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Marokkanischer Einsatz in El Guerguarat: Die Freizügigkeit muss

unbedingt gewährleistet werden (belgische Ministerin für Auswärtiges)

Brüssel-Belgien hält es für unabdingbar, die Freizügigkeit und den


grenzüberschreitenden Handel in der Pufferzone El Guerguarat zu
gewährleisten, stellte die stellvertretende Ministerpräsidentin, die
Außenministerin Sophie Wilmès, am Montagabend, die Erklärung auf.

"Wir schenken es Glauben, dass es wichtig sei, die Freizügigkeit und den
grenzüberschreitenden Austausch in der Pufferzone El Guerguarat zu
gewährleisten, was erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Region des
Maghreb und der Sahelzone ausübt, eine Region von strategischer Bedeutung",
bekundete die Chefin der belgischen Diplomatie vor dem Ausschuss für
Auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses im Zuge der
Vorstellung der Allgemeinpolitik ihrer Abteilung.

Als nichtständiges Mitglied des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen stellte


sie die Behauptung auf: „teilt Belgien offensichtlich die Bedenken infolge der
Ereignisse in der Pufferzone El Guerguarat und wir schließen uns voll und ganz
der jüngsten Erklärung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen sowie den
verschiedenen Appellen der Mitglieder des Sicherheitsrates und des
Hochvertreters der EU für Auswärtige Angelegenheiten an, die alle Parteien
dazu auffordern, ihr Möglichstes zu unternehmen, um das
Waffenstillstandsabkommen zu retten und einer Eskalation vor Ort
auszuweichen".

Frau Wilmès, die vom Bundesabgeordneten André Flahaut zum Einsatz


Marokkos zur Absicherung dieser Zone befragt worden war, nachdem sie von
bewehrten Milizen der Front Polisario gesperrt worden war, bestand darauf:
„Belgien misst dem Waffenstillstandsabkommen seit 1991 große Bedeutung bei
und bringt seinen vollen Beistand zugunsten der Bemühungen der MINURSO
zu diesem Zweck zur Sprache.“

Sie erklärte, dass ihr Land "seine uneingeschränkte Unterstützung für die
Anstrengungen der Vereinten Nationen und ihres Generalsekretärs bekräftigt,
zwecks dessen eine Lösung der Sahara-Frage auf friedlichem Wege im Einklang
mit den einschlägigen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates und im
Besonderen der letzten am 30. Oktober 2020 verabschiedeten Resolution 2548“.
Die belgische stellvertretende Ministerpräsidentin verwies darüber hinaus
darauf, dass ihr Land in diesem Zusammenhang "eine umgehende
Wiederaufnahme des Dialogs unter der Führung der Vereinten Nationen und
einen neuen persönlichen Abgesandten des UNO-Generalsekretärs" erwünsche.

Sie erinnerte daran, dass ihr Land "den Anstrengungen des UNO-
Generalsekretärs, alle betroffenen Parteien wieder miteinander
zusammenzubringen, um den unter dem vorangegangenen persönlichen
Abgesandten auf den Weg gebrachten politischen Prozess wieder in Gang zu
bringen, voll und ganz beisteht".

Frau Wilmès merkte zum Schluss an, dass Belgien die Anstrengungen der
Vereinten Nationen um eine "integrative, gerechte und dauerhafte politische
Lösung" für die Sahara-Frage weiterhin unterstützen werde, feststellend, dass
"ausschließlich eine ausgehandelte und friedliche Lösung es bewerkstelligen
wird, dies zu erzielen sowie zum Wohlstand und zur Entwicklung der Region
beizusteuern“.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com