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Eines sonnigen Wintertages traf der kleine Bär einen Schneemann.

Groß und stattlich stand er am


Eines sonnigen Wintertages traf der kleine Bär einen Schneemann. Groß und stattlich stand er am
Waldrand und war ein ganzes Stück größer als der kleine Bär.„Wer bist du?“, fragte der kleine Bär den
Waldrand und war ein ganzes Stück größer als der kleine Bär.„Wer bist du?“, fragte der kleine Bär den
fremden weißen Gesellen. „Ein Schneemann bin ich“, antwortete der Fremde. „Kinder haben mich gebaut
fremden weißen Gesellen. „Ein Schneemann bin ich“, antwortete der Fremde. „Kinder haben mich gebaut
und die Leute sagen, ich sei der schönste Schneemann im Wald.“
und die Leute sagen, ich sei der schönste Schneemann im Wald.“
„Hm.“ Prüfend sah der kleine Bär den Schneemann an. Er wischte ein paar Wassertropfen von der Stirn
„Hm.“ Prüfend sah der kleine Bär den Schneemann an. Er wischte ein paar Wassertropfen von der Stirn
des schwitzenden Schneekerls und drückte die Möhrennase, die schon gefährlich wackelte, in das Gesicht
des schwitzenden Schneekerls und drückte die Möhrennase, die schon gefährlich wackelte, in das Gesicht
des Schneemannes.
des Schneemannes.
„Morgen“, seufzte der Schneemann, „werde ich nur noch ein Häuflein Schnee sein, das geschmolzen am
„Morgen“, seufzte der Schneemann, „werde ich nur noch ein Häuflein Schnee sein, das geschmolzen am
Boden liegt.“ „Armer Schneemann!“ Tröstend klopfte der kleine Bär auf die schwankende Schulter des
Boden liegt.“ „Armer Schneemann!“ Tröstend klopfte der kleine Bär auf die schwankende Schulter des
Schneemanns. „Vielleicht treffen wir uns ja im nächsten Winter wieder?“ „J-j-ja, vielleicht.“ Die Stimme
Schneemanns. „Vielleicht treffen wir uns ja im nächsten Winter wieder?“ „J-j-ja, vielleicht.“ Die Stimme
des Schneemannes klang nun sehr kläglich. „Bis dann also!“
des Schneemannes klang nun sehr kläglich. „Bis dann also!“
Stolz reckte der Schneemann seine Möhrennase ein wenig höher. „Es fühlt sich gut an, der Schönste zu
Stolz reckte der Schneemann seine Möhrennase ein wenig höher. „Es fühlt sich gut an, der Schönste zu
sein.“ Das konnte der kleine Bär nicht verstehen. „Ist das so wichtig?“, fragte er. Der Schneemann nickte.
sein.“ Das konnte der kleine Bär nicht verstehen. „Ist das so wichtig?“, fragte er. Der Schneemann nickte.
„Man wird von allen bewundert.“ „Aha !“, sagte der kleine Bär, obwohl er eigentlich wenig begriff.
„Man wird von allen bewundert.“ „Aha !“, sagte der kleine Bär, obwohl er eigentlich wenig begriff.
„Du wirst wirklich immer kleiner“, murmelte er. „Ja, du schrumpfst.“ Der Schneemann heulte wieder auf.
„Du wirst wirklich immer kleiner“, murmelte er. „Ja, du schrumpfst.“ Der Schneemann heulte wieder auf.
„Die Sonne ist schuld. Bald wird mich keiner mehr bewundern.“ „Oh je! Da wünsche ich dir, dass die Sonne
„Die Sonne ist schuld. Bald wird mich keiner mehr bewundern.“ „Oh je! Da wünsche ich dir, dass die Sonne
wieder verschwindet“, murmelte der kleine Bär. „Doch nun muss ich nach Hause gehen. Morgen werde ich
wieder verschwindet“, murmelte der kleine Bär. „Doch nun muss ich nach Hause gehen. Morgen werde ich
dich wieder besuchen.“
dich wieder besuchen.“
In diesem Augenblick streichelte ein Sonnenstrahl den Schneemann und der glänzte auf einmal wie ein
In diesem Augenblick streichelte ein Sonnenstrahl den Schneemann und der glänzte auf einmal wie ein
funkelschöner Glitzerkristall. „Schön“, sagte der kleine Bär. „Jetzt weiß ich, was du meinst.” Doch die
funkelschöner Glitzerkristall. „Schön“, sagte der kleine Bär. „Jetzt weiß ich, was du meinst.” Doch die
Stimme des Schneemanns klang nun nicht mehr so glücklich. „Gar nichts weißt du“, klagte er. „Dieser gelbe
Stimme des Schneemanns klang nun nicht mehr so glücklich. „Gar nichts weißt du“, klagte er. „Dieser gelbe
Riesenstern zerstört meine Schönheit. Siehst du, wie ich schwitze?“ „Das ist die Sonne“, erklärte der
Riesenstern zerstört meine Schönheit. Siehst du, wie ich schwitze?“ „Das ist die Sonne“, erklärte der
kleine Bär. „Sie wärmt meinen Pelz und deine schöne Glitzerhaut.“ „Nein. Sie wärmt nicht“, heulte der
kleine Bär. „Sie wärmt meinen Pelz und deine schöne Glitzerhaut.“ „Nein. Sie wärmt nicht“, heulte der
Schneemann. „Sie zerstört mich und meine Schönheit. Sie lässt mich schwitzen und schrumpfen und …
Schneemann. „Sie zerstört mich und meine Schönheit. Sie lässt mich schwitzen und schrumpfen und …
tropf, tropf, tropf werde ich immer mehr in mich zusammenfallen.”
tropf, tropf, tropf werde ich immer mehr in mich zusammenfallen.”
Der kleine Bär machte sich auf den Heimweg. Er musste noch lange an den schönen Schneemann denken und
Der kleine Bär machte sich auf den Heimweg. Er musste noch lange an den schönen Schneemann denken und
murmelte: „Eigentlich ist es gar nicht schön, schön zu sein.“ (Elke Bräunling)
murmelte: „Eigentlich ist es gar nicht schön, schön zu sein.“

Stelle die Textteile in die richtige


1.Reihenfolge!
Stelle die Textteile in die richtige
Der Inhalt in Schlagwörtern. Nummeriere
Reihenfolge!
2.die
DerWörter
Inhalt dem Inhalt nach und
in Schlagwörtern. schreibe
Nummeriere
einen Satz oder
die Wörter demeinen Ausdruck
Inhalt nach unddaneben!
schreibe
Schönheit
einen Satzistoder
vergänglich.
einen Ausdruck daneben!
Schneeschmelze.
Schönheit ist vergänglich.
Schönsein und Schönheit.
Schneeschmelze.
BisSchönsein
zum nächsten Jahr
und Schönheit.
Hilfe und Trost
Bis zum nächsten Jahr
Die Sonne
Hilfe und Trost
Die Bekanntschaft
Die Sonne
Die Bekanntschaft
3.Was passt zusammen? Finde die 4.Beantworte die Fragen mit Hilfe des Textes!
Synonyme oder die ähnlichen Ausdrücke 1. Wann spielt die Geschichte?
wie sie im Text vorkommen!
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1. die Sonne
2. Was weiß man über den Schneemann?
2. niemand
___________________________________________
3. strahlen
3. Was versteht der Bär nicht?
4. nach Hause gehen
___________________________________________
5. Schneemann
4. Was bedeutet die Schönheit für den Schneemann?
6. hat nicht verstanden
___________________________________________
7. ein gutes Gefühl
5. Was alles passierte mit dem Schneekerl , als die Sonne
8. schrumpfen
scheinte? Unterstreiche die Ausdrücke im Text rot!
9. wackeln
6. Was bedeutet die Sonne für den Bär und den
10. Die Sonne scheint.
Schneemann?
___________________________________________
a) schwanken b) glänzen c) keiner mehr ___________________________________________
7. Wie hilft der Bär dem Schneemann? Unterstreiche die
d) Schneekerl e) sich auf dem Heimweg
Sätze im Text blau!
machen f) wenig begriff g) immer 8. Sammle Redewendungen zum Text! (Wörterbuh!)
kleiner werden h) gelbe Riesenstern ___________________________________________
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i) Sonnenstrahl j) es fühlt sich gut an
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5.Wie war der 6.Wie war der Bär?


Schneemann? ________________________
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7. Fülle die Tabelle aus! Schreibe die Infinitivformen und die Bedeutung neben das Verb!
traf sah erklärte konnte war sagte klagte 8. stand fragte
Schreibe streichelte
Sätze wischteimantwortete
mit den Verben Präteritum!
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Lösung:

1. 1,4,6,2,5,3,7,
2. 7. 4. 2. 6. 5. 3. 1
3. 1h, 2c, 3b, 4e, 5d, 6f, 7j, 8g, 9a, 10i
4. 1. Im Winter,
2. „Kinder haben ihn gebaut und die Leute sagen, er sei der schönste Schneemann im Wald.“
3. Was bedeutet die Schönheit.
4. Es fühlt sich gut an, der Schönste zu sein.“ „Man wird von allen bewundert.“
6. „Dieser gelbe Riesenstern mit zerstört meine Schönheit. „Sie wärmt meinen Pelz und deine
schöne Glitzerhaut.
Eines sonnigen Wintertages traf der kleine Bär einen Schneemann. Groß und stattlich stand er am
Waldrand und war ein ganzes Stück größer als der kleine Bär.„Wer bist du?“, fragte der kleine Bär den
fremden weißen Gesellen. „Ein Schneemann bin ich“, antwortete der Fremde. „Kinder haben mich
gebaut und die Leute sagen, ich sei der schönste Schneemann im Wald.“ Stolz reckte der Schneemann
seine Möhrennase ein wenig höher. „Es fühlt sich gut an, der Schönste zu sein.“ Das konnte der kleine
Bär nicht verstehen. „Ist das so wichtig?“, fragte er. Der Schneemann nickte. „Man wird von allen
bewundert.“ „Aha !“, sagte der kleine Bär, obwohl er eigentlich wenig begriff.
In diesem Augenblick streichelte ein Sonnenstrahl den Schneemann und der glänzte auf einmal wie ein
funkelschöner Glitzerkristall. „Schön“, sagte der kleine Bär. „Jetzt weiß ich, was du meinst.” Doch die
Stimme des Schneemanns klang nun nicht mehr so glücklich. „Gar nichts weißt du“, klagte er. „Dieser
gelbe Riesenstern zerstört meine Schönheit. Siehst du, wie ich schwitze?“ „Das ist die Sonne“,
erklärte der kleine Bär. „Sie wärmt meinen Pelz und deine schöne Glitzerhaut.“ „Nein. Sie wärmt
nicht“, heulte der Schneemann. „Sie zerstört mich und meine Schönheit. Sie lässt mich schwitzen und
schrumpfen und … tropf, tropf, tropf werde ich immer mehr in mich zusammenfallen.”
„Hm.“ Prüfend sah der kleine Bär den Schneemann an. Er wischte ein paar Wassertropfen von der Stirn
des schwitzenden Schneekerls und drückte die Möhrennase, die schon gefährlich wackelte, in das
Gesicht des Schneemannes.
„Du wirst wirklich immer kleiner“, murmelte er. „Ja, du schrumpfst.“ Der Schneemann heulte wieder
auf. „Die Sonne ist schuld. Bald wird mich keiner mehr bewundern.“ „Oh je! Da wünsche ich dir, dass die
Sonne wieder verschwindet“, murmelte der kleine Bär. „Doch nun muss ich nach Hause gehen. Morgen
werde ich dich wieder besuchen.“
„Morgen“, seufzte der Schneemann, „werde ich nur noch ein Häuflein Schnee sein, das geschmolzen am
Boden liegt.“ „Armer Schneemann!“ Tröstend klopfte der kleine Bär auf die schwankende Schulter des
Schneemanns. „Vielleicht treffen wir uns ja im nächsten Winter wieder?“ „J-j-ja, vielleicht.“ Die
Stimme des Schneemannes klang nun sehr kläglich. „Bis dann also!“ Der kleine Bär machte sich auf den
Heimweg. Er musste noch lange an den schönen Schneemann denken und murmelte: „Eigentlich ist es gar
nicht schön, schön zu sein.“
traf treffen streichelte streicheln
sah sehen wischte wischen
erklärte erklären antwortete antworten
konnte können
war sein
sagte sagen
klagte klagen
stand stehen
fragte fragen