Sie sind auf Seite 1von 2

Amerikanische Anerkennung der Marokkanität der Sahara, ein "großer

Durchbruch", der auch der palästinensischen Sache dienen wird

Paris-Die amerikanische Anerkennung der vollen Souveränität Marokkos über


dessen Sahara ist ein "großer Durchbruch", der auch der palästinensischen Sache
dienen wird, stellte der Minister für auswärtige Angelegenheiten, für
afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland ansässigen Marokkaner,
Nasser Bourita, am Samstag die Erklärung auf.

"Diese Anerkennung krönt einen Prozess, der vor mehr als zweieinhalb Jahren
ins Rollen kam (…) und der es bewerkstelligte, dieses Dossier
weiterzuentwickeln sowie Argumente und Formulierungen bis zu einem
präsidentiellen Dekret vorzulegen", betonte der Minister RFI gegenüber.

Nachdem der marokkanische Minister hervorgehoben hatte, dass "die


marokkanische Außenpolitik keineswegs Gegenstand des Feilschens war" und
dass "sie überdies keineswegs ein Geschäft war", sicherte er zu, dass die
amerikanische Anerkennung der Marokkanität der Sahara "nicht" zwecks der
Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Marokko und Israel zustande
kam“.

Ihm zufolge wird die Reaktivierung der Mechanismen der Beziehungen zu


Israel, die „bestehen und seit Jahren (…) als Einsatzmittel für Frieden und
Annäherung wahrgenommen werden“, auch der palästinensischen Sache dienen.

"Marokko ist bekannt und als wichtiger Stockholder im Dossier des Nahen
Ostens anerkannt", erinnerte er daran, feststellend, dass das Königreich bei allen
Protagonisten die Rolle eines glaubwürdigen Mediators innehat.

Und in den Vordergrund zu stellen, dass "die palästinensische Sache für seine
Majestät den König, für die marokkanische Regierung und für das
marokkanische Volk wichtig sei". Darüber hinaus stellte er die Behauptung auf:
„Seine Majestät der König erinnerte den amerikanischen Präsidenten und den
palästinensischen Präsidenten am Freitag fast auf die gleiche Weise. Der
Souverän erinnerte an drei Grundlagen dieser Position: Erstens an die
Verpflichtung zu einer Lösung, die auf zwei Staaten beruht, einem
palästinensischen Staat und einem israelischen Staat; zweitens das Prinzip der
direkten Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis als einziger
Prozess zur Erzielung eines nachhaltigen Friedens; und drittens ergreift seine
Majestät der König in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Al-Quds-
Ausschusses der Organisation für Islamische Zusammenarbeit Partei für das
islamische Gütesiegel der heiligen Stadt und für die Bewahrung der heiligen
Stadt für alle Praktizierenden der drei monotheistischen Religionen.“

Bezugnehmend auf die sich verschafften Echos dieser amerikanischen


Anerkennung innerhalb der marokkanischen öffentlichen Meinung stellte
Bourita in den Mittelpunkt, dass das marokkanische Volk, das sich für die
Verfechtung seiner territorialen Integrität einsetzt, voll und ganz nachvollzieht,
dass „dieser enorme Durchbruch in der marokkanischen Sahara-Frage“ nicht zu
Ungunsten der palästinensischen Sache zustande gebracht wurde, aber dass er
ihr durch die Reaktivierung dieser Mechanismen dienen wird.“

Im Hinblick auf die marokkanisch-amerikanischen Beziehungen bekräftigte der


Minister, dass "es sich um eine in der Geschichte verankerte Beziehung handele,
die sich auf soliden Hebeln stützt", betonend, dass "die sukzessiven
demokratischen und republikanischen Regierungen immer der seitens Marokkos
unterbreiteten Autonomie beigestanden haben, die sie als ernsthaft,
glaubwürdig und realistisch ansahen“.

"Marokko wird mit der neuen Regierung zusammenarbeiten, mit dem gleichen
Geist der Partnerschaft und mit dem gleichen Hebel für Frieden und Stabilität",
schob Bourita nach.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com