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AZ 3900 Brig • Montag, 26. Mai 2008 • Nr. 119 • 168. Jahrgang • Fr. 2.

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Die Fussball-EM ist lanciert KOMMENTAR

Von Sympathien
Die Bergdorf-EM in Gspon und der Sieg der Nati gegen die Slowakei sorgten für Stimmung und Antipathien
(wb) Nicht mehr ganz zwei Wo-
chen dauert es bis zum Beginn Russland hat erstmals den Eu-
der Fussball-EM in der Schweiz rovision Song Contest gewon-
und Österreich. Lange wollte nen. Verdient, wie es die Be-
die Begeisterung nicht so rich- wertung durch die anderen
tig aufkommen, doch an diesem Länder zeigt. Beim Hinhören
Wochenende gabs gleich zwei und auch beim Hinsehen ver-
Gründe, die dafür besorgt wa- mochte der russische Popstar
ren, dass die Stimmungskurve Dima Bilan zu überzeugen und
deutlich nach oben zeigt.
In Lugano gewann die Schwei- zu gefallen. Wen wunderts, hat-
zer Nationalmannschaft gegen te er doch musikalische und
die Slowakei mit 2:0 und Pa- sportliche Weltberühmtheiten
trick Müller zeigte dabei ein zur Show auf der Bühne ver-
vielbeachtetes und auch gelun- pflichtet. Audiovisuelle Beur-
genes Comeback. Das verleiht teilungen sind und bleiben den-
Zuversicht für die kommenden noch reine Geschmackssache.
Aufgaben. Dem ist gut so. Würde nämlich
In Gspon wurde mit der Berg- allen das Gleiche gefallen, die
dorf-EM das gefeiert, was man Welt wäre zu langweilig. Kaum
sich auch von der EURO 08 er-
hofft: Ein fröhliches, völkerver- auszudenken, auf wie grossen
bindendes Fussballfest. Mit Nährboden der Neid fallen
rund 4000 Zuschauern an den würde. Ob nun das Gebotene in
drei Tagen, allein 2000 am gest- allen Fällen auch den Bewer-
rigen Finaltag, wurden die Er- tungen entsprach, darf vielfach
wartungen der Organisatoren stark angezweifelt werden. Wer
bei Weitem übertroffen. Der sich die Mühe genommen hat,
Sieg ging an Spanien, das im die Bewertung bis tief in die
Final gegen Schweden mit 2:0 Nacht abzuwarten, der dürfte
gewann. Seite 14 Fussballbegeisterung in Gspon: Die Bergdorf-EM wurde zu einem fröhlichen, völkerverbindenden Fussballfest. Foto Keystone
vor lauter Kopfschütteln heute
noch Schmerzen haben oder
Tradition verpflichtet
300 Jahre Schützenbruderschaft Turtmann
Ein prächtiges Geschenk zumindest genervt sein. Die
Sympathiekundgebungen oder
die heuchlerischen Streichel-

T u r t m a n n. – (wb) Am 240 Mitglieder sind im Ver-


Neue Verbandsfahne für den Bezirksmusikverband Brig einheiten sind mehr als nur ein
schlechter Witz.
vergangenen Wochenende einsleben integriert. Wie alt M ö r e l. – (wb) Am Freitag und In diesem Bewertungskonzert
hatten die Schützenbrüder die Schützenbruderschaft Samstag ist in Mörel das 71. Be- spielte die Schweiz wacker mit.
von Turtmann allen Grund tatsächlich ist, lässt sich nicht zirksmusiksfest des Bezirks Portugal und Serbien erhielten
zum Feiern. Denn ihr Traditi- mehr eruieren. Dass dennoch Brig über die Bühne gegangen. aus Helvetien die höchsten
onsverein durfte auf seinen das 300. Wiegenfest gefeiert Gleichzeitig durften die Musi-
300. Geburtstag zurück- wurde, ist dem Umstand zu kantinnen und Musikanten auch Punktzahlen. Dafür strafte es
blicken. Die Schützenbruder- verdanken, dass die Schüt- das 75. Wiegenfest ihres Ver- Deutschland mit zwei winzigen
schaft ist der älteste Verein zenlaube von Turtmann anno bandes zelebrieren. Zu diesem Pünktchen ab. Ganz nach dem
des Dorfes. Dabei sein ist 1708 erbaut worden ist. Die freudigen Anlass schenkte man Motto der andern Länder, von
Verpflichtung. Nachwuchs- Bruderschaft selber dürfte sich eine neue Verbandsfahne, denen nur Bulgarien den Deut-
sorgen kennen die Schützen- deshalb um einige Jahre älter die am Samstag feierlich einge- schen Punkte, die Höchstnote,
brüder überhaupt keine. Satte sein. Seite 7 weiht wurde. Als neue Fahnen- zusprach. Da ist eine gewisse
patin wurde Graziella Walker Portion Antipathie nicht weg-
Salzmann auserkoren. Neuer zuleugnen. Gegen das Land,
Fahnenpate ist Walter Burgener nicht gegen «No Angels», ver-
aus Brig. Mit der Gestaltung der
neuen Fahne hätte man neue steht sich.
Wege gehen wollen, erklärte der Das einzig Positive am Bewer-
ehemalige Verbandspräsident tungssystem ist, dass kein di-
Erwin Kuonen. Deshalb wurde rekter Austausch von Sympa-
auf der neuen Fahne auf die Ab- thiebekundungen oder gar Re-
bildung von Vereinswappen tourkutschen möglich ist. Er-
vollkommen verzichtet. Und um folg oder Misserfolg der dar-
sich nicht den Unmut einzelner gebotenen Songs hängt denn
Instrumentalisten zuzuziehen, auch nicht einzig vom Resultat
wurden auch keine Instrumente am Eurovision Song Contest
abgebildet, sondern lediglich
ein Soll-Schlüssel. Nach der ab. Würden nämlich Sympa-
Fahneneinweihung zogen die thie oder Antipathie auf die
Musikantinnen und Musikanten Leistungen abfärben, die
ins Festzelt, um dort ihre Kon- Schweiz und Deutschland
Die Schützenbrüder beim Umzug durch Turtmann. Foto wb zertvorträge zum Besten zu ge- Fahnenpatin Grazielle Walker Salzmann zusammen mit Fänner müssten an der EURO gar
ben. Seite 6 Hans Ruedi Millius und Fahnenpate Walter Burgener. Foto wb nicht spielen. Marcel Vogel

WB HEUTE WALLIS KULTUR SPORT


Wallis Seiten 2 – 12 Jubiläum mit Bundesrat Sismics lockte... FC Raron steigt auf
Traueranzeigen Seite 10
Sport Seiten 13 – 17 Das Hotel Fafleralp . . . und mehr als 12 000 Vor fünf Jahren ist
Ausland Seiten 18/19 feierte am Samstag Leute fanden den Martin Schmidt (Bild)
Schweiz Seite 21 das 100-jährige Be- Weg an dieses viertä- von Naters nach Ra-
TV-Programme Seite 20 stehen. Das ist nicht gige Festival in Si- ron gekommen, stand
Wohin man geht Seiten 22/23 alltäglich. Und ders. Die Kombination mit dem Team stets
Wetter Seite 24 wenn dann beim von Comics, Ateliers unter den ersten
Jubiläum auch und Volksfest habe drei, nun ist Bereit für die Zukunft.
noch der Bundes- sich als erfolgreich der Aufstieg
präsident mit- erwiesen, betonten in die 2. Liga Dank Mark McCormack.
feiert, wirds die zufriedenen Inter ge-
aussergewöhn- Organisatoren. schafft. Telefon 027 948 42 00
lich. Seite 5 Seite 12 Seite 15
Montag, 26. Mai 2008 SPORT 14

Der Platz
war der Star
Viel Volk und viel Stimmung bei der Bergdorf-EM in Gspon
alb) Spanien stellte die bes- Bei allen Sympathien für die nem tollen Medienecho liegt im
te Mannschaft der Berg- weitgereisten Schweden: Es Platz selber begründet. «Hier
dorf-EM in Gspon. Der Fi- war trotzdem schön, dass nach oben kann man alles vergessen,
nal verlief dennoch äus- spannendem Spiel die Technik kann einfach nur sein», wurde
serst spannend. Das lag gegenüber der Kraft die Ober- Jean-Paul Brigger schon fast
auch an den Tücken der hand behielt. philosophisch.
Gspon-Arena. Am Schluss waren ohnehin al- Der Fussballplatz in Gspon
les Sieger. Die Österreicher aus wurde mehrfach vergrössert
Die Aussicht ist einfach gran- Kleinarl etwa, die mit ihrem und verbessert, es gab auch Plä-
dios, die Stimmung durch die Musikanten pausenlos die Stim- ne, in Staldenried einen Platz zu
steil ansteigenden Zuschauertri- mung anheizten. Oder die Deut- bauen. «Der FC Gspon muss in
bünen mitreissend, «fast wie im schen vom TSV Rugendorf. Gspon spielen, das ist etwas Be-
Mailänder San Siro», wie sich «Wir haben so viel mitgenom- sonderes, darum haben wir auch
Jean-Paul Brigger ausdrückte. men, von der Organisation, vom die Beachtung in den Medien Ein Zweikampf in luftiger Höhe (oben, im Spiel Deutschland gegen Frankreich): Fussball auf speziellem
Gelegentlich aber verspringt auf Wallis, von der Kollegschaft, bekommen», ist Roland Ab- Untergrund und vor beeindruckendem Panorama. Fotos Keystone
der Unterlage, mit einem Ge- das war einfach ein tolles Erleb- gottspon, ehemaliger Präsident
misch aus Sand und Häcksel, nis», so Trainer Hanspeter des FC Gspon, überzeugt. Viel-
schon mal der Ball. Auch ists Schwander. leicht gibts dennoch bald schon
auf diesem Platz eng, das erfor- Und natürlich das Heimteam einen Quantensprung. Geplant
dert eine andere Spielweise. selber. Die Niederlage im Halb- ist auf dem bstehenden Platz ein
«Im ersten Match gegen die final gegen Schweden war zwar Kunstrasenbelag. «Das Vorpro-
Schweiz waren wir völlig über- unglücklich. «Wir waren ent- jekt steht, wir werden das wohl
fordert, alles war neu, dann ha- täuscht, aber das verkraften wir. im Herbst vor die Urversamm-
ben wir uns aber schnell ange- Die Mannschaften, die Stim- lung bringen», bestätigte Stal-
passt», beschrieb Hanspeter mung, das war einfach einzigar- denrieds Gemeindepräsident
Schwander, Trainer der Deut- tig, das vergessen wir sicher Alban Brigger. Vielleicht kann
schen, seine Eindrücke. nie», so Captain Silvio Abgott- auch der Gewinn der Bergdorf-
Am wenigsten beeindrucken spon. EM bei der Finanzierung (es
liessen sich freilich die Spanier. Insgesamt kamen rund 4000 wird mit Kosten von einer hal-
Vielleicht auch, weil die Mann- Zuschauer, allein die Hälfte am ben Million Franken gerechnet)
schaft aus dem baskischen Bea- Finaltag. Dank perfekter Orga- etwas helfen. Jubelnde Schweizer: «Das werden wir nie vergessen.»
sain von zu Hause gewohnt ist, nisation war man dem Ansturm Der perfekte Ablauf, die zufrie-
auf einem Kleinfeld und mit 7er- gewachsen. Bereits am Samstag denen Teilnehmer und das über- Gruppe A Frankreich - Schweden 2:2
Teams zu spielen. Sicher aber, konnte die Luftseilbahn einen wältigende Echo: Das ruft Schweiz - Deutschland 6:1 Österreich - Schweden 4:5
weil sie den technisch besten neuen Rekord vermelden. 1700 förmlich nach einer Wiederho- Spanien - Italien 4:4 Frankreich - Niederlande 2:1
Fussball zeigte, mit gepflegtem Personen hatte sie an diesem lung. «Wir werden das alles nun Deutschland - Italien 2:2 1. Schweden 3 10: 6 7
Aufbau von hinten heraus. Die Tag in beide Richtungen trans- genau analysieren und auswer- Schweiz - Spanien 0:2 2. Frankreich 3 7: 5 7
Schweiz - Italien 3:3 3. Österreich 3 8:10 1
Spanier waren nicht mehr die portiert. Damit liess man den ten», liess OK-Co-Präsident Fa- Deutschland - Spanien 0:1 4. Niederlande 3 3: 7 1
Jüngsten zwar, aber mit viel bisherigen Rekord (1300 an- bian Furrer im Moment noch al- 1. Spanien 3 7:4 7
Übersicht und durchaus beein- lässlich des Kapellenfests im les offen. Aber auch bei den Halbfinals
2. Schweiz 3 9:6 4 Spanien - Frankreich 5:0
druckender Ballbehandlung. Jahr 1991) weit hinter sich. Teilnehmern aus Österreich und 3. Italien 3 9:9 3 Schweden - Schweiz 1:0
Die Schweden versuchten im Nach der Siegerehrung warteten Deutschland studiert man an 4. Deutschland 3 3:9 1
Final, mit Kraft entgegenzuhal- nicht weniger als 16 Busse auf Nachfolge-Turnieren. Aber Gruppe B Kleiner Final
Österreich - Frankreich 2:3 Frankreich - Schweiz n. P. 5:6
ten. Zurück zum Torhüter und die Abreisenden. Hanspeter Schwander ist sich Der spanische Captain mit dem
dann steil nach vorn. Da prallten Und alle waren sich einig: Der bewusst: «Kopieren kann man Niederlande - Schweden 0:3 Final Siegerpokal: Ein überaus ver-
Österreich - Niederlande 2:2 Schweden - Spanien 0:2
Fussball-Welten aufeinander. Erfolg der Bergdorf-EM mit ei- das nicht . . .» dienter Erfolg.

Ziel 2. Platz «Noch nie gesehen» Der sehr gute Abschluss


3. Liga: Steg - Chippis 1:3 (1:1) 3. Liga: Salgesch - St. Niklaus 10:2 (7:0) 2. Liga: Saxon-Sports - FC Brig 0:1 (0:0)
(wb) Der FC Steg hat nach Nach 27 Minuten führte der Gast (wb) Salgesch-Trainer Mi- Ligaerhalt, das können wir nur (wb) Mit einer sehr guten sich gleichwohl immer wieder
der Niederlage gegen den 1:0, postwendend glich Martin chel Caldelari hat es nach erreichen, wenn sich alle hun- Vorstellung hat sich der FC aufgerappelt. Das muss ich ihr
Leader das Ziel, den zwei- Passeraub auf ein Zuspiel Gne- dem 10:2-Sieg über St. Ni- dertprozentig einsetzen, was Brig definitiv in der 2. Liga hoch anrechnen.»
ten Platz zu verteidigen. sas aus (28.). Das 1:2 fiel in der klaus die Stimme verschla- heute sicher nicht der Fall war. gerettet. Beim starken Sa- Vor allem im kämpferischen
Das wäre weit mehr als 46. Minute auf Penalty. gen. «So etwas habe ich Das haben wir vor der Saison xon-Sports versenkte Dani- Bereich überzeugten die Ober-
nach der schlechten Rück- Trainer Peter Passeraub: «Ein noch nie gesehen.» gewusst. Jetzt fehlt uns in der el Imhof einen Elfmeter. walliser beim spielstarken Geg-
runde erhofft werden Remis wäre möglich gewesen, letzten Runde gegen Sitten noch ner. Sie hat den Ernst der Lage
konnte. aber bei uns war ein wenig die Nach den Gründen befragt, ein Punkt, um sicher zu sein. Der Jüngste im Team kommt erkannt und sich dagegen ges-
Luft raus. Jetzt wollen wir den blieb er eine Erklärung schul- Deshalb müssen wir jetzt die damit auf seinen vierten Treffer. temmt. Mit Erfolg. Beim Pfos-
Nun ist sie also gekommen, die zweiten Platz verteidigen.» Das dig. «Ich verstehe das selbst Kräfte sammeln.» Die Gästeto- Wie er es gemacht hat, impo- tenschuss von Saxon in der ers-
erste Niederlage nach der Win- wäre mehr als nach der blamab- nicht», meinte Caldelari. Alan re erzielte Damian Allenbach niert hingegen mehr. Imhof ten Halbzeit hatte Brig aber
terpause. len Rückrunde ausgegeben Kasapovic traf viermal (14., (50., 52.). wurde in der 70. Minute bei ei- auch etwas Glück.
Der Leader aus Chippis besass wurde. Damals wollte Steg 25., 28., 39.), Cédric Nelson Salgesch: F. Montani; Locher, Veli- nem Durchbruch gefoult, er Cicognini: «Saxon war mehr
zwar nicht ein Plus an Torchan- noch Platz drei erreichen. Die- ebenso (19., 45., 65., 70.), dazu kovic, Bichsel; Jankov (66. Oggier), J. nahm den Ball gleich selbst und am Ball, aber wir besassen die
cen, aber er sicherte sich den ser Rang ist ihnen sicher. kamen zwei Tore von Stefan Glenz, Behns (22. Theler), S. Montani traf zum 0:1. klareren Möglichkeiten. Kondi-
Sieg auch dank Effizienz. Auf ei- Behns (17.) und David Glenz (46. Cina), D. Glenz; Nelson, Kasapo- Nicht bloss das hat Trainer Ar- tionell waren wir überlegen.»
vic.
nen Konter in der 88. Minute et- Steg: David Zengaffinen; Rinaldi (26. (48.), dem das schönste Tor ge- nold Cicognini gefallen: «Ich
wa fiel zu neunt das 1:3. Drei B. Kippel), Damian Zengaffinen, lang. St. Niklaus: J. Gruber; Lauber, Wil- muss der Mannschaft gratulie- Brig: Häsler; Zurbriggen, Zenklusen,
Mutter, Henzen; J. Kalbermatter, Fry- lisch, D. Brigger, Diezig; Neff, Ruff, Imesch, Leiggener; Th. Jenelten, F.
Minuten zuvor wurde ein Unter- and, Zeiter, Schnyder (61. M. Kalber- Keine Panik aufkommen lassen Fux (80. Dosetto), S. Brigger (46. K. ren. Wir haben mit 15 Spielern Lochmatter, Delbuono (60. M. Loch-
walliser nach der zweiten Gelben matter); I. Gnesa (61. E. Kippel), Pas- will St. Niklaus-Trainer Paul Imboden); Allenbach (65. Coconi), S. ein knappes Kader, sie musste matter), Imhof, Perren, Willa (80.
Karte des Feldes verwiesen. seraub. Brantschen: «Unser Ziel ist der Gruber. immer am Limit gehen und hat Dujkic).

Abgänge bereiten Sorgen Ponts Abschiedsspiel Abstieg ist definitiv


3. Liga: Sitten III - Leuk-Susten 1:0 (0:0) 3. Liga: Varen - Naters II 2:2 (2:1) 3. Liga: Termen/Ried-Brig - Miège 0:1 (0:1)
(wb) Die Niederlage gegen 40 Punkte waren das Ziel für die- (wb) Drei Jahre war er klub dann aber 2:0 in Führung. (wb) Termen/Ried-Brig einfach nicht klappen», ärgerte
den Tabellenletzten war se Saison. Das liegt nun nicht Spielertrainer in Varen. Doch Naters II zeigte Moral. war schon seit Wochen in sich Rinaldo Marty. Sechs, sie-
bitter. Mehr zu denken ge- mehr drin. Es gab aber auch ei- Und das mit viel Erfolg. Kurz vor der Pause erzielte Adri- Rücklage, konnte sich aber ben sehr gute Möglichkeiten
ben dem FC Leuk-Susten nen herben Rückschlag, was die Nun ist Schluss. «Es war an Ittig nach einem Eckball den mehrfach noch aufrappeln. konnten nicht genutzt werden.
aber im Moment die Ab- Planung für die nächste Saison mein letztes Heimspiel mit Anschlusstreffer und fünf Minu- Nun aber stehts definitiv Als Miège nach einer Viertel-
gänge. betrifft. «Marek Locher, Wyssen dem FC Varen», so Hervé ten vor Schluss konnte Darko fest: Nach nur einer Saison stunde auch noch in Führung
und Mathier haben nach dem Pont. Markovic den Ausgleich erzie- müssen die Brigerberger ging, wurde die Rollenvertei-
«Gegen diesen Gegner darf man Match mitgeteilt, dass sie zu len. «Nach einem 0:2-Rückstand wieder zurück in die 4. Li- lung noch klarer, die Aufgabe
nicht verlieren», war sich Daniel Agarn wechseln werden», so Da- «Ich bin überzeugt, dass das in Varen noch einen Punkt zu ho- ga. für die Brigerberger noch
Hermann bewusst. «Aber wenn niel Hermann. «Sie wollten mit Team nach drei Jahren einen len, ist eine gute Sache», so schwieriger. Es war quasi der
man nicht bereit ist, kommts einer jungen Mannschaft in der Wechsel braucht», begründet Spielertrainer René Wellig. Aber In der 2. Minute flog der Ball einzige Angriff der Unterwalli-
dann halt so raus», ärgerte sich 4. Liga eine gute Rolle spielen, Pont seinen Abgang. «Es war ei- auch er wusste: Der Punkt bringt erstmals in weitem Bogen über ser in der ganzen Partie gewe-
Hermann. «Wir hatten Chancen jetzt werben sie uns drei Spieler ne schöne Zeit hier und ich wer- das Team nicht viel weiter. Die das Netz in die Kornfelder. «Da sen und der Heimklub hatte erst
genug, waren aber im Abschluss ab», kann Hermann das Vorge- de sicher auch in Zukunft mal Barrage droht. Am Mittwoch wussten wir natürlich, wie sich noch tüchtig mitgeholfen.
zu wenig entschlossen, im Kopf hen des Nachbarklubs nicht ver- vorbeikommen, um mir ein Spiel muss gegen Steg ein Sieg her. die Partie in etwa entwickeln «Es war ein Spiegelbild der Sai-
nicht hundertprozentig bei der stehen. «Wir haben mit ihnen ge- anzuschauen», so der Varner Das wird nicht einfach. würde», so Termens Trainer Ri- son. Wir konnten zu oft Partien,
Sache», so Hermann. In der 70. rechnet und sind nun in Zug- Spielertrainer weiter. Ob er einen Varen: St. Marty, Pont, Henzen, P. naldo Marty. die wir eigentlich dominiert ha-
Minute musste man dann nach zwang, denn die meisten Klubs anderen Verein übernehmen Loretan, Schalbetter, L. Bayard (75. Es war klar: Miège war gekom- ben, nicht für uns entscheiden.
einem unnötigen Ballverlust im haben das Kader gemacht», so wird, lässt er offen. «Im Moment M. Marty), M. Loretan, Brunner, men, um zumindest einen Punkt Heute war das ganz besonders
Mittelfeld und einem schnell Leuk-Sustens Spielertrainer. habe ich nichts, mal sehen . . .» Schnyder (70. Marx), Lötscher (57. zu holen und verhielt sich auch krass», so Marty.
Hasanbasic), Giger.
ausgeführten Gegenstoss den Im letzten Heimspiel unter Pont dementsprechend. Termen/
Gegentreffer hinnehmen. «Auch Leuk-Susten: Schnydrig, Metry, Na- hatte Varen zunächst Mühe, ins Naters II: Spahijaj, Ammann, Imo- Ried-Brig hingegen brauchte Termen/Ried-Brig: Kalbermatten,
ter, J. Kuonen, Lötscher (46. Schny- berdorf, Vogt (60. Wellig), Petrus, A. Kuonen, A. Escher, I. Gemmet, Lo-
danach fiel die Reaktion zu we- der), Wyssen (67. S. Kuonen), Grand Spiel zu kommen. Philipp Ittig, König, Ritz, Zenzünen (70. Za- den Sieg und rannte an. «Der renz, Franzen, M. Escher, Schwery
nig überzeugend aus», so Leuk- (80. Mathier), Porombka, Marty, Lo- Schnyder (32.) und Michael Gi- kovski), Ricci (35. Markovic), Spielaufbau war in Ordnung, (46. Rittiner), S. Schmidhalter, Wel-
Sustens Spielertrainer. cher, Andenmatten. ger (37.) brachten den Heim- Mounir. aber im Abschluss wollte es schen, Eyer (46. Manz).