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El Guerguarat: Marokko, das an den Waffenstillstand gebunden ist, behält

sich das Recht vor, mit „Härte“ zu handeln (Herr Bourita)

Brüssel-Marokko hat seine Verbundenheit mit dem Waffenstillstand bekundet


und sich das Recht vorbehalten, mit "größter Härte" gegen jede Gefährdung
seiner Sicherheit zu handeln, stellte der Minister für auswärtige
Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland
ansässigen Marokkaner, Nasser Bourita, die Erklärung auf.

"Marokko hat seine Verbundenheit mit dem Waffenstillstand und dem


politischen Prozess bekundet und sich das Recht vorbehalten, mit größter Härte
und Selbstverfechtung gegen jede Gefährdung seiner Sicherheit zu handeln",
betonte Bourita in einer Erklärung. Das Interview wurde am Montag alle zwei
Monate vom europäischen „The Parliament Magazine“ veröffentlicht.

Auf die Einwirkungen eines möglichen Zusammenbruchs des


Waffenstillstandsabkommens auf die regionale Stabilität angesprochen,
erinnerte der Minister daran, dass die Milizen der Front Polisario seit 2016
wiederholt ungesetzmäßige Handlungen durchgeführt haben, im Besonderen
Handlungen der Erpressung und des Banditentums in der Pufferzone El
Guerguarat und östlich der Verteidigungsmauer, unter Verstoß gegen die
Vereinbarungen und unter offenkundiger Missachtung der Aufforderungen zur
Ordnung des UNO-Generalsekretärs und der Resolutionen des Sicherheitsrates.

"Im vergangenen Monat haben diese Milizen beschlossen, ihre Missachtung des
Völkerrechts weiterhin zu verstärken, indem sie den Waren-und-
Personenverkehr zwischen Europa und Westafrika via El Guerguarat in
Marokko unterbanden", stellte er fest.

„Marokko hat extreme Zurückhaltung aufgebracht und zeigt weiterhin


Zurückhaltung auf, nicht aus Schwäche, sondern weil es ein
verantwortungsbewusster Stockholder ist, der die multilaterale und
institutionelle Bearbeitung von Fragen strategischer Bedeutung für die Region
und für das Land fördert“, stellte er die Behauptung auf.

Er stellte fest, dass die große Region der Sahara und der Sahelzone vor einer
Reihe von Herausforderungen steht (Terrorismus, organisiertem Verbrechen und
Menschenhandel), feststellend, dass Marokko unter anderem unmittelbar mit
dem Generalsekretär der Vereinten Nationen und den Mitgliedern des
Sicherheitsrates zusammenarbeitet, um dem kriegslustigen Betragen der Milizen
der Front Polisario ein Ende zu setzen.

Nach dem Scheitern dieser Anläufe beschloss Marokko, im Rahmen seiner


Rechte und Pflichten zu handeln, hob Bourita hervor, erklärend, dass „diese
harmlose Operation ohne kriegerische Absicht nach den Regeln des „klaren
Engagements“ durchgeführt wurde, zwecks dessen die Freizügigkeit
wiederherstellen zu können“.

Dies sei umso wichtiger für Marokko, das unter der Führung seiner Majestät des
Königs Mohammed VI. keine Anstrengungen gespart habe, um zur Stabilität
und zur Entwicklung der Sahelzone beizusteuern, stellte er in den Vordergrund.

"Das Königreich hat sich immer für einen mehrdimensionalen Ansatz


ausgesprochen, um sich den vielfältigen humanitären und ökologischen
Herausforderungen der Sicherheit in der Sahelzone zu stellen", sagte er.

Und aus gutem Grund vertritt das Königreich Marokko, das enge und historische
Beziehungen zu den Staaten der Sahelzone unterhält, die Ansicht, dass die
regionale Zusammenarbeit für das Grenzmanagement im Kampf gegen den
Terrorismus und den Schutz der territorialen Integrität besonders
ausschlaggebend sei”, erklärte er.

Andererseits fuhr er fort: „Wir haben uns entschlossen, unser Handeln überdies
auf den religiösen Aspekt auszubauen, im Besonderen durch ein umfassendes
Schulungsprogramm für Imame zum Profit mehrerer Partnerstaaten in der
Sahelzone und zugunsten der Förderung des gemäßigten sunnitischen Islams.“

Dieser Ansatz zur Zusammenarbeit im religiösen Anliegen sei "von der


internationalen Gemeinschaft weithin begrüßt worden und werde als Modell für
die religiöse Zusammenarbeit mit anderen Staaten in der Region dienen".

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com