…) es un buen
ejemplo para trabajar contenidos artísticos y culturales en la clase de ELE.

En este artículo trabajaremos con “Las redes sociales, las exposiciones y museos
imágenes que, partiendo de la sorpre-
sa inicial, motiven a los estudiantes a de la ciudad o el ar te urbano son escenarios
hablar sobre sus experiencias perso-
nales, descubrir nuevas facetas artís-
donde podremos encontrar ejemplos visuales
ticas y realizar trabajos creativos. Las y ar tísticos útiles para nuestra tarea.”
redes sociales, las exposiciones y mu-
seos de la ciudad o el arte urbano son interpretación, el significado y los Actividades plásticas y visuales
escenarios donde podremos encon- mensajes que la imagen nos transmi- – Describe con el máximo detalle
trar ejemplos visuales y artísticos te. Este segundo análisis tiene valo- qué ves en la foto. Para ello puedes
útiles para nuestra tarea. res comunicativos, emotivos y estéti- utilizar alguna de estas estructu-
Antes de presentar las imágenes, su- cos y difiere de una persona a otra ras: En la imagen se puede ver…, La
geriremos a los estudiantes que las dependiendo de su bagaje cultural. foto nos muestra…, En la foto hay…
miren como si fuera la primera vez, Por último, les mostraremos diferen- – ¿Qué asociaciones te sugiere la
sin prejuicios. De esta manera se pre- tes tipos de actividades plásticas, imagen (un objeto similar, una
tende fomentar la curiosidad y la ex- visuales y dramáticas. película, una canción…)?
perimentación con todos los senti- – ¿Qué intención tiene el autor o la
dos. En esta fase es muy importante 1  La descontextualización autora (sorprender, emocionar,
crear una atmósfera receptiva, inclu- En la foto 1 se representan objetos de manipular…) y qué efecto produce
so de misterio, para predisponer a la uso diario que, gracias a su descontex- en ti?
clase a la aventura de ver. La clase se tualización, adquieren un nuevo sig- – Haz una foto de objetos de uso co-
convierte así en un lugar de experi- nificado en el espectador. En la ima- tidiano (una taza, un guante, un
mentación, de libertad y de juego. gen, el juego visual y la sorpresa están reloj…), representados con un uso
garantizados. La interpretación de la diferente al habitual. Las imáge-
En primer lugar, propondremos que imagen es diferente según la persona nes se imprimirán en papel y se
describan con el mayor detalle los y todas las respuestas son válidas, ya expondrán en clase transforman-
elementos plásticos de la foto: que dependen de la experiencia per- do así el aula en una sala de expo-
formas, colores, material, tamaño, sonal. Propondremos las siguientes siciones.
composición… actividades:
A continuación, pasaremos a la

Zur Autorin
Carmen de las Peñas Gil,
Dozentin für Spanisch an
der Universität Hohenheim,
Stuttgart und an der VHS
Stuttgart. Autorin und
Referentin

Foto 1

14 | Klett Tipps Nr. 69


S PA N I S C H

Actividades lingüísticas
– Imagina que el cepillo de dientes
aumenta de tamaño y no podemos
usarlo para limpiarnos los dientes,
¿qué otros usos imaginas?
– Inventa respuestas divertidas para
esta pregunta: ¿qué pasaría si los
objetos del cuarto de baño se rebe-
laran y no quisieran seguir ha-
ciendo lo que hasta ahora hacen?
Por ejemplo, el espejo se niega a
reflejar tu cara o la pasta de dien-
tes se declara en huelga.
– Selecciona de tu bolso o mochila
algún objeto y hazlo interesante
Foto 2
dándole funciones secretas, mági- procedencia, haz un collage tenien- – ¿Qué sonidos se pueden oír en la
cas o desconocidas. do como referencia la foto 2. imagen? En un pequeño grupo
– Imagina la ciudad donde viven es- cread una escena que suceda en
2  La incógnita tos personajes (Sevilla, Quito, Bue- una calle de una gran ciudad usan-
La foto 2 propone también un juego nos Aires…), busca el plano de ese do solo sonidos (pasos, un motor,
con el espectador, un descubrimien- lugar, diseña la ruta de tus lugares un grito…), grabadla y mostradla
to, una incógnita. La imagen se ase- preferidos y cuenta al grupo por en clase.
meja a una travesura infantil que nos qué te gustan. – Por parejas, representad un peque-
motiva a crear situaciones lúdicas a ño diálogo entre los dos persona-
partir de los personajes centrales. Actividades dramáticas jes de la foto. Puede ser una con-
Las imágenes con personas como pro- versación cómica, de amor, de
Junto a las actividades de análisis de tagonistas nos sirven también para espías…
la imagen, presentamos también ta- la invención de historias mímicas y – La foto es la escena final de la his-
reas de creación plástica y dramática: dramáticas. El lenguaje no verbal, toria. ¿Qué pasó antes? En grupo,
tan expresivo y enriquecedor, es un representad dramáticamente la si-
Actividades plásticas y visuales recurso muy importante en las clases tuación anterior.
Para analizar la imagen proponemos de ELE. En las actividades de comuni-
las siguientes tareas: cación corporal y mímica que sugeri- En resumen, el trabajo con imágenes
– ¿Qué ves en la foto? Utiliza dos mos no es necesario tener un léxico y fotográficas y artísticas en el aula de
sustantivos, dos adjetivos y dos conocimientos gramaticales muy exi- ELE permitirá que los estudiantes de
verbos. gentes para expresar sentimientos o cualquier nivel educativo descubran
– Describe a los personajes: aspecto situaciones cotidianas. En estas ta- y experimenten el placer del juego
físico, ropa, colores, postura… reas de simulación, el aprendizaje visual y dramático.
– ¿Qué ven los personajes? ¿A qué o sociocultural adquiere un papel ¿Te animas a jugar?
a quién miran? relevante.
– ¿Cuál es la finalidad del fotógrafo
al realizar esta foto? Ejemplos de actividades que se po-
MEHR ENTDECKEN
– ¿Qué te transmite la imagen? drían realizar a partir de la foto:
– ¿Qué historia crees que cuenta? – Utiliza la mímica y los sonidos Poesía visual
para representar que comes con la 75 láminas para la clase
de español
Para la realización de actividades boca llena, que bebes algo muy ca-
ISBN 978-3-12-535735-8
plásticas, sugerimos algunas ideas: liente o que en la calle hay mucho www.klett-sprachen.de/
– Busca en revistas, periódicos o en ruido. poesia-visual
Internet fotos similares en las que – Representa mímicamente que co-
no se vea la cara de los protagonis- mes algodón de azúcar en un auto-
tas y preséntalas en clase. bús lleno de gente o que abres un
– Con imágenes de diferente paraguas en un día de viento.

Klett Tipps Nr. 69 | 15


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16 | Klett Tipps Nr. 69


D E U T S C H A L S F R E M D S P R AC H E

Oh ja, das kennen wir!


So können Sie Bilder aus dem Lehrwerk Hier!, die an die Lebenswelt und Erfahrung
der Teilnehmenden anknüpfen, im Unterricht einsetzen.

Bilder spielen eine wichtige Rolle im „Insbesondere Bilder, die an die Lebens-
Sprachunterricht. Sie können zur
Einführung von Wortschatz und zur welt und Erfahrung der Teilnehmenden
Entlastung von Lese- und Hörverste-
hen genutzt werden. Darüber hinaus anknüpfen, motivieren und inspirieren.“
bieten sie die Möglichkeit, bereits be-
kannten Wortschatz und Redemittel
zu wiederholen und spezielle Gram-
matikstrukturen einzuüben. Insbe-
sondere Bilder, die an die Lebenswelt
und Erfahrung der Teilnehmenden1
anknüpfen, motivieren und inspirie-
ren die Lernenden. Sie können für
die Lernenden eine Brücke bilden
von der Bewältigung geschlossener,
rein reproduktiver Aufgaben zur
Produktion eigener mündlicher und
schriftlicher Dialoge und Geschich-
ten. Die Protagonisten im Lehrwerk
Hier! sind nah an der Lebenswelt der
TN und regen zur Identifikation an.
Dafür sind die Personen oft groß auf
Fotos in Situationen zu sehen, die aus Hier! A1.1, S. 9
den TN vertraut sind. In Hier! sind
diese Fotos in bestimmte Aufgaben- Person. Diese wird mit einer Hörge- deshalb besonders gut, um es mit
folgen eingebettet. Da die Situationen schichte und einem dazu passenden diesem Fokus auf der Niveaustufe
aber oft sehr allgemeingültig sind, Foto eingeführt. Durch eine Sprech- A1 / A2 einzusetzen.
können die Fotos auch unabhängig blase zum Protagonisten werden die
vom Lehrwerk eingesetzt werden. Lernziele der Lektion präsentiert. Wie lässt sich das Foto einsetzen?
Unsere Beispiele zeigen, wie man Das Bild zeigt den Kursteilnehmer Machen Sie zuerst eine Vorentlas-
diese Bilder, die einen besonders Beno Nikolov, der am ersten Kurstag tung, damit das Vorwissen der TN
starken Bezug zur Lebenswelt und zu spät zum Deutschkurs kommt. Im
Erfahrung der TN haben, gezielt im Lehrwerk wird durch das Foto und
Zur Autorin
Unterricht einsetzen kann. die Hörgeschichte die Frage nach dem
Vor- und Nachnamen eingeführt. Iris Geiser, Mitautorin von
Beispiel 1: Szenarien aus dem Kursall- Dieses Szenario ‚ein Teilnehmer Hier! und Dozentin für
DaZ / DaF in Freiburg
tag einüben kommt zu spät zum Kurs‘ ist allen
Das erste Foto ist dem A1-Band von Lernenden vertraut. Viele TN waren
Hier!, Lektion 1 entnommen. Auf der selbst schon in dieser Situation. Sie
Niveaustufe A1 sind alle Protagonis- mussten sich für ihr Zuspätkommen
ten Teilnehmerinnen und Teilneh- entschuldigen bzw. sie wurden auf-
mer eines Deutschkurses. Jede Lekti- gefordert zu erklären, warum sie zu
on beginnt mit dem Porträt einer spät kommen. Dieses Foto eignet sich

1 Im Folgenden TN

Klett Tipps Nr. 69 | 17


D E U T S C H A L S F R E M D S P R AC H E

aktiviert wird. Hierzu eignet sich Beispiel 2: Szenarien aus der Nachbar- machen, Nachrichten schreiben,
eine situative Einbettung des Bildes schaft einüben …)
mit den üblichen W-Fragen (wer, wo, Das zweite Beispiel stammt aus Hier!
wann, warum). Sammeln Sie mit den A2. Die Protagonisten sind Nachbarn Möglicher Schwerpunkt: Redemittel
TN mögliche Gründe für die Verspä- in einem Mietshaus. Das Foto zeigt ‚um Hilfe bitten‘ einüben
tung und notieren Sie diese an der zwei Nachbarinnen im Gespräch im – folgenden Satz über den Tafelan-
Tafel (z. B. Termin, Unfall, Stau, …). Treppenhaus. Mit diesem Porträt schrieb der Smartphone-Funktio-
Danach können Sie verschiedene wird die Seniorin Hildegard Wagner nen schreiben: Entschuldigung, ich
Schwerpunkte zur Produktion eige- eingeführt, die wegen einer bevor- weiß nicht, wie ich mit diesem Smart-
ner Dialoge wählen. stehenden Reise ein Smartphone phone … kann.
Eine Möglichkeit wäre z. B. Redemit- – passende Redemittel ‚um
tel ‚sich entschuldigen‘ einzuüben. Hilfe bitten‘ an der Tafel
Sammeln Sie dazu passende Redemit- sammeln (z. B. Kann ich Sie
tel mit den TN und notieren Sie diese etwas fragen? / Können Sie mir
an der Tafel. Die Lernenden schreiben bitte helfen? / Entschuldigung,
anschließend in Partnerarbeit kleine ich habe ein Problem: …)
Dialoge (4 – 6 Sätze) und üben diese – in Partnerarbeit mit den
ein. Am Ende sprechen und spielen Redemitteln kleine Dialo-
die TN ihre Dialoge im Kurs vor. ge zu Problemen mit ver-
Eine andere Möglichkeit besteht schiedenen Smartphone-
darin, Grammatikstrukturen für Funktionen frei sprechen
Begründungen (denn, weil) zu wie-
derholen. Schreiben Sie dafür diesen Ebenso lassen sich Porträtfo-
Satzanfang an die Tafel: Beno kommt tos aus den A2-Bänden zu an-
zu spät zum Deutschkurs, denn … / Beno deren typischen Nachbar-
kommt zu spät zum Deutschkurs, weil … aus Hier! A2.2, S. 71 schaftsszenarien einsetzen.
Lassen Sie die TN die Sätze ergänzen Beispiele: Lektion 1, S. 9 neue Nach-
und markieren Sie zur Verdeutli- geschenkt bekommen hat. In der da- barn kennen lernen / Lektion 5, S. 45
chung der Satzstruktur die Verben zugehörenden Hörgeschichte erfährt Tratsch im Treppenhaus / Lektion 11,
und den Konnektor farbig. Zum Ein- man von ihren Problemen, das neue S. 27 ein Paket bei den Nachbarn ab-
üben der Satzstruktur schreiben die Smartphone zu bedienen. An das geben / abholen
TN in Partnerarbeit 4 – 8 verschie­ Hörverstehen schließt sich ein Kurs-
dene Begründungssätze. Diese wer- gespräch über eigene Probleme im Fotos, die für TN bekannte Szenen
den anschließend im Plenum korri- Umgang mit Smartphones an. zeigen, aktivieren das Vorwissen,
giert. Erfragen Sie in einem weiteren Fast alle Lernenden haben ein Smart- wecken das Interesse der TN und eig-
Schritt mögliche Reaktionen der phone, so dass der Wortschatz rund nen sich so besonders zum Einüben
Kursleiterin und notieren Sie diese um die Benutzung des Smartphones von Szenarien für den Alltag.
an der Tafel (z. B. Kein Problem, das   besonders relevant ist. Mit diesem
verstehe ich.  / Das geht doch nicht.  ) Foto lässt sich der entsprechende Unter www.klett-sprachen.de/klett-
Abschließend üben die TN das freie Wortschatz gut wiederholen bzw. tipps69-daf finden Sie alle hier
Sprechen, indem sie in kleinen Dia- gezielt erweitern. Es bietet sich an- erwähnten Fotos aus Hier! zum
logen den Grund für das Zuspätkom- schließend an, die Alltagssituation Herunterladen und Ausdrucken.
men und die Reaktion der Kursleite- ‚die Nachbarn um Hilfe bitten‘ aufzu-
A1.1 A1.1
A1.1
rin variieren. greifen.
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Ebenso lassen sich Porträtfotos aus
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zen. Beispiele: Lektion 3, S. 27 Proble- schatz Smartphone
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&

Scannen, lernen, entdecken! Ich wohne


in
Die Wohnung der Sonnenstraße
ist schön. 8.
in der Wohnung Ich darf
rauchen.
Wladimir
Kuppe,
Russland

4
Ich wohne in der Sonnenstraße 8.
Die Wohnung ist schön. Ich darf

me bei der Partnerarbeit / Lektion 7, – Tafelanschrieb ‚Was kann man mit


in der Wohnung rauchen.
Wladimir Kuppe, Russland

Wohnen
Klett Augmented:
A
Aufwärmen
Kennen Sie die Räume? Schreiben Sie nach.
Alle Audios oder Videos

Deutsch für die


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der Flur

die Küche 1 Was sehen Sie auf dem Foto? Sammeln Sie Wörter.

das Kinderzimmer
2a 1
Was sehen Sie auf dem Fo
Wo ist Wladimir Kuppe? Hören Sie und kreuzen Sie an. 1_53

34 to? Sammeln Sie Wörter.
35
das Wohnzimmer
auf dem Balkon in der Küche im Schlafzimmer

der Balkon
der Balkon
2b 2a Wo ist Wladimir Kuppe? H
Wer spricht? Hören Sie und kreuzen Sie an. 1_54

der Balkon

Integration
der Paketbote Salim Özgür Wladimir Kuppe
ören Sie und kreuzen Sie a
Kurs- und Übungsbuch

auf dem
das Schlafzimmer das Bad 2c
Balkon n.
Was ist richtig? Kreuzen Sie an. in der Küche 1_53
1 Das Paket ist für
2 b Wladimir Kuppe. Salim Özgür.
Wer spricht? Hören Sie und
im Schlafzimmer
2 Wladimir wohnt im dritten Stock.
die Toilette im zweiten Stock.  kreuzen Sie an.
der
im Paketbote
ersten Stock.
1_54
35
im Erdgeschoss. Salim Özgür
B Hören Sie und sprechen Sie nach. 1_50

C Wo ist das? Hören Sie und notieren Sie die Zahl. 1_51
2c Was ist richtig? Kreuzen Si ÜB 113, 2
Wladimir
Kuppe
Kinderzimmer Schlafzimmer Wohnzimmer
3 1 Das
Wie ist Ihre Adresse? Fragen Sie und antworten Sie.  H
e an.
Küche Bad Toilette Paket ist
für
Balkon Flur  Wie ist Ihre Adresse? Wladimir
 Ich wohne … Nummer 2 …,
Wladimir
im … Stock. Kuppe.
wohnt Salim Özgür.
D Hören Sie und vergleichen Sie.
im dritten

S. 63 Pausengespräche / Lektion 16, dem Smartphone machen?‘


1_52 ÜB 112, 1
Stock.
im zweiten
Stock.
im ersten
Stock.
DO01_3-12-676680_000_ILW_Band1.indb 34 03.07.2017 12:02:58 DO01_3-12-676680_000_ILW_Band1.indb 35
im Erdgeschoss. 03.07.2017 12:03:00

Buchseiten scannen und Hördateien oder Videos


3 Wie ist Ihre Adresse? Frag

 Wie ist en Sie und antworten Sie.  ÜB 113, 2


H
Ihre
 Ich wohne Adresse?
… Nummer

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DO01_3-12-676680_000_ILW_Band1.indb

35

03.07.2017
12:03:00

S. 71 Lernmaterialen vergessen / – in Partnerarbeit sammeln und im Kurs- und Übungsbuch mit Audios und Videos

 leihen Plenum an Tafel vergleichen (Fotos


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18 | Klett Tipps Nr. 69


I TA L I E N I S C H

Il potere delle immagini


Introdurre un tema o approfondirlo, trattare un aspetto grammaticale, fissare e con-
solidare le strutture comunicative acquisite: le immagini sono uno strumento didattico
imprescindibile per stimolare l’apprendimento e motivare i discenti

Le immagini sono un’opera aperta di A livello affettivo le rappresentazioni dinamiche di lavoro in classe, stimo-
grande potenzialità comunicativa che visive risvegliano la fantasia e la cu- lando attività di coppia piuttosto che
ci parlano in una lingua fatta di colo- riosità per la cultura del Paese di rife- di gruppo, e ci consente di intensifi-
ri, segni e simboli. Una lingua che, rimento: offrono un messaggio con care la partecipazione dei discenti
benché culturalmente connotata, non un capitale simbolico codificato che focalizzandola sull’obiettivo didattico
ha bisogno di traduzione: cogliendo ci permette di riflettere anche in prefissato.
un frammento della realtà, ci catapul- modo non esplicito su aspetti inter-
ta in essa facendocela comprendere culturali, altrimenti difficili da ver- L’impiego di supporti visivi è difatti
con immediatezza. Foto, illustrazioni balizzare. molto flessibile e si adatta bene alle
e simboli trasmettono informazioni,
risvegliando la curiosità per il mondo
che si apre davanti ai nostri occhi: un “Foto, illustrazioni e simboli trasmettono
mondo ricco di stimoli visivi dove le
immagini hanno un ruolo centrale
informazioni, risvegliando la curiosità
nella comunicazione. per il mondo che si apre davanti ai
E allora perché non farne un uso con-
sapevole anche a lezione e avvalersi nostri occhi: un mondo ricco di stimoli
di questa loro grande potenzialità?
visivi dove le immagini hanno un ruolo
Imparare con le immagini
I libri di testo e i materiali supple- centrale nella comunicazione.”
mentari sono ricchi di foto, disegni,
fumetti, grafici, statistiche, ma anche Uno dei pregi delle immagini è che varie fasi della lezione: da quella ini-
di dépliant pubblicitari e simboli che hanno il potere di abbassare qualsia- ziale di riattivazione, alla fase centra-
ci accompagnano nelle unità didatti- si schermo affettivo potenziando l’in- le di esercitazione e applicazione,
che durante le diverse fasi della le- tegrazione del gruppo e la collabora- fino a quella conclusiva di consolida-
zione. Soffermiamoci ora su come zione tra partecipanti. In tal modo mento. I diversi tipi di immagini si
l’impiego dei supporti visivi potenzi memorizziamo più facilmente paro- possono usare anche in modo inte-
e favorisca il successo nell’apprendi- le, strutture grammaticali o comuni- grativo, vale a dire come supporto a
mento delle lingue straniere. cative e avremo così dei discenti più una attività approfittando soprattutto
attivi, motivati e interessati. della loro valenza positiva e ludica.
A livello cognitivo le immagini attivano
la memoria visiva: dato il loro stretto Anche a livello didattico l’uso di imma-
MEHR ENTDECKEN
Zur Autorin
rapporto con la realtà facilitano la gini vanta numerosi vantaggi: ci per-
comprensione e la memorizzazione mette di condurre velocemente in Titel
Dr. Alessandra d’Aquino
ISBN
Hilt è978-3-12-XXX
project manager del
della stessa. Così si apre la strada media res i nostri partecipanti che, www.klett-sprachen.de/
centro di lingua della
all’interpretazione, alla libera asso- capendo subito il messaggio, associa- X
Hochschule Darmstadt,
ciazione e si stimolano ipotesi e no la situazione al contesto linguisti-
dove insegna italiano e
aspettative. Tali strategie sono cen- co, riattivando collegamenti e sinap- spagnolo come lingua
trali nel processo di acquisizione si. Da un punto di vista prettamente straniera, e formatrice di
delle lingue perché facilitano l’elabo- funzionale l’uso oculato e strategico docenti di lingua.
razione dell’input e velocizzano di foto e di illustrazioni ci offre la
l’apprendimento. possibilità di intervenire sulle

Klett Tipps Nr. 69 | 19


I TA L I E N I S C H9 Grazie dell’invito ! 7 Facciamo la spesa ?
über Feste sprechen ++ eine Party organisieren ++ Höflichkeiten austauschen ++ eine Einladung formulieren und darauf
antworten ++ über Traditionen berichten Sulla tavola di tutti i giorni
2 Guardate l’illustrazione. VERDU
RA
H a Abbinate i nomi dei prodotti alle foto. I
Controllate i risultati con un’altra coppia. AL
RE
1. il miele CE
E
2. i finocchi

A
ST
3. la bistecca

CA
,P
4. la marmellata

RN
NE
5. le penne

E, U
PA
6. le uova
7. le carote

O VA
8. il formaggio

E P E S CE
9. i peperoni
10. le arance
11. le ciliegie

CINI
12. lo yogurt
13. il pane 1

T TI
14. le cipolle

E LA
15. i cereali
16. il burro

T TE
17. il riso

LA
18. il pollo
19. le mele

FR
20. il tonno

UT
21. il salame

T
A
22. le fette biscottate
23. il prosciutto
24. il latte MI
SALU

b A turno leggete i prodotti di ogni categoria per la verifica in plenum. Überprüfen Sie die
1  Con piacere nuovo A2, unità 9 2  Con piacere nuovo A1, unità 7
Ergebnisse im Plenum, indem Sie abwechselnd die Produkte jeder Kategorie lesen.
latte e latticini: latte, burro, …
œ 1 Guardate la locandina.
a  A chi si rivolge? Che cosa descrivono le illustrazioni? c Quali alimenti (non) vanno bene per …
chi fa molto sport? | un vegetariano? | una persona che vuole dimagrire?
b  Qual è lo scopo di questa manifestazione secondo voi? Mettete una crocetta.
La manifestazione è un’occasione …  per gustare pietanze nuove.



Guardiamo più da vicino


alcuni

per conoscere meglio i vicini.   


  efficace per esercitare o fissare strut- legati al tema della lezione.
œ 3 Formate due squadre e classificate i prodotti secondo altre categorie. Fate le domande
100 cento
esempi tratti dai volumi di Con piacere ture lessicali e grammaticali. In parti-
come nell’esempio. L’altra squadra deve rispondere.
Nell’unità 4 di Con piacere nuovo A2
di colore giallo / verde / rosso / arancione | dolci | salati | piccanti
nuovo. Per stimolare il processo di
DO01_3-12-525206_CPA2nuovo.indb 100
colare ai livelliTreA1prodotti
e A2
20.12.2017 13:31:35 
la visualizza-
di colore giallo?
(foto 3), alla fine dell’unità sul tema
Pompelmo, banana, limoni.

apprendimento e rispondere alle zione del vocabolario di base ricopre “salute e parti del corpo”, i discenti
H 4 Quali prodotti avete sempre in casa? Cosa non manca mai in frigorifero? Confrontate le vostre
diverse esigenze dei nostri parteci- un ruolo fondamentale
abitudini.
per un ap- devono abbinare i vocaboli dati sul
panti si sono scelti diversi tipi di prendimentoAduraturo
casa mia non manca delmailessico.
il caffè. linguaggio del corpo alle illustrazioni,
Nel frigorifero c’è sempre il latte. U
rappresentazioni visive (disegni, usufruendo del lessico appreso 1 – 2, S. 158 nella
dépliant, foto o grafici) proprio in I vocaboli dei prodotti alimentari lezione, per poi riflettereottantuno sul signi- 81

base al loro rendimento ai fini nell’unità 7 di Con piacere nuovo A1 ficato dei gesti nelle diverse culture.
dell’obiettivo didattico prefissato. (foto 2) vengono presentati in modo
DO01_3-12-525201_ConPiacereA1neu.indb 81 In questo modo riutilizzano il voca- 13.02.2017 09:46:55

chiaro e immediato. I partecipanti, bolario appreso ed esercitano la


Introdurre e riattivare dopo essersi già confrontati con al- produzione orale libera applicando
Nella fase iniziale della lezione le cuni prodotti alimentari nell’attivi- le strutture acquisite.
immagini sono uno strumento idea- tà introduttiva precedente, sono in
le per introdurre un nuovo tema o grado di abbinare i nomi dei prodot- Sfruttare le immagini
come warm-up per ripetere un aspet- ti alle foto sfruttando anche le pro- Così come quotidianamente apriamo
to già conosciuto. È importante che prie conoscenze. Questo procedi- una conversazione a partire, per
in tale fase si susciti interesse e si mento di scoperta del vocabolario esempio, da una fotografia di viaggi
motivino i discenti a confrontarsi legato alle immagini supporta la fatti, una pubblicità o un quadro a
con gli aspetti che verranno trattati. memoria visiva e, al tempo stesso, una mostra, allo stesso modo possia-
mette il discente al centro del pro- mo fare a lezione: portiamo immagi-
In Con piacere nuovo A2, unità 9 (foto 1), prio processo di apprendimento. ni nuove che ci sembrano particolar-
la scelta della locandina si adatta mente interessanti o sfruttiamo
perfettamente all’introduzione del Consolidare e concludere quelle del libro di testo per creare
tema “feste, tradizioni e inviti”. Verso la fine della lezione diamo più attività alternative con fini comuni-
L’immagine illustra la situazione in spazio ad attività di produzione ora- cativi diversi. Per esempio con foto
modo esplicito e attira l’attenzione le, volte a riprendere e consolidare le o vignette si può fare raccontare la
dei partecipanti sull’argomento della strutture acquisite, o di esercitazione storia illustrata o far scrivere un dia-
lezione. In questo modo li si incorag- della pronuncia, magari in forma lu- logo tra i personaggi rappresentati
gia a riattivare le preconoscenze e, dica. Le attività sono meno guidate oppure è possibile coprire una parte
nel contempo, li si introduce in real- e permettono un riferimento più dell’immagine e far ipotizzare cosa
tà locali nuove che ne stimolano l’in- orientato al mondo personale del di- si nasconda dall’altra parte. Nei
teresse e la curiosità. scente: in questa fase un’immagine livelli di competenza più alti le foto
ci può aiutare a stimolare maggior- si adattano a introdurre un tema
Esercitare e applicare mente la fantasia e la partecipazione, d’attualità o a focalizzare la concen-
Nella fase centrale della lezione le a riattivare conoscenze pregresse e trazione su un aspetto che si vuole
immagini sono uno strumento ad approfondire ulteriori aspetti approfondire: i discenti dovranno

20 | Klett Tipps Nr. 69


immagini.
sorridere | incrociare le braccia | toccare l’altro mentre si parla | parlare a voce bassa | mantenere I TA L I E N I S C H
le distanze | parlare a voce alta | muovere il corpo e le mani | guardare l’altro negli occhi

1 2 3 4

sorridere

5 6 7 8

3  Con piacere nuovo A2, unità 4


In quali illustrazioni riconoscete il vostro comportamento?

œ b  Notate delle differenze tra i vostri comportamenti e quelli di altre culture? Ci sono comportamenti 
che trovate curiosi?
scegliere le strutture linguistiche Adesso tocca a voi! Scegliete un’imma-
Da noi si tiene una certa distanza quando si parla, invece in …
adeguate alla situazione dal punto gine e create un’attività supplementa- MEHR ENTDECKEN
di vista pragmatico e socioculturale. re. Funziona sempre, non importa il Con piacere nuovo
L’impiego delle rappresentazioni
26 E ora a voi! visi- livello o il tema, bastano solo un po’
Sedetevi uno di fronte all’altro come davanti a uno specchio e mimate quello che  ISBN 978-3-12-525201-1
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Guardatevi negli occhi! conpiacere-nuovo
mo spunto per la conversazione: l’im-
ma guardatevi negli occhi | incrociate le dita | girate la testa verso destra | aprite le braccia |
portante è scegliere immagini con
Vi guardate negli occhi? mettete le mani sulla pancia | incrociate le gambe | muovete i piedi | alzate la gamba sinistra |
messaggi chiari edatevi la mano
mirati all’obiettivo
| alzatevi e poi sedetevi | …
cheU 17 – 18, S. 142
si vuole raggiungere. In questo
modo la lingua diviene un mezzo di
comunicazione
52 cinquantadue e di creazione all’in-
segna della fantasia e del gioco.

DO01_3-12-525206_CPA2nuovo.indb 52 20.12.2017 13:30:51

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