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Digitalisierung-Vorteile und Nachteile

1.Vorteile
 Schnelle Arbeitsprozesse
 Dank digitaler Technologien, einem immer schnelleren Internet, der
Erfindung von Computern und Smartphones kann der Mensch heute
von nahezu überall aus mit anderen Personen in Verbindung treten,
Meetings halten, Informationen austauschen und vieles mehr. Durch das
Internet kann man sich sehr leicht mit Behörden verbinden, sich in
Netzwerken anmelden und Daten ohne Zeitverzögerung versenden oder
erhalten. Ein gutes Beispiel dafür, wie Vernetzung funktioniert, ist das
sogenannte Smart-Home, also Wohnungen oder Häuser, die mithilfe
von digitalen Technologien verbunden sind, wodurch sich fast alle Dinge
auch aus der Ferne steuern und kontrollieren lassen. Mit der globalen
Vernetzung funktioniert es ähnlich. Über das Internet kann ein in
Deutschland sitzender Unternehmer beispielsweise ohne Probleme
mithilfe eines entsprechenden Netzwerks die Arbeitsprozesse in seiner
asiatischen Niederlassung kontrollieren und bei Bedarf steuern.
 Im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung hat sich die Digitalisierung aber
auch als wirkungsvolles Instrument der Ermittlungs- und
Strafverfolgungsbehörden erwiesen. Es gibt inzwischen eine immer
besser funktionierende Vernetzung zwischen einzelnen Ländern
innerhalb- und außerhalb Europas. Es können mithilfe von digitalen
Technologien Daten zu potenziell Verdächtigen ausgetauscht und
miteinander verglichen werden. Durch technische Neuerungen können
Telefonate abgehört und Chatverläufe verfolgt werden. Auf diese Weise
lassen sich geplante Verbrechen wesentlich schneller erkennen und
verhindern.
 Aufgrund der auch von außen zugänglichen Netzwerke von
Unternehmen muss ein Arbeitnehmer nicht mehr unbedingt direkt in der
Firma in einem Büro sitzen, sondern beispielsweise im Home-Office.
Der Arbeitnehmer kann von zuhause arbeiten, indem er sich über eine
sichere Leitung im Internet Zugang zum Unternehmensnetzwerk
verschafft. Dadurch kann er im Grunde zu jeder Tages- oder Nachtzeit
arbeiten. Dies wiederum ermöglicht es den Unternehmen, ihren
Mitarbeitern flexiblere Arbeitszeiten anzubieten. Außerdem wird somit
weniger Raum in den Firmenbüros benötigt.
  Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
und des Bundesinstituts für Berufsbildung könnten bei fortschreitender
Digitalisierung bis 2035 rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze abgebaut
worden sein. Ursache hierfür ist vor allem, dass früher von Menschen
ausgeführte Tätigkeiten in Zukunft von immer leistungsfähigeren
Robotern übernommen werden.
 Ein immer wieder heiß diskutiertes Thema ist der sogenannte gläserne
Mensch, der durch die Digitalisierung entsteht. Dadurch, dass über
jeden Menschen immer mehr Informationen über das Internet erhältlich
sind und man schon heute durch die Vernetzung theoretisch auf Schritt
und Tritt verfolgt und überwacht werden kann, geht Privatsphäre
verloren. Weil man ständig per Smartphone oder Computer erreichbar
ist, weil immer umfangreichere Informationen zu jeder Person
(Kontaktdaten, Gesundheitsinformationen, Bilder und andere) auf immer
verzweigteren Wegen in eine Vielzahl von Händen gelangen, schrumpft
der Anteil an Informationen, der privat bleibt.
 Die Umstellung eines Unternehmens auf digitale Strukturen ist nicht nur
sehr viel Arbeit, sondern auch mit nicht unwesentlichen Kosten
verbunden. 
 Die Erfahrungen zeigen, dass selbst die beste und neueste Technik
immer auch die eine oder andere Angriffsfläche für sogenannte
Cyberattacken bietet.