Sie sind auf Seite 1von 22

ACHSENBESCHREIBUNG

Die X — Achse . 4 ' „ , -


Der Tisch führt nur Längsbewegungen aus. Dadurch totale Auflage der
Schleiffläche auf den Führungsbahnen des Vorderständers, selbst in den
Tischendstellungen.“ , ' '
Die Y - Achse _
Der Spindelkasten führt nur Senkrechtbewegungen aus. Dadurch immer
gleichbleibender Abstand der Schleifscheibe zur Senkrechtführungsbahn
in jeder Arbeitshöhe und somit absolute Parallelbewegung der Schleif —
scheibe zum ArbeitstiSch.

Die 2 — Achse
Die Säule führt nur Querbewegungen aus. Dadurch immer gleichmäßige
Auflage des Querführungssystems auf den Führungsbahnen des Rücken—
ständers in jeder—Säulenposition. ' ‘

06.2005 M—C
TECHNOLOGIE, DES ELB — SYSTEMS

Die Basisgenauigkeit einer Schleifmaschine wird,


bestimmt durch den 90 Grad + — O aller drei
Bewegungachsen zueinander. Durch strikte
Trennung aller Bewegungen wird gewährleistet,
daß in jeder ArbeitspOSition innerhalb des
Arbeitsbereiches parallel zur Achse versteiit und
" geschiiffenwerden kann.

2' Durch Bearbeitung aiier Führungsbahnen und An —


, schraubflächen in einer Aufspannung wird diese
Rechtwinkii‘gkeit erzielt, sodaß man durch die form—
5' schlüßige Verbindung der Bauteile miteinander
Tf-fi”\ ‘ einen 90° Winkel der Führungsbahnen zueinander
F’gv‘wf‘.‘
&QJ—A
‘ erhält., —

*—__Ü__ n.. Bedingt durch die Ausbildung‘aiier Führungen ais


V — und Flachbahn oder Schienenführung zeigt
' sich jede Verstellung als eine Parallelversohiébung,
was auch durch die Basisversuche, wie Herstellung
eines einWandfreien Kreuzschliffes oder mehrere
parallel laufender Nuteinstiche, demonstriert '
werden kann.

Für die Vertikaiachse aber ist nicht nur die Ein —


haitung der Rech’minkiigkeit, sondern auch die
elastische Verformung durch Kopflastigkeit der
Schleifscheibe maßgebend, die durch Aufhängung
des Schieifspindeiträgers im Schwerpunkt und
Versteiiung mittelrotierender Mutter und feststeh —
ender Gewindspindel gewährleitet ist.

06.2005 M—C
MASCHINENBETT

Das Maschinenbett besteht aus MICRO — CRANIT, einem


Mineralguss.
Dieser Werkstoff besitzt eine hohe Dämpfungseharakteristik,
geringe Wärmeieitfähigkeit und eine hohe Eigensteifigkeit.
Vorder— und Rückenständersind aus einem Guss hergestellt,
wobei die Führungsbahnen der Tisch— und Querachse mit
eingegossen'wurden.
Die Führungsbahnen werden mit höchster Präzision kunststoff—
beschichtet.
Die Schmierung erfolgt über ein Hydraulikaggregat, an welchem
auch der Öiverteiier angebracht ist.

SMART LINE 2005


LÄNGSBEWEGUNG DES SCHLEIFTISCHES

Die moderne Monobiock -— Hydraulik befindet sich mit der Zentral—


schmierung aus Gründen der Servicefreundlichkeit außerhalb der
Maschine.
Die Schleifwegeeinsteilung erfolgt manuell über Schiebeelemente.
Der Tischantrieb erfolgt über einen Zylinder mit doppelseitig
befestigter Koibenstange. Diese Lagerung sichert eine perfekte
Endlagendämpfung mit weicher Tischumsteuerung. Der separate,
als Träger der Hydraulikbausteine dienende Öitank liegtinner— *
halb des Kühiwasserbehäiters.

Die ermöglicht einen optimalen Temper‘aturausgleich zwischen


Hydrauliköl und Kühiwasser. Die entscheidende Mischtemperatur
wirkt sich vorteilhaft auf die Genauigkeit der Maschine aus.

SMART LINE 2005


QUERBEWEGUNG DER SÄULE

Der Querschlitten mit Schleifspindelsäule bewegt sich auf den


Präzisions V— und Flachbahnen des Micro —— Cranit Grund -
ständers.
Die Kunststoffbeschichtung der Führungsbahnen' garantieren
auch bei hoher Belastung ein optimales Anti— Stick- Slip Verhalten.
Für den ruhigen Lauf sorgt eine Kugelrollspindel. Der stufenlos
regelbare Quervorschub schließt den Bereich Schrittvorschub bis
kontinuierlich ein.
Beim Pendelschleifen wird der Querweg durch das Setzen
elektronischer Umsteuerpunkte begrenzt.

SMART LINE 2005


SENKRECHTBEWEGUNG DES SCHLEIFSUPPORTS

Der Schleifsupport ist in einer verrippten und biegefesten Säule


aus Meehanite Guss im Schwerpunkt aufgenommen und Wird in
V— und Flachbahnen bewegt.

Die Vertikalbewegung erfolgt durch eine Kugelrollspindel,


rotierender Mutter und Servo —— Motor. Mit diesem Antriebssystem,
welches zentral geschmiert und wartungsfrei ist, können
Eilgangsbewegungen sowie Schrittzustellungen im 0,001 mm
Bereich ausgeführt werden.

SMART LINE 2005


SCHLEIFSPINDEL

Eine einwandfreie Spindeliagerung ‚ist Voraussetzung um eine


hohe Schleifgüte zu erzielen.

Die von uns verwendeten Präzisionsiager haben sich auch bei


stärksten Beanspruchungen bestens bewährt. Die Anordnung der
Kugellager wurde so ausgelegt, dass alle axialen und radialen
Kräfte aufgenommen werden. Dieses System garantiert absolute
Spielfreiheit der SchleifSpindel beim Unfangs —und Seitenschieifen.
Der Schleifspindelmotor ist außen belüftet.

Kühle Frischlufl; wird an der Rückseite der Schleifsäule angesaugt,


am Außendurchmesser sowie zwischen Stator und Rotor des
Motors vorbeigeführt und nach oben abgeblasen.

Durch die Kupplung von Schleifspindel und Motorspindei wird eine


Wärmeübertragung des Motors auf die Schleifspindel aus—
geschlossen.

SMART LINE 2005


SCHLEIFSCHEIBENAUFNAHME

Die Schleifscheibenaufnahme ist auf den Schieifspindeikonus


mit einer Anzugsschraube mit Linksgewinde befestigt.

ACHTUNG !! —
Zum Lösen der Anzugsschraube auf Drehung im Uhrzeigersinn
achten. Linksgewinde. Hammerschläge und Stöße beschädigen
die Spindeliagerung.

Nach herausdrehen dieser Anzugsschraube wird die Scheiben—


aufnahme mit einer Abdrückschraube vom Spindeikonus gelöst
und kann herausgenommen werden, Die Ausführung und Qualität
muß von einem Fachmann festgelegt werden.
Die Sicherheitsbedingungen sind unbedingt einzuhalten.

Der Innenkegei der Aufnahme und der Schleifscheibenkonus ist


vor dem Aufsetzen der Schleifscheibenaufnahme sorgfältig zu
reingen.
Nach dem Einsetzen einer neuen Schleifscheibe sind die
Befestigungsschrauben im Gegenflansch ringsum gleichmäßig fest
anzuschrauben. Die Schieifscheibe kann auch in der Maschine
ohne ausbauen der Schieifscheibenaufnahme ge—wechselt werden
Das Auswuchten der Schieifscheibe ist für ein einwandfreies
Schleifbiid unbedingt erforderlich.

SMART LINE 2005


3.011.326

2.006.915
L. ?}
4.002.079 if

4.002.080

lnbreite 25-55 mm
1 Schteifscheibe ¢400 mm
1 DIN 150 EBB—1998.08
Maßstab 1 : 1
WerkstoFF % Rohtei L—Nr‘. %
..L’.
Z

Scheibenoufflohme ¢127
‘"—— Konus £560

F 3.005.18Z
TECHNISCHE

DATEN
&
„, w;
A ‚_,
$ £1 2» Ls‘JE‘iu
”ki {U.; [NW

:(:
(„fin

‚.
‘gé‘
'3 rn ?" ;

‚}
„ ‚.‚.
Ä

v..
:i,
4.»
.?i.a
i2 ”T!— Kär'g
?“ :2) r
‚ff,

} %