Sie sind auf Seite 1von 12

Fluorid Chlorid Bromid Iodid

- in Zahnpflegeprodukten enthalten, - elementares Chlor ist ein toxisches - leitet sich vom elementaren Brom - bei Raumtemperatur fest, kristallisch
teilweise in Speisesalz Gas, Verwendung in der ab glänzend, schwarz violett
- Hohen Fluoridzufuhr = Papierindustrie, in - bei Raumtemperatur flüssig und - bei Entweichung sofort tiefviolette
Dentalfluorose Schwimmbädern, da es sich gut in verdampft; Bromdämpfe sind Dämpfe (sublimiert)
Wasser löst ätzend und reizen die Atemwege - elementares Jod löst sich in vielen
- Chlorwasser ist ein gutes und die Haut organischen Lösungsmitteln (Ether,
Oxidationsmittel, aber nicht haltbar Chloroform, Toluol, Diethylether) >
stört beim Peroxidnachweis
- in Wasser ist elementares Jod
unlöslich

TOXIZITÄT: Enzymgift: Erwachsene: 50mg/kg &


Kinder: 5mg/kg
PHYSIOLOGISCHE essentielles Spurenelement - in allen Körperflüssigkeiten - essentielles Spurenelement
BEDEUTUNG: (Fluoridmangel: Karies, Osteoporose) enthalten {Magensäure (0,1 M (Schilddrüsenhormone
HCl)}

PHARMAZEUTISCHE NaF: Karies-Prophylaxe - Nährstoff-Substitution - sedative Wirkung (beruhigend), sehr KI: Struma.-Prophylaxe, Iodid-
VERWENDUNG: Flurane, Halothan: (leichtlösliche Salze) geringe therapeutische Breite, schwer Substitution, Expectorans
Inhalationsnarkotika - Steigerung der Löslichkeit von AST dosierbar alkoholische Iod-Lösung: antiseptisch,
(Hydrochloride) - in der Veterinärmedizin bei Epilepsie blutstillend
- Atemwegserkrankungen (NaCl) bei Hunden; sonst sehr seltene organische Iod-Verbindung:
Verwendung Röntgenkontrastmittel

Karies
➡ Entkalkung des kristallinen Zahnschmelzes durch Säuren
• Zahnschmelz besteht aus Hydroxylapatit (Ca3(PO4)2/Ca(OH)2)
➡ Multifaktoriell bedingt
• Ernährung, Mundhygiene, genetische Faktoren
• Infektionskrankheit: keinen Schnuller vom anderen in den Mund stecken
➡ Keine Fluorid Mangelerkrankung!

Fluorid zur Kariesprävention


2. Lokale Applikation:
1. Systemisch:
• Fluoridhaltige Zahnpasten/Mundwässer
➡ Gabe von Fluoridtabletten (z.B. Zymafluor) (in der Kinderphase)
➡ Systemische präeruptive Fluoridanreicherung um Schmelzkristalle perfekter zu
Warum helfen Fluoride?
machen (Ersetzung des Hydroxylapatits durch Fluorapatit, gegen Säure stabiler)
Durch die Pflege mit fluoridhältigen Produkten (Aminfluorid, Natriumfluorid) bildet sich auf
➡ Vorbild: Haifischgebiß
dem Zahn eine Schutzschicht aus Calciumfluorid oder Fluorapatit; diese Schutzschicht
➡ Nachteil: Fluoridbelastung des Körpers (wenn man fluoridhältige Zahnpasten
verhindert die Bildung von Säure, sie puffert die Bakterien ab, außerdem ist die Schutzschicht
verwendet, ist eine zusätzliche systemische Behandlung nicht notwendig)
glatt (Bakterien haben keinen Halt).



Sulfid Sulfit Sulfat Thiosulfat


• leitet sich von Schwefelwasserstoff • leitet sich von schwefeliger Säure ab • leitet sich von Schwefelsäure ab
ab • als Konservierungsmittel (allergische • die meisten Sulfate sind leicht - Verwendung: Fixiersalz, früher in
• farblos, hat einen charakteristischen Reaktionen möglich) löslich (Ausnahme:
• Reduktionsmittel der Fotografie verwendet; mildes
Geruch nach faulen Eiern, in hohen Erdalkalisulfate)
Konz. scheint es durch die Lähmung • Sulfatanion ist sehr stabil (weder Reduktionsmittel
der Geruchsnerven geruchlos zu sein • Desinfektionsmittel(Weinwasser); reduzierend, noch oxidierend)
Bleich- und Konservierungsmittel
Toxizität • sehr giftig, blockiert die
sauerstoffübertragenden Enzyme und
führt so zur inneren Erstickung;
geringe Mengen führen u.a. zu
Schleimhautreizung, Kopfschmerzen
physiologische Metabolisierung von Arzneistoffen
Bedeutung (Konjugation mit Schwefelsäure)
- der geregelte Gang von
Xenobiotika durch den
Organismus
- Sulfate helfen dem Körper bei der
Entgiftung von körperfremde
Sustanzen (diese werden über den
Darm oder über die Niere
ausgescheidet
pharmazeutische Acidum sulfurosum (Hauterkrankungen) BaSO4 :Röntgenkontrastmittel Hauterkrankungen; Lokalantidot (bei
Verwendung Na2SO4 Glauberdalz, MgSO4 Schwermetall -Vergiftungen); 1.Hilfe
Bittersalz: salin. Abführmittel bei Bromvereätzungen

Nitrit − Nitrat −

- leitet sich von Salpetersäure ab - leitet sich von Salpetersäure ab


- leicht löslich, nur Silbernitrit schwerlöslich - leicht löslich; Oxidationsmittel
- Nitrate sind Teil des Stickstoffkreislaufs der Natur: durch Überdüngung in
der Landwirtschaft kommt Nitrat ins Trinkwasser (Grenzwert = 50mg/Liter)
Toxizität Nitritionen wirken oxidierend auf Eisen(II) im Hämoglobin zum Eisen(III) > kein durch Darmbakterien wird Nitrat zum Nitrit reduziert (kann zu Blasenkrebs
Sauerstofftransport mehr möglich, durch orale Aufnahme über den Magen-Darm- führen)
Trakt (z.B. im Konservierungsmittel) entstehen im Magen Nitrosamine (wirken
krebserregend)

pharmazeutische org. Nitrate: Angina pectoris-Therapie (Glyceroltrinitrat)


Verwendung Angina pectoris: krampfartiger, bohrender und drückender Schmerz hinter dem
Brustbein bei körperlicher oder seelischer Belastung
𝟤
𝟤
𝟤
𝟥
𝟤
𝟥
𝟥
𝖭
𝖧
𝖭
𝖭
𝖺
𝖮
𝖮
𝖲
𝖲
𝖮
𝖮


− Acetat − − − −
Carbonat Oxalat Tartrat Citrat

- leitet sich von Kohlensäure - Acetate sind Salze der - leitet sich von der Oxalsäure - Salz der Weinsäure - Salz der Citronensäure
ab, zerfällt in CO2 und H2O Essigsäure ->AB: Acidum ab (Dicarbonsöure) - Weinsäure ist eine weit - stark sauer, kommt in der
- die meisten Carbonate sind aceticum, reine Essigsäure - Oxalsäure ist eine weit verbreitete Pflanzensäure Natur häufig vor
schwer löslich wird fest, deshalb nennt man verbreitete Pflanzensäure (Wein, Früchte) - guter Komplexbildner
- Carbonate sind 100%ige Säure auch Eisessig, (Rhabarber, Sauerampfer, - Weinsäuretartrate sind
Hauptbestandteil der über 30%ige Lösungen sind Sauerklee) Konservierungsmittel in
Basenpulver, puffern sehr stark ätzend, Speiseessig - Erdalkalioxalate sind schwer Nahrungsmittel
überschüssige Magensäure ist ca. 6%ig löslich - bilden sehr gerne Komplexe
ab > wird neutralisiert (z.B. - die meisten Acetate sind leicht - Oxalation ist ein guter (z.B. mit Kupfer: Fehlingsche
durch Hydrogencarbonat) löslich, außer Silberacetat Chelatbildner (gibt Lösung = blau gefärbt)
und in Wasser, Kohlensäure (löslich in heißem Wasser) zweizähnige Chelatkomplexe)
und Salz überführt - wässrige Acetatlösungen sind > deshalb hemmen
alkalisch: Ammoniumacetat = oxalathältige Nahrungsmittel
Puffersubstanz bei Farblacken die Eisenresorption
Toxizität - Aufnahme von größeren
Mengen ist giftig, da Oxalat
nicht vom Körper
verstoffwechselt wird > kann
mit Calcium Calciumoxalat
bilden (schwerlösliche
Verbindung) > fördert
Nierensteinbildung > Vitamin
C wird im Körper zu Oxalat
abgebaut > häufig als
Konservierungsmittel >
gefährlich bei Aufnahme von
mehr als 2g Vitamin C
- Zu viel Soja kann zu
Nierensteinen führen >
Sojabohne hat gewissen
Oxalatanteil
physiologische Säure/Basen - Gleichgewicht Stoffwechselprodukt - Stoffwechselprodukt (im
Bedeutung Puffersysteme in Blut: Citratzyklus)
Bikarbonatpuffer, - Inhibitor der
Hämoglobinpuffer, Harnsteinbildung
Proteinpuffer, Phosphatpuffer
pharmazeutische MgCO3 : Antacidum Aluminium-acetat: Herstellung Weinsäure: Brausepulver, - Blutkonserven
Verwendung CaCO3: Antacidum, von essigsaurer Tonerde Brausetabletten; Laxans (Gerinnungshemmer)
Zahnpaste Eisen-acetat: Tonikum KH-tartrat: Diuretikum - Herstellung von
NaHCO3: Backpulver, K,Na-tartrat: Diuretikum, Laxans Infusionslösungen
Basenpulver Brechweinstein: Ermetikum, - Säuerungsmittel
(NH4)2CO3: Backpulver, Expectorans (obsolet) (Brausepulver, etc)
Riechsalz
𝟨
𝟥
𝟦
𝟩
𝟦
𝟨
𝟤
𝟧
𝟦
𝟥
𝖢
𝖢
𝖢
𝖢
𝖮
𝖧
𝖧
𝖮
𝖮
𝖮
𝖢
𝖧
𝖢
𝖮
𝖮
𝟤
𝟤
𝟥
𝟤

−/ − − − −, −
Hexacyanoferrate [ ( ) ] Thiocyanat Phosphat Borat

• Hexacyanoferrat (III) und (II) • alter Name: Rhodanid • leitet sich von der Phosphorsäure ab • leitet sich von der Borsäure ab
• Pseudohalogenide, ähnliche • mesomeriestabilisiertes Anion: > dreiprotonige Säure − , Tetraboration:
• Boration:
chemische Eigenschaften wie • gibt sehr gerne Komplexe, z.B. • die meisten Phosphate sind schwer −
Halogenide (Chlorid, Bromid, Iodid) Eisenthiocyanatkomplex, löslich, leicht löslich ist Natrium-,
• kondensieren wie die Silikate zu
> 1. Bunsengruppe des Cobaltthiocyanatkomplex Kalium- oder
langen Ketten oder Ringen
Anionentrennungsgangs • kommt in allen Körperflüssigkeiten Ammoniumphosphat
• alle Borverbindungen geben grüne
• K4[Fe(CN)6] = und in der Natur überall vor > ist bei • Phosphorsäure
Flammenfärbung > wird für
Kaliumhexacyanoferrat II = gelbes Menschen ein Stoffwechselprodukt > = dreiprotonige Säure, alle Protonen
dieNachweisreaktion ausgenutzt
Blutlaugensalz entsteht durch enzymatischen Abbau können durch Metallionen ersetzt
• K3[Fe(CN)6] = von Senfölglykosiden werden:
Kaliumhexacyanoferrat III = rotes • Wirkung ist weitgehend unbekannt, primäres Phosphat. −
Blutlaugensalz man weiß, dass es eine sekundäres Phosphat −
( Name leitet sich von früherer desinfizierende Wirkung hat > durch −
tertiäres Phosphat.
Herstellung aus Schlachtabfällen ab) Vorkommen im Speichel, wird bei
• Hexacyanoferrate = sehr stabile Fe- Infektionen im Körper verstärkt
cyanidkomplexe gebildet
• technisch (Hexacyanoferrat III) als • verhindert Iodaufnahme in die
mildes Oxidationsmittel für Schilddrüse > durch Essen von viel
Synthesen Kohl (enthält hohe Konzentration an
• E536 = gelbes Blutlaugensalz > ist Senfölglykosiden) entsteht Iodmangel
ein Lebensmittelzusatzstoff
(Rieselhilfe in Kochsalz)

physiologische • wichtig für Energiebereitstellung >


Bedeutung ATP
• Knochen/Zahn-Aufbau > Vitamin D
gemeinsam mit Vitamin K2
einnehmen, da mit Vitamin D alleine
nur 30% des Kalziums in den
Knochen aufgenommen werden kann
• Informationsspeicher(DNA,RNA)

pharmazeutische • CaHPO4: Hilfsstoff (Füllstoff) • Acidum boricum: freie Borsäure


Verwendung • Hydrogenphosphat und • Borax = Natriumtetraborat
Dihydrogenphosphat: Puffermischung - Desinfektion, Konservierung (in
• Mg3(PO4)2: Schüßler Salz Nr. 7 Salben obsolet, für Augentropfen
noch erlaubt)
- Borat-Pufferlösung
𝟦
𝟦
𝟥
𝟥
𝟦
𝟩
𝟩
𝟦
𝟦
𝟨
𝟤
𝟦
𝖧
𝖯
𝖯
𝖡
𝖡
𝖡
𝖥
𝖮
𝖮
𝖮
𝖮
𝖯
𝖾
𝖮
𝖮
𝖢
𝖭
𝖡
𝖮
𝖧
𝖲
𝖢
𝖯
𝖭
𝖮
𝟥
𝟥
𝟥
𝟥
𝟤
𝟤
𝟥
𝟤
𝟦





PEROXIDE −
• leiten sich vom Wasserstoffperoxid ab (Wasserstoffperoxid = Bleichmittel, konzentrierte
Lösungen sind stark ätzend)
• zum Nachweis von Blutspuren (blau)
• Peroxide sind instabile Verbindungen, v.a. in saurer Lösung
• Peroxide immer am Anfang mit der frischen Probe prüfen, da es mit der Zeit
verschwindet

➤ Verwendung:
Bleichmittel (Papier)
Haare „blondieren“ (ca. 6%ig)
Zähne bleichen

➤ physiologische Bedeutung:
• Stoffwechselprodukte ROS (reactive oxygen species) > werden enzymatisch
abgebaut
• Nebenprodukt der Zellatmung in den Mitochondrien

• werden bei Entzündungsreaktionen zur Abwehr von Bakterien oder Viren gebildet,
deshalb Einnahme von zu vielen Antioxidantien nicht immer gut
• Signalfunktion im Gehirn

➤ pharmazeutische Verwendung:
• Magnesiumperoxid: Antacidum (säurebindendes Mittel)
• verdünnte H2O2 -Lösungen (3% und weniger)
- desinfizierend: Mund- und Gurgelwasser, Nabelpflege bei Neugeborenen,
Kontaktlinsen-Reinigung

Sauerstoff 0 Wasserstoffperoxid -I Wasser -II


𝟤
𝖮
𝟤

Silber + +, + +, +
Blei Quecksilber

• metallisches Silber (Silberbrocken) kommt nur in • fällt unvollständig in der HCl – Gruppe aus, der Rest • das einzige unter Normalbedingungen flüssige
reiner Form vor (gediegen) fällt in der H2S–Gruppe aus Metall (Br auch flüssig, aber Nichtmetall);
• zur Herstellung von Münzen, Schmuck • Vorkommen: selten gediegen, als Bleisulfid in Bleierz giftiges Schwermetall
• Silber–Ionen sind einfach positiv geladen, neigen • Verwendung: zur Strahlungsabschirmung bei • Verwendung: Hochleistungsthermometer,
zur Komplexbildung (häufig Komplexemit Röntgenuntersuchung, Wasserleitungen, Zahnfüllungen (Silberamalgam)
Koordinationszahl 2 ➝ 2 Liganden) Bleifarben(Wandanstrich), Bleiplatte etc • Oxidationsstufen:
• Blei(II)–oxid (rote und gelbe Modifikation); ähnliche - Hg(I) (X-Hg–Hg-X : starke kovalente
Argyrie = durch irreversible Einlagerung von Silber Eigenschaften wie Barium Bindung zwischen den Hg–Atomen
in Haut und Schleimhaut; führt zu einer grau-blauen - Hg(I)– und Hg(II)–Salze unterscheiden sich
Verfärbung der Haut stark in ihre Eigenschaften
- Hg(I)–Salze in der HCl Gruppe, meisten sind
schwer löslich (bis auf das Nitrat), geben
keine Komplexe, sie disproportionieren
- Hg(II)–Salze in der H2S–Gruppe, meisten
sind leicht löslich, geben sehr gerne
Komplexe, geben ein schwerlösliches Sulfid

+ ⇌ + +

Disproportionierung = Übergang von einer mittlere


Oxidationsstufe in eine tiefere (elementares Hg)
und in eine höhere Oxidationsstufe
Toxizität • akute Vergiftungen (selten) • metallisches Hg: flüchtig, sehr giftig
• chronische Vergiftungen (1-2mg reichen über einen • wasserlösliches Hg(II): sehr giftig, sehr lipophil
längeren Zeitraum um eine chronische Vergiftung (Aufnahme über Haut) z. B. H(II)–chlorid
hervorzurufen): • schwerlösliches Hg(II): verhältnismäßig wenig
Schädigung v. Blutbild u. Knochenmark; toxisch z.B. Hg(II)–Sulfid
Schädigung des Nervensystems;
Blockierung v. Enzymen;
Hemmung der Gehirnentwicklung bei Babys
pharmazeutische • Ag+ Ionen • Pb2+ – Salze: adstringirend • organische Hg–Verbindungen: Desinfektions–
Verwendung - Prophylaxe d. Gonokokken – Konjunktivitis = • “Unguentum plumbi oxidaty” (Bleipflastersalbe, und Konservierungsmittel
schwere Bindehautentzündung bei Neugeborenen veterinär)
(obsolet = nicht mehr gebräuchlich)
- antiseptische Wundauflagen (bakterizide
keimtötende Wirkungen)
• AgNO3 = Silbernitrat = Höllenstein
- Behandlung von Warzen (Ätzstift)
• Sulfadiazin-Silber (kombinierte Wirksamkeit)
- Behandlung von Verbrennungen (z.B. Flamazine
Salbe)
- Wundbehandlung
• kolloidales Silber = metallisches Silber fein
verteilt an Eiweiß verbunden
- äußerlich anzuwenden : Wundbehandlung
- antiseptische Nasentropfen
𝟤
𝟤
𝖧
𝖧
𝖯
𝖻
𝗀
𝗀
𝖯
𝖯
𝖻
𝖻
𝖧
𝗀
𝖧
𝗀
𝖠
𝗀
𝟤
𝟤
𝟤
𝟦
𝟤
𝟢
𝟤

Bismut + Kupfer +, + Arsen −, +, + Antimon −, +, + Zinn +, +

• metallisches Bismut: fest, metallisch • Vorkommen: gediegen, • Arsengruppe = Thiosäuren, • ähnliche Eigenschaften wie • zwei Modifikationen:
glänzend, schillert in Kupfererz (el. Cu); besonder Eigenschaften As –Sn: grau, schaut
Regenbogenfarben (Interferenzen von Halbedelmetall (As, Sb, Sn) • Vorkommen: gediegen weniger metallisch aus;
dünnen Oxidschicht) • Verwendung: technisch • Sulfide sind sauer, lösen • Verwendung:
• Verwendung: als Legierungsbestandteil (elektrische Leitungen, sich im Lauge und in Legierungsbestandteil –Sn: silbrig glänzend,
• wässrige Probelösungen von Heizungsröhre), Münzmetall, Ammonpolysulfid • spröd, glänzend metallisch
Bismutsalzen reagieren sauer etc • Vorkommen: gediegen, • gehört der Gruppe der • –Sn: weich, niedriger
☞ Kationsäure • Cu(I)-Salze: selten, instabiler, Arsenerz (el. As) Thiosäuren, d.h. Sulfide
Schmelzpunkt,
Cu(II)-Salze: häufiger • Arsen = Mordgift sind löslich in Lauge und in
[ ( ) ] +⇌[ ( ) ] ++ + ungiftig, Zinnfolie =
• Cu(I)-Salze können mit Ammonpolysulfid
Staniol (Ersatz der
- es bildet sich eine Hydrathülle um Neßlerreagenz nachgewiesen
Alufolie)
das Bi sein
- • org. Sn–Verbindungen
Kationensäuren können Protonen • Cu-Salze gefärbt, (blau, grün), sind stark giftig
leicht abgeben geben sehr gerne Komplexe
• Sn–sulfide gehören der
- pH = 3-4, saurer als CH3COOH Thiosäuren, löslich in
- Kationsäuren, Ammonium-Ionen Lauge und
reagieren sauer; Karboante, Oxide Ammonpolysulfid
reagieren alkalisch; • Sn(II)–salze = starke
- Karbonate, Peroxide sind in saure Reduktionsmittel
Lösung instabil
- auf instabile Ionen schon am Anfang
prüfen
Toxizität • Cu-Salze: stark giftig für • Arsenverbindungen sind • Sb3+/5+:
Mikroorganismen (Bakterien, hochgiftig teratogen(keimschädigend)
Algen, Pilze, etc) • As3+: stark giftig, , mutagen [Sb(III) giftiger
• Cu-Salze nur in hohe Konz. bei cancerogen als Sb(V)]
Mensch und Tier giftig (krebserregend), 60mg • SbH3 Stibin: Hämolyse
tödlich
• AsH3 = Arsin: äußerst
giftiges Gas (chem.
Kampfgas WWI), führt zur
Hemolyse
physiologische • essentieller Spurenelement
Bedeutung
pharmazeutische • wirken adstringierend und bakterizid • CuSO4 • As–Verbindungen: • K2[Sb2(C4H2O6)2] • Mundhygiene (SnCl2,
Verwendung • früher: Wundbehandlung (obsolet) - äußerlich: Wundbehandlung - Behandlung von Kaliumantimonyltartrat = SnF2): Zahnpasta,
(äußerlich) (obsolet) Syphillis (obsolet) Brechweinstein Mundwasser
• Behandlung von Magengeschwüren - innerlich: Ermetikum (ruft - Melarsoprol gegen - Ermetikum (ruft • Bandwurm–Mittel
(weil bakterizid und adstrigierend) Erbrechen hervor) (obsolet) Schlafkrankheit Erbrechen vor) (obsolet) (obsolet)
• metallisches Kupfer • Trisenox = As(III)-Oxid: - Expectorans (verflüssigt
- Cuprum metallicum Behandlung von Leukämie Schleim in den Bronchien)
(Homöopathie) (krampflösend) • Arsenicum album: (obsolet)
- Kontrazeption Homöopathie • Sb-Verbindungen:
(“Kupferspirale”) (wirkt gegen (Brechdurchfall) - Pentostam zur Behandlung
Spermien = Spermizid, hemmt der Leishmaniose
Spermienbeweglichkeit) (Orientbeule)
𝟤
𝟦
𝟤
𝟥
𝖡
𝖠
𝖢
𝖠
𝖲
𝖡
𝗇
𝗂
𝗎
𝗌
𝗌
𝗂
𝖧
𝖢
𝖲
𝖠
𝖠
𝖮
𝗎
𝗇
𝗌
𝗌
𝖠
𝖠
𝗌
𝗌
𝖡
𝗂
𝖧
𝖮
𝖮
𝖧
𝖧
𝟥
𝟤
𝟥
𝟥
𝟤
𝟦
𝟥
𝟥
𝟥
𝟧
𝟧
𝟤
𝛃
𝛂
𝛃

Cobalt +, + Eisen +, + Mangan Aluminium + Zink +


+, +, +, +

• 59Co
= natürl. Isotop: • Eisenerz (rotbraun), • met. el, Mn ist ein • Leichtmetall, weich, silbrig glänzend, • metallisch glänzend, unedles
metallisch glänzendes Roheisen (silberglänzend) Schwermetall, große an der Luft von einer Oxidschicht Metall
Schwermetall, nicht • wichtigstes Mengen in der Tiefsee umgeben • technische Verwendung :
radioaktiv, magnetisch, Gebrauchsmetall für (Manganknollen) • Vorkommen: Bauxit; Aluminium ist Korrosionsschutz zum
hohe Verschleißfestigkeit Stahlherstellung • Verwendung: eines des häufigsten Elemente der Verzinken von Eisen,
• Legierungsbestandteil; Legierungsbestandteil Erdkruste Herstellung von Messing (Zink
• ähnliche Reaktionen wie von Stählen,
Porzellan und Glas blau + Kupfer), Zink-Kohle
der Cobalt Kathodenmaterial für • Verwendung: Metall– u. Flugzeugbau,
färben Hochspannungsleitungen, Batterien
• Fe(II) in alkalische Lösung Batterien (Manganoxid), • Zinkgranalien für
• technisch: mit Luftsauerstoff zum Verpackungsmaterial
Oxidationsmittel Nitratnachweis
Feuchtigkeitsindikator Fe(III) oxidiert • Thenards Blau (CoAl2O4, Cobalt
(Kaliumpermanganat) • Zinkoxid (ZnO) ist wichtiger
[Cobalt(II)–Chlorid: blau = • die einzelne Aluminium Pigment) zur Porzellan-
wasserfrei, rosa, lila = • wässrige Fe(III)-Salze Hilfsstoff; Zinkblende (ZnS)
reagieren sauer Oxidationstufen haben oder Glasfärbung
wasserhältig] ist ein häufiges Zink-Mineral
(Kationsäure), aus der unterschiedliche Farben: • Al3+ = starke Kationsäure • Zinksalze sind alle weiß oder
• in alkalischen Lösungen Hydrathülle Protonen 7 = violett, 6 = grün, 5 = ☞ Kationsäure farblos, werden sie gelöst
wird Co2+ leicht zum Co3+ abgeben blau, 4 = braun, 2 = rosa
+ + + bekommt man eine schwach
oxidiert; Co–Salze geben [ ( ) ] ⇌[ ( ) ] +
sehr gerne Komplexe • Fe–Salze bilden sehr gerne saure Lösung (schwache
Komplexe Kationsäuren)
physiologische • Spurenelement • Spurenelement, Coenzym; essentielles Spurenelement: essentielles Spurenelement
Bedeutung (Zentralatom von Vit B12), Sauerstoff–Transport Coenzym
Mangel: Störungen der (Fe(II) ist Zentralatom von (Insulinproduktion)
Blutbildung Hämoglobin)
pharmazeutische • künstliche, radioaktive • Fe(II)-Salze: • KMnO4: • Al(OH)3: Immunadjuvans, (Antigen • lösliche Zn2+ Salze:
Verwendung Isotope Eisensubstitution - Desinfektionsmittel, länger am Ort halten, adstringierend, antiseptisch
57Co: 3/4 Jahr Halbwertszeit; • Fe(III)-Salze: Blutstillung Wundbehandlung Wirkungsverlängerung) (fördern die Wundheilung)
als VitB12 in der Diagnostik (wirken adstringierend, - Mudwasser, • lösliche Al(III)-salze : adstringierend • ZnO : Wirk- und Hilfstoff
(B12 Mangel) stark eiweißfällend) Gurgellösung ( stark u. antiseptisch, Lokalbehandlung von (Salben, Pasten)
60Co: über 5 Jahre
verdünnte Lösungen) Entzündungen (Verstauchungen, • Insulin/Zn-Suspensionen:
Prellungen) Wirkungsverlängerung
Halbwertszeit; gamma–
Strahlung in der - Aluminiumkaliumsulfat (Alaun);
Krebstherapie Aluminiumacetat;
Aluminiumacetattartrat (essigsaure
Tonerde)
• schwerlösliche Al(III)-salze:
Antacidum (bei Sodbrennen, Gastritis,
Magengeschwür – 70-80% der
Magengeschwüre haben gleichzeitig
noch Helicobacter pylori)
- Al(OH)3, Aluminiumsilikate
• AlCl3: schweißhemmend (Deos)
𝟤
𝟨
𝟤
𝟧
𝖬
𝗇
𝖬
𝗇
𝖬
𝗇
𝖬
𝗇
𝖥
𝖢
𝖠
𝖹
𝖠
𝖾
𝗇
𝗅
𝗈
𝗅
𝖧
𝖥
𝖢
𝖮
𝖾
𝗈
𝖠
𝗅
𝖧
𝖮
𝖮
𝖧
𝖧
𝟤
𝟦
𝟨
𝟩
𝟥
𝟤
𝟤
𝟤
𝟥
𝟥
𝟥
𝟤

Erkrankungen des Menschen: Microbiota-Wirtsinteraktion


Eisenverteilung im Organismus
Stoffwechsel/Coenzym: 5-15 Der Darm-Trakt beeinflusst:
Speichereisen: 10-20% Herz, Immunsystem, ZNS, Psyche
Hämoglobinsynthese 75
Resorption Obesity, Depression, Anxiety, Schmerzen, Autism, Multiple Sclerosis,
cardiovascular risk, IBD
orale Eisensubstitution:
• anorganische Salze:
Eisen(II)-chlorid
Eisen(II)-sulfa
• Salze mit organischen
Verbindungen:
Eisen(II)-gluconat
Eisen(II)-fumarat Zink übernimmt im Körper unter
anderem im Immunsystem viele
Eisen(II)-aspartat
Aufgaben, spielt bei
Wachstumsprozessen eine
Zink-Mangelerscheinungen häufig bei wichtige Rolle und reguliert
➡ chronischen Lebererkrankungen Entzündungsreaktionen und
➡ älteren Menschen oxidativen Stress von Zellen.
➡ Einnahme von Diuretika, Laxantien, Antibiotika

Mangelerscheinungen:
• Haar: dünn, glanzlos, Haarausfall, vorzeitiges Ergrauen
• Haut: trocken, schuppend, Hautrötungen, Risse in den Mundwinkeln, Blasen(v.a. an den
Beugeseiten der Finger), verminderte Wundheilung, Entzündung der Mundschleimhaut und
Zunge
• Nägel: Nagelveränderungen (z.B. Querfurchen, brüchige Nägel)
• Gehirn und Nervensystem: Depressionen, Stimmungsschwankungen, Angstzustände,
gestörtes Lernverhalten bei Kindern
• Sinnesorgane: vermindertes Geruchs- und Geschmacksempfinden, Störungen beim Hell-
Dunkel-Sehen
• Immunsystem: erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten
• Geschlechtsorgane: Unterentwicklung der Geschlechtsorgane, verminderte Fruchtbarkeit,
Potenzstörungen

Gute Zink Quellen:


Austern, Emmentaler, Erdnüsse, Linsen, Mais, Paranüsse, Haferflocken, Gouda, Rindfleisch,
Weizenmischbrot




%

Calcium + Strontium + Barium +

• metallisches Ca ist silbrig glänzend, weiches • metallisches Stronitum ist ein silbernes, • silbrig weiches Metall, alle Erdalkalimetalle weich
Metall weiches Metall • entzündet sich an der Luft > Aufbewahrung unter
• reagiert häftit mit Wasser und es entsteht • Vorkommen als Strontianit Paraffinöl
Calciumhydroxid (mit Ph als Ind. beweist: je • wird unter Paraffinöl aufbewahrt, da es an der • bei Reaktion mit Wasser: Gasentwicklung
mehr alkalish, desto mehr rot) Luft heftig reagiert • technisch: BaSO4 als Röntgenkontrastmittel für Magen-
• Calciumsulfat: Gips, Kreide; Kalkstein = • 90Sr ist radioaktiv, langlebiger Betastrahler, 30 Darm-Trakt (keine löslichen
Calciumcarbonat; Calciumchlorid = Jahre Halbwertszeit, bei Tschernobyl-Unfall Verunreinigungen!), in der Pyrotechnik (grünes
Trockenmittel für Gase und Lösungen und Fukushima freigesetzt, > sehr gefährlich, Feuerwerk), als Malerfarbe oder in der Papierindustrie
• Vitamin D unterstützt die Wirkung von dass es sehr dem Ca ähnelt > Einbau in den
Calcium 3-fach: Die Aufnahme von Knochen > Krebs
Calcium in den Körper erfolgt im Darm: • technisch für Herstellung von
durch Vitamin D wird die Aufnahmerate Feuerwerkskörpern ⟶ rote Flammenfärbung
deutlich verbessert • chemische Eigenschaften: zweiwertiges Ion,
• Vit D Lebensmittel: Lebertran, Lachs,
steht im PSE zwischen Ca und Ba,
Hühnerei, Champignons, Gouda, Butter
schwerlösliches Sulfat und Chromat

Toxizität • unlösliche Ba-salze: ungiftig


• Lösliche Ba-salze: Muskelkrämpfe, Lähmungen, Tod
Bariumchlorid, Bariumnitrat, Bariumcarbonat (Rattengift)
(Behandlung von Vergiftungen mit Glaubersalz Na2SO4)
physiologische • Aufbau von Knochen u. Zähnen;
Bedeutung Muskelkontraktion; Blutgerinnung;
Enzymregulator
pharmazeutische • Ca2+ Ionen • Strontium Ranelat (Protelos) BaSO4 : Röntgenkontrastmittel
Verwendung - entzündungshemmend, antiallergisch Osteoporose Behandlung:
- Calcium-Substitution (+Vit D) Hemmung des Knochenabbaues, Förderung des
- CaCO3, CaHPO4 - Füllstoffe Knochenaufbaues
• Ca2+ Alginate (Alginsäure = organische
Säure aus Braunalgen gewonnen) Osteoporose = Knochenschwund, übermäßig
- sehr hohe Saugfähigkeit, zur starker Abbau von Knochenmasse bzw. Abnahme
Wundbehandlung eingesetzt der Knochendichte

Vitamin D Produktion in der Hau


𝖢
𝖡
𝖲
𝗋
𝖺
𝖺
𝟤
𝟤
𝟤

➡︎



+ Lithium + Natrium + Kalium + Ammonium +
Magnesium

• metallisches Magnesium ist • alle Salze weiß oder farblos, die • silbrig-weißes, weiches • sehr weiches Metall, wenn • Ammoniumionen sind
silbrig glänzend, beständig an meisten leicht wasserlöslich Alkalimetall > wird aber Berührung mit Luft Bildung flüchtig > unbedingt mit
der Luft > früher als • das leichteste Alkalimetall, gleich trüb, da sich einer Oxidschicht > nicht frischer Probe nachweisen
Blitzlicht verwendet, brennt schwimmt im Paraffinöl; unter Oxidschicht an der Luft mehr glänzend • korrespondierende Säure
mit weißer, heller Paraffinöl aufbewahrt bildet • heftige Reaktion mit Wasser von NH3
Flammenfärbung > • häufiges Vorkommen von • mit Messer schneidbar > Entstehung von Kalilauge • Salmiakgeist NH4OH:
Magnesiumsalze geben Lithiumionen in der Natur: • unter Paraffinöl und Wasserstoff Blaufärbung von
KEINE Flammenfärbung Preblauer Mineralwasser aufbewahren, unter Wasser • 95% geht in die Indikatorpapier,
• Dolomit: magnesiumhältiges • technisch für entsteht Wasserstoffgas und Düngemittelindustrie Reinigungsmittel
Gestein Hochleistungsakkus Natronlauge • zur Herstellung von • Salmiak (Ammonchlorid):
• Magnesiumlegierungen für • Lithium hat große Ähnlichkeit • kommt in der Natur im Schießpulver Expectorans
Gebrauchsgegenstände, z.B. mit Mg, schwerlösliches Meerwasser vor, im (Hauptbestandteil ist • Hirschhornsalz
Spitzer Carbonat oder Phosphat Salzkammergut (Steinsalz) Kaliumnitrat) (Ammoniumcarbonat,
• Mg-salze geben • Löslichkeit von Lithiumchlorid • wichtig für • allg. Eigenschaften: positiv (NH4)2CO3): als Riechsalz
schwerlösliches Hydroxid, in organischen Lösungsmitteln: Waschmittelindustrie geladenes (K+), weißes, • Kaliumionen als
Sulfate und Chromate sind zur Abtrennung von Lithium (Natriumcarbonat), farbloses Salz Düngemittel
leicht löslich von anderen Elementen Natriumdampflampen, • Kaliumsalze sind schwerer
Speisesalz löslich als Natriumsalze
Toxizität Einfluß auf Säure/Basen -
Haushalt
physiologische • Chloroühyll - Zentralatom Aufrechterhaltung des ➡ normale Herz- und
Bedeutung • Coenzym (Mensch / Tier) osmotischen Drucks, Muskeltätigkeit
(essentieller Mineralstoff, wichtiger Elektrolyt, im ➡ normale Nervenfunktion
muss in großen Mengen mit menschlichen Körper haben ➡ osmotischer Druck
der Nahrung aufgenommen wir 100g Natrium, als
werden) Kochsalz in allen
magnesiumreiche Körperflüssigkeiten gelöst,
Nahrungsmittel: Mandeln, Aldosteron regelt
Spinat, Sojabohnen, Natriumhaushalt im Körper
Avocados, Kartoffeln,
brauner Reis, Cashews
pharmazeutische • schwerlösliche Mg2+ Salze: • Li+ Salze : ➡ physiologische ➡ KCl: Kalium- ➡ NH4Cl =
Verwendung Antacidum - Gicht—Therapie (obsolet): Kochsalzlösung Substitution, sehr gut Ammoniumchlorid,
• lösliche Mg2+ Salze: fördern Harnsäure und (Infusionslösungen, wasserlöslich Salmiak = Expectorans
Magnesium-Substitution Harnstoff-Ausscheidung Injektionslösugen, ➡ KI: Struma-Prophylaxe, ➡ NH4Br =
(Wadenkämpfe); Gicht = Störung des Purin- Kontaktlinsenflüssigkeit) Iodid-Substitution, Ammoniumbromid =
Spannungskopfschmerzen Stoffwechsels, Ablagerung von ➡ NaCl: Sedativum
(stressbedingt) Harnsäurekristallen in den Atemswegserkrankungen
Expectorans
➡ (NH4)2CO3 =
• MgSO4 : salinisches Gelenken, anschließende ➡ Na2SO4 salinisches Ammoniumcarbonat,
Abführmittel (Bittersalz) Entzündung Abführmittel Hirschhornsalz =
• Mg3(PO4)2 : Schüssler-Salz - bei manisch depressive ➡ NaHCO3 Antacidum Backpulver, Riechsalz
Nr. 7 (Kopfschmerzen, Psychosen (Basenpulver), Backpulver
Krämpfe…) - bipolare Störungen
𝟦
𝖬
𝗀
𝖭
𝖭
𝖪
𝖫
𝗂
𝖧
𝖺
𝟤



Aufnahme, Verteilung und Elimination von Magnesium

• Ursachen von Kaliummangel:


➡ Medikamente (Diuretika, hochdosierte Cortisontherapie, Missbrauch von
Abführmitteln)
➡ starkes Erbrechen/starker Durchfall
• Folgen von Kaliummangel:
➡ Muskelschwäche (häufig bei Cortisontherapie)
➡ Verstopfung (Muskelschwäche im Darm)
➡ Herzrhythmusstörungenbzw.Herz/Kreislauf-Störungen

Sperimidin = biogenes Polyamid

- natürlciher Stoff, der in der höchsten


Konzentration in der Samen üssigkeit
vorkomm
- er kann den Regenerations- unf Reinigungsprozess der Zellen (Autophagie)
auslösen

fl