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Malteser Rhein-Ruhr

gemeinnützige GmbH
Dienstvertrag
zwischen

der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH als Rechtsträgerin


der Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

und

Herrn          

geboren am:       in … /

Caritas ist eine Lebens- und Wesensäußerung der katholischen Kirche. Der oben genannte
Rechtsträger ist dem Deutschen Caritasverband angeschlossen. Seine Einrichtung dient der
Verwirklichung des gemeinsamen Werkes christlicher Nächstenliebe. Alle in der Einrichtung
tätigen Mitarbeiter bilden ohne Rücksicht auf ihre arbeitsrechtliche Stellung und Tätigkeit eine
Dienstgemeinschaft und tragen gemeinsam zur Erfüllung der Aufgaben der Einrichtung bei. Die
Mitarbeiter haben den ihnen anvertrauten Dienst in Treue und in Erfüllung der allgemeinen und
besonderen Dienstpflichten zu leisten. Der Treue des Mitarbeiters muss von Seiten des
Dienstgebers die Treue und Fürsorge gegenüber dem Mitarbeiter entsprechen. Auf dieser
Grundlage und den Leitlinien der Malteser-Einrichtungen wird der folgende Dienstvertrag
abgeschlossen:

§1

Herr       wird ab dem 00.00.0000 als Pflegehelfer bei o.g. Trägerin eingestellt.

Der Dienstvertrag wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

Die Einstellung ist vom Ergebnis der Einstellungsuntersuchung abhängig.

§2

(1) Die ersten 6 Monate der Beschäftigungszeit gelten als Probezeit.


Es gelten die Kündigungsfristen nach § 14 AVR. Kündigungserklärungen bedürfen der
Schriftform.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung nach § 16 AT AVR bleibt unberührt.

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(3) Die Parteien stimmen darin überein, dass auch ein grober äußerer Verstoß gegen kirchliche
Grundsätze ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung ist. Ob ein derartiger
Verstoß vorliegt, entscheidet der Belegenheitsbischof.

§3

(1) Für das Dienstverhältnis gelten die "Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des
Deutschen Caritasverbandes" (AVR) in ihrer jeweils geltenden Fassung, insbesondere die
Sonderregelungen für Angestellte in Kranken-, Heil-, Pflege- und Entbindungsanstalten usw.,
die Rahmenordnung für eine Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO) sowie die vom
Arbeitgeber erlassenen Dienstanweisungen und Richtlinien und die abgeschlossenen
Betriebsvereinbarungen in ihren jeweils gültigen Fassungen. Dem Mitarbeiter ist Gelegenheit
zur Einsichtnahme in die AVR gegeben.

(2) Der Arbeitgeber behält sich vor, dem Mitarbeiter nach Absprache auch andere, seiner
Vorbildung und seinen Fähigkeiten entsprechende Aufgaben als in § 1 genannt zu übertragen,
wenn dadurch der Vertrag in seinem übrigen Bestand nicht berührt wird.

(3) Jede andere berufliche oder gewerbliche Nebentätigkeit ist der Geschäftsführung zu melden;
soweit sie das Arbeitsverhältnis berührt oder behindert, bedarf sie der Genehmigung der
Geschäftsführung.

§4

Der Beginn der Beschäftigungszeit gemäß § 11 AT AVR ist der 00.00.0000. Gemäß Anlage 16 AVR
wird die Jubiläumszeit auf den 00.00.0000 festgelegt.

§5

Der Mitarbeiter ist vollzeitbeschäftigt nach § 2 Abs. (1) der Anlage 31 zu den AVR.      

§6

Der Mitarbeiter wird in Anwendung von § 11 der Anlage 31 zu den AVR vergütet nach
Entgeltgruppe P 4.

Die Zusammensetzung des Entgelts und dessen Fälligkeit ergeben sich aus der AVR.

Der Mitarbeiter erkennt seine Eingruppierung als richtig an. Gehaltsabtretungen an Dritte sind
ausgeschlossen.

§7

Die Zusatzversorgung des Mitarbeiters regelt sich nach Anlage 8 zu den AVR.

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§8

Die Dauer des jährlichen Erholungsurlaubs regelt sich nach § 3 der Anlage 14 zu den AVR.

§9

Soweit der Arbeitgeber Dienstkleidung zur Verfügung stellt, ist der Mitarbeiter verpflichtet, diese
im Dienst zu tragen. Näheres regelt eine Kleiderordnung.

§ 10

Ansprüche aus dem Dienstverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von
sechs Monaten nach Fälligkeit vom Mitarbeiter oder dem Dienstgeber in Textform geltend
gemacht werden, soweit die AVR nichts anderes bestimmen.
Für denselben Sachverhalt reicht die einmalige Geltendmachung des Anspruches aus, um die
Ausschlussfrist auch für später fällig werdende Leistungen unwirksam zu machen.

§ 11

Folgende zusätzliche Sondervereinbarungen (§ 7 Abs. 2 AT AVR) werden getroffen:


Anlage 1 a-d (Datenschutz-Richtlinie, Informations- und Telekommunikations-Richtlinie
(ITK-Richtlinie), Social-Media-Richtlinie sowie Betriebsmittel-Richtlinie) ist Bestandteil des
Dienstvertrages.

Sobald sämtliche Unterlagen zur Anerkennung der Gleichwertigkeit im Ausland erworbener


Berufsqualifikationen vorliegen, wird der Mitarbeiter umgehend in die entsprechende
Vergütungsgruppe eingruppiert.

Voraussetzung für die Gültigkeit dieses Vertrages ist die Vorlage einer gültigen Aufenthalts- und
Arbeitserlaubnis.

§ 12

Weitere Vereinbarungen bestehen nicht. Spätere Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der
Textform unter Bezugnahme auf diesen Vertrag.

Duisburg, 00.00.0000

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Hauke Schild Edgar Mergen Unterschrift des Mitarbeiters
Geschäftsführung Personalleitung

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Ich nehme zur Kenntnis, dass im Rahmen des mit mir abgeschlossenen Dienstvertrages personen-
bezogene Daten gespeichert werden; diese Daten unterliegen den Vorschriften der
Datenschutzgesetze. Sofern gegenüber meinen Angaben bei der Einstellung Änderungen eintreten,
werde ich diese umgehend in Textform mitteilen.

Gleichzeitig bestätige ich den Erhalt und die Beachtung der Anlage 1 a-d (Datenschutz-Richtlinie,
Informations- und Telekommunikations-Richtlinie (ITK-Richtlinie), Social-Media-Richtlinie sowie
Betriebsmittel-Richtlinie). Die jeweils aktuelle Fassung kann nach Diensteintritt im firmeneigenen
Intranet eingesehen werden.

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Unterschrift des Mitarbeiters

Handzeichen: