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Schulen in Australien

Schlüsselwörter:
 die Schularten in Australien;
 Bauernkinder;
 “School of Air”;
 Betreuungspersonen;
 die Schulroutine;
 der Hausbesuch von Lehrer/Lehrerinnen.

Zusammenfassung:
Die Mehrheit der Australier lebt in Küstenstädten. Trotzdem sind die Schulen dort
nicht schlechter als eine europäische Schule.
Kinder, die auf Bauernhöfen leben, gehen normalerweise in ein Internat, da ihnen
der tägliche Schulbesuch viel zu lang wäre. Daher bleiben die meisten
Bauernkinder zu Hause und treffen sich mit ihren Klassenkameraden und Lehrern
in der „School of Air“ – dem größten Klassenzimmer der Welt.
Normalerweise kümmern sich die Eltern um die Kinder. Das bedeutet, dass die
Betreuer nicht so gut ausgebildet werden müssen wie die Lehrer.
Kinder erhalten Stundenpläne mit den notwendigen Informationen. Sie
organisieren ihren Schularbeitsplatz zu Hause, überprüfen und besprechen die
Kurse und Online-Übungen mit ihren Vorgesetzten.
Der Unterricht für Kinder wurde 1916 erstmals in schriftlichen Fernkursen
angeboten. Da Internate für Landwirte zu teuer waren, wurde diese Methode gut
angenommen.
Die erste Funkschule wurde 1951 in Alice Springs eröffnet. Heute ist dieses Gebiet
rund 1,3 Millionen Quadratkilometer groß. Wenn neue Klassen gebildet werden,
werden zuerst Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren unterrichtet.
In der Vergangenheit erhielten Kinder ihr Lernmaterial über Funk. Heute nutzen
sie das Internet.
Die Lehrer kontrollieren die Hausaufgaben der Kinder per E-Mail, Video-Chat oder
Radio. Jeder Schüler hat jede Woche 10 Minuten Privatunterricht bei seinem
Lehrer. Der Unterricht dauert normalerweise 20 bis 30 Minuten. Die Schüler
treffen ihre Klassenkameraden und Lehrer immer zu Beginn eines jeden Jahres.
Die Lehrer besuchen die Kinder einmal im Jahr. Sie legen 1000 km mit dem Auto
oder Flugzeug zurück, um die Lernumgebung ihrer Schüler kennenzulernen.
Aufgrund der großen Entfernungen müssen Lehrer oft in den Häusern der Kinder
übernachten.