Sie sind auf Seite 1von 58

SPOTS Funktionen Siemens

-Register-Dat ei

SPOTS Funktionen

Ziele
Der Kursteilnehmer kann
 die Grundfunktionen der Anwendung SPOTS erklären
 die Voraussetzungen für die Datenhaltung der Meßdaten schaffen
 eine Performance Analyse durchführen
 Performance Reports erstellen
 die On-Line Monitoring aktivieren und auswerten

Inhalt
1 Verwaltung und Bearbeitung von Verkehrsmeßdaten 3
2 Funktionsübersicht 7
2.1 SPOTS Reports (Ebene 2) 8
2.2 Network Elements (Ebene 2) 10
2.3 Compound Entities (Ebene 2) 10
2.4 Database Services (Ebene 2) 12
2.5 Utilities (Ebene 2) 12
3 Datenverwaltung 15
3.1 Konfiguration der Netzelemente 16
3.2 Daten Transfer 18
3.3 Datenbank Oracle 20
3.4 Datenbasis Funktionen 24
4 Auswertung der Daten 27
4.1 Time Evolution 28
4.2 Peak Values 30
4.3 Samples at Peak Busy Hour (SPBH) 32
4.4 Load Values (Normal Load / High Load) 34
4.5 Statistics 36

MN2534D7A01
1
Siemens SPOTS Funktionen

5 Definition und Gruppierung von Variablen und Objekten 39


5.1 Berechnete Variablen 40
5.2 Gruppierung von Variablen 42
5.3 Gruppierung von Objekten 44
5.4 Export und Import von „Compound Entities“ 44
6 Übung 47
7 Lösung 53

2 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

1 Verwaltung und Bearbeitung von


Verkehrsmeßdaten

SIEME

SPOTS
Optimization
Know How

Network Analysis/Optimization

Abbildung 1 Network Analysis/Optimization with SPOTS

MN2534D7A01
3
Siemens SPOTS Funktionen

Für den optimalen Netzbetrieb bzw. für die Weiterentwicklung des Telekommuni-
kationsnetzes ist es unbedingt erforderlich die aktuelle Lastsituation im Netz zu
kennen. Bei einem schnell wachsenden Netz sind temporäre Engpässe oft nicht zu
vermeiden. Mit der kontinuierlichen Verkehrsmessung und sofortigen Auswertung
der Daten wird dieses Risiko minimiert, weil die kritischen Regionen rechtzeitig
erkannt werden. Außerdem liefern die Messungen zuverlässige Daten für eine
Langzeitprognose, so daß die Dimensionierung des Netzes unter wirtschaftlichen
Gesichtspunkten optimal durchgeführt werden kann.
Der Gesamtprozeß der Datenerfassung und Auswertung wird in folgenden Schritten
ausgeführt:
 Starten der Verkehrmeßaufträge
Der Netzbetreiber entscheidet welche Messungen ständig aktiv sind und welche
selektiv nach Bedarf aktiviert werden. Die Messungen REC CP / GOS / MSC /
TGRP / C7LLAOD sind Messungen, die ständig aktiv sein sollten.
 Datentransfer von den Netzelementen zu dem SPOTS-Server
Die Übertragung der Verkehrsmeßdaten vom Netzelement zum SPOTS-Server
wird als periodischer Zeitauftrag ausgeführt.
 Datenhaltung in der Datenbank ORACLE
Die Daten werden in der Datenbank gespeichert. Es gibt zwei Möglichkeiten der
Datenspeicherung:
Pro Tag werden 96 Intervalle gespeichert; d.h. pro 15 Minuten ein Wert für alle
Zähler. Diese Daten werden als „detailed data“ bezeichnet und belegen auf der
Platte viel Speicherplatz. In der Regel werden diese Daten nach zwei Wochen
wieder gelöscht, weil sonst der Platz auf der Hard Disk nicht ausreicht.
Aus den 96 Intervallen wird die Tagessumme oder der Durchschnitt berechnet
bzw. die Hauptverkehrsstunde berechnet und als „historical data“ gespeichert.
Dadurch hat sich die Datenmenge pro Tag auf ca. 2% reduziert.
 Auswertung der Daten
Für die Auswertung der Daten stellt SPOTS umfangreiche Funktionen zur Verfü-
gung die in grafischer oder tabellarischer Form auf dem Bildschirm bzw. auf Papier
dargestellt werden.
 Erstellen von Reports
Die routinemäßige Auswertung der Daten erfordert viel Zeit, deshalb kann dieser
Arbeitsgang auch automatisiert werden. Am Morgen liegen bereits die Reports
des Vortages elektronisch oder in Papierform zur Verfügung.
 Echtzeitüberwachung von kritischen Regionen
In kritischen Regionen des Netzes ist eine Auswertung am Folgetag zu spät,
deshalb bietet SPOTS die Möglichkeit der On-Line Analyse. Durch geeignete
Networkmanagement Funktionen kann der Engpaß behoben oder entschärft
werden.

4 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

NE 1 NE 2 NE 3 NE n

OMC

Measurement
Data

DB:ORACLE

Application: SPOTS

Abbildung 2 Performance Analysis

MN2534D7A01
5
Siemens SPOTS Funktionen

6 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

2 Funktionsübersicht

MN2534D7A01
7
Siemens SPOTS Funktionen

Nach dem Start von SPOTS steht dem Anwender auf dem Desktop eine Auswahl
von Funktionen in zwei Ebenen zur Verfügung.

SPOTS Desktop (Ebene 1)


 Reports Auswertung der Verkehrsmeßdaten
 Network Elements Definition der Netzelemente mit Name und Version,
Übertragung der Meßdaten
 Compound Entities Definition von Variablen, Gruppierung von Variablen und
Meßobjekten
 Database Services Anzeige, Löschen und Sicherung der aus der Datenbank
(ORACLE)
 Utilities Sonderfunktionen (User und Geräte einrichten
Zeitaufträge verwalten, Systemmeldungen)

2.1 SPOTS Reports (Ebene 2)


 Time Evolution Auswertung der Daten ( Line Graph, Tabelle ...)
 Instant Evolution On-Line Auswertung kritischer Netzelemente
 Peaks Bestimmung der Hauptverkehrsstunde
 Load Berechnung von Normal Load und High Load
 Statistics Statistische Schwankungen des Verkehrs
 SPBH Auswertung der Werte zur Hauptverkehrsstunde
 Pre-defined Reports Vordefinierte Reports
 Bussiness Objects Anwenderspezifische Reports (User defined)

8 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

First Level Desktop

Second level Desktop for Reports

Abbildung 3 SPOTS Desktop

MN2534D7A01
9
Siemens SPOTS Funktionen

2.2 Network Elements (Ebene 2)


 NE Administration Bevor die Meßdaten in die Datenbank eingelesen
werden, muß die Vermittlungsstelle mit Name, APS-Vers.
und Datum bekannt sein.
 Data Collection Vermittlungsstellen übertragenen Meßdaten werden in
die Datenbank ORACLE eingelesen.
 Delete Configuration Mit dieser Funktion kann eine Vermittlungsstelle
komplett
 Data oder teilweise (ausgewählte Messungen) aus der
Datenbank gelöscht werden.

2.3 Compound Entities (Ebene 2)


 Calculated Variables Aus den gemessenen Werten können weitere Werte
 CVAR berechnet werden wie z.B. die mittlere Belegungszeit,
die Blockierungsrate oder die Melderate. Die Formeln
werden in einer s.g. „CVAR“ definiert und gespeichert.
 Set of Variables Für eine Performance-Analyse sind in der Regel mehrere
 SOV Variablen notwendig. Mit einem „SOV“ wird eine Gruppe
von Variablen definiert und mit einem symbolischen
Namen angesprochen.
 Set of Objects Enthält eine Messung mehrere Objekte (Prozessoren,
 SOO Bündel, Ziele etc.), dann können Objektgruppen „SOO“
gebildet und mit einem symbolischen Namen ange-
sprochen werden
 Export Die Definitionen von CVAR, SOV und SOO kann über die
Export-Funktion einem anderen SPOTS-Server zur
Verfügung gestellt werden.
 Import Übernahme der „Compound Entities“ von einem anderen
SPOTS-Server.

10 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Second level Desktop for Network Elements

Second level Desktop for Compound Entities

Abbildung 4 SPOTS Desktop

MN2534D7A01
11
Siemens SPOTS Funktionen

2.4 Database Services (Ebene 2)


 Backup Zur Datensicherung wird der Inhalt der Datenbank in regel-
mäßigen Abständen auf ein externes Speichermedium kopiert.
 Delete Data Mit dieser Funktion können Daten selektiv für einzelne
Messungen manuell löscht werden, die älter als 15 Tage sind.
Dieser Zeitraum von 15 Tagen vom Anwender individuell
eingestellt werden.
 Catalogue Der Inhalt der Datenbasis wird nach Angabe von Vermittlungs-
stelle, Messung und Datum angezeigt
 Historical Data Einstellung zum Speichern der „Historical Data“.

2.5 Utilities (Ebene 2)


 Users Mehrere Anwender können gleichzeitig auf einen SPOTS-
Server arbeiten. Dazu ist eine Anwenderkennung mit Paßwort
und Zugriffsberechtigung einzurichten.
 Scheduler Zeitgesteuerte Aufträge werden über den „Scheduler“
verwaltet und ausgeführt.
 Log messages Die erfolgreiche Bearbeitung eines Auftrages wird in eine Log-
File eingetragen. Fehlermeldungen bzw. Warnungen werden
ebenfalls hier registriert.
 Devices Für die Database Backup-Funktion kann das Gerät (Tape oder
Hard Disk) angegeben werden
 Printers Diese Option erlaubt die Angabe eines „Default-Printer“ oder
eines speziellen Druckers. Der Drucker kann lokal oder
abgesetzt installiert werden.

12 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Second level Desktop for Database Services

Second level Desktop for Utilties

Abbildung 5 SPOTS Desktop

MN2534D7A01
13
Siemens SPOTS Funktionen

14 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

3 Datenverwaltung

MN2534D7A01
15
Siemens SPOTS Funktionen

3.1 Konfiguration der Netzelemente


Bevor die Meßdaten in die Datenbank ORACLE eingelesen werden, muß die Ver-
mittlungsstelle in dem Datenbanksystem bekannt sein. Dazu wird die Funktion
NE Administration aufgerufen. Bei dem Eintragen der Parameter sind folgende
Punkte zu beachten:

Name: Der Name der Vermittlungsstelle (VST) mit max. 5 Zeichen muß
identisch mit der „Exchange ID“ der VST sein.
Description: Hier kann ein beliebiger Text eingetragen werden, es sollte natürlich
ein sinnvoller Text sein durch den die VST eindeutig beschrieben
wird.
Version: Entspricht der APS-Version der Vermittlungsstelle von der die
Meßdaten geliefert werden.
Date: Dieses Datum ist identisch mit dem Datum an dem der APS-
Wechsel durchgeführt wurde. Er kann auch später liegen, wenn
Verkehrsmessung erst zu einem späteren Zeitpunkt gestartete
wurde. Meßdaten, die vor diesem Datum erfaßt wurden, können
dann für diese VST nicht gespeichert werden.
Beachte: In der Datenbank können auch Meßdaten von zwei oder mehren
APS-Versionen gleichzeitig gespeichert werden. In diesem Fall ist es
aber unbedingt zu empfehlen das Datum mit dem APS-Wechsel
identisch zu halten.

16 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Second level Desktop for Network Elements

Network Element Administration

Abbildung 6 Network Element Configuration

MN2534D7A01
17
Siemens SPOTS Funktionen

3.2 Daten Transfer


Der Datentransfer der Verkehrsmeßdaten von der Vermittlungsstelle zum SPOTS-
Server wird vom O&M Center gestartet.
Nach dem in der Regel die Meßdaten in s.g. „Single Files“; d.h. Tagesdateien
gespeichert werden müssen diese Dateien täglich nach Mitternacht vom Net-
zelement (NE) zum SPOTS-Server übertragen werden.
Dieser Datentransfer wird durch einen periodischen Zeitprozeß automatisch aus-
geführt, so daß die Meßdaten des Vortages bereits am Morgen im SPOTS-Server zur
Verfügung stehen.
Im NodeCommander steht im Communications Server ein UNIX script:
“/home/pmcall/bin/tm_transfer.sh” zur Verfügung um diesen Filetransfer zu
aktivieren. Im SPOTS User Manual ist unter Annex 8 dieser Ablauf ausführlich
beschrieben.

18 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Usage Mode O&M Center

(1) Start REC job

DCN
Interactive Communications
Server

(3) Load (2) Transfer


Traffic Data
Traffic File EWSD
Scheduled
SPOTS
Server

EWSD

Abbildung 7 Data Transfer from the Network Element to the O&M center

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

MN2534D7A01
19
Siemens SPOTS Funktionen

3.3 Datenbank Oracle


3.3.1 Speicherung der Daten
Die Verkehrsmeßdaten werden im nächsten Schritt in die Datenbank eingelesen.
Diese Funktion wird als Off-Line Collection bezeichnet.
Für die Speicherung der Daten bietet SPOTS folgende Möglichkeiten:
 Detailed Data
 Historical Data
 Global Data
 Samples at Peak Busy Hour
„Detailed Data“ bedeutet, daß alle 96 Intervalle pro Tag gespeichert werden. Damit
läßt sich eine 24 Stunden Auswertung als Diagramm oder im Tabellenformat durch-
führen. Diese Art der Datenspeicherung belegt auf der Hard Disk sehr viel Speicher-
platz. Das Konzept der Datenhaltung sieht deshalb vor, die „Detailed Data“ nur 15
Tage zu speichern; d.h. durch periodischen Prozeß werden alle Daten gelöscht, die
älter als 2 Wochen sind.
Für Langzeitauswertungen (1 bis 12 Monate) werden nur die „Historical Data“ ge-
speichert. Der Speicherplatzbedarf ist wesentlich geringer (ca. 2% ), weil pro Tag nur
zwei Werte (statt 96) für einen Zähler gespeichert werden.
Der erste Wert wird als „Global Data“ bezeichnet und stellt den Summenwert pro
Tag dar. Es werden z.B. alle Anrufe pro Tag addiert und in einem Zähler gespeichert.
Der zweite Wert wird als „Samples at Peak Busy Hour (SPBH)“ bezeichnet. Der
Tageshöchstwert (Hauptverkehrsstunde) wird aus den „Detailed Data“ ermittelt und
gespeichert.
Für die Berechnung der SPBH-Werte muß allerdings die s.g. Referenzvariable vor-
handen sein, die wiederum von der Messung abhängt. Bei der Bündelmessung wird
z.B. die Variable TG_TV (TV:IC + TG:OG) als Referenzwert verwendet. Das bedeutet,
daß aus dieser Variablen die Zeit für die Hauptverkehrsstunde ermittelt wird. Für alle
anderen Variablen dieses Bündels wird nun der gleiche Zeitraum für die SPBH-Werte
verwendet auch wenn die eine oder andere Variable ihr Maximum zu einem anderen
Zeitpunkt hat.
Im User Manual ist im Kapitel 1 unter „Historical Data“ eine Tabelle mit allen
Messungen und den zugeordneten Referenzvariablen aufgeführt.
Die Berechnung und Speicherung der SPBH-Werte wird mit einem zeitgesteuerten
Job (Default Daily Data Compression Job) veranlaßt. Die Ausführung dieses Jobs ist
auf 23:00 Uhr eingestellt. Der Zeitpunkt kann aber jederzeit geändert werden.

20 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Detailled Data = 96 Intervals from 00:15 to 24:00

00:15 24:00

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 96

Global Data

Sum of
96 Intervals

Detailed Data = 96 Intervals from 00:15 to 00:00


00:15 10:00 to 11:00 24:00

1 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 96

Samples
at PBH

Sum or Average
from 4 Intervals
at PHB

Abbildung 8 Data Collection

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

MN2534D7A01
21
Siemens SPOTS Funktionen

3.3.2 Datenzugriff
Die folgenden Funktionen für die Datenanalyse können nur ausgeführt werden,
wenn die Daten als „detailed“ bzw. „historical Data“ abgespeichert sind. Für die
Funktionen Load und Statistics sind außerdem mindestens 30 Meßtage erforderlich.
Der SPOTS-Anwender kann mit der nebenstehenden Tabelle überprüfen, für welche
Funktion, welche Daten erforderlich sind. Das Zeichen “X“ bedeutet, daß die ent-
sprechende Funktion auf den markierten Datentyp zugreifen kann.
Mit der Catalogue-Function (siehe Punkt 3.4) läßt sich überprüfen, ob die erforder-
lichen Meßdaten in der Datenbank ORACLE vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall,
dann wird die Funktion mit dem Hinweis “No data found“ abgebrochen.

Beachte: Detailed Data sind standardmäßig nur 15 Tage gespeichert, um den


Datenbestand in der Datenbank Oracle zu minimieren. Ein zeitgesteuer-
ter Job löscht alle detailed Data, die älter als 15 Tage sind.
Ist eine nachträgliche Auswertung von diesen Daten in Ausnahmefällen
notwendig, dann müssen diese Daten erneut mit der Funktion “Off Line
Collection“ in die Datenbank eingelesen werden. Aus diesem Grunde
wird empfohlen die Rohdaten zusätzlich auf einem externen Speicher-
medium zu sichern.

22 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Data Type
Historical Data
SPOTS Detailed
Function Global SPBH

Instand
Evaluation
X - -

Time Evaluation X X -

Peaks X - -

SPBH - - X

Load - - X

Statistics X - -

Abbildung 9 Access to inserted Data in DBMS Oracle

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

MN2534D7A01
23
Siemens SPOTS Funktionen

3.4 Datenbasis Funktionen


3.4.1 Backup
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen die gespeicherten Meßdaten von Zeit zu
Zeit auf einem externen Speichermedium zu sichern, um bei einem eventuellen
Systemausfall nicht alle Daten zu verlieren. Dazu müssen alle SPOTS-Siztungen
beendet werden, weil im Anschluß an den Backup ein „Shutdown“ erfolgt.

3.4.2 Restore
Mit der Restore-Funktion können gesicherte Daten wieder zurück in die Datenbank
geschrieben werden. Diese Funktion bietet auch die Möglichkeit Daten von einem
Server zum anderen zu transportieren. Es kann aber immer nur der gesamte Daten-
bestand gesichert bzw. zurückgeschrieben werden.
Beachte: Wenn SPOTS mit dem NodeCommander installiert ist, dann wird für die
Backup und Restore-Funktion das Legato Utility empfohlen.

3.4.3 Delete
Die „Delete-Funktion“ erlaubt ein selektives Löschen von Daten. Der Anwender
kann das Netzelement, die Messung und die Anzahl der Tage wählen, für die die
Daten noch erhalten bleiben sollen.
Eine Objektauswahl z.B. bestimmte Bündel ist nicht möglich.

3.4.4 Catalogue
Die Anzeige des Inhaltes der Datenbank ist sehr wichtig, weil hier ersichtlich ist, ob
überhaupt Daten vorhanden sind, oder teilweise bzw. keine Daten gespeichert sind.
Folgende Anzeige ist möglich:
 “blank“ keine Daten vorhanden
 “-“ weniger als 75 % der Intervalle pro Tage sind vorhanden
 “x“ mehr als 75 % der Intervalle pro Tage sind vorhanden
Falls die CP-Messung nicht vorhanden ist, dann bleibt die 2. Zeile für „Samples at
PBH“ bei den Messungen frei, bei denen der Zähler CP:TC_CP als Referenzvariable
verwendet wird.

24 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Detailed Data

Global Values

Samples at
PBH

Historical Data (compressed)

Abbildung 10 Catalogue

MN2534D7A01
25
Siemens SPOTS Funktionen

26 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

4 Auswertung der Daten

MN2534D7A01
27
Siemens SPOTS Funktionen

4.1 Time Evolution


Mit der Funktion „Time Evolution“ wird der zeitliche Verlauf der Verkehrsbelastung
in einem ausgewählten Zeitraum dargestellt. In dem Beispiel in Fig.11 sehen wir die
Tageskurve eines Verbindungsbündels. Aus dem Kurvenverlauf gewinnt man sofort
wichtige Erkenntnisse über die Bündelbelastung und das Teilnehmerverhalten.
Die Verkehrsspitze liegt offensichtlich zwischen 10 und 13 Uhr. Die Verteilung der
Verkehrslast ist gleichmäßig; d.h. es treten keine extremen Spitzen auf.
Der Anstieg des Verkehrs ab 18:00 Uhr ist mit Sicherheit auf eine Tarifumschaltung
zurückzuführen, weil ab diesem Zeitpunkt der Privatverkehr einsetzt und die Teil-
nehmer den günstigeren Tarif wählen.
Für eine vollständige Bewertung müssen noch weitere Parameter heran gezogen
werden, wie z.B. die Anzahl der verfügbaren und blockierten Leitungen, die mittlere
Belegungszeit, die Anzahl der Verbindungen mit Melden usw.
Bei der Auswahl eines größeren Zeitraums z.B. über einen Monat, ist auch der An-
stieg des Verkehrs erkennbar. Das ist für die Netzplanung sehr wichtig, weil Eng-
pässe frühzeitig erkannt und Netzerweiterungen rechtzeitig geplant und durchgeführt
werden.
Es ist aber auch wichtig die Lastsituation in den Nachtstunden bei niedriger Last zu
untersuchen. Es kommt häufig vor, daß Unregelmäßigkeiten im Netz vorliegen, die
nur zu verkehrsschwachen Zeiten erkennbar sind.

Bedienerhinweis:
Für die Eingabe der Variablen bzw. Objekten bietet SPOTS mehrere Möglichkeiten:
 Counter and Objects: Menü für die Auswahl von Meßzählern und Meßobjekten
 Assistant: Menüsteuerung für die komplette Eingabe aller
Parameter
 Calculated Varibles: Auswahl der berechneten Variablen
 Sets of Variables: Auswahl einer Gruppe von Variablen
 Sets of Objects: Auswahl einer Gruppe von Objekten

Die Eingabezeile besteht aus zwei Hauptteilen:


 VARS: Kennzeichnung der Messung und des Zählers:
TGRP: Messung
CC_IC: Zähler für Calls Carried Incoming
 OBJS: Kennzeichnung des Meßobjektes:
TGRPOC Objektklasse für Trunk Groups
TEST1 Vermittlungsstellenkennung
TG1 Bündelname

28 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Input Mask

Line Graph

Abbildung 11 Time Evolution

MN2534D7A01
29
Siemens SPOTS Funktionen

4.2 Peak Values


Für die Netzplanung ist der Spitzenwert (PBH) der Hauptverkehrsstunde von
Interesse. Wir unterscheiden zwischen zwei Methoden diesen Wert zu bestimmen.

 Average Daily Peak Hour (ADPH)

 Time Consistent Busy Hour (TCBH)

Bei der ersten Methode (ADPH) wird für jeden Tag die Peak Busy Hour (PBH)
bestimmt, die Summe über alle Tage gebildet und daraus der Tagesdurchschnitt
berechnet. Im Diagramm sehen wir jeweils den Wert der PBH, wobei der Zeitpunkt
der PBH von Tag zu Tag unterschiedlich ist.
Die zweite Methode (TCBH) bildet zuerst die Summe für alle Intervalle aus allen
Tagen, berechnet dann den Durchschnitt und bestimmt für diesen Durchschnittstag
die Hauptverkehrsstunde. Auf dem Diagramm ist deshalb nur dieser
„Durchschnittstag“ zu sehen.
Wenn die Tagesprofile sehr konstant sind, dann liefern beide Methoden ungefähr die
gleichen Ergebnisse. Bei sehr unterschiedlichen Lastsituationen, d.h. die Haupt-
verkehrsstunde weist starke zeitliche Schwankungen auf, liefert die ADPH-Methode
etwas höhere Werte.

Ein Zahlenvergleich der beiden Methoden zeigt den Unterschied:

ADPH: TV_IC = 1 508 119 Erls


TCBH: TV_IC = 1 445 136 Erls
Delta: = 62 983 Erls + 4.36%

Der Wert für ADPH liegt also um 4.36 % höher als der von TCBH.
Die ADPH-Methode zeigt außerdem die Zunahme des Verkehrs in diesem Bündel,
wobei der ankommende Verkehr in zwei Monaten mit ca.+ 50% wesentlich stärker
steigt als der abgehende Verkehr. Bei der Berechnung des Mittelwertes bietet
SPOTS die Option der „Exception Days“. Das sind die Tage am Wochenende oder
andere Feiertage, die bei der Berechnung des Mittelwertes ausgeschlossen werden.
Dadurch erhalten wir einen höheren Durchschnittswert, weil nur die Werktage von
Montag bis Freitag berücksichtigt werden. Gerade in reinen Geschäftsgebieten ist
der Verkehr am Wochenende sehr niedrig, weil der Privatverkehr einen sehr
geringen Anteil hat.

30 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Abbildung 12 Peak Values

MN2534D7A01
31
Siemens SPOTS Funktionen

4.3 Samples at Peak Busy Hour (SPBH)


Für die Auswertung von längeren Zeiträumen ( 1 bis 12 Monate) stehen die
„Detailed Data“ nicht zur Verfügung, weil diese Daten in der Regel nur 2 Wochen
gespeichert sind. Die Speicherung der Daten mit der SPBH-Methode erlaubt eine
Datenhaltung für Langzeitauswertungen und Verkehrsprognosen.
Das Ergebnis als Diagramm sieht ähnlich aus wie bei „Peaks“ mit ADPH. Der
Unterschied liegt aber beim Datenzugriff und bei der Berechnung. Mit der Funktion
„Peaks“ wird aus den „Detailed Date“ die PBH zuerst berechnet.
Bei SPBH wurde diese Berechnung bereits beim Speichern der „Historical Data“
durchgeführt, so daß nun ein schneller Zugriff auf die Werte der PBH möglich ist. Für
die Netzplanung ist es sehr wichtig die Schwankungen und die Zuwachsrate der
Verkehrswerte zu wissen. Der Durchschnittswert von SPBH kann je nach dem
gewählten Zeitraum auf Tages- Wochen- oder Monatsbasis berechnet werden.
Bei einer Netzerweiterung sollte der tatsächliche Bedarf an Leitungskapazität so be-
rechnet werden, daß die Blockierungsrate den Wert von B = 1% nicht überschreitet.
Auf der anderen Seite wollen wir jedoch Fehlinvestitionen vermeiden und nur so viel
Kapazität installieren wie tatsächlich notwendig ist.
Das nebenstehende Beispiel zeigt wie aus den Daten einer Computersimulation eine
Langzeitbewertung durchgeführt werden kann. In der Tabelle wurden bereits die
Durchschnittswerte pro Monat eingesetzt und mit einem Zuwachsfaktor von ca.10%
pro Monat die erforderliche Leitungszahl in dem Bündel berechnet. In diesem Bei-
spiel muß drei mal pro Jahr (April, Juli und Oktober) eine Erweiterung durchgeführt
werden, damit der Verlust B = 1% nicht überschritten wird.
Bei der Netzplanung ist natürlich zu überlegen, ob eine Erweiterung in so kurzen
Abständen ( 3 Monate) wirtschaftlich ist. Es entstehen jedesmal administrative
Kosten für die Änderung der Datenbasis in den Vermittlungsstellen als auch Kosten
für die Installation der Hardware.

32 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Traffic Groth 1,082 GOS = 1% GOS eff


Factor =
Month A mean Delta A calc N Calc N Trunks N' 2Mbit B[%]
[Erl] [Erl] Sys
1 105,9 105,9 124 150 5 0,00%
2 112,5 6,32% 114,6 131 150 5 0,01%
3 122,8 9,12% 124,0 141 150 5 0,20%
4 143,2 16,57% 134,3 163 180 6 0,04%
5 146,8 2,56% 145,3 166 180 6 0,09%
6 155,4 5,83% 157,3 175 180 6 0,48%
7 169,6 9,17% 170,3 190 210 7 0,03%
8 186,0 9,65% 184,3 207 210 7 0,65%
9 208,5 12,09% 199,5 230 240 8 0,27%
10 221,5 6,23% 215,9 244 270 9 0,02%
11 228,4 3,14% 233,7 251 270 9 0,07%
12 243,4 6,53% 253,0 266 270 9 0,62%

Traffic Evolution

300

270

240

210
Traf fic [Er l]

180

150

120 N Trunks

90
A mean
60 [Erl]
30
0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Month

Abbildung 13 Samples at PBH

MN2534D7A01
33
Siemens SPOTS Funktionen

4.4 Load Values (Normal Load / High Load)


In der Regel liegen für die Bündeldimensionierung keine Jahreswerte, sondern nur
Perioden von 2-3 Monaten zugrunde. Die Berechnungsmethode ist in der ITU
Recommendation E.500 unter Punkt 5 (Yearly non-continuous measurement)
beschrieben.
Die Berechnung der Normal Load basiert auf dem Durchschnittswert der 30
höchsten Tage. Der Wert für High Load ist der Durchschnitt aus den 5 höchsten
Tage.
Ein zusätzlicher Parameter für die Berechnung von NL / HL ist die statistische Abwei-
chung vom Mittelwert; d.h. die Standardabweichung S. Dieser Wert ist um so
größer, je stärker die einzelnen Tage vom Mittelwert abweichen.
In Fig. 14 ist ein Beispiel mit 30 Meßtagen dargestellt. Die Berechnung von NL / HL
wird in folgenden Schritten durchgeführt:

 Mittelwert Am30 = (A1 + A2 + . . . A30) / 30 = 74.23 Erl


 Mittelwert Am5 = (A1 + A2 + . . . A5) / 5 = 83.72 Erl
 Varianz V = [(A1 - Am)2 + . . . (A30 – Am)2] / (30 –1) = 33.08 Erl2
 Standard Abw. S = SQRT ( V ) = SQRT ( 33.08 Erl2) = 5.75 Erl
 Korrekturfaktor k = 1.6 für 30 Tage (Rec. E500 Seite 6)
 Korrekturfaktor k = 2.3 für 5 Tage
 Normal Load NL = Am30 + k * S = 74.23 + 1.6 * 5.75 = 83.43 Erl
 High Load HL = Am5 + k * S = 83.72 + 2.3 * 5.75 = 96.95 Erl
 Factor HL/NL = 96.95 Erl / 83.95 Erl = 1.16

Bemerkung: Die Meßtage werden absteigend sortiert, so daß die ersten 5 bzw.
30 höchsten Tage in der Tabelle für die Berechnung der „Normal
und High Load“ zur Verfügung stehen.
In der Praxis wird für die Berechnung der High Load häufig der
Faktor f = 1.1 bis 1.2 eingesetzt.

34 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Am30 = 74,23

Am5 = 83,72

Variance V = 33,08

STD = 5,75

NL = Am30 + 1.6 * 5.75 = 83,43

HL = Am5 + 2.3 * 5.75 = 96,95

Factor: HL / NL = 1,16

Day Traffic [Erl] Sorted

1 65,1 85,0
2 67,2 84,7
3 70,9 83,9
4 73,6 82,7
5 73,3 82,3
6 16,6 81,3
7 13,0 80,4
8 83,9 80,2
9 69,1 76,2
10 64,9 76,0
11 81,3 75,1
12 64,6 73,6
13 13,4 73,6
14 15,8 73,3
15 69,7 73,3
16 82,7 72,9
17 68,5 72,4
18 68,8 72,2
19 75,1 71,6
20 15,5 70,9
21 15,5 70,4
22 66,0 69,7
23 85,0 69,4
24 72,4 69,1
25 71,6 68,8
26 64,6 68,7
27 16,8 68,5
28 15,0 67,2
29 72,9 67,1
30 84,7 66,4

Abbildung 14 Normal / High Load

MN2534D7A01
35
Siemens SPOTS Funktionen

4.5 Statistics
Für die Netzplanung ist die statistische Abweichung der Einzeltage vom Mittelwert
ein wichtiger Faktor und wird als „day to day traffic variation“ bezeichnet. Wenn
die Tagesschwankungen sehr stark sind, dann muß bei der Bündeldimensionierung
ein Zuschlag gemacht werden, weil sonst an den Tagen mit hohen Verkehrswerten
der Grade of Service (GOS) nicht eingehalten werden kann. Dieses Verhalten wird
mit der Verkehrsmessung erfaßt und daraus ein Wert berechnet, der folgende
Aussage beinhaltet:
Level of day to day variation Null --- Low --- Medium --- High
Die Bestimmung des Levels kann über das nebenstehende Diagramm oder über
Formeln erfolgen.
Traffic y = 32 Erl
Varianz V = 6 Erl2
Aus der Tabelle FIGURE 1/ E.521 day - to - day variation = Null
Aus der Tabelle TABLE 3/ E.521 N trunks = 44 (Erlang_B, B = 1%)
Traffic y = 32 Erl
Varianz V = 40 Erl2
Aus der Tabelle FIGURE 1/ E.521 day - to - day variation = Medium
Aus der Tabelle TABLE 5/ E.521 N trunks = 48
Der Zuschlag bei der Leitungsberechnung beträgt bereits ca. 10%
Für Werte über 60 Erlang kann diese Tabelle nicht mehr verwendet werden. Mit der
folgenden Hilfstabelle und der Formel kann der Level für day - to - day variation
beistimmt werden.
x >= 1.76 HIGH
x >= 1.59 MEDIUM
x >= 1.25 LOW
x < 1.25 NULL
Beispiel:
Traffic y = 80 Erl
Aux x = Ln ( V / 0.13 ) / Ln ( y)
Varianz V = 108 Erl2
Aux x = Ln ( 108 / 0.13 ) / Ln (80) = 1.53
Aux x > 1.25 < 1.59 LOW
Der Zuschlag kann mit den Planung Tools bei der Überlastreserve berücksichtigt
werden, indem z.B. der Verkehrswert um 5 -10% erhöht wird.

36 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Abbildung 15 Day - to - Day Traffic Variation

MN2534D7A01
37
Siemens SPOTS Funktionen

38 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

5 Definition und Gruppierung von Variablen


und Objekten

MN2534D7A01
39
Siemens SPOTS Funktionen

Bei der Analyse der Verkehrsmeßdaten unterscheiden wir zwischen gemessenen


und berechneten Werten. Die gemessenen Werte stammen aus den Vermittlungs-
stellen und werden in der Datenbasis als Rohdaten gespeichert. Wir bezeichnen
diese Variablen als „measured variables“.

5.1 Berechnete Variablen


Aus den Rohdaten lassen sich weitere Werte berechnen wie z.B. die mittlere Be-
legungszeit (tm), die Blockierungsrate B oder der Verkehrswert y. Diese Variablen
bezeichnen wir als „calculated variables“. Einige Variablen sind in der SPOTS
Datenbasis bereits vordefiniert. Der Anwender kann jedoch beliebige Variablen
selbst definieren.
Bei der Definition der Variablen ist folgendes zu beachten:

 der Name der Variablen soll in den ersten zwei bis drei Buchstaben die Messung
beschreiben, gefolgt von einem Unterstrich. Damit lassen sich gemessene von
berechneten Variablen unterscheiden.
Beispiel: TGRP:CC_IC measured variable
TG_TC_IC calculated variable

 im Ausdruck steht nur der rechte Teil der Gleichung (ohne Gleichheitszeichen !)

 die Einheit (Unit) ist dem berechneten Ausdruck jeweils zuzuordnen

 die Konstante „SUMINT“ entspricht dem Zeitraum der gewählten Granularität


Beispiel: T = 15 Minuten SUMINT = 900 Sec
T = 1 Stunde SUMINT = 3600 Sec

 die vom Anwender definierten Variablen können bis auf den Namen nachträglich
modifiziert werden.

40 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Name: Expression: Unit

Traffic Carried Outgoing:


TG_TC_OO TGRP:TV_OO / SUMINT Erl

Traffic Carried Incoming:


TG_TC_IC TGRP:TV_IC / SUMINT Erl

Traffic Carried Bothway:


TG_TC_BW TG_TC_OO + TG_TC_IC Erl

Calls Carried Bothway:


TG_CC_BW TGRP:CC_OO + TGRP:CC_IC NR

Answer Seizure Ratio Outgoing:


TG_ASR_OO TGRP:CS_WA_OO / TGRP:CC_OO * 100 %

Answer Seizure Ratio Incoming:


TG_ASR_IC TGRP:CS_WA_IC / TGRP:CC_IC * 100 %

Mean Holding Time Outgoing:


TG_MHT_OO TGRP:TV_OO / TGRP:CC_OO SEC

Mean Holding Time Incoming:


TG_MHT_IC TGRP:TV_IC / TGRP:CC_IC SEC
Blocking Rate Outgoing:
TG_BLO_OO TGRP:CU_SOL /
(TGRP:CC_OO + TGRP:CU_SOL) * 100 %

All Trunk Busy Relativ:


TG_ATBR TGRP:ATBT / SUMINT * 100 %

Abbildung 16 Calculated Variables CVAR

MN2534D7A01
41
Siemens SPOTS Funktionen

5.2 Gruppierung von Variablen


Für die Auswertung der Verkehrsmeßdaten ist es oft sehr aufschlußreich mehrere
Variablen gleichzeitig zu sehen. Der Vergleich von z.B. Verkehrswert, mittlerer
Belegungszeit und Blockierungsrate ist wichtig für die Netzanalyse. Die einzelnen
Variablen werden in einem s.g. „Set of Variables SOV“ zusammen gefaßt und mit
einem symbolischen Namen angesprochen. Bei der Auswertung wird dann mit
einem Namen eine ganze Gruppe von Variablen ausgewählt. Die Definition dieser
Gruppen kann der Anwender nach seinen eigenen Anforderungen durchführen.
Folgende Punkte müssen beachtet werden:
Bei graphischem Ausgabeformat (Line Graph) sind nur zwei unterschiedliche
Einheiten z.B. Erlang und Sekunden zulässig, weil eine Einheit am linken Bildrand
(left Y-axis) und die andere Einheit am rechten Bildrand (Right Y-axis) dargestellt
wird. Enthält der verwendete SOV Variablen mit mehr als zwei unterschiedlichen
Einheiten, dann muß auf das Tabellenformat gewechselt werden. Es sollte bei der
Definition der SOV´s darauf geachtet werden welches Ausgabeformat verwendet
wird. Für die graphische Darstellung sollten ohnehin nicht mehr als vier Variablen
gleichzeitig ausgewählt werden, weil sonst die Grafik unübersichtlich wird.
Erfolgt die Ausgabe im Tabellenformat, dann sind mehrere Einheiten gleichzeitig
möglich, weil in jeder Spalte der Variablen die Einheit zugeordnet wird. Eine sinnvolle
Gruppierung wird hier ebenfalls empfohlen.

Beispiele für SOV:

SOV: Calls SOV: Traffic SOV: BLO, MHT, ASR


TGRP:CC_IC TG_TC_IC TG_BLO_OO

TGRP:CC_OO TG_TC_OO TG_ATBR

TGRP:CS_WA_IC TG_TCWAI TG_MHT_IC

TGRP:CS_WA_OO TG_TCWAO TG_MHT_OO

TGRP:CU_SOL TGRP:MBL TG_ASR_IC

TGRP:CULC TGRP:TBLOLI TG_ASR_OO

Beachte: Berechnete Variablen müssen zuerst als CVAR definiert sein bevor sie in
einem SOV verwendet werden.

42 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Set of Variables SOV:

Name: Commentary Type Variables


TG_TV_CC Traffic Volume, Calls Carried Stored TGRP:CC_IC
TGRP:CC_OO
TGRP:TV_IC
TGRP:TV_OO

Abbildung 17 Set of Variables SOV

MN2534D7A01
43
Siemens SPOTS Funktionen

5.3 Gruppierung von Objekten


Enthalten Messungen mehrere Objekte z.B. Prozessoren, Bündel, Ziele usw., dann
besteht die Möglichkeit Einzelobjekte oder Gruppen von Objekten zu analysieren. Bei
der CP-Messung ist die Summenlast aller Prozessoren (BAPM + BAPS + CAP0 + ...)
von Bedeutung. Dazu bilden wir eine Gruppe von Objekten („Set of Objects“ SOO).
Bei der Auswertung wird dann der symbolische Name des SOO verwendet, wobei
die Summe der definierten Objekte gebildet.
Darüber hinaus lassen sich Differenzen oder Verhältnisse von Objektgruppen
berechnen. Der Anwender muß nicht bei jeder Analyse die Auswahl der
Einzelobjekten durchführen.
Die Bildung von Objektgruppen (SOO) muß für die einzelnen Netzelemente
spezifisch durchgeführt werden, weil die Namen und Anzahl der Objekte von der
Datenbasis der jeweiligen Vermittlungsstelle abhängen.
In dem ersten Beispiel in Abbildung 18 wird mit dem SOO:CP_ALL die Gesamtlast
aller Prozessoren berechnet. Es muß natürlich zuerst die Anzahl der vorhandenen
Prozessoren geprüft werden. Anstelle der Angabe der Einzelobjekte kann auch das
Zeichen “%“ verwendet werden. Dabei werden automatisch alle derzeit vorhan-
denen Objekte in die Auswertung mit einbezogen.
Im zweiten Beispiel werden alle Letztwegbündel zusammengefaßt. Das kann
wiederum nach Orts- und Fernverkehr getrennt werden. Es läßt sich damit sehr
schnell feststellen, ob der Grade of Service (GOS) in der Vermittlungsstelle einge-
halten wird. Bei Überschreitung des Wertes müssen in einem weiteren Schritt die
einzelnen Bündel untersucht werden.
Diese Gruppierung nach Objekten läßt sich für andere Messungen wie z.B. SUB,
PBX, DEST, DLU, LTG oder C7LLOAD durchführen.
Eine weitere Analyse des Verkehrsverhaltens von Privat- und Geschäftsteilnehmern
läßt sich mit der DLU-Messung durchführen. Es werden Gruppen von typischen
DLU-Anschlußbereichen gebildet um den Zeitpunkt und den Verkehrswert der
jeweiligen Hauptverkehrsstunde zu ermitteln.

5.4 Export und Import von „Compound Entities“


Die definierten Variablen (CVAR), Gruppen von Variablen (SOV) und Gruppen von
Objekten (SOO) lassen sich mit der EXPORT- IMPORT-Funktion auf andere SPOTS-
Server übertragen. Der Transfer kann über das Utility FTP oder über den Solaris File
Manager auf einen anderen Rechner direkt oder über Floppy / Tape übertragen
werden.

44 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Coordination Processor CP113

Name Class Commentary Type Objects


CP_ALL CPOC SOO for all processors Stored <NE id>:BABM
<NE id>:BABS
<NE id>:CAP0
<NE id>:CAP1
<NE id>:CAP2
<NE id>:CAP3
<NE id>:CAP4
<NE id>:CAP5

Trunk Group for Last Choise Route (LCR)

Name Class Commentary Type Objects


TG_LCR TGRPOC TGRP for last choice route Stored <NE id>:tgno01
<NE id>:tgno02
<NE id>:tgno03
<NE id>:tgno04
<NE id>:tgno05
<NE id>:tgno06
<NE id>:tgno07
<NE id>:tgno08

Abbildung 18 Set of Objects SOO

MN2534D7A01
45
Siemens SPOTS Funktionen

46 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

6 Übung

MN2534D7A01
47
Siemens SPOTS Funktionen

48 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Übung 1
Titel: Datenverwaltung und SPOTS-Funktionen

Ziele: Der Teilnehmer kann:


 Meßdaten in die Datenbasis übertragen
 die Datenbasis verwalten
 SPOTS-Funktionen erklären

Voraussetzung: SW-Tool SPOTS

Aufgabe
Beantworten Sie folgende Fragen:

Fragen: Antworten:
1. Welche Datentypen gibt es bei der
Speicherung der Meßdaten ?

2. Mit welcher Funktion werden die


Daten in die Datenbasis übertragen ?

3. Welche Funktionen gibt es für die


Verwaltung der Datenbank ?

4. Mit welchen SPOTS-Funktionen


werden die Meßdaten analysiert ?

5. Auf welchen Datentyp greifen die


einzelnen Funktionen zu ?

MN2534D7A01
49
Siemens SPOTS Funktionen

Fragen: Antworten:
6. Welche Methoden gibt es zur
Bestimmung der
Hauptverkehrsstunde ?

7. Welche Werte werden mit der


Funktion “Load“ bestimmt ?

8. Welche Werte werden mit der


Funktion “Statistics“ bestimmt ?

50 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Übung 2
Titel: Datenanalyse

Ziele: Der Teilnehmer kann:


 eine Performanceanalyse durchführen
 Netzprobleme erkennen und lokalisieren
 den Wachstumsfaktor des Netzes berechnen

Voraussetzung: SW-Tool SPOTS

Aufgabe
Beantworten Sie folgende Fragen:

Fragen: Antworten:

1. Welche Standardzähler werden für


eine Performanceanalyse
ausgewertet ?

2. Welche Blockierungsrate wird für


Normal bzw. High Load zugelassen

3. Wie wird die Blockierungsrate bei


Bündeln berechnet ?

4. Wie wird die mittlere Belegungszeit


bei Bündeln berechnet ?

5. Mit welcher SPOTS-Funktion und


welchen Daten kann die
Wachstumsrate bestimmt werden ?

MN2534D7A01
51
Siemens SPOTS Funktionen

52 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

7 Lösung

MN2534D7A01
53
Siemens SPOTS Funktionen

54 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Lösung 1
Titel: Datenverwaltung und SPOTS-Funktionen

Ziele: Der Teilnehmer kann:


 Meßdaten in die Datenbasis übertragen
 die Datenbasis verwalten
 SPOTS-Funktionen erklären

Voraussetzung: SW-Tool SPOTS

Aufgabe
Beantworten Sie folgende Fragen:

Fragen: Antworten:
1. Welche Datentypen gibt es bei der  Detailed Data (96 Intervalle pro Tag)
Speicherung der Meßdaten ?  Historical Date:
 GLOBAL (Tageswerte)
 SPBH (Hauptverkehrsstunde)
2. Mit welcher Funktion werden die  Off Line Collection für Detailed Data
Daten in die Datenbasis übertragen ?  Zeitgesteuerter Prozess für Historical
Data

3. Welche Funktionen gibt es für die  Backup zur Sicherung der Daten
Verwaltung der Datenbank ?  Delete Date zum Löschen der Daten
 Catalogue zum Anzeigen des Inhaltes
der Datenbank
4. Mit welchen SPOTS-Funktionen  Time Evolution
werden die Meßdaten analysiert ?  Peaks
 SPBH
 BO-Reports
5. Auf welchen Datentyp greifen die  Time Evolution: Detailed, Global
einzelnen Funktionen zu ?  Peaks: Detailed
 SPBH: SPBH
 BO-Reports: Global und SPBH

MN2534D7A01
55
Siemens SPOTS Funktionen

Fragen: Antworten:
6. Welche Methoden gibt es zur  TCBH = Time Consistant Busy Hour
Bestimmung der  ADPH = Average Daily Peak Hour
Hauptverkehrsstunde ?
7. Welche Werte werden mit der  Normal Load / High Load
Funktion “Load“ bestimmt ?
 Ratio HL / NL

8. Welche Werte werden mit der  Durchschnittswert des Verkehrs


Funktion “Statistics“ bestimmt ?  Variation des Verkehrs von Tag zu Tag

56 MN2534D7A01
SPOTS Funktionen Siemens

Lösung 2
Titel: Datenanalyse

Ziele: Der Teilnehmer kann:


 eine Performanceanalyse durchführen
 Netzprobleme erkennen und lokalisieren
 den Wachstumsfaktor des Netzes berechnen

Voraussetzung: SW-Tool SPOTS

Aufgabe
Beantworten Sie folgende Fragen:

Fragen: Antworten:

1. Welche Standardzähler werden für  TC Traffic Carried


eine Performanceanalyse  TC_WA Traffic Carrie with Answer
ausgewertet ?
 MHT Mean Holging Time
 ASR Answer Seizure Ratio
 Loss Blockierungsrate
2. Welche Blockierungsrate wird für  NL 0.5% ... 1%
Normal bzw. High Load zugelassen  HL 3% ... 5%
3. Wie wird die Blockierungsrate bei  Loss_B = (CCU_SUM_OVFL_LOSS) /
Bündeln berechnet ? (CC_OG+ (CCU_SUM_OVFL_LOSS) *
100%

4. Wie wird die mittlere Belegungszeit  MHT = (TV_IC + TV_OG) /


bei Bündeln berechnet ?
 (CC_IC + CC_OG)

5. Mit welcher SPOTS-Funktion und  Funktion = SPBH


welchen Daten kann die  Datentyp = SPBH (Historical)
Wachstumsrate bestimmt werden ?
Bemerkung: Die Anzahl der Meßtage
muß mindestens 30 Tage sein!

MN2534D7A01
57
Siemens SPOTS Funktionen

58 MN2534D7A01

Das könnte Ihnen auch gefallen