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226.

026 Wassergütewirtschaft
Vo3 – Wasserversorgung - Wassergewinnung

Norbert Kreuzinger

Institut für Wassergüte,


Ressourcenmanagement
und Abfallwirtschaft - TU Wien

226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe

226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• Die natürlichen Wasserinhaltsstoffe lassen sich über die
Kriterien
– Durchmesser und
– typischer Konzentrationsbereich einteilen.
• Die Matrix der Wasserinhaltsstoffe umfasst dabei die 3
Hauptgruppen
– Gelöst
– Kolloidal
– suspendiert

– Sowie jeweils drei Konzentrationsbereiche

226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe

226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• Die wichtigsten und für die Aufteilung relevanten gelösten Inhaltsstoffe
sind
– die Härtebildner Ca2+ und Mg2+,
– Eisen
– Mangan
– Ammonium
– die Kohlensäureformen
– Sulfat
– Die Huminstoffe, letztere erkennbar an erhöhten DOC-Werten.
• Probleme mit den weiteren Inhaltsstoffen sind dagegen deutlich seltener
wie z. B.
– Fluorid,
– Arsen
– Methan
– Schwefelwasserstoff
– Radon. 226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• In den anthropogen belasteten Rohwässern sind dann einige dieser
natürlichen Stoffe in übermäßig hoher Konzentration vorhanden, oder es
liegen xenobiotische Inhaltsstoffe (partikulär, anorganisch oder organisch
gelöst) vor:
– Anorganische Belastungen:
• Nitrat
• Härtebildner
• Sulfat
• Aluminium
• Nickel
• Arsen.

• Bei den meisten dieser Stoffe wird der natürliche (geogene) Hintergrund
merklich, z.T. sehr deutlich, überschritten und sie werden häufig gerade
bei Grundwässern beobachtet.

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Wasserinhaltsstoffe
• (cont:)
– Organische Belastungen:
• Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel, PBSM
• chlorierte Kohlenwasserstoffe, CKW
• synthetische Komplexbildner
• halogenierte, nichtflüchtige Stoffe (AOX)
• sulfonierte Aromaten
• aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe
• Pharmazeutika und Haushaltschemikalien.

• Alle diese Stoffklassen kommen in natürlichen Gewässern praktisch nicht


vor und indizieren damit direkt eine anthropogene Qualitätsveränderung.
Sie werden gleichermaßen in Grund- und Oberflächenwässern gefunden.

226.026 Wassergütewirtschaft
Richtlinien, Gesetze
• 304. Verordnung des Bundesministers für soziale Sicherheit und Generationen
über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch
(Trinkwasserverordnung – TWV)
– 304. Verordnung: Trinkwasserverordnung – TWV 21.8.2001 stellt die Umsetzung
der EU-Richtlinie in österreichisches Recht dar.
– §1 (1) Diese Verordnung regelt die Anforderungen an die Qualität von Wasser für
den menschlichen Gebrauch.
– §2 „Wasser für den menschlichen Gebrauch“ ist Wasser, das gemäß § 1 Abs. 2
LMG 1975 in Verkehr gebracht wird;
– §3 (1) Wasser muss geeignet sein, ohne Gefährdung der menschlichen Gesundheit
getrunken oder verwendet zu werden. Das ist gegeben, wenn
• Mikroorganismen, Parasiten und Stoffe jedweder Art nicht in einer Anzahl oder
Konzentration enthält, die eine potentielle Gefährdung der menschlichen
Gesundheit darstellen und
• den in Anhang I Teile A und B festgelegten Mindestanforderungen, sowie den in
Anhang I Teil C definierten Anforderungen entspricht.
– Anhänge mit Parameterwerten

226.026 Wassergütewirtschaft
Richtlinien, Gesetze
• Bundesgesetz über Sicherheitsanforderungen und weitere Anforderungen
an Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und kosmetische Mittel zum
Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher (Lebensmittelsicherheits-
und Verbraucherschutzgesetz - LMSVG)
– Grundsätze und Anforderungen an Lebensmittel, Wasser für den
menschlichen Gebrauch, Gebrauchsgegenstände und kosmetische
Mittel
– 1. Hauptstück, 2. Abschnitt: Lebensmittel
• § 5 Allgemeine Anforderungen
• § 6 Verordnungsermächtigung für Lebensmittel und Wasser für den
menschlichen Gebrauch
• § 7 Verordnungsermächtigung in Krisenzeiten
• § 8 Meldung von diätetischen Lebensmitteln
• § 9 Behandlung mit ionisierenden Strahlen
– 1. Hauptstück, 3. Abschnitt: Lebensmittel
• Hygiene im Lebensmittelbereich
• …
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Richtlinien, Gesetze
• Codex Alimentarius (Austriacus)
– Der Codex Alimentarius eine gemeinsame Einrichtung der Ernährungs- und
Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
der Vereinten Nationen (UNO).
– Ziel und Aufgabe dieser Institution ist es, die Gesundheit der VerbraucherInnen zu
schützen und faire Handelspraktiken im internationalen Handel mit Lebensmitteln
sicherzustellen.
– Das Lebensmittelbuch (der "Lebensmittelkodex") dient der Verlautbarung von
Sachbezeichnungen, Begriffsbestimmungen und Untersuchungsmethoden, sowie
von Richtlinien für das Inverkehrbringen von Waren, die dem Lebensmittelgesetz
unterliegen.
– Der Kodex dokumentiert die allgemeine Verkehrsauffassung über die
Beschaffenheit von Lebensmitteln.
– Das Lebensmittelbuch (Codex Alimentarius Austriacus) findet seine gesetzliche
Verankerung im VII. Abschnitt § 51 – 52 des LMG 1975. Es hat eine lange Tradition
als „objektiviertes Sachverständigengutachten“ und stellt die
Verbrauchererwartung dar.
– Bei seiner Erstellung wirken Fachleute aus Wissenschaft, Behörden,
Wasserversorgungsunternehmen, Verbraucherverbänden und
Untersuchungsanstalten im Rahmen der Codex-Kommission zusammen. Es stellt
den Stand des hygienischen und technischen Wissens dar.
226.026 Wassergütewirtschaft
Regelungen für Trinkwasser (TWV 304/2001)
• Parameterwerte
– stellen Grenzwerte dar, die nicht überschritten werden dürfen

• Indikatorwerte
– sind Werte, bei deren Überschreitung Maßnahmen gesetzt werden müssen
um die Überschreitung einzudämmen.

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Wasserinhaltsstoffe
• In weitere Folge Besprechung der Inhaltsstoffe nach der Einteilung der
Trinkwasserverordnung Österreich:
– Anhang I – Parameter und Parameterwerte
• Teil A: Mikrobiologische Parameter
• Teil B: Chemische Parameter
• Teil C: Indikatorparameter
• Parameterwert:
– = „Grenzwert“
• Indikatorwert:
– Werte von Indikatorparametern stellen Konzentrationen an Inhaltsstoffen,
Mikroorganismen oder Strahlenaktivitäten dar, bei deren Überschreitung
die Ursache zu prüfen und festzustellen ist, ob bzw. welche Maßnahmen
zur Aufrechterhaltung einer einwandfreien Wasserqualität erforderlich
sind. Natürliche Gehalte sind, auch wenn sie weit unter dem jeweiligen
Wert liegen, vor unerwünschten Veränderungen zu schützen.

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Wasserinhaltsstoffe
• Mikrobiologische Parameter
– Escherichia coli
– coliforme Bakterien
– Enterokokken
– Pseudomonas aeruginosa
– Clostridium perfringens
– KBE 22 (koloniebildende Einheiten bei 22°C Bebrütungstemperatur)
– KBE 37 (koloniebildende Einheiten bei 37°C Bebrütungstemperatur)

226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• Mikrobiologische Parameter

• Beispiel:
– Escherichia coli
• E. coli gilt als verlässlicher Indikator für die fäkale Verunreinigung von
Wasser, da er im wesentlichen nur im Dickdarm des Menschen und
warmblütiger Tiere (z.B. Haustiere, Vögel) vorkommt und sein Auftreten
in der Umwelt eindeutig als Nachweis einer entsprechenden
Verunreinigung zu werten ist.
• E. coli selbst meist nicht problematisch; hat jedoch den selben „Ursprung“
wie Parasiten bzw. infektiöse Bakterien (zB. Salmonellen), sit aber leichter
zu Handhaben und stell somit einen guten Indikator für fäkale Belastung
dar.
• Einige Stämme sind jedoch darmpathogen

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Wasserinhaltsstoffe
• Chemische Parameterwerte
• Acrylamid • Kupfer
• Antimon • Nickel
• Arsen • Nitrat
• Benzol • Nitrit
• Benzo-(a)-pyren • Pestizide
• Blei • Pestizide
• Bor • insgesamt Polyzyklische aromatische
• Bromat Kohlenwasserstoffe
• Cadmium • Quecksilber
• Chrom • Selen
• Cyanid • Tetrachlorethen und Trichlorethen
• 1,2-Dichlorethan • Trihalomethane insgesamt
• Epichlorhydrin • Vinylchlorid
• Fluorid 226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• Chemische Parameterwerte

• Beispiel
– Nitrat (NO3)
• In TW-Analytik wird Konzentration in mg/l NO3 und nicht NO3-N
angegeben !!!
• befinden sich in kleinen Mengen in jedem Wasser (bis 10 mg/l). Höhere
Gehalte bis etwa 20 mg/l können geologisch bedingt sein.
• Erhöhte Werte etwa durch undichte Senkgruben, Kanäle, Überdüngung,
falsche Düngerzeitpunkte, Auslaugung von Deponien usw. sein.
• Nitrat führt erst bei Aufnahme größerer Mengen zu körperlichen
Reaktionen.
• Empfindliche Menschen können auf Wasser mit 500 mg/l Nitrat mit
Magen- und Darmentzündung reagieren. „Hoher“ Nitratgehalt führt zu
Nitrosaminbildung und erhöht die Krebsanfälligkeit, weswegen der
Grenzwert von 50 mg/l nicht überschritten werden darf.

226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• Chemische Parameterwerte

• Beispiel
– Nitrit (NO2)
• Ein erhöhter Nitritgehalt gibt einen Hinweis auf eine Verunreinigung
durch Abwässer.
• Bei neuen Installationen aus verzinktem Leitungsmaterial kann bis zur
Bildung einer entsprechenden Schutzschicht (ca. 6 Monate) ein erhöhter
Nitritgehalt bis über 1 mg/l NO2 auftreten.

226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• Methämoglobinämie
• Nitrit oxidiert das Zentralion Fe2+ im roten Blutfarbstoff Hämoglobin zum
Fe3+ und macht es so unfähig, Sauerstoff zu binden.
• Für Erwachsene keine besonders große Gefahr, da bei ihnen die
Rückbildung des Hämoglobins aus Methämoglobin ziemlich leicht erfolgt.
Anders ist es bei Säuglingen und Kleinkindern, bei denen die Bildung von
Methämoglobin leichter als bei Erwachsenen erfolgt
• erhöhte Met-Hb-Konzentration in den roten Blutkörperchen
• ab > 10% Anteil führt zu Zyanose mit schiefergrauer Tönung
• bei > 40%igem Anteil zu Übelkeit, Schwindel, Unruhe, Kopfschmerz,
Beschleunigung der Herztätigkeit, Atemnot
• bei 70–80% zum Tode (Innere Erstickung)
• Nitrosaminbildung
• NO2- + (sek.) Amine  Nitrosamine
• Seit 1956 weiß man, daß Nitrosamine zu den am stärksten wirksamen
krebserzeugenden Stoffen (Cancerogenen) gehören.
• Nitrosamine im Magen bei niedrigem pH gebildet.
• Gerbstoffe und Vitamin C (Ascorbinsäure) verhindern die Bildung.
18
Nitrat im Grundwasser
Nicht NO3- (Nitrat), sondern NO2- (Nitrit) schädigt !
NO3- + Atmung → NO2- + Atmungsprodukte
– Methämoglobinämie
Innere Erstickung, kann bei Kleinkindern durch Reduktion von NO3-
zu NO2- auftreten
– Nitrosaminbildung
NO2- + Amine → Nitrosamine; diese sind karzinogen

in Österreich:
derzeitiger Grenzwert: 50 mg NO3-/l
Vorsorgewert : 45 mg NO3-/l

226.026 Wassergütewirtschaft
Nitrat im Grundwasser

Quelle: BLMFUW; Erhebung der Wassergüte in Österreich – Jahresbericht 2010 226.026 Wassergütewirtschaft
Nitrat im Grundwasser

226.026 Wassergütewirtschaft
Nitrat im Grundwasser

226.026 Wassergütewirtschaft
Nitrat im Grundwasser
• Probleme ergeben sich dort, wo
– intensive Landwirtschaft (Ackerbau, Tierproduktion) mit
– geringer Grundwasserneubildung zusammenfällt:
– Marchfeld, Leibnitzer Feld, Welser Heide, etc.
• Bedeutung Brache und Anbau von „Energiepflanzen“
• Optimierung des Düngemitteleinsatzes in der
Landwirtschaft, Konflikt mit der
Trinkwasserversorgung

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Wasserinhaltsstoffe
• Chemische Parameterwerte

• Beispiel
– CKW (Chlorkohlenwasserstoffe)
• Herkunft:
– Organische Chlorverbindungen
(Lösemittel in der Industrie)
• Anwendung:
– Lösemittel:
» Metallentfettung
» Kaltreiniger
» Chemische Reinigung
» Extraktion
– Hilfsstoffe
» Gummi, Lacke, Klebstoffe, Leder, Druckfarben, Feuerlöschmittel,
Frostschutz, Weichmacher, Wärmepumpen, Transformatoren,
Pestizide, Desinfektion,....
• Krebsrisiko 226.026 Wassergütewirtschaft
Chlorkohlenwasserstoffe im Grundwasser
Herkunft:
Organische Chlorverbindungen
(Lösemittel in der Industrie)

Anwendung:
– Lösemittel:
• Metallentfettung
• Kaltreiniger
• Chemische Reinigung
• Extraktion
– Hilfsstoffe
• Gummi, Lacke, Klebstoffe, Leder, Druckfarben, Feuerlöschmittel,
Frostschutz, Weichmacher, Wärmepumpen, Transformatoren, Pestizide,
Desinfektion,....
Krebsrisiko 226.026 Wassergütewirtschaft
Chlorkohlenwasserstoffe im Grundwasser
Mitterndorfer
Senke

Dunkelgrün: MW ≤ GW/100
Hellgrün:
GW/100<WM ≤ GW/10
Gelb: GW/10 < MW ≤ GW
Rot: GW < MW ≤ GW*10
Dunkelrot: MW > GW*10

GW = Grenzwert (10 µg/L)

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Wasserinhaltsstoffe
• Indikatorparameter
• Aluminium • Natrium
• Ammonium • Organisch gebundener Kohlenstoff
• Chlorid (TOC)
• Eisen • Oxidierbarkeit
• Färbung spektraler • Sulfat
Absorptionskoeffizient bei 436 nm • Temperatur
• Geruch • Trübung
• Geschmack • Wasserstoffionen-Konzentration
• Leitfähigkeit • Tritium
• Mangan • Rad. Gesamtrichtdosis

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Wasserinhaltsstoffe
• Chemische Indikatorparameter

• Beispiele
– Geruch, Aussehen, Geschmack
• Trinkwasser muss bekömmlich sein. Es muss appetitlich sein und soll daher farblos
• sowie geschmacklich und seiner Herkunft nach neutral sein. Darüber hinaus darf
• das Wasser keine Anzeichen einer Verunreinigung erkennen lassen.
– Temperatur
• Das Wasser sollte in etwa eine Temperatur zwischen 8-12°C haben, maximal sind 25
Grad Celsius zulässig.
• Die Temperatur sollte das ganze Jahr möglichst gleichbleibend sein, denn sprunghafte
Änderungen sind ein Hinweis auf Eintrag von Oberflächenwasser.
– pH – Wert
• Der pH-Wert sollte zwischen 6,5 und 9,5 liegen.
• Der pH-Wert gibt einen Hinweis auf das Korrosionsverhalten des Wassers. So greift leicht
saures Wasser meist verzinkte Eisenrohre, aber auch Kupfer- und Asbestzementrohre an.
– Chlorid (Cl)
• Normalerweise enthalten Grundwässer nur geringe Mengen an Chlorid (bis 50 mg/l).
• Erhöhte Chloridwerte sind ein besonderer Indikator für den Eintrag von Abwässern
kommunaler und industrieller Herkunft, aber auch für den Eintrag von Straßenabwässern
infolge der Salzstreuung oder von Tiefengrundwässern (Geothermie).
226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• Chemische Indikatorparameter

• Beispiel
– Eisen / Mangan
• Eisen und Mangan zählen zu den essentiellen Spurenelementen.
• aus technischer und hygienischer Sicht bereits in kleinen Mengen als störend
betrachtet.
• Eisen kann durch Korrosionsvorgänge aus den Rohrleitungen gelöst werden und so
ins Trinkwasser gelangen.
• Daneben gibt es noch die geologische Ursache für einen erhöhten Eisen- bzw.
Mangangehalt.
• Eisen und Mangan sind in sauerstoffarmem Wasser, wie Tiefenwasser, als Ionen
gelöst.
• Bei sehr hohen Konzentrationen macht sich eine gelbe Färbung des Wassers
bemerkbar.
• Wird diesem Wasser Sauerstoff, in Form von Luft, zugeführt, so bilden sich
unlösliche Oxide, wobei Eisen rotbraune und Mangan schwarze Niederschläge
bildet. Diese Niederschläge verursachen Färbungen und Trübungen des Wassers
und können bei Ablagerung zur Verengung der Rohrleitungen führen.
• Eisengehalte über 0,3 mg/l und Mangangehalte über 0,5 mg/l machen sich als
unangenehmer metallischer Geschmack bemerkbar.
226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserinhaltsstoffe
• Chemische Indikatorparameter

• Beispiel
– Gesamthärte
• Ist die Summe aller Calcium- und Magnesiumionen im Wasser.
Diese Ionen sind für den Menschen lebensnotwendig.
• Die Gesamthärte setzt sich zusammenaus
– Karbonathärte (scheidet sich als Kalk ab) und
– Nichtkarbonathärte (bleibt im Wasser gelöst).
• Hartes Wasser bringt keine Gesundheitsauswirkungen mit sich, sehr wohl aber
technische Probleme.
– Verringerung der Waschkraft von Waschmitteln
– Kalkablagerungen
• Ideal nach heutigen Erkenntnissen ist eine Härte zwischen
8- 18°dH, daraus folgt, dass ein Wasser unter 20°dH keiner Enthärtung unterzogen
wird.

226.026 Wassergütewirtschaft
Chemisch-technische Analyse
Wichtig für die Rohrleitungsnetze (Korrosion)
Kohlensäure:
CO2

frei gebunden

überschüssig zugehörig halb ganz


(agressiv) (unschädl.) (Ca(HCO3)2 (CaCO3)

226.026 Wassergütewirtschaft
Chemisch-technische Analyse
pH < 7: für Korrosion ist nicht alleine der pH-Wert maßgebend,
sondern der SI (pH-Wert, Härte)
O2-Gehalt: wichtig für Schutzschichtbildung
z.B.: 6-10 mg O2/l
bei Dampferzeugung O2 schädlich
(O2 - Entfernung bei Kesselanlagen)
Eisen, Mangan
bei O2 - Mangel im Grundwasser gelöst, liegen als Fe2+
bzw. Mn2+ vor, Abscheidung in Gegenwart von
O2 und Bakterien in Form von braunen und schwarzen
Produkten (Verockerung)
Fe3+ bzw. Mn3+ schlecht löslich  Fällung (oxidative Verhältnisse)
Fe2+ bzw Mn2+ gut löslich  (reduktive Verhältnisse)
226.026 Wassergütewirtschaft
Sättigungsindex (SI)
Sättigungsindex (SI)
Die Differenz zwischen dem pH Wert des Wassers und jenem pH-
Wert bei dem sich das Wasser im Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht
befindet.
Parameter:
– Freie Kohlensäure (CO2)
– Härte, pH, O2-Gehalt, Ca, Mg
– Leitfähigkeit.

– SI soll ~ 0 sein
– SI > 0 Gefahr von Ausfällungen bzw. Ablagerungen
– SI< 0 Gefahr von Korrosion (Materialabtrag), aggressives Wasser

226.026 Wassergütewirtschaft
Sättigungsindex (SI)
Bei Mischung von verschiedenen Wässern mit SI=0 im Verteilungsnetz
ist nur dann keine Gefahr bezüglich Korrosion oder Kalkabscheidung
gegeben, wenn auch der pH-Wert oder die Karbonathärte dieser
Wässer etwa gleich ist.

Kalkrostschutzschicht:
Bei Sättigungsindex SI ~ 0 bildet sich eine Korrosionsschutzschicht aus
Kalk+Fe an der Oberfläche von Fe-Rohren (wenn O2-Gehalt hoch):
SI < 0: CO2 greift Fe an, Fe(OH)3 (Rost fällt aus, „rostiges“
Wasser, Rohrleitung wird „wegkorrodiert“)
SI > 0: CO2 wird verbraucht, CaCO3 (Kalkstein fällt aus und
verringert den Fließquerschnitt
Vorsicht bei Tiefengrundwässern!
226.026 Wassergütewirtschaft
Wasserhärte
Sie wird überwiegend verursacht durch
Ca, Mg - Salze, die im Wassers enthalten sind.

Gesamthärte = Karbonathärte + Nichtkarbonathärte


Karbonathärte
vorübergehende (temporäre) Härte:
Ca(HCO3)2, Mg(HCO3)2
Nichtkarbonathärte
bleibende (permanente) Härte:
Ca2+, Mg2+, Clorid (Cl-), Nitrat (NO3-), Sulfat (SO42-)

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Wasserhärte

226.014 Trinkwasserversorgung - Teil 1 (SS2014)


Wasserhärte
Angabe in Grad deutscher Härte [°dH]
1 mval/l entspr. 2,8 °dH, 1 mmol/l entspricht 5,6 °dH
0 - 4 °dH sehr weich
4 - 8 °dH weich
8 - 12 °dH mittelhart
12 - 18 °dH ziemlich hart
18 - 30 °dH hart
> 30 °dH sehr hart
• bei sehr weichem Wasser besteht große Korrosionsgefahr
(keine Ausbildung der Rostschutzschicht)
• bei sehr hartem Wasser ist die Gefahr von Kalkablagerungen groß

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Wassergewinnung

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Schutz- und Schongebiete
• Trinkwasserschutzgebiet
– dient dem gezielten örtlichen Schutz des Trinkwassers vor bakteriellen
Belastungen und besonderen Gefahrenherden und besteht im
allgemeinen aus
• dem Fassungsbereich,
• der engeren und
• der weiteren Schutzzone,
für die bestimmte Einschränkungen und Verbote gelten.
– Schutz- und Schongebiete zum Schutz von Trinkwasservorkommen in §§
34 bzw. 35 Wasserrechtsgesetz geregelt / definiert
– Schutz- und Schongebiete dienen einem präventiven Schutz
– Rechtsgrundlagen für Wasserschutzgebiete sind das
Wasserhaushaltsgesetz des Bundes sowie die Wassergesetze der
Bundesländer

226.026 Wassergütewirtschaft
Schutz- und Schongebiete
• Schutzgebiete
– Dient der Abwehr akuter Gefahren (qualitativ u. quantitativ)
– Stellt eine Verbotszone dar
– Wird mittels Bescheid festgelegt
– Zuständigkeit je nach Größe der Anlage:
BMLFUW, Landeshauptmann, Bezirksverwaltungsbehörde

– Einteilung Schutzgebiet:
• Schutzzone I
– Schützt direkt den Fassungsbereich
– ~ 20 m um die Fassung eingezäunt
• Schutzzone II
– Soll anthropogen unbeeinflusstes Zuströmen sichern
– Bereich, der Verweildauer im Grundwasser von mindestens 60 Tage darstellt
– Flächennutzungen eingeschränkt
• Schutzzone III
– Zur Abwehr von Gefährdungen insbesondere durch persistente Stoffe

226.026 Wassergütewirtschaft
Schutz- und Schongebiete
• Schongebiete
– Zur Sicherung des künftigen Trink- u. Nutzwasserbedarfs
– Wird per Verordnung erlassen
– Maßnahmen mit Auswirkung auf die Wasserressourcen sind anzeige- oder
bewilligungspflichtig
– Zuständigkeit: Land, BMLFUW
– Einteilung Schongebiet:
• Kernzone:
– Richtet sich gegen Gefährdungen des Sickerwassers und Grundwassers
– Umschließt das Schutzgebiet von allen Seiten
• Randzone:
– Richtet sich gegen Gefährdungen aus der Atmosphäre
– Teileinzugsgebiet, Einzugsgebiet außerhalb
– Kategorien von Schutzanordnungen

226.026 Wassergütewirtschaft
Schutz- und Schongebiete
• Die Praxis ???

226.026 Wassergütewirtschaft
Wassergewinnung

226.026 Wassergütewirtschaft
Oberflächenversickerung
Systemskizze einer Anreicherung des Grundwassers

A A

Schnitt A-A
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Quellfassung

226.026 Wassergütewirtschaft
Einfacher Quellsammelschacht

226.026 Wassergütewirtschaft
Auslaufbauwerk

Fremdwasserableitung

Überlaufleitung und
Entleerungsleitung mit
Froschklappe
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Spaltquelle

226.026 Wassergütewirtschaft
Schichtquellenerfassung
Querschnitt durch Sickergalerie und Sammelschacht

Quellfassung

226.026 Wassergütewirtschaft
Vertikale Fassungen (Brunnen)
• Schlagbrunnen
– max. 10 - 15 m Tiefe, 2“, früher mit Handpumpen, Filter- und Aufsatzrohr
sind gleichzeitig Saugrohre der Pumpen (!!!! Oberstes Filterrohr muss unter
abgesenktem GWSp liegen, sonst wird Luft angesaugt), Aktivierung nach
Errichtung durch Ausblasen

• Schachtbrunnen
– Ringe werden abgesenkt, Wasserzutritt erfolgt über Schachtsohle, z.B.
Feldbrunnen

• Vertikalfilterbrunnen = Bohrbrunnen
– Bohrung wenn möglich bis min. 1 m in den Grundwasserstauer abteufen
(vollkommener Brunnen), Hilfsverrohrung verhindert das Zusammenfallen
des Bohrloches, bei tiefen Bohrungen muss oft teleskopiert werden da mit
einem Durchmesser max 25 - 30 m in Sanden u. Kiesen, ca. 20 m bei
bindigen Böden verrohrt werden kann.

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Schacht- und Vertikalfilterbrunnen

GWSp.

Bohrloch oder
Unterwasserpumpe
Kiesstütz- und Filterschicht

Schlammsack

226.026 Wassergütewirtschaft
Schacht- und Vertikalfilterbrunnen

dh
  r 2  N + 2   r  H  k  = QB
dr 226.026 Wassergütewirtschaft
Kiesstützschichten in einem Filterbrunnen
Filterbrunnen
Aufbau eines Bohrbrunnens
Brunnenschacht
Sperrohr
Schema eines Rohrbrunnens
in der üblichen Ausführungen Tonabdichtung
als Kiesfilterbrunnen Peilrohr
Grundwasserspiegel

Vollrohr Unterwasserpumpe

Zentrierung
Filterrohr

Kiesschüttung

Zwischenrohr

Sumpfrohr
226.026 Wassergütewirtschaft
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Horizontal-
filterbrunnen
Prinzipskizze

226.026 Wassergütewirtschaft
Horizontalfilterbrunnen

226.026 Wassergütewirtschaft
Brunnenalterung
• Rückgang der Brunnenleistung durch Zuwachsen od. Verlegen
der Filterrohrschlitze und/od. des Filterkiese führt zu höherem
Durchflusswiderstand und Eintrittswiderstand führt zu größerer
Absenkung bei gleicher Entnahmemenge
• Ursachen für Brunnenalterung
– Bautechnische
– Chemische
– biologische

226.026 Wassergütewirtschaft
Brunnenalterung
• Versandung
– führt zu Sandablagerungen im Sumpfrohr
– ev. zu Nachsacken des Filterkieses und Kolkbildung
– Entsandung nach Fertigstellung des Brunnens
– Entsprechende Korngröße des Filterkieses wählen
– Pumpe nicht in Filterrohrbereichen einbauen
• Korrosion
– Verockerung = Eisen od./und Mananablagerungen durch chemische od.
biologische Reaktion (Oxidation)
– Versinterung = Ausfällung von Calziumkarbonat (CO2-Entgasung bei Störung
des Kalk-Kohlensäuregleichgewichtes)
– Verschleimung = durch Schleimbildner wenn organ. Substanzen (v.a. bei
Uferfiltrat) od. hoher Anteil von Stickstoffverbindungen im Grundwasser
vorhanden sind
226.026 Wassergütewirtschaft
Brunnenregeneration
• Zustandsfeststellung (Brunnenbuch):
– jährliche Feststellung der Leistungskurve und Vergleich mit dem Q/s-
Diagramm (Abweichung > 20% --> Regenerierung)
– Messung der Sohle zur Feststellung allfälliger Versandung
– Kamerabefahrung
– Flow-Meter-Logs
– Chemisch-biologische Untersuchung

226.026 Wassergütewirtschaft
Brunnenregeneration
• Sanierung
– Schäden an Filterrohren
• Regenerierung
– Entsandung
Büchseln und anschließende herkömmliche Entsandung
– Mechanische Regenerierung
Bürsten od. Hochdruckreinigung der Filterrrohre
– Chemische Regenerierung
ungiftige, biologisch abbaubare Regenerate; Lösungskapazität von pH-
Wert bestimmt: gg. Verockerung pH-Werte 0,9 - 1, Auflösung von
Versinterungen pH ca. 4; bei Verschleimung ist Desinfektion (z.B. Chlor
besser Wasserstoffperoxid) einzusetzen
• Neubau
226.026 Wassergütewirtschaft
Filterrohre von Horizontalfilterbrunnen

226.026 Wassergütewirtschaft
226.026 Wassergütewirtschaft
Vor und nach Regenerierung

226.026 Wassergütewirtschaft
226.026 Wassergütewirtschaft
Speicherung - Verteilung

226.026 Wassergütewirtschaft
Aufgaben der Wasserspeicherung
1.) Ausgleich der Verbrauchsschwankungen,
2.) Ausgleich zwischen Vor- und Hauptförderung,
3.) Erhaltung der erforderlichen Druckbereiche,
4.) Sicherstellung der Notversorgung,
5.) Bereithalten von Löschwasser.

226.026 Wassergütewirtschaft
Arten der Wasserspeicherung
1.) Hochbehälter:
 Erdhochbehälter
 Wasserturm
2.) Tiefbehälter
3.) Druckwasserbehälter
4.) Trinkwassertalsperren
5.) Grundwasserspeicher
6.) Löschwasserspeicher

226.026 Wassergütewirtschaft
Anordnung von Wasserspeicherung
Durchlaufbehälter
Q 24 Q 10

Wasserwerk Behälter Versorgungsgebiet

manometrische
Höhe
Nacht
geodätische
Höhe
Tag

226.026 Wassergütewirtschaft
Anordnung von Wasserspeicherung
Gegenbehälter

Q 24 Q 10 - Q 24
Tagesspitze

Q 24
Nachtminimum
Wasserwerk Versorgungsgebiet Behälter

Nacht
manom. H.
geod. H.
Tag

226.026 Wassergütewirtschaft
Ausführungsbeispiele von Hochbehältern

226.026 Wassergütewirtschaft
Ermittlung des Speichervolumens (graphische Methode)

a) Tagesausgleich für max Qd


b) Notversorgung 20% von Qd
c) Löschwasserreserve:
 Ländl. Bereich 100 m3
 Städte: 200 m3

Verf. max Qd (10.000 - 50.000 EGW)


Verf. bis 0,5 max Qd ( > 100.000 EGW)
226.026 Wassergütewirtschaft
Schema Rohrleitung - einfacher Durchlaufbehälter

Überlauf

Entleerung
Abfluss Zufluss
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Wassertiefen von Erdhochbehältern

Inhalt (m3) üblich empfohlen

< 100 2,00 - 2,50 2,5


100 - 200 2,75 - 3,50 3,0
200 - 500 3,00 - 4,00 4,0
500 - 2000 5,00 - 6,50 5,0
> 2000 6,00 - 8,00 6,0
Wasertiefe in [m]
Erdüberdeckung: 0,4 - 0,6m (bis zu 1m), wegen Temperatur, Beschädigung,
Sabotage

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Hochbehälter
Beispiel
„Spinnerin am Kreuz“

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Hochbehälter
Beispiel HB Dreimarkstein

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Wasserturm

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Wasserverteilung
Verästelungsnetz
Vorteil:
wenige Rohrleitungen Versorgungsgebiet

Nachteil:
 große Druckschwankungen,
 geringe Versorgungssicherheit,
 schlechter Wärmeaustausch
in den Endsträngen Behälter

Ringnetz Straße

Versorgungsgebiet

Behälter
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Rohrleitungswerkstoffe
1.) Grauguss duktiles Gusseisen (GGG)
2.) Stahlrohre (Innenschutz durch Zementmörtel, StZM)
3.) Spannbetondruckrohre (SpB), Stahlbetonrohre (StB)
4.) Kunststoffrohre (PVC, PE)
5.) Faserzementrohre (FZ), keine Asbestfaser mehr.

Nenndruck Werkstoff Leitungsart


PN 16 StZM, GGG, SpB Fernleitung
PN 12,5 StZM, GGG, FZ Fernleitung
PN 10 GGG, PVC, FZ Versorgungsleitung

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Rohrreibung – Rauhigkeitsbeiwert

Material Zubringer- und Versorgungs-


Hauptleitungen leitungen
PVC, PE 0,01 . 10-3 m 0,04 . 10-3 m
FZ 0,05 . 10-3 m 0,04 . 10-3 m
St, GGG mit ZM 0,1 . 10-3 m
SpB 0,1 . 10-3 m
incl. Armaturen:
GGG, St 0,1- 0,2 . 10-3 m 0,04 . 10-3 m
PVC, PE, FZ 0,1 . 10-3 m

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Kenngrößen des Verteilungsnetzes
Optimale Fließgeschwindigkeit im Bemessungsfall
(minimale Gesamtkosten): 0,80 m/s DN 80
günstig: 1,20 m/s DN 500
1,75 m/s DN 1000

Druckhöhe (Zoneneineilung)
in Versorgungsleitung 40-60m (< 80m)
bei Brand > 40m (15m)
Druckstoß für Rohrmaterial ohne Nachweis: 20m

Mindestüberdeckung der Wasserleitungen (Frostfreiheit)


DN t DN t DN t
200 1,50 350 1,40 600 1,25
250 1,45 400 1,35 700 1,20
300 1,40 500 1,30 800 1,15
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Herstellung einer Rohrleitung
• Verlegung im offenen Rohrgraben (Künette)
• Verlegung auf einem Erdbauplanum
• Einbau in einem Schutzrohr
• Verlegung in einem Rohrkanal oder Kollektor
• Einbau direkt im Erdboden ohne durchgehende Aufgrabung
(NO-DIG-Verfahren) Grabenlose Bauverfahren
• Einbau nach besonderen Bau- und Montageverfahren
(Brückenleitungen, Düker)

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Herstellung einer Rohrleitung

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Hausanschluss nach ÖNORM B 2532

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Hausanschluss

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Impressionen aus einem anderen Teil der Welt

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