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Poker Regeln

Hold'em und Omaha


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Diese Poker Regel PDF File von PokerFieber.com soll einen Überblick über die Poker-
Regeln der jeweiligen Poker-Varianten geben. Wer also noch keine Ahnung von dieser
oder jener Poker-Form hat, der ist hier richtig. Wer noch mehr Informationen zum online
Poker spielen sucht der wird bei http://www.pokerfieber.com/ fündig.

No Limit Hold'em

Die mit Abstand beliebteste Poker-Form, was nicht von ungefähr kommt. No Limit Hold'em
Poker ist nämlich sehr leicht zu erlernen und mit den zwei Holecards einfach zu spielen.
So werden nämlich die beiden Startkarten eines Spielers genannt, die er zu Beginn des
Spieles erhält.
Um einen geregelten Ablauf zu garantieren, gibt es den sogenannten Button, eine kleine
weiße Scheibe, die im Uhrzeigersinn von Spieler zu Spieler wandelt. Links vom Button (=
Dealer) sitzt der Small Blind, der einen kleinen Zwangseinsatz tätigen muss. Wiederum
links vom Small Blind befindet sich der Big Blind, der den großen Zwangseinsatz (doppelte
vom Small Blind) bezahlen muss. Die Blinds sind da um für Dynamik im Spiel zu sorgen,
der Button dient dazu die sogenannten Positionen festzulegen. Hier siehst du einen Tisch
im Überblick:

Vor dem Flop


Der schwarze Punkt bei Spieler namens D ist der Dealerbutton und zeigt an, dass dieser
Spieler in dieser Runde der Geber ist. Links von ihm sitzt der Small Blind (kurz SB) und
noch eins weiter links der Big Blind (kurz BB). Der Betrag der Blinds wird vor der Hand
festgelegt. Bei den sogenannten Cash- oder Ring Games bleiben die Blinds immer gleich
(z.B. 1 EUR für den kleinen und 2 EUR für den großen Blind) und im Turnier steigen sie
ständig an um in vorhersehbarer Zeit einen Sieger zu ermitteln.
In diesem Spiel sagen wir einfach, dass die Blinds 10 und 20 betragen. Die Poker-Spieler
sitzen also wie oben am Tisch, die Blinds tätigen ihren Einsatz und jeder Poker-Spieler
bekommt zwei Karten. Nun beginnt die erste Setzrunde, auch „vor dem Flop“ genannt.
Derjenige, der zuerst agieren muss ist Spieler 1. Dieser hat nun drei Optionen, die du
sicherlich schon einmal gehört hast: Fold, Call oder Raise. Hat Spieler 1 schwache Karten,
so kann er folden, muss kein Geld setzen und muss warten bis die Hand beendet ist.
Möchte er callen/mitgehen, so muss er den Betrag vom Big Blind, sprich 20 setzen. Hat er
eine starke Hand, so kann er raisen/erhöhen und muss mindestens 40 setzen (hier gibt es
einen Unterschied im No Limit und Fixed Limit, dazu später mehr).
Nehmen wir jetzt einmal an Spieler 1 callt nur. Der nächste ist Spieler 2, der dieselben drei
Funktionen hat. Er entscheidet sich jetzt aber zu erhöhen und legt 40 in die Mitte. Spieler
3, 4 und 5 werfen ihre Hand weg, Spieler 6 möchte aber seine Hand nicht folden. Er callt
und muss 40 bezahlen, keine 20. Gibt es eine Erhöhung in einer Setzrunde, so muss ein
Call genau der Betrag dieser Erhöhung sein. Setzt ein Spieler 80 als Erhöhung, so
müssen alle nachfolgenden Spieler, die in der Partie bleiben möchten ebenfalls 80 setzen.
Spieler 6 bezahlt also die Erhöhung von Spieler 2 und legt 40 in die Mitte. Der Dealer
möchte jetzt noch einmal erhöhen und zwar auf 200. Der Small Blind wirft seine Hand
weg, der Big Blind möchte aber callen. Dieser hat schon 20 in der Mitte von seinem Blind.
Insgesamt muss er soviel wie der Dealer setzen, sprich 200. Er kann also seinen Blind
zurücknehmen und 200 in die Mitte legen, oder einfach 180 zu seinem Blind dazu werfen.
Damit hat er gecallt. Wichtig ist nur, dass am Ende einer Setzrunde jeder denselben
Betrag gesetzt hat.
Spieler 1 möchte nicht soviel bezahlen und steigt aus. Er verliert damit seinen Call im Wert
von 20. Spieler 2 hat keine Lust mehr und geht. Damit verliert er seine vorherige Erhöhung
von 40.
Spieler 6 hat zuvor die Erhöhung von Spieler 2 gecallt und schon 40 in der Mitte. Um jetzt
dabei zu bleiben muss er insgesamt 200 in der Mitte haben (die Erhöhung vom Dealer). Er
legt also weitere 160 in die Mitte und schließt damit diese Setzrunde ab.
Flop, Turn, River

Der Flop:
Hat in der letzten, soeben beschriebenen Setzrunde jeder den gleichen Betrag gesetzt, so
werden die ersten drei Gemeinschaftskarten aufgedeckt, der sogenannte Flop.
Unmittelbar danach, geht auch schon die nächste Setzrunde weiter und zwar fängt dieses
Mal nicht Spieler 1 an, sondern der Small Blind, oder besser gesagt immer der, der links
vom Dealer sitzt und diesem am nächsten ist. Da der Small Blind schon ausgestiegen ist,
ist der Big Blind als erster an der Reihe. Hätte der Big Blind in der Runde vor dem Flop
gepasst, so käme Spieler 1 dran, usw.

In unserem Beispiel ist also der Big Blind an der Reihe und hat genau zwei Optionen:
Check, oder Bet. Er kann checken, was soviel heisst wie schieben, weitergeben und
keinen Einsatz zur Folge hat. Er kann aber auch eine Bet machen, sprich setzen. Im No
Limit kann er einen beliebigen Betrag wählen (mindestens aber den Big Blind von 20) und
auch alle seine Chips setzen. Hier hat er den Flop aber nicht getroffen und checkt. Spieler
6 hat dann ebenfalls diese beiden Optionen, er entscheidet sich aber für einen Einsatz von
200. Nun ist der Dealerbutton an der Reihe, welcher jetzt drei Optionen, statt nur zwei hat.
Er kann folden und aufgeben, 200 bezahlen, also callen/mitgehen oder noch einmal
erhöhen (Raise). Wenn er raisen möchte, so muss er mindestens 400 in die Mitte legen (=
das doppelte des vorherigen Einsatzes). Er entscheidet sich aber zu gehen und ist somit
aus der Hand.

Jetzt ist wieder der Big Blind an der Reihe, welcher ebenfalls die drei Optionen hat: Fold,
Call oder Raise. Er möchte dabei bleiben und bezahlt die 200 von Spieler 6.

Turn:
Nach der Setzrunde am Flop folgt die nächste und damit vierte Gemeinschaftskarte, die
Turnkarte. Es befinden sich jetzt also insgesamt vier Karten in der Mitte und eine neue
Setzrunde beginnt. Die Reihenfolge ist wie soeben nach dem Flop, dh dass der Big Blind
als erstes agieren muss. Er hat wieder seine zwei Optionen: checken oder setzen. Hier
entscheidet er sich zu checken.

Spieler 6 hat nun dieselben Möglichkeiten und checkt ebenfalls.


River:
Die fünfte Gemeinschaftskarte, die Riverkarte wird aufgedeckt und die aller letzte
Setzrunde gestartet. Wieder beginnt der Big Blind und hat seine beiden Optionen. Dieses
Mal möchte er aber setzen und wirft 500 in die Mitte. Spieler 6 hat jetzt drei Möglichkeiten:
Fold, Call oder Raise. Er entscheidet sich zu callen und da jeder den gleichen Betrag in
der Mitte liegen hat und dies die letzte Setzrunde war, werden die Karten aufgedeckt.
Derjenige, der zuletzt gesetzt, oder erhöht hat, in diesem Fall der Big Blind muss zuerst
beide Karten aufdecken. Die beste Hand, bestehend aus fünf Karten gewinnt den Pot.

Hände und Wertigkeiten

Im No Limit Hold'em gibt es fünf Gemeinschaftskarten und zwei Holecards, die nur dem
jeweiligen Spieler gehören. Eine Pokerhand besteht aus 5 Karten, die sich aus den beiden
Karten des Spielers und den Gemeinschaftskarten zusammen setzen. Dabei ist egal ob
beide Holecards, nur eine, oder auch gar keine verwendet wird. Es zählt nur die
bestmögliche Hand, die der Spieler bilden kann.

Hält ein Spieler JJ und in der Mitte liegen: 37J83, so ist es möglich ein Full House zu
bauen, welches aus folgenden fünf Karten besteht: JJJ33.

Hat sein Gegner T9 (T = Zehn), so kann er eine Straight machen: 789TJ, welche aber
einem Full House unterliegt.

Ein weiterer Gegner hat bei den Gemeinschaftskarten 37J83 die beiden Holecards von A3,
so hält dieser einen Drilling: 333AJ, was schlechter als Full House und Straight ist.

Bleiben wir bei diesem Board (= Gemeinschaftskarten): 37J83 und Spieler A hat AJ,
Spieler B 87. Wer gewinnt? Spieler A, weil dieser zwei Pärchen hat und zwar Buben und
Dreier mit einem Ass als Kicker (= Beikarte). Spieler B hat auf dem ersten Blick drei
Pärchen: 88, 77, 33, aber da nur fünf Karten in die Wertung kommen können, kann er
auch nur zwei Pärchen und einen Kicker dazuhaben. In diesem Fall 8877J.

Bei „gleichen“ Händen: Pärchen, Zwei Pärchen, Straight, etc. ist trotzdem eine Hand in
den meisten Fällen besser als die andere. 23456 ist schlechter wie 45678, da die Acht
höher als die 6 ist.

AAK87 ist besser als AAQ87, weil der König als Kicker höher ist als die Dame. 88822 ist
schlechter als TTT22, weil der Zehnerdrilling von diesem Full House höher ist als der
Achter Drilling. Ein Flush mit den fünf gleichen Farben und A2396 ist höher als derselbe
Flush mit K2396.

AA22Q ist besser als KKQQ9, weil das höhere der beiden Pärchen, dass Assenpaar
besser als das Königspaar ist.

Wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, ist es ganz einfach und geht in Fleisch und
Blut über.

Hand Ranking
1. Wenn keiner ein Pärchen hat, zählt die höchste Karte (König hoch/King high):
Kd Ts 2c 3h 7h

2. Ein Pärchen (Damenpärchen):


Qh Qd As Tc 6h

3. Zwei Pärchen (Buben und Sechser):


Js Jh 6c 6s Ac

Hier gilt zu beachten, dass, wenn mehrere Spieler zwei Pärchen haben das höchste
einfache Pärchen gewertet wird. So gewinnt AA-22 gegen KK-JJ, weil das Asspärchen
höher als das Königspärchen ist.

4. Drilling (Neunerdrilling):
9h 9s 9d Tc 2c

5. Strasse/Straight (Strasse, zehn hoch/Straight ten high):


Ts 9h 8h 7c 6s

Übrigens auch A2345, aber nicht KA234, QKA23, oder JQKA2!


6. Flush (Flush, Ass hoch/Ace high = Nut Flush):
Ac 2c 5c 8c Kc

7. Full House (Könige über Vierer/Kings full of fours):


Kd Ks Kc 4s 4d
Wenn mehrere Spieler ein Full House haben zählt das mit dem höheren Drilling.

8. Vierling (Achtervierling):
8s 8h 8d 8c Ks

9. Straight Flush (Straight Flush Eight high):


8s 7s 6s 5s 4s

10. Royal Flush (Straight Flush Ace high):


Ad Kd Qd Jd Td

Das ist das wichtigste Werkzeug um eine No Limit Hold'em Partie ohne Peinlichkeiten zu
überstehen. Übung macht natürlich den Meister und so solltest du im Internet an
Playmoneytischen die Mechanik verinnerlichen, aber wieder aussteigen, wenn das
geschehen ist. Der Grund hierfür ist, dass auf diesen Tischen kein richtiges Poker gespielt
wird und die Gefahr besteht sich falsche und dumme Züge einzuprägen. Um strategisch
Geld zu verdienen, musst du dich genauer in unserer Pokerschule umsehen und
irgendwann um richtiges Geld spielen.

Limit Hold'em

Der Ablauf bei dieser Variante ist genauso wie bei No Limit Hold'em. Der einzige
Unterschied steckt in der Setzstruktur, die nicht einfach ohne Limit, sondern mit Limit
erfolgt. Der Spieler kann also nicht einfach allin gehen und einen beliebigen Betrag setzen.
Die Einsätze sind festgelegt. Bei einem 1/2 Limit-Spiel sind die Blinds 0,5 und 1.

Vor dem Flop kann also mit 1 gecallt, oder auf 2 geraised werden. Der nächste Spieler
kann folden, mit 2 callen oder auf 3 erhöhen (nicht mehr und nicht weniger). Alle weiteren
Spieler können folden, mit 3 callen oder auf 4 erhöhen. Wird auf 4 erhöht, so ist das Spiel
gecappt und keine weitere Erhöhung mehr möglich.
Nach dem Flop kann der erste Spieler wieder checken, oder betten/wetten/setzen und
zwar genau 1. Der nächste Spieler kann auf 2 erhöhen, folden oder callen. Erhöht dieser
Spieler, so kann der nächste wiederum auf 3 raisen. Macht er das ist nur noch ein Raise
auf 4 möglich und die Runde ist schon wieder gecappt.

Am Turn und River wird der Einsatz allerdings verdoppelt und die erste Bet wäre 2 und
nicht mehr 1. Deswegen kann insgesamt schrittweise auf 8 erhöht werden und nicht mehr
nur auf 4.
Die Strategien für Limit und No Limit Hold'em unterscheiden sich natürlich deutlich, die
Regeln sind aber, abgesehen von dieser Setzstruktur gleich und auch die
Handwertigkeiten sind identisch.

Pot Limit Omaha


Ein Spiel, das sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit erfreut. Es gibt auch hier
verschiedene Varianten und zwar in Pot Limit- und in Fixed Limit-Form. Außerdem gibt es
zwei unterschiedliche Formen, nämlich Omaha high und Omaha high-low.

Pot Limit ungleich No Limit


Pot Limit ist eine Zwischenform von Limit und No Limit. Die Größe des Pots ist hierbei
ausschlaggebend und gibt das Maximum für eine Erhöhung an. Befinden sich am Flop
100 im Pot, so kann der Spieler nur 100 setzen und nicht mehr, aber natürlich auch
weniger (Minimum wieder der Big Blind).
Erhöht ein Spieler vor dem Flop bei Blinds von 10/20 auf 70, so ist dies das Maximum,
solange er der erste im Pot ist und nur die Blinds drin liegen. Die einfachste Denkweise
um herauszufinden (abgesehen davon den Dealer zu fragen) ist folgende:

Wenn ich calle, wieviel sind dann im Pot? In diesem Fall 10 + 20 + 20 = 50


Es sind 50 im Pot, also darf ich um 50 erhöhen, was soviel heisst wie auf 70.
Am Flop sind 100 im Pot und der Gegner setzt 100. Was ist der maximale Setzbetrag?

Wenn ich calle, wieviel sind dann im Pot? 100 + 100 + 100 = 300
Es sind 300 im Pot, also darf ich um 300 erhöhen, sprich auf 400.

Am Flop sind 500 im Pot, der Gegner setzt 100. Was ist der maximale Setzbetrag?
Wenn ich calle, wieviel sind dann im Pot? In diesem Fall 500 + 100 + 100 = 700
Es sind 700 im Pot, also darf ich um 700 erhöhen, sprich auf 800.

Pot Limit Omaha high (PLO)

Spielverlauf:
PLO wird wie Hold'em gespielt, nur dass jeder Spieler vier verdeckte Karten erhält und
nicht zwei. Der Spieler kann dann aus seinen vier Karten genau zwei, nicht mehr und nicht
weniger aussuchen um mit den fünf Gemeinschaftskarten eine möglichst starke Hand zu
bilden.
Die Wertigkeiten entsprechen den oben bei Hold'em angegebenen.

Mit ein paar Beispielen, sollte dir die Besonderheit von PLO klar werden:
Spieler 1 hat: 5863 und Spieler 2: AATT
Auf dem Board liegen: A476K
Spieler 1 kann mit 3 und 5 eine Straight bauen: 34567, mit 8 und 5 aber eine höhere
bilden: 45678. Spieler 2 kann keine Straight bauen und hat nur einen Assendrilling, indem
er AA aus seinen vier Karten verwendet. Er hat kein Full House mit AATT und dem Ass auf
dem Board, da er nur zwei und keine vier seiner Karten verwenden kann.

Spieler 1 hat 2 in Kreuz, 3 in Kreuz, A und 9


Spieler 2 hat K in Kreuz, TJ7 in verschiedenen Farben.
Auf dem Tisch liegen: 946TQ mit vier Kreuz.
Spieler 1 hat einen Flush indem er 3 und 2 in Kreuz verwendet.
Spieler 2 hat KEINEN Flush, sondern nur eine Straight mit KJ. Um einen Flush haben zu
können, müssen zwei der vier Karten von dieser Farbe sein, da immer nur genau zwei
Karten verwendet werden dürfen.
Damit sind schon einmal die wichtigsten Missverständnisse geklärt. Es kann länger dauern
bis man wirklich ein Auge dafür bekommt, deswegen gilt auch hier: üben, üben, üben!

Omaha Hi-Lo

Der einzige Unterschied zu PLO ist der, dass es auch sogenannte Low Hände geben
kann. Der Pot wird dann gerecht aufgeteilt: Die Hälfte an die beste High Hand und die
andere Hälfte an die beste Low Hand. Bei Omaha ist es natürlich möglich sowohl eine
High- als auch eine Low-Hand zu bilden.
Die Ermittlung der High Hand ist noch unkompliziert: die höchste Hand gewinnt.

Wenn es möglich ist mit zwei seiner vier Holecards mit drei auf dem Board liegenden
Karten eine Lowhand zu bilden, so wird der Pot aufgeteilt. Um sich für eine Lowhand zu
qualifizieren, müssen alle fünf Karten zwischen Ass und 8 liegen, deswegen auch die nicht
unübliche Bezeichnung Omaha/8 oder Omaha Eight or better. Liegen bei den
Gemeinschaftskarten also drei Karten unter 8 (diese eingeschlossen), so ist eine Lowhand
möglich.

Gute High-Hände haben wir ja bereits kennen gelernt. Die besten Lowhände aber noch
nicht. A2345 ist das sogenannte Wheel und die bestmögliche Lowhand, unabhängig von
Flushes und davon, dass es eigentlich eine Straight ist. Je kleiner die höchste Karte dieser
Lowhand, desto besser ist sie. 5 ist dabei das niedrigste (logisch, KA234 geht natürlich
nicht). 65432 ist nicht so gut wie 6432A, da die zweite Karte nach der 6 (einmal die 5 und
einmal die 4) bei der letzten Hand niedriger ist. Deswegen würde die eine Hälfte des Pots
an 6432A gehen.

Es gilt also immer auf die höchste Karte der Lowhand zu schauen. Ist diese gleich, so
zählt die nächsthöchste Karte, usw. Kann auch so kein Sieger ermittelt werden, handelt es
sich um einen Split Pot für die Low Hand, was einem Viertel des gesamten Pots
entspricht.