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Bem. zu Zeit 30. April um 20 Uhr:  Zvizdal (Chernobyl – so far so close) von der Gruppe Berlin in
und Ort den Mainzer Kammerspielen (im Rahmen des No Strings Attached Festivals) mit
Nachgespräch mit den Künstlern. Alternativ die gleiche Inszenierung am 27./28.4.
im Mousonturm. 
 
5. Mai: Theaterbesuch im Staatstheater Mainz statt.
 
Kommentar Mit der ‚Aktie Tomaat‘ 1969 hat sich in den Niederlanden das Theatersystem
tiefgreifend verändert. Eine neue Generation erkämpfte sich die Bühnen und
veränderten die Strukturen. Dieses Seminar soll zum einen die Entwicklungen in
Flandern und den Niederlanden nachvollziehen bis heute und zum anderen auch
aufzeigen, wie diese Theaterszene das deutsche Theater beeinflusst hat. Von
aktuellen Regisseuren wie Stefan Kimmig bis hin zu freien Theatergruppen wie der
andcompany&Co. wird immer wieder die flämische/niederländische
Theaterlandschaft als ein prägender Einfluss genannt. Es geht darum, die
Besonderheiten des Theatersystems aufzuzeigen und vor allem einige der Autoren
(u.a. Tom Lanoye), Gruppen (u.a. TG Stan, Cie. de Koe, Toneelhuis) und
Regisseure (u.a. Guy Cassiers, Jetse Batelaan) vorzustellen. Es wird nicht nur um
bekannte Theatermacher, wie Jan Lauwers, Johan Simons, Luk Perceval gehen,
sondern auch um die neue Generation von Theatermachern (Sarah Moeremans,
Thibaud Delpeut). Gemeinsame Vorstellungsbesuche und Gespräche mit
Theaterschaffenden aus den beiden Ländern werden einen Teil des Seminars
ausmachen.
 
Literatur Empfehlungen für Lit. zur Vorbereitung
Alexandra Koch, Jörg Vorhaben: Go West – Theater aus Flandern und den
Niederlanden; Berlin 2009.
Thomas Irmer (Hrsg.); Luk Perceval – Theater und Ritual, Berlin 2005
Theater der Zeit Spezial – The Netherlands and Flanders
Holland Flandern Spezial in: Theater der Zeit 9/2001
 
Empfehlung folgender Theaterbesuche zur Vorbereitung:
Der Tag, an dem der Papagei selbst etwas zu sagen hatte von Jetse Batelaan
(Theater Artemis) am 14 und 15 März im Mousonturm.