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Einleitung

-„Die schwarze Spinne“ ist eine Novelle des Schweizer Pfarrers und
Schriftstellers Jeremias Gotthelf (alias Albert Bitzius),

-der diese 1841 verfasst hat.

-„Bilder und Sagen aus der Schweiz“ veröffentlicht.

-Die Erzählung umfasst eine Rahmen- und zwei Binnenhandlungen.

-Die Rahmenhandlung schildert eine Tauffeier in einer Bauernfamilie


im Emmental in der Schweiz im 19. Jahrhundert.

- Im christlichen Glauben ist Christi Himmelfahrt ein bedeutender


Feiertag; dies ist der Tag, an dem Jesus nach seinem Tod in den
Himmel zurückgekehrt ist.

-Es handelt sich um einen „beweglichen“ Feiertag, der frühestens auf


den 30. April und spätestens auf den 3. Juni fällt.

- Christi Himmelfahrt wird grundsätzlich an einem Donnerstag


gefeiert.

Zusammenfassung
Die Taufe
-alle bereiteten sich fuer dieses Tag

.-Weil heute die Taufe des ersten Nachkommens der Familie ansteht,
ist es für alle ein besonderer Festtag.

-Die eintreffende Patin (Götte) wird eingekleidet, muss eine enorme


Menge essen und wird schließlich den männlichen Paten zugesellt.

-Ihre Aufgabe ist es, den Täufling zur Kirche im Dorf zu tragen.

-vergisst Unterwegs fällt ihr ein, dass sie vergessen hat, nach dem
Namen des Kinds zu fragen.
- Sie darf sich deshalb nicht danach erkundigen, weil dies das
Neugeborene dem Aberglauben nach neugierig macht.

- Angst, nervös.

-Der Pfarrer vergisst den Namen nicht: Hans Uli

- Zurück auf den Bauernhof: Männer- wer ist besser für welches Arbeit.
Frauen- sehen die Blumen

- Kritik an der Gegenwart deutlich: Die modernen Frauen, so heißt es,


seien verwöhnt und möchten nur noch in der Stadt leben.

-Nach dem Grund gefragt, warum ein unschöner schwarzer Pfosten in


das neue Gebäude eingebaut wurde, erzählt der Großvater die
Geschichte von der teuflischen schwarzen Spinne.

Die erste Binnenhandlung


- spielt im Mittelalter

- Fremnde Ritter

-SIE verlangeten von den örtlichen Bauern so viel, dass diese ihre
eigenen Felder nicht mehr bestellen können.

-So müssen sie für den Leiter des Ordens, den Schwaben Hans von
Stoffeln, eine Burg im Niemandsland errichten.

-Der Teufel sagt, das ser hlfen kann

-Ungetauftes Kind

-Pakt mit einen Kuss geschlossen

-Christine es dem Grünen übergeben kann. Daraufhin schrumpft die


„Lindauerin“ selbst zur Spinne zusammen.

-Das Kind wird auf den Armen der Mutter getauft und der mutige
Geistliche stirbt selbst an der Pest.

- Die Mutter sperrt sie mithilfe eines Zapfens in den Fensterbalken im


Bauernhaus ein.

-REferenz an Rahmengeschichte: Grossvater und TAufegeselschft


Die zweite Binnenhandlung
-Die Bauern im Emmental leben SEIT LANGE IM ORDNUNG.
LANGSAM WURDEN SCHLECHTE SITTEN IN DIE GESELLSCHAFT
GEZEIGT,die von Fremden mitgebracht werden.

-Hochmut und der „Bauteufel“

-Im 15. Jahrhundert lebt eine herrschsüchtige und selbstbezogene Frau


im Haus mit der Spinne.

- Ihr Sohn, Christen, ist gut und rechtschaffen, lässt sich aber von
seiner Mutter völlig unterdrücken.

-Knechte wohnten bei altes Haus

- Ein wildes Weib gebiert EIN Kind.

-Dieser holt den Priester für die Taufe.

- CHRISTEN WILL SEIN VERHALTEN SÜHNEN.

- trifft er auf die Spinne und sieht den Grünen hinter einem Busch.

-Er überlässt das Neugeborene einem kleinen Bübchen und greift nach
der Spinne.

- SIE SPERRT DIE SPINNE in das alte Loch.

-Das Neugeborene wird getauft und die Leute verehren Christen


künftig wie einen Heiligen.

SCHLUSS

- beschließt der Großvater die zweite Kernerzählung.

- von einer Generation an die nächste weitergegeben

-ZIEL , den alten Sinn nicht zu vergessen.

-In jedes neue Haus, welches immer an derselben Stelle gebaut wird,
fügt man den alten Balken mit der Spinne wieder ein.
- Solange die Bewohner christlich und fromm leben, SIND SIE NICHT
UNTER GEFAHR.

-Die Taufmahlzeit geht weiter bis tief in die Nacht hinein.

- AM ENDE WIRD es still im Haus, in dem die Spinne immer noch


eingesperrt ist.

FIGURENKONSTELLATION

Charakterisierung
Hans von Stoffeln
-Eine der Hauptfiguren der ersten Binnenhandlung,
- hart und aggressiv beschrieben.
-allen Abgabeverpflichtungen der leibeigenen Bauernfamilien.
-Seine Unberechenbarkeit flößt den Bauern Respekt und Angst ein.
- DRUCK AN DEN BAUERN
-Schlussendlich ruft er indirekt durch seine Bosheit den Teufel selbst auf den Plan, dem er
mit seinen Rittern und Knechten in Gestalt der schwarzen Spinne zum Opfer fällt.

Der Grüne
ALS DÜRRER JÄGERSMANN

-Der Grüne verkörpert den Teufel. 


-Die Farbe Grün, durch die der Teufel gekennzeichnet ist, steht
traditionell als Sinnbild für die Lüge. 

-Mit der äußeren Charakterisierung des Teufels =Volksbild.


-Der Körper des sogenannten Grünen scheint völlig schwarz zu sein.
-. Sein Lachen war aunch besonders unterschiedlich.

ALS TEUFEL

-Bösen im Alten Testament.


- MIT Bibelzitate BESCHREIBT
-Wenn er etwas erreichen will, bedient sich der Böse gerne der Lüge
Christine
-NEUGIERIG ABER AUCH MUTIG
-KANN MIT PANDORA VERGLEICHT WERDEN, WEIL SIE IST DIE
JENIGE DIE DIE PEST VERLIEST
-UM DEN PAKT ZU SCHLIESSEN, BEANTRAGT DER TEUFEL
EINEN KUSS
-WIEDERSPRICHT DEN FRAUENBILD 18 JAHRHUNDERT

Priester
-Ebenso wie sein Vater war auch Albert Bitzius ein reformierter Pfarrer
in der Schweiz. Zu diesem Beruf hatte er folglich eine besonders nahe
Beziehung.

- UM DEN PRIESTER ZU CHARAKTERISIEREN, BENUTZT


GOTHHELF eine Vielzahl von direkten und indirekten Zitaten aus der
Bibel.
-KÄMPFT GEGEN DEN TEUFEL

-IM WERK WIRD DER PRIESTER ALS EIN Respektsperson, die


sowohl im Dies- als auch im Jenseits mit Macht ausgestattet IST (S.55).

Der Großvater
- Großvater idealtypisch gezeichne,
- wegen seines Alters ist er die unbestrittene Autorität.
- Innerhalb der Familie verkörpert der Großvater als eine Art
„Paterfamilias“ die patriarchalische Struktur.
- KONSERVATIV
- BEWAHRER DER TRADITION, ERZÄHLTE DIE GESCHICHTE
VON GENERATION ZU GENERATION.

- MUTIG, WEIL ER ERZÁHLT DIE GESCHICHTE, UND ZEIGT


SICH OHNE ANGST: ER SAGT DASS NIEMAND SICH FÜR
DEI SPINNE SORGEN MUSS, WENN SIE AN GOTT GKAUBEN

THEMEN
Die Rolle der Frau

- Frauen für harte körperliche Arbeiten nicht zu gebrauchen sind.

- Sie ziehen im Sommer Handschuhe an und drücken sich vor


Anstrengungen, wo sie nur können. 

- ZITAT: “hätte man nichts nötig als ein blauseidenes Tüchlein um den
Kopf, Händschli (Handschuhe) im Sommer und gestickte Pantöffeli im
Winter“

CHRISTINE

-Christine ist mutiger als die Männer im Dorf.

- CHRISTINE: Verwandlung in eine grässliche Spinne als eine Art


Teufel auftreten.
- rettet aber auch eine gläubige Frau das Dorf.
- Die mutige Mutter des dritten Neugeborenen ergreift die Spinne
UND sperrt sie in den Fensterpfosten ein.
- - Frauenfeindlich.

- PARALELLAUFBAU
PROBLEM:
HANS VON STOFFELN (MANN)- MEISTERWEIBER(FRAUEN)
KATASTROPHE:
-CHRISTINE (FRAU)- DER MEISTERKNECHT(MANN)
RETTER:
- JUNGE MUTTER (FRAU) – CHRISTEN(MANN)

Das Böse und das Gute


-IDYLISCHEN RAHMENGESCHICHTE
1. BINNENGESCICHTE:
BÖSE: HANS VON STOFFELN, DER GRÜNE, CHRISTINE?, DIE SPINNE
GUTE: PRIESTER: RETTET DAS KIND VON TEUFEL, GOTT.
2. BINNENGESCHICHTE:
BÖSE: DIE SPINNE,
GUTE: DER PRIESTER, CHRISTEN

MERKMALE

• Themen der Biedermeier Epoche waren z.B. Liebe und Vergänglichkeit.


• Die Sprache war meist einfach und volkstümlich.
• Die häufigsten literarischen Formen waren Stimmungsbild, Satire, Reisebericht,
Tagebücher,  Novelle und das Drama.
• In den Dramen herrschte meist eine pessimistische und melancholische Einstellung

Merkmale des
Biedermeiers im Werk
- die Idylle, IM RAHMENGESCHICHTE

- BAUERNHOF FIGUREN: der Großvater (Ätti).


- Außerdem gehören dazu die Großmutter, die Eltern des Täuflings

- das Patriarchat –klare Struktur, die in der „schwarzen Spinne“


immer wieder hervorgehoben wird.

- Die Rolle der Frau