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(12) NACH DEM VERTRAG ÜBER DIE INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT AUF DEM GEBIET DES

PATENTWESENS (PCT) VERÖFFENTLICHTE INTERNATIONALE ANMELDUNG


(19) Weltorganisation für geistiges Eigentum
Internationales Büro
(10) Internationale Veröffentlichungsnummer
(43) Internationales Veröffentlichungsdatum , , ., .
5. April 2012 (05.04.2012) WO 2012/041489 AI

(51) Internationale Patentklassifikation: (74) Gemeinsamer Vertreter: KARLSRUHER INSTITUT


C10K 1/02 (2006.01) C10B 53/02 (2006.01) FÜR TECHNOLOGIE; Innovationsmanagement, Po st
C10B 47/44 (2006.01) C10B 57/18 (2006.01) fach 36 40, 76021 Karlsruhe (DE).
(21) Internationales Aktenzeichen: PCT/EP201 1/004842 (81) Bestimmungsstaaten (soweit nicht anders angegeben, für
jede verfügbare nationale Schutzrechtsart): AE, AG, AL,
(22) Internationales Anmeldedatum:
AM, AO, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BH, BR, BW, BY,
28. September 201 1 (28.09.201 1)
BZ, CA, CH, CL, CN, CO, CR, CU, CZ, DK, DM, DO,
(25) Einreichungssprache: Deutsch DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, GT,
HN, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KN, KP,
(26) Veröffentlichungssprache: Deutsch KR, KZ, LA, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LY, MA, MD,
(30) Angaben zur Priorität: ME, MG, MK, MN, MW, MX, MY, MZ, NA, NG, NI,
10 2010 047 320.0 NO, NZ, OM, PE, PG, PH, PL, PT, QA, RO, RS, RU,
1. Oktober 2010 (01 .10.2010) DE RW, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, ST, SV, SY, TH, TJ,
TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, ZA,
(71) Anmelder (für alle Bestimmungsstaaten mit Ausnahme ZM, ZW.
von US): KARLSRUHER INSTITUT FÜR TECHNO¬
LOGIE [DE/DE]; Kaiserstrasse 12, 761 3 1 Karlsruhe (84) Bestimmungsstaaten (soweit nicht anders angegeben, für
(DE). jede verfügbare regionale Schutzrechtsart): ARIPO (BW,
GH, GM, KE, LR, LS, MW, MZ, NA, RW, SD, SL, SZ,
(72) Erfinder; und TZ, UG, ZM, ZW), eurasisches (AM, AZ, BY, KG, KZ,
(75) Erfinder/ Anmelder (nur für US): LEIBOLD, Hans [DE/ MD, RU, TJ, TM), europäisches (AL, AT, BE, BG, CH,
DE]; Jagdrain 13, 763 16 Malsch-Waldprechtsweier (DE). CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HR, HU, IE,
MAI, Robert [DE/DE]; Karlsruher Weg 2, 76185 Karls IS, ΓΓ , LT, LU, LV, MC, MK, MT, NL, NO, PL, PT, RO,
ruhe (DE). SEIFERT, Helmut [DE/DE]; Wolfsgruben RS, SE, SI, SK, SM, TR), OAPI (BF, BJ, CF, CG, CI,
weg 3, 67069 Ludwigshafen (DE). RICHTER, Frank CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG).
[DE/DE]; Dudweilertal 36, 66386 Sankt Ingbert (DE).

[Fortsetzung auf der nächsten Seite]

(54) Title: PYROLYSIS REACTOR AND METHOD FOR PRODUCING HIGH-QUALITY PARTICLE-FREE PYROLYSIS
AND SYNTHESIS GASES
(54) Bezeichnung : PYROLYSEREAKTOR UND VERFAHREN ZUR ERZEUGUNG VON HOCHWERTIGEN PARTIKEL
FREIEN PYROLYSE- UND SYNTHESEGASEN

Fig.1

00

© (57) Abstract: Pyrolysis reactor for producing high-quality particle-free pyrolysis and synthesis gases, comprising a reaction
Chamber (1). The aim of the invention is to modify the pyrolysis reactor such that it has a long service life and that the used clea-
ning agents can be easily cleaned off. This aim is achieved by a reactor the reaction Chamber of which comprises a process zone
o (2) in a lower section and a reaction Chamber extended above the process zone and having filter elements (10) inserted therein to-
wards a gas draw-off ( 1 1) as the upper section.
(57) Zusammenfassung: Pyrolysereaktor zur Erzeugung von hochwertigen partikelfreien
[Fortsetzung auf der nächsten Seite]
ero ent IC t. v au er r Änderungen der Ansprüche geltenden
— mit internationalem Recherchenbericht (Artikel 21 Absatz Frist; Veröffentlichung wird wiederholt, falls Änderun-
3) gen eingehen (Regel 48 Absatz 2 Buchstabe h)

Pyrolyse- und Synthesegasen mit einem Reaktionsraum (1). Aufgabe ist es, den Pyrolysereaktor so zu modifizieren, der sich in s
besondere durch eine hohe Standzeit und einfache Abreinigbarkeit der verwendeten Reinigungsmittel auszeichnet. Die Aufgabe
wird dadurch gelöst, dass der Reaktionsraum eine Prozesszone (2) in einem unteren Bereich sowie einem oberhalb der Prozesszo
ne erweiterten Reaktionsraum mit eingesetzten Filterelementen (10) zu einer Gasableitung ( 1 1) als oberen Bereich aufweist.
_

Pyrolysereaktor und Verfahren zur Erzeugung von hochwertigen parti¬


kelfreien Pyrolyse- und Synthesegasen

Die Erfindung betrifft einen Pyrolysereaktor sowie ein Verfahren zur


Erzeugung von hochwertigen partikelfreien Pyrolyse- und Synthesegasen
gemäß des ersten bzw. des achten Patentanspruchs.

Bei einer Pyrolyse, d.h. einer thermischen Zersetzung von organischen


Materialien unter Luf tabschluss entstehen fester Pyrolysekoks, flüs¬
sige Pyrlyseöle sowie gas- und/oder dampfförmige Pyrolysegase, d.h.
in Praxi grundsätzlich ein Gas-Dampf gemisch und ein fester Rückstand.
Mit dem gasförmigen Gemisch werden jedoch auch feine Koks- und Asche¬
partikel ausgetragen. Menge und Zusammensetzung hängen dabei erheb¬
lich von den Pyrolysebedingungen ab.

Ein Austrag von Partikeln in einem Gas oder Dampf verursacht in den
nachfolgenden Teilprozessen wie auch im Gesamtprozess der Weiterver
arbeitung der vorgenannten Pyrolyseprodukte wie z.B. einer Nachverga
sung verfahrenstechnische Probleme. Insbesondere mineralische Be
standteile der Partikel wirken katalytisch auf die dampfförmigen re¬
aktiven Species in den Pyrolysedämpfen. Diese Reaktionen können in
gleicher Weise auch in den kondensierten Pyrolyseflüssigkeiten statt
finden. Dabei entstehen teerartigen Verbindungen, die insbesondere
die Lagerstabilität von Pyrolyseölen signifikant herabsetzen. Die da
bei entstehenden organischen Partikel und mineralische Bestandteile
können dabei mit kondensierenden Pyrolysedämpfen Rohrleitungen dauer
haft verstopfen und damit den Gesamtprozess behindern oder ganz un¬
terbinden .

Ferner behindern oder beeinflussen Partikel in Pyrolysedämpfen auch


dadurch dessen Kondensation, indem sie die Bildung von Ablagerungen
in Leitungen oder Kondensatoren fördern und damit ein Abfließen der
Kondensate verhindern.

Folglich wird eine möglichst frühzeitige Abtrennung der Partikel aus


dem Gas-Dampf gemisch angestrebt.

BESTÄTIGUNGSKOPIE
- -

In [1] wird hierzu ein oder mehrere Zyklonabscheider vorgeschlagen,


der einem Pyrolysereaktor unmittelbar nachgeschaltet wird und durch
den der gesamte Volumenstrom an Pyrolysegas und / oder Pyrolysedämp¬
fen hindurch geleitet und Feststoff partikel noch bei hohen Temperatu¬
ren abgeschieden werden.

Der Vorteil von Zyklonabscheider ist deren robuster Aufbau und Unemp-
findlichkeit im Betrieb. Sie eignen sich auch für klebrige Partikel
oder Partikelagglomerate besonders mit Größen auch oberhalb µ . Sie
stoßen bei kleinen Partikeln jedoch schnell an ihre Grenzen. Mit zu¬
nehmender Feinheit der Partikel besonders bei Partikelgrößen unter
Ι µ ι nimmt der Abscheidegrad rapide ab. Ferner zeigt der Abscheidegrad
von Zyklonabscheidern eine prinzipbedingte Lastabhängigkeit. Vor al¬
lem bei Teillastbetreib des Pyrolysereaktors ist mit nur mit einem
deutlich reduzierten Abscheidegrad zu rechnen. Weiterhin setzen die
für den Betreib von Zyklonabscheider prinzipbedingt hohen Strömungs¬
geschwindigkeiten der Integration in einen Pyrolysereaktor enge Gren
zen .

Aus [2] ist zudem röhren- oder kerzenf örmige Filterelemente bekannt,
die ebenfalls, unmittelbar einem Pyrolysereaktor nachgeschaltet,
Feststoff partikel bereits bei hohen Temperaturen abscheiden. Die Fil
terelemente bestehen dabei aus metallischen oder keramischen Werk
stoffen und müssen in regelmäßigen Abständen abgereinigt werden.

Die genannten röhren- oder kerzenf örmige Filterelemente sind Filter,


die sich je nach Auslegung auch für eine Abscheidung kleiner Partikel
eignen und zwar in vorteilhafter Weise in gewissen Betriebsbereichen
unabhängig von der Strömungsgeschwindigkeit. Klebrige Partikel oder
Partikelagglomerate führen jedoch zu einem sehr zügigen Zusetzen der
Filterflächen. Filter-f lächen und damit die Filterelemente sind folg
lich geometrisch groß zu dimensionieren. Eine Anordnung der Filter
direkt im Gasauslass des Pyrolyseofens ermöglicht zwar eine Abreini-
gung bei erhöhten Temperaturen und damit erhöhte Standzeiten, ver
hindert jedoch nicht die heterogene katalytischen Reaktionen der Gas-
/Dampfphase und damit ein allmähliches Zusetzen der Filterflächen.
- -

Davon ausgehend liegt die Aufgabe der Erfindung darin, ein Verfahren
zur Erzeugung von hochwertigen partikelfreien Pyrolyse- und Synthese¬
gasen vorzuschlagen, das die vorgenannten Einschränkungen nicht auf ¬
weist und sich insbesondere durch eine hohe Standzeit und einfache
Abreinigbarkeit der verwendeten Reinigungsmittel auszeichnet. Ferner
liegt eine weitere Aufgabe der Erfindung in der Schaffung der vorge ¬
nannten Reinigungsmittel.

Die Aufgabe wird mit einem Verfahren und einer Vorrichtung mit den
Merkmalen des ersten und achten Patentanspruch gelöst. Die auf diese
rückbezogenen Unteransprüche geben vorteilhafte Ausführungsformen
wieder.

Eine Aufgabe wird durch einen Pyrolysereaktor und ein Verfahren zur
Erzeugung von hochwertigen partikelfreien Pyrolyse- und Synthesegasen
gelöst. Der Pyrolysereaktor weist einen Reaktionsraum mit einer Pro¬
zesszone in einem unteren Bereich sowie einem oberhalb der Prozesszo
ne erweiterten Reaktionsraum mit eingesetzten Filterelementen zu ei¬
ner Gasableitung als oberen Bereich auf. Die Filtereleraente sind di
rekt in den Reaktionsraum eingesetzt und liegen damit in vorteilhaf¬
ter Weise nicht nur im Wärmestrahlungsbereich der Prozesszone, son¬
dern liegen auch oberhalb der Prozesszone im konvektiven Ein flu ssbe
reich der während der Pyrolyse entstehenden heißen Pyrolysegase und -
dämpfe. Ferner erreichen die heißen Pyrolysedämpfe und Pyrolysegase
die Filterelemente direkt, d.h. ohne einen Kontakt mit kälteren Lei¬
tungen oder Komponenten und erfahren damit keine oder allenfalls eine
reduzierte minimale Abkühlung. In vorteilhafter Weise entsteht dabei
keine Kondensation oder Teerbildung, eine Ursache für ein möglicher¬
weise beschleunigtes Zusetzen der Filterelemente.

Ein wesentliches Merkmal umfasst die Zweiteilung des Reaktionsraumes,


wobei im unteren Bereich die Pyrolyse von kohlenstoffhaltigen Ein¬
satzstoffen, vorzugsweise Biomasse stattfindet. Der vorzugsweise or¬
thogonal darüber angeordnete Bereich stellt als oberer Bereich eine
Erweiterung des Reaktionsraums dar. Er überspannt vorzugsweise die
gesamte Prozesszone von oben. Die bei der Pyrolyse entstehenden hei-
-
ßen Pyrolysedämpfe und Pyrolysegase steigen von der Prozesszone nach
oben in den darüber angeordneten erweiterten Reaktionsraum und gelan¬
gen in diesem Bereich direkt und ohne weiter erforderliche Maßnahmen
zu den Filterlementen . Die Ableitung der heißen Pyrolysedämpfe und
Pyrolysegase erfolgt durch die Filter in die Gasableitung, optional
als Unterdruckabsaugung. Die heißen Pyrolysedämpfe und Pyrolysegase
steigen aber bereits grundsätzlich konvektiv direkt zu den Filterele¬
menten auf.

Eine Abreinigung der Filterelemente erfolgt vorzugsweise einzeln se


riell durch Druckstöße in Gegenstromrichtung mit einem Spülgas wäh¬
rend des laufenden Betriebs, d.h. bei erhöhter Temperatur im Ein
flussbereich der konvektiven Gasanströmung und Wärmestrahlung durch
den Pyrolyseprozess . Damit befinden sich insbesondere die schwer zu
entfernenden teerhalten Substanzen der Filterbelegung in einem m ög
lichst dünnflüssigen Zustand und lassen sich mit einem reduzierten
Aufwand wirksam entfernen. Die Abreinigung durch Gegenstrom Jet-
Pulstechnik (z.B. sog. CPP-Verf ahren) lässt sich durch ein reingas-
seitigen Hinzudosieren von Lösungsmittel (für die Lösung der Sub stan
zen) Katalysator und/oder flüssigen oder gasförmigen Brennstoff (zum
zusätzlichen Ausbrennen) in den Jetpuls vor dem Durchtritt durch das
Filterelement oder durch Reaktionsraumseitige Heizvorrichtungen wie
Brenner oder integrierte Widerstandsheizelemente beschleunigen. Als
Spülgase sind auch zuvor dem Reaktionsraum entzogene abgereinigte Py
rolyse- oder Synthesegase einsetzbar, wobei der Heizwert dieser Gase
sowohl für das Ausbrennen als auch für eine Pyrolysesteuerung nutzbar
ist.

Eine Lösung der Aufgabe besteht folglich in der Integration eines


Heißgasfilters in den Pyrolysereaktor. Soll dieser im Rahmen einer
kontinuierlichen Pyrolyse (d.h. nicht im Batchbetrieb) Verwendung
finden, weist dieser vorzugsweise Förder-mittel für den Transport von
zu pyrolysierenden Stoffen wie kohlenstoffhaltigen Einsatzstoffen wie
bevorzugt Biomasse oder aber auch mit ebensolchen verunreingten und
zu reinigenden Stoffen wie z.B. Elektroschrott oder Verbundwerkstoffe
in der Prozesszone auf. Der Transport umfasst im einem kontinuierli-
- -

chen Verfahren auch ein Ein- und Ausschleusen der Einsatzstoffe bzw.
Pyrolysekoks und/oder Pyrolysekondensat, vorzugsweise auch die Funk¬
tion einer Schleuse gegen einen Gasaustausch in und aus dem Reakti¬
onsraum, insbesondere zur Vermeidung eines Einströmens von Sauerstoff
in den Reaktionsraum.

Die Fördermittel umfassen vorzugsweise mindestens eine Förder¬


schnecke, d.h. vorzugsweise in der Form von Einfachschnecken oder in
einander greifenden Doppelschnecken.

Eine Ausführung umfasst eine Unterteilung des Reaktionsraums in meh¬


rere hintereinander angeordnete Reaktionszonen. Diese erstrecken sich
über jeweils einen Abschnitt der Prozesszone (unterer Bereich, mit
Fördermittel) und über den darüber liegenden Abschnitt des erweiter¬
ten Reaktionsraums mit eingesetzten Filterelementen (oberer Bereich) .
Durch die Fördermittel wird das Prozessgut nacheinander durch die Re
aktionszonen transportiert, wobei die jeweils entstandenen Pyrolyse
oder Synthesegase je Reaktionszone sequentiell abziehbar sind. Die
Unterteilungen zwischen den Reaktionszonen sind hierzu im oberen Be¬
reich vorzugsweise durch Platten oder Bleche als Gas und / oder
Strahlungsbarrieren realisierbar .

Bei gleichen Pyrolysetemperaturen und -atmosphären (Pyrolysebe¬


dingungen) in allen Reaktionszonen lassen sich durch einen sequenzi-
ellen Abzug Pyrolysegase oder Synthesegase mit unterschiedlichen Py
rolysezeiten und damit unterschiedlichen Umsetzungen erzeugen und
z.B. zur Konfektionierung eines definierbaren Pyrolysegasgemisches
oder auch für Spülgase oder Spülgasbestandteile für die Filterabrei-
nigung in jeweils anderen Rekationszonen heranziehen.

Alternativ sind in den vorgenannten Reaktionszonen unterschiedliche


Pyrolysebedingungen einstellbar, d.h. je Reaktionszone sind Pyrolyse
gase oder Syntehsegase unterschiedlicher Zusammensetzung entnehmbar.
Beispielsweise lassen sich dadurch in einer der ersten Reaktionszonen
mit einer geringeren Pyrolysetemperatur ein unvollständig umgesetztes
- -

Synthesegas abziehen und als Spülgas für die Filterabreinigung in ei¬


ner nachfolgenden Reaktionszone heranziehen.

Der Reaktionsraum wird vorzugsweise durch Heizelemente oder Brenner


indirekt beheizt, unterstützt durch eine optionale intrinsische Hei¬
zung der Fördermittel (z.B. innenbeheizte Förderschnecke), wobei fes¬
te oder flüssige Wärmeträger mit dem Prozessgut vermischt eine bevor¬
zugt isotherme Wärmeübertragung auf das zu pyrolysierende Prozessgut
sicherstellen. Feste Wärmeträger sind vorzugsweise massive oder mit
einem bei Pyrolysetemperatur erstarrenden Medium gefüllte Stahlkugeln
oder andere Partikel. Flüssige Wärmeträger sind vorzugsweise Salze,
die als Partikel beigemengt ebenso einen Phasenübergang bei einer Py
rolysetemperatur aufweisen.

Eine segmentweise Heizung für jede Reaktionszone und / oder segm ent
weise individuelle Fördermittel wie z.B. durchgehende Schnecken mit
segmentweise individueller Schneckensteigung oder unterteilte Schne
cken mit unterschiedlicher Drehzahl dienen als zusätzliche Mittel zur
Reaktionszonenweise individuelle Pyrolysesteuerung.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer beispielhaften Aus¬


führungsform mit den folgenden Figuren näher beschrieben. Die vorge¬
nannten allgemein beschriebenen Maßnahmen sind einzeln oder als Kom
bination im Rahmen der Erfindung mit dieser Ausführungsform kombi¬
nierbar. E s zeigt

Pig.l eine prinzipielle Teilschnittansicht einer Ausführungsform ei¬


nes Pyrolysereaktors mit einer Förderschnecke.

Die in Fig.l dargestellte Ausführungsform eines Pyrolysereaktors


weist einen Reaktionsraum 1 auf, in dessen unteren Bereich (Trog) die
Prozesszone 2 eine Förderschnecke 3 (Trogschneckenförderer) für den
Transport von festen Einsatzstoffen sowie Pyrolyseprodukten angeord¬
net ist. Vertikal oberhalb der gesamten Prozesszone erstreckt sich
der erweiterte Reaktionsraum 9 mit horizontal eingesetzten Filterker
zen 10 zur Abreinigung der sich dort sammelnden gas- oder dampfförmi-
- -

gen Pyrolyseprodukte. Um den Reaktor sind Heizmittel 14 (durch Bren¬


ner oder wie dargestellt, elektrische, induktive oder Mikrowellen
Heizelemente in der Wandung und/oder in der Schnecke) zur Einhaltung
der Pyrolysetemperatur in der Prozesszone sowie eine Ableitung für
die gefilterten gas- oder dampfförmigen Pyrolyseprodukte an den Gas ¬
austritten 11. Alternativ zur genannten Heizung ist ein Wärmeeintrag
auch über Wärmeübertragungspartikel (Sand oder Metallpartikel, Kugeln
etc.) vorzugsweise gemeinsam mit den die Prozesszone durchlaufenden
festen Einsatzstoffen.

Die Förderschnecke wird beidseitig der Prozesszone in je einem ein¬


seitig geschlossenen Rohrsegment 4 geführt, die jeweils als Eintritt
schleuse 5 für die zu pyrolysierenden Einsatzstoffe und als Aus¬
trittsschleuse 6 für feste oder flüssige Pyrolyseprodukte dienen und
jeweils einen Feedeintrag 7 bzw. einem Koksaustrag 8 versehen sind.
Ferner ist jeweils am geschlossenen Rohrende je eine Lagerung 12 für
die Förderschnecke vorgesehen. An der prinzipiell kühleren Ein tritt
schleuse 5 ist zudem ein Schneckenantrieb 13 angeflanscht.

Die Förderschnecken füllen die gesamte bevorzugt von außen beheizte


Prozesszone 2 des Reaktionsraums 1 bis auf einen schmalen Spalt aus.
Die Filterelemente werden dabei unmittelbar oberhalb der Förderschne
cke angeordnet. Röhrenförmige Filterelemente oder einseitig gesch lo s
sene Filterkerzen 10 werden für eine gute Raumausnutzung und für die
Erfassung der gesamten Erstreckung des Volumen oberhalb der Prozess¬
zone vorzugsweise senkrecht zur Schneckenachse, alternativ auch p a
rallel dazu horizontal angeordnet. Damit wird das gesamte Reaktorvo¬
lumen minimal gehalten und die Verweilzeit des partikelbeladenen Py¬
rolysegases im Reaktionsraum minimiert. Die Filterelemente münden mit
ihren reingasseitigen Gasaustritten 11 bevorzugt in nicht dargestell
ten Sammler jeweils für ein oder mehrere Filterelemente aus.

Wesentlich ist dabei, dass die Filtration unmittelbar bei Pro¬


zesstemperatur stattfindet, um ein Auskondensieren klebriger Teere zu
reduzieren oder unterbinden. Daher ist in einer weiteren Ausführungs
form der gesamte Pyrolysereaktor von außen beheizbar, wobei je nach
- -

Prozessbedingungen und zu pyrolysierenden Einsatzstoffe zusätzlich


auch Schneckenwelle und Schneckenblatt der Förderschnecken beheizt
werden, um die zur Pyrolyse notwendige Energie extern und ausreichend
schnell bereitzustellen.

Vorzugsweise erfolgt die Wärmezufuhr auch über ein Phasenüber¬


gangsmedium fest/flüssig (z.B. in Metallkugeln oder als Salzschmelze)
oder durch Nassdampf in sog. Wärmeohren direkt in der Prozesszone,
wobei die Phasenübergangstemperatur vorzugsweise der angestrebten Py¬
rolysetemperatur entspricht. Damit kann eine lokale Überhitzung, ver ¬
bunden mit Verkokungserscheinungen an den wärmeübertragenden Oberflä ¬

chen vermieden werden.

Zur Absaugung einzelner Gasfraktionen können mehrere Filterelemente


an- und/oder abstromseitig zusammengef asst und der erweiterte Rea kti
onsraum räumlich aufgeteilt werden, um Fraktionen mit hohem Inert
gasanteil oder heizwertreiche Gase getrennt zu erfassen. Damit ist
auch die Möglichkeit gegeben, mit einer vorgegebenen Temperaturstu-
fung zu fahren.

Die Abreinigung der Filterelemente erfolgt vorzugsweise über Ge¬


gendruckimpulse, d.h. nach dem sog. CPP-Verf ahren . Eine simultane Ab
reinigung fördert, unterbrochen jeweils durch die Abrinigungsimpulse
eine ansonsten gleichförmige Abreinigung über die gesamte Länge des
Reaktionsraums .

Bei serieller Abreinigung der Filterelemente werden jene in einer be


vorzugt geordneten Reihenfolge einzeln oder gruppenweise nacheinander
durch Gegendruckimpulse abgereinigt. Die Reihenfolge muss dabei nicht
der Reihenfolge der Anordnung entsprechen.

Zur Durchführung der Abreinigung weisen die Filterelemente jeweils


eine vorzugsweise ventilgesteuerte Einblasvorrichtung auf, wobei über
ein Ventil eine, aber auch mehrere Einblasvorrichtungen zugleich an¬
steuerbar sind.
- -
Literatur :

[1] Bayerbach R . : Die ablative Flashpyrolyse der PYTEC -Erste Erfah¬


rungen und Produkteigenschaften; FNR- Fachgespräch Bio-Crude-Oil
Gülzow 18.-19. September 2007 sowie Gülzower Fachgespräche, Bd. 2 8
(2008), Biocrudeoil, S . 87ff, Hg. Fachagentur Nachwachsende Roh¬
stoffe e.V. (FNR), Gülzow

[2] Mai, R.; Leibold, H . ; Seifert, H.: Hot Gas Filtration and Halo-
clean Pyrolysis Process Operation Experience and Scale-up; 7th
Int. Symp. on Gas Cleaning at High Temperatures (GCHT-l), Newcas-
tle, AUS, June 23-25, 2008
- -

Be zug zeichenliste

1 Reaktionsraum
2 Prozesszone
3 Förderschnecke
4 Rohrsgeraent
5 Eintrittschleuse
6 Austrittsschleuse
7 Feedeintrag
8 Koksaustrag
9 erweiterte Reaktionsraum
10 Filterkerzen

1 1 Gasaustritt
12 Lagerung
1 3 Schneckenantrieb
1 4 Heizmittel
P entansprüche

1. Pyrolysereaktor zur Erzeugung von hochwertigen partikelfreien Py¬


rolyse- und Synthesegasen mit einem Reaktionsraum (1) mit einer
Prozesszone (2) in einem unteren Bereich sowie einem oberhalb der
Prozesszone erweiterten Reaktionsraum mit eingesetzten Filterele¬
menten (10) zu einer Gasableitung (11) als oberen Bereich.

2. Pyrolysereaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die


Prozesszone Fördermittel (3) für feste Bestandteile aufweist.

3. Pyrolysereaktor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der


Reaktionsraum (1) ein Trogschneckenreaktor ist, wobei die Förder¬
mittel durch mindestens eine Förderschnecke (3) gebildet werden.

. Pyrolysereaktor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch


gekennzeichnet, dass die Filterelemente durch Kerzenf ilterelemen-
te (10) gebildet werden.

5. Pyrolysereaktor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die


Kerzenf ilterelemente horizontal in oder durch den oberen Bereich
ragen .

6. Pyrolysereaktor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch


gekennzeichnet, dass der Reaktionsraum in mehrere hintereinander
angeordnete Reaktionszonen unterteilt ist und Mittel für einen
sequenziellen Abzug der Pyrolyse- oder Synthesegase für jede Re¬
aktionszone separat vorgesehen sind.

7. Pyrolysereaktor nach Anspruch , dadurch gekennzeichnet, dass Re¬


aktionszonen für unterschiedliche Pyrolyestemperaturen auslegbar
sind .
8. Pyrolysereaktor nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Filterelemente Mittel für eine Gegendru-
ckimpulsabreinigung mit einem Spülgas aufweisen.

9. Pyrolysereaktor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das


Spülgas Pyrolyse- oder Synthesegase aus dem Pyrolysereaktor sind.

10. Verfahren zur Erzeugung von hochwertigen partikelfreien Pyrolyse-


und Synthesegasen mit einem Pyrolysereaktor nach einem der vorge¬
nannten Ansprüche, wobei die Abscheidung von Partikeln bei Tempe
raturen oberhalb 90% der Pyrolysetemperatur in °C erfolgt.
A . CLASSIFICATION O F SUBJECT MATTER
INV. C10K1/02 C10B47/44 C10B53/02 C10B57/18
ADD.

Aooording to International Patent Classification (IPC) orto both national Classification and IPC

B . FIELDS SEARCHED
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EPO-Internal , COMPENDEX, WPI Data

C . DOCUMENTS CONSIDERED T O B E RELEVANT

Category* Citation of document, with indication, where appropriate, of the relevant passages Relevant to Claim No.

WO 2008/135226 A2 (PALL CORP [US] ; 1-10


HEIDENREICH STEFFEN [DE] ; NACKEN MANFRED
[DE] ; F0SC0L0)
13 November 2008 (2008-11-13)
f i gures 1 , 2
Cl aims 1-57
exampl e ; tabl e s 1 , 2

DE 10 2004 008621 AI (JESCHAR RUDOLF [DE] ; 1-10


JAN CHRISTOPH [DE] ; WASSMANN KURT [DE] )
8 September 2005 (2005-09-08)
Paragraph [0026]
Cl aims 1-32

WO 01/34725 AI (TN0 [NL] ; BREM GERRIT 1-10


[NL] ) 17 May 2001 (2001-05-17)
f i gures l-3b
Cl aims 1-19

-/-
Further documents are listed in the continuation of Box C . X I See patent family annex.

* Special categories of cited documents :


"T" later document published after the international filing date
o r priority date and not in conflictwith the application but
"A" document defining the general State of the art which is not
cited to understand the principle o r theory underlying the
considered to b e of particular relevance
invention
"E" earlier document but published o n o r after the international
"X" document of particular relevance; the claimed invention
filing date cannot be considered novel o r cannot b e considered to
"L" documentwhich maythrow doubts o n priority claim(s) o r involve a n inventive step when the document is taken alone
which is cited to establish the publication date of another
"Y" document of particular relevance; the claimed invention
citation o r other special reason (as specified)
cannot be considered to involve a n inventive step when the
"O" document referring to a n oral disclosure, use, exhibition or document is combined with one o r more other such docu¬
other means ments, such combination being obvious to a person skilled
in the art.
"P" document published prior to the international filing date but
laterthan the priority date claimed "&" document member of the same patent family

Date of the actual completion of the international search Date of mailing of the international search report

2 February 2012 10/02/2012


Name and mailing address of the ISA/ Authorized officer
European Patent Office, P.B. 5818 Patentlaan 2
N L - 2280 HV Rijswijk
Tel. (+31-70) 340-2040,
Fax: (+31-70) 340-3016 Zuurdeeg, Boudewijn
C(Continuation). DOCUMENTS CONSIDERED TO BE RELEVANT

Category* Citation of document, with indication, where appropriate, of the relevant passages Relevant to Claim No.

WO 2007/017005 AI (KARLSRUHE FORSCHZENT 1-10


[DE] ; HENRICH EDMUND [DE] ; WEI RICH
FRI EDHELM [DE] )
15 February 2007 (2007-02-15)
f i gures la, lb,2
Cl aims 1-12
page 13 , l i ne 2 1 - page 14, l i ne 3
page 9 , l i ne 15 - page 10, l i ne 10

DE 4 1 13 217 AI (KUGLER KURT [DE] ) 1-10


29 October 1992 (1992-10-29)
f i gure 1
Cl aims 1-4
Patent document Publioation Patent family Publioation
cited in search report date member(s) date

WO 2008135226 A2 13-11-2008 CN 101688135 A 31-03-2010


EP 2142623 A2 13-01-2010
P 2010525120 A 22-07-2010
US 2010223848 AI 09-09-2010
O 2008135226 A2 13-11-2008

D E 102004008621 A I 08-09-2005 N0NE

WO 0134725 AI 17-05-2001 AT 257170 T 1 5 -01 -2004


AU 1190500 A 06 -06 -2001
CA 2391146 AI 17 -05 -2001
DE 69913994 Dl 05 -02 -2004
DE 69913994 T2 09 -12 -2004
EP 1235886 AI 04 -09 -2002
US 7202389 Bl 1 -04 -2007
WO 0134725 AI 17 -05 -2001

WO 2007017005 AI 15 -02 -2007 CA 2618000 A I 15-02-2007


CN 101238197 A 06-08-2008
D E 102005037917 A I 15-02-2007
EP 1913116 A I 23-04-2008
US 2010163395 A I 01-07-2010
WO 2007017005 A I 15-02-2007

D E 4113217 AI 29 -10 -1992 N0NE


A . KLASSIFIZIERUNG DES ANMELDUNGSGEGENSTANDES
INV. C10K1/02 C10B47/44 C10B53/02 C10B57/18
ADD.

Nach der Internationalen Patentklassifikation (IPC) oder nach der nationalen Klassifikation und der IPC

B . RECHERCHIERTE GEBIETE
Recherchierter MindestprUfstoff (Klassifikationssystem und Klassifikationssymbole )
C10K C10B B01D

Recherchierte, aber nicht zum MindestprUfstoff gehörende Veröffentlichungen, soweit diese unter die recherchierten Gebiete fallen

Während der internationalen Recherche konsultierte elektronische Datenbank (Name der Datenbank und evtl. verwendete Suchbegriffe)

EPO-Internal , COMPENDEX, WPI Data

C . ALS WESENTLICH ANGESEHENE UNTERLAGEN

Kategorie* Bezeichnung der Veröffentlichung, soweit erforderlich unter Angabe der in Betracht kommenden Teile Betr. Anspruch Nr.

WO 2008/135226 A2 (PALL CORP [US] ; 1-10


HEIDENREICH STEFFEN [DE] ; NACKEN MANFRED
[DE] ; F0SC0L0)
13 . November 2008 (2008-11-13)
Abbi l dungen 1 , 2
Ansprüche 1-57
Bei spi e l ; Tabel l en 1 , 2

DE 10 2004 008621 AI (JESCHAR RUDOLF [DE] ; 1-10


JAN CHRISTOPH [DE] ; WASSMANN KURT [DE] )
8 . September 2005 (2005-09-08)
Absatz [0026]
Ansprüche 1-32

WO 01/34725 AI (TN0 [NL] ; BREM GERRIT 1-10


[NL] ) 17 . Mai 2001 (2001-05-17)
Abbi l dungen l-3b
Ansprüche 1-19

-/-
Weitere Veröffentlichungen sind der Fortsetzung von Feld C z u entnehmen X Siehe Anhang Patentfamilie

* Besondere Kategorien von angegebenen Veröffentlichungen "T" Spätere Veröffentlichung, die nach dem internationalen Anmeldedatum
"A" Veröffentlichung, die den allgemeinen Stand der Technik definiert, oder dem Prioritätsdatum veröffentlicht worden ist und mit der
aber nicht als besonders bedeutsam anzusehen ist Anmeldung nicht kollidiert, sondern nur zum Verständnis des der
Erfindung zugrundeliegenden Prinzips oder der ihr zugrundeliegenden
"E" älteres Dokument, das jedoch erst a m oder nach dem internationalen Theorie angegeben ist
Anmeldedatum veröffentlicht worden ist
"X" Veröffentlichung von besonderer Bedeutung; die beanspruchte Erfindung
"L" Veröffentlichung, die geeignet ist, einen Prioritätsanspruch zweifelhaft er¬ kann allein aufgrund dieser Veröffentlichung nicht als neu oder auf
scheinen z u lassen, oder durch die das Veröffentlichungsdatum einer erfinderischer Tätigkeit beruhend betrachtet werden
anderen im Recherchenbericht genannten Veröffentlichung belegt werden
"Y" Veröffentlichung von besonderer Bedeutung; die beanspruchte Erfindung
soll oder die aus einem anderen besonderen Grund angegeben ist (wie kann nicht als auf erfinderischer Tätigkeit beruhend betrachtet
ausgeführt) werden, wenn die Veröffentlichung mit einer oder mehreren anderen
"O" Veröffentlichung, die sich auf eine mündliche Offenbarung, Veröffentlichungen dieser Kategorie in Verbindung gebracht wird und
eine Benutzung, eine Ausstellung oder andere Maßnahmen bezieht diese Verbindung für einen Fachmann naheliegend ist
"P" Veröffentlichung, die vor dem internationalen Anmeldedatum, aber nach
dem beanspruchten Prioritätsdatum veröffentlicht worden ist "&" Veröffentlichung, die Mitglied derselben Patentfamilie ist

Datum des Abschlusses der internationalen Recherche Absendedatum des internationalen Recherchenberichts

2 . Februar 2012 10/02/2012


Name und Postanschrift der Internationalen Recherchenbehörde Bevollmächtigter Bediensteter
Europäisches Patentamt, P.B. 5818 Patentlaan 2
N L - 2280 HV Rijswijk
Tel. (+31-70) 340-2040,
Fax: (+31-70) 340-3016 Zuurdeeg, Boudewijn

Sei t e 1 von 2
C. (Fortsetzung) ALS WESENTLICH ANGESEHENE UNTERLAGEN

Kategorie* Bezeichnung der Veröffentlichung, soweit erforderlich unter Angabe der in Betracht kommenden Teile Betr. Anspruch Nr.

WO 2007/017005 AI (KARLSRUHE FORSCHZENT 1-10


[DE] ; HENRICH EDMUND [DE] ; WEI RICH
FRI EDHELM [DE] )
15 . Februar 2007 (2007-02-15)
Abbi l dungen la, lb,2
Ansprüche 1-12
Sei t e 13 , Zei l e 2 1 - Sei t e 14, Zei l e 3
Sei t e 9 , Zei l e 15 - Sei t e 10, Zei l e 10

DE 4 1 13 217 AI (KUGLER KURT [DE] ) 1-10


29 . Oktober 1992 (1992-10-29)
Abbi l dung 1
Ansprüche 1-4

Sei t e 2 von 2
Im Recherchenbericht Datum der Mitglied(er) der Datum der
angeführtes Patentdokument Veröffentlichung Patentfamilie Veröffentlichung

WO 2008135226 A2 13-11-2008 CN 101688135 A 31-03-2010


EP 2142623 A2 13-01-2010
P 2010525120 A 22-07-2010
US 2010223848 AI 09-09-2010
O 2008135226 A2 13-11-2008

D E 102004008621 A I 08-09-2005 KEINE

WO 0134725 AI 17-05-2001 AT 257170 T 1 5 -Ol -2004


AU 1190500 A 06 -06 -2001
CA 2391146 AI 17 -05 -2001
DE 69913994 Dl 05 -02 -2004
DE 69913994 T2 09 -12 -2004
EP 1235886 AI 04 -09 -2002
US 7202389 Bl 1 -04 -2007
WO 0134725 AI 17 -05 -2001

WO 2007017005 AI 15 -02 -2007 CA 2618000 A I 15-02-2007


CN 101238197 A 06-08-2008
D E 102005037917 A I 15-02-2007
EP 1913116 A I 23-04-2008
US 2010163395 A I 01-07-2010
WO 2007017005 A I 15-02-2007

D E 4113217 AI 29 -10 -1992 KEINE