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PDF-X für den Druck nutzen

Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen


PDF / X

 Norm für den Austausch von digitalen Druckvorlagen.


 Regelwerk für die Übermittlung von PDF-Dokumenten an eine Druckerei.
 PDFs für den Austausch (Exchange) normieren.
 ... ermöglicht einen Datenaustausch ohne Rückfrage an den Autor.
 ... basiert auf der PDF-Version 1.3.

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ISO-Normen

 PDF/X-1a (ISO 15930-1:2001)


 Die Druckvorlage darf nur CMYK-Farben und / oder Schmuckfarben enthalten.
 ... ist sehr stark im US-amerikanischen Markt vertreten.
 PDF/X-3 (ISO 15930-3:2002)
 ... unterstützt Color-Managementsysteme.
 ... bietet die Möglichkeit ICC-Profile einzubinden. Geräteunabhängige Farben
sowie RGB kann genutzt werden.
 ... sehr weit in Europa verbreitet.

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Regeln

 Angaben über die Größe der beschnittenen Seite sind erforderlich. Für
das Dokument muss ein Anschnitt- und ein Endformatrahmen definiert
werden.
 Schriften werden vollständig oder als Untergruppe eingebettet .
 Farben kommen aus dem CMYK- oder geräteunabhängigen Farbraum.
Schmuckfarben sind erlaubt. Transparenz ist nicht erlaubt.
 Notizen, Kommentare und Formularfelder sollten entfernt werden.
 JavaScript und Aktionen sind nicht erlaubt.
 Die Datei enthält Überfüllungsinformationen.
 Auf lizenzpflichtige Kompressionen wie zum Beispiel LZW (bis 2004) wird
verzichtet.
 Alle Daten liegen im PDF-Format vor. Verknüpfungen zu Dateien in
anderen Formaten werden entfernt.

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PDF-X-Dateien erzeugen

Dokument aus
Postscript-Datei
Desktop Publishing Programm

drucken in eine Datei

postscriptfähigen
Druckertreiber Acrobat Distiller
z. B. Adobe PDF

konvertieren in

Postscript-Datei PDF-X-Datei

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Postscrip-Datei erzeugen

 Öffnen Sie ein Desktop Publishing Programm wie Adobe Indesign,


QuarkPress oder Scribus.
 Adobe Indesign ermöglicht ein direktes Erstelen von PDF-X – Dateien.
 Öffnen Sie den Druck-Dialog (häufig Datei / Drucken) in dem
dazugehörigen Erstellungsprogramm.
 Als Drucker wird ein Postscript-Druckertreiber gewählt. Falls auf dem
Rechner Acrobat 8.0 installiert ist, sollte der Geräte unabhängige Adobe
PDF-Drucker ausgewählt werden.
 Aktivieren Sie das Optionsfeld Ausgabe in Datei oder ähnlich.
 Starten Sie den Druckvorgang. Durch den Start wird das Dialogfenster
Drucken geschlossen.
 Das neu erstellte Postscript-Dokument wird im gleichen Verzeichnis wie
das Quelldokument gespeichert.

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Postscript-Datei konvertieren

 Öffnen Sie den Acrobat Distiller.


 Wählen Sie im Kombinationsfeld Standardeinstellung eine Joboption für die
PDF-X-Erstellung aus.
 Normierte PDF-Einstellung besitzen eine Kategorie Standard, die verändert
werden kann.
 Mit Hilfe von Datei – Öffnen wählen Sie die zu konvertierende Postscript-
Datei aus.
 Nach Beendigung der Konvertierung wird hier ein Protokoll (.log) und
mögliche Fehler angezeigt.

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Joboptions für genormte Druckvorlagen

 PDF/x – 1a:2001(Acrobat 4.0 oder höher, ab PDF 1.3)


 Es wird die ISO-Norm zum Austausch von digitalen Druckvorlagen genutzt.
 Farb- und Graustufenbilder werden in einer Auflösung von bis zu 450 dpi und
Schwarzweiß-Grafiken in einer Auflösung von bis zu 1800 dpi dargestellt.
 Der Farbraum wird nach CMYK konvertiert.
 Schriften des Dokuments werden eingebettet.
 Informationen zu den Druckbedingungen werden eingebettet.
 Das Dokument wird selber mit einer Auflösung von 2400 dpi gedruckt.
 PDF/x – 3:2002(Acrobat 4.0 oder höher, ab PDF 1.3)
 Es wird die ISO-Norm zum Austausch von digitalen Druckvorlagen genutzt.
 Farb- und Graustufenbilder werden in einer Auflösung von bis zu 450 dpi und
Schwarzweiß-Grafiken in einer Auflösung von bis zu 1800 dpi dargestellt.
 Der Farbraum wird nicht verändert.
 Schriften des Dokuments werden eingebettet.
 Das Dokument wird selber mit einer Auflösung von 2400 dpi gedruckt.

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Registerkarte Standard

Was passiert, wenn eine


Konvertierung nicht
möglich ist?

Anschnitt- und
Endformatrahmen
festlegen.

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Rahmen

Media-Box (Medienrahmen)

Art-Box (Objektrahmen)

Bleed-Box (Anschnittrahmen)

Trim-Box (Endformatrahmen)

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Media-Box (Medienrahmen)

 ... gibt die Größe des Ausgabemediums


wieder.
 ... gibt die Seitengröße plus Druckmarken
und Beschnitt an.
 Das Dokument ist nicht beschnitten.
 ... enthält sämtliche Rahmen.

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Crop-Box (Maskenrahmen)

 ... gibt den Standard-Ausschnitt an.


 ... enthält die Daten oder Elemente einer
PDF-Datei, die angezeigt oder gedruckt
werden sollen.
 Informationen, die nicht innerhalb dieses
Rahmens liegen, werden ausgeblendet.
 ... hat standardmäßig die gleiche Größe
wie die Media-Box.

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Bleed-Box (Anschnittrahmen)

 ... beschreibt das Endformat plus den


Beschnittrahmen.
 Als Beschnitt wird ein Wert zwischen 3 mm
und 5 mm genutzt.
 Beispiel:
 Größe einer A4-Seite: 210 x 27 mm
 Beschnitt: 6 x 6 mm
 Größe der Druckseite: 216 x 303 mm
 Die Bleed-Box ist kleiner gleich der Media-
Box und größer als die Trim-Box.
 ... hat standardmäßig die Größe der Crop-
Box.

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Trim-Box (Endformatrahmen)

 ... beschreibt die Größe der Seite.


 Die Seite ist beschnitten.
 ... hat standardmäßig die Größe der Crop-
Box.
 ... ist kleiner als die Media-Box oder die
Bleed-Box.

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Art-Box (Objektrahmen)

 ... beschreibt ein Objekt im PDF.


 ... ist ein Rahmen, um eine Grafik.
 ... ist der kleinst mögliche Rahmen

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Registerkarte Standard

Welches
Farbmanagement wird
genutzt? Welche
Ausgabebedingungen
sind gegeben?

Sind Überfüllungs-
informationen
vorhanden?
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Überfüllung (Trapping)

 Um Blitzer zu vermeiden werden Farbflächen im Vierfarbendruck


überlappt. Die hellere Farbe überlappt dabei die dunklere Farbe.
 Überfüllungen können in der Layout- oder PDF-Datei angelegt werden.
 Die Information, ob die PDF-Datei überfüllt ist oder nicht kann unter
 ... Datei - Eigenschaft und der Registerkarte Erweitert oder
 ... bei der Konvertierung in PDF/X erfasst werden.

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Überfüllung

 Eine Überfüllung wird genutzt, wenn ein helleres Objekt auf ein dunkleres
Objekt liegt.
 Durch eine minimale Vergrößerung des Objekts werden weiße Flächen
zwischen den angrenzenden Flächen vermieden.

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Fehlerhafte Konvertierung

 Fehler bei der Konvertierung werden protokolliert und in einer


sogenannten Log-Datei gespeichert.
 Das Fehlerprotokoll wird im selben Verzeichnis wie die zu konvertierende
Datei gespeichert. Zum Beispiel: Die Datei angebotxy.ps liegt im
Verzeichnis angebot2007. Die Konvertierung nach PDF/X schlägt fehl. Es
wird ein Fehlerprotokoll unter dem Namen angebotxy.log im Verzeichnis
angebot2007 abgelegt.
 Nach dem Abbruch der Konvertierung wird das Protokoll im Statusfenster
des Acrobat Distillers angezeigt.

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Beispiel für ein Fehlerprotokoll
%%[ ProductName: Distiller ]%%
%%[Page: 1]%%
%%[Page: 2]%%
%%[Page: 3]%%
%%[Page: 4]%%
%%[LastPage]%%

<PDFX ISO="15930-3:2002" COMPLIANT="false">

PDF/X-Kompatibilitätsbericht
1. Farbe

[Verletzung] Der unkalibrierte Farbbereich RGB wurde auf den folgenden Seiten gefunden:
Seite 1, Fundstellen: 3335

Farbmetrisch definierte Daten werden entweder mit einem Profil in einem ICC-basierten Farbraum oder einer ähnlichen Methode, also mit dem Farbraum CalGray, CalRGB oder
Lab, beschrieben.

Verletzungen: Die Gesamtanzahl der Fundstellen in diesem Abschnitt beträgt 3335.

2. Übersicht

Warnungen: Gesamtanzahl der Fundstellen im Dokument: 0.


Verletzungen: Gesamtanzahl der Fundstellen im Dokument: 3335.
Anzahl im Dokument gefundener Farbprobleme: 3335.

Dieses Dokument hat die Kompatibilitätsprüfungen für PDF/X-3:2002 nicht bestanden.

</PDFX>
%%[ Warning: PDF/X-Kompatibilitätstests wurden nicht bestanden.. No PDF file produced. ] %%

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Preflight

 ... simuliert den Ausgabeprozesses auf einen Drucker.


 ... dient der Qualitätsicherung.
 Es werden die Farben und die Bildauflösung überprüft.
 Es wird nach Transparenzen gesucht.
 Schriften werden überprüft.
 ... prüft den Druck mit Hilfe von Profilen.
 Die Profile sind ein Regelwerk für den Druck.
 Profile beschreiben die nötigen Eigenschaften des Dokuments.
 Profile beschreiben die Bedingungen für den Druck.

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Preflight durchführen

 Klicken Sie auf


Erweitert – Preflight.

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Profil auswählen

Welches Profil soll der


Datei und damit der Druck
entsprechen? In dem
Textfeld wird passend zu
dem ausgewählten Profil
eine Erläuterung
angegeben.

In Abhängigkeit des Profils


können weitere Optionen
aktiviert werden.

Die Überprüfung wird


gestartet.

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Ist das PDF-Dokument normiert?

Welches Profil soll der


Datei und damit der
Druck entsprechen?

Welcher Norm
entspricht die Datei?
Hier ist es ein PDF-
Dokument, welches
keiner Norm
entspricht.
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Hinweise

 Mit Hilfe der Schaltfläche Report kann das Ergebnis der Prüfung in einer
Text-, XML- oder PDF-Datei gespeichert werden.
 Das PDF-Dokument selber kann nicht korrigiert werden. Falls Fehler
auftreten, sollte immer das Originaldokument angepasst werden und
nochmals konvertiert werden.
 Bevor das Preflight automatische Korrekturen an dem Dokument
durchführt, sollte eine Kopie des Originals erzeugt werden. Korrekturen
können nicht rückgängig gemacht werden.

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Prüfbericht

Fehler in dem Dokument


werden angezeigt. Mit
einem Klick auf den
Fehler werden weitere
Informationen im unteren
Textfeld angezeigt.

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